Lichte Tage

Roman

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Erscheinungstermin 18.02.2023 | Archivierungsdatum 11.06.2023

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Zum Inhalt

»Ein verblüffend schönes Buch. Es bricht einem das Herz und wärmt es gleichzeitig.« Matt Haig

Als sich Ellis und Michael das erste Mal begegnen, ist es, als hätte das Schicksal sie zusammengeführt. Erfüllt mit einer großen Sehnsucht nach Kunst und Poesie, entfliehen die beiden Heranwachsenden dem grauen Oxford in die Wärme und das Licht Südfrankreichs. Dort finden sie heraus, wer sie sein könnten. Und müssen entscheiden, wer sie sein wollen. Ein einzigartiger Roman über die Bande der Freundschaft und der Liebe. 

Alles beginnt mit einem Gemälde, das Dora Judd an die Wand ihres Wohnzimmers hängt. Fünfzehn Sonnenblumen, wie sie van Gogh im warmen Licht Südfrankreichs malte. Jahre später reist ihr Sohn Ellis zusammen mit seinem besten Freund Michael der Sonne entgegen. Sie tauschen die grauen Straßen Oxfords, das Arbeiterviertel mit der Autowerkstatt und die Fäuste ihrer Väter gegen die Poesie und das Licht des Südens. Gemeinsam entdecken sie, welche Möglichkeiten ihnen das Leben eröffnet, doch auch die Prägungen ihrer Herkunft brechen immer deutlicher hervor. Dann tritt Annie in ihr Leben, und das ändert gleichzeitig nichts und alles. Sarah Winman hat einen unvergleichlich zärtlichen Roman über die Verflechtungen der Liebe und über die transformative Kraft der Kunst geschrieben.

»Eine wunderbar erzählte Geschichte über Liebe und Verlust« The Guardian

»Ein Wunderwerk« New York Times

»Herzzerreißend, leise und bewegend« Sunday Express

»Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Verlust und Sehnsucht« Red Magazine

»Ein verblüffend schönes Buch. Es bricht einem das Herz und wärmt es gleichzeitig.« Matt Haig

Als sich Ellis und Michael das erste Mal begegnen, ist es, als hätte das Schicksal sie zusammengeführt...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608980875
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 240

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Eine sehr zarte und eindringliche Geschichte über die Beziehung von drei Menschen zueinander. Angesiedelt in Oxford Ende des letzten Jahrhunderts. Es geht um Liebe, Homosexualität und Kunst. Hat mir sehr gut gefallen

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Ein feines traurig schönes Buch, ganz unkitschig erzählt es von Liebe, Verlust, Trauer und Neubeginn.
Und die südfranzösische Stimmung, dieses besondere Licht ist wunderbar eingefangen.

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Freundschaft

„Lichte Tage“ in diesem Roman beschreibt die britische SchriFftstellerin Sarah Winman über Liebe, Homosexualität und Krankheit und Hoffnung.
Außerdem geht es um schwierige Familiensituationen.

Ellis und Michael sind schon Kindheitsfreunde. Ellis will Maler werden, denn die Mutter besitzt ein Bild mit Sonnenblumen.
Michaels Mutter verlässt die Familie und sein Vater ist nicht feinfühlig.
Die beiden erkunden ihre Sexualität.
Dann heiratet Ellis Anne und die Drei verstehen sich weiter gut. Michael ist nicht so präsent.
Sein Freund stirbt an Aids und Michel beobachtet seine Gesundheit.
In einem Brief schreibt er was er erlebt hat.

Teilweise geht es etwas hin und her.
Dann kommt Ellis wieder zu Wort.
Jahrelang hatten die Beiden keinen Kontakt.
Die Autorin fängt die Stimmung gekonnt ein. Ihr Schreibstil ist stimmig und eindrucksvoll.
Ich war von der Geschichte gefesselt.

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Ein wunderbares Buch, trotz eher trüber Leseatmosphäre. Die ersten Seiten haben mich schon direkt 'gefesselt', ich hätte Stunden weiterlesen können.
Der Schreibstil von Sarah Winman ist großartig; es war als wäre ich direkt in Oxford oder auch London, besonders die Frankreich-Szenen haben mir sehr gut gefallen. Und die Verbindung zu van Gogh und den Sonnenblumen fand ich als van Gogh-Fan besonders schön.
Dramatisch und traurig, wie diese beiden Männer sich verlieren, obwohl sie so gut zueinander passen.
In der Beschreibung stand, dass dieses Buch einem das Herz wärmt und bricht - das stimmt, es war wunderbar.

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Taktvoll und berührend erzählt!

Zarte, liebevolle Beschreibungen von Freundschaft, Liebe, tiefer Trauer, Einsamkeit, Verlust und Sehnsucht nach Freiheit, Schönheit in Kunst und Natur, die große Angst vor dem Anderssein auch in sexueller Hinsicht – all das ist vorsichtig, unaufdringlich umschrieben mit passender, fast poetischer Wortwahl rund um Ellis, der erst nach dem plötzlichen Verlust und tief empfundener, langer Trauer um seine Liebsten ausbricht aus seinem bisherigen Alltagstrott und sich an seinen Jugendtraum als Künstler erinnert. Das Leben des Malers van Gogh und seine Bilder mit Sonnenblumen – hier als Zeugnis für einen Lebenstraum, gemalt in Südfrankreich rund um Arles und St. Remy – scheinbar Orte der Heilung mit verwandeltem Licht, steht auch sinnbildlich für ein anderes Leben frei von Angst, frei von Normen jedweder Art, dem schlichten Bedürfnis, irgendwohin zu gehören.

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Die Beziehung der drei Protagonisten ist sehr feinfühlig erzählt, die Schauplätze sind wunderschön beschrieben und die Thematiken der Liebe, Homosexualität und Kunst fließen toll in die Erzählung ein. Ab und an sind die Sprünge in der Erzählung etwas schwierig nachzuvollziehen, je mehr man aber liest, desto besser versteht man den besonderen Stil.

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Im weitesten Sinne ein Familienroman. Ich fand ihn sehr spannend. Die Perspektivwechsel sind sehr erhellend. Immer, wenn ich dachte, eine Sichtweise, ein Leben verstanden zu haben, wurde durch die nächste Perspektive wieder vieles in Fage gestellt. Eine sehr vielschichtige, berührende Geschichte.

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"In der Reise enthalten sein müssten jedoch, und er las laut vor: 'Freude. Staunen. Neugier. Kultur. Romantik. Verführung.'"
Ein Zitat, in dem sich das Buch selbst gut beschreibt.

"Lichte Tage" von Sarah Winman beschreibt in einer wunderschönen Sprache eine Geschichte um Anderssein, um Liebe, um Verlust und um Einsamkeit. Gerade der Einsamkeit wird viel Gewicht zuteil und wird hier in seinen verschiedensten Facetten gezeigt. Das hat mir sehr gut gefallen.

Erzählt wird sowohl aus der Sicht von Ellis, als auch aus der Sicht von Michael. Enge Freunde, die sich auf unterschiedliche Arten verlieren und doch nie verloren haben. Die Geschichten werden zu unterschiedlichen Zeiten erzählt, was aber nicht weiter hinderlich ist.

"Ich frage mich, wie es wohl klingt, wenn ein Herz bricht. Ich glaube es wäre leise, kaum wahrnehmbar, und gänzlich unspektakulär - wie eine erschöpfte Schwalbe, die sanft zu Boden fällt."

Sprachlich ist das Buch wunderbar. Vieles passiert zwischen den Zeilen, ohne dabei dem Leser zu wenig zu sagen. Gerne hätte ich das nicht nur zwischen den Zeilen gelesen, um noch mehr in die Geschichte eintauchen zu können.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es verdient aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung! :)

"Ein kleines Fenster, noch nicht in Scherben, als Musik noch Gefühle auslöste, als Bier noch schmeckte, als Träume noch aus dem Anblick eines Flugzeugs am Sommerhimmel geboren werden konnten."

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Ein wunderbarer, zärtlicher Roman. Matt Haig hat es ganz auf den Punkt getroffen, indem er sagt, dass das Buch einem das Herz gleichzeitig wärmt und bricht. Am Anfang hatte ich noch etwas Probleme, reinzukommen, da man mit voller Wucht in Ellis' Leben hineingeworfen wird. Auf Seite 1 wird eine Carol Judd zitiert, die sagt, "Das Bild war ein Tombola-Gewinn", in der nächsten Zeile ist die Rede von einer "sie" namens Dora. Ich glaubte zunächst, das sei ein Fehler und die gleiche Frau sei gemeint gewesen, aber je weiter die Geschichte fortschreitet werden einem die Beziehungen zwischen den Charakteren klar. Da habe ich verstanden, das Sarah Winman das erstklassig gemacht gemacht hat. Indem sie sowohl Ellis' Geschichte über Rückblicke erzählt, und Michael seine Geschichte selbst erzählen lässt.

Die besondere Verbindung zwischen Ellis, Michael und Annie, wie die beiden Jungs unter das Joch des jeweiligen Vaters leiden, weil sie sich nicht männlich genug verhalten: Sarah Winman weiß das alles mit ihren Worten meisterhaft zu transferieren. Die erste Liebe ist etwas ganz besonderes, ein Gefühl, das nie ganz verschwindet: das teilen Ellis und Michael in ihrem Sommer in Frankreich.
Nachdem Ellis mit Annie zusammen kommt, sind sie zunächst ein scheinbar unzertrennliches Dreiergespann, aber Michael versteht irgendwie, das für ihn nach ihrer Heirat trotzdem kein Platz mehr in ihrem Leben ist.

Außer den zwischenmenschlichen Beziehungen spielen auch die Bedeutung von Kunst (insbesonder Van Gogh und Walt Whitman), die Farben der Provence, und das alles zerstörende HIV-Virus bedeutende Nebenrollen in diesem Roman. Das Buch mag dünn sein, ist aber sehr reich.

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Wunderbare Geschichte, habe sie in einem Rutsch durchgelesen. Sehr schöne Worte, jedes am richtigen Platz. Eine tiefe Geschichte, berührend & so zerbrechlich.

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Liebe und Verlust

‚Lichte Tage‘ ist ein Roman, der uns die Themen Liebe und Verlust fest verzahnt in den Fokus bringen lässt. Nicht nur den Verlust einzelner Personen um die getrauert wird, auch um Lebensentscheidungen, die einen anderen Weg hätte entstehen lassen. Der Verlust von verpassten Chancen. Sehr empathisch beschreibt die Autorin Sarah Winman in ihrem dritten Roman, der im Original den Titel ‚Tin Man‘ trägt, die drei Protagonisten. Zum einen ist das Ellis, ein Schlosser, der durch den frühen Tod der Mutter nicht den Traum des Künstlers leben konnte und in Oxford blieb. Dann seine Frau Annie und sein bester Freund Michael. Alle stehen in einem besonderen Verhältnis zueinander, dass Sarah Winman gekonnt beleuchtet.
Ich bin sehr angetan von ihrer Schreibkunst und wie sie das Thema Erinnerungen und Aufarbeitung der Vergangenheit hier als zentrales Thema bearbeitet.

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Dieses gefühlvolle Buch überzeugt durch seine Protagonisten und eine Brillion erzählte Geschichte. Ein tief bewegendes Buch, dass ich so schnell nicht vergessen werde. Unbedingt lesenswert.

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Zum Inhalt:
Ellis und Michael haben eine besondere Beziehung, die geprägt ist von einer großen Sehnsucht nach Kunst und Poesie, aber auch durch ihre Herkunft. Sie gehen aus dem düsteren Oxford ins sonnige Südfrankreich. Dort werden sie herausfinden wer sie sind und wer sie sein könnten. Als sie schließlich zurückkehren und auch Annie begegnen, ändert sich alles aber irgendwie auch nichts.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, dass man erstmal sacken lassen muss, damit sich der Zauber der Erzählung entwickelt. Erst habe ich nach Abschluss des Buches gedacht, naja, war ganz okay. Irgendetwas sagte aber, warte noch mit der Rezi und das war auch gut so. Das Gelesene hat im Nachgang eine Wirkung gezeigt, die mich das Buch anders beurteilen lässt. Ein Buch, dass große Wirkung entfaltet und einen berührt und nachwirkt. Ganz klare Leseempfehlung!
Fazit:
Sehr emotional

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Das Cover zeigt die Sonnenblumen von van Gogh und mit diesem Bild beginnt die Geschichte in Oxford, als Dora sich dem Willen ihres Mannes widersetzt und das Bild bei einer Tombola aussucht, anstatt die angebotene Flasche Whiskey. Zu diesem Zeitpunkt ist sie schon schwanger mit ihrem Sohn Ellis, dem Protagonisten dieses Romans.
Dieser arbeitet 1996 in der Nachtschicht einer Fabrik und hat sich aus seinem Leben ausgeklinkt, seitdem seine Frau Annie bei einem Autounfall verstarb.
In einem Rückblick wird uns Leser*innen dann die Geschichte von Ellis Kindheit und seiner ersten großen Liebe Michael erzählt, der das Trio um Ellis und Annie ergänzte, doch plötzlich aus deren Leben verschwand.

Auf den ersten Seiten konnte mich der Roman noch nicht überzeugen, doch nach und nach wurde ich mit dem Protagonisten Ellis warm und eine wunderbare Geschichte, die hart anfängt und sich dann zart und warm weiterentwickelt, entsteht! Dabei streift sie viele Themen, wie Herkunft, Arbeiterklasse und Frankreich als Sehnsuchtsziel und lässt uns mit viel Liebe zurück.

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Sprachlich und inhaltlich ein toller Roman.Ich fühlte mich sehr an "die Optimisten"von Rebecca Makkai erinnert, vielleicht habe ich mich auch deshalb gleich in "Lichte Tage"so wohl gefühlt.

Die Zeitsprünge kamen für mich manchmal etwas überaschend,so dass ich zurücklesen musste, um mich zeitlich zu orientieren.Ich habe es als eBook gelesen vielleicht ist es in der Printausgabe besser zu erkennen.

Ein wirklich schönes Buch mit einer klaren Leseempfehlung!

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Was für ein schönes Buch! Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil es spannend und gleichzeitig sehr unterhaltsam war. Einfach schön, vielen Dank!

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Berührend und emotional geschrieben. Die Autorin versteht es ihren Charakteren die nötige Tiefe zu geben, um letztendlich auch den Leser zu erreichen.
Ellis blickt nach einem Unfall auf sein Leben zurück und lässt seine schönsten, aber auch die tragischen Momente review passieren und entdeckt dadurch, dass auch auf ihn bessere Tage warten.
Das Buch handelt von Freundschaft, Liebe und Verlust.

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Sarah Winman erzählt in ihrem Roman die Geschichte von Ellis, Annie und Michael. Michael und Ellis sind schon seit Kindertagen die besten Freunde und zeitweise sogar noch mehr. Als Ellis Annie kennenlernt, ändert sich alles, und doch irgendwie nichts.

Mit diesem Buch hat Winman eine berührende Geschichte über die verschiedenen Formen der Liebe geschrieben. Die Charaktere sind sanft und liebenswürdig und trotz der traurigen Thematik bleibt das Buch seinem Titel treu: es präsentiert uns eine Ansammlung an schönen Erinnerungen — eben an lichte Tage. Es hätte auch gerne doppelt so lang sein können.

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So ein schönes, warmes Buch. Es öffnet das Herz und zeichnet sprachlich so sanftes und wunderbares Bild. Grandios.

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"Lichte Tage" führt die Lesenden nach Oxford, ins Arbeiterviertel und schon durch den kurzen Einblick in das Leben von Dora Judd wird klar, dass dieses nicht leicht und licht ist. Wir lernen ihren Sohn Ellis kennen, der im Fokus der Geschichte steht, und seinen Vater. Die Mutter verstirbt früh, die Beziehung zum Vater wird keine leichte, eine sehr ambivalente sein.
Sarah Winman schafft es trotz schwieriger Charaktere, ihre ProtagonistInnen liebevoll zu beschreiben. Sie erzählt auf wenigen Seiten die Geschichte einer (oder mehrerer) großer Liebe(n). Auch wenn ich gern noch viel mehr über Dora gelesen hätte, hat mich Ellis sofort in seinen Bann gezogen. Die Freundschaft und innige Beziehung mit Michael, die Liebe, die Ellis für Annie empfindet; ALLEN VORAN DAS DREIERGESPANN Ellis, Annie, Michael; die Liebe von Dora zu ihnen und später auch die von Mabel, als dies lässt den Roman scheinen.
Und dann zerreißt sie uns auch das Herz, erzählt von großem Verlust. Dieser Verlust ist die Erklärung dafür, warum Ellis so ist wie er ist, wenn wir ihn auf den ersten Seiten des Romans kennenlernen. Seine Erinnerungen und seine Gegenwart werden von Winman meisterhaft verwoben, sie lassen uns verstehen.
Das dann noch Michael selbst 'zu Wort' kommt, rundet den Roman großartig ab.

Ein Roman der großen Gefühle, ohne kitschig zu sein.

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Eine herzzerreissend schöne Freundschafts-, aber auch Liebesgeschichte. Die grosse Trauer, die der Protagonist mit sich herumträgt wird mit jeder Erinnerung kleiner, bis sich der Blick in eine neue Zukunft lichtet.

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Eine außergewöhnliche und herzzerreißende Geschichte über zwei Menschen, die sich zur falschen Zeit und am falschen Ort in einander verliebten. Selten hat mir ein Buch, nachdem ich es ausgelesen habe, so viel Wehmut bereitet. Im positiven Sinne, natürlich. Ich habe mit den beiden Hauptfiguren die ganze Zeit mitgefühlt und habe ihren Kummer gespürt.
Dieses Buch würde ich jedem empfehlen, der ein Fabel für Drama und Herzschmerz hat.

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MEINUNG:

Bei diesem Buch habe ich mich definitiv vom Cover und den vielen guten Meinungen und Stimmen leiten lassen. Was die Geschichte angeht, hatte gar keine großen Erwartungen und war am Ende überrascht, wo die Reise mich hingeführt hat.

Es ist gar nicht so leicht die Geschichten zusammenzufassen. Dreh- und Angelpunkt ist wie das Cover schon andeutet das berühmte Sonnenblumenbild von van Gogh. Ellis' Mutter hat davon eine Kopie gewonnen und das Bild war ihr immer sehr wichtig. Ellis verliert die Mutter früh und muss bei seinem Vater aufwachsen, der trinkt und zu Gewalt neigt. Halt findet er bei seinem besten Freund Michael und der Nachbarin Mable, denn auch Michael hat keine einfache Kindheit und die Mutter glänzt irgendwann durch Abwesenheit. Zwischen Michael und Ellis entsteht schon früh mehr als nur Freundschaft. 

Der Roman spielt in einer Zeit (1970er/ 1980er), wo es noch nicht normal ist offen homosexuell zu leben. Es geht natürlich nicht nur darum, aber es ist ein wichtiger Punkt in der Geschichte. Ich habe mich gefragt, warum Ellis, dann Annie geheiratet hat und was auch Michael geworden ist. Das Buch ist sehr melancholisch, schon allein durch die vielen Verluste, die Ellis erleiden muss und musste. So erfährt man gleich zu Anfang, dass er verwitwet ist, sprich Annie ist gestorben. Ellis' hat bereits früh seine Mutter verloren und muss irgendwann auch mit der Nachricht von Michaels Tod zurecht kommen. In Summe ist das mehr, was ein einzelner Mensch ertragen kann, dennoch versucht Ellis' sich wieder zurück ins Leben zu kämpfen. Spannend ist die Dreier-Beziehung, die sich ergibt als Annie in Ellis' Leben tritt. Sie muss gespürt haben, dass es eine besondere Beziehung zu Michael gibt und so war er immer Teil dieser Ehe/ Beziehung. Das fand ich sehr schön. Der Roman beginnt aus der Sicht von Ellis zu erzählen und wechselt dann in Michael Perspektive und so erfährt man, was Michael so gemacht hat. Einen Zeitlang gibt es nämlich keinen Kontakt zwischen ihm und Ellis und Annie. Hier gibt die Autorin noch einen Einblick in das damalige Thema rund um die HIV-Infektionen bzw. Aids-Erkrankungen bei Homosexuellen. Michael kümmert sich einige Männer, die im Hospiz sind. Die Szene haben mich schon sehr mitgenommen, denn irgendwie hatte ich immer im Hinterkopf, dass es ihn auch treffen wird.

FAZIT:

Lichte Tage ist ein ruhiger, poetischer Roman, der dennoch voller gelebter und nicht-gelebter Emotionen steckt. Es geht um Liebe, Freundschaft, Verlust, Einsamkeit, aber auch um Hoffnung, dass ein Leben trotzdem weiter gehen kann, weil es trotzdem voller Liebe und Freundschaft ist.

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3 Protagonisten, Ellis, Michael und Annie, deren Leben miteinander verwoben sind durch Verluste, Zweifel und prägende Kindheitserfahrungen, aber auch durch tiefe Freundschaft, Liebe und glückliche Zeiten. Das Sonnenblumen-Gemälde von Van Gogh(Cover) wird zum Symbol für Unabhängigkeit von Ellis Mutter Dora, die jedoch früh stirbt. Ellis und Michael, Freunde seit frühester Kindheit, werden ein Paar, doch Ellis findet nicht den Mut, diese Liebe im Alltag bestehen zu lassen, die tiefe Freundschaft aber bleibt. Sarah Winman erzählt ruhig, fast poetisch, abwechselnd aus Ellis und Michaels Perspektive, spannt dabei einen Bogen von den 50-er bis in die 90-er Jahre. Eine bewegende Geschichte, die mich sehr berührt hat- unbedingte Leseempfehlung.

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Sarah Winman - Lichte Tage

Meinung
Was für eine wunderschöne Geschichte über die erste große Liebe.
Es verfolgt die mitreißende Geschichte der beiden Jungs Ellis und Michael von klein auf.
In ihrer frühen Jugend schaffen sich die Beiden im Oxford der 1960er Jahre ihre eigene kleine Welt aus Radfahren, Schwimmen und Kunst, eine Welt, die schließlich von einer intensiven Freundschaft in eine romantische Liebe übergeht.
Ein großer Teil des Romans spielt in einer Zeit, die für Jungen, die Kunst und Lesen mögen, wenig freundlich ist, und noch viel weniger freundlich für Jungen, die andere Jungen mögen.
Wie wir gleich zu Anfang feststellen, schreiben wir inzwischen das Jahr 1996,
Ellis ist ein erwachsener Mann, der Annie geheiratet hat, und Michael ist nirgends zu sehen.
Was ist geschehen, um die Situation so drastisch zu verändern? Kann Ellis jemals wiederfinden, was er verloren hat?
Das ist ein sehr schnell zu lesendes, aber unglaublich bewegendes Buch.

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Lichte Tage
„Und wenn alles zusammenkommt, das Licht, die Farbe, die Hingabe, dann ist es Leben.“

Ich habe wirklich überlegt, ob ich dieses Buch rezensieren kann und ob ich damit dem Buch gerecht werde. Ich bin tief beeindruckt und berührt und kann das große Lob über diesen Roman verstehen.

Ein Bild verändert alles. Die Reproduktion von 15 Sonnenblumen, eines der berühmten Van-Gogh-Gemälde bringt Licht in den düsteren Alltag von Ellis Mutter.

Ellis, arbeitet als Schlosser am Fließband einer Autofabrik, seine Tage sind düster, er steckt im Leben fest und in seinen Erinnerungen, die Leer um ihn herum nimmt ihm fast „den Atem“.

In einer sehr detaillierten, verwobenen Erzählstruktur werden Erinnerungen wach und wir lernen Ellis besser kennen.
Das Bild mit den Sonnenblumen lernt Ellis über seine Mutter kennen, da ist Michel schon dabei.
Wir erfahren von seiner tiefen Freundschaft zu Michel, beide sind künstlerisch interessiert, Ellis möchte Maler werden, Michel Schriftsteller, beide verlieren früh ihre Mütter, erleben Lieblosigkeit und Gewalt der Väter, finden Halt aneinander, wachsen zusammen auf und entdecken ihre Liebe zueinander. Während eines gemeinsamen Aufenthalt in Frankreich erleben sie die Intensität ihre Beziehung in vollen Zügen, im Alltag in Oxford ist es vor allem für Ellis nicht möglich, sich offen zu bekennen.
Ellis erlebt seine Liebe zu Annie, Michel teilt sein Glück mit ihm, muss jedoch auch einen eigenen Weg gehen.
Durch die Erzählperspektive des Er-Erzählers bleibt eine gewisse Distanz zu Michel, seine inneren Beweggründe und Gefühle bleiben bisweilen unklar, vielleicht weil er sich dessen auch nicht bewusst ist. Und weil er zu der Zeit nicht dazu stehen kann. (Es waren die 70er Jahre.)

Michels Erinnerungen in Ich-Perspektive sind unglaublich intensiv, auch sprachlich
„Ich frage mich, wie es wohl klingt, wenn ein Herz bricht.“ Er nimmt den Leser mit in seine Welt, der verloren einzigen Liebe seines Lebens sowie seinen exzessiven, schmerzhaften Bemühungen, sich davon zu befreien.

Die Landschaft der Provence wird in poetischer, sinnlicher Weise beschrieben, die Natur, das Licht, die gelben Sonnenblumen wecken Erinnerungen an Freiheit und Liebe. Vielleicht auch an die Freiheit, so zu lieben, wie jeder Mensch möchte.
Ein ganz wunderbares Buch!


Übersetzt von Elina Baumbach, die den Titel in meinen Augen noch passender als im Original „tin man“ (ein spezialisierter Schlosser am Fließband) gewählt hat.

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Lange habe ich keinen solchen Roman mehr gelesen - voller feinsinniger Melancholie. Ich lese so gern, neige aber nicht zu Gefühlsduselei und hatte doch zum Ende einen dicken Kloß im Hals. Was ich ganz selten mache: Ich werde mir diesen Roman noch einmal als Buch kaufen und trotz der vielen Leseexemplare und Neuerscheinungen, die sich bei mir stapeln, noch einmal lesen. Was für ein wunderbarer Roman mit bleibenden Bildern!!!

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Ein wunderschönes Buch über Träume aus Jugendtage, Trauer, Van Gogh und zwei Sommer in Südfrankreich. in knapper Sprache, die dennoch nichts an Schönheit verliert, beschreibt Sarah Winman den ca. 50 Jährigen Ellis. Nach dem Tod seiner Frau einige Zeit zuvor und dem Verschwinden seines Jugendfreundes radelt er einsam durch das Oxford der 90er Jahre, vom Arbeiterviertel in dem er aufgewachsen ist und lebt, über das Kopfsteinpflaster der Universitäten, wo Studenten von Kunst und Literatur träumen. In seinen Erinnerungen erzählt er von seiner verstorbenen Mutter, deren grauer Alltag von Van Goghs Sonnenblumen erhellt wurde, seinem besten Freund Michael und sexueller Selbstfindung im Jugendalter, und wie er seine Frau kennen und lieben lernte. Nach einem Fahrradunfall versucht er sich von der Tristesse seines Alltags zu befreien und eine Tages findet er ein altes Tagebuch von Michael.
Der Roman schwankt zwischen Melancholie und jugendlicher Freude und leider braucht man keinen ganzen Monat um diesen Roman zu lesen, ich hätte aber gerne so lange in der Geschichte verbracht.

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Sonnenblumen
Ein großes Thema dieser Geschichte und auf dem Cover abgebildet ist ein Sonnenblumen-Gemälde. Dora Judd bekommt diese Nachahmung im Stil von Vincent van Gogh als Tombolagewinn im Jahr 1950. Das Gemälde bedeutet ihr sehr viel und später ebenso ihrem Sohn Ellis. Ellis kann leider seine Sehnsucht nach Kunst nicht verwirklichen, sein Vater schickt ihn zum Arbeiten ins Autowerk. Ich konnte von Anfang an die Faszination dieses Bildes auf Dora nachvollziehen: ich stand selbst vor einem Original in Amsterdam. Dieses Gelb, dieses Licht, diese Pinselstriche: ich kann gut verstehen, dass man dadurch inspiriert wird selbst nach Südfrankreich zu reisen und das alles auf sich wirken zu lassen.

Erzählt wird die Freundschaft und Zuneigung der beiden Jungen Ellis und Michael. Meist melancholisch und traurig wird aufgezeigt, was beim Erwachsenwerden der beiden Männer in dieser Zeit möglich war und wie vieles nicht möglich war.

Mir hat die Geschichte dieser Liebe gefallen. Besonders die Figur Michael. Neben seiner Liebe zu Ellis auch seine herzliche Zuneigung zu den drei Frauen: seine Tante Mabel, Elllis‘ Mutter Dora und Ellis‘ Frau Annie. Die vielen Zeitsprünge und Rückerinnerungen in den beiden Sichtweisen von Ellis und Michael haben es zeitweise recht schwer gemacht, die wahren Geschehnisse nachvollziehen zu können.

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Ein Cover, das perfekt zum Roman passt: Ein Ausschnitt von Van Goghs Sonnenblumen, einem Bild, das in dem Buch die unerfüllten Träume versinnbildlicht und die Protagonisten in die Provence reisen lässt.
Ellis und Michael kommen beide aus schwierigen Elternhäusern. Als sie einander kennenlernen, fühlen sie sich sofort zueinander hingezogen. Aus Freundschaft wird in der Pubertät eine zarte körperliche Liebe. Als Annie in Ellis Leben tritt, zieht sich Michael zurück und führt in der Ferne ein eigenes Leben mit wechselnden Männern. Auch hier gibt es große Gefühle, aber keine Beziehung reicht an die Liebe zu Ellis heran.
An Aids erkrankt kehrt Michael heim und sie verleben noch eine wunderbare Zeit zu dritt, bis Michael und Annie bei einem Unfall getötet werden. 
Die Erzählperspektiven wechseln zwischendurch. Leider fügt sich der Erzählstrang vom verwitweten, vereinsamten Ellis, der kurz vor der Rente steht, nur sperrig in das Gesamtbild ein. 
Dieses Buch ist eine Geschichte über zarte Gefühle. Gefühle, die körperlich werden, aber auch Gefühle, die über dem Körperlichen stehen. Die Geschichte ist berührend, über allem liegt ein Hauch Melancholie, ist aber nie wirklich traurig, denn was die Drei miteinander verbindet, das dürfen nur wenige Menschen erleben.
Mir ist die Erzählweise ein wenig zu sprunghaft, um in sich wirklich rund zu sein, dennoch ist es ein ruhiges Buch für schöne Lesestunden.

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Ein sehr berührender zärtlicher Roman über Freundschaft, über Liebe, über das, was wir sind oder glauben zu sein.
Melancholie durchzieht das Buch, aber die lichten Momente gibt es, eben die lichten Tage. Ich war beim Lesen sehr gebannt, nachdem ich anfänglich Schwierigkeiten hatte, hinzukommen in den Lese-Flow.

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Begonnen hat alles mit einem Bild das Fünfzehn Sonnenblumen zeigt. Dora Judd hat es an der Wand aufgehängt. Es scheint so, dass das Schicksal Ellis und Michael zusammengeführte hat. Die beiden Heranwachsenden fliehen von Oxford in die Wärme und Licht von Südfrankreich. Da finden die beiden heraus, wer sie sein könnten und wer sie sein wollen. Diese Geschichte ist einzigartig und beschreibt wunderbar über die Verbindung von Freundschaft und Liebe. In dieser Geschichte begleiten wir als Leser Jugendliche aus ihrer trostlosen Umgebung hinein in eine bessere Zukunft. Wer jetzt nach dem Kennenlernen von Annie eine normale Dreiecksbeziehung erwartet hat, ist auf dem Irrweg. Vielmehr handelt es sich um eine, in der homo-, bi- und heterosexuelle und/oder platonische Liebe vorkommt. Eine Wohlfühlgeschichte ist das nicht. Man wir mit vielen Schicksalsschlägen der Protagonisten konfrontiert. Die Krankheit AIDS wird schonungslos dem Leser vor Augen geführt. Meines Erachtens macht dies die Geschichte so Interessant und regt zum Nachdenken an. Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, aber sehr interessant und tiefgründig. Sehr zu empfehlen.

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Es ist ein wirklich schöner Roman, der in einer wunderbaren Sprache über Liebe, Zugehörigkeit und Verlust erzählt. Sarah Winman schafft mit ihren Worten tolle Schauplätze, und das Buch fesselt. Wirklich sehr schön.

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Ein sehr bewegender und zu Herzen gehender Roman über unterschiedliche Arten der Liebe, Kunst, Van Gogh, Sonnenblumen, die Farbe „gelb“ und der Umgang mit dem Verlust geliebter Menschen! Klare Leseempfehlung!

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Wo sind die Grenzen zwischen Liebe und Freundschaft? Wie viele Personen kann es in einer Beziehung geben? Diese Fragen versucht Sarah Winman in Lichte Tage zu beantworten.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Ellis und Michael. Zwischen den beiden entsteht sofort eine tiefe Freundschaft, die durch den frühen Tods von Ellis' Dora Mutter noch verstärkt wird. Zu ihr hatte Michael immer ein besonderes Verhältnis. Dora besaß eine Kopie von van Goghs Sonnenblumen, die alle drei zusammenschweißte. Als sie erwachsen sind, reisen Ellis und Michael zu den Ursprüngen dieses Bildes nach Südfrankreich und verbringen dort einen Sommer, in dem aus ihrer Freundschaft mehr wird. Doch dann heiratet Ellis Annie. Michael ist den beiden weiterhin freundschaftlich verbunden, ein ist ein Teil von ihnen und auch wieder nicht.
Lichte Tage wird teilweise chronologisch, teilweise wild durcheinander erzählt. Erst langsam wird die Tragik des Ganzen deutlich, die Schicksale der Charaktere haben mich sehr berührt. Dieser Aufbau ist gemeinsam mit den unterschiedlichen Perspektiven sehr gelungen. Auch die Dreierkonstellationen sind sehr spannend angelegt. Ich fand es sehr interessant, Oxford einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen, durch Menschen, die nicht zur dortigen Elite zählen.
Van Goghs Sonnenblumen zählen zu meinen Lieblingsbildern, daher war es schön, etwas mehr über ihre Entstehung zu erfahren. Und seien wir mal ganz ehrlich: gibt es einen schöneren Liebesbeweis als jemandem eine Buchhandlung zu schenken?

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Was für ein außergewöhnlich schöner Roman! Leise, stark, überzeugend, wunderschöne Sprache, in allen Bereichen Bestnote!

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Gefühlvoll und intensiv beschreibt die Autorin eine Freundschaft, die im Arbeiterviertel von Oxford nicht sein darf. In diesem Buch steckt so viel Klugheit, Liebe aber auch Traurigkeit, dass es einem fast das Herz bricht.

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Eine sehr schöne Geschichte um Freundschaft, Liebe und Trauer. Mich hat besonders die zweite Hälfte in ihren Bann gezogen.

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Ich bin auch noch Wochen, nachdem ich die letzte Seite dieses Romans umblättern musste, gefangen in dem so selten zu findenden Zauber großartiger Sprache, die es vermag die Stimmung zwischen zwei Menschen so wunderbar zu beschreiben, dass man nicht davon lassen mag.
Man könnte die Handlung ganz banal herunterbrechen; Ellis lebt mit seiner kranken Mutter und nach deren Tod mit seinem lieblosen Vater. Als er Michael kennenlernt, der so ganz anders ist, als alle Jungs, mit denen er bisher Umgang hatte, entwickelt sich ganz unbemerkt eine zarte Liebe zwischen beiden, die zu ihrer Zeit nicht sein darf.

Über Jahre bleibt die Beziehung zwischen ihnen bestehen und als sie erwachsen sind, verbringen sie beide gemeinsam einen Urlaub in Frankreich, der sie einander noch näher bringt, doch sie wissen, wenn sie wieder zuhause sind, können sie ihre Liebe nicht leben. Wieder in ihrer Heimat angekommen, tritt Annie in ihr Leben. Sie könnte sie entzweien, aber das Gegenteil ist der Fall und obwohl Michael sich eine Zeit aus ihrer Beziehung heraus nimmt, spielt er weiterhin eine wichtige Rolle in ihrem Leben – wie wichtig, das begreift Ellis erst, als er Jahre später die Aufzeichnungen seines Freundes liest…

Die Sprache ist voller Wärme, zeichnet wunderschöne Bilder und macht diesen Roman zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. Es gibt so viele Sätze, die man zitieren möchte, die ich beim Lesen wiederholt und ausgesprochen habe, einfach, weil sie gut tun, so dass ich nicht anders konnte, als mich in dieses Buch zu verlieben. Es bekommt einen Sonderplatz in meiner Leseliste und wird sicherlich noch mehrmals gelesen.

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"Lichte Tage" ist ein kleiner, sensibler Roman über Träume, Freiheit und die Kraft der Liebe.
Ellis arbeitet in einer Automobilfabrik in Oxford. Tag für Tag bearbeitet er Karosserien, doch eigentlich sahen seine Pläne fürs Leben mal ganz anders aus.
Als ein Fahrradunfall ihm unverhofft freie Zeit verschafft, erinnert er sich zurück an seine Kindheit und an Michael, der damals seine bester Freund und später auch mehr war.
Inspiriert von einem Van Gogh-Druck, der Ellis verstorbener Mutter gehörte, reisen sie als junge Männer nach Südfrankreich und schmieden große Pläne.
Doch nicht jeder folgt seinen Träumen und dann taucht Annie auf...
Sarah Winman schafft starke Bilder und eine verträumt-melancholische Stimmung, die trotzdem nicht deprimierend ist.
Ein guter Tipp für alle, denen "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" gefallen hat.

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Das erste Buch der Autorin für mich und es hat mich echt begeistert. Sowohl wunderschön als auch traurig, eine Geschichte die einen eine Weile begleitet. Eine Herzens-Empfehlung!

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Tolle Komposition

Die fünfzehn Sonnenblumen von Van Gogh auf dem Cover haben mich sofort neugierig auf dieses Buch gemacht und ich mag das Cover sehr.
Nach einem Prolog, der im Jahr 1950 spielt, "springt" der Roman in die 1990er Jahre und zur Geschichte von Ellis und Michael. Ich mag es, wenn das Cover im Roman eine eindeutige Rolle spielt und so ist es hier. Für Dora und ihren Sohn Ellis ist das Bild wichtig und als Ellis Michael mit nach Hause bringt, sprechen sie oft über das Bild, van Gogh und die Provence. Die beiden Jungen fühlen sich zueinander hingezogen, aber in den 1990er Jahren ist dies nicht einfach. Sobald die beiden volljährig sind, brechen sie auf in die Provence und lassen Oxford hinter sich. Dort kommt bald eine Frau mit ins Spiel.
Ich möchte ungerne weiter auf den Inhalt eingehen, um nicht zu viel zu verraten. Dieses Buch hat mich auf jeden Fall sehr berührt und ich habe es gerne gelesen.

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Unglaublich wortgewaltig, poetisch, lyrisch und philosophisch.

Es brachte mich zum Nachdenken, ließ mich aber auch in bedrückter Stimmung zurück.
So wortgewaltig und bildhaft lebt das Buch von jeder einzelnen Seite, jedem einzelnem Wort und jeder einzelnen Beschreibung.

Das Buch heißt im Original "Tinman". Da sich dies schlecht ins deutsche übersetzen ließ finde ich diesen Titel, zusammen mit der Wahl des Covers, auch sehr passend und genau richtig auf die Stimmung des Buches abgestimmt. Die Zweideutigkeit des Wortspiels, sowie das Gemälde, welches im Buch so viel Bedeutung findet, macht mir das Besondere dieses Buches sehr bewusst.
Für mich ein absolutes Herzensbuch, das mir einige schöne Stunden beschert hat.

Fazit:
Ein Buch, welches man gelesen haben muss und lange in einem nachklingt.
Zu gut, um es nicht mehrmals zu lesen. Und zu gut, um nicht davon zu schreiben.
Eines der besten Bücher, die ich seit längerem gelesen habe.

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Dieses Buch ist so viel mehr, als in einen Klappentext passen könnte. Daher habe ich nicht ganz mit dem gerechnet, was ich lesend erfahren durfte. Und ich wünschte, ich hätte das Buch ein klein wenig mehr lieben können, so wie es und seine Charaktere das verdient haben. Leider blieb eine gewissen Distanz zu den Figuren, die verhindert hat, dass ich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen und in sie hineinfallen lassen konnte. Der Schreibstil war manchmal zu metaphorisch, zu umschreibend, zu wenig konkret. Nichtsdestotrotz habe ich die Schönheit in und zwischen den Zeilen wahrgenommen, die Tiefgründigkeit der Charaktere, die sich im Gesagten und Nichtgesagten ausdrückt, die Emotionen, die Schwere und die Leichtigkeit, die Hoffnung und die Angst, die Verzweiflung und die Kraft. Mir wurde eine Geschichte über Liebe in vielen ihrer Facetten geschenkt. Und dafür bin ich dankbar.

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Es ist ein wenig verwirrend, denn Titel und Cover von "Lichte Tage" führen uns auf eine falsche Fährte. Es ist zunächst gar nichts licht an diesen Tagen, an den Schicksalen und Leben der Figuren, die Sarah Winman in ihrem gleichnamigen Roman in die literarische Welt gesetzt hat. Doch vielleicht sind es auch nur anders lichte Tage, als wir sie uns normativ vorstellen?
Überhaupt spielt Licht eine ganz große Rolle in Winmans Roman. Ebenso wie der Mangel an Licht. Denn Winman arbeitet in ihrer Geschichte gern mit Gegensatzpaaren: Das winterlich graue, kalte (=lichtarme) Cowley in Oxford tritt an gegen die sonnendurchflutete, hitzeflirrende Provence. Und spiegelt sich im Gegensatz der Figuren wider: Ellis, ein zurückgezogener Eigenbrötler und Michael, der fürsorgliche Menschenfreund. Vermittelt wird - zumindest im Fall der Figuren - von den Frauen in dieser Geschichte, in der Ellis' Mutter, seine spätere Frau Annie und Michaels Tante Mabel ein ausbalancierendes Korrektiv bilden.
Es geht aber vor allem um die ganz großen Themen, um Liebe und Verlust, die Sarah Winman hier ohne Pathos, dafür mit ganz viel Empathie ausbreitet. Und fast nebenbei stellt sie auch die Frage nach festgelegten Schicksalen, mit der sie die Klassismusthematik anregt und einmal mehr mit einem Gegensatzpaar (Kunst versus Fabrikarbeit) aufbereitet.
Dieser Roman hallt überraschend lange nach. Und wer die anfängliche Verwirrung um Titel und Cover überwunden und sich auf vielschichtige Geschichte eingelassen hat, dem und der ist ein emotionales Leseerlebnis garantiert.

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Ein sehr schön geschriebenes und emotionales Buch!
Wäre die Geschichte noch weiter ausgebaut worden, hätte dies, meiner Meinung nach, nicht geschadet.

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Wie das Leben. "Lichte Tage", der aktuelle Roman der Londoner Autorin Sarah Winman, konfrontiert den Leser, anders als es der Titel und Van Goghs leuchtende Sonnenblumen auf dem Buchcover vermuten lassen, auch mit den Schattenseiten des Lebens. Also, liebe potenzielle Leser:innen - es handelt sich nicht um einen 'feelgood'-Roman. Gleichwohl gibt es Momente voller Poesie und auch der sehr ansprechende Erzählstil gefällt durchaus: "Ich kann ihn immer noch vor mir sehen: so gutaussehend in seinem Anzug, eine irgendwie schräge Attraktivität mit den abgewetzten Halbschuhen und der roten Rose im Knopfloch. Wir standen Seite an Seite, während Lichter auf der Wasseroberfläche leuchteten und Ruderer vorbeizogen. Wir teilten uns eine Zigarette, und zwischen uns erstreckte sich eine vertrocknete Landschaft, übersät mit den verknöcherten Überresten gescheiterter Pläne, von denen nur wir einst wussten." Die Handlung ereignet sich auf mehreren Zeitebenen und springt zuweilen, was aber kein Problem darstellt - die innere Verbundenheit der handelnden Personen bindet die Versatzstücke der sich zwischen 1950 und 1996 ereignenden Geschichte. Und das Thema ist nichts anderes als der Lebensweg ins Licht (aus dem düsteren Arbeiterviertel in Oxford in die sonnige Provence der Kunst, bzw. Lebenskunst), und offenbar gilt es dafür auch, beschattete Wegabschnitte zu durchqueren. Das Buch lebt nicht durch seine stringente Handlung - dafür aber umso mehr durch seine tief emotionale Gestimmtheit.

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Lichte Tage ist schön geschrieben. Es vermittelt Sommergefühle und holt mich auf der queeren Ebene gut ab. Das dreier Gespann und die Liebe, die zwischen ihnen schwebt, ist herzlich und berührent. Gern gelesen. Gerne weitermpfehlt

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,, ,Überleg doch mal", erwiderter ich. ,Wir müssen alle aus der Dunkelheit ausbrechen, um zu singen.´"

Aus der Dunkelheit ausbrechen, um zu singen - im Umfeld von Ellis Judd kann dieser Satz viele Bedeutungen haben. Dazu stehen, dass sich auch Jungen und Männer für Kunst und Literatur bekennen dürfen. Ein leibgewonnenes Bild gegenüber dem gewalttätigen Ehemann verteidigen. Zu seiner Homosexualität stehen. Ellis, ein Mann mittleren Alters, ist nach dem Tod seiner Frau und seines besten Freundes allein und vor allem einsam. Eine tiefe Sehnsucht spricht aus den Seiten, auf denen sein Tagesablauf - Nachschicht in der Autofabrik - geschildert wird, Fast greifbar wird all das, wonach er sich sehnt: Gesellschaft, Gespräche, Kunst, Frankreich. Da entdeckt er durch Zufall das Tagebuch seines Jugendfreund Michaels. Der war nicht nur sein bester Freund, sondern auch seine erste geheime Liebe - zumindest für ein paar Urlaubstage in der Provance. Als Michael später überraschend für mehrere Jahre aus Ellis Leben verschwand, blieb er seinem Jugendfreund eine Erklärung schuldig. Die findet Ellis nun in Michaels Tagebuch der Jahre 1989/90.

Sarah Winman hat mit "Lichte Tage" eines der seltenen Bücher geschrieben, bei denen man sich wünscht, sie mögen nie enden. Und so sind die etwa 200 Seiten auch viel zu kurz, um sich nach ihnen schon vom melancholischen Ellis zu verabschieden. Voller Poesie sind die Beschreibungen der Orte und des alten, einsamen Mannes. Schon nach wenigen Seiten taucht man in den atmosphärisch dichten Roman. Wird mitgerissen in ein Oxford fernab der universitären Strukturen. Findet sich in der Welt der Arbeiterklasse wieder, in der nichts so viel zu zählen scheint, wie das Männlichkeitsideal. Undenkbar, was man dort mit einem schwulen Sohn anfangen soll - mit einem Jungen mit Handtasche.

Auch wenn Winman keine neue Geschichte erzählt - verbotene Liebschaften zwischen zwei Männern - sind Erzählstimme und Figurenzeichnung so gelungen, dass man als Leser das Gefühl hat, so etwas noch nicht gelesen zu haben. Besonders schön ist der Kontrast zwischen Ellis Alltagswelt - kaum ausgeschmückt durch Adjektive - und die gerade schon bombastischen Ausschmückungen der Zeit in Frankreich. Genauso schön sind Situationen, die aus Michaels und aus Ellis Sicht - teilweise unter Rückgriff auf ähnliche Metaphern - beschrieben werden. Da zeigt sich Winmans schriftstellerisches Können und die grandiose Übersetzungsleistung von Elina Baumbach. Bildgewaltig sind auch die Anspielungen auf Kunst und Musik. Allen voran - wie das Cover schon vermuten lässt - Van Gogh. Genauso kann man aber auch eine Playlist zum Roman anhand der vielen musikalischen Anleihen erstellen.

Winman ist definitiv ein Name, den ich mir merken werde und "Lichte Tage" zählt schon jetzt zu meinen Favoriten dieses Bücherjahres.

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Eine Geschichte über Liebe in all ihren Formen, über Väter, die durch Fäuste sprechen, über Freundschaft, die Abwesenheit, Distanz und Krankheit überdauert. Über Jungs, die auch das Schöne lieben und sehen wollen, in einer Zeit, wo das noch nicht so ganz üblich war. Über eine Mutter, die zum ersten Mal in ihrem Leben ihren Willen durchsetzt (und sich eine nicht ganz so gute Kopie von Van Goghs Sonnenblumen aussucht, gegen die Meinung ihres Mannes). Über Selbstfindung und Entdeckung. Und das alles ganz unaufdringlich, ganz flüssig und rund, fast weich. Sehr berührend.

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Von Freundschaft, Liebe und Verlust

Schon auf den ersten Seiten wird der ruhige und schöne Schreibstil der Autorin sichtbar: Der Roman beginnt mit einem kurzen Kapitel im Jahr 1950, wo Dora Judd bei einer Tombola ein Gemälde gewinnt: Eine Nachbildung von van Goghs „Sonnenblumen“. Mit dem Bild versucht sie, ein wenig Wärme und den Zauber Südfrankreichs in ihr graues Heim zu bringen.

„Fünfzehn Sonnenblumen, einige in Blüte, andere welkend. Gelb auf gelbem Pigment, das sich zu Ocker verdunkelte. Die gelbe Steingutvase dekoriert mit einer komplementären blauen Linie, die sich um ihre Mitte schlang.
Das Original wurde wohl von einem der einsamsten Männer der Welt gemalt, allerdings in einem Rausch von Optimismus, Dankbarkeit und Hoffnung. Ein Fest zu Ehren der alles durchdringenden Kraft der Farbe Gelb.“ – Seite 72, eBook


Viele Jahr später, im Jahr 1996, lebt Doras Sohn Ellis nach einem schlimmen Verlust ein einsames Leben voller Trauer. Nach und nach kommen Erinnerungen an die Oberfläche, die sein Leben geprägt haben: Seine Freundschaft mit Michael und ihre gemeinsame Reise aus dem grauen Oxford in den Süden. Im sonnigen Südfrankreich sind sie auf der Suche nach dem, was das Leben abseits des eintönigen Alltags noch zu bieten hat – sie sind glücklich und alles scheint möglich. Doch zurück in der Heimat kommt einiges anders. Als sie schließlich Annie kennen, ändern sich die Leben von Ellis und Michael erneut – in verschiedene Richtungen.

„Die erste Liebe hat so etwas an sich, nicht wahr?“, sagte sie. „Sie ist unantastbar für die, die nicht dabei waren. Aber sie ist der Maßstab für alles, was kommt.“ – Seite 118, eBook


Die Handlung ist zwar in der Gegenwart (hier das Jahr 1996) angesiedelt, wo die aktuellen Geschehnisse aus dem Leben von Ellis erzählt werden, dennoch ist der überwiegende Teil des Romans in der Vergangenheit angesiedelt. In Form von Erinnerungen, Tagebucheinträgen und auch mal in Briefform, verweben sich nach und nach die einzelnen Momentaufnahmen aus verschiedenen Zeitebenen zu einem Gesamtbild zusammen. Von einigen besonderen Momenten in Ellis und Michaels Vergangenheit und die Begegnung mit Annie bis hin zu dem Leben, das Ellis in der Gegenwart führt. Dort geschieht etwas, dass Ellis sein aktuelles Leben überdenken lässt…

Bei diesem Roman ist schon das Vorwort der Autorin sehr lesenswert. Sie erzählt u.a. von der Entstehung des Romans und dessen besonderen Figuren, aber auch, warum sie hier ein anderes Oxford zeigt, das ja hauptsächlich als berühmte Universitätsstadt bekannt ist. Die Beschreibungen der Schauplätze – sowohl in Großbritannien in Südfrankreich- sind sehr gut gelungen.
Das Buch ist mit nur 240 Seiten eher kurz, erzählt aber eine besondere und bewegende Geschichte, die an manchen Stellen ziemlich berührt. Der schöne, ruhige und manchmal leicht poetische Schreibstil trägt dazu bei.

„Ich frage mich, wie es wohl klingt, wenn ein Herz bricht. Ich glaube, es wäre leise, kaum wahrnehmbar, und gänzlich unspektakulär – wie eine erschöpfte Schwalbe, die sanft zu Boden fällt.“ (Michael) – Seite 127, eBook


Doch muss auch gesagt werden, dass es nicht unbedingt ein Wohlfühlbuch ist: Es wird ziemlich traurig – denn schnell wird klar, warum Ellis alleine lebt und wie Michaels Weg verlaufen ist, nachdem sich die beiden aus den Augen verloren haben. Auch Krankheit ist ein zentrales Thema.

Das sich das Gesamtbild aus regelmäßig wechselnden Zeitebenen zusammensetzt fand ich zwar gut, allerdings waren die Wechsel an manchen Stellen etwas zu oft und unübersichtlich, sodass man schnell durcheinanderkommt. Leider nimmt das ein wenige die Tiefe aus der Geschichte. Dieses hätte ich mir etwas übersichtlicher gewünscht.

Sehr schön und passend finde ich das Cover mit van Goghs „Sonnenblumen“ – dieses Bild spielt im Roman eine besondere Rolle und verbindet verschiedenes miteinander, was perfekt gelungen ist.

Mein Fazit: Ein bewegendes Buch über Freundschaft, Liebe und Verlust. Der ruhige, schöne und manchmal leicht poetische Schreibstil wird gleich zu Beginn sichtbar.
Es wird oft der berührend, und auch mal traurig – daher ist es nicht unbedingt ein Wohlfühlroman. Dennoch hat er eine besondere und einnehmende Note.
Bis auf Kleinigkeiten im Handlungsaufbau ein Roman, den man nicht so schnell vergisst. Lesenswert.

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Ich habe schon lange nicht mehr eine so schöne, traurige und bewegende Liebesgeschichte gelesen.
Danke !!!

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Inhalt

Als sich Ellis und Michael das erste Mal begegnen, ist es, als hätte das Schicksal sie zusammengeführt. Erfüllt mit einer großen Sehnsucht nach Kunst und Poesie, entfliehen die beiden Heranwachsenden dem grauen Oxford in die Wärme und das Licht Südfrankreichs. Dort finden sie heraus, wer sie sein könnten. Und müssen entscheiden, wer sie sein wollen. Ein einzigartiger Roman über die Bande der Freundschaft und der Liebe.

Alles beginnt mit einem Gemälde, das Dora Judd an die Wand ihres Wohnzimmers hängt. Fünfzehn Sonnenblumen, wie sie van Gogh im warmen Licht Südfrankreichs malte. Jahre später reist ihr Sohn Ellis zusammen mit seinem besten Freund Michael der Sonne entgegen. Sie tauschen die grauen Straßen Oxfords, das Arbeiterviertel mit der Autowerkstatt und die Fäuste ihrer Väter gegen die Poesie und das Licht des Südens. Gemeinsam entdecken sie, welche Möglichkeiten ihnen das Leben eröffnet, doch auch die Prägungen ihrer Herkunft brechen immer deutlicher hervor. Dann tritt Annie in ihr Leben, und das ändert gleichzeitig nichts und alles.

Cover

Die Sonnenblumen zieren das Cover und sind auch in dieser Geschichte immer wieder präsent.

Ein Wort vorneweg

Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.

Mein Eindruck

Es ist mein erstes Buch der Autorin und von daher war mir das Wortbuilding anfangs unbekannt. Ich brauchte einige Zeit um in dieser Geschichte anzukommen. Es ist eine Geschichte der leisen Töne, eine Geschichte über zwei junge Männer, deren Liebe und Freundschaft zueinander.

Nachdem anfänglich aus dem Leben von Ellis erzählt wird, wechselt die Sichtweise nach der Hälfte des Buches zu Michael. Ehrlich gesagt fand ich die Sicht von Michael auf die Ereignisse in der Jugend viel interessanter als die Geschehnisse rund um Ellis, obwohl auch Ellis eine spannende Seite an sich hatte, eine Qualität, die er erst zum Schluss erkennt.

Ellis ist ein Faktor für Stabilität, für die Anerkennung des Seins eines jeden Einzelnen. Genauso wie er Michael liebt, liebt er auch Annie. Hier haben sich drei Menschen gefunden, deren Seelen miteinander kommunizieren. Und diese Sicherheit gibt Michael die Möglichkeit sich und seine Sexualität auszuleben, um dann irgendwann zu Ellis und Annie zurückzukehren. Ellis dagegen hat die Sicherheit in seinem Leben verankert und der Kunst weitestgehend entsagt, wobei das Ausbeulen von Metall auch eine Art von Kunst ist.

Die Sonnenblumen und damit die erlebte Freiheit in der Poesie in Frankreich sind im Hintergrund immer präsent, ihre Kraft und Energie. Als Ellis nach Jahren der Trauer nach Frankreich reist, um den Spuren von Michael zu folgen, wird ihm spätestens mit dem Blick aus dem Fenster einer der Steinhütten in Frankreich die Leichtigkeit des Seins wieder bewusst und die Liebe zur Kunst darf wachsen.

Fazit

Eine sehr schön erzählte Geschichte über Freundschaft und Liebe. Über die Verstrickungen des Lebens und der Energie der Sonne.

Als Ellis und Michael sich nach Jahren wieder treffen spürt Ellis, nachdem Michael gesagt hat, du hast mir gefehlt: „In meiner Brust das Geräusch einer erschöpften Schwalbe, die sanft zu Boden fällt.“

Es gibt einige dieser wunderschönen Sätze.

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Ein wunderbarer Roman, der mir sprachlich richtig gut gefallen hat. Eine schöne Erzählung verschiedener Personen, die so unterschiedlich und sich dennoch so ähnlich sind. Die Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, das ich persönlich manchmal als sehr verwirrend empfunden habe. Ich habe mir etwas schwer getan, mich so richtig in die Geschichte fallen zu lassen. Der Schreibstil hat mir allerdings richtig gut gefallen und ich habe die Geschichte dennoch sehr gerne gelesen!

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Eine wunderschöne und bewegende Geschichte. Ich bin begeistert und empfehle das Buch immer wieder gerne!

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Die Handlung... ein Mitt-Vierziger wandert umher und erinnert sich. Viel mehr ist es erstmal nicht. Ellis hängt in seinem Leben fest, von dem man eigentlich das Gefühl bekommt, dass es für ihn nahezu vorbei ist. Er hat seine Frau verloren, seine Mutter ist tot. Er mag seinen Job nicht, er lässt die Kollegen nicht an sich heran, auch wenn sie es probieren. Der einzige persönliche Kontakt ist ein täglicher "Bist du okay?" Anruf seiner Stiefmutter oder ein Winken über den Gartenzaun zu den jungen Studenten. Und diese Tristesse bricht in sich zusammen als er einen Unfall hat und für Wochen aus seinem Trott gerissen wird. Und man erkennt, dass ihm noch jemand fehlt... Sein bester Freund Michael. Der mehr als nur ein bester Freund war, der eigentlich sogar Teil seiner Ehe war. Und ganz langsam arbeitet sich Ellis aus festgefahrenen Wegen in ein Leben, dass er seit Jahrzehnten schon hätte führen wollen. Angesiedelt von den 1960ern zu 1990ern erkennt man bald, dass Ellis Leben hauptsächlich auf Erwartungen und soziale Normen fußt, und 30 Jahre später vielleicht eine polyamouröse Beziehung gewesen wäre. Und wieviel Traurigkeit in diesen Erinnerungen Mitschwingt. Am Ende hab ich sehr für Ellis gehofft, dass dies der Anfang für seinen 2. Akt wird.

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Lichte Tage ist ein sehr schöner Roman für den Sommer, wobei die Grundstimmung eine sehr melancholische ist. Es hat etwas von dem typischen Coming of Age Roman, aber für Leser:innen mit einem anspruchsvolleren Geschmack, da eine ganze Reihe schwerer Themen behandelt wird (queere Liebe, HIV/Aids, eine komplizierte Dreiecksbeziehung).

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Ich habe dieses Buch von der ersten Seite an genossen. Diese Dreiecksgeschichte ist so tiefgründig und berührend.
Absolute Leseempfehlung abseits des Mainstreams.

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Lichte Tage von Sarah Winman hat mir wirklich gut gefallen! Eine wunderbar bewegende Geschichte über Freundschaft, Liebe und so vielem "dazwischen".
Toll geschrieben und einfach ein klasse Buch! Auch wenn auch eine gewisse Melancholie in diesem Buch mitschwingt ist es dennoch eines meiner Wohlfühlbücher.

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Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, weil es so gehypt wird und wurde. Tatsächlich gibt es viele tolle Bücher über Freundschaft, aber dieses gehört unbedingt zu den sehr guten aus diesem Genre. Es bereitet sehr viel Lesevergnügen, die beiden jungen Menschen beim Erleben der ersten Liebe und der Freundschaft zu begleiten. Ein wunderbarer Sommerroman.

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Eine wunderbar warmherzige Geschichte über das Leben, die Freundschaft und die Lieben. Trotz aller Tragik hat es mich sehr gepackt.

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Wenn Melancholie ein Buch wäre, dann dieses

Michael. Ellis. Annie. Drei Menschen, die eine tiefe Verbindung teilen. Das Schicksal bringt zuerst die zwei Jungs zueinander, verloren und auf der Suche nach sich selbst.
Ellis’ Mutter nimmt den jungen Michael, angespült wie Treibholz, unter ihre Fittiche. Beide auf der Suche nach Licht und Schönheit in einer verqueren Welt.
Ellis Mutter, fast schon besessen von van Goghs Sonnenblumen-Gemälde, wird zu einer Art anbetungswürdiger Muse von Michael, während sein Herz für ihren Sohn Ellis schlägt. Zwischen ihnen entbrennt eine Leidenschaft, die weit über Freundschaft hinausgeht, doch Ellis wird eines Tages eine junge, hübsche Frau heiraten: Annie. Und Michael wird ihn gewähren lassen.

In leb- und bildhafter Sprache erzählt die Autorin eine Geschichte, die an Melancholie kaum zu überbieten ist. Fast schon schwermütig verfolgte ich den Werdegang der Figuren, die auf glückliche und traurige Tage, auf französische Sommer und in Liebe geteilte Zeit zurückschauen. Bunte, lichtvolle Erinnerungen, blühende Sonnenblumen, werden vom grauen Schleier der Wehmut und der Sehnsucht überzogen. Das Schicksal stets ungewiss.

Winmans flüssiger und eindrücklicher Schreibstil hat mich abgeholt. Subtil lässt sie Nebenfiguren und Szenen einfließen, die beim Protagonisten eine leise, feine Entwicklung auslösen.

Ich mochte nicht alle Szenen, Handlungen und Themen in „Lichte Tage“, aber auf eine zarte Weise, hat mich die Geschichte berührt. Sie entfaltet sich langsam, es gibt keine rasante Action, keine ausgeklügelten Twists. Nur authentische Menschen und ihre vielschichtigen Gefühle. Es ist ein leiser Roman, grau und filigran wie ein lieb gewonnenes Spitzentaschentuch.

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Oxfort, Arbeiterviertel 1970er Jahre: Der 45-jährige Ellis verliert die beiden wichtigsten Menschen in seinem Leben bei einem Unfall: seine Frau Annie und seinen besten Freund Michael. Er droht in Einsamkeit zu versinken, aber die Erinnerung an lichte Tage gibt ihm die Hoffnung zurück, trotz allem glücklich sein zu können. Ein Roman, der beschreibt, wie junge Menschen mit einer großen Sehnsucht nach Kunst und Poesie versuchen, ihren Platz im Leben zu finden. Eine poetische Hommage an die Liebe.

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Ein ruhiger, poetischer Roman über die Kunst und die Liebe. Es geht um die Suche nach sexueller Identität, um Verluste und deren Verarbeitung. Eine klug komponierte Geschichte, traurig und schön zugleich.

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Dieser, in Oxford spielende Roman, erzählt die Geschichte von Elias, Michael und Annie.
Elias, der allein lebt und sich den Kontaktversuchen seiner studentischen Nachbarn nur zögernd öffnet, ist die erste Person , die wir kennenlernen. Michael und Annie sind nicht mehr da, gestorben bei einem Autounfall. Der Leser erfährt die Geschichte dieses Dreiergespanns, zwei Liebesgeschichten, die besonders sind. Elias und Michael, die sich als Teenager kennengelernt haben, Elias und Annie, die ein Paar wurden.

Eine Geschichte über Familie und Freundschaft. Was mir sehr gefallen hat, dass trotz der auch tragischen Ereignisse dieser Roman nie kitschig oder rührselig erzählt wird. Drei Menschen, von einem besonderen Band der Liebe und Freundschaft miteinander verknüpft.

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Ein schönes Buch über Freundschaft und Liebe, aber auch über die Herkunft und was sie mit uns macht. Ebenso spielt die Kunst eine sehr große Rolle. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist poetisch und stimmt nachdenklich, aber es ist auch unterhaltsam und interessant. Die Figuren sind besonders gut gezeichnet und man begleitet sie gern auf ihrem Weg. Das Cover gefällt mir. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Folge dem Beginn und Lauf einer innigen und tiefen Freundschaft zwischen zwei Jungs und später Männern, die ihren Lebensumständen gemeinsam entfliehen. Ein wunderschönes, sehr melancholisches Buch aber bei Zeiten etwas verwirrend in welcher Zeit oder in welchem Lebensabschnitt wir uns gerade befinden.

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Ein Buch, dass ich nicht aus der Hand legen wollte.
Die Geschichte für mich ein Jahreshighlight. Gelesen habe ich die rund 240 Seiten an einem Abend. Die Geschichte lässt doch sehr viel Spielraum für Spekulationen, was mir persönlich sehr gut gefällt.

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Wunderschöne Beschreibung einer großen Liebe

Sarah Winman beschreibt in "Lichte Tage" die Geschichte einer Liebe, die nie richtig gelebt werden durfte und doch ein ganzes Leben lang bestanden hat.
Und sich sogar noch auf eine dritte Person ausgeweitet hat.
Die Sprache des Buches ist voller schöner Beschreibungen und die Personen wachsen einem ans Herz.

Für mich ein großartiges Buch mit einem sehr schöne Cover, das muss man hier wirklich extra erwähnen.

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Was für eine verblüffend schöne und anrührende Geschichte steckt hinter "Lichte Tage", das somit nicht nur mit seinem zauberhaften van Gogh Cover begeistert. Sanft und leise kommt die Story um Ellis und Michael daher, besticht durch eine bildhafte Sprache und Figuren, die ich vom ersten Moment an liebgewonnen habe.

Ellis und Michael sollen echte Männer werden. Rau und draufgängerisch, so werden sie von ihren Vätern erzogen. Doch so sind sie nicht. Beide nicht. Mit ihrem Wegzug aus dem patriarchalen Elternhaus entdecken sie das Licht und die Wärme der Welt, der Freundschaft und der Liebe.

"Lichte Tage" ist eins der Bücher, deren Zauber ich nur schlecht in Worte fassen kann. Winman gelingt es auf unvergleichliche Art eine Atmosphäre zu erschaffen, die wie ein warmes Sommerlüftchen durch die Haare streift und das Herz dazu auffordert zu tanzen. Obwohl das Leben von Ellis und Michael viele Hürden, Unwegsamkeiten und Dornen bereit hält, steckt die Geschichte voller Hoffnung und ist ein Roman zum Tränen trocknen und einkuscheln, zum Wohlfühlen und liebhaben und die Art Roman, den alle besten Freund*innen geschenkt bekommen sollten.

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