Hauke Haiens Tod

Roman

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Erscheinungstermin 09.02.2023 | Archivierungsdatum 29.09.2023

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Zum Inhalt

Eine nächtliche Sturmflut an der Nordseeküste, der eine Familie zum Opfer fällt. Eine Überlebende, die herausfinden will, warum ihre Eltern wirklich sterben mussten. Und ein Dorf, das darüber nicht reden will …

Bei einer Jahrhundertsturmflut an der friesischen Nordseeküste bricht der Deich. Unter den Todesopfern ist Hauke Haien, der Erbauer des Deichs, seine Frau – und scheinbar auch ihre vierjährige Tochter Wienke. Iven Johns, der Knecht der Familie, setzt sich nach Hamburg ab und beginnt ein neues Leben.

Doch fünfzehn Jahre später taucht plötzlich Wienke auf bei ihm. Sie will von ihm wissen, was wirklich in jener Sturmnacht passiert ist. Warum mussten ihre Eltern sterben? Wie hat Iven ihr Leben gerettet? Und warum hat er es geheim gehalten? Iven beschließt, mit Wienke zu dem Ort hinter dem Deich zu fahren und Licht ins Dunkel der Todesnacht zu bringen. Doch die Dorfbewohner mauern: Niemand will über die Vergangenheit sprechen. Und dann wird Wienke bedroht – die eigentlich nicht mehr leben dürfte …

Eine nächtliche Sturmflut an der Nordseeküste, der eine Familie zum Opfer fällt. Eine Überlebende, die herausfinden will, warum ihre Eltern wirklich sterben mussten. Und ein Dorf, das darüber nicht...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462004328
PREIS 14,00 € (EUR)
SEITEN 256

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

An der Nordseeküste

Das Schrifttellerehepaar Robert Habeck und Andrea Paluch hat den Roman „Hauke Haiens Tod“ gemeinsam geschrieben.
Der Roman wurde 1999 fertig gestellt.
Er wurde jetzt neu editiert.
Der Schauplatz ist Ostfriesland am Nordseedeich.
Wienkes Eltern sind vor Jahren bei einem Deichbruch gestorben. Das Dorf dachte sie wäre auch tot, aber der Knecht Iven Johns hatte sie in ein Heim gegeben. Wienke ist nicht normal und ihr Vater war in dem Ort unbeliebt.
Iven Johns fährt mit Wienke in den Ort, um ihr zu zeigen wo sie herkommt.

Die Autoren haben einen guten Schreibstil und die Charaktere aller Personen sind gut gestaltet. Ich konnte sie mir echt vorstellen.
Der Roman liest sich gut und hat mich super unterhalten.

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Meinung:

Mit Blick auf „Der Schimmelreiter“ kann dieses Buch nur verlieren.
Wenn man diesen außen vor lässt, ist es ein recht netter Roman.

Jeder, der hinter dem Deich wohnt, hat schon mal mit dem Gedanken gespielt: Was ist, wenn der Deich bricht.....
Der Schimmelreiter in der heutigen Zeit, gewöhnungsbedürftig, aber zeitlos wie auch das ursprüngliche Buch.
Auch hier die Menschen mit Vorurteilen, Intoleranz und auch Gleichgültigkeit, recht überzeugend.
Wienke, eine junge Erwachsene, die in einem Heim für Betreutes Wohnen lebt und ein Waisenkind ist,
macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln.
Sie erfährt, dass sie gar nicht Elisabeth Schmidt heißt, sondern Wienke Haien, die angeblich während der Sturmflut mit ihren Eltern, Hauke und Elke, ertrunken ist.

Iven, der bis zur Sturmflut auf dem Hof der Haiens angestellt war und Wienke damals rettete und sie in ein Kinderheim gab, stellt sich seiner Vergangenheit.
Gemeinsam kehren sie in das Dorf zurück und arbeiten die Ereignisse der Sturmflutnacht auf.

Fazit:

Wenn man den Roman unvoreingenommen liest, dann ist er nett, flüssig zu lesen, komplex angelegt und spannend.
Es steckt eine Verschwörung dahinter
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, dabei wurde es nicht langweilig und ich empfehle es gern.

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Jetzt muss ich aber den Schimmelteiter doch nochmal lesen.
Paluch und Habeck haben sich das klassische Motiv zu eigen gemacht und in ein modernes Milieu übertragen. In der spannenden Geschichte des Sich-Wiederfindens zwischen Iven und Wienke, die er einst als Findelkind im Waisenhaus abgab, spiegeln sich bei allem Jetzigen klassische Motive von Liebe, Leid und Schicksal. Der Erzählton ist so leicht wie drastisch. Ich werde dieses Buch unseren KundInnen gerne empfehlen.
„Er war, wo er nie wieder hatte sein wollen, und es schien so falsch und verrückt wie die Frau, wegen der er diese Reise auf sich genommen hatte. Die Durchgedrehte, die ihre Haustiere häutete. Ein starrköpfiges Weib, dass mit toten Viechern redete und nun beschlossen hatte, ihre verstorbenen Eltern zu suchen. Iven schlug die Augen auf. Er stieg wieder aus dem Auto und ging durch das Tor auf den ehemaligen Hof.“

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Hier liest man eine recht mögliche Geschichte, die sich so abspielen könnte. In die Geschichte bin ich sehr rasch hineingekommen. An der friesischen Nordseeküste bricht bei einer Sturmflut der Deich. Man hat Opfer zu beklagen, Darunter auch der Erbauer des Deichs, Hauke Haien, seine Frau und auch seine damals vierjährige Tochter Wienke. Der Knecht Iven Johns geht nach Hamburg, wo er ein neues Leben beginnt. Wienke ist inzwischen erwachsen und möchte erfahren, wer sie wirklich ist. Sie hat herausgefunden, dass sie nicht Elisabeth Schmidt, sondern Wienke Haien heisst. Nun wird die Geschichte spannend, sie taucht bei Iven auf und beide gehen an den Ort des Geschehens zurück. Die Dorfbewohner möchten aber über diese Sturmnacht schweigen. Wienke wird bedroht, sie sollte eigentlich nicht mehr am Leben sein. Dieses Buch habe ich nicht weglegen können. Die Schilderung ist spannend und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Dieses Buch empfehle ich gerne.

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Hauke Haiens Tod ist ein sehr spannender Roman mit überraschenden Wendungen. Beim lesen sehe ich die Flut und das Watt vor mir, als wäre ich dort, Die Geschcihte um Wienke ist facettenreich erzählt und fesselt die Leser

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Ein richtig guter Spannungsroman, der mit tiefer, norddeutscher Atmosphäre besticht.
Vor 15 Jahren ist an der Nordsee ein Deich gebrochen und hat Hauke Hauen und seine Frau Elke mit in den Tod gerissen. Ihre Tochter Wienke hat überlebt, was viele nicht wissen. Nun taucht diese ganz besondere junge Frau wieder auf. Was ist damals wirklich geschehen und warum?
Das Buch wurde bereits Ende der 90er von Habeck und seiner Frau geschrieben und veröffentlicht.

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Robert Habeck und Andrea Paruch Hauke Haiens Tod

Wer kennt ihn nicht aus der Schulzeit: Hauke Haien, den Schimmelreiter aus der gleichnamigen Novelle von Theodot Storm. Viele Schüler mögen sich an dieser Novelle gerieben haben. Ich mochte die Geschichte um diesen Deichgrafen Hauke Haien, der sich durch Können hochgearbeitet hat und seine Vision eines neuen Deiches mit allen Mitteln durchgesetzt hat und dies mit seinem Leben und dem Leben seiner Familie bezahlen musste,
Und da setzen Robert Habeck und Andrea Paruch in ihrem Roman an. Stimmt das? Ist die ganze Familie tot oder lebt die Tochter Haukes noch?
15 Jahre nach dem Geschehen taucht Wienke, die Tochter Haukes bei Iven, dem Knecht auf und will die Wahrheit jener Sturmnacht ergründen.
Beide machen sich auf den Weg in das Dorf und beginnen ihre Suche. Dabei stoßen sie auf Widerstände der Dorfbewohner. Und Wienke macht es Iven auch nicht gerade leicht!
Ich finde diese Idee genial, den Fall Hauke Haien in die heutige Zeit zu versetzen und wie einen Kriminalfall aufzurollen. Dazu noch etwas Spökenkiekerei. Ein gutes Gemisch, auch wenn es anfangs etwas spröde war und ich einige Seiten brauchte, mich einzulesen.
Eine für mich kurzweilige Geschichte um den Schimmelreiter Hauke Haien.
4 Sterne von mir.

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als Taschenbuch: 14.- Euro, 256 Seiten, erscheint am 09.02.23 im Kiepenheuer & Witsch Verlag

als Kindle Ausgabe: 9,99 Euro, 243 Seiten, erscheint am 09.02.23 im Kiepenheuer & Witsch Verlag

Ich habe dieses Buch als digitales Leseexemplar vom Verlag erhalten und bedanke mich ganz herzlich bei Kiepenheuer & Witsch sowie bei Netgalley.

Da ich Storms Geschichte um den Deichgrafen und Schimmelreiter Hauke Haien schon immer sehr geliebt habe, mußte ich dieses Buch unbedingt lesen und ich war sehr gespannt was mich erwarten wird. Eigendlich wußte ich im Vorwege nur, dass "Hauke Haiens Tod" eine Geschichte jüngeren Datums sein wird als die Geschichte um den "Schimmelreiter" von Theodor Storm.

Falls ihr den "Schimmelreiter" von Storm nicht kennt, so empfehle ich euch das Buch unbedingt. Die Meisten kennen es aber warscheinlich, weil es früher Schullektüre war. Vielleicht die jüngere Generation nicht mehr so ganz. Man kann aber dieses Buch "Hauke Haiens Tod" auch unabhängig davon lesen, ob man den "Schimmelreiter" kennt. Dann hat man im Endeffekt vielleicht sogar eine sehr spannende Lektüre, wie man in meiner späteren Zusammenfassung noch lesen wird.

Für alle, die das Original nicht kennen. Es geht im Buch um den Deichgrafen Hauke Haien und seine Frau Elke. Hauke wird durch die Heirat mit Elke zum Deichgrafen, anhand seiner Stellung wäre ihm das sonst nicht möglich gewesen. Er hat aber den Kopf voller neuer Ideen für neue und sichere Deiche um das nordfriesische Land und seine Bewohner noch besser vor den Fluten zu schützen. Damit stößt er allerdings nicht überall auf Zustimmung, ganz im Gegenteil, nur ganz wenige Menschen erkennen was Hauke Haien mit seinen Ideen bezweckt und unterstützen ihn. Bei einer großen Sturmflut kommen seine Frau und seine Tochter ums Leben und aus Kummer darüber stürzt sich auch Hauke Haien in die Fluten. Noch heute erzählt man sich, dass man in mondhellen Nächten Hauke Haien auf seinem weißen Schimmel über das Watt reiten sieht.

Auch in diesem Buch wird die Geschichte von Hauke Haien erzählt, allerdings spielt sie in jüngerer Zeit auf zwei Zeitebenen. Einmal 1962 als wieder eine große Sturmflut die Deiche bedrohte und 15 Jahre später.

Es sind kurze knappe Kapitel in einer klaren und einfachen Ausdrucksweise, so dass sie sich sehr schnell weglesen lassen. Trotzdem erklären die Autoren recht verständlichwie es zu den einzelnen Konstellationen der Protagonisten kommt.Ein paar Kleinigkeiten haben sich mir trotzdem nicht so ganz erschlossen bzw. erschienen mir unlogisch, wie z. Bsp.: "Warum geht Elke Haien während einer Sturmflut zu ihrem Mann an den Deich und lässt ihre kleine Tochter in der Obhut des Knechtes zurück?".

Ich fühlte mich durch dieses Buch absolut in die nordfriesische Welt zurückversetzt, denn ich habe ja einige Zeit dort gelebt und kenne die Gegend recht gut. Die Regionalität konnte das Autorenpaar absolut einfangen.
Die Handlung selbst ist auch recht spannend gehalten. Man spürt vom ersten Moment an, dass es viele Geiheimnisse gibt die es aufzuklären gilt. So mag man gern immer und immer weiterlesen um mehr zu erfahren.
Allerdings erscheinen manche Handlungsweisen der Protagonisten schon sehr fragwürdig. Die Wohngruppenleiterin plaudert z. Bsp. über doch sehr private Dinge ihres behinderten Schützlings mit einem ihr völlig wildfremden Mann. Und manchmal wirkt das, was die Protagonisten so von sich geben doch arg abstrakt.

Was ich allerdings so gar nicht verstanden habe ist die fast völlige Übereinstimmung dieser Geschichte mit der des "Schimmelreiters" von Theodor Storm. Die Orte sind identisch, die Namen der Protagonisten, selbst Begebenheiten wie z. Bsp. der Tod des Katers der alten Trina. Erst ganz am Schluss wird die Geschichte noch ein klein wenig anders.
Warum muss man eine gute alte klassische Novelle neu erzählen, wenn am Ende haargenau die gleiche Geschichte herauskommt, die zeitlich nur eben etwas jünger angesetzt ist? Also ich bräuchte jetzt so ein klassisches Werk nicht nochmal von anderen Autoren erzählt.

Da ich die Geschichte um Hauke und Elke Haien sehr liebe, hat mir natürlich auch diese Geschichte sehr gefallen. Ich kann sie durchaus auch allen Liebhabern der nordfriesischen Kultur- und Küstenlandschaft empfehlen. Allerdings finde ich es etwas unkreativ die altbekannte Geschichte genauso nochmal zu erzählen.

Weil dieses Buch der Novelle von Storm sehr nah kommt und ich die Novelle sehr mag, kann ich dieses Buch nur gut bewerten. Allerings muss ich leider aus oben genannten Gründen Bewertungspunkte abziehen, weil es ja nicht wirklich die Idee des Autorenpaares ist und empfehle eher das Original.

3*/5*

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Ich finde, dass Theodor Storms "Schimmelreiter" ein zeitloses und großartiges Werk der Literatur ist,
und ich mag Robert Habeck sehr gerne.
Doch Paluchs und Habecks moderne Version des "Schimmelreiters" in Form eines Krimis hat mir leider nicht gefallen.
Die Hauptfiguren Iven Johns und Wienke sind zwar interessante und vielschichtige Charaktere, der Schreibstil und die Gesamthandlung samt Krimiauflösung (um Sturmflut, eine Gruppe religiöser Fanatiker und Inzest zwischen Geschwistern) haben mir hingegen nicht gefallen. Der Roman ist weit unter meinen Erwartungen geblieben, und ich bin sicher, Herr Habeck kann deutlich besser schreiben.

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Eine nächtliche Sturmflut überrascht die Bewohner an der Nordseeküste. Sofort versuchen alle Bewohner noch das schlimmste zu verhindern, doch der Deich bricht. Die Sturmflut hinterlässt nicht nur eine Spur der Verwüstung, nein sie sorgt auch dafür, dass Menschen ihr Leben verlieren. Der Erbauer des Deiches Hauke Haien, sowie seine Frau und die vierjährige Tochter Wienke kommen ums Leben. Die Leichen werden jedoch nie gefunden, man kann nur davon ausgehen das Wienke damals bei ihren Eltern war und somit mit ihnen in den Fluten gestorben ist.
Iven Johns, der Knecht der Familie hat nach der katastrophalen Sturmnacht keine Arbeitgeber und auch keine Arbeitsstätte mehr, denn die Flut hat auch den Hof der Familie Haien zerstört. Daraufhin setzt sich Iven nach Hamburg ab und beginnt ein neues Leben.
Nach 15 Jahren taucht jedoch plötzlich eine junge Frau in Ivens Leben auf und behauptet Wienke zu sein. Sie will nun von Iven alles Erfahren. Wienke will die Wahrheit und keine weiteren Lügen mehr. Was ist in jener verhängnisvollen Nacht wirklich geschehen? Warum mussten ihre Eltern sterben, und warum lügt das Dorf. Was haben die Bewohner zu verbergen?
Iven beschließt Wienke nicht allein an die Küste fahren zu lassen, da die Bewohner nicht begeistert sein werden, Wienke zu sehen, denn diese sollte ebenso wie ihre Eltern tot sein.
Im Dorf angekommen, haben es Iven und Wienke nicht leicht, denn wie zu erwarten wollen die Dorfbewohner ihre Geheimnisse bewahren. Es ist ihnen sehr daran gelegen, dass die Wahrheit aus jener Nacht, nie mehr wieder auftaucht….

Das Buch ist mit seinen 256 Seiten sehr schnell gelesen. Den Schreibstil fand ich etwas „altertümlich“ viele der Worte sagten mir nichts da ich sie nicht kannte. Dies dürfte dem Ort (Nordseeküste) geschuldet sein. Dies hat mich aber beim Lesen nicht gestört, ich hab‘s einfach gegoogelt 😊
Wienke als Protagonistin fand ich interessant. Ich mochte ihr ganzes Verhalten und Auftreten im Buch sehr. Die Geschichte ist spannend und birgt wie bereits versprochen einige Geheimnisse und Lügen. Das Ende war für mich schlüssig und stimmig.
Ein Roman, der sich schnell und zügig lesen lässt der auch einige Überraschungen bietet.

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Die Handlung des Buches ist eine vage Weiterdichtung des Schimmelreiters von Storm. Wie dort sind die Menschen an der Nordseeküste verstockt, unflexibel, spröde und schweigsam. Erst recht, als die längst für tot erklärte Tochter Wienke des Deichbauers Hauke Haien plötzlich wieder auftaucht. Schließlich könnte sie ja Ansprüche an ihr Erbe stellen, dass die Nachbarn sich ohne erkennbare Gewissensbisse unter den Nagel gerissen haben. Zum Glück hat sie Iven, den ehemaligen Knecht Haiens an der Seite. Zwar findet er Wienke selbst sehr lästig, aber er kennt seine Pappenheimer und weiß, dass sie keinem davon über den Weg trauen sollte.
Mitreißend war er nicht, der Roman, eher etwas sperrig. Aber das galt für den Schimmelreiter auch. So gesehen haben wir hier eine sehr gelungene Hommage vorliegen, die ich gern gelesen habe.

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Ich habe einige Zeit gebraucht, um dieses Buch zu lesen, da es ziemlich viel zu verdauen gibt (schon allein der Hamster ganz am Anfang hat mir zugesetzt). Aber dieses düstere, bedrohlich brutale passt einfach zum Thema und das Buch ist großartig!

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Als nach einer Sturmflut der Deich bricht, sind auch der Erbauer und seine Familie unter den Todesopfern. Der ehemalige Bedienstete der Familie beginnt ein neues Leben, bis irgendwann die totgesagte Tochter des Erbauers bei ihm auftaucht und Antworten einfordert. Ich fand das Buch sehr spannend. Es ist mysteriös, voller Geheimnisse und auch aufregend. Der Schreibstil ist detailliert und packend. Das Cover gefällt mir sehr gut, ebenso auch der detaillierte Schreibstil. Absolut lesenswert.

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