Tea Time

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Erscheinungstermin 26.10.2022 | Archivierungsdatum 31.01.2023

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Zum Inhalt

Die Freundinnen Nina und Franziska wohnen im selben Haus am Weinheimer Marktplatz. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit vier anderen Frauen den Klub der Spinnerinnen – jede von ihnen hat eine spezielle Macke. Als Nina ihre Handtasche verliert, beginnt die verhängnisvolle Bekanntschaft mit Andreas Haase. Er begnügt sich nicht mit dem üblichen Finderlohn, er möchte mehr. Die Solidarität ihrer Busenfreundin ist gefragt.

Die Freundinnen Nina und Franziska wohnen im selben Haus am Weinheimer Marktplatz. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit vier anderen Frauen den Klub der Spinnerinnen – jede von ihnen hat eine...


Eine Anmerkung des Verlags

Frauen mit Spleens, ein rachsüchtiger Mann, Schnaps- und andere Leichen

Der beste Nährboden für die blühende Fantasie der grossen Lady of Crime

Frauen mit Spleens, ein rachsüchtiger Mann, Schnaps- und andere Leichen

Der beste Nährboden für die blühende Fantasie der grossen Lady of Crime


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783257072143
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Erfrischend

Die junge Nina gründet mit ihrer besten Freundin Franzi den Club der Spinnerinnen. Mitglieder sind Frauen, die einen bestimmten Spleen haben. Unter ihnen ist auch die alleinerziehende Jelena, deren ehemaliger Lebensgefährte Andreas bald in das Leben von Nina und Franzi tritt. Es kommt zu unschönen Vorfällen, bis Andreas letztendlich das Zeitliche segnet….

Wie alle Romane von Ingrid Noll war auch dieser hier sehr erfrischend, kurzweilig und unterhaltsam. Die sehr altmodisch gehaltene Sprache hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn sich im wirklichen Leben niemand so geschwollen und mit altertümlichen Ausdrücken gespickt ausdrückt.
Die Charaktere habe ich alle ins Herz geschlossen, vor allem, weil sie sich wie echte Menschen durch vielerlei Schwächen auszeichnen. Da ist Nina, die nur in eine enge Decke eingewickelt schlafen kann, Franzi, die den zwanghaften Drang hat, Teppichfransen gerade zu kämmen, Corinna, die sich in fremde Gärten stellt, um Menschen durch die Fenster beobachten zu können, und viele andere. Auch Ninas Nachbar Yves ist recht unterhaltsam, es macht Freude, ihm bei seiner Metamorphose von einem kultivierten, aber verlotterten Messi zu einem gut aussehenden Mann zu begleiten.
Die kleinen „Kriminalfälle“ rund um den unsympathischen Andreas lockern das Geschehen auf, und steuern eine Prise Spannung bei. Der Roman ist kein eigentlicher Krimi, sondern beinhaltet nur unterhaltsame kriminelle Elemente, was dem Lesevergnügen jedoch keinerlei Abbruch tut. Was mir auch noch sehr gut gefallen hat, ist die detailgetreue Schilderung der Stadt Weinheim als Schauplatz.

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Club einsamer Frauen

Die Krimiautorin Ingrid Noll schreibt mit ihrem Roman Tea time eine Geschichte mit kleine Kriminale Momenten.
Er ist eigentlich kein richtiger Krimi.

Die Personen haben alle kleine Macken.
Da haben sich ein paar Frauen zu einem Club zusammen getan. Irgendwie ist keine so richtig zufrieden mit ihrem Leben.
Sie haben kleine mörderische Gedanken und fühlen sich teilweise eine ganze Zeit schuldig.
Der Roman ist kurzweilig, hat aber keine richtigen Höhepunkte.

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Nina und Franzi leben in Weinheim - zufällig auch der Wohnort der Autorin Ingrid Noll. Als alte Schulfreundinnen und allein stehende Frauen haben sie Zeit ihre Marotten ausgiebig zu pflegen. Nina schläft nur ganz dick eingepackt in einem Kokon und hat einen Hang zur Kleptomanie, Franzi kämmt gerne Teppichfransen.Sie gründen einen Klub der Spinnerinnen, jedes Mitglied hat seinen eigenen Spleen. Als Nina ihre Handtasche im Park liegen lässt und der Finder etwas zudringlich wird, nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Zufällig ist er nämlich auch der Ex von Jelena, als Wolkendeuterin Mitglied bei den Spinnerinnen ....
Ach ja, ich mochte die Bücher von Ingrid Noll immer gerne ... aber das ist diesmal wohl nur was für ganz eingefleischte Fans. Die Zeit für Nolls schrullige Damen, scheint einfach abgelaufen. Der Witz zündet nicht mehr richtig!
Schade! Die Leser sollten lieber wieder die "Apothekerinn" aus dem Regal hervorholen um sich gut zu unterhalten..

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Hervorragende Charaktere, leider nicht so spannend wie erhofft

Mit den Krimis von Ingrid Noll bin ich groß geworden, für mich zeichnen sich ihre Bücher durch die hervorragend pointierten Charaktere aus. Auf ihr neustes Buch war ich sehr gespannt.
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, doch leider hat dieser in mir die Erwartung einer völlig anderen Geschichte geschürt.
Nina und Franziska sind Mitbegründerinnen des Klubs der Spinnerinnen. Hier treffen sechs verschiedene Frauen, die jede für sich, ihre eigene Macke hat. Doch eine intensive Verbundenheit untereinander hat mir hier gefehlt. Die Charaktere sind für Ingrid Noll typisch gezeichnet, mit liebenswerten und weniger liebenswerten Eigenschaften, komplex und doch leicht verständlich.
Die Spannung baut sich eher langsam auf, der Großteil der Geschichte lebt von den Charakteren und weniger von spannenden Momenten, stellenweise plätschert die Geschichte sogar etwas vor sich hin. Dennoch übt die Erzählung auf mich einen einzigartigen Reiz aus.
Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten und die Charaktere konnten mich erneut begeistern, leider war die Erzählung nicht ganz so spannend, wie ich es von der Autorin gewohnt bin.

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Diesmal nicht meins
Irgendeine Macke haben sie alle, egal, ob jede Franse glatt gekämmt werden muss, Wolken gedeutet werden wollen oder mickrige Kräuter am Wegesrand fotografiert werden sollen. Sechs dieser Frauen gründen einen Klub und treffen sich regelmäßig. Hauptfigur Nina schafft es, sich in eigenartige Situationen hinein zu manövrieren.
Mehrmals ist sie unsicher, ob sie wohl einen Mord begangen hat. Wer weiß? Bis auf eine bleiben die anderen Freundinnen blaß, zwar mit kleinem Spleen, dennoch nicht wirklich greifbar, skizzenhaft. Auch die Story plätschert nur so vor sich hin.
Eine anfänglich gut zu lesende und unterhaltsame Geschichte flacht ab. Ungewohnt bei Romanen von Ingrid Noll, deren boshafte und mit spitzer Feder geschriebenen Romane ich bisher sehr geschätzt habe. Diesen eher nicht.

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Ingrid Noll hat mit ihrem neuen Buch "Teatime" mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Eine eingeschworene Gruppe jüngerer und älterer Frauen treffen sich regelmässig und besprechen ihre Alltagssorgen und mehr. Um in der Gruppe aufgenommen zu werden, muss man eine besondere Macke oder ein besonderes Talent haben.
Viel Tratsch und Klatsch, aber auch ein versuchter Giftanschlag unterhalten den Leser in dieser Geschichte.
Sehr empfehlenswert!

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Eine typische Ingrid-Noll-Geschichte – und genau das mag ich so sehr!
Sie ist eine Meisterin darin, Kleinigkeiten so zu verbinden, daß sie eine spannende – und ja, manchmal auch kriminelle Handlung ergeben.
Obwohl es hier erholsamerweise kaum Aktion gibt, musste ich immer mal wieder atemlos der Handlung folgen.
Daß Ingrid Noll wunderbar schreiben kann und einen tollen Stil hat, muß ich ja nicht extra erwähnen.
Die skurrilen Figuren haben mir ein schönes Leseerlebnis beschert!
Danke, Ingrid Noll!

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Ich habe vorher noch kein Buch von I. Noll gelesen!
Ihr eigenwilliger Erzählstil ist sicher Geschmacksache- für mich ist das Buch eine Enttäuschung- langatmig u man wartet als Leser, dass endlich etwas passiert, was einem Krimi gerecht wird!
Cover u Inhaltsangabe haben mich neugierig gemacht…..

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Jeder hat seine Spleens und Schrullen – auch Apothekenmitarbeiterin Nina und ihre Freundin Franzi. Aus einer Laune heraus gründen sie den Club der Spinnerinnen und nehmen noch einige Frauen auf, die ihrer Meinung nach eigen sind. Als sie auf einen Mann treffen, der sich Nina gegenüber nicht korrekt verhält, treffen sie Entscheidungen, die den Club nachhaltig beeinflussen.

Ich hab alle bisherigen Bücher der Autorin gelesen und gemocht. Zum einen lag das an den Frauen, die sie den Leserinnen präsentiert, zum anderen daran, wie liebenswürdig bei ihr die eigentlich kriminellen Handlungen verpackt werden.
Hier habe ich leider genau das vermisst. Weder mit Nina noch mit ihrer Freundin Franzi wurde ich warm. Die Beiden kamen mir kindisch und unreif vor. Auch die Entscheidungen die sie treffen und die - nicht ganz unerwartet – zum Tod eines Menschen führen, konnte ich weder gutheißen noch logisch nachvollziehen. Hätten sie aus einer Notsituation heraus gehandelt wäre es vielleicht etwas anderes gewesen. Auch wenn der Mord zu einem der vielen früheren Gelegenheiten stattgefunden hätte, hätte ich das Ganze vielleicht anders betrachtet. So aber haben sie genau in dem Moment zugeschlagen, als sich die Sache eigentlich schon entspannt hatte – und haben dabei auf mich nicht mehr nur unreif, sondern höchst überspannt und irrational handelnd gewirkt. Dadurch entstand nicht das – aus anderen Büchern gewohnte – sympathische Frauenbild, sondern eines, das mich absolut abgeschreckt hat.
Fazit: Leider das bisher schwächste Buch der Autorin – mit ihren anderen Werken kann es absolut nicht mithalten.

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Tea Time.
Der Club der Spinnerinnen trifft sich zwar nicht zu Tee und Keksen, doch die Frauen unterschiedlichen Alters kommen regelmäßig zusammen und tauschen sich über ihre Spleens aus.
Nina und Franziska sind beste Freundinnen und Mitglieder in besagtem Club. Nina gerät in eine verzwickte Lage mit dem trunksüchtigen Ex einer Clubfreundin. Gemeinsam mit Franzi versucht sie sich den Bedrohungen von Haase zu erwehren... Nur ein toter Hase ist ein guter Hase...
Dann gibt es da noch Yves, Ninas Nachbarn, der offenbar auch nicht ganz normal tickt.
Eine Handvoll eigenartiger Menschen, etwas Giftmischerei, klingt nach einer typischen Noll, und wenn sie auch sanfter wurde als noch vor einigen Jahren, ist dies ein sehr unterhaltsames und charmantes Buch.

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Uffbasse
Eva, Corinna, Jelena, Heide, Franzi und Nina gründen aus einer Sektlaune heraus den Club der Spinnerinnen. Jede einzelne der Frauen hat einen Spleen, ist schrullig oder hat eine andere seltsame Macke.
Franzi und Nina wohnen am Weinheimer Marktplatz in demselben Haus, zusammen mit anderen ebenfalls schrägen Bewohnern.
Nach einem Picknick ist plötzlich Ninas Handtasche verschwunden. Tage später meldet sich ein Herr Hase und verkündet ihr er hätte ihre Tasche gefunden.
Doch bei der Abholung ihrer vermissten Tasche, verlangt Herr Hase mehr als den üblichen Finderlohn und das Unglück nimmt seinen Lauf.

Frau Noll hat es mal wieder verstanden, Protagonisten zusammenzuwürfeln, die mehr als realistisch rüberkommen. Sehr unterhaltsam lässt sie den Leser an der weiblichen Raffinesse teilnehmen und so manche Mordgedanken durchspielen. Die immer wieder eingeworfenen Wörter oder Sprüche im Dialekt, absolut amüsant.
Auch das Weinheimer Umfeld hat sie sehr überzeugend und bildhaft dargestellt.
Für alle die noch nie dort waren……der Exotenwald ist definitiv einen Ausflug wert)
Schöne Unterhaltung für zwischendurch, auch wenn mich das Ende nicht wirklich überzeugt hat.

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Ein sehr schöner Krimi von Ingrid Noll. Ihr ganzes Können zeigt sich hier.Interessante Figuren und gute Wendungen.

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Hach, wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Da ich bisher noch nichts von Ingrid Noll gelesen hatte, wusste ich auch gar nicht, was mit erwartet hinter diesem charmant schrulligen Klappentext.

Es geht um den sogenannten "Club der Spinnerinnen", die alle die eine oder andere Macke haben. Sei das nun der gelegentliche Diebstahl hübscher Dinge, die Fähigkeit, Sätze ohne Probleme rückwärts zu sprechen, oder Horoskope aus Wolken zu lesen. Zu Beginn taucht man auch wunderbar in die Welt dieser Frauen ab und begleitet sie bei dem ein oder anderen kleinen Abenteuer. Doch nachdem ein Unfall geschieht, nachdem sich das Opfer immer wieder unerwünschterweise unserer Protagonistin nähert, beginnen die Clubtreffen ein wenig schnöder zu werden. Auch eine sich anbahnende Romanze lockert den Schrullen -Alltag nicht auf, sondern lenkt die Handlung in vorhersehbare Bahnen. Aber all das hat mich nicht gestört, da ich ohnehin auf der Suche nach einem locker-leichten Buch war. Somit hat TEA TIME hier perfekt gepasst und ich habe mir schon den ein oder anderen weiteren Roman von Ingrid Noll auf die Wunschliste gesetzt. 💖

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Ich bin seit vielen Jahren eine treue Leserin von Ingrid Noll und habe mich sofort über ihr neues Buch hergemacht. Die Geschichte ist in Nolls typischen Erzählstil geschrieben. Leider plätschert die Handlung so vor sich hin, ohne dass etwas aufregendes passiert. Ich bin ziemlich enttäuscht von dem Buch und finde es langweilig. Leider keine Lesempfehlung von mir.

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Ein Buch, das einem während des Lesens so sehr ans Herz wächst, dass man sich wünscht, es würde nicht aufhören. Skurril, frech, mit einer ganz besonderen und feinen Spannungsnote. Personen und Handlungsort sind so realistisch, dass man meint, man wäre selbst ein Teil davon. Ein perfektes Buch für einen Nachmittag mit einer Tasse Tee!

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Dieses war das erste Buch von Ingrid Noll und ich war positiv überrascht! Die Geschichte war unterhaltsamer und spannender als ich erwartet hatte und die "Spinnerinnen" waren gleichzeitig skurril und amüsant, dass ich hin und wieder schmunzeln musste. Das Buch las sich sehr schnell und auch wenn es weniger ein Krimi sondern eher ein Gesellschaftsroman war, war es super als Unterhaltung für einen Samstagnachmittag.

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Ich fand den Roman interessant, aber es konnte mich nicht so sehr überzeugen, sodass ich für meine Verhältnisse sehr lang gebraucht habe, um das Werk zu beenden. Der Schreibstil hat mir nicht gefallen und ich habe das Lesen als anstrengend empfunden. Die Handlung war in Ordnung aber konnte mich nicht mitreißen.

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Ingrid Noll bittet zum Tee – it´s teatime bei Nina und Franzi. Die beiden Freundinnen wohnen im selben Haus, beide pflegen sie ihre Macken. Zu ihnen gesellen sich noch Corinna und Eva, Jelena und Heide. Der Klub der Spinnerinnen, wie sie sich nennen, hält ihre Freundschaft auf teils bizarre Art zusammen.

Nolls Charaktere sind mehr oder weniger besessen von ihrem Spleen wie etwa Teppichfransen exakt in Form zu kämmen oder fremde Leute heimlich zu beobachten. Es geht um Puppen und um Hasen im übertragenen Sinne, um gut aussehende Nachbarn, um das Fotografieren von eher unscheinbaren Pflanzen am Wegesrand, um Giftpflanzen geht es übrigens auch - und um eine vergessene Handtasche. Mit ihr nimmt das Unheil seinen Lauf.

Lange habe ich nichts mehr von Ingrid Noll gelesen, das sollte ich ändern. Vordergründig passiert nicht viel und doch ist es ein kurzweiliges Buch geworden, die kriminalistischen Elemente drängen an die Oberfläche, um sich dann doch wieder zu verflüchtigen. Zu Nina und Franzi gesellt sich ihr Nachbar Yves, der wunderbar in diese ein wenig eigenwillige Truppe passt. Mit einem Augenzwinkern lese ich von ihnen, von ihrem Alltag, der gespickt ist mit Geheimnissen, die es nach Möglichkeit auch bleiben sollten.

Ein Roman mit kriminalistischen Elementen, direkt aus dem Leben gegriffen. Zumindest aus dem Leben derer, die sich als Spinnerinnen bezeichnen. Ein wenig überzogen und doch liebens- und lesenswert. Man darf nicht alles so verbissen sehen - sind wir nicht alle ein bisschen gaga?

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Tea Time war das erste Buch von Indrid Noll, das ich gelesen habe. Als viel gelobte Autorin und nachdem ich Frau Noll in verschiedenen Interwies gesehen hatte und sehr sympatisch finde, war meine Erwartungshaltung entsprechend groß.
Als Krimifan erwartete ich eine spannende Geschichte mit unerwarteten Begebenheiten.
Doch ich las eine schön erzählte Geschichte, in der mir die Spannung und Rätsel fehlten. Vor meinem inneren Auge sah ich die Autorin milde Lächeln, mit diesem Schalk in den Augen... (das Plakat vom Diogenesverlag hängt gerade im Schaufenster ;-)

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FUER alle Fans von Ingrid Noll ein Muss: herrlich schräg, amüsant, unterhaltsam und kurzweilig. EINE typische Noll, ein bißchen tutig, ein wenig altmodisch, etwas aus der Zeit gefallen , aber so herrlich skurill.
Karin Kersten

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Liebes Diogenes-Verlagsteam,

danke, dass ich "Tea Time" lesen durfte. Ich möchte Euch heute dazu eine kurze Rückmeldung geben. "Team Time" ist mein erstes Buch von Ingrid Noll, Ich kenne die Autorin natürlich, hatte aber tatsächlich selbst noch nichts von ihr gelesen. Der Klappentext zu "Tea Time" hat mich direkt angesprochen und ich dachte, dass dieses Buch mich unglaublich gut unterhalten wird. Diese Hoffnung wurde leider nicht wirklich erfüllt. Anfangs fand ich die Geschehnisse um die Spinnerinnen noch recht gut zu lesen. Mit fortschreitender Handlung hat der Spaß am Lesen bei mir allerdings recht schnell nachgelesen, die Story wurde mir irgendwann einfach zu grotesk. Es ist schwer für mich zu beschreiben, was mich gestört hat, aber neben den wahnwitzigen Ereignissen wurde der Roman für mich auch leider immer langatmiger. Auch die handelnden Charaktere konnte mich gar nicht fesseln, waren mir teilweise sogar zutiefst unsympathisch. Einzig die Beschreibung von Weinheim hat mir wirklich gut gefallen. Da werde ich vielleicht sogar mal hinfahren!

Ich habe mich einige Tage richtig durch die Lektüre gequält, es dann aber aufgegeben und das Buch abgebrochen - was bei mir wirklich sehr selten vorkommt. Vorgestellt habe ich das Buch auf meinem kleinen Blog aber dennoch (ohne negative Wertung).

Ich bitte hierfür um Entschuldigung.

Herzliche Grüße und eine schöne Weihnachtszeit

Petra

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Auch in dieser Geschichte geht es wieder um eine jumge Frau, die nicht ganz so fest mit beiden Beinen im Leben steht. Mit ihrer Freundin Franziska wohnt sie zusammen in einem Haus. aus einer Laune heraus gründen sie mit noch zwei Freundinnen den Club der Spinnerinnen. Und die Probleme beginnen.
Von der Autorin ist der Leser schwarzen Humor gewöhnt. Krimielemente kommen vor. Aber so richtig warm wurde ich mit der Geschichte nicht. Stellenweise wurde langatmig erzählt. Frau Noll kann es besser.

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"Hier am Weinheimer Marktplatz sammeln sich im Sommer Touristen und Einheimische, um unter japanischen Schnurbäumen Eis zu essen, Wein zu trinken und den lauen Abend in heiterer Gesellschaft zu verbringen." (Seite 12)

Franziska und Nina haben früher die Parallelklassen desselben Gymnasiums besucht, aber erst später sind die beiden Freundinnen geworden. Nun leben sie im gleichen Fachwerkhaus am Weinheimer Marktplatz.

Eines Tages gründen die beiden Freundinnen mit vier anderen Frauen den Klub der Spinnerinnen, treffen sich etwa alle 2 Wochen bei einer der Klubschwestern, quatschen über ihre Macken, tratschen, reden über Kindheit und Jugend, sprechen über Berufsleben und über Männer.

Dann kommt es zu einer Begegnung, die nicht nur Ninas Leben verändert, sondern auch die Gemeinschaft der Klubschwestern auf die Probe stellt.

Ich kenne Weinheim sehr gut, habe 18 Jahre lang sehr nah an dem Städtchen gelebt, liebe den Weinheimer Marktplatz, saß dort sehr oft bei einem Flammkuchen. Unzählige Male bin ich im Schlosspark und im Hermannshof spazieren gegangen, habe das Gerberviertel in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes durchstreift, kenne die berühmte Zeder und den Seerosenteich. Für mich war ‚Tea Time‘ nicht nur ein virtueller Spaziergang durch Weinheim, der viele Erinnerungen geweckt und mir große Lust auf einen Weinheim-Besuch gemacht hat, sondern ich konnte mir die Szenerie natürlich auch perfekt vorstellen, weil ich dort so oft unterwegs war.

Die Handlungsorte des Buches fand ich somit ganz wunderbar, aber die Story selbst hat mich nicht richtig gepackt. Zwar liest sich der Roman unterhaltsam und flott, aber so ganz ist der Funke nicht übergesprungen.

Wie immer bei Noll fand ich auch hier die Figuren, vor allem die weiblichen, sonderbar alterslos. Die Frauen wirken bei Ingrid Noll meiner Meinung nach oft ziemlich altbacken, und irgendwann bekommt der Leser zwar einen Anhaltspunkt für Ninas Alter - es hätten aber auch locker 30 Jahre mehr sein können.

Sprachlich fand ich ‚Tea Time‘ bisweilen etwas zu flapsig, was für mich nicht ganz stimmig war und meiner Meinung nach nicht recht zu Noll passt.

Nichtsdestotrotz: Unterhaltsam und stimmungsvoll.

Ingrid Noll: Tea Time. Diogenes Verlag, 2022, 320 Seiten; 25 Euro.

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Die Ich-Erzählerin Nina, Apotheken-Angestellte wohnt mit ihrer Freundin Franziska im gleichen Mietshaus direkt am Weinheimer Marktplatz und beide Frauen haben einige schrullige und skurrile Macken. Sie gründen aus einer Prosecco-Laune heraus mit vier weiteren Frauen den Klub der Spinnerinnen und nehmen sich selbst nicht so ernst. Als Nina bei einem gemeinsamen Ausflug der Spinnerinnen die Handtasche verliert und der Finder Andreas Haase sich nicht mit dem üblichen Finderlohn zufrieden gibt, wird eine etwas konstruierte Krimihandlung aufgebaut. Wie in den anderen Noll Romanen werden Männer mit viel Frauensolidarität auf ganz eigenwillige Art „beseitigt“. Ein typischer Ingrid Noll Roman, der kurzweilig und humorvoll ist. Eine gelungene Mischung aus Spannung und Unterhaltung. Ein tolles Cover und gutes Lesefutter.

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Klub der Spinnerinnen

Sie haben alle eine kleine Marotte, deshalb könnten sich die sechs Freundinnen glatt Klub der Spinnerinnen nennen. Nina fotografiert zum Beispiel gerne kleine Unkräuter, die sie eigentlich lieber Kräuter nennen würde. In regelmäßigen Abständen treffen sie sich, um über ihre Spleens oder den neuesten Klatsch zu plaudern. Im Alltag stehen sie alle ihre Frau und doch gibt es auch mal kleine Probleme. Als Nina bei einem Spaziergang ihre Handtasche vergisst nimmt jedoch eine Art Unheil seinen Lauf. Denn ausgerechnet der unsympathische Ex-Mann von ihrer Klub-Freundin Jelena findet die Tasche und setzt alles daran, die Situation weidlich auszunutzen..

Recht ruhig verläuft das Leben der sechs Frauen um Nina, die in einer Apotheke arbeitet. Nina meint ihr Grüppchen ist in Paare aufgeteilt. Denn irgendwie haben sie sich paarweise zusammen gefunden. Franzi wohnt im gleichen Haus wie Nina und da bot es sich natürlich an. Und ähnlich ist es auch mit den anderen. Jelena ist die einzige von ihnen, die ihre Kinder alleine erzieht. Manchmal muss sie schon einiges organisieren, um an den Treffen teilnehmen zu können. Ihr Ex-Mann hat sich nach dem Verlust seiner Arbeit nicht zum Besseren verändert, deshalb ist er auch ein Ex.

Oberflächlich betrachtet wirken die Frauen etwas lieblich. Schnell merkt man jedoch, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Schließlich stehen sie mit beiden Beinen im Leben und haben ihre speziellen Hobbys und geheimen Wünsche. Aus der Art, wie sie sich ausdrücken und wie sie beschrieben werden, würde man sie für ältlich und abgeklärt halten. Doch auch das erweist sich als Trugschluss. Spätestens wenn man das noch junge Alter von Jelenas Kindern bemerkt, kommt man auf den Gedanken, dass sie wohl eher um die Dreißig sind. So führt man sich selbst manchmal zu falschen Annahmen und darf sich alsbald von der Autorin eines Besseren belehren lassen. Und noch etwas: Diese nett dahin mäandernde Handlung ist doch manchmal ganz schön fies. Aus diesen Gegensätzen speist sich aus der Sicht der Leserin der Reiz dieses Romans, der sich kurzweilig liest und ob der freundlich geäußerten kleinen Gemeinheiten immer wieder überrascht und aufmerken lässt.

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Nina und Franziska wohnen im selben Haus am Weinheimer Marktplatz. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit vier anderen Frauen den Klub der Spinnerinnen – jede von ihnen hat eine spezielle Macke. Als Nina ihre Handtasche verliert, beginnt die verhängnisvolle Bekanntschaft mit Andreas Haase. Er begnügt sich nicht mit dem üblichen Finderlohn, er möchte mehr. Die Solidarität ihrer Busenfreundin ist gefragt

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Ingrid Noll kann auch noch mit 87 Jahren kurzweilige Krimis schreiben, von denen ich mich unterhalten fühle. Diesmal habe ich wirklich lange warten müssen, bis der erste Mord geschah, aber ganz im Ernst! Wer kann das Motiv für diesen Mord nicht nachvollziehen? 🤣 Geht es uns nicht allen so, dass wir jemanden dringend loswerden müssen? Natürlich plagt das schlechte Gewissen, aber nicht allzu sehr.
Es ist einfach herrlich, die schrulligen Frauen zu begleiten und Wörtern wie "Butzlumpe", "Saufkobb", "Uffbasse" und "annerschter" zu lesen.
Einige halten "Tea Time" für den schwächsten Roman von Ingrid Noll bisher. Ich mochte jedoch die Frauen mit den Spleens, ich fand ihn spannend (schon allein, weil ich so lange auf die erste Leiche warten musste) und ihren Humor weiß ich zu schätzen (die Verwendung von Denglisch), deswegen gibt es von mir eine Empfehlung.

Herzlichen Dank für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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Wie erfrischend!!!! Ich habe vorher noch kein Buch von Frau Noll gelesen, jedoch viel von ihrem persönlichen und einzigartigen Schreibstil gehört, vor allem ist sie als Krimiautorin mit dem besonderen Pfiff bekannt. Tea Time ist nunmehr kein Krimi, es geht um einen sehr witzigen und schrulligen Club von Frauen jeglicher Art, die ihre kleinen und großen Spleens pflegen. Und darum geht es auch in diesem Buch, es „passiert“ nichts, es ist nichts für Krimifans, es menschelt sehr sehr befreiend, witzig und liebenswert, und ich muss sagen, für mich, und ich spreche auch für einige Bekannte, war dieser Roman gerade in diesen Zeit genau richtig, wunderbar befreiend. Nunmehr wird hier und da ein wenig und wunderbar komisch überzogen, die Handlung ist ohne Ohwee und Drama, und wenn ja, wird dieses mit ihrem eigenen und nicht platten Humor garniert. Es gibt mittlerweile einige Romane von Autoren in dieser selbstreflektierenden und nicht immer zu ernst zu nehmende Richtung, die einfach nur gut tun, das Leben und sich augenzwinkernd annehmen lassen, und Frau Noll kann dies ebenfalls sehr gut, ohne jemals in Platitüden zu enden, mir gefällt ihr einzigartiger, gut zu lesender Schreibstil sehr gut, und auch diese Bücher werden gerade jetzt sehr geliebt und haben absolut ihre Berechtigung. Kurzum, ich kann nur allen ans Herz legen, sich darauf einzulassen, es ist anders, es ist kein Krimi, kein Drama, aber wunderbar.

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Ingrid Nolls Bücher sind schon ein wenig speziell, haben mir aber bisher gut gefallen.
Diese Story hier ist ebenso abwegig wie die Vorgänger-Geschichten. Leider fand ich überhaupt keinen Zugang zu den Hauptpersonen und fand sie auch in keinster Weise sympathisch, sondern eher fremd.
Schade!

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