Zorn – Ausgelöscht

Thriller | »Ein neuer ›Zorn‹ ist ein absolutes Highlight im Bücherjahr.« literaturmarkt.info

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Erscheinungstermin 26.10.2022 | Archivierungsdatum 26.12.2022

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Zum Inhalt

Hauptkommissar Claudius Zorn und der dicke Schröder blicken in menschliche Abgründe – der zwölfte Band der Kult-Thriller-Serie von Bestsellerautor Stephan Ludwig

Jakob Fender kommt zu sich und kann sich an nichts erinnern. Nicht mal an seinen eigenen Namen. Jemand hat ihn mit einem Baseballschläger fast zu Tode geprügelt – versuchter Mord. Zur Tat gibt es kaum Anhaltspunkte, nur dass der Täter noch eine weitere Waffe verwendet hat, die Fender beinahe die Finger der rechten Hand abgetrennt hätte. Ohne Zeugen bleibt den Hauptkommissaren Zorn und Schröder allein die Hoffnung, dass Fenders Erinnerung an die Tatnacht irgendwann zurückkehrt.

Kurz darauf fordert ein weiterer Fall die volle Aufmerksamkeit der beiden Kommissare: Von einer Brücke hängt ein Toter, auch hier liegt eindeutig ein Gewaltverbrechen vor. Mit einer ungewöhnlichen Tatwaffe. 

Schröder zieht sofort den richtigen Schluss: Jakob Fender sollte mit der gleichen Waffe getötet werden. Doch wo ist der Zusammenhang? Kannten sich Fender und der Tote? Und wird es weitere Morde geben?


»Ein Thriller, der lebendig wird durch die köstlichen Dialoge der verschrobenen Ermittler.« 3sat Kulturzeit

Hauptkommissar Claudius Zorn und der dicke Schröder blicken in menschliche Abgründe – der zwölfte Band der Kult-Thriller-Serie von Bestsellerautor Stephan Ludwig

Jakob Fender kommt zu sich und kann...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783596707140
PREIS 12,00 € (EUR)
SEITEN 384

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein neuer Fall für die Kultkommissare Zorn und Schröder. Für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Privatleben ohne relevanten Inhalt, aber der Fall ist sehr spannend und u.a. aus Sicht des einen Opfers Fender sehr gut geschrieben. Toller Schreibstil insgesamt. Solide. Guter Ermittlerkrimi.

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Das Cover passt perfekt zur Reihe.

Der Schreibstil ist füssig und sehr humorvoll.

Die Charaktere sind sehr bildhaft beschrieben.

Die Reihe lebt durch die Charaktere Zorn und Schröder. Diese beiden Charaktere liefern sich Wordduelle.
Sehr humorvoll.

Der Fall ist auch spannend.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Zum Inhalt:
Jakob wacht ohne Erinnerung im Krankenhaus auf. Was ist ihm passiert? Jemand hat ihn fast zu Tode geprügelt und ihm fast die Finger einer Hand abgetrennt. Zorn und Schröder hoffen, dass seine Erinnerung zurückkommt, denn so richtige Ansätze haben sie nicht.. Als sie dann einen Todesfall haben wird schnell klar, dass die gleiche Waffe wie bei Jakob im Spiel war. Wie hängen die Taten zusammen?
Meine Meinung:
Ich freue mich jedes Mal, wenn ein neuer Zorn auf den Markt kommt, denn gerade durch dieses besondere Ermittlerduo werden die Krimis immer wieder was besonderes. Diesmal ist der Fall sehr undurchsichtig und immer wieder laufen Zorn und Schröder vor Wände und kommen nicht weiter. Als dann auch noch Jakobs Sohn entführt wird, bekommt der Fall noch eine besondere Brisanz. Ich fand den Fall sehr spannend, wie gewohnt haben wir auch wieder Einblicke ins Privatleben und auch das gefällt mir wieder richtig gut.
Fazit:
Ein weiterer toller Zorn

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Jakob Fender kommt im Krankenhaus zu sich und kann sich an nichts erinnern. Selbst sein eigener Name löst bei ihm nicht den Hauch einer Erinnerung aus. Fender wurde offenbar mit einem Baseballschläger brutal zusammengeschlagen, außerdem sind die Finger an seiner Hand beinahe abgetrennt. Die Polizei geht von einem Mordversuch aus. Zorn und Schröder werden mit den Ermittlungen betraut. Doch wie sollen sie dem Täter auf die Spur kommen, wenn der einzige Zeuge sich an nichts erinnert? Als eine Leiche, die von einer Brücke herabhängt, gefunden wird, die ähnliche Verletzungen hat wie die, die Fender an seiner beinahe abgetrennten Hand aufweist, kommt langsam Bewegung in den Fall....


"Ausgelöscht" ist bereits der zwölfte Fall für das Ermittlerduo Zorn und Schröder. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ereignissen auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Allerdings handelt es sich bei dem Ermittlerduo um ein ganz besonderes Gespann. Deshalb kann man die Wortgefechte der beiden besser genießen, wenn man die Geschichte der beiden kennt. 

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Die Ermittlungen von Zorn und Schröder nehmen einen großen Teil ein, doch es gibt auch immer wieder Einblicke in Jakob Fenders Sicht. Er schildert die Ereignisse in der Ich-Form. Diese Perspektive gibt dem Fall einen besonderen Reiz. Denn die Ermittlungen haben es wirklich in sich. Zorn und Schröder stehen vor einem Rätsel. Ihre Ermittlungen wirken authentisch, wenn man davon absieht, dass Claudius Zorn mal wieder völlig unfähig dargestellt wird. Doch Schröder, das Superhirn dieses Duos, darf man nicht unterschätzen. Die Wortgefechte der beiden sind auch dieses Mal sehr lesenswert und laden zum Schmunzeln ein. 

Der Fall ist rätselhaft. Obwohl man durch die Einblicke in Fenders Sicht mehr weiß, als die Kommissare, tappt man mit den beiden lange Zeit im Dunkeln. Man wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen, doch es kommt zu unerwarteten Wendungen, die dazu führen, dass dieser Fall nicht nur spannend ist, sondern einige Überraschungen bereithält. 

Ein spannender Fall, der einige Überraschungen bereithält.

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In dem Thriller von Stephan Ludwig verfolgen Claudius Zorn und Schröder einen Tatverdächtigen des versuchten Mordes und des Mordes. Gelingt es ihnen, wenn ihr Überlebender an einer Amnesie leidet?
Das Ermittler Duo Zorn & Schröder musste wieder einen neuen Fall lösen.
Die Beziehung der beiden zueinander war humorvoll und durch Zorns Art und Weise schlich sich doch das ein oder andere Schmunzeln während des Lesens ein.
Die eingebaute Sichtweise des unter Amnesie leidenden Jakob Fenders hat das Lesen zu was besonderem gemacht.
Das Ende war meiner Meinung nach nicht vorhersehbar und es klang schlüssig. Der Autor hat hier gute Arbeit geleistet.
Es schadet auf jeden Fall nicht, sich das Buch mal genauer anzusehen :)

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Stephan Ludwig - Zorn - Ausgelöscht

Meinung
Der Krimi ist wieder sehr gelungen, packend und alles andere als vorhersehbar.
Jakob wacht ohne Erinnerung im Krankenhaus auf.
Die Hauptkommissare Zorn und Schröder ermitteln unter Hochdruck.
Nach einem neuen Todesfall wird schnell klar, dass die gleiche Waffe wie bei Jakob im Spiel war..
Dann wird Jakobs Sohn entführt.............
Ein uneingeschränktes Lesevergnügen.
Das Buch ist absolut zu empfehlen

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Der zwölfte Fall des Ermittlers Zorns und seines Kollegen Schröder nimmt sehr schnell an Fahrt auf.

Jakob Fender kommt im Krankenhaus zu sich, und kann sich an nichts mehr erinnern. Die beiden Ermittler stehen vor einem Rätsel. Wer wollte Jakob Fender ermorden, und was ist das Motiv?

Als Zorn und der etwas träge Schröder zu einem weiteren Mordschauplatz gerufen werden, stellt Zorn sehr schnell einen Zusammenhang her. Das Mordopfer wurde an einer Brücke aufgehängt gefunden, aber die Tatwaffe ist die Gleiche, die Jakob Fender beinahe das Leben gekostet hätte.

Jakob Fender versucht verzweifelt seine Erinnerungen zu vervollständigen, gerät dabei aber immer mehr in Gefahr. Was hat er zu verbergen?

Stephan Ludwig überzeugt auch im 12. Fall um die beiden Ermittler mit seinem Schreibstil, und einer Geschichte, der es an Spannung nicht fehlt. Daher vergebe ich sehr gerne fünf Sterne.

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Gelungener Krimi
Jakob Fender wacht im Krankenhaus auf, zusammengeschlagen, mit schwerer Handverletzung und ohne Erinnerungen. In der Stadt wurde ein Neonazi brutal ermordet. Hängen die beiden Fälle zusammen?
Zorn und Schröder ermitteln. Zorn kommt lustlos und träge rüber. Liebt seine Ruhe; Kriminelles, Papierkram und Ordnung nerven ihn nur. Meistens macht er sowieso alles falsch oder schmückt sich mit fremden Federn. Zudem hasst er sein neues Auto. Kann ich nachvollziehen. Die Dialoge Zorn/Schröder sind oft witzig und originell - sie mögen sich halt. Hört sich bloß nicht immer danach an. Dadurch und durch geschickten Aufbau plus unerwarteten Wendungen wird dieser zunächst etwas langweilige Plot- nach Startschwierigkeiten meinerseits- doch noch zu einem packenden Krimi.
Hat Spaß gemacht zu lesen, wurde überraschend spannend.

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Gewohnt gute Krimi Unterhaltung. Das Team Schröder und Zorn läuft mal wieder zur Höchstform auf. Ich mag die flapsigen Dialoge zwischen den beiden Ermittlern. Trotzdem ist es spannend und sehr anschaulich geschrieben. Insgesamt eine meiner Lieblings-Krimireihen.

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Inhalt: Die Kommissare Zorn und Schröder bekommen es wieder mit einem kniffeligen Fall zu tun. Jakob Fender wurde bei einem Angriff schwer verletzt und kann sich an nichts erinnern. Während er versucht, seine Vergangenheit zu entschlüsseln, geschieht ein brutaler Mord, mit der ungewöhnlichen Waffe, mit der auch Jakob angegriffen wurde. Zorn und Schröder müssen den Täter schnell finden, denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieser noch weitere Verbrechen plant.

Meinung: Auch der neue Fall für die ungewöhnlichen Kommissare kann unterhalten und begeistern. Die Dialoge von Zorn und Schröder sind einfach der Hammer und auch sonst ist das Buch gut zu lesen und sehr spannend.
Während Zorn sich mit der hohen Kunst des Mario Karts auseinandersetzt, geschehen gleich mehrere Verbrechen.
Einmal geht es um den Computerspezialisten Jakob Fender, der brutal angegriffen und verletzt wird. Nachdem er aus einem mehrtägigen Koma erwacht, kann er sich an nichts erinnern. Sogar er selbst und seine Umgebung sind ihm fremd. Dadurch, dass der Leser mehrere Kapitel aus Jakobs Sicht erleben darf, lernt man ihn besser kennen und verstehen. Erst nach und nach wird seine Vergangenheit aufgedeckt und man erfährt noch mehr über ihn.
Dann geschieht ein Mord, der mit derselben Tatwaffe wie der Angriff begangen wurde und lässt auf etwas Größeres schließen. Die Kommissare müssen die Zusammenhänge ermitteln und verhindern, dass noch weitere Verbrechen geschehen.
Die Hintergründe sind spannend und werden erst zum Ende des Buches hin komplett klar.
Mir hat auch dieser Fall für Zorn und Schröder gut gefallen und ich freue mich auf das nächste Buch der Reihe.

Fazit: Ein gelungener weiterer Fall für zwei ungewöhnliche Kommissare. Sehr zu empfehlen.

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Der 12. Fall von Zorn und Schröder bringt die beiden Ermittler an ihre Grenzen. Ein Mann wird schwerverletzt in einem Hinterhof entdeckt, gerettet; aber er leidet unter einer Amnesie. Wer ist er? Was wollte er dort? Und weshalb wurde er fast totgeprügelt? Die Ermittler können nur darauf hoffen, dass das Opfer sich erinnert. Da passiert ein Mord an. einem Rechtsextremen, der wahrscheinlich mit der Waffe getötet wurde, mit der das 1. Opfer auch an der Hand verletzt wurde. Was haben die Fälle gemeinsam?
Ein verzwickter Fall, den die beiden „Chef“ermittler zu lösen haben. Wie immer, erfährt man auch Einiges aus Zorns Familienleben, die Würze des Buches. Dieses Mal gibt es noch einen 2. Handlungsstrang, denn der Fall wird auch aus der Sicht des 1. Opfers erzählt. Das macht für mich den Fall sehr interessant. Stephan Ludwig hält für den Leser einige Überraschungen bereit, man sollte aber die vorherigen Bücher gelesen haben, um alles verstehen zu können.
Einfach eine gelungene Reihe!
Von mir gibt es 4,5 Sterne!

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Kurzweiliger geht es gar nicht…!

Von Band zu Band denke ich als Leserin, mehr geht nicht, aber Stephan Ludwig zeigt mir immer wieder, dass das sehr wohl möglich ist.

Schon die ersten Seiten, des mittlerweile zwölften Teils rund um Kommissar Zorn, haben mich das Buch vor Begeisterung nicht aus der Hand legen lassen.
Ja, ich bin eine Anhängerin des ewig muffeligen, so ungern Gefühle zeigenden, Kommissar Zorn. Er ist eitel und arbeitsscheu, aber insgeheim liebenswert, wenn auch stets echt verpeilt und verschlafen, ungeduldig und empfindlich.
Das Gegenstück, der immer freundliche, fleißige, intelligente, stets gut gelaunte und mit viel Schalk im Nacken durchs Leben gehende Schröder, sein Kollege und Chef.
Das Zusammenspiel der Zwei ist immer schon ein Vergnügen gewesen, macht die Reihe ja auch aus, aber auch die „Nebenfiguren“, die zum Glück inzwischen eine große Rolle spielen, Edgar und Frieda, wie wunderbar humorvoll das Leben der Hauptdarsteller be- und umschrieben wird. So viel trockener Humor, so viel Dinge, die mich als Leserin schmunzeln und laut lachen lassen, einfach ganz wunderbar. So viel wahres Leben, an dem wir teilhaben dürfen!
Aber auch der Fall um den es geht, ist in diesem Band so unglaublich gut erdacht worden. Die Idee den fast zu Tode geprügelten Jakob Fender im Krankenhaus aufwachen zu lassen, ohne Erinnerung wer er ist und uns als Leser mit auf seine Reise zu nehmen, wer er ist, was passiert ist und das alles gespickt mit so viel Ironie, Humor und Sarkasmus, man kann das Buch wirklich nicht aus der Hand legen.
Die Spannung kommt auch auf keinen Fall zu kurz, die vielen Fragen die sich auftun, der aktueller Bezug zu den vorherrschenden Problemen unserer Zeit, immer neue Rätsel, Verbrechen und Figuren, Indizien und Zusammenhänge.
Und immer wieder diese unglaubliche spannende Story, wie der gebeutelte Fender sich sein Leben ganz neu zusammenbasteln muss und sich natürlich, ebenso wie Zorn und Schröder, fragt, wer ihm nach dem Leben trachtet.

Mich hat Stephan Ludwig wieder komplett in seinen Schreibbann gezogen, es macht so viel Spaß diese Zorn Bücher zu lesen, das zusammen mit einem spannenden, neuen Fall – für mich immer wieder ein Highlight, wenn es einen neuen Zorn gibt, „Ausgelöscht“ ist dermaßen gut gelungen, ich wünsche mir, dass jeder so viel Freude daran hat, wie ich und empfehle es selbstverständlich zu 150% weiter.

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Wieder ziemlich spannend und humorvoll

Inhalt:
Die Kriminalkommissare Zorn und Schröder haben eine harte Nuss zu knacken. Jakob Fender wurde fast zu Tode geprügelt und seine linke Hand schwer verletzt. Dummerweise kann er sich an nichts erinnern, als er im Krankenhaus aufwacht. Doch bald gibt es einen Mordfall und schnell steht für Schröder fest, dass das Mordopfer mit derselben Tatwaffe „behandelt“ wurde. Doch wo ist die Verbindung?

Meine Meinung:
Dies ist schon der 12. Band der Reihe um die beiden skurrilen Kommissare. Ihre Beziehung zueinander und ihr Privatleben spielen immer eine große Rolle. Insofern sind Vorkenntnisse wünschenswert, weil man sonst ihre herrlichen Dialoge gar nicht gebührend schätzen kann. Der Fall ist aber in sich abgeschlossen. Daher könnte man das Buch durchaus auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen.

Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen der Polizei und dem ersten Opfer, Jakob Fender. Das ist gut gelungen, weil man so mitbekommt, wie beide Seiten an die Lösung des Verbrechens herangehen. Ich empfand das Buch von vorne bis hinten als sehr spannend und durch die schrägen Dialoge von Zorn und Schröder auch als recht humorvoll und total unterhaltsam.

Die Reihe:
1. Tod und Regen
2. Vom Lieben und Sterben
3. Wo kein Licht
4. Wie sie töten
5. Kalter Rauch
6. Wie du mir
7. Lodernder Hass
8. Blut und Strafe
9. Tod um Tod
10. Zahltag
11. Opferlamm
12. Ausgelöscht

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Über den Autor: / Verlag
Stephan Ludwig arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Rundfunkproduzent. Er hat drei Töchter, einen Sohn und keine Katze. Zum Schreiben kam er durch eine zufällige Verkettung ungeplanter Umstände. Er lebt und raucht in Halle.

Kurzbeschreibung: /Verlag
Jakob Fender kommt zu sich und kann sich an nichts erinnern. Nicht mal an seinen eigenen Namen. Jemand hat ihn mit einem Baseballschläger fast zu Tode geprügelt – versuchter Mord. Zur Tat gibt es kaum Anhaltspunkte, nur dass der Täter noch eine weitere Waffe verwendet hat, die Fender beinahe die Finger der rechten Hand abgetrennt hätte. Ohne Zeugen bleibt den Hauptkommissaren Zorn und Schröder allein die Hoffnung, dass Fenders Erinnerung an die Tatnacht irgendwann zurückkehrt.
Kurz darauf fordert ein weiterer Fall die volle Aufmerksamkeit der beiden Kommissare: Von einer Brücke hängt ein Toter, auch hier liegt eindeutig ein Gewaltverbrechen vor. Mit einer ungewöhnlichen Tatwaffe.
Schröder zieht sofort den richtigen Schluss: Jakob Fender sollte mit der gleichen Waffe getötet werden. Doch wo ist der Zusammenhang? Kannten sich Fender und der Tote? Und wird es weitere Morde geben?

Meine Meinung:
Dies ist der 12. Teil der Zorn Reihe. Man könnte meinen, dass es nach und nach dem Autor möglicherweise die Ideen ausgehen, doch weit gefehlt! Auch diesmal liegt dem Roman zugrunde, ein ausgefallener, fesselnder Fall. Hier gibt es Amnesie, Koma, versuchter Mord, ein Serienmörder und eine komplexe Geschichte, die sich nach und nach logisch zusammenfügt. Um nicht zu spoilern, nenne ich hier die größten Überraschungsmomente ganz sicher nicht, doch ich kann euch versichern, die gibt es reichlich. Solche Wendungen kann sich nur ein Autor mit viel Fantasie ausdenken. Sehr gelungen.

Die Charaktere dieser Geschichte braucht man inzwischen nicht näher darstellen, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass es noch Thrillerleser gibt, die die Zorn Reihe nicht kennen. Für mich ist es aber das Besondere an dieser Reihe: Ich lese die inzwischen nur, um ein Wiedersehen mit Schröder und Zorn zu feiern. Die Fälle, wie gesagt, sind immer sehr gut gelungen, doch für mich liegt das Wunderbare in der Beschreibungen der Charaktere. Es ist wie nach Hause kommen: Die Dialoge und das Geplänkel zwischen Zorn und Schröder bereiten mir so viel Spaß, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. In diesem Teil der Reihe hat mir besonders gut gefallen, dass Stephan Ludwig sich viel Zeit für den kleinen Edgar nimmt, der Junge wird langsamer schlauer als sein Vater... Auch Frida ist in die Geschichte involviert und spielt eine große Rolle. In ersten Hälfte des Romans geht es überwiegend um das Zwischenmenschliche. Die zweite Hälfte wird dann von dem Kriminalfall beherrscht.

Vermutlich ist der Humor des Autors nicht jedermanns Geschmack, denn das ist so eine Sache mit dem Humor... Für mich ist es allerdings super. Ich lächle schon, wenn ich das Buch bloß in die Hände nehme. „Ausgelöscht“ hat mich hervorragend unterhalten und sehr entspannt. Wenn ich ein Buch versuche langsamer zu lesen, ist es ein sehr gutes Zeichen. Heißt, dass ich länger was davon haben möchte. Diese Reihe ist sehr zu empfehlen, allerdings unbedingt der Reihe nach lesen. Sonst bleiben so viele Feinheiten der Entwicklung auf der Strecke. Ich drücke dem Autor ganz fest die Daumen, dass ihm die Ideen nicht ausgehen, und seine Fans auch weiterhin in Genuss seiner tollen Romane kommen.
Von mir gibt es 4,5 Sterne.

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Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen!
Kommissar Zorn und seine Kollegen ermitteln in einem neuen Fall!
Ein Mann wurde fast totgeprügelt und erheblich verletzt und jetzt als er aus dem Koma aufgewacht ist, kann er sich an absolut nichts erinnern, nicht einmal an seinen Namen und auch nicht an seine Ehefrau!
Und dann gibt es schon den nächsten Toten! Wie hängt das zusammen und warum tut ein Täter das!
Ein toller Psychothriller mit Gänsehautgarantie!
Ich kannte den Autor vorher nicht, finde aber diese Ermittlerreihe toll und habe mich vor allem über die familiären Stellen mit Zorns Sohn totgelacht, weil das bei mir ähnlich ist!
Meine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne Thriller lesen, aber auch gerne mal lachen!
-SandraFritz-magicmouse

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bitte wieder mehr zanken

Der aktuelle Fall von Stephan Ludwig mit den Ermittlern Zorn und Schröder behandelt wieder interessante Fälle, unter anderem den von Jakob, der nach einem brutalen Überfall das Gedächtnis verloren hat. Zudem gibt es noch weitere Nebenstränge, die sich dann am Ende zu einem Fall zusammenfügen. Das Gleichgewicht zwischen Ermittlungsarbeit und den privaten Lebensgeschichten der Charaktere ist in etwa ausgewogen, so wie ich es gerne mag, da es die Ermittler authentischer erscheinen lässt. Besonders gut gefallen mir die Zankereien und Wortspiele zwischen Zorn und Schröder, wobei die beiden in diesem Teil schon fast zu eingespielt und nett zueinander sind. Ich hätte mich über mehr Elan und ein paar Spitzen mehr gefreut – beim nächsten Teil bitte unbedingt wieder mehr davon!
Auch Frieda spielt in diesem Teil leider nur eine sehr kleine Nebenrolle. Beruflich kommt sie so gut wie gar nicht vor, sie diskutiert die Fälle mit Zorn und Schröder, aber ansonsten ist sie fast schon zu häuslich geworden. Bitte auch wieder einen bedeutenderen Part für Frieda im nächsten Teil, da ich ihren Charakter sehr schätze.

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Gibt es ein sympathischeres, lustigeres und interessanteres Ermittler-Duo in der deutschen Krimilandschaft als Zorn und Schröder? Ich denke nicht...
Auch der neue Fall der Kommissare aus Halle an der Saale lebt vor allem vom ironischen Wortwitz und den genialen Schlagabtauschen der beiden. Die Szene, in der sich Zorn einer aktiven Neo-Nazisse als Heinrich Himmler vorstellt, wird mir immer im Gedächtnis bleiben- ich habe Tränen gelacht. Die große Liebe zu seinen Charakteren merkt man dem Autor auf jeder Seite an.
Doch trotz aller Komik gelingt es Ludwig wieder gekonnt, einen super spannenden Plot zu konstruieren, der von Anfang an fesselt und mit vielen überraschenden Wendungen punktet.
Großartige Krimiunterhaltung!

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Der 12. "Zorn" - eine Reihe, in die ich auch einmal reinlesen wollte : Der Protagonist von "Ausgelöscht", Jakob Fender, kommt wieder zu sich und kann sich an nichts erinnern. Er ist schwer verletzt, seine Hand kurz vor der Amputation und er weiß nicht warum. Zorn und Schröder stehen vor einem kaum zu lösenden Rätsel und haben kaum Ermittlungsansätze. Aus dem Krankenhaus zurück und in seiner gewohnten Umgebung, beginnt Fender nach und nach durch Alltagsgegenstände sich zu erinnern - Erinnerungen, die ihn zum Teil selbst entsetzen. Der Plot ist sehr spannend gestaltet. Dem Leser wird erst spät bewusst, was genau mit Fender passiert ist.
Zunächst gestaltet sich mein erstes Leseerlebnis mit der "Zorn" Reihe von Stephan Ludwig ein wenig holprig, was aber daran lag, dass ich mich zunächst erst einmal mit dem grummeligen Hauptkommissar Claudius Zorn und dem dicken Schröder vertraut machen musste. Doch je länger ich las, desto witziger fand ich die beiden Ermittler. Die Dialoge der beiden zeugen von einer Freundschaft, die tiefer geht, als es Zorn bewusst ist.
Die vorhergehenden Bände werde ich sicherlich nach und nach ebenfalls lesen müssen. :-) :-) :-)

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Ein neuer Fall für die beiden Hauptkommissare Zorn und Schröder. Jakob Fender wird in einem Hinterhof aufgefunden. Er wurde mit einem Baseballschläger verprügelt und mit einer anderen Waffe beinahe die Finger der rechten Hand abgetrennt. Als Jakob im Krankenhaus erwacht, kann er sich nicht an den Überfall erinnern und leidet unter partieller Amnesie. Als seine Ex-Frau ihn im Krankenhaus besucht, verhält sie sich seltsam distanziert. Dann wird ein Toter gefunden. Von der Brücke hängend, nackt und zur Schau gestellt. Die mögliche Tatwaffe könnte schon bei Fender verwendet worden sein.
Die Protagonisten um Zorn und Schröder sind bekannt und die Dialoge der beiden sind herrlich schräg. Bei den anderen beteiligten gefällt mir besonders, die Figur Jakob Fender. Ein teil der Handlung wird aus seiner Sicht beschrieben. Wie er sich selbst langsam kennenlernt. "Ich scheine Humor zu haben" Wie er seine Wohnung betritt als wäre er ein Fremder und ihm zugleich eine Dinge vertraut sind. Die Handlung selbst ist sehr spannend und humorvoll geschrieben. Die Auflösung am Schluss hat mich dann doch überrascht.

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