Im Dienst der Hoffnung

Friederike Fliedner - die Pionierin der Diakonie. Ein biografischer Roman.

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Erscheinungstermin 10.06.2022 | Archivierungsdatum 08.06.2022

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Zum Inhalt

Es ist das Verdienst von Friederike und Theodor Fliedner, dass ledige Frauen vor gut 200 Jahren mit verheirateten Frauen gleichgestellt wurden, indem sie eine Berufsausbildung und ein regelmäßiges Gehalt für ihre Arbeit erhielten. Mit der Erfindung des Diakonissenamtes fanden sie eine stimmige Antwort auf die gesellschaftlichen Herausforderungen des beginnenden Industriezeitalters. Und mit ihrem Spagat zwischen der Sorge für ihre eigene Familie und ihrer Berufstätigkeit stand die "Mutter aller Diakonissen" damals vor denselben Herausforderungen, wie viele moderne Frauen heute.

Sorgfältig und unterhaltsam zeichnet Brigitte Liebelt das Leben und Wirken von Friederike Fliedner nach und ermöglicht es dadurch, tief in eine vergangene Zeit einzutauchen. Sie inspiriert dazu, den Herausforderungen von heute mit derselben Liebe und demselben Glauben zu begegnen, wie Friederike Fliedner damals - dem Glauben, der durch die Liebe tätig ist.

Es ist das Verdienst von Friederike und Theodor Fliedner, dass ledige Frauen vor gut 200 Jahren mit verheirateten Frauen gleichgestellt wurden, indem sie eine Berufsausbildung und ein regelmäßiges...


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AUSGABE E-Book
ISBN 9783961225637
PREIS 15,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Brigitte Liebelt - Im Dienst der Hoffnung

Meinung
Mir war Friederike Fliedner unbekannt.
Erst der Klappentext des Buches hat mich auf sie aufmerksam gemacht.
Ihr war es zu verdanken, das sich die Idee der Diakonissen und der ausgebildeten Krankenschwester in Deutschland.verbreiteten.
Sie wollte das Geistliche ganz vom Dienst der Pflegerinnen zu trennen, konnte sie sich jedoch nicht gegen Theodor Fliedner, ihren Mann, durchsetzen.
Aber auch so war es eine große Neuerung, das ledige Frauen mit verheirateten Frauen gleichgestellt wurden,
Ein gut zu lesendes Buch über eine mutige und tüchtige Frau.
Sehr zu empfehlen

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Brigitte Liebold Im Dienst der Hoffnung

In unserer Nähe gab es ein Diakonissen - Krankenhaus und gibt es ein Diakonissen - Mutterhaus. Doch wer waren die Menschen, die die Diakonissenbewegung gründeten? Und wann war das ? Brigitte Liebold geht diesen Fragen nach, indem sie dem Leben von Friederike und Theodor Fliedner nachspürt. Sie waren es, die im 19. Jahrhundert ledigen Frauen ermöglichten, einen Beruf zu ergreifen, eigenes Geld zu verdienen und somit unabhängig wurden. Eine große Leistung!! Das Leben von Friederike hat mich sehr beeindruckt, denn auch sie musste immer zwischen Beruf und Familie Kompromisse treffen. Die Aufgaben waren eigentlich gar nicht zu schaffen, zumal ihr Mann, meiner Meinung nach ihr eigentlich Unmenschliches abverlangte und ziemlich egoistisch agierte.
Mit großer Akribie hat Brigitte Liebold dem Leben dieser sehr starken Frau nachgespürt und es liebevoll nachgezeichnet! Wichtig ist, dass sie sich immer von ihrem Glauben leiten ließ. Den Kapiteln vorangestellten Liedverse treffen es genau! Und doch ist es eine literarische Biografie.
Das Buch lieferte mir viele Kenntnisse zum Thema, aber auch Lesevergnügen!
Ich vergebe 4 Sterne!

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Friederike Fliedner, geborene Münster, lebte von 1800 - 1842. Sie ist mir durch einige historische Romane bekannt.

Nun hat Brigitte Liebelt sich dieser bemerkenswerten Frau angenommen und eine Romanbiografie verfasst, in der Fliedners Verdienste gewürdigt werden.

Als Friederike Münster den Pastor Theodor Fliedner heiratet ist sie bereits 28 Jahre alt und hat eine Menge Berufserfahrung als Krankenschwester, Lehrerin und Erzieherin.

Sie wird elf Kinder zur Welt bringen, von denen nur drei das Erwachsenenalter erreichen werden. Bei der Geburt ihres letzten Kindes stirbt sie mit 42 Jahren.

Obwohl sie gemeinsam mit ihrem Mann das Diakonissen-Mutterhaus gründen, sind sie nicht immer einer Meinung. Während Friederike, trotz ihres tiefen Glaubens und Gottvertrauens, die Trennung zwischen Krankenpflege und seelsorgerischem Dienst befürwortete, muss sie sich hier ihrem Mann beugen.

Dieses Buch gibt einen genauen Einblick in das 19. Jahrhundert. Die Napoleonischen Kriege sind noch nicht allzu lange vorbei. Das Elend, das sie verursacht haben, deutlich spürbar. Vor allem auf das Leid der unverheiratet gebliebenen Frauen wird hier hingewiesen. In der Krankenpflegeschule von Kaiserswerth erhalten die Frauen eine fundierte Ausbildung, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Diakonissinnen werden in wenigen Jahren wieder Verwundete von Kriegen pflegen. Ihr Ruf als hervorragende Krankenschwestern wird auf der ganzen Welt bekannt sein.

Meine Meinung:

Brigitte Liebelt erzählt die Lebensgeschichte von Friederike chronologisch geordnet. Der Roman ist penibel recherchiert und, dort wo historische Fakten fehlen, werden die sorgfältig und einfühlsam durch schriftstellerische Ergänzungen gefüllt.

Wohltuend finde ich, dass Friederike Fliedner nicht mit Lobhudelei überschüttet wird. Brigitte Liebelt kann ihrer Leserschaft den Spagat zwischen Mutterschaft und Arbeit in einer Pfarrgemeinde gut vermitteln, ist sie doch selbst sechsfache Mutter, ausgebildete Krankenschwester, Bibliothekarin und Frau eines Pastors.

Eine kleine Kritik muss ich dennoch anbringen: Dass nach einer Einführung noch ein Vorwort gibt sowie ein Nachwort, in dem einiges nochmals zusammengefasst wird, halte ich ein wenig für überflüssig. Das wirkt auf mich, als ob die Autorin (oder der Verlag?) den Lesern nicht viel zutraut. Durch den gelungenen Schreibstil ist alles, was hier mehrfach zusammengefasst wird, ohnehin sehr gut dargestellt. Diese „Bevormundung“ der Leser kostet den 5. Stern.

Fazit:

Eine gelungene Romanbiografie, die geschickt Fakten und Fiktion verbindet. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Ein sehr detailreich geschriebener biografischer Roman über Friederike Fliedner, eine starke und unabhängige Frau im 19. Jahrhundert. Aus einfachen Verhältnissen stammend schafft sie es, unverheirateten Frauen ein eigenes unabhängiges Leben zu bieten durch die 'Erfindung' der Diakonissen. Geleitet von ihrem Glauben organisiert sie ihr Leben zwischen Familie - ihr Mann Theodor stellt ziemliche Ansprüche - und Beruf, der für sie auch Berufung ist. Brigitte Liebelt zeichnet die Figuren sehr lebendig und mit Tiefgang, so dass man gut in die vergangene Zeit hineintauchen kann. Auch wenn ich Friederike Fliedner kannte, war ich sehr angenehm berührt über dies gut recherchierte Buch. Ich kann es nur zu gerne weiter empfehlen.

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