Jahre mit Martha

Roman

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Erscheinungstermin 31.08.2022 | Archivierungsdatum 31.10.2022

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Zum Inhalt

»… das zarteste Buch, das ich seit einer Ewigkeit gelesen habe …« Monika Helfer

Željko, der von allen »Jimmy« genannt wird, ist fünfzehn, als er sich in Martha verliebt. Sie ist Professorin in Heidelberg, er lebt mit seinen Eltern und Geschwistern zu fünft in einer Zweizimmerwohnung in Ludwigshafen. Martha hat, was Željko sich sehnlichst wünscht: Bücher, Bildung und Souveränität. Mit Martha besucht er zum ersten Mal ein Theater, sie spricht mit ihm, wie sonst niemand mit ihm spricht. Mit Marthas Liebe wächst Željkos Welt. Doch welche Welt ist es, die er da betritt und wen lässt er dafür zurück? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Begehren und Ausbeutung? 

Ein zärtlicher und mitreißender Roman über Machtverhältnisse und über die Frage nach dem Gleichgewicht der Welt.

»Wie macht er das nur? Dass in dieser Liebesgeschichte all das erzählt wird, was es über das ›Einwanderungsland Deutschland‹ zu sagen gäbe, all die Hierarchien, Schmerzen und Spuren, herrlich beiläufig und furchtlos zielgenau.« Lena Gorelik

»… das zarteste Buch, das ich seit einer Ewigkeit gelesen habe …« Monika Helfer

Željko, der von allen »Jimmy« genannt wird, ist fünfzehn, als er sich in Martha verliebt. Sie ist Professorin in...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783103971637
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 288

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Jimmy ist 15 Jahre alt. Seine Familie ist aus Herzegowina. Er hat zwei Geschwister. Sein Vater ist viel auf Montage. Seine Mutter putzt, unter anderem bei Martha, einer Professorin.
Jimmy lernt Martha kennen und empfindet Zuneigung, die auch erwidert wird. Martha eröffnet ihm eine Welt, zu der er vorher keinen Zutritt hatte. Jimmy ist sehr wissbegierig. Er holt alte Zeitungen aus dem Altpapier, liest sie und notiert Begriffe, die ihm fremd sind, auf Karteikarten und schlägt sie in der Bibliothek im Lexikon nach.
Er verbringt viel Zeit mit Martha. Auch als er zum Studium nach München geht, reißt der Kontakt nicht ab.
Jimmys Familie versucht, als Gastarbeiter sich der neuen Heimat anzupassen. Bei Familienfeiern gibt es Schwarzwälder Kirschtorte.
Als sein Großvater in Herzegowina stirbt, fährt er mit Martha zur Beerdigung. Es wird eine seltsame Reise.
Mir hat der Roman von Martin Kordic sehr gut gefallen. Er behandelt eine ungewöhnliche Beziehung mit ungewissem Ende. Die Geschichte der Gastarbeiter stimmt nachdenklich. Wo gehört man hin, wenn man sich in dieser Situation befindet.
Wunderbar zu lesen.

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Was für ein gelungener Roman! Atemlos folgt man der Geschichte von Martha und Jimmy, die sich über Jahrzehnte erstreckt und bekommt ganz nebenbei Einblicke in das Aufwachsen von Migrant*innenkindern in der Bundesrepublik. Sehr empfehlenswert und ein echtes Highlight in diesem Buchherbst.

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Wunderbar! Lest alle selbst- unbedingt!
Hervorragend skizzierte Charaktere- liebevoll dargestellt ohne zu werten
Harmonische Szenen voller Melancholie, welche nie ins kitschige triften
Spiessige Realitäten fein beobachtet
Wunderbar still mit kräftigem Nachhall
Ein Highlight der Sommernovis

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Sympathisch erzählte Geschichte eines Aufsteigers, der keiner sein will und seinen Platz zwischen Vergangenheit , Familie und der Zukunft sucht.

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Besondern beeindruckt war ich von der Vielschichtigkeit des Romans. Einerseits Liebes- oder viel mehr Beziehungsgeschichte, dann Geschichte eines sozialen Aufstiegs von einem migrantischen Hintergrund ins Bürgerliche, Sozialkritik und noch viel mehr.

Der Titel irritiert etwas, da man ggf. mehr eine Liebesgeschichte erwartet, die der Roman nicht ist. Richtig ist zwar schon, dass auf zeitlicher Ebene die Jahre mit Martha den Rahmen bilden, hat man den Roman jedoch nicht gelsehen, erwartet man wohl etwas anderes.

Tolle Beschreibung des Milieus in Ludwigshafen, Insbesondere der Streamcracker. Kleine Fehler in der Kinderperspektive am Anfang

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Martin Kordic' erzählt eine wundervolle Geschichte vom Erwachsenwerden, von Freiheit und Abhängigkeit, von der Liebe. Seine Charaktere sind so sympathisch und doch jeder für sich auch eigen.
Ich bin von dieser Geschichte sehr begeistert und freue mich, sie meinen Kunden empfehlen zu dürfen!

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Martin Kordić - Jahre mit Martha

Meinung
Jimmy, ein fünfzehnjähriger Junge, deren Begegnung mit der älteren Martha, sein Leben verändert.
Sie hat das, was Željko, der von Allen nur Jimmy genannt wird, sich sehnlichst wünscht:
Bücher, Bildung und Souveränität.
Sie lebt ein so ganz anderes Leben, von dem er nur träumt kann
Es ist mit Sicherheit ein Tabuthema, aber ein interessantes Thema
Der Inhalt hat mich dann begeistert.
Die Art wie Jimmy seine Geschichte erzählt hat mir das Gefühl gegeben, ihm gegenüberzusitzen und zuzuhören
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, sehr verständlich und interessant.
Ich mochte das Buch

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Erzählt wird die Geschichte von Zeljko, einem Einwandererkind aus Bosnien-Herzegowina. Alle nennen ihn Jimmy. Seine Mutter putzt bei Frau Gruber, einer Professorin aus Heidelberg. Zeljko verliebt sich unsterblich in die viel ältere Frau. Auch sie ist ihm nicht abgeneigt. Diese Situation an sich fand ich schon sehr seltsam. Eine Professorin und dann noch um so viel älter, dass sie seine Mutter sein könnte, macht einem 15-jährigen Jungen schöne Augen? Gut dargestellt war der Wissensdurst von Zeljko, wie er versucht nach oben in der Gesellschaft zu kommen. Er strengt sich an und gibt sein Bestes. Ich fand es auch gut, dass die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden über viele Jahre betrachtet wird und nicht eine kurze Zeitspanne rausgegriffen wird. Man kann Zeljko beim Erwachsenwerden begleiten. Ich bin ehrlich gesagt hin und her gerissen, wie ich das Buch finden soll. Irgendwie ist es faszinierend und interessant zu lesen gewesen, aber mich hat diese seltsame Beziehung abgestoßen, sowas kann ich mir einfach nicht vorstellen! Alles in allem ist die Geschichte aber gut geschrieben gewesen, man konnte dem Geschehen sehr gut folgen.

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Martha und Jimmy

Jahre mit Martha, mit diesem Buchtitel und dem atmosphärischen Cover lockt das Buch zielsicher seine Leser an.
Der Erzähler ist ein Kroatischstämmiger Mann namens Zeljko. Seine Erinerungen gingen in die Zeit, als er ein 15jähriger Junge war und Matha kennen lernte, eine verheiratete Frau mit Kind. Sie beginnen eine Liebesbeziehung.
Später geht er als Student nach München.
In München wird ausserdem sein Professor sehr wichtig für ihn.

Martin Kordic beschreibt die problematische Beziehung zwischen dem Jungen und Martha einfühlsam und lässt sie sich wiedertreffen, als er in seinen zwanziger Jahren ist.
Zwischen ihnen ist eine grosse Verbundenheit.

Martin Kordic schafft auch einige gute Formulierungen übrr alltägliches und aus viellen Sätzen sieht man Zeljkos instabilen emotionalen Zustand.
Zeljkos Entwicklung und auch seine Irritierungen mit seiner Rolle als Kroate in Deutschland wird glaubhaft gezeigt. Ich mag den ruhigen Erzählfluss, in dem die Handlung treibt.

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„Jahre mit Martha“ war für mich ein echter Glückstreffer. Denn das Buch ist einfach eine Wucht. Es ist wundervoll geschrieben, erzählt nicht nur von einer ungewöhnlichen Liebe, sondern auch vom Erwachsenwerden und dem Leben als Migrant in der der Bundesrepublik. Es ist ein Buch, über Begegnungen, die das Leben nachhaltig beeinflussen, über Erwartungshaltungen und das Zurückgewiesen werden. Und es klingt noch lange nach, nachdem man es aus der Hand gelegt hat.

Zum Inhalt: Jimmy, der eigentlich Željkos Draženko Kovačević heißt, und das Kind bosnischer Einwanderer ist, verliebt sich im Alter von 15 Jahren in die gut 20 Jahre ältere Martha. Sie ist Professorin in Heidelberg, er das Kind ihrer Putzfrau. Und trotzdem zieht es die beiden zueinander hin. Martha eröffnet Jimmy eine Welt der Bücher und der Kultur und nimmt ihn auf eine Art ernst, die er bisher nicht kannte. Die beiden bleiben über die Jahre in Kontakt, entwickeln sich zueinander hin und entfernen sich voneinander. Was bleibt ist eine prägende Zeit.

Die Geschichte umreißt einen jahrzehntelangen Zeitrahmen, die Übergänge in der Geschichte sind fließend, es werden hauptsächlich Schlüsselerlebnisse aus dem Leben von Jimmy erzählt. Dieser erzählt aus der Ich-Perspektive seine Erlebnisse, wie er Martha kennenlernte, wie sich ihre Wege kreuzten und verloren, wie sie einander wiederfanden und aufgaben. Er erzählt vom sozialen Aufstieg und dem Scheitern, von familiären Werten und der Suche nach der eigenen Identität. Die Erzählung wirkt wie eine Erinnerung, so als würde Jimmy uns Geschichten und Anekdoten aus seinem Leben erzählen. Die Wortwahl ist pointiert, man merkt Jimmy sein Bildungsniveau und die Liebe zu Worten, die er mit Zeitungen und Büchern kultiviert hat, an. Für den Leser ergibt sich daraus eine sprachlich versierte, clevere Erzählung, die ich beim Lesen sehr genossen habe.

Das Buch ist nicht einfach eine komplizierte Liebesgeschichte, wie man vielleicht auf den ersten Blick vermuten mag. Es geht viel um Herkunft und Heimat, um das Gefühl der Zugehörigkeit und das Leben als Migrantenkind. Jimmy will sich nicht mit dem Leben, das seine Eltern sich aufgebaut haben, abfinden. Er strebt nach höherer Bildung, nach Zugehörigkeit zu den kultivierten Kreisen der Gesellschaft, in denen sich Martha und auch sein Literaturprofessor an der Uni, bewegen.

Das Buch lässt sich wunderbar und flüssig lesen, die Ereignisse werden teilweise fast schon romantisch verklärt beschrieben, es erzeugt eine intime Atmosphäre, die zum Verweilen und Reflektieren einlädt. Es hat stellenweise was von einem Coming-Of-Age, lässt sich aber nicht in eine Schublade pressen. Für mich ein unerwartetes Highlight, bei dem ich gerne noch länger verweilt hätte. Ein Wahnsinns-Buch, das man lesen sollte.

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Die „Jahre mit Martha“ waren so ganz anders, als ich sie mir vorgestellt habe. Es sind Jahre des Erwachsenwerdens mit Musikbegleitung. Die Geschichte von Jimmy, der eigentlich Zeljko heißt. Er ist fünfzehn, als alles beginnt und sie, die Professorin, ist um einiges älter. Ganz und gar unterschiedliche Welten sind es, die aufeinandertreffen, sich ergänzen, sich nie so ganz aus den Augen verlieren, die immer einen Weg zueinander finden. Diese Jahre mit Martha sind eher zweitrangig, es geht vielmehr um Jimmy in all seinen Facetten.

Die beiden Darsteller lernen sich kennen, sind neugierig aufeinander, sie haben sofort einen Draht zueinander. Sie fördert ihn, den sehr intelligenten Jimmy, zeigt ihm viele Möglichkeiten auf und doch lässt sie ihn seine eigenen Erfahrungen machen.

Der Migrationshintergrund ist Thema. Zeljkos Familie stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien, hier in Deutschland leben sie eher beengt zu fünft in einer Zweizimmerwohnung, die Eltern malochen, sie können den Kindern nicht viel bieten. Als der Fünfzehnjährige Martha kennenlernt, ändert sich für ihn alles. Sie unterstützt ihn, auch wenn zwischendurch immer wieder ihr und auch sein Begehren aufblitzt, ist es seine Geschichte.

Es ist eine Einwanderungsgeschichte, Jimmy stellt die zweite Generation dar. Sie sind schon selbstbewusster als ihre Eltern, gehören eher hier her als in die alte Heimat. Es bieten sich viele Chancen, so manche verstreichen ungenutzt. Ich sehe nicht nur das Migrantenkind, ich sehe einen jungen Mann, der seine Bestimmung sucht. Der vieles ausprobiert, vieles verwirft und letztendlich doch seinen ureigenen Weg findet.

Ich fand Gefallen daran, schwamm mit ihnen mit, ließ alles auf mich zufließen. Ein ruhiger Fluss, eine unaufgeregte Story. Und doch waren es anregende Jahre hin zur Selbstfindung. Schön erzählt.

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Ich neige nicht zu Jubelchören & doch muss ich einfach jubeln: Lesen, lesen, lesen, unbedingt! Lange hat mich ein Text nicht mehr so sehr berührt, wie dieser. Was für ein wundervoller Roman: die liebevolle Charakterzeichnungen der Figuren, der Blick für Details des Settings, die Sprache, die Milieus & Zeit einfängt, das stets dem Erzählten angemessene Erzähltempo, dabei so viele schlaue Gedanken & so viele tiefe Gefühle. Wehmütig, fällt es mir schwer nach der Intensität der Geschichte, das Buch aus der Hand zu legen, obwohl ich doch weiß, die wirklich gute Geschichten & ihre Figuren bleiben einem. Denn mir geht es jetzt mit dem Protagonisten Željko wie ihm mit seinem literarischem Helden: "Obwohl er nur eine Erfindung war, dachte ich an ihn wie an einen Menschen, den ich gut kannte."

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Jahre mit Martha
von Martin Kordić

Kurz gesagt: Ich mochte das Buch (mit mini - kleinen Abstrichen, denn das Buch hatte für mich ein paar Längen) wirklich gern!

Worum geht es? Es geht um Željko, der sich Jimmy nennen lässt, weil dies für die Deutschen einfacher ist und damit auch für ihn. Und Željko alias Jimmy ist fünfzehn verliebt sich in Martha Gruber, Professorin in Heidelberg und viel, viel älter als er. Sie hat alles, was Jimmy sich wünscht, Bildung, Bücher und Souveränität im Leben. Zwischen den beiden entwickelt eine Liebesgeschichte, geprägt von Abhängigkeiten, bizarren Verhaltensweisen und seltsamen Liebesspielchen. Doch das ist nicht alles, denn Jimmy will etwas erreichen in seinem Leben. Der alles entscheidende Satz: Da gehörst Du nicht hin! Hiergegen wehrt sich Jimmy, er will studieren, was in seiner Familie noch niemand geschafft hat. Und er, der bislang Zeitungen zum Lesen aus dem Altpapier gesammelt hat, erreicht seine Ziele, doch gelingt ihm am Ende ein Leben außerhalb der für ihn vorgesehenen Strukturen?

Dieser Roman hat neben der Liebesgeschichte so viel mehr zu bieten, denn das Leben von Jimmy ist geprägt von Abhängigkeiten. Ich fand zum Beispiel auch das Verhältnis zu seinem Professor sehr spannend, habe mit Jimmy mitgefühlt, mitgelitten. Dieser Roman ist eine Coming of Age - Geschichte, Einwandererroman, Lovestory, Kriegsgeschichte, und es geht um Abhängigkeiten, Machtverhältnisse , Ohnmachtsgefühle und ganz viel mehr. Aber es ist eben das Leben von Željko - für mich war die Geschichte so rund mit all ihren Ecken und Kanten.

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Dies ist eines der wenigen Bücher der letzten Zeit, die ich verschlang - inhaltlich wie sprachlich sehr gelungen. Kordić spricht mir in vielen seiner Gedanken über sich selbst aus der Seele. „Jimmy“ steht nicht nur stellvertretend für die Kinder aus Einwandererfamilien, sondern beschreibt sehr treffend viele Schicksale aus Familien der sogenannten Unterschicht und/oder der Schicht am Rande zur Armutsgrenze in Deutschland. Ich selber konnte mich mit meinen Erfahrungen aus Kindheit und Erwachsenwerden (ebenfalls Jahrgang 83, als Kind einer mittellosen, alleinerziehenden Frau) auch ohne Migrationshintergrund in seinem Roman wiederfinden. Ich nehme etwas mit aus seinem Roman. Danke.

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Das war gut. SEHR GUT. Toller Schreibstil, was um Sprache und Storytelling geht. Gutes Gleichgewicht zwischen Geschichte und gesellschaftlichen Probleme

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Ein wichtiger Roman, der zwei miteinander verwobene Schlaglichter auf die deutsche Gesellschaft wirft. Zum einen ist da das Dilemma des Einwanderers zweiter Generation, der massive Schwierigkeiten hat sich zu beheimaten und seinen Weg zu finden. Zum anderen entwickelt sich das Dilemma einer asymmetrischen Beziehung, die zwar nährend für ihn ist, ihn aber gleichzeitig zu dominieren droht.
Martin Kordiić ist ein poetisches und gleichzeitig sprachlich unverblümtes Portrait der Verhältnisse gelungen. Jimmy, die Hauptfigur ist 15 und Schüler als er die ältere Martha, Professorengattin aus Heidelberg, zum ersten Mal trifft. Über Jahre hinweg entsteht eine enge Verbindung, die oft ins Manipulative zu rutschen scheint. Gleichzeitig findet Željko, wie er eigentlich heißt, seinen Weg in einer Gesellschaft, die ihm nicht freiwillig die Chancen zukommen lässt, die er aufgrund seiner Intelligenz verdient.
Am Ende der Geschichte aber strahlt für beide seiner Lebensbaustellen ein Wort deutlich heraus: »Danke«.

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Eine Liebes- und Lebensgeschichte

Željko wächst mit seiner Familie in Ludwigshafen auf und lebt das typische Leben eines Einwandererkindes in Deutschland – mit einem Unterschied: Als er 15 Jahre alt ist, tritt Martha, Professorin an der Universität in Heidelberg, in sein Leben und öffnet damit Türen, die ihm sonst verschlossen geblieben wären.
Die Geschichte um Željko – oder „Jimmy“, wie er sich der Einfachheit halber rufen lässt – ist eigentlich eine eher leise und seine Lebenssituation entspricht vermutlich der vieler Einwandererkinder zu dieser Zeit. Trotzdem liest sie sich unglaublich spannend und ich fand die Perspektive des Protagonisten sehr ergreifend. Der sprachliche Aspekt, ein schlichter, aber sehr schöner Schreibstil, hat das für mich noch verstärkt.
Die Beziehung zu Martha ist eine sehr besondere und wird mit sehr viel Gefühl, aber auch Feingefühl beschrieben. Es kommt definitiv kein Schema F zur Anwendung, so dass man als Leser keinerlei Möglichkeit hat, vorherzusehen, wie Jimmys Leben und seine Beziehung zu Martha sich weiterentwickeln werden – das hat mir wirklich sehr gefallen, und zwar bis zum Schluss.
Ein Wohlfühlroman ist es nicht, und auch keine reine Liebesgeschichte, aber wenn man sich darauf einlässt, taucht man ein in eine teils fremde, teils bekannte Welt, die einen trotz allem optimistisch gestimmt zurücklässt. Mir wird dieses Buch auf jeden Fall noch lange im Gedächtnis bleiben und ich empfehle es unbedingt weiter.

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Željko, der von allen »Jimmy« genannt wird, ist fünfzehn, als sich in die deutlich ältere Martha verliebt. Sie ist Professorin in Heidelberg, er lebt mit seinen Eltern und Geschwistern zu fünft in einer Zweizimmerwohnung in Ludwigshafen. Mit Martha besucht er zum ersten Mal ein Theater, mit Marthas Liebe verändert sich Jimmys Welt. Doch in wie weit meint es Martha gut mit Jimmy und wie sehr nützt sie ihn auch aus?!

Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen und äußerst bildhaft, ich hatte jeden Theaterbesuch und Segeltörn der beiden direkt vor meinen Augen und die Seiten sind nur so dehin geflogen.

Ich kann nicht direkt sagen, dass mir die Charaktere sympathisch waren, denn sie hatten auch etwas geheimnisvolles und unergründliches an sich, gerade die Protagonistin Martha. Dennoch hat es der Autor geschafft die Personen realistisch und authentisch darzustellen und ich konnte mir die Anziehung der beiden zueinander gut vorstellen.

Die Liebesgeschichte der beiden ist absolut bittersüß, es gibt ganz zauberhafte Begegnungen zwischen den beiden aber manchmal schwingt auch etwas toxischen dabei mit. Es war auf jeden Fall sehr interessant zu lesen und das Ende hat mich sehr überraschen können!

Das Buch ist aber nicht nur eine Liebesgeschichte, es geht auch viel um die Herkunft von "Jimmy" und wie es als junger Mann ist, einen ausländischen Namen zu haben und wie dieser das Leben auch teilweise mitbestimmt, ebenso wie Begegnungen mit anderen, egoistischen Menschen.

Fazit: Ein sehr geheimnisvoller und bittersüßer Roman, der nicht nur die ungewöhnliche Liebesgeschichte beeinhaltet, sondern der auch etwas über Jimmys Herkunft und sein ganz persönliches erwachsen werden erzählt.

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Positiv überrascht und nachdenklich lässt mich dieser Roman zurück. Er ist sehr vielseitig und -schichtig. Weit ab vom Mainstream wird man äußerst gut und manchmal geradezu poetisch unterhalten. Ein Liebesroman im Kern, teilweise Hörigkeit, in jedem Fall eine gute Portion Familie, Heimat, Einwanderung und Krankheit, um mal ein paar Schwerpunkte zu nennen.
Keine Seite war langweilig. Der Plott lebt von den Schilderungen und plötzlichen Wendungen. Das Schöne an dem Werk ist für mich, dass der weitere Aufbau und auch das Ende nicht vorhersehbar waren. Und ganz nebenbei erfährt man noch jede Menge Zeitgeschehen. Wie es ist, als Kind einer Gastarbeiterfamilie in Deutschland aufzuwachsen. Am Rande der Gesellschaft mit begrenzten Erfolgsaussichten für das weitere Leben. Martha ist Rettung und Fluch zugleich. Manchmal ist weniger einfach mehr im Leben. Aber auch diese Erkenntnis muss erstmal erlebt werden.

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Lange hat mich kein Buch mehr so berührt und mir das Leben eines Menschen nahegebracht, der nur vermeintlich mitten unter uns lebt, aber eigentlich doch außerhalb der Gesellschaft steht und der verzweifelt versucht, „einer von uns zu sein“. Viele Bilder des Romans werde ich nicht vergessen, u.a. das, wie ein alter Mann, der zeit seines Lebens „malocht“ hat bis zum Umfallen, eine Deutschlandfahne hisst, um allen zu zeigen, dass er dazugehört und auf keinen Fall anecken möchte. Die Liebesgeschichte im Buch besticht durch ihre frischen und spielerisch-jugendlichen Momente, denen man gern folgt. Über die Fragen, die sie später im Verlauf des Buches aufwirft (Lässt Zejlko sich aushalten?, Übt Martha durch ihre Freigebigkeit Kontrolle aus?) möchte ich mit unseren Kund*innen ins Gespräch kommen!

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Familie ist Heimat

„Martha war eine blonde Professorin aus Heidelberg, meine Baba war eine zahnlose Analphabetin aus der Herzegowina. Sie war selbstsicherer als ich.“

„Jahre mit Martha“ ist ein Roman in welchem die Geschichte eines Migrantenkindes erzählt wird. Die Handlung setzt in den 1990er Jahren ein, es ist die Zeit vor der Einführung des Euro in Deutschland. Der Ich – Erzähler Željko „Jimmy" Kovačević führt durch das Geschehen. Der Protagonist ist ein Gastarbeiterkind. Die kroatischen Eltern waren auf der Suche nach einem besseren Leben (oder durch das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Jugoslawien im Jahr 1968 motiviert) einst aus der Herzegowina in die BRD migriert. Der Vater hat zwei Jobs, er ist Bauarbeiter und Hausmeister, die Mutter hat drei Putzstellen, zu fünft wohnt die Familie in zwei Zimmern. Mit 15 Jahren lernt der Protagonist die 40jährige Professorin Martha kennen. Während seine Mutter bei Martha putzt, erledigt der Teenager Reparaturarbeiten im Garten. Jimmy ist fasziniert von der bildungsbürgerlichen Selbstverständlichkeit, mit der Martha ihr finanziell sorgloses Leben lebt. Zunächst ist ihre Beziehung eine rein platonische. Als der Protagonist ein Studium im teuren München aufnimmt, ist es Martha, die ihm dieses durch eine Bürgschaft erst ermöglicht. An der Universität lernt Jimmy einen neuen „Gönner" kennen, der ihn jedoch fallen lassen soll wie eine heiße Kartoffel - Martha wird eine Konstante in Jimmys Leben bleiben…
Coming of Age, Gastarbeiterschicksal, Identitätskrisen – diese Themen werden im Roman unter anderem abgedeckt. Problemfelder werden direkt benannt, der Leser muss nichts zwischen den Zeilen erahnen. Stilistisch hatte ich von der Lektüre mehr erwartet, die lineare Erzählstruktur ist simpel, trägt aber auch zur Spannung im Roman bei, die Geschichte ist fesselnd & vielschichtig. Auch Fatma Aydemir hat mit „Dschinns" einen Migrationsroman vorgelegt, den ich stilistisch stärker, aber inhaltlich schwächer als „Jahre mit Martha“ fand. Bei der Lektüre von Kordić‘ Roman hat man nicht das Gefühl, dass (wie bei Aydemir) ein Katalog von identitätspolitischen Thesen abgearbeitet wird. „Jahre mit Martha“ ist auch nicht so gefällig geschrieben wie Stanišićs „Herkunft“ (welches sich liest wie ein Mix aus „Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution" und „Steffie Speck in the jaws of life“). Es ist schon ironisch, wenn Menschen wie Kordić oder Aydemir (Autoren, die in Deutschland Karriere gemacht haben) Geschichten vom Scheitern & struggle schreiben, denn es gibt sie wirklich, die Željkos, Željkas und Huseins, denen es trotz (oder gerade wegen) Stipendien und Nebenjobs nicht gelingt, ein Studium abzuschließen, andererseits ist es wichtig, dass diese Menschen zumindest als Romanfiguren eine Stimme erhalten.
Für Gastarbeiterkinder wird „Jahre mit Martha" nicht viel Neues bieten, deutsche Leser könnten von den stellenweisen fast platt vorgetragenen Wahrheiten abgeschreckt sein. Festzuhalten ist, dass es so etwas wie die eine migrantische Community nicht gibt, dies wird vom Autor schön herausgearbeitet. Auch führt eine Migrationsbiographie nicht zu unbedingter Solidarität. Der Dozent Alex Dobelli erwähnt seine italienischen Wurzeln nicht ohne Hintergedanken. Er soll Jimmy gnadenlos ausbeuten, anders als die Deutsche Martha. Martha instrumentalisiert Jimmy ebenso wie Jimmy ihr gesellschaftliches und handfestes Kapital ausnutzt. Für Martha besitzt Jimmy einen exotischen working- class - Sexappeal, Jimmy hingegen fühlt sich irgendwie unwohl mit Mädchen seines Alters, außerdem ist er bisexuell und heimlich schwul. Hat er einen Mutter – bzw. Vaterkomplex? Die Eltern, die 24/7 malochen, sieht er selten und er bemerkt, keine "Vorbilder“ gehabt zu haben. Für eine Identitätskrise muss man nicht sexuell verwirrt sein, es reicht schon, als diskriminierter Ausländer zwischen den Stühlen zu sitzen und auf seine Herkunft und Klasse reduziert zu werden. Die Kombination „Migrantenarbeiterkind & schwul“ hat Christos Tsiolkas brillant und glaubwürdig in „Barrakuda“ abgedeckt, für mich kommt „Jahre mit Martha“ leider nicht ganz an „Barrakuda“ heran. Ich finde es aber schön, dass im Roman (anders als in „Restaurant Dalmatia“ von Marinić) die erste Gastarbeitergeneration nicht mit Vorwürfen überzogen wird. Željko glaubt, durch Bildung ein vollwertiges Mitglied der deutschen Gesellschaft werden zu können, um nicht ständig seinen „Respekt vor Deutschland“ beweisen zu müssen. Doch auch mit einem Universitätsabschluss und einem gut bezahlten Job gelingt der soziale Aufstieg nicht – es fehlt der richtige ‚Stallgeruch‘ (und eine fette Erbschaft). Depressionen, Krise und schließlich self – fulfilling prophecy? Der Handwerker Željko findet seinen Frieden schließlich, als er in den Schoß der Familie zurückkehrt und sich auf seine Wurzeln besinnt…
„Jahre mit Martha“ weckt beim Leser eine falsche Leseerwartung, denn es ist keine romantische Liebesgeschichte, die präsentiert wird. Für mich war diese Liebe nicht wirklich glaubwürdig, daher hätte ich als Autorin einen anderen „Aufhänger“ gewählt. Im Kern ist der Roman eine messerscharfe Gesellschaftskritik, die mich oft zum Lachen brachte („Wir fluchen nicht.“) und stellenweise erschreckend treffsicher („Werdet unsichtbar!“) ist. Ich fand es aber seltsam, dass im Roman zwar die NSU-Morde erwähnt werden, nicht aber Solingen & Mölln. Kordić liefert Anekdoten, die sich tatsächlich so abspielen könnten, und macht sie durch eine humorvoll – zynische Darstellung erträglich („BAUŠTELE ARBEITEN ŠLAFEN“).
„Martha“ ist auch ein Plädoyer gegen Nationalismus, und ein Hinweis auf migrantische Generationsunterschiede („Sie strotzten vor Selbstbewusstsein und hatten richtig Lust auf Deutschland.“).
Die große Stärke des Romans ist die Kritik am Klassismus. Wenn Kinder schon in der vierten Klasse „aussortiert“ werden und nicht etwa 8 Jahre Zeit haben, um sich zu beweisen, läuft etwas schief.
Am Ende lebt die Kovačević – Sippe als Patchworkfamilie (mit einem dt. Namen am Klingelschild) unter einem Dach. Dieses Plädoyer für ein Miteinander der Generationen ist richtig, aber es ist auch seltsam, dass Željkos Eltern das Rentenalter überhaupt erreicht erreicht haben. Anders als für Željko gibt es für viele soziale Aufsteiger kein Zurück, sie sind der eigenen Schicht fremd geworden und gehören andererseits nicht zum deutschen Establishment. Der Leser kann die Lektüre jedoch mit einem guten Gefühl beenden.

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Ich habe eine Menge darüber erfahren wie es sich anfühlt, als Deutscher in Deutschland geboren zu sein,aber Eltern zu haben, die geflüchtet sind und einen ausländischen Nachnamen tragen. Welche Nachteile dieser Name mit sich bringt,wie schlecht die Aufstiegschancen aus der Arbeiterklasse/Migrantenklasse sind.Wie Wände in den Köpfen entstehen- auf beiden Seiten.
Wie Zeljko alias Jimmy sich rauskämpft, aus der Armut,dann krachend an sich selbst scheitert,um schließlich doch endlich seine Berufung findet und Frieden mit sich selbst schließt.Auf diesem Weg hat ihn lange Zeit Martha begleitet, eine der Arbeitgeberinnen seiner Mutter.Die ihn unterstützt und sich in ihn verliebt, so wie er sich in sie.Dann verlieren sie sich nach einem Streit jahrelang aus den Augen, bis Zeljko ein beruflicher Auftrag zufällig in das Haus von Martha führt.

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Die Geschichte einer Liebe? Die Geschichte einer Integration? Die Geschichte eines Jungen, der erwachsen wird? So oder so: Ich war gefangen und berührt und mochte wahnsinnig gerne die schöne Sprache von Martin Kordic.

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Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen, was vor allem am Schreibstil des Autors liegt. Er hat hier eine ganz zarte und ruhige Geschichte geschrieben, und mich hat seine Erzählweise sofort in ihren Bann gezogen. Für mich war dieses Buch wirklich ein Lesegenuss.

Es geht um den 15 jährigen Jimmy, der sich in die sehr viel ältere Professorin Martha verliebt, die seine Gefühle auch erwidert. Auch als Jimmy erwachsen wird und studiert, bricht ihr Kontakt nie ganz ab, und als er erwachsen ist, kommen sie sich wieder näher, bis er Martha sogar mitnimmt nach Bosnien, zur Beerdigung seines Opas. Doch dies Verändert ihre "Beziehung".

Dieses Buch ist nicht in erster Linie eine Liebesgeschichte. Es geht auch um Migration, um Gastarbeiterkinder in Deutschland, um unterschiedliche Welten, um Abhängigkeiten. Dabei verurteilt der Autor nie, er erzählt nur. Das mochte ich sehr.

Definitiv ein Buch, das ich weiterempfehlen möchte.

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Erwartet habe ich hier eine Liebesgeschichte - mit ungleichen Machtverhältnissen. Ältere, erfolgreiche Frau, Professorin und bildungsferner junger Schüler.
Bekommen habe ich so viel mehr.
Das Buch war ganz anders als erwartet. Zum einen die Liebesgeschichte an sich, die so anders ablief, als ich es erwartet habe. Keineswegs so klischeehaft wie befürchtet.

Aber noch viel eindrucksvoller war die Geschichte über Željko selbst.
Die Eltern geflohen vor dem Jugoslawien-Krieg, verzweifelt bemüht, nichts falsch zu machen und sich anzupassen und immer am Arbeiten.
Lehrer, die die guten Noten als Zufall und Glück abtun und Željko überhaupt nicht fördern.
Urlaubsheimfahrten während des Kriegs - das alles so nah und eindrücklich beschrieben, dass sich mein Blickwinkel hier erweitert hat und ich des Öfteren schlucken musste.

Viele kluge Sätze (über einen Kindergeburtstag bei Mc Donalds "Der Kapitalismus entzieht den Kindern die Väter und schickt zum Trost einen Clown?") und dennoch ein Schreibstil, der einfach zu lesen ist. Ich habe das Buch am Stück gelesen und habe selten auf so wenigen Seiten (gerade mal 288 und doch wurde alles gesagt, keine Minute Langeweile und Leerlauf) eine so komplexe, spannende, traurige und auch mutmachende Geschichte gelesen.
Hut ab!

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