Der Anfang von morgen

Roman - Eine Hitzefront liegt über Europa. Das Buch zum Thema, das uns alle verbindet

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Erscheinungstermin 27.07.2022 | Archivierungsdatum 27.09.2022

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Zum Inhalt

Eine Hitzefront liegt über Europa. Waldbrände geraten außer Kontrolle. Menschen fliehen in Notunterkünfte. Durch die Städte ziehen Demonstrierende. Doch in all dem Chaos geht auch das normale Leben von Didrik, Melissa, André und Vilja weiter.
Gegenwärtig wie nie erzählt Jens Liljestrand eine packende Geschichte zur drängenden Frage unserer Zeit: Wie können wir die Welt bewahren und zusammen weiterleben?

Eine Hitzefront liegt über Europa. Waldbrände geraten außer Kontrolle. Menschen fliehen in Notunterkünfte. Durch die Städte ziehen Demonstrierende. Doch in all dem Chaos geht auch das normale Leben...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783103971903
PREIS 24,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Dieses Buch fesselt von der ersten Seite bis zur Letzten!! Es ist so authentisch geschrieben, daß ich kaum aus der Geschichte in die Realität zurückfand, in der es nicht überall nach Rauch riecht- nach der Lektüre geht man wieder offener durch die Welt und hinterfragt das eigene Tun! Ich werde dieses Buch gerne und oft empfehlen

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Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, was ich sagen und wie ich das Buch bewerten soll. Es ist ein besonderes Buch, es springt einen geradezu an, zieht einen hinein in das Geschehen, das authentisch und "heute" ist, ganz krass, so dass man sich schnell zurechtfindet als Leser. Dementsprechend rasant geht es auch erst zu, und das mochte ich sehr.
Ich weiß nicht, ob ich sagen kann, dass mich die "Liebesgeschichte" störte - anfangs nicht, aber ab dem Punkt, als unser männlicher "Held" bei seiner ehem. Geliebten aufschlägt samt Baby, da begann es mich zunehmend zu stören, alle Verflechtungen, die POV-Wechsel, die nicht sofort erkennbar waren....ab da hätte ich mir eine andere Erzählweise gewünscht. Und auch anderen Schwerpunkt.
Nichtsdestotrotz ein besonderes Buch mit dem typisch skandinavisch direkten "Boing", aber kein Schreibstil für jedermann und jederzeit.

Ich gebe 3,5 Punkte, aufgerundet zu 4.

Herzlichen Dank an den Verlag und an Netgalley für das Leseexemplar!

Die Bewertung wird nach dem ET auf amazon veröffentlicht.

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Didrik und Carola hatten die Zeit nach der Geburt ihres dritten Kindes exakt geplant. Versorgt durch das staatliche Elterngeld in Schweden, würden sie einen Traumurlaub in Thailand verbringen und ihre Wohnung währenddessen untervermieten. Doch eine Kette von Waldbränden verhindert ihre Rückkehr nach Stockholm. Mit zwei Kindern und einem wenige Monate alten Baby werden sie abrupt zu Klimaflüchtlingen – in einer dünn besiedelten Ferienhaus-Gegend, deren Bewohner sich dort traditionell selbst versorgen mussten. Da aufgrund der ungewöhnlichen Sommerhitze selbst die Bahnverbindung nicht mehr funktioniert, sind sie Bittsteller im eigenen Land – mit dem Wissen, dass die Babynahrung für die kleine Becka, die sie bei sich haben, nur für einen Tag reichen wird. In dieser Situation wird die Familie getrennt und Didrik bleibt allein mit dem Baby zurück. Didrik ist nicht allein damit, dass er ein Baby zu versorgen hat und seine Familie suchen muss, als Städter jedoch völlig überfordert damit, in einer Krise besonnen zu handeln. Beim dritten Kind ist Didrik noch immer ahnungslos, wie ein Babyfläschchen zubereitet wird; denn bisher war er stets Empfänger von Dienstleistungen. Als Bürger eines Wohlfahrtsstaates ist er nach wie vor überzeugt, dass er ein Recht auf funktionierende Infrastruktur hat und „der Staat“ für seine Bevölkerung zu sorgen hätte.

In Stockholm treffen wir in einem weiteren Handlungsstrang die Influencerin Melissa, deren Einkünfte trotz der Waldbrand-Serie konstant weiterfließen. Sie hatte vor Beckas Geburt eine Affäre mit Didrik, der sie im Glauben ließ, dass er sich von Carola trennen und zukünftig Wochenendvater für Zacharias und Vilja sein würde. Dass Didrik einmal ihre Hilfe benötigen würde, wäre beiden im Traum nicht eingefallen. Durch die Luxus-Wohnung, die Melissa gerade hütet, besteht eine Verbindung zu André, Sohn eines ehemals erfolgreichen Tennis-Stars, für den Geld bisher nie eine Rolle gespielt hatte. Die Handlungsfäden treffen schließlich im Schärengarten um Stockholm aufeinander in der Begegnung zwischen Haus- und Bootsbesitzern, Klima-Aktivisten, freiwilligen Helfern, die die Gestrandeten betreuen, – und der 17-jährigen Vilja.

Jens Liljestrand karikiert in seinem dystopischen Szenario die Anspruchshaltung des modernen Städters im Jahr 2 der Corona-Pandemie, während Waldbrände aufgrund der Klimaerwärmung bereits buchstäblich die Türschwelle erreicht haben. Vier Icherzähler treten auf, deren Texte jeweils eigene Übersetzer ins Deutsche erhalten haben. Didrik, der in einer Notsituation am wenigsten Teamfähigkeit einbringt, scheint anfangs ungewöhnlich viel Redezeit zu erhalten. Die interessanteren Perspektiven waren für mich Melissas, Viljas und die der Klimaaktivisten, denen Besitzstandswahrer in den Schären die Augen dafür öffnen, welche Widerstände noch vor der kritischen jüngeren Generation liegen. Ein komplexer Plot mit zahlreichen Rückblenden, die mich einige Male daran zweifeln ließen, ob ich Erinnerungen der jeweiligen Erzählerstimmer lese oder ihren Alpträumen folge.

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In "Der Anfang von Morgen" zeigt uns Jens Liljestrand eine dystopische Zukunftsvision, von der wir vermutlich nur noch ein kleines Stück entfernt sind.
Nachdem die Pandemie die Wirtschaft und die Menschen in ihren Grundfesten erschüttert hat, schreitet der Klimawandel mit großen Schritten voran. Extremwetterereignisse häufen sich, in Skandinavien brennen die Wälder in riesigen Ausmaßen. Bald schon gibt es Unruhen und bürgerkriegsähnliche Zustände.
Wir begleiten als Leser verschiedene, vor allem junge Charaktere, die versuchen in dieser neuen Welt zu überleben und ihren Weg zu finden.
Ausgangspunkt dieses Romans ist die von Greta Thunberg und anderen Klimaaktivisten aufgestellte These, dass es für eine Umkehr in Sachen Klimaschutz und Erderwärmung bereits zu spät ist. Auch im Angesicht der Katastrophe ändern die Menschen ihre Haltung und ihr Verhalten nicht. Dabei zeigt der Autor das ganze Ausmaß von Selbstbetrug und Doppelmoral. Auch die Rolle der Medien, insbesondere social media, bei der Meinungsbildung und bei Protesten fand ich sehr gelungen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass der Fokus vor allem auf den jungen Menschen und ihrem Blick auf die Welt, in der sie werden leben müssen, liegt.
Ein spannender Roman, der zeigt, wie schnell unsere zivilisierte, organisierte Welt auseinanderbrechen könnte, wenn sich (weiter) jeder selbst der Nächste ist.

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In wenigen Jahren werden einige von uns sagen, genau das hat Jens Liljestrand 2022 in seinem Roman prophezeit. Spannend wie ein Krimi, ein echter Pageturner. Hoffen wir, dass die Zukunft uns gnädig sein wird.

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Der Anfang von morgen von Jens Liljestrand in der Übersetzung von Thorsten Alms ist eine wirklich bedrückende Dystopie, die so nah an der Realität ist, dass es weh tut, sie zu lesen. Keine einfache Lektüre, jedoch eine notwendige.

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Waldbrände in Skandinavien zwingen viele Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Darunter auch Didrik und seine Familie, die aufgrund chaotischer Verhältnisse dabei getrennt werden. Zeitgleich scheint das unbeschwerte Leben für Melissa und andere in Stockholm weiterzugehen.

Angesichts der aktuellen Waldbrände in Südeuropa macht der gut inszenierte Roman von Jens Liljestrand eines deutlich: das Bewusstsein für die Umwelt und damit einhergehend das Klima gehen jede/n Einzelne/n an. Entscheidend wird die Frage, wie wir angesichts der drohenden Katastrophe miteinander umgehen werden.

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“Gewöhn dich dran!” – Das ist der Satz, der sich wie ein Mantra durch den neuen Klimathriller “Der Anfang von morgen” des schwedischen Autors Jens Liljestrand zieht. Eine Hitzefront, die Schweden über Wochen fest im Griff hat, bildet die Ausgangslage für den kraftvoll erzählten Klimakrisen-Roman. Aus vier Perspektiven berichtet Liljestrand von Menschen, die sich in diesem Sommer ganz außergewöhnlichen Situationen ausgesetzt sehen. Da ist der PR-Journalist Didrik, der auf eine etwas hilflose Art seine Familie vor dem Feuer retten will, seine Tochter Vilja, die die Familie vor Schlímmerem bewahren muss, dazu André, der ebenso verwöhnte wie einsame Sohn eines abgehalfterten ehemaligen Tennisstars und die Influenzerin Melissa, die im Penthouse von Andrés Vater lebt und früher mal eine Affäre mit Dridrik hatte. Alle vier Ich-Erzähler:innen schildern ihre Erlebnisse in dem Krisensommer strikt aus ihrer Sicht. Dabei schafft es Liljestrand, eine brillante Balance zwischen Katastrophenszenario und Alltagsleben zu halten. So ist “Der Anfang von morgen” eine beeindruckend-atemberaubende Story über den Klimawandel, der im Roman gerade erst beginnt. Also: Gewöhn dich dran!

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Aktueller denn je: Hitzesommer, Waldbrände, Wassermangel! Eine bedrückende Dystopie und sehr nah an der Realität. Besonders treffende Aussagen (im Buch auf Seite 41 und 78/79), die uns als Gesellschaft sehr kritisch den Spiegel vorhalten. Allein diese Passagen sollten Pflichtlektüre für jeden sein!!
Ein besonderes Buch und eine klare Lese-/Hörempfehlung, auch wenn mir persönlich manche Handlungsstränge zu überfrachtet und zu verworren waren.

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Didrik und Melissa sind mit ihren drei Kindern verreist. Sie verleben unbeschwerte Tage am Wasser. „Unbeschwert“? Nein, das ändert sich plötzlich. Was zunächst wie ein schwarzer Schatten in weiter Ferne aussah, das kommt als Feuerwalze immer näher. Diese bringt dunkle Rauchwolken mit sich. Die Menschen sollen fliehen aber wohin und wie, das wissen sie nicht.

Das Fatale für mich war, dass ich das Buch während des heißesten Tages im Jahr 2022 las. Und ja ich roch förmlich den Rauch und mir wurde immer heißer. So mitreißend schildert der Autor die Gefahr, welche von den Großbränden ausgeht. Und dann die Flucht. Wie mag es den Menschen gehen, die real davon betroffen sind? Denn nein, #DerAnfangvonmorgen ist kein Zukunftsroman oder gar eine Utopie. Alles geschieht täglich und jeder, der nicht davon betroffen ist, der kann froh und dankbar sein.

Auch wenn mir die bildhafte Sprache gut gefiel, so mochte ich diese wiederkehrenden Schwenks in die Vergangenheit nicht. Für meinen Geschmack hätte sich der Autor entweder auf das Heute beschränken, oder aber durch Kapitel abgrenzen sollen, was heute und was in der Vergangenheit geschah. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung gilt trotzdem. Das Buch kann aufrütteln und die Sinne für den Erhalt von Mutter Natur schärfen. #NetgalleyDE

Ein Zitat aus dem Buch, das mir besonders gefiel:

„Die Natur verhandelt nicht. Sie kann nicht überredet werden oder besänftigt oder genötigt.“

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Ich war von der ersten Seite an im Bann dieses Buches.Ein absolut spannendes Buch, in dem der Autor es schafft, das Thema - Notwendigkeit von Umweltschutz/Klimaschutz- ohne erhobenen Zeigefinger den LeserInnen nahe zu bringen.
Ich werde dieses Buch sehr gerne weiterempfehlen!

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