Tief in den Wäldern

Der neue Top-Thriller der kanadischen Bestseller-Autorin

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht.
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.

1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 29.06.2022 | Archivierungsdatum 29.08.2022

Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #TiefindenWäldern #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Manche Wälder täuschen dich. Manche Pfade verraten dich. Manche Wege zerstören dich.

Top-Spannung made in Kanada: Der große neue Thriller der internationalen Bestseller-Autorin Chevy Stevens.

Seit Jahren verschwinden junge Frauen vom einsamen Cold Creek Highway im Nordwesten von Kanada. Das letzte Opfer ist noch nicht lange tot, der Mörder wurde nie gefunden. Nun geraten zwei gegensätzliche Frauen in sein Visier: Die toughe Hailey kennt die Wälder um Cold Creek wie ihre Westentasche. Als sie ein dunkles Geheimnis entdeckt, trifft sie eine unheilvolle Entscheidung. Ein Jahr später kommt Beth, ein Großstadtkind, nach Cold Creek – auf einer persönlichen Suche, die immer gefährlicher wird.


»Chevy Stevens schlägt einen völlig in Bann.« Karin Slaughter




Manche Wälder täuschen dich. Manche Pfade verraten dich. Manche Wege zerstören dich.

Top-Spannung made in Kanada: Der große neue Thriller der internationalen Bestseller-Autorin Chevy Stevens.

Seit...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783651025936
PREIS 14,95 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (EPUB)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Die Vorlage dieses Thrillers ist der berühmt Highway der Tränen in Kanada. Dort werden seit vielen Jahren junge Frauen getötet oder sie verschwinden von der Bildfläche. Sie alle haben etwas gemeinsam. Sie sind nicht weiß, sondern kommen aus First-Nation-Familien, sind also Ureinwohner.

die Handlung von "Tief in den Wäldern" ist erfunden, aber super spannend. Immer wieder verschwinden vom einsamen Cord Creek Highway junge Frauen und werden getötet oder tauchen nie wieder auf. Hailey wohnt bei ihrer Tante und deren Familie seit ihr Vater bei einem Unfall starb. Sie lernt die anziehende Amber kennen. Der Mann der Tante ist Polizist und übertrieben gesetzestreu und wirkt, als ob er etwas zu verheimlichen hätte. Ihm gefällt diese Freundschaft nicht. Hailey hat Angst vor ihm und beginnt ihn zu beobachten. Dann verschwindet sie. Kurz danach gibt es das nächste weibliche Opfer. Die Schwester des Opfers kommt in den Ort um den Mörder zu finden. Hochspannung in den Wäldern Kanadas, ich habe bis morgens um halb 2 gelesen.

War diese Rezension hilfreich?

Kanadas Krimiautorin hat es drauf – mit ihrem neusten Thriller zieht sie den Leser mal wieder in den Bann.

Eine Geschichte die zum Teil auf wahre Begebenheiten beruht und so für eine extra Portion Gänsehaut sorgt.

Ich wollte erstmal nur reinblättern und schon war ich tief gefangen in den Kanadischen Wäldern,
entlang des Cold Creek Highway, auf dem unzählige Frauen seit Jahren Opfer grausamer Gewalttaten wurden.

Ein Pageturner, der dann allerdings stockte und es wurde abrupt Geschwindigkeit aus der Geschichte genommen. Diese langsame, zähe Fahrt ging wirklich fast 100 Seiten lang.
Bis es urplötzlich wieder spannend und rasant weiter ging.
Das ist schade, solch eine Kehrtwende ist man von Chevy Stevens nicht gewohnt.

Auch wenn es zwischendurch kurz etwas langatmig wurde , unterm Strich ist es gute Unterhaltung.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

War diese Rezension hilfreich?

Sehr spannender und atemraubender Thriller. Konnte ich kaum aus der Hand legen und habe Nächte durchgelesen.

War diese Rezension hilfreich?

Ich habe schon mehrere Chevy Stevens -Titel gelesen, jedes einzelne war sehr spannend und hat mich bis zum Ende nicht mehr los gelassen. Bei diesem Titel war es nicht anders. Ein richtiger Page-turner für alle, die unvorhersehbare Thriller mögen.

War diese Rezension hilfreich?

Ein Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Spannend bis zum Schluss mit einer fast unerwarteten Wendung. Die Charaktere haben alle die nötige Tiefe, um sie lebendig werden zu lassen und die Leser*innen emotional zu packen. Richtig guter Lesestoff!

War diese Rezension hilfreich?

Erfolgsautorin Chevy Stevens ist erneut ein super spannender Pageturner gelungen. Die Geschichte um einen brutalen Serienmörder, der an einem einsam gelegenen Highway tief in den Wäldern Kanadas sein Unwesen treibt, lebt vor allem von den starken weiblichen Charakteren und der mitreißend konstruierten Story. Die bedrohliche Atmosphäre der von Angst geprägten Kleinstadt, aber auch die atemberaubende Schönheit der wilden Natur, erleben die LeserInnen besonders intensiv. Klasse!

War diese Rezension hilfreich?

Wie immer absolut großartig.
Ich liebe diese Autorin. Die Atmosphäre, die sie schafft, die Protagonistinnen, einfach alles an ihren Büchern sagt mir jedes einzelne mal hundertprozentig zu.

War diese Rezension hilfreich?

Eine einsame Straße, an der seit Jahren immer wieder Frauen und Mädchen verschwinden. Eine junde Frau, die in die Wälder flieht. Eine trauernde Schwester, die nicht weiß wie es weitergehen soll und ein Mörder, der sich immer neue Opfer sucht....

Meinung:
Nachdem ich am Anfang etwas enttäuscht von dem langsamen Tempo war, wurde das Buch mit der Zeit immer spannender und hat mich mit seinem Ende richtig überzeugen können.
Die beiden Perspektiven fand ich sehr gelungen. Hailey ist sehr taff, vielleicht manchmal etwas sehr selbstbezogen, doch hat ein gutes Herz. Ich fand ihre Rolle in der Geschichte wirklich fazinierend.
Beth ist eher ein Stadtmädchen und ist gerade an einem Tiefpunkt angelangt. Auch sie fand ich manchmal etwas ich. fukussiert, doch gleichzeitig werden sie und Hailey dadurch menschlicher. Bei Beth mochte ich die "versteckte" Stärke. Sie ist so zäh!
Toll waren auch die Wendungen am Ende, die mich noch einmal richitg gefesselt haben und auch der Prolog und Epilog waren super.

Fazit:
Ein guter Krimi, der immer spanneder wird und wirklich zu empfehlen ist.

War diese Rezension hilfreich?

Chevy Stevens ist zurück - besser denn je! „Tief in den Wäldern“ ist ein Thriller- Meisterwerk: Die originelle Mischung bestehend aus atemberaubender Spannung, bewegenden Young Adult Elementen sowie sensationell atmosphärischen Eindrücken der schönen, aber rauen Natur Kanadas ist absolut fesselnd.

Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert. Zunächst lernen die Leser*innen Hailey kennen, sie ist siebzehn und leidet sehr unter der Gängelung ihres tyrannischen Onkels, der sich als besorgter Beschützer gibt. Sie ist klug sowie selbstständig, aber auch impulsiv und leichtsinnig - um ihrem Onkel zu entkommen, muss sie jedoch alle Register ziehen, denn als einflussreicher Cop kontrolliert er fast alles und jede/n in der Kleinstadt…

Im zweiten Teil geht es um Beth, die labile Studienabbrecherin mischt Cold Creek mit ihren Fragen und Verdächtigungen ordentlich auf. Da sie unter Geldmangel leidet, campiert sie auf einem Zeltplatz am See, umgeben von Wäldern und Bergen. Als Großstadtpflanze ist sie mit dem Leben in der Wildnis allerdings heillos überfordert, und auf Hilfe angewiesen…

In Teil drei laufen diese Handlungsstränge zusammen. Das Drama um Hailey, Beth sowie einem gemeinsamen Freund der beiden eskaliert. Ich habe jede Sekunde mit den ungleichen Frauen gelitten, denn Chevy Stevens beschwört eine herrlich beklemmende Stimmung herauf – mal unterschwellig, mal schonungslos gewaltig.

„Tief in den Wäldern“ erzählt packend und emotional, mit beinahe körperlich fühlbaren Begebenheiten, von Machtmissbrauch, Grausamkeit, aber auch von Kampfgeist, Freundschaft und romantischen Gefühlen. Die Charakterzeichnung ist großartig, die Handlung ist temporeich, ereignisreich, geprägt von Verzweiflung & Hoffnung, und die bildstarken Beschreibungen liefen wie ein Film vor meinem geistigen Auge ab. Das überraschende, erschütternde Ende hallt lange nach…

War diese Rezension hilfreich?

Chevy Stevens ist für mich eine Autorin mit absoluter Unterhaltungsgarantie.
Sie wählt Charaktere, die sich durch alle ausweglosen und entmutigenden Situation durchbeißen, Ihre Bücher enthalten immer eine Art Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit. Man möchte sich neben ihre Protagonisten stellen, sie an die Hand nehmen und sagen:
Du bist nicht allein, ich helfe dir.
Solche Emotionen zu wecken, ist eine Kunst.

War diese Rezension hilfreich?

Hallo Ihr Lieben
Tief in den Wäldern von Chevy Stevens

Tief in den Wäldern klang vielversprechend und das war es auch über weite Strecken...

Danke @annithrill für die Runden des im Kreise drehens, auf den Spuren des Wolfes, es war wie immer sehr lustig mit dir😘

🌟🌟🌟,5/5

Inhalt: Swipe up➡️

2 Handlungstränge die aus 2 Perspektiven erzählt werden.
Wir begleiten die toughe, über alles gnadenlose fast schon furchtlose Hailey vor und nach ihrer Flucht und erleben Beths Reise auf der Suche nach dem Mörder ihrer Schwester.

Der Einstieg gestaltet sich sehr bedrückend, eine beklemmende und eine äußerst bedrohliche Stimmung umgibt einen.
Und dann kamen für mich deutliche Längen auf, die weniger spannend für mich waren. Geprägt von ganz viel Survival verlor sich die Dramatik tief in den Wäldern Kanadas🌵

Jonny, der charmante Draufgänger, hilfsbereit und Frauenheld der Dreh und Angelpunkt beider Protagonisten gelangt immer wieder ins Visier des Polizisten Vaughn.
Warum tut Vaughn das, will er wirklich nur seine Gemeinde vor dem Killer schützen, oder spielt er selbst ein makarberes Spiel...

Was mir gut gefallen hat war die Tastsache dass der Täter greifbar nah war, aber von mir so überhaupt nicht wahrgenommen wurde, zu sehr lenkte mich die Autorin auf eine falsche Fährte, der ich blind gefolgt bin.
Im letzten 1/3 nahm das Buch wieder an Fahrt auf und ich war sogartig im Geschehen verankert. Ungläubig über meine Blindheit bezüglich des Täters.

Für alle die auf Survival stehen und bedrückende Spannungsromane mögen, sind hier genau richtig.
Trotz des für mich schwächsten Buches der Autorin freue ich mich jetzt schon sehr auf ihr nächstes Buch

War diese Rezension hilfreich?

„Tief in den Wäldern“ erzählt eine Geschichte, wie man sie aus Nachrichten, True Crime Podcasts oder Krimiserien kennt und die einem unwillkürlich Schauer über den Rücken jagen, weil sie so alltagsnah, so absolut im Bereich unserer Realität liegen, dass wir lieber glauben wollen, uns selbst könne so etwas nicht passieren.

Zum Inhalt: Cold Creek ist eine Kleinstadt, in der man seine Nachbarn kennt, in der die Polizei sich hauptsächlich um Ruhestörungen, betrunkene Jugendliche und Verkehrsdelikte kümmert und der Plakate von jungen Frauen den Highway zieren. Denn seit Jahren verschwinden hier junge Frauen, die dann ermordet aufgefunden werden. Ein Täter wurde bisher nie gefasst, dabei sucht er sich schon das nächste Opfer.

„Tief in den Wäldern“ erzählt von den Geheimnissen und Machenschaften in einer Kleinstadt, die so unschuldig wirkt, dass es schon wieder verdächtig ist. Das Setting ist toll angelegt. Beim Prolog habe ich kurz gestrauchelt, weil es von einer scheinbar unbekannten aber allwissenden Stimme aus dem Off erzählt wird. Ganz am Ende wird dies nochmal aufgegriffen, um das Buch abzurunden. Fand ich als Stilmittel ok, auch wenn es mit dem klassischen Krimi irgendwie gebrochen hat.

Die Geschehnisse werden in verschiedenen Zeitabschnitten und aus der Perspektive zweier junger Frauen erzählt wird, wobei die eine mittels ein Ich-Erzähler, die andere mittels personalem Erzähler wiedergegeben wird. Dadurch fühlte ich mich ersterer eindeutig näher, die in meinen Augen auch die Hauptfigur der Handlung ist.

Für einen Thriller hat das Buch einen eher ruhigen Ton, die Gefahr wird eher unterschwellig dargestellt, echte Gefahrensituationen gibt es vergleichsweise wenige. Stattdessen herrscht eher eine angespannte, düstere Grundstimmung; ein schwelen unter der Oberfläche, dass sich erst am Ende so richtig Bahn bricht.

Was mich etwas gestört hat war hier die mangelhafte Polizeiarbeit, die ein minderjähriges Mädchen in den Vordergrund rückt. Sowas kommt mir immer etwas unglaubwürdig vor. Ist aber nur ein kleines Manko und insgesamt hat mir das Buch gut gefallen

War diese Rezension hilfreich?

Teenager Hailey hat schwere Schicksalsschläge hinter sich. Nach dem Unfalltod ihres Vaters ist sie Vollwaise und zieht bei ihrem Onkel ein. Dessen Familie scheint die wahr gewordene Vorstadtidylle zu sein: Häuschen, Hausfrau, Kind, Garten und der Vater ist Polizist – in welchem Umfeld sollte sie wohl besser aufgehoben sein und zur Ruhe kommen können als dort?

Doch schnell tun sich Abgründe auf, der scheinbar so makellose, umgängliche Polizist entpuppt sich als kontrollsüchtiger Manipulator, der offenbar die ganze Kleinstadt im Griff hat. Dass in der Umgebung regelmäßig junge Frauen spurlos verschwinden, macht es für die nach Selbstbestimmung und Freiheit suchende Hailey nicht einfacher, ihrem Vormund etwas entgegenzusetzen. Wohin sie auch geht – er scheint immer da zu sein. Nur mühsam gelingt es ihr, Bindungen zu anderen Menschen aufzubauen oder zu halten – und als sie schließlich selbst verschwindet, eskalieren die Ereignisse.

Idyllische Kleinstädte als Orte des Grauens – das ist ein gängiger Topos in der Spannungsliteratur. Dementsprechend schwierig ist es, da eigene Akzente zu setzen, wenn nicht wiederholt werden soll, was schon tausendmal geschrieben und gesagt wurde.

[Wobei dagegen nichts zu sagen wäre, seit Jahrtausenden lieben es die Menschen, dieselben Geschichten immer wieder erzählt zu bekommen, es ist überhaupt nicht verwerflich, diesem Konzept treu zu bleiben. Und unter uns: Wer behauptet, als einziges Leseinteresse »das völlige Neuartige« zu haben, dem begegne ich mit großer Skepsis. Als ob niemand einfach mal eine Geschichte hören oder lesen möchte, ohne dabei der Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält, auch nur ein Iota näher zu kommen. Irgendwann muss das Gehirn ja auch mal ausruhen und entspannen – und wobei ginge das besser als bei einer Geschichte, bei der wir sofort wissen, wer Gut und Böse sind und wie es ausgehen wird…]

Chevy Stevens erzählt aus verschiedenen Perspektiven, wobei die Erzählfäden sich immer wieder abwechseln, was eine reizvolle Spannung erzeugt, das hat mir sehr gefallen. Geradezu körperlich spürbar wird bei ihr die Athmosphäre von Cold Creek, dieser kleine Ort im Nordwesten Kanadas, in dem die einzigen Fremden die rastenden Trucker sind, wo jede:r jede:n kennt und jede:r von jede:m abhängig ist – mit dem geradezu allmächtigen örtlichen Polizeichef, der immer freundlich, immer jovial, immer verbindlich auftritt und doch jederzeit die Szenerie beherrscht. Diese gedrückte Stimmung, in der niemand frei zu atmen scheint, alle permanent auf der Hut sind, aber schicksalsergeben meint, dass dies so sein müsse und nichts gefährlicher wäre, als daran zu rühren: Das fängt Chevy Stevens hervorragend ein.

Es ist logisch, dass es dann die junge Hailey ist, die aufbegehrt, die ausbricht – sie, die keine Bindung mehr hat, die alles verloren hat und die ihre Ohnmacht erlebt, aber nicht bereit ist, sie hinzunehmen. Es hat mir sehr gefallen, dass hier einem scheinbar übermächtigen Schurken keine übermächtige Heldin gegenüber gestellt wurde. Sondern eine Jugendliche, die verzweifelt ist, aus ihrer Verzweiflung Mut schöpft, die aber auch nicht loslassen kann und die trotz allem Grenzen hat, die sie nicht überschreiten kann.

Es braucht eine Figur von außen, um diese geradezu gordisch verknotete Gemeinschaft auseinanderzutreiben und zu erlösen. Geübte Leser:innen werden von der Auflösung nicht überrascht sein, aber der Krimiplot steht – zumindest in meiner Lesart – hier auch nicht im Mittelpunkt. Sondern die vielfältig verwobenen Machtstrukturen, die Gewalt gegen Frauen ermöglichen und die Täter schützen.

War diese Rezension hilfreich?

Intensives Thriller-Drama über Verlust, die erste Liebe und das Leben tief in den Wäldern

Hailey ist erst 17, als ihr Vater bei einem Autounfall stirbt. Da sie ihre Mutter bereits in jungen Jahren an den Krebs verloren hat, muss sie zu ihrer Tante Lana ziehen. Diese lebt mit ihrem Sohn Cash und ihrem neuen Mann Erik Vaughn in einem schönen Haus. Vaughn ist Polizist und wird von den Jugendlichem im Ort nur Iceman genannt, da er sie gerne bei Razzien ihrer Parties am See drangsaliert. Hailey mag ihre Tante Lana, doch ist sie ihr fremd, da sie längere Zeit nicht in Cold Creek gelebt hat. Und so scheitern Lanas Versuche Hailey über den Verlust ihres Vaters hinweg zu trösten, indem sie sie bemuttert. Nur das Spielen mit Cash kann Hailey ein wenig aufheitern, da sie zumindest kurzzeitig von ihrer Trauer abgelenkt wird. Ohne Lana vorher um Erlaubnis zu bitten, ist Hailey eines Nachts auf einer Party am See, um Zeit mit ihrem besten Freund Johnny zu verbringen. Auf dem Rückweg begegnet ihr zufällig Vaughn, der sie in seinem Auto mitnimmt, das nach Damenparfüm riecht. Aber trägt Lana wirklich so einen Orangenduft? Vaughn war angeblich bei einem Treffen im Jagdclub. Doch Hailey hat nun Zweifel. Betrügt Vaughn ihre Tante? Oder hat er viel abgründigere Geheimnisse, die er vor seiner ihm ergebenen Frau verbirgt?

"Tief in den Wäldern" wird von Chevy Stevens bis auf wenige Zeitsprünge chronologisch in drei Teilen erzählt, die die Sicht von Hailey und von Beth schildern. Beth, die die Schwester von Haileys erster großer Liebe Amber ist, verbringt ihre Zeit gerade mit einem Praktikum, da sie auf ein Jura Studium und eine Karriere als Anwältin hin arbeitet. Der Prolog enthält die Sichtweise einer weiteren Frau, deren Identität erst im Epilog enthüllt wird.
Mit dem düsteren Prolog erweckt die Autorin im fiktiven Cold Creek und dem sich daran anschließenden Highway, denen mit dem Highway der Tränen im Norden von British Columbia ein reales Vorbild zugrunde liegt, einen unheimlichen Schauplatz für ihren Thriller zum Leben. Cold Creek ist dabei der letzte Ort vor dem Highway, an dem Durchreisende noch einmal tanken und sich mit etwas zu Essen oder Trinken versorgen können. Auf diesem Highway sind in den letzten Jahrzehnten viele junge Frauen verschwunden. Mehr als die Hälfte davon waren Angehörige der First Nations. An die Verstorbenen erinnern weiße Kreuze entlang des Highways, die den Fundort ihrer Leichen markieren, und plakatartige Wände mit ihren Bildern. Das erschafft eine Stimmung, die das Unheil, das jungen Frauen in Cold Creek droht, ahnen lässt. Auch für Hailey sind die Bilder eine stille, stets gegenwärtige Mahnung, da sie jedes Mal, wenn sie auf dem Highway ist, ihre Gesichter sehen muss.

Hailey ist ein ungewöhnliches Mädchen, das nur von ihrem Vater groß gezogen wurde, der ihr dabei viele Freiheiten eingeräumt hat. Ihre gemeinsame Zeit haben Vater und Tochter am liebsten in der wilden Natur in den Bergen verbracht. Dort hat Haileys Vater ihr beigebracht, wie sie Wasser finden kann und welche Beeren essbar sind. Haileys Trauer um ihren Vater ist so eindringlich von Chevy Stevens geschildert, dass sie mir nahe gegangen ist. Nur der kleine Cash und ihr bester Freund Johnny konnten sie ein wenig aufheitern, bis sie Amber kennenlernt und sich in die schöne Kellnerin des Diner verliebt. Das kurze Glück gipfelt in einen romantischen Kuss am See. Gelungen ist das Thriller-Drama auch in diesen Passagen, die eher an einen Coming-of-Age Roman erinnern, auch wenn die düstere Bedrohung, die auf Cold Creek lastet, stets präsent ist.
Doch so wie Vaughn Hailey verbietet ihm Diner zu arbeiten, indem er seine Macht als Polizist im Ort nutzt, untersagt er ihr auch, Amber wiederzusehen. Haileys Fahrrad wird weggesperrt und sie darf ihre Zeit nur damit verbringen den Babysitter für Cash zu spielen. So gerät Hailey vom Regen in die Traufe. Von der Trauer um ihren Vater wird sie zum Opfer der Kontrollsucht von Vaughn und zur Gefangenen in seinem Haus. Aber Hailey ist ein aufgewecktes Mädchen, das schnell erkennt, dass sie von ihrer Tante Lana keine Hilfe zu erwarten hat. Denn Lana ist nur darauf bedacht, Vaughn alles recht zu machen, da er ihr dieses tolle, luxuriöse Leben bietet, das von den online bestellten Bio-Lebensmitteln bis hin zum eindrucksvollen, teuren Urlaub reicht. Doch Hailey hat mit Unterstützung von Johnny einige originelle Einfälle, mit denen sie versucht, sich Vaughns Kontrolle zu entziehen.

Der Schlussteil konnte mich mit unerwarteten Wendungen und einem Täter, dem ich einen Mord nicht zugetraut hätte, überraschen. Den Showdown habe ich durch sein hohes Tempo und actiongeladene Einlagen zwar als spannend empfunden. Doch ist mir der nach der zuvor eher ruhigen Erzählweise, die mehr einem Charakterdrama entsprochen hat, fast zu viel des Guten gewesen. Die Enthüllung des Täters, den ich nicht auf dem Schirm hatte, kam so plötzlich, dass ich mir zumindest im Nachhinein mehr Information zu seiner Vergangenheit und dem Motiv für seine Taten gewünscht hätte.
"Tief in den Wäldern" ist stark in der Beschreibung, wie hart einen der Verlust eines geliebten Menschen treffen kann und wie unterschiedlich Hinterbliebene damit umgehen, wenn sie mit sich selbst ringen und sich kaum davon erholen können. Besonders dann, wenn sie eine Schwester, Tochter oder Freundin durch ein Verbrechen verloren haben, die Polizei ihnen aber Antworten schuldig bleibt, da sie den Täter nicht finden kann. Insofern hätte es für mich den eher übersinnlich angehauchten Epilog nicht gebraucht. Ohne diesen hätte mir der Thriller besser gefallen, der mich besonders als intensives, realistisches Charakter-Drama, das unter die Haut geht, zu überzeugen wusste. Im Epilog hätte ich lieber mehr über das Leben der Angehörigen erfahren, die letztlich doch Antworten erhalten haben, als der Täter überführt wurde.

War diese Rezension hilfreich?

Von Cehvy Stevens hatte ich bisher tatsächlich noch nichts gelesen, war aber durch das Setting schon sehr neugierig und muss sagen, das mir "Tief in den Wäldern" ziemlich gut gefallen hat! Spannend, fesselnd - von Chevy Stephens werde ich demnächst definitiv öfter lesen!

>>Seit Jahren verschwinden junge Frauen vom einsamen Cold Creek Highway im Nordwesten von Kanada. Das letzte Opfer ist noch nicht lange tot, der Mörder wurde nie gefunden. Nun geraten zwei gegensätzliche Frauen in sein Visier: Die toughe Hailey kennt die Wälder um Cold Creek wie ihre Westentasche. Als sie ein dunkles Geheimnis entdeckt, trifft sie eine unheilvolle Entscheidung. Ein Jahr später kommt Beth, ein Großstadtkind, nach Cold Creek – auf einer persönlichen Suche, die immer gefährlicher wird.<<

War diese Rezension hilfreich?

Auf dem Cold Creek Highway verschwinden seit Jahren junge Frauen. Der Täter konnte bisher nie gefasst werden.
Als die junge Hailey ein dunkles Geheimnis entdeckt, ist sie sich sicher, den Mörder gefunden zu haben. Daher begibt sie sich tief in die Wälder um sich zu schützen. Ein Jahr später taucht Beth in dem kleinen Städtchen auf, um nach der Wahrheit zu suchen. Kann das Geheimnis um den Cold Creek Killer gelöst werden?

Ich habe anfangs ein bisschen gebraucht um mich in die Geschichte einzufinden. Aber dranbleiben hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Hailey und Beth erzählt. Man kann sich sehr gut in die beiden hineinversetzen, da die Autorin den beiden viel Leben eingehaucht hat. Beide Protagonistinnen haben eine dramatische Vergangenheit.
Die Geschichte nimmt im Verlauf an Fahrt auf und man kann bis zum Ende mitfiebern, wer der Täter ist.
Der Schreibstil ist flüssig, und sehr bildhaft, das Cover wirkt sehr idyllisch.

Vielen Dank an den Fischer Verlag der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Fazit: Ein gutes Buch mit spannenden Wendungen. Auf jeden Fall lesenswert, daher von mir vier Sterne!

War diese Rezension hilfreich?

Das Buch ist spannend bis zum Ende. Ein gut erzählte Geschichte mit rauhen, glaubwürdigen Figuren in einer rauhen Landschaft.

War diese Rezension hilfreich?

Ein Buch, das atemlos macht

Von der ersten bis zur letzten Seite konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Jetzt habe ich es durch und muss erst einmal durchatmen. Denn Stevens hielt mich von Anfang an in Atem und meine Zahnreihe ist jetzt sicher abgerieben.

Kurz zur Story, die von einer wahren Geschichte inspiriert ist.

Hailey wohnt in einem kleinen Ort in Kanadas Wäldern. Als ihr Vater bei einem Unfall stirbt, wird sie von Tante und Onkel aufgenommen. Doch der Onkel schikaniert Hailey wo er nur kann und bald kommt Hailey auf ein dunkles Geheimnis. Ihr bleibt nur die Flucht und das Leben im Wald.

Als auf dem Highway wieder eine tote Frau gefunden wird, beschließt Hailey, der Polizei einen Tipp zu geben, gerät dabei aber selbst in Gefahr.

Die Handlung ist in 3 Teile gegliedert, die – natürlich – immer im spannendsten Moment zu Ende sind. Von der Erzählung von Hailey switcht die Story zu Beth, der Schwester des zuletzt getöteten Mädchens, die den Mörder ihrer Schwester finden will. Beide Teile haben ihren Reiz, wobei der erste schon fast der Höhepunkt der Story ist. Doch wer denkt, es gäbe keine Steigerung mehr, der wird im 3. Teil noch einmal davon überzeugt, dass Stevens ihr Pulver längst noch nicht verschossen hat.

Die Story in den tiefen Wäldern Kanadas anzusiedeln macht den Thriller noch einmal spannender, weil hier so viel passiert.

Fazit: Chevy Stevens ist eine Autorin, die man uneingeschränkt empfehlen und deren Namen man sich für ihre künftigen Bücher merken sollte.

War diese Rezension hilfreich?

Seit Jahren verschwinden junge Frauen vom einsamen Cold Creek Highway im Nordwesten von Kanada. Das letzte Opfer ist noch nicht lange tot, der Mörder wurde nie gefunden. Nun geraten zwei gegensätzliche Frauen in sein Visier: Die toughe Hailey kennt die Wälder um Cold Creek wie ihre Westentasche. Als sie ein dunkles Geheimnis entdeckt, trifft sie eine unheilvolle Entscheidung. Ein Jahr später kommt Beth, ein Großstadtkind, nach Cold Creek – auf einer persönlichen Suche, die immer gefährlicher wird.
. 📚
Das Buch, welches in 3 große Teile eingeteilt ist, ist nochmals in etwas längere Kapitel unterteilt. Es wird aus der Sicht von Hailey (Ich-Perspektive) und aus der Sicht von Beth (Erzähl-Perspektive) geschrieben, welche somit auch die beiden Hauptpersonen des Buches sind. Beth lernt man allerdings erst ca. ab dem ⅔ des Buches kennen.
Beides sind 2 absolut authentische und sympathische Charaktere, auch wenn sie von der Geschichte her sehr unterschiedlich sind. Ich mochte ihre Art und Weise sehr. Die beiden haben eine wirklich tolle Tiefe verliehen bekommen, was allerdings auch die Nebencharaktere betrifft. Alle sind nah- und greifbar.
Der Schreibstil des Buches ist, wie gewohnt von der Autorin, schonungslos ehrlich, flüssig und angenehm. Ich mag die Art des Schreibens gerne, da man wirklich eine runde Geschichte bekommt.
Auch die Spannung ist absolut toll. Ich bin wirklich sehr begeistert vom Aufbau und Verlauf der Geschichte und die vielen Wendungen, welche das Buch zu einem absoluten Highlight machen.
Das Ende ist sehr ausführlich und beantwortet wirklich jede Frage.
Ein großartiger Thriller der Bestseller Autorin
. 📚
Fazit: Großartiger und spannend Thriller auf höchstem Niveau! Klare Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

War diese Rezension hilfreich?

Dies ist die Geschichte der Mädchen und Frauen, mit der die Autorin die wahre Begebenheit des "Highway der Tränen" im Norden von British Columbia in den 70er Jahren aufgreift und zugleich den Opfern von einst gedenkt.

Zitat Pos. 9:
Niemand wacht einfach so auf und denkt: Heute Abend werde ich auf einer dunklen Straße sterben, aber genau darum geht es.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, erzählt von einer unbekannten Person und beginnt mit Hailey, die nach dem Tod ihres Vaters bei ihrer Tante und deren Mann Vaughn wohnt. Nach einigen Vorfällen ist sie davon überzeugt, den Mörder zu kennen, und sucht Schutz in den tiefen Wäldern.
Im zweiten Teil geht es um Beth, deren Schwester eines der Opfer war. Auf der Suche nach Antworten gerät sie selbst ins Visier des Mörders.

Beide Protagonisten haben eine ergreifende Geschichte zu erzählen, die spannend, aber auch emotional daherkommt.
Stevens schafft es, dem Leser ein Bild vor Augen und eine tolle Atmosphäre zu zaubern. Ein tiefer Wald in Kanada, den man förmlich riechen und dessen Geäst man knacken hören kann. Eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt.
Die Bedrohlichkeit einiger Situationen kommt authentisch rüber und hält einem vor Augen, dass der Schuldige nicht immer offensichtlich ist.
Beide Storys laufen am Ende zusammen und überraschen mit der Auflösung - lassen einen aber auch betreten zurück.

Persönliches Fazit: Chevy Stevens ist für mich eine Meisterin darin, Geschichten zu erzählen, die man erlebt, als wäre man selbst hautnah dabei. Spannend, emotional und für mich eine Pflichtlektüre.

War diese Rezension hilfreich?

📚 REZENSION 📚

Werbung, da es sich bei dem eBook um ein Rezensionsexemplar handelt. Vielen Dank @netgalleyde

Vielen Dank @book.a.like für den spannenden und austauschreichen Budddyread. Bitte mehr von solchen Büchern 😍

Titel: Tief in den Wäldern
Autorin: Chevy Stevens
Verlag: Fischer Scherz
ET: 29. Juni 2022
Seiten: 464 im Print
Preis: 12,99 € eBook
16,00 € Paperback

Den Klappentext findet ihr in den Kommentaren.

Meine Meinung:

Mein erstes Buch von Chevy Stevens und was soll ich euch nur sagen … WOW, sie hat eine unglaubliche Atmosphäre geschaffen. So sind Wälder immer schon gutes Nährboden für Horrorfilme gewesen und das macht sich Chevy Stevens zu nutze. Die Protagonisten sind mir direkt von Anfang an sehr sympathisch gewesen und ich bin sofort in die dichte und dürste Stimmung abgetaucht. Es war mir schier unmöglich das Buch aus den Händen zu legen.
Was passiert: Hailey verliert ihre Eltern, zieht zur Verwandtschaft, Cold Creek ist arg gebeutelt von den Morden, Onkel Vaughn ist Cop und sehr seltsam, Hailey darf viele Sachen nicht, als Teenager widersetzt sie sich aber, ihre Freundin Amber kommt ums Leben, Hailey flüchtet, CUT, ein Jahr später, taucht Ambers Schwester Beth auf, sie versucht Ambers Leichnam zu finden und versucht den Fall zu lösen…
Was alles in diesem Buch passiert, es ist einfach so packend und unglaublich, das ihr das selber lesen solltet.

Fazit:

Ich gebe dem Buch

🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳

9 von 10 Bäumen die den großen Wald bilden

Eine atemberaubende, düstere und spannende Stimmung, die den Leser nur so mit sich reißt. Chevy Stevens Schreibstil ist einfach wunderbar, eingängig und sehr flüssig zu lesen. Das war mein erstes Buch von ihr und das zweite folgt schon bald. Ich kann euch dieses Buch wirklich sehr empfehlen.

Welches Buch hat euch so richtig in den Bann gezogen?

Auf Bald
Euer Felix 😘

Klappentext:

Manche Wälder täuschen dich. Manche Pfade verraten dich. Manche Wege zerstören dich.
Top-Spannung made in Kanada: Der große neue Thriller der internationalen Bestseller-Autorin Chevy Stevens.
Seit Jahren verschwinden junge Frauen vom einsamen Cold Creek Highway im Nordwesten von Kanada. Das letzte Opfer ist noch nicht lange tot, der Mörder wurde nie gefunden. Nun geraten zwei gegensätzliche Frauen in sein Visier: Die toughe Hailey kennt die Wälder um Cold Creek wie ihre Westentasche. Als sie ein dunkles Geheimnis entdeckt, trifft sie eine unheilvolle Entscheidung. Ein Jahr später kommt Beth, ein Großstadtkind, nach Cold Creek – auf einer persönlichen Suche, die immer gefährlicher wird.

»Chevy Stevens schlägt einen völlig in Bann.« Karin Slaughter

War diese Rezension hilfreich?

Seit Jahren verschwinden auf dem Cold Creek Highway immer wieder junge Frauen auf mysteriöse Weise. In Anlehnung an die wahre Begebenheit auf dem "Highway der Tränen" im Norden von British Columbia in den 70er Jahren, greift Stevens die Story auf und macht damit nicht nur auf die Opfer aufmerksam. In ihrer Geschichte zieren Fotos der verschwundenen Frauen die Straße, um noch deutlicher auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Das Trampen dort ist lebensgefährlich…

Die Handlung wird im ersten Teil von Hailey erzählt. Nach dem Tod ihres Vaters wohnt sie bei ihrer Tante und deren Mann Vaughn, einem Polizisten. Nach einigen bizarren Vorkommnissen ist Hailey überzeugt, den wahren Mörder zu kennen. Doch diese Erkenntnis bringt sie in große Gefahr, weshalb sie Schutz tief in den Wäldern sucht.

Im zweiten Teil der Handlung begleiten wir Beth, deren Schwester eines der Opfer war. Beth ist nach Cold Creek gekommen, um den wahren Mörder ihrer Schwester aufzuspüren. Doch die Suche danach bringt sie selbst in Lebensgefahr.

Die Protagonistinnen sind beide sympathisch und authentisch dargestellt. Jede von ihnen hat ihre eigene ergreifende Geschichte zu erzählen, die vor Emotionen strotzt.

Der Schreibstil ist wieder unverkennbar Stevens. Wortgewaltig, bildhaft und flüssig entführt sie den Leser tief in die Wälder Kanadas. Die bedrohliche Atmosphäre bringt sie so gut zu Papier, dass ich oft Gänsehaut hatte. Dass am Ende beide Handlungsteile einen gemeinsamen Abschluss finden, fand ich super! Der Schlussteil ist überraschend, aber auch sehr beängstigend.

War diese Rezension hilfreich?

Ein spannender Thriller in einer atemberaubenden und teilweise fast beklemmend bedrohlichen Kulisse.
Sowohl das Setting als auch die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und authentisch.
Leider enthält die Story auch ein paar ziemliche Längen, doch wer bis zum Schluss durchhält wird es nicht bereuen, steigt die Spannungskurve doch noch einmal merklich an.

War diese Rezension hilfreich?

Seit Jahren begeistern mich die Thriller der kanadischen Autorin,
Nun ist ihr neuer Thriller „Tief in den Wäldern“ erschienen, wo es in den Nordwesten von Kanada geht: Auf dem Cold Creek Highway verschwinden seit vielen Jahren junge Frauen. In den nahegelegenen Waldgebieten sind immer mal wieder Überreste gefunden worden, doch vom Mörder keine Spur. Auch in naher Vergangenheit gab es wieder ein Opfer…..

Achtung Spoiler;
Das Buch beginnt mit einem Prolog, der einen schon mal die Nackenhaare hochstehen lässt….

Es ist Juni 2018: Als Leser lernt man die 17jährige Hailey kennen, die nach dem Unfalltod ihres Vaters nun bei ihrer Tante Lana, deren sechsjährigen Sohn Cash und deren Ehemann (Erik) Vaughn lebt.
Hailey, die gemeinsam mit ihrem Vater viel Zeit in den Wäldern verbracht hat, ist sehr naturverbunden. Sie hat von ihm Fischen gelernt und viele nützliche Dinge, um in der Wildnis zu überleben. Das ist nun alles vorbei und wäre der Verlust ihres geliebten Vaters nicht schon schlimm genug, kämpft sie nun mit ihrer neuen Lebenssituation, denn Vaughn ist ein kontrollierender, gerissener Polizist und kein netter Mensch, was Hailey schon recht schnell erfahren muss. Immer wieder geraten sie wegen Nichtigkeiten aneinander und während wieder eine junge Frau vermisst wird, spitzt sich die häusliche Situation zu, bis dann auch Hailey spurlos verschwindet…..

Im Juli 2019 kommt Beth nach Cold Creek um an der Gedenkfeier für die „Opfer des Highways“ teilzunehmen, wo sie dann neben den Bildern der unzähligen vermissten und toten Frauen, auch das Foto ihrer ermordeten Schwester entdeckt….

Aus Beth Sicht wird die Handlung weitererzählt, die sich im Verlauf auf Spurensuche macht, was mit ihrer Schwester geschehen ist….
Spoiler Ende

Wie die Autorin in einem Schlusswort erzählt, ist sie diesmal von ihrer üblichen Vorgehensweise abgewichen und hat sich von realen Ereignissen zu diesem Buch inspirieren lassen, denn tatsächlich gibt es den sogenannten „Highway der Tränen“ in der kanadischen Provinz Britisch Columbia, wo seit den 1970iger Jahren Frauen ermordet aufgefunden wurden oder spurlos verschwanden – ein Täter konnte bisher nicht ermittelt werden!

Über der ganzen Handlung schwebt eine angespannte, düstere Atmosphäre und da die Szenerien anschaulich beschrieben sind, kann man schon eine Gänsehaut bekommen…

Die Geschichte spielt an fiktiven Orten, setzt sich aus unterschiedlichen Kapiteln und Sichtweisen zusammen, die sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammensetzen, aber sie, „zieht sich an manchen Stellen“ genau wie die recht ausführlich geschilderten „Kampfszenen“, wo dann für mich gefühlt so manche Figur „übermenschliche“ Fähigkeiten entwickelt, um im Kampf zu bestehen, was ich etwas unrealistisch fand.

Nichtsdestotrotz habe ich dieses Buch wieder gern gelesen, ziehe für die erwähnten „Unbebenheiten“ einen Punkt ab und vergebe insgesamt vier von fünf möglichen Punkten.

Empfehlen würde ich diesen spannenden Thriller ganz besonders auch der jüngeren Generation, denn zum Nachdenken regt hier sicherlich auch der reale Hintergrund an, wo der Täter bisher nie dingfest gemacht werden konnte!

War diese Rezension hilfreich?

Das Buch ist so gut. Es ist charakterorientiert und hat ein gutes Tempo. Ich wurde sofort in das Buch gesaugt und konnte es nicht aus der Hand legen. Es gab einige Wendungen, die ich ebenfalls sehr mochte. Es ist nicht leicht, das Ende vorauszusehen, und man wird nicht enttäuscht! Ich könnte mir vorstellen, dass aus diesem Buch ein Film oder eine Miniserie wird! Ein wirklich starkes Buch, das ein wirklich wichtiges Thema aufgreift! Unbedingt lesen!

War diese Rezension hilfreich?

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Aber ich habe mir das Buch inzwischen gekauft. Werde das eBook also nicht herunterladen und auch nicht rezensieren.

Nichtsdestotrotz danke, dass ich es hätte lesen dürfen.

Freundliche Grüße

Fazit: Gut, aber nicht das beste Buch der Autorin. Eher ein Jugendthriller?

War diese Rezension hilfreich?

Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen!

Immer wieder werden junge Frauen der First Nations an einem Highway in Kanada entführt und ermordet.
Dann findet Hailey bei ihrem Onkel und Polizisten Vaughn Fotos von diesen Frauen.Daher haut sie ab!
Beth kehrt nach einigen Jahren zurück und nimmt einen Job im Diner an und schwört sich selbst, den Mörder ihrer Schwester Amber zu finden.
Als sie ihre Forschungen beginnt, trifft sie auf die totgeglaubte Hailey, die ihr von ihrem Verdacht gegen ihren Onkel berichtet.
Beth führt ihre Mördersuche fort und teilt es der Polizei mit.Sie weiß nicht, was sie damit auslöst.Die Autorin schafft es, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und auch den ahren Mörder erst zum Schluss aufzudecken!Und dabei läuft es vor allem Leserinnen eiskalt den Rücken herunter!Meine absolute Leseempfehlung für alle, die Thriller lieben!

War diese Rezension hilfreich?

Immer wieder verschwinden junge Frauen vom Cold Creek Highway in Kanada. Die 17jährige Hailey, die hier aufgewachsen ist kennt die Geschichten und Warnungen und wird stutzig als sich ihr Stiefvater auffällig benimmt. Aus Angst verschwindet sie und wird rasch als neues Opfer des Highway-Killers angesehen.
Mit Beth kommt die Schwester eines Opfers von Vancouver nach Cold Creek um näheres zu dem Mord in Erfahrung zu bringen. Doch ihre Suche nach Antworten bringt sie selbst in Gefahr...
Mit der Geschichte um die beiden jungen Frauen ist die Handlung zweigeteilt. Im ersten Teil erlebt man Hailey, der unangenehme Verhaltensauffälligkeiten an ihrem Stiefvater auffallen. Mit ihrem Freund Jonny schmiedet sie einen Plan, wie sie sich das knappe Jahr bis zu ihrem 18.Geburtstag dem Stiefvater entziehen kann. Dies ist zugleich mutig, aber auch gut durchdacht.
Beth agiert dagegen eher blauäugig in dem sie als Großstadtkind sehr naiv ihre Bleibe in ihrem Auto aufschlägt oder ihren Ausflug in die Berge plant. Fast planlos stochert sie in der Gemeinschaft von Cold Creek nur mit dem Ziel Spuren zu finden, die zu ihrer Schwester führen.
Viele überraschende und unvorhergesehene Wendungen sorgen für eine hohe Spannung und vor allem das Rätseln, wer der Highwaykiller ist. Und fast nebenbei wird eine ganze Menge Schmutz aufgewirbelt. Allerdings hat das Buch auch einige Längen, so das ich nur 4 Sterne vergeben möchte.

War diese Rezension hilfreich?

Tief in den Wäldern von Chevy Stevens ist ein Buch voller Spannung, und Unterhaltung. Auch wenn die Stadt Cold Creek Fiktion ist, so handelt es sich um eine wahre Begebenheit, und alleine die Vorstellung lässt einen Schaudern.

Hailey kommt nach dem Tod ihres Vaters zu ihrer Tante. Diese ist mit einem Polizisten verheiratet, und warnt sie immer wieder vor einem Serienmörder, der auf dem Highway sein Unwesen treibt. Alle Versuche ihn zu stellen verliefen bisher ergebnislos, und so verschwinden regelmäßig Frauen. Hailey ist von dieser Geschichte nicht beeindruckt.. Sie trifft Entscheidungen, die nicht nur für sie selbst fatale Folgen hat.

Zum Gedenken an die Opfer gibt es jährlich eine Feier, bei der auch Beth teilnimmt. Sie versucht auf die Spur des Mörders zu kommen. Kommt Sie ihm dabei zu nahe?

Fünf Sterne für einen sehr gelungen Thriller der nicht leicht zu durchschauen ist, und eine unvorhergesehene Wendung nimmt.

War diese Rezension hilfreich?

Chevy Stevens - Tief in den Wäldern

Meinung
Seit Jahrzehnten werden auf dem fiktiven Cold Creek Highway in British Columbia Frauen vermisst oder ermordet aufgefunden.
Fünfhundert Meilen Highway, auf denen Anhalterinnen kaputten Fahrzeugen überfallen werden.
Der Mörder wurde nie gefunden
Die siebzehnjährige Hailey hat vor kurzem ihr einziges Elternteil verloren.
Sie lebt nun bei ihrer Tante und ihrem grausamen Stiefonkel, dem Polizisten Vaugh
Jeder hat Angst vor Vaugh,
Er hat es auf Hailey abgesehen und tut sein Bestes, um ihr Angst einzuflößen,
Hailey sehnt sich nach ihrem Vater, der sie gelehrt hat, die Wildnis zu lieben, und der ihr Überlebensfähigkeiten beigebracht hat,
Als Hailey Beweise dafür findet, dass Vaugh hinter vielen der schlimmen Vorfälle in der Gegend stecken könnte, fürchtet sie um ihr Leben und flieht in die Berge.
Es ist ein klasse Thriller, der die Fantasie anregt und sich gut lesen lässt.
Ich wurde gut unterhalten, möchte die Stunden mit diesem Buch nicht missen und ich empfehle es gerne.
weiter

War diese Rezension hilfreich?

„Im Zweifelsfall immer Gas geben.“

Seit Jahrzehnten verschwinden Frauen am Cold Creek Highway und tauchen nie wieder auf. Sie waren Tramperinnen oder hatten eine Autopanne, ein Täter wurde nie ermittelt.
Hailey McBride, die gerade erst ihren Vater durch einen Verkehrsunfall verloren hat, ist in dieser Gegend aufgewachsen und kennt sich dort auch gut aus. Sie wurde von ihrer Tante aufgenommen und lebt nun mit deren Mann, einem Cop und deren gemeinsamen Sohn zusammen. Da sie jedoch mit Vaugham, dem Cop nicht klarkommt, er sie bedroht und sie dann auch noch seinem Geheimnis auf die Spur kommt, muss sie schnellstens untertauchen……..
Dann verschwindet wieder eine Frau, Haileys Freundin Amber und wird ausgerechnet von Hailey gefunden.
Die Suche/Jagd nach dem Mörder beginnt.
In zwei Tagen war ich mit diesem Buch durch, musste ich doch endlich dem Mörder auf die Spur kommen. Rasant, wie mit einem Dirt Bike fliegt man geradezu durch die Kapitel. Für mich eigentlich eher ein Abenteuerroman als ein Thriller, spielt sich doch vieles in dem Wäldern Kanadas ab.
Nichtsdestotrotz wurde ich gut unterhalten und hatte spannende Lesestunden mit einem doch recht überraschendem Ende.

War diese Rezension hilfreich?

#tiefindenwäldern ist mein zweites Buch der Autorin #chevystevens und auch dieses hat mir gut gefallen! 👍🏻
Das Setting ist top und passt perfekt zur Story. Auch atmosphärisch schwingt hier immer so eine ungute gefährliche Atmosphäre mit, die das Setting sowie die Handlungen der Charaktere unterstreicht.
Zwar sind hier einige Charaktere die typischen Kleinstadt-Stereotypen und der ein oder andere manchmal ziemlich nervig, trotzdem sind sie toll ausgearbeitet und man kann sich gut in sie einfühlen oder sich über sie aufregen 😁👌🏻
Lange hatte ich das Gefühl, dass das Ganze doch sehr offensichtlich ist. Allerdings ist das Ende wirklich mega gut konstruiert, sodass die Auflösung und der rasante Showdown einfach Spaß machen 👍🏻

War diese Rezension hilfreich?

Durch Zufall habe ich dieses Buch bei Netgalley entdeckt. Ich habe bisher kein Buch von Chevy Stevens gelesen, aber der Klappentext von „Tief in den Wäldern“ hat mich direkt angesprochen.

Hailey lebt bei ihrer Tante und dessen Ehemann, in einer kleinen Stadt mitten im Kanadischen Wald. Hailey´s Vater ist bei einem Unfall ums Leben gekommen und so ist Hailey bei ihrer Tante eingezogen. Sie ist nicht glücklich darüber, doch sie findet sich damit ab. Zumindest bis zu dem Tag, als sie ein Geheimnis aufdeckt. Der Mann ihrer Tante tut ungeheuerliche Dinge, Hailey muss um ihr Leben bangen und sieht nur einen Ausweg. Sie versteckt sich in den Wäldern von Cold Creek um so Beweise im Verborgenen sammeln zu können. Doch es geht ein Mörder in Cold Creek um, und nicht nur Hailey schwebt in Gefahr…

Ganz ehrlich, ich hatte nicht erwartet, dass mich dieses Buch so packen würde. Ich habe bis in die Nacht gelesen und konnte dann vor „Angst“ nicht mehr einschlafen. Die Atmosphäre war so düster und gefährlich, so spannend dem konnte ich mich einfach nicht entziehen. Das Setting in den dunklen Wäldern von Cold Creek war für mich persönlich echt gruselig und auch außergewöhnlich. Ich hatte so viele Bilder in meinem Kopf bei Lesen, die dunkle Straße, die Pickups die durch die Dunkelheit fahren.

Hailey ist ein kluges und toughes Mädchen. Sie ist als Protagonistin trotz ihres jungen Alters wirklich gut geeignet. Ihr Vater hat Hailey gezeigt, wie man überlebt, in den Wäldern aber auch im Leben allgemein. Sie ist stark und versucht das Richtige zu tun. Hailey will sich von ihrer eigenen Angst nicht unterkriegen lassen und kämpft mit allem was sie hat.

Ich habe wirklich nichts auszusetzen und ich habe bereits zwei weitere Thriller von dieser Autorin auf den Reader geladen. Ich hoffe ich ängstige mich auch bei den anderen Büchern so sehr.

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Ebook Rezensionsexemplar.

Fazit
Für mich eine absolut gelungene Story. Ich war bis zum Ende gefesselt, das Setting in den dunklen Wäldern Kanadas rundet die düstere Atmosphäre ab. Die Charaktere sind glaubhaft und man fiebert mit ihnen mit. Die Wendungen sind spannend, und das Ende konnte mich noch ein wenig überraschen. Ich bin begeistert und freue mich auf weitere Bücher der Autorin. Aber sacken lassen muss ich diese Geschichte trotzdem, nichts für zartbesaitete.

War diese Rezension hilfreich?

Nach dem Lesen der vorherigen Thriller von Chevy Stevens, bin ich in „Tief in den Wäldern“ nur schwer reingekommen. Der Beginn zieht sich etwas, nimmt nur sehr langsam an Fahrt auf, doch das Dranbleiben wurde belohnt. Nach etwa einem Drittel kam Spannung auf, unterschwellige Bedrohung bestimmte die Atmosphäre. Chevy Stevens lässt hier ihren Lesern und Hörern kaum noch die Gelegenheit aufzuatmen. Auch lässt sie es sich nicht nehmen, die ein oder andere Fährte zu legen.

„Tief in den Wäldern“ - ideal für Fans düsterer, bedrückender Thriller.

War diese Rezension hilfreich?

Verlag: FISCHER Scherz
Erscheinungstermin: 29.06.2022
464 Seiten
ISBN: 978-3-651-02593-6
Autorin: Chevy Stevens
Übersetzt von: Maria Poets
16,00 €
Manche Wälder täuschen dich. Manche Pfade verraten dich. Manche Wege zerstören dich.

Top-Spannung made in Kanada: Der große neue Thriller der internationalen Bestseller-Autorin Chevy Stevens.

Seit Jahren verschwinden junge Frauen vom einsamen Cold Creek Highway im Nordwesten von Kanada. Das letzte Opfer ist noch nicht lange tot, der Mörder wurde nie gefunden. Nun geraten zwei gegensätzliche Frauen in sein Visier: Die toughe Hailey kennt die Wälder um Cold Creek wie ihre Westentasche. Als sie ein dunkles Geheimnis entdeckt, trifft sie eine unheilvolle Entscheidung. Ein Jahr später kommt Beth, ein Großstadtkind, nach Cold Creek – auf einer persönlichen Suche, die immer gefährlicher wird.

Zur Autorin

Chevy Stevens ist die einzige Kanadierin unter den internationalen Top-Thrillerautor:innen. Sie lebt in Nanaimo auf Vancouver Island mit seiner beeindruckenden Natur. Ihre eindrücklichen Thriller um starke Frauen, die ums Überleben kämpfen, stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Chevy Stevens ist auf einer Ranch aufgewachsen und liebt Wandern, Paddeln und Zelten mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Hunden.

Meine Meinung

Es ist ja schon einige Zeit her, seitdem das letzte Buch der Autorin hier veröffentlicht wurde. Daher habe ich mich schon sehr auf ihr neues Werk gefreut.

Der Einstieg ist mir hier auch leicht gefallen. Die Autorin hat es wieder direkt geschafft, mich mitzunehmen auf eine Reise durch Kanada. Man lernt hier die junge Hailey kennen, die hinter ein Geheimnis ihres Stiefvaters kommt und von zu Hause flüchtet und fortan in den Wäldern um Cold Creek lebt.

Auf der anderen Seite lernt man Beth kennen, die eigentlich aus der Großstadt kommt, nun aber in Cold Creek gelandet ist, da ihre Schwester dort zu eines der Opfer des Serienkillers zählt und sie sich geschworen hat, der Sache auf den Grund zu gehen.

Für die beiden jungen Frauen wird es aber zu einem gefährlichen Spiel, denn der Serienkiller ist noch nicht gefasst …

Die Autorin hat es wieder geschafft, die dunkle Atmosphäre sehr authentisch rüber zu bringen.

Alles in allem konnte mich das Buch von Anfang an fesseln und begeistern. Zwischendrin gab es zwar auch mal Längen, aber über die bin ich schnell hinweg gekommen. Ich kann hier eine Lese- und Hörempfehlung mit 4 Sternen aussprechen.

4 von 5 Sternen

Cover: ©S. Fischer Verlage
Buchdetails und Klappentext: ©S. Fischer Verlage
Autoreninfos: ©S. Fischer Verlage
Rezension: ©lenisveasbücherwelt

War diese Rezension hilfreich?

Ich habe bereits einige Bücher der Autorin gelesen und war immer sehr begeistert von ihren Geschichten. Diesmal ist wurde sie inspiriert vom „Highway of Tears“, einem Highway in British Columbia, auf dem dutzende Frauen verschwunden sind.

Die Atmosphäre ist sehr düster, denn wir lernen den Highway schon recht früh kennen. Kreuze und Blumen erinnern an verschwundene Frauen. Vergewaltigt, verschleppt, verkauft, ermordet, beim Trampen.

Die Schwere zieht sich durchs ganze Buch und es ist, als wäre man hautnah dabei. Die Wälder knacken, der Nebel legt sich über die Baumkronen und die Kälte klettert erbarmungslos in die Gliedmaßen.

Hailey lebt nach dem Tod ihrer Familie bei ihrer Tante und deren Mann Vaughn. Sie ist ein kluges Mädchen und direkt im ersten Teil überschlagen sich die Ereignisse, die Hailey dazu zwingen zu handeln.

Im zweiten Teil treffen wir auf Beth, Schwester eines Opfers. Auch sie sucht nach Antworten und kann den Tod ihrer Schwester nicht einfach so hinnehmen.

Die beiden Handlungsstränge werden geschickt miteinander verbunden, doch leider war es schon ein wenig vorhersehbar. Einen kleinen Plottwist gab es, den Rest des Plots sehe ich als Mahnmal nicht wegzusehen und zu handeln, wenn man selbst von sexueller Übergriffigkeit betroffen ist. Jeder Täter, den man kriegen kann ist einer weniger auf den Straßen dieser Welt.

Das Buch fesselte trotzdem auf eine ganz besondere Weise durch Ambiente und Stimmung. Es wird brutal, das muss man abkönnen. Aber es wird trotz der Vorhersehbarkeit spannend und mitreißend.

War diese Rezension hilfreich?

Tief in den Wäldern
Ein Thriller von Chevy Stevens

Bisher war mir die kanadische Schriftstellerin noch nicht bekannt. Jedoch hatte ich bereits gute Kritiken über ihr neuestes Werk gehört.
Zudem hat mich das Cover besonders angesprochen und auch die Inhaltsbeschreibung hat mich neugierig gemacht.
Und ich wurde nicht enttäuscht.
Jedoch muss ich erwähnen, dass es sich hier nicht um den herkömmlichen Thriller mit Ermittlern und einem Serientäter handelt.
Es ist mehr eine Art Psychothriller und sowas muss man mögen. Die Autorin versteht es geschickt den Spannungsbogen immer weiter zu erhöhen und so muss man einfach immer weiter lesen.
Ich werde zukünftig bestimmt weitere Romane der Autorin lesen.

War diese Rezension hilfreich?

Tief in den Wäldern von Chevy Stevens
🇨🇦 🍁 🌲

Im Nordwesten von Kanada, auf dem Cold Creek Highway verschwinden immer wieder junge Frauen.
Der Mörder wurde bisher nie gefasst und erst vor kurzem wird neuerlich eine junge Frau sein Opfer.

Wir lernen Hailey kennen, die Nichte der Ehefrau des örtlichen Polizisten. Eines Tages verschwindet auch sie und ist offenbar Opfer des Highway-Killers geworden.
Ein Jahr nach Haileys Verschwinden taucht Beth aus der Großstadt in Cold Creek auf und auch für sie wird es gefährlich.

Was ist los in Cold Creek und kann der Mörder gefasst werden?

„Tief in den Wäldern“ ist ein Spannungsroman, der mich sehr überrascht hat. Gleich der Beginn macht richtig Freude auf mehr.
Die Autorin ist großartig darin, uns ein Gefühl für das Setting zu geben, das einlädt alles um uns herum auszublenden. Schnell wird die Handlung unerwartet ernst und die Richtung, die der Roman einschlägt ist ein völlig anderer als zu Beginn erwartet wird.

Das Genre Thriller würde ich hier nicht verwenden. Für mich ist es ein Roman mit durchgehend bedrohlicher Atmosphäre und er hat mich im Urlaub sehr gut abgeholt.

Wer das Cover (so wie ich) liebt, kann sich auf einen Spannungsroman freuen, dessen Hauptprotagonist:innen gar nicht so sehr Hailey oder Beth sind, sondern tatsächlich die sehr anschaulich erzählte Wildnis und ihre Gefahren sowie eine stetige Bedrohung.

Natürlich bleibt auch das Rätseln wer hier mordet, konstant spannend, allerdings nicht in einem klassischen Thrillergewand.

Ich mag einfach sehr wie Chevy Stevens schreibt. Ihre Protagonist:innen sind tough, unabhängig und sie hat ein Gefühl für tolle Dialoge.

🌟🌟🌟🌟,5

War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: