Grabesstern

Thriller

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Erscheinungstermin 26.01.2022 | Archivierungsdatum 26.03.2022

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Zum Inhalt

Die Platz 1-Bestseller-Serie aus Dänemark

Das Ende wird kommen. Nur für wen?

Eigentlich wollte Journalistin Heloise Kaldan nur einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Doch als sie sich mit dem todkranken Jan Fischhof anfreundet, beginnt ihr die Sache nahezugehen. Jan scheint etwas auf dem Gewissen zu haben. Seine Hinweise führen Heloise nach Jütland, an die Flensburger Förde, zu einem lange zurückliegenden Fall. Heloises guter Freund Kommissar Erik Schäfer ist misstrauisch: Was weiß sie wirklich über Jan Fischhof? Heloise stößt in ein gefährliches Wespennest. Kann sie ihrer Intuition trauen?

Ein schmerzhaft persönlicher Thriller über ein Netz aus Schuld – mit erschütternden Verstrickungen bis zur letzten Seite.

»Unglaublich stark komponiert, man kann es nicht weglegen. Ein Teil der Handlung spielt im südlichen Jütland, der Heimat der Autorin, und man merkt, wie gut sie die Gegend und ihre Bewohner kennt.« KulturXpressen

Der dritte Fall für Heloise Kaldan und Erik Schäfer

Die Platz 1-Bestseller-Serie aus Dänemark

Das Ende wird kommen. Nur für wen?

Eigentlich wollte Journalistin Heloise Kaldan nur einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Doch als sie sich mit dem...


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ISBN 9783651000957
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Anne Mette Hancock geht tief in die Abgründe Dänemarks. Mehrere spannende Mordfälle machen dies zu einem einzigartigen Höhepunkt. Das Ende schockiert einen Leser zutiefst. Trotz allem ein tolles Happy End für alle Ermittler und Journalisten.

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Auge um Auge, Zahn um Zahn

„Grabesstern“ von Anne Mette Hancock ist bereits der dritte Fall für Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan und Kommissar Erik Schäfer von der Kopenhagener Polizei. Worum geht es?
Heloise recherchiert über das Thema Sterbebegleitung und baut eine vertrauensvolle Beziehung zum todkranken Jan Fischhof auf. Als er eine schwere Schuld andeutet, kann Heloise nicht anders, als nachzuforschen. Mit Hilfe von Erik stößt sie auf nie gelöste Vermisstenfälle aus den 90er Jahren. Heloise fährt nach Südjütland, an die Flensburger Förde.
Der Anfang ist etwas zäh, erst zur Mitte hin nimmt die Geschichte Fahrt auf und die Dinge überraschende Wendungen bis zum unerwarteten Ende. Nichts ist wie es scheint. Niemand ist, wer er zu sein scheint. Und tatsächlich geht es bei Heloises Besuch in Sønderborg nicht (nur) darum, in Jans Vergangenheit aufzuräumen. Spannend, unterhaltsam und manchmal witzig.
Über das Wiedersehen mit Heloise und Erik habe ich mich sehr gefreut. Denn sie sind mir inzwischen ans Herz gewachsen. Und so bin ich schon gespannt auf ihren nächsten Einsatz. Am Ende zeigt sich sogar eine zaghafte Entwicklung der Hauptfigur. Wie so oft, finde ich den Originaltitel „Pitbull“ besser, weil passender. Aber das erschließt sich dem Leser erst ganz zum Schluss.

Fazit: Fall Nr. 3 für Heloise Kaldan und Erik Schäfer. Für mich das bisher beste Buch der Reihe.

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Ein tolles Cover für ein hervorragendes Buch.

Ich bin grosser Fan dieser Reihe um Heloise und Erik und mag diese beiden Charaktere sehr gerne.
Sie sind mir mittlerweile richtig an's Herz gewachsen.

Der Schreibstil ist hervorragend - sehr flüssig, fesselnd und spannend.

Ich bin von der ersten Seite in dieses Buch eingetaucht und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Die Geschichte fand ich fantastisch.
Ich habe mitgefiebert, mitgelitten und mitgerätselt.

Für mich ein ganz hervorragendes Buch.

Ich hoffe sehr, das diese Reihe fortgesetzt wird.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Lange habe ich mich auf den neuen Roman von Anne Mette Hancock gefreut. Und sie hat mich nicht enttäuscht. Der dritte Krimi mit der Journalistin Heloise Kaldan und dem Kommissar Erik Schäfer lässt sich wieder von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar lesen. Heloise recherchiert über Sterbebegleitung, um einen Artikel zu schreiben. Doch was sie dabei erfährt, lässt ihr keine Ruhe. Jan Fischhof redet wirres Zeug. Erst ist Heloise versucht, das auf seinen Zustand zu schieben. Jan steht unter schweren Medikamenten, er hat nur noch kurze Zeit zugeben. Doch dann macht sie das, was sie am besten kann. Sie fängt an, nachzuforschen. Und natürlich ist ihr Freund Erik Schäfer bald mit von der Partie.
Es geht um verschwundene junge Mädchen, eine explodierte Motoryacht, eine Nerzfarm, einen Pitbull und böse Jungs.
Außerdem trifft Heloise ihre alte Liebe Thomas wieder, inzwischen geschieden. Ob das noch funktionieren könnte? Zumindest die gemeinsame Recherche ist erfolgreich.
Ein unterhaltsames Lesevergnügen!

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Heloise Kaldans Freundin Connie arbeitet ehrenamtlich als Sterbebegleiterin und brachte die dänische Enthüllungsjournalistin auf das Thema. Auch wenn ihre Zeitung Heloises Recherche dieses Mal nicht zahlt, kommt Heloise so in Kontakt mit Themen, die neue Leserschichten an ihre Zeitung binden könnten. Heloises Bekanntschaft mit dem unheilbar kranken Jan Fischhof bringt sie auf die Spur eines ungeklärten Vermisstenfalls in Südjütland, der 20 Jahre zuvor verdächtig schnell für abgeschlossen erklärt wurde. Fischhof kann erst beruhigt sterben, wenn das Schicksal Tom Mázorecks geklärt ist, dessen Tod bei einem Bootsunfall 1998 mit dem Verschwinden der 17-jährigen Mia im Jahr zuvor zusammen hängen könnte, die damals zu schnell zu viel Geld verdient hatte. Heloise kann für ihre Recherche auf eigene Netzwerke bauen und auf ihren Kontakt zu Kommissar Erik Schäfer, dessen Informanten wiederum ihre Vorschriften Vorschriften sein lassen, wenn sie einem erfahrenen Kollegen helfen können.

Heloise, die durch das Sterben Fischhofs mit dem unbearbeiteten Verlust ihrer Eltern konfrontiert wird, hat mit ihrer Recherche nach Mázoreck und der vermissten Mia offenbar Dinge aufgerührt, für deren Verschleierung einige Menschen töten würden. Als ihr Mázorecks Verbindung zu einem Nerzzüchter bewusst wird, der wiederum Probleme mit militanten Tierschutz-Aktivisten hatte, ist es schon beinahe zu spät, noch ihren eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Ein weiterer ungelöster Vermisstenfall bringt Kaldan mit Schäfers Hilfe schließlich auf die richtige Spur.

Anne Mette Hancocks dritter Band um Kaldan, Schäfer und deren hochinteressante Kontakte (z. B. Profilerin und Traumapsychologin) beginnt beinahe gemächlich mit einem ungelösten Altfall, zu dessen später Aufklärung es theoretisch noch genug lebende Zeugen und Familienangehörige geben müsste. In blutigen Szenen und mit krasser Wende am Schluss zeigt Hancock den vermissten Jan Mázoreck schließlich als Schlüssel zu einem Netzwerk, das nicht die Absicht hat, Kaldan und Schäfer lebend entkommen zu lassen.

Mit einem erfahrenen Ermittler und einer von der Entlassung bedrohten Investigativ-Journalistin führt Anne Mette Hancock ihre erfolgreiche Serie auf hohem Niveau weiter und zeigt im dritten Band eindringlich die Bedeutung von Informanten und Netzwerken – auch über Reviergrenzen hinaus.

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Der bislang spannendste und unvorhersehbarste Fall für Heloise Kaldan und Erik Schäfer

Worum geht’s?
Für ihre Zeitung möchte Heloise einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Hierfür wird sie als Sterbebegleiterin für Jan Fischhof tätig, mit dem sie sich anfreundet. Als der totkranke Mann in einem wachen Moment ein schreckliches Szenario beschreibt, beginnt Heloise, Nachforschungen über seine Vergangenheit anzustellen und landet in einem kleinen Dorf, in dem sie auch von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt wird.

Meine Meinung:
„Grabesstern“ von Anne Mette Hancock (S. Fischer Verlage GmbH, 2022, übersetzt von Karoline Hippe) ist der 3. Teil der Thriller-Serie um Heloise Kaldan und Erik Schäfer. Und dieser Teil hat es wirklich in sich! Das Cover hat mir wirklich gut gefallen und hat für mich bereits jetzt einen hohen Widererkennungswert. Den Schreibstil fand ich diesmal noch intensiver und lebendiger, als bei den ersten beiden Teilen. Und es war fast noch spannender, als in den beiden Fällen zuvor.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Aufhänger des Buches. Die ehrenamtliche Sterbebegleitung. Das fand ich interessant und erschreckend zugleich und habe mir vorgenommen, mich zu erkundigen, ob das auch hier möglich ist. Es muss schrecklich sein, den letzten Weg ohne jemanden zu gehen, der für einen da ist und einem die Hand hält. Das hat mir Heloise noch sympathischer gemacht, als sie mir sowieso schon ist. Und ich habe mich auch gefreut, dass sie in diesem Teil wieder auf Thomas trifft! Erik und seine Frau Conny sind für mich immer noch das perfekte Paar, die gemeinsam durch alle Hochs und Tiefs einer Ehe gehen und immer füreinander da sind.

Dann der Aufbau des Falls. Einfach genial, wie die Autorin aus dem Aufhänger, dem Artikel über Sterbebegleitung einen Thriller gemacht hat, der sich von der Spannung und den Verwicklungen immer mehr und mehr gesteigert hat. Die vielen Twists, die Vertuschungen, die mafiösen Strukturen in dem kleinen Ort, in dem Heloise recherchiert. Es war mitreißend, unvorhersehbar und obwohl ich eine dunkle Vorahnung hatte, war das Ende für mich doch überraschend und nochmals anders als gedacht. Und auch, dass die Autorin uns ihre Protagonisten persönlich näherbringt, gefällt mir gut. Man fühlt sich Heloise irgendwie verbunden. Und ich habe mich besonders gefreut, dass das Ende das Falles zugleich ein Neuanfang für Heloise darstellen kann. Da bin ich schon sehr gespannt, wie es im nächsten Teil weitergeht. Auch etwas, was für mich ein gutes Buch ausmacht: Dass ich mich nicht nur in der Geschichte selbst verlieren kann, sondern auch erfahren möchte, wie es persönlich mit den Charakteren weitergeht. Und das gelingt Anne Mette Hancock wirklich sehr, sehr gut!

Fazit:
„Grabesstern“ von Anne Mette Hancock war für mich noch spannender, noch emotionaler und noch mitreißender, als die beiden ersten Teile ihrer Thrillerserie um Heloise Kaldan und Erik Schäfer. Alleine, wie die Autorin es geschafft hat, über den Aufhänger zur Sterbebegleitung einen solchen rasanten und tiefgründigen Fall aufzubauen, der 20 Jahre und weiter in die Vergangenheit geht. Nie hätte ich vom Anfang des Buches auf dieses Ende schließen können. Es hatte mich komplett gefesselt. Es war spannend und unvorhersehbar. Hinter jeder Seite stecken neue Möglichkeiten, neues Grauen, neue Informationen und dennoch hat die Autorin uns am Ende nochmals komplett mit einem absolut genialen Twist überrascht! Das Ende eines grausamen Falls und zugleich ein möglicher Neubeginn für Heloise – einfach genial!

5 Sterne von mir, eine absolute Leseempfehlung und ich hoffe, bald mehr über Heloise, Erik und all die anderen lesen zu dürfen!

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Klapptext: Eigentlich wollte die Journalistin Heloise Kaldan nur einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Als sie sich mit dem todkranken Jan Fischhof anfreundet, beginnt ihr die Sache nahezugehen.
Fazit: Vorliegend ist der dritte Band der Reihe. Heloise Kaldan möchte einen Artikel über Sterbebegleitung recherchieren. Das Buch nimmt ein Thema auf, welches akut ist und immer zu Spekulationen führt. Sie baut ein Vertrauensverhältnis zum totkranken Jan Fischhof auf. Er vertraut ihr und deutet an, dass er eine schwere Schuld auf sich geladen habe. Sie beginnt daraufhin Nachforschungen anzustellen. Mit Hilfe von Erik Schäfer, dem Kommissar der Kopenhagener Polizei, kommen sie auf nicht gelöste Vermisstenfälle auf die Spur. Heloise macht sich auf nach Südjütland, an die Flensburger Förde. Angekommen muss sie feststellen, dass nichts ist, wie es scheint. Das Lesen ist spannend und manchmal auch witzig. Beim Lesen wünsche ich unterhaltsame Stunden.

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Anne Mette Hancock - Grabesstern

Meinung
Heloise Kaldan ist zur Zeit in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig.
Sie kümmert sich um einen älteren, sterbenden Mann namens Jan Fischhof.
Wir wissen, das Heloise auch Journalistin ist
.Der alte Mann verriet ihr ein lange verborgenes Geheimnis.
Wird sie die Wahrheit herausfinden, bevor es zu spät ist?
Wird der alte Mann in Frieden gehen können?
Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und empfehle es auch sehr gerne weiter

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Lange ersehnt, endlich da! Der dritte Teil um die Journalistin Heloise Kaldan und den Kommissar Erik Schäfer. Bei ihren Recherchen zum Thema Sterbebegleitung wittert Heloise einen alten Kriminalfall- und steckt schon mittendrin. Ehrlich gesagt fand ich den zweiten Teil der Reihe nicht ganz so spannend, aber "Grabesstern" hat mir mindestens so gut gefallen wie "Leichenblume"!

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Heloise Kaldan ist zurück. Was habe ich mich gefreut, den 3. Band um die Investigativ-Journalistin in den Händen zu halten. Nach einem etwas schwächeren 2. Band, fand ich diesen wieder richtig gut und konnte ihn kaum aus der Hand legen.. Heloise möchte einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Sie befreundet sich mit dem todkranken Jan Fischhof. Dieser möchte scheinbar vor dem Tod noch sein Gewissen erleichtern und erzählt in hellen Momenten Heloise von „so viel Blut“. Der Kampfgeist der Journalistin ist geweckt und sie möchte der Sache auf den Grund gehen, damit Fischhof in Frieden sterben kann. Für ihre Nachforschungen muss sie noch Jütland reisen und sticht dort in ein gefährliches Wespennest. Was ist dort vor vielen Jahren wirklich passiert, als zwei junge Frauen spurlos verschwanden? Große Leseempfehlung!

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Endlich geht es weiter um das ungleiche Ermittlerduo Heloise Kaldan und Erik Schäfer.
Der dritte Band der dänischen Krimireihe startet ruhig mit dem Prolog bei einer Exhuminierung und somit am Anfang vom Ende der Geschichte.
In gewohnt unaufgeregter, schlichter Weise wird die abgründige Geschichte um Sterbebegleitung in bekannten kurzen, knackigen Kapiteln erzählt und auch wenn es nur einen sehr langgezogenen Spannungsbogen gibt, kommt keine Langeweile auf. Wiedermal schafft Anne Mette Hancock meisterhaft den Leser stückchenweise Informationen zur Aufklärung des perfekten Plots zukommen zu lassen, welcher mit seinen unerwarteten Wendungen in einem unvorhersehbaren, fast schon gruseligen Ende mündet. Ist es aber auch gleichzeitig ein Neubeginn für Heloise?
Schade finde ich nur, dass der Band nicht unter dem original Titel " Pitpull" erschienen ist. Ich frage mich die ganze Zeit, was " Grabesstern" bedeuten soll. Aber das ist eh eine deutsche Eigenheit die ich nie verstehen werde... warum bekommen die Übersetzungen immer andere Titel?
" Grabesstern" ist von mir eine absolute Leseempfehlung, weil es an die Extraklasse vom ersten Band anschließt.

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Der dritte Teil der Reihe um die Journalistin Heloise Kaldan und dem Polizisten Erik Schäfer.
Wie bei den meisten Reihen, empfiehlt es sich die Vorgänger Bände zu lesen, um auch die Entwicklung der Protagonisten zu verstehen.

Heloise übernimmt die Sterbebegleitung eines Dementkranken, der offensichtlich mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.
Auch aus persönlichen Gründen versucht sie ihm Vergebung zu bringen und stößt auf alte Vermissten- und Mordfälle.

Die Story ist wie gewohnt spannend und der Schreibstil flüssig.
Am Ende hat die Autorin auch einen guten Twist parat, mit dem ich nicht gerechnet habe.
Aber auch die private Entwicklung von Heloise war schön zu verfolgen und konnte gut unterhalten.
Ich hoffe es wird weitere Teile geben, denn für mich ist die Geschichte noch nicht zu Ende.

Fazit: Eine spannende und gut durchdachte Reihe, die absolut lesenswert ist.

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Hallo Ihr Lieben
Grabesstern Anne Mette Hancock @annemette.hancock

🌟🌟🌟🌟🌟/5 Releaseday😍

Dies ist der 3 Teile einer Reihe, die wie ich finde aber auch unabhängig gelesen werden kann.
Da ich ein totaler Fan von Buchreihen bin, gefällt mir einfach dass man die Protagonisten immer besser kennenlernt und genau das macht für mich diese Reihe auch aus. Dieser Wohlfühlfaktor der mit dem familären Flair die Dramatik erträglich macht.
Besonders hat mit hier Erik Schäfer gefallen, der so ganz anders als Ermittler mit einer funktionierenden Beziehung daher kommt, sympathisch und mit ganz viel Herz hat er sich Heliose angenommen. Ein tolles Duo😍
Beide in unterschiedlichen Bereichen tätig, Heliose Journalistin die durch Eriks Frau Connie, die in dem Bereich arbeitet einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben möchte.
Jan der nur noch wenige Wochen bis Tage hat, in seinem Opiatdurchfluteten Körper eine Aussage trifft die Helioses Spürsinn auf den Plan ruft. Sie fängt an zu ermitteln, 2 Personen sind vor langer Zeit verschwunden, und sticht somit in ein Wespennest, und bring sich somit selbst in Gefahr. Erik nimmt sich ebenfalls diesen Fall an und so bearbeiten die beiden aus unterschiedlichen Bereichen den Fall.
Das Setting, die Story einfach wieder sehr gut. Ruhiger, aber mit der richtigen Dosis an Spannung die sich im Laufe des Buches entwickelt.
Ich hoffe diese außergewöhnliche Reihe geht weiter.
Somit spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus.
Tragisch, spannend mit ganz viel Familienflair kommt dieser Krimi daher.

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Grabesstern von Anne Mette Hancock
🇩🇰

Die Journalistin Heloise Kaldan recherchiert zum Thema Sterbebegleitung und freundet sich mit Jan Fischof, der nicht mehr lange zu leben hat, an.

Heloise hat Jan als sehr freundlichen alten Mann kennengelernt und ist umso verstörter als er andeutet in der Vergangenheit etwas Schlimmes gemacht zu haben.
Das vage Geständnis lässt sie nicht los und somit macht sie sich auf die Suche nach Antworten. Diese führen Heloise nach Jütland, an die Flensburger Förde zu einem sehr alten Fall. Bald merkt sie, dass ihre Nachforschungen unangenehm werden.

Ihr guter Freund, der Kommissar Erik Schäfer wird misstrauisch: kennt Heloise diesen Jan wirklich? Was weiß sie über ihn?

Der dritte Band rund um Heloise Kaldan beginnt sehr ruhig, typisch skandinavisch, genau wie ich es sehr mag.

Es ist kein Pageturner. Anne Mette Hancock ist hervorragend darin, das Leben ihrer Protagonist*innen zu erzählen. Das macht sie so gut, dass man jede Seite einfach genießt, ruhig lesen möchte ohne den Drang zu haben, immer schneller lesen zu wollen um zu erfahren was dahintersteckt.

Der Weg dahin ist komplex und sehr gut durchdacht. Wie hängt alles zusammen? Man stellt sich sehr viele Fragen und merkt, dass die Moral auch bei uns Leserinnen aufgeweicht wird.
Das Ende hätte ich niemals vorhergesehen! Großes Kino!

Die Reihe ist mir ans Herz gewachsen. Ich werde sicher weiterlesen.

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In „Grabesstern“, dem 3.Band aus einer Reihe der Autorin Anne Mette Hancock um die Kopenhagener Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan und Kriminalkommissar Erik Schäfer, beschäftigt sich Heloise nach den vorausgegangen und für sie persönlich sehr belastenden Fällen mit dem eher ruhigen Thema Sterbebegleitung. Connie, die Frau von Schäfer arbeitet als Sterbebegleiterin und hat Heloise für eine Reportage den Kontakt zu Jan Fischhof vermittelt. Doch Jans Geschichte geht ihr bald näher, als sie erwartet hätte. Als Jan in seinen klaren Momenten andeutet, dass ihm Ereignisse aus der Vergangenheit auf der Seele brennen, stößt Heloise bei ihren Nachforschungen mit Hilfe Erik Schäfers auf den Fall eines verschwundenen Mädchens. Sie reist nach Süd-Jütland, Jan Fischhofs früherer Heimat, und sorgt mit ihren Fragen für Unruhe unter der Bevölkerung. Es sind in der fraglichen Zeit offenbar mehr als nur ein Mädchen verschwunden. Aber was hat Jan Fischhof mit der Sache zu tun, und was versucht die örtliche Polizei zu vertuschen? Dieser Fall beginnt ruhig und steigert sich stetig zu einer spannenden und vielschichtigen Geschichte, in der Heloise nicht nur sich und Erik Schäfer in Gefahr bringt, sondern auch wieder einmal persönlich mehr involviert wird, als sie anfangs erwartete hätte.
Auch dieser Band ist wie seine Vorgänger komplex und fesselnd, einige Ereignisse sind vorhersehbar, doch die Autorin schafft es immer wieder zu überraschen. Heloise ist eine starke Persönlichkeit und mit ihrer sturen und oft unnahbaren Art nicht immer Sympathieträger. Sie darf aber auch ihre verletzliche Seite ausleben, was zu ihrer Glaubwürdigkeit beiträgt und die Geschichten umso lebendiger erscheinen lässt. Auch wenn dieser Band in sich abgeschlossen ist, kann es für das Verständnis von Heloise Vorgehen und Reaktionen hilfreich sein, die Vorgeschichten zu kennen.
Mich hat auch dieser Band wieder von Anfang bis Ende gefesselt, die Autorin hat mit dem Gespann aus Journalistin und Kriminalkommissar eine interessante Mischung geschaffen, die sich gut ergänzt. Wo Erik Schäfer dienstliche Grenzen gesetzt sind, gibt Heloise noch lange nicht auf und treibt die Ermittlungen voran. Die Mischung stimmt, neben dramatischen Szenen gibt es auch ruhige und sogar komisch anmutende Momente.
Cover und Titel sind für diesen Fall nicht wirklich passend, den originalen Titel „Pittbull“ hätte ich auch für die deutsche Fassung als passender empfunden. Abgesehen davon hoffe ich, dass die Serie trotz der Entwicklungen am Ende noch einige Fortsetzungen finden wird.

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Zum Inhalt:
Heloise will eigentlich einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Sie freundet sich mit dem Jan Fischhof, der im Sterben liegt und er scheint etwas auf dem Herzen zu haben. Seine Hinweise führen sie zu einen alten, lange zurückliegendem Fall. Sie beginnt zu ermitteln und zieht damit auch das Misstrauen ihr Freundes Kommissar Schäfer auf sich.
Meine Meinung:
Auch in dem mittlerweile dritten Buch um Heloise Kaldan hat die Autorin nicht nachgelassen. Dieser Teil war wieder megaspannend, grausam und jede Minute der Lektüre wert. Ich hoffe tatsächlich, dass diese Figur und die Autorin uns noch lange erhalten bleiben, denn ich mag Heloise als Figur schon sehr. Auch ist die Story gut und zudem auch noch überraschend und genau das erwatet man bei einem Thriller.
Fazit:
Klasse

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Auch der dritte Band von Anne Mette Hancocks Reihe um die Journalistin Heloise Kaldan und den Polizisten Erik Schäfer erfüllt die hohen Erwartungen, die mit dem Start der Serie einher gingen. Der neue Fall spielt zum großen teil außerhalb Kopenhagens, Heloise muss ohne ihr übliches Netzwerk recherchieren und setzt sich (unwissentlich) gefährlichen Situationen aus. Die Geschichte erfährt immer neue Wendungen und der Schluß ist noch einmal besonders raffiniert! Eine Leseempfehlung für alle Fans von skandinavischen Krimis, die auch Wert auf gute Sprache und interessante Charaktere legen.

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Sterbebegleitung, ein aktuelles Thema mit großem Echo in den Medien
wird hier in einem Kriminalfall gekonnt aufgegriffen.
Das bekannte Duo, die Journalistin Freund und der Kommissar Schäfer ermitteln
wieder gemeinsam.
Dieser 3. Fall für das Team ist spannend, gut geschrieben
und das Thema brisant, zur Zeit aktueller denn je.

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Ein sympathisches Ermittlerduo auf der Suche nach Antworten aus der Vergangenheit!

Das Ende wird kommen. Nur für wen? Eigentlich wollte Journalistin Heloise Kaldan nur einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Doch als sie sich mit dem todkranken Jan Fischhof anfreundet, beginnt ihr die Sache nahezugehen. Jan scheint etwas auf dem Gewissen zu haben. Seine Hinweise führen Heloise nach Jütland, an die Flensburger Förde, zu einem lange zurückliegenden Fall. Heloises guter Freund Kommissar Erik Schäfer ist misstrauisch: Was weiß sie wirklich über Jan Fischhof? Heloise stößt in ein gefährliches Wespennest. Kann sie ihrer Intuition trauen?

Ein schmerzhaft persönlicher Thriller über ein Netz aus Schuld – mit erschütternden Verstrickungen bis zur letzten Seite.


,,Grabesstern“ von Anne Mette Hancock ist der dritte Fall für das ungewöhnliche, aber taffe und sympathische Duo Heloise Kaldan und Erik Schäfer. Dieser Kopenhagen-Thriller, der am 26.01.2022 im Fischer-Verlag erschienen ist, hat mir recht gut gefallen. Eine Investigativ-Journalistin und ein Kommissar decken einen alten, ungeklärten Fall halb getrennt, halb zusammen auf. Als der todkranke Fischhof seiner Sterbebegleiterin Heloise in seinem verwirrten Zustand verstörende, aber rätselhafte Botschaften hinterlässt, schrillen bei ihr die Alarmglocken. Neugierig wie Heloise ist, will sie auf jeden Fall wissen, was es mit den Andeutungen auf sich hat. Junge Mädchen, die vor einigen Jahren spurlos verschwunden sind, zerbrechen ihr bei ihren Recherchen den Kopf. Die Ermittlungen der Cold Case Fälle wurden relativ schnell zu den Akten gelegt, doch schnell merkt die Journalistin, dass hier nicht mit rechten Mitteln gearbeitet wurde. Anstatt den Artikel über Sterbebegleitung zu schreiben, bringt Heloise sich nach und nach in Lebensgefahr und deckt Geheimnisse auf, die verstörende Ereignisse aus der Vergangenheit ans Tageslicht bringen. Einige Fragen, zum Beispiel, ob Jan Fischhof ein dunkles Geheimnis hütet und Heloise ihn komplett falsch eingeschätzt hat, haben mich in dieser Handlung beschäftigt. Auch ein Mann, der den Namen ,,Pitbull“ trug und mit Fischhofs' Vergangenheit verknüpft war, hat immer mehr Fragen aufgeworfen.

Ein weiterer Handlungsstrang offenbart ein paar brutale Machenschaften einer kriminellen Familienbande. Lange Zeit konnte ich mit diesen kurzen Abschnitten nicht viel anfangen. Kurz vor Ende konnte ich dann die Zusammenhänge erkennen, die mich dann doch sehr überrascht haben. Der offene Anfang ist in dieser Geschichte auch gleichzeitig das überraschende Ende, womit ich nicht gerechnet habe. Dieser Thriller, den ich eher in die Krimikategorie einordnen würde, ist eher ruhig. Es entwickelten sich während des Lesens immer mehr Fragen, die mir bis zum Schluss jedoch alle schlüssig beantwortet wurden. Bis zum letzten Drittel überschlägt sich die Handlung nicht mit vielen Wendungen, denn diese hat sich die Autorin für das Finale aufgehoben. Ab da konnte ich deutlich einen rasanten Anstieg von Spannung wahrnehmen, den ich vorher ab und zu nur leicht wahrgenommen habe. Mir hat einfach der Thrill für einen Thriller gefehlt, sodass dieses Buch für mich wie ein Krimi zu lesen war.

Es wird aus der Perspektive von Heloise Kaldan und Erik Schäfer geschrieben. Zwischendurch erhielt ich ein paar Informationen über den Lebensstil eines älteren, brutalen und kalten Mannes und dessen Sohn. Sehr gut hat mir die skandinavische Atmosphäre gefallen, genau wie die beiden ermittelnden Protagonisten. Beide sind interessant, gelungen und gut ausgearbeitet. Die getrennten Ermittlungen der beiden Charaktere als Kommissar und Journalistin waren flüssig und lebendig zu lesen. Ihre Entdeckungen treffen sich irgendwann, die gut zusammengefügt wurden. Ich habe relativ lange über Fischhofs' Geheimnis im Dunkeln getappt, welches mich bei der Aufklärung am meisten und stärksten überraschen konnte. Die Handlung ist gut konstruiert, obwohl ich das ein oder andere ein wenig vorhersehen konnte. Emotionen hätten meiner Meinung nach etwas deutlicher rüberkommen können, gerade bei dem wichtigen und sensiblen Thema Sterbebegleitung.

Ich kenne die beiden Vorgängerbände dieser Reihe nicht, trotzdem kam ich in diese Geschichte sehr gut ohne Vorkenntnisse rein. Das dänische Ermittlerduo, welche einigen Klischees gerecht wird, hieß mich von der ersten Seite an willkommen. Kurze Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich mit dem Buch schnell vorankam. Auch wenn mir der Inhalt ein bisschen zu ruhig war, empfehle ich ihn gerne, besonders an Krimiliebhaber, weiter. Von mir gibt es vier Sterne für ,,Grabesstern“.
🌟🌟🌟🌟

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Auch der 3. Fall für Heloise Kaldan und Erik Schäfer hält das Niveau der beiden Vorgänger: durchdacht, spannend und psychologisch stimmig. Freue mich schon auf Band 4!

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Grabesstern ist ein tiefgründiger Thriller der mir sehr gut gefallen hat.
Heloise Kaldan und Erik Schäfer, das kongeniale Duo der investigativen Journalistin und dem Kopenhagener Kommissar, ermitteln wieder. Heloise arbeitet an einem Artikel über Sterbebegleitung und stößt dabei auf Ungereimtheiten in einem alten Vermisstenfall. Natürlich ermittelt Helouise wieder und zieht Erik Schäfer mit in Ihre Nachforschungen.
Die Handlung brilliert nicht mit temporeicher Action. Dafür nimmt sich Anne Mette Hancock Zeit Hintergründe in kriminalistischer Kleinarbeit aufzudecken. Trotzdem bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend und offen.
Die Handlung ist logisch aufgebaut und der Schreibstil lädt zum flüssigen Lesen ein.
Ob es wohl eine Fortsetzung für die Kaldan-Reihe geben wird?

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Eigentlich wollte Journalistin Heloise Kaldan nur einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Doch als sie sich mit dem todkranken Jan Fischhof anfreundet, beginnt ihr die Sache nahezugehen. Jan scheint etwas auf dem Gewissen zu haben. Seine Hinweise führen Heloise nach Jütland, an die Flensburger Förde, zu einem lange zurückliegenden Fall. Heloises guter Freund Kommissar Erik Schäfer ist misstrauisch: Was weiß sie wirklich über Jan Fischhof? Heloise stößt in ein gefährliches Wespennest. Kann sie ihrer Intuition trauen?
Meinung
Dies ist der Dritte Fall für die Journalistin Heloise Kaldan.
Den Einstieg ins Buch fand ich leicht. Der Schreibstil ist leicht und locker. Die Thematik fand ich interessant.
Diese Teil fängt eher Ruhig an. Und die Spannung lässt auf sich warten.
Aber nach und nach vertieft sich die Geschichte und beginnt zu fesseln. Die Auflösung ist dann überraschend.
Kann nicht mit Band 1 und 2 mithalten.
Lese Empfehlung

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Dies ist der dritte Fall für die Journalistin Heloise Kaldan und den Kommissar Erik Schäfer. Angeregt von Conni, der Frau des Kommissars, möchte Heloise einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Sie besucht regelmäßig Jan Fischhof und entwickelt viel Sympathie für ihn. Doch irgendetwas aus der Vergangenheit scheint tief auf seiner Seele zu liegen. So nimmt sie kurzer Hand Urlaub und reist nach Jütland in einen kleinen Ort an der Flensburger Föhrde. Hier kennt man einander und möchte die Geheimnisse für sich behalten.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Bei dem Titel hätte es beim Original "Pitbull" bleiben sollen. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Die Ermittler sind bekannt und die anderen Personen passen zur Vergangenheit und dem Handlungsort. Die Nachforschungen werden hauptsächlich von Heloise geführt, die auch einem alten Bekannten wieder begegnet. Die Handlung beginnt langsam mit der Sterbehilfe und den Befragungen zum Geschehen vor über 20 Jahren. Je mehr Puzzleteile sich zusammenfügen, desto spannender wird es. Ganz zum Ende gibt es noch einmal einen erstaunlichen Schlusspunkt. Eigentlich typisch für die Autorin.

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Leider ist "Grabesstern" der letzte Band, dieser wundervollen Krimi-Serie!
Auch dieser Teil hat mir wieder sehr gut gefallen, vor allem wegen der vielen Verstrickungen des zu behandelnden Falles, der Journalistin Heloise Kaldan & Erik Schäfer, die einfach das perfekte Ermittler-Duo ergeben.
An manchen Stellen habe ich zwar nicht richtig durchgeblickt, aber das war auch nicht weiter tragisch, da sich der Rest ergeben hat und sie für mich später auch nicht wichtig erschienen.
Das einzige das für mich nicht wirklich sinnvoll war, dass einige Nebencharaktere, die im Buch erwähnt werden, plötzlich ermordet werden, es allerdings überhaupt nichts zur Story beitrug, und auch nicht wichtig war. Das hätte man für mich persönlich einfach weglassen können.
Das Gute wiederum war, das sich alles in allem nacheinander eingefädelt hat und die Spannung für mich von Anfang an da war, als Heloise ihren Fall aufgenommen hatte. Dieses kleine Städtchen kam mir direkt etwas einsam und düster vor und ich hatte ehrlich gesagt ein wenig Angst um Heloise. Doch sie kann sich, wie sich im Laufe des Buches zeigt, gut verteidigen.
Mir hat dieser Band sehr gut gefallen, auch wenn mein Lieblingsband dieser Reihe auf jeden Fall "Leichenblume" bleibt. Natürlich würde ich mich über eine Fortführung dieser Reihe freuen, da es sicherlich noch genug Stoff & Handlung geben würde.

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Inhalt:

Eigentlich wollte Journalistin Heloise Kaldan nur einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Doch als sie sich mit dem todkranken Jan Fischhof anfreundet, beginnt ihr die Sache nahezugehen. Jan scheint etwas auf dem Gewissen zu haben. Seine Hinweise führen Heloise nach Jütland, an die Flensburger Förde, zu einem lange zurückliegenden Fall. Heloises guter Freund Kommissar Erik Schäfer ist misstrauisch: Was weiß sie wirklich über Jan Fischhof? Heloise stößt in ein gefährliches Wespennest. Kann sie ihrer Intuition trauen?


„Grabesstern“ ist der dritte Teil der Heloise-Kalden-Reihe und hat mir wieder absolut gefallen. Die Autorin hat eine angenehmen Schreibstil, der mich mit auf eine Reise nach Dänemark genommen hat. Da ich ein absoluter Dänemark-Fan bin, konnte ich mir die beschriebenen Schauplätze auch bildlich vorstellen, denn in Jütland bin ich schon oft gewesen.
Die Protagonisten sind mir schon in den letzten Teilen ans Herz gewachsen, sie sind so schön authentisch und ich kann mich in jeden Charakter rein versetzten.

Heloise betreut einen sterbenskranken Mann, Jan Fischhof, und freundet sich mit ihm an. Er erzählt ihr wirre Sachen über Blut und Schwerter, für Heloise hört es sich so an, als ob ihn etwas plagt und er seine Seele erleichtern möchte.
Sie fängt an in seiner Vergangenheit zu recherchieren und stößt dabei auf unglaubliches. Sie macht sich auf den Weg nach Jütland und erfährt schreckliches.

Zitat Pos.1940:

„Hast du dir da drüben sonst einen Überblick verschaffen können?“, fragte er. „Etwas über diesen Mazoreck in Erfahrung gebracht?“
„Ein bisschen, aber ehrlich gesagt, bin ich nur noch verwirrter als heute Vormittag, bevor ich überhaupt losgefahren bin. Bei jeder Frage die ich stelle, tauchen drei neue Fragen auf.“

Je tiefer Heloise gräbt umso mehr findet sie heraus und der Fall wird immer verzwickter.
Das Ende ist besonders krass, damit habe ich so nicht gerechnet.

Meinung:

Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen und für mich hat sich die Autorin sehr gesteigert. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf einen weiteren Fall von Heloise und Erik.
Für Leser die auch gerne skandinavische Krimis lesen, kann ich „Grabesstern“ nur empfehlen.

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Eine Recherche zum Thema Sterbebegleitung führt Investigativ-Journalistin Heloise zu Jan Fischhof, einem alten Herrn, der schwer krebskrank und dement seine letzten Tage verlebt. Trost seines schwierigen Naturells freundet sie sich mit ihm an und merkt, daß sie sein Schicksal nicht nur auf professioneller Ebene berührt. Doch offenbar kann Jan keinen Frieden finden. Etwas belastet ihn sehr. Heloise läßt seine Gewissensqual keine Ruhe. Sie tut, was sie am besten kann: Sie beginnt zu recherchieren und stößt in ein Wespennest ...
Selbst wenn man die beiden Vorgänger nicht kennt, taucht man unmittelbar tief in die Geschichte ein. Hancock schreibt sehr persönlich, sehr plastisch. Ein Spitzenklasse-Thriller mit einem starken Ermittlerteam.

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Schwächer als die ersten beiden Bände...
Ich habe länger überlegt, ob ich überaupt eine Bewertung für dieses Buch abgeben soll aber ich finde, man muss ehrlich sein. Persönlich fand ich den ersten Band der Reihe um Heloise Kaldan und Erik Schäfer richtig gut und konnte die Fortsetzung kaum erwarten. Band 2 hatte meiner Meinung nach dann schon die ein oder andere Schwäche, war aber Dank meiner Symphatie für die stimmigen Charaktere sowie dem tollen Schreibstil trotzdem absolut lesenswert. Die Leseprobe zu "Grabesstern" hat mich dann sofort wieder gepackt und ich habe dem Erscheinen entgegen gefiebert. Leider wurde ich nach dem spannenden Einstieg und dem vielversprechenden Thema Sterbebegleitung in Verbindung mit einem Cold Case doch sehr enttäuscht. Zwischen Anfang und dem wirklich unerwartetem und hoch spannendem Ende plätschert die Geschichte so dahin und hat etliche Längen, es war irgendwie die Luft raus. Trotzdem kann ich den Titel empfehlen, alleine schon wegen der persönlichen Entwicklung der Protagonisten und es muss ja auch nicht jedes Buch so rasant geschrieben sein. Ich hoffe, der nächste Fall holt mich wieder auf der ersten Seite ab und lässt mich bis zur letzten nicht mehr los.

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Durch eine Freundin, die ehrenamtlich als Sterbebegleiterin arbeitet, wird Journalistin Heloise Kaldan auf dieses wichtige Thema aufmerksam und will einen Artikel darüber schreiben. Dabei lernt sie den todkranken Jan Fischof kennen, dem ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit keine Ruhe lässt. Und so berichtet er Heloise von Tom Mazorecks Tod vor über 20 Jahren, der von der Polizei nie aufgeklärt wurde. Sofort beginnt Heloise mit den Ermittlungen, doch davon als Kommissar Erik Schäfer alle andere als begeistert…

„Grabesstern“ ist der dritte Band der Buchreihe von Anne Mette Hancock um Investigativjournalistin Heloise Kaldan, doch er unterscheidet sich in Stimmung und Ablauf stark von den beiden Vorgängern, was sehr abwechslungsreich wirkt. Die Autorin tritt nicht auf der Stelle, sondern entwickelt Reihe und Charaktere weiter, zumal hier auch ein sehr verzweigter Fall erzählt wird. Dieser baut sich langsam auf, man erfährt beispielsweise viel von dem Kennenlernen von Heloise und Jan, vom Umgang mit dem Tod, wobei auch die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren weiterentwickelt wird. Besonders gefällt mir jedoch, dass der Leser von der Journalistin auf persönlicher Ebene viele weitere intensive Einblicke in ihr Seelenleben bekommt und sie sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen muss. Die Stimmung ist dabei von Anfang an sehr dicht und später geheimnisvoll.

Mir gefällt, wie sich der Fall langsam aufbaut und mit immer neuen Details angereichert wird. Und trotz des geringen Tempos liest dich der Roman sehr spannend, da die Cold Case aus der Vergangenheit verschlungener ist, als man es gedacht hätte. Und: Die Ereignisse wirken sich auch auf die Gegenwart aus, was für einen bedrohlichen Anklang sorgt. Die einzelnen Elemente werden im letzten Drittel gekonnt zusammengeführt und fügen sich dann auch sehr stimmig ineinander, hier wird dann sehr intensiv erzählt und mit vielen Wendungen gepunktet.

„Grabesstern“ stellt nicht nur neue Aspekte der Hauptfiguren der Reihe heraus, sondern lässt auch die Nebenfiguren sehr intensiv wirken. Der Fall baut sich langsam, aber sehr spannend auf, die Stimmung ist dicht, geheimnisvoll und leise bedrohlich. Im letzten Drittel wird dann zu einem furiosen und packenden Finale angesetzt, das mit vielen überraschenden Wendungen überzeugt. Sehr lesenswert!

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Worum geht’s?
Für Journalistin Heloise Kaldan wird ausgerechnet ihr neuster Artikel zur emotionalen Bürde, denn seit sie sich mit dem sterbenden Jan Fischhof angefreundet hat, erscheint es ihr falsch, ihn in ihrer Geschichte zum Thema Sterbebegleitung in die Zeitungen zu bringen. Als Fischhof ihr dann voller Angst scheinbare Visionen von Flammen und Blutbädern schildert, beginnt Heloise in seiner Vergangenheit zu graben und begibt sich dabei mitten hinein in einen Sumpf aus kleinstädtischen Geheimnissen und ungelöste Vermisstenfälle, die mehr Staub aufwirbeln als so manch einem lieb ist.


Meine Meinung:
So begeistert, wie ich von dieser Buchreihe bin, kann ich wirklich nur hoffen, dass es mehr als die bisherigen drei Teile geben wird, denn Heloise Kaldan und Erik Schäfer sind ein wirklich tolles Duo, das ich unglaublich gerne begleite.

Bei dem Thema Sterbebegleitung war ich mir zunächst ein wenig unsicher, wie mir die Umsetzung in diesem Buch gefallen würde und ob die Stimmung nicht vielleicht überwiegend bedrückt ausfallen könnte. Tatsächlich war dem nicht so, denn auch wenn Jan Fischhof als todkranke Nebenfigur zentral für die Handlung war, kamen weder die Ermittlungen, noch die Spannung zu kurz in dieser Geschichte. Der Aufbau des Spannungsbogens hat dabei nicht auf Tempo, sondern auf Atmosphäre gesetzt, was definitiv gelungen ist.

Die beiden Protagonisten Heloise und Schäfer haben mir in diesem Buch als Team tatsächlich etwas zu wenige gemeinsame Auftritt gehabt, was ich insgesamt schon ein kleines bisschen schade fand. Die Verknüpfung von zwei eigentlich getrennten Ermittlungen wurde so aber tatsächlich noch authentischer, was mir dann wiederum sehr gut gefallen und der Geschichte ordentlich Dynamik verliehen hat.

Mit dem letzten Plottwist habe ich dann tatsächlich nicht gerechnet, was mich noch immer ziemlich überrascht. Der Weg dorthin wurde definitiv gut angelegt, auch wenn der Schluss dann doch ein kleines bisschen hektischer wurde, als er eigentlich hätte werden müssen.


Fazit:
Für mich dürfen gerne noch unzählige Fälle für mein liebstes Ermittlerteam folgen, denn mit den beiden kann ich mich einfach nicht langweilen. Auch wenn hier spannungstechnisch insgesamt etwas ruhigere Töne angeschlagen werden, konnte mich die Geschichte voll abholen und von Anfang an wirklich begeistern.

Dafür vergebe ich alle fünf Bücherstapel.

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Eintauchen und mitnehmen lassen von der ersten bis zur letzten Seite, Spannung und Entspannung für einen trüben stürmischen Tag, gerne mehr davon : )

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Guter Krimi mit überraschendem Ausgang. Heloise ist mir sympathisch, Schäfer auch. Aber nach drei Büchern reicht es dann auch.
Dass am Ende noch ein gegenderter Dank an die Leser folgte, hat mir den Spaß etwas verleidet. ,

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WORUM GEHT'S?
Die Journalistin Heloise Kaldan will eigentlich einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Sie freundet sich mit dem sterbenskranken Jan Fischerhof an und besucht ihn regelmäßig. Aber als er anfängt, seltsame Andeutungen zu machen und regelrecht in Panik gerät, wenn er nach seiner Vergangenheit gefragt wird, begibt sich Heloise auf Spurensuche. Wovor hat Jan solche Angst? Was ist in seiner Vergangenheit passiert?

MEINE MEINUNG:
Für mich war es das erste Buch aus der Reihe. Trotzdem konnte ich das meiste gut verstehen. Es fehlte lediglich ein wenig Hintergrundwissen zu einigen Personen. Das war aber nicht so tragisch.

Ein Thriler war es für mich nicht, eher ein guter Krimi. Die Geschichte war gut durchdacht und stimmig. Die Personen wenig komplex, aber symmpathisch und gut beschrieben, so dass ich immer ein klares Bild von den Personen und ihren Beweggründen vor Augen hatte.

Auch wenn ich mir vielleicht angewöhnen sollte, die Bücher mal in der richtigen Reihenfolge zun lesen, find ich auch diese Reihe durchaus spannend und freue mich schon darauf, die ersten beiden Bücher nachzuholen.

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Die Journalistin Heloise Kaldan will einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Sie betreut Jan Fischhof, der ihr ein Geheimnis anvertraut. Sie geht der Geschichte nach und sticht ungewollt in ein Wespennest. Dazu reist sie nach Jütland um mehr zu erfahren. Dort verstrickt sie sich immer mehr in die Vergangenheit und gerät zwischen die Fronten.
Das Buch ist sehr ruhig geschrieben. Die Personen werden gut beschrieben und man fiebert mit ihnen mit. Die Krimihandlung schlägt immer neue Kurven. Gefallen hat mir, wie die Ereignisse der Vergangenheit eingewoben werden. Die Spannung wird bis zum Schluss gehalten. Denn wenn man denkt, so war es, kommt wieder eine neue Wendung.
Das Buch ist ein typisch skandinavischer Krimi. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung.

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Spannendbis zur letzten Seite gut zu lesen. Trotz Spruengen Gegenwart und Vergangenheit gut nach zu vollziehen

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Das spannende und super eingewobene Thema der Sterbebegleitung macht diesen sehr gelungenen Krimi noch viel fesselnder

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Grabesstern ist der 3.Band aus einer Reihe der Autorin Anne Mette Hancock um die Kopenhagener Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan und Kriminalkommissar Erik Schäfer.
Es geht um Sterbebegleitung. Heloise Kaldan ist Investigativ-Journalistin und will einen Artikel über die Sterbebegleitung schreiben. Heloise recherchiert dazu für ihre Zeitung. Da auch Erik Schäfers Ehefrau Connie als ehrenamtliche Sterbebegleiterin tätig ist, lernt sie auf diesem Weg den todkranken Jan Fischhof kennen. Zu ihm baut sie mit der Zeit eine ziemlich emotionale Verbindung auf. Als Jan Fischhof in einem Gespräch ein grausames Geheimnis in seiner Vergangenheit andeutet, bei dem er schwere Schuld auf sich geladen hat, ist Heloises Neugier geweckt. Sie reist nach Jütland und stößt dabei auf einen alten Fall. Ende der 90er Jahre verschwand hier die damals 19jährige Mia Sark, der Fall wurde ungewöhnlich schnell als ungeklärt zu den Akten gelegt. Dort verstrickt sie sich immer mehr in die Vergangenheit und gerät zwischen die Fronten. Auch Erik Schäfer lässt seine Kontakte spielen und kann hilfreiche Informationen zu dem Fall liefern. Heloise recherchiert und ermittelt indessen immer weiter. Die Gemeinschaft des Dorfes deckt sich gegenseitig und auch die Polizei versucht so einiges zu vertuschen. Doch Heloise lässt sich durch nichts aufhalten, gräbt immer tiefer und deckt immer weitere Grausamkeiten auf. Sie will vor dem Tod von Jan Fischhof für ihn noch alles ins Reine bringen. Dieser Fall ist spannend, fesselnd und sehr erschütternd. Und am Ende haut die Autorin etwas raus, womit absolut nicht zu rechnen war. Ein Absolut gelungener Thriller.
Ich vergebe hier 4 Sterne.

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Spannender dritter Fall für Heloise Kaldan und Eric Schäfer. Hat viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Überraschte mich aber nicht sonderlich, da ich die ersten beiden Teile schon sehr gelungen fand!

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Die Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan und Kommissar Erik Schäfer arbeiten jetzt schon in ihrem dritten Fall zusammen. Auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände findet man ohne Schwierigkeiten in die Handlung hinein.
Heloise arbeitet an einer Reportage über Sterbebegleitung. Sie interviewt den todkranken Jan Fischhof und seine Pflegerinnen. Jan scheint etwas schwer zu belasten. Aufgrund seiner Äußerungen wittert Heloise eine interessante Story über verschwundene Mädchen in Südjütland. Tatsächlich findet sie Unglaubliches heraus, aber auch nur mit Unterstützung von Erik Schäfer, denn die örtliche Polizei zeigt wenig Interessen oder gar Kooperation.
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil. Die Kapitel sind übersichtlich eingeteilt.
Mir hat aber in diesem Thriller das letzte Quäntchen Spannung gefehlt. Der Plot ist solide aufgestellt und die Hauptcharaktere gut gezeichnet, doch es gibt einfach zu wenig Bewegung im Ganzen. Es ist definitiv kein Pageturner, auch wenn das Ende mit einer großen Überraschung aufwartet.

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Mit " Grabesstern" hat die Autorin Anne Mette Hancock den dritten Band um die Journalistin Heloise Kaldan veröffentlicht. Mit dabei wieder der Kommissar Erik Schäfer.

Die Story spielt wie in allen Bänden wieder im wunderschönen Dänemark und die Atmosphäre wird wieder einmalig transportiert.

Heloise engagiert sich für einen Artikel in der Sterbebegleitung und begleitet Jan Fischhof. Zu seiner Krebserkankung kommt eine Demenz, die ihn sehr beeinträchtigt. Als er in einem wachen Moment von schrecklichen Verbrechen erzählt ist Heloise alamiert und macht sich auf den Weg zu Jans letzten Wohnort. Ist Jan nicht der Mensch für den sie ihn in der intensiven Zeit ber Begleitung gehalten hat?

Die Charaktere von Anne Mette Hancock mag ich sehr gerne. Eric und Heloise haben durch die Geschichte mit Heloises Vater eine enge Verbindung, die aber in diesem Band nicht so gut zur Geltung kommt wie in den Vorgängerbänden. Im MIttelpunkt steht diesmal Heloise, die sich in gefährliche Situationen begibt. Conny Erics Frau hat leider nur eine Nebenrolle, ihr Charakter war mir sehr ans Herz gewachsen.

Der Band ist insgesamt nicht der stärkste der Reihe, jedoch macht das phänomenale Ende die Längen die es gab mehr als wett. Der Schreibstil ist super zu lesen und ich hoffe auf eine weitere Fortsetzung der Reihe.

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Hancock, Grabesstern

Unterhaltsam und spannend
Es ist bereits der dritte Fall in dem die Journalistin Heloise Kaldan und der Kommissar Erik Schäfer zusammen arbeiten. Doch auch ohne Vorkenntnisse kommt man gut in die Handlung. Das Thema Sterbebegleitung ist nicht leicht. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und ihr Privatleben wurde gut in die Handlung eingewoben.
Die Geschichte entwickelt sich langsam, doch zum Schluss gibt es eine überraschende Wendung.
Der Krimi hat mich gut unterhalten.

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Hätte nicht gedacht, daß mich das Buch so fesselt, über sterbebekleidung habe ich noch nie was gelesen, ist auch ein Thema das man nicht gerne liest, aber das Buch ist echt super.

Zusammensetzung.
Das Ende wird kommen. Nur für wen?

Eigentlich wollte Journalistin Heloise Kaldan nur einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Doch als sie sich mit dem todkranken Jan Fischhof anfreundet, beginnt ihr die Sache nahezugehen. Jan scheint etwas auf dem Gewissen zu haben. Seine Hinweise führen Heloise nach Jütland, an die Flensburger Förde, zu einem lange zurückliegenden Fall. Heloises guter Freund Kommissar Erik Schäfer ist misstrauisch: Was weiß sie wirklich über Jan Fischhof? Heloise stößt in ein gefährliches Wespennest. Kann sie ihrer Intuition trauen?

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Nach „Leichenblume“ und „Narbenherz“ ist „Grabesstern“ von Anne Mette Hancock der dritte Teil der Serie um die Investigativjournalistin Heloise Kaldan und Kriminalkommissar Erik Schäfer. Das Buch ist vielschichtig und spannend, hat einige unerwartete Wendungen und ist alles in allem ein solider Krimi. Obwohl es der dritte Teil ist, kann man das Buch natürlich auch ohne Vorkenntnisse lesen, alles Notwendige wird aufgegriffen, sodass es keine Verständnisprobleme gibt. Das einzige Manko ist, dass sich für mich wieder einmal bestätigt hat, dass ich Bücher besser im Original lesen sollte, denn die deutsche Übersetzung machte mir aufgrund handwerklicher Schwächen wesentlich weniger Freude als die dänische Fassung. Aber alles in allem fand ich das Buch besser und spannender als den Vorgänger.
Aber von vorn.
Heloise Kaldan, ihres Zeichens Investigativjournalistin, plant eine Artikelserie über Sterbebegleitung. Um es am eigenen Leib zu erleben, trifft sie den todkranken Jan Fischerhof und möchte ihn in seinen letzten Tagen und Wochen begleiten. Er ist unheilbar an Krebs erkrankt, zudem ist er dement. In einem klaren Moment offenbart er ihr ein grausames Geheimnis und weckt damit ihren kriminalistischen Spürsinn. Stecken hinter den wirren Aussagen des Sterbenden wahre Hinweise auf ein jahrealtes ungelöstes Verbrechen und zwei ebenso ungeklärte Vermisstenfälle? Um sich ein genaueres Bild zu verschaffen, reist Heloise von Kopenhagen ins eher beschauliche jütländische Sønderborg. Kommissar Erik Schäfer steht Heloise wie in den beiden anderen Teilen der Reihe mit Rat und Tat zur Seite und als die beiden sich dem Cold Case widmen, ist plötzlich nicht nur Heloise in höchster Gefahr.
Das Thema Sterbebegleitung fand ich für einen Krimi ungewöhnlich, aber in Zusammenhang mit Demenz wirklich gut verarbeitet. Denn eigentlich haben sterbende Menschen ja nichts mehr zu verlieren und können sich durch die Wahrheit erleichtern. Andererseits ist Jan Fischerhof dement, wieviel Wahrheitsgehalt steckt also in seiner Wahrheit? Diese Frage stellte sich für mich fast bis zum Schluss, den Anne Mette Hancock wirklich meisterhaft in eine (nicht nur für mich) völlig unerwartete Richtung drehte. Aber natürlich ist auch die eigentliche Krimi-Handlung ein zentrales Element, auch wenn sie erst verhältnismäßig spät beginnt. Der Anfang des Buchs ist ein bisschen wie das „Warten aufs Christkind“, denn, wer die Autorin kennt, weiß, dass irgendwann die Spannung einsetzen wird, die Frage ist nur, wann.
Die Charaktere sind, wie ich es von der Autorin gewohnt bin, gut ausgearbeitet und facettenreich beschrieben. Sowohl von Heloise Kaldan als auch von Erik Schäfer erfährt man ein bisschen aus dem Privatleben. Manchmal fand ich Heloises Art etwas anstrengend, sie ist sehr zielstrebig oder, weniger höflich ausgedrückt: nervig und übergriffig. Sprachlich fand ich das Buch eigentlich gut, die deutsche Übersetzung hat einige Schwächen, was mir die Lektüre ab und an vermiest hat. Das fand ich sehr schade, da hätte das Buch Besseres verdient. Auch weiß ich nicht, wie der Titel zustande kam, denn „Pitbull“ (so heißt das Buch im Original) passt wesentlich besser. Als Thriller würde ich „Grabesstern“ auch nicht wirklich bezeichnen, für mich war es eher ein bodenständiger Krimi. Die Geschichte ist natürlich trotzdem gut und spannend, wenn man die Fehler ausblendet, ist sie auch sehr gut zu lesen. Daher vergebe ich für die Geschichte fünf Sterne, wegen der Übersetzung ziehe ich einen ab, also gibt’s von mir insgesamt vier und ich freue mich jetzt schon auf einen vierten Band, denn vor allem in Bezug auf Heloise und ihre Vergangenheit sind noch sehr viele Fragen offen. Diesen Teil empfehle ich für alle Fans der Serie, von Dänemark oder von nordic noir Krimis.

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Die drei bisherigen Krimis von Anne Mette Hancock sind durchweg Spitzenklasse. Die Geschichten sind spannend, die Fälle mit denen sich die Journalistin Heloise Kaldan befasst sind tiefgründig und interessant und die Zusammenarbeit mit Eric Schäfer von der Mordkommission gestaltet sich immer vielschichtig. In „Grabesstern“ begleitet Heloise die letzten Tage eines Mannes, der noch nicht loslassen kann. Sie versucht das Rätsel seines Lebens zu ergründen, mit dem er sich schuldig gemacht hat, um ihm das Sterben in Frieden zu ermöglichen. Sie gerät selbst in Gefahr, genau wie ihr Freund Eric Schäfer. Persönlich muss sie sich auch über ihre Zukunft klar werden. In der Zeitung ändert sich vieles, weil die wirtschaftliche Situation schwieriger wird, und sie trifft ihre alte Liebe im Zuge ihrer Recherchen. Die Spannung steigt und am Ende kommt es zu einer unerwarteten Lösung aller Fäden. Hoffentlich erfahren wir mehr über Heloise und Eric Schäfer.

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Das Buch hat mich sofort auf Grund des tollen Titels und Covers angesprochen. Lassen doch beide auf einen spannenden Thriller hoffen.
Von der Autorin habe ich schon die Vorgängerbände mit Begeisterung gelesen. Jeder Band ist aber in sich abgeschlossen und kann problemlos selbstständig gelesen werden.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind sorgfältig ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Ich muss gestehen, dass dieses Buch, von mir gefühlt das schwächste der Reihe ist.
Es dauert lange Zeit, bis etwas Spannung aufgebaut ist und auch so hat mich das Buch nicht richtig gepackt.
Zur Geschichte, Heloise ist Journalistin und möchte einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Sie begleitet Jan Fischhof, der inzwischen todkrank ist. Jan macht immer wieder Andeutungen, so dass Heloise von Neugier gepackt wird und Nachforschungen anstellt. Dadurch kommt sie nach Jütland und stößt dort auf einen alten noch ungelösten Fall. Doch wie das alles weitergeht und ob sie einen Durchbruch erlangt, wird hier nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Ein unterhaltsames Buch, das leider nicht an die Vorgängerbände heranreichen kann, die Autorin kann definitiv mehr und besser.
Dennoch empfehle ich das Buch gerne weiter, es ist ja nicht schlecht, aber halt nicht ganz so gut wie die anderen.

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Sehr spannender, trotzdem unaufgeregter und nicht überbordender nordischer Krimi. Da werde ich mir die vorgänger wohl auch noch holen.

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Heloise Kalden, Investigativ-Journalistin möchte einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Dafür hat sie sich entschlossen, den totkranken Jan Fischhof in seinen letzten Tagen persönlich zu begleiten. Wenige Tage vor seinem Tod, erwähnt er den Namen eines jungen Mädchens, das vor über 20 Jahren auf Jütland verschwunden ist. Niemand hat sie seither je wieder gesehen. Heloise beschliesst, weiter zu recherchieren, um herauszufinden, was mit Mia Sark geschehen ist. Doch gewisse Leute setzen alles daran, dies zu verhindern.

Das dritte Buch mit Heloise Kalden und Kommissar Erik Schäfer hat mir wieder besser gefallen als sein Vorgänger. Heloise stösst mir ihren Ermittlungen an ihre Grenze, ihr Leben wird sogar bedroht. Der zügige und mitreissende Schreibstil baut eine Spannung auf, die bis zum Schluss durchhält. Ueberrascht wurde ich jedoch im letzten Kapitel. Es bestätigt einmal mehr, manchmal kommt es anders als man denkt. Die Hauptprotagonisten sind gut beschrieben, mit all ihren Ecken und Kanten.

Das Cover und der Titel finde für das Thema «Sterbebegleitung» gut gewählt.

Mir hat dieses Buch gut gefallen, die 4 Sterne sind verdient.

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