Die Hexen vom Tüllinger
Kriminalroman
von Thomas Michael Glaw
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Erscheinungstermin 07.10.2025 | Archivierungsdatum 06.03.2026
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Zum Inhalt
Als Hauptkommissarin Jana Vecera aus München eine Woche Urlaub bei einer Freundin im südwestdeutschen Städtchen Stoppingen macht, erwartet sie Ruhe, Natur – und vielleicht ein Glas Wein mit Blick auf...
Marketing-Plan
Lesung auf der Leipziger Buchmesse 2026
Sonntag, 22. MÄRZ, 14:30 - 15:00
Forum Wortwelten (Halle 2, F606)
Lesung mit Autor Thomas Miachael Glaw: Die Hexen vom Tüllinger
Veranstalter:
Mediathoughts Verlag Dr. Glaw + Lubahn GbR
Dr. Thomas Michael Glaw
Lesung auf der Leipziger Buchmesse 2026
Sonntag, 22. MÄRZ, 14:30 - 15:00
Forum Wortwelten (Halle 2, F606)
Lesung mit Autor Thomas Miachael Glaw: Die Hexen vom Tüllinger
Veranstalter:
Mediathoughts...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783947724611 |
| PREIS | 14,50 € (EUR) |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Dies ist der zweite Band dieser Reihe. Man liest einen atmosphärisch dichten Kriminalroman, der Vergangenheit und Gegenwart auf beklemmende Weise verwebt. Hauptkommissarin Jana Vecera aus München plant eine ruhige Ferienwoche im südwestdeutschen Städtchen Stoppingen, so mit Spaziergängen, Wein und Ausblick auf den Tüllinger Berg. Ihr morgendlicher Jogginglauf mit dem Familienhund endet abrupt. Im Wald liegt eine Leiche drapiert wie in einem Ritual. Es werden Erinnerungen wach von zwei ungelösten Mordfällen vor 30 und 60 Jahren. Sehr zum Missfallen des örtlichen Kommissars beginnt Jana auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Ermittlungen führen sie tief in die verdrängte Nazivergangenheit des Dorfes. Thomas Michael Glaw hat einen spannenden und packenden Krimi verfasst, der mich schnell in den Bann gezogen hat. Man wird als Leser wird man Zeuge einer Vergangenheit, die nie ganz vergangen ist. Jana Vecera ist klug, beharrlich, mit emotionaler Tiefe. Der örtliche Kommissar: skeptisch, traditionsverhaftet. Nebenfiguren: schweigsam, vielschichtig, oft tragisch. Die Protagonisten sind glaubwürdig und tragen die Geschichte mit stiller Kraft. Mir ging diese Geschichte beim Lesen unter die Haut. Für mich ist dieses Buch ein Geheimtipp und erhält eine Leseempfehlung von mir.
Buchhändler*in 551975
Thomas Michael Glaw hat einen tollen Krimi geschrieben, ein Mordfall der sich durch Generationen und ein Dorf entspinnt. Langsam, liebevoll die Handelnden untereinander und spannend. Die Leser können viel dabei lernen, wenn sie möchten!!!! -))))))
Meine Meinung:
Es wird damit geworben, dass dieser Krimi ein „ganz anderer Kriminalroman“ ist. Das mag sein und für mich beginnt das „anderssein“ bereits mit dem Cover. Es hebt sich von allen anderen Büchern ab und fällt einem sofort auf. Weiter geht es auf den ersten Seiten, dort werden die Beteiligten mit einem kurzen Satz vorgestellt. Das finde ich sehr interessant.
Die zuletzt genannte Hauptkommissarin Jana Vecera will eigentlich eine Woche Urlaub machen und mal so richtig entspannen. Allerdings findet sie direkt bei ihrer ersten frühmorgendlicher Joggingrunde eine Leiche. Das heißt, eigentlich findet der Hund ihrer Freundin die Leiche und alle im Ort reagieren etwas merkwürdig. Überhaupt wohnen da interessante Typen, drei Frauen werden mit Hexen betitelt, was so gar nicht mehr in die heutige Zeit passt. Nun ist Jana erst recht neugierig und will vieles in Erfahrung bringen.
Der Autor hat dies alles nicht nur fesselnd geschrieben, er überrascht mit vielen interessanten Wendungen und mit dem Ende hätte so niemand gerechnet, zumindest mir ging es so. Außerdem hat er natürlich nicht nur über die Ermittlungsarbeiten geschrieben, mir hat ebenfalls gefallen, dass viel Privates eingeflossen ist.
Fazit:
„Ein anderer Kriminalroman“, der mir gut gefallen hat und deshalb empfehle ich ihn gerne weiter. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn es eine weitere Folge mit und über Jana geben kann. Potential ist da und vielleicht finde ich auch Antworten auf meine Fragen, schafft der „Schnösel“ es und wird es einen Hund geben.
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ein atmosphärisch dichter Kriminalroman über Schuld und Schweigen, Wahrheit und Verdrängung – und die Geister, die ein Ort nie ganz loswird.
Rezensent*in 1254657
Die Münchner Hauptkommissarin Jana Vecera macht eine Woche Urlaub im badischen Dorf Stoppingen. Sie hofft auf viel Ruhe und stolpert stattdessen beim Jogginglauf über eine Leiche. Eine Mischung aus Neugier und Dorfgeschichten und eine selbstbewusste Irish Setter Hündin namens Melitta VII führen sie immer tiefer in den Fall und zu den Menschen im Ort. Insbesondere den sogenannten "Hexen vom Tüllinger" begegnet sie immer wieder.
Der Schreibstil ist kurz, einfach, ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Der Autor beschränkt sich aufs Wesentliche, lässt durchaus vieles an Tiefe weg, die man sich normalerweise erwartet. Aber dafür stellt er vieles Ungesagte geschickt zwischen den Zeilen in den Raum. Atmosphärisch dicht, mit einer Menge Lokalkolorit, dass schon im Verhalten der Menschen beginnt, erwartet den Leser hier ein kurzer Kriminalroman über die Geister einer Zeit und eines Ortes, die irgendwie nie ganz vergessen sind. Vorurteile und Schild, das Schweigen eines ganzen Dorfes, Nazizeit und Hexerei, erstaunlich viel was hier in so ein kleines Büchlein hineinpasst und dabei stimmig bleibt. Insbesondere das typische nur teilweise Aussprechen vom Dingen innerhalb einer Ortsgemeinschaft, das sich gegenseitig Beobachten, aber nach Außen hin Schweigen, nutzt der Autor geschickt für den Spannungsbogen aus und lockt den Leser mit gezielten, aber nie ausgesprochenen Vermutungen auf falsche Fährten.
Mein Fazit: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Vom Cover her hätte ich es mir nie ausgesucht und ging daher mit eher geringen Erwartungen an das Buch. Zu meiner Überraschung wollte ich es nicht aus der Hand legen, habe unglaublich viel Schmunzeln müssen und viel Freude an der Schrei Kunst des Autors gehabt. Man sollte das Büchlein definitiv mit der Bereitschaft lesen, sich auch auf das Ungesagte und die kleinen Zwischentöne einzulassen, dann erwartet einen hier wunderbare leichte Unterhaltung, die ich persönlich absolut genossen habe. Der heimliche Star des Buches ist in meinen Augen allerdings die Irish Setterine Melitta die Siebte. Wen mein Irish Setter Zeus lesen könnte, wäre er jetzt wohl verliebt. 😅
Journalist*in 1886410
Thomas Michael Glaw entführt die Leser in seinem Kriminalroman „Die Hexen vom Tüllinger“ in eine atmosphärisch dichte Welt, die den süddeutschen Landstrich rund um den Tüllinger Berg mit mysteriösen Ereignissen und historischen Anklängen verwebt. Die Handlung überzeugt durch eine gelungene Mischung aus Spannung, Lokalkolorit und psychologischer Tiefe. Glaw versteht es, die Figuren vielschichtig darzustellen: Sie sind keine bloßen Ermittler oder Verdächtigen, sondern Menschen mit Geheimnissen, Ängsten und Motiven, die sich erst nach und nach offenbaren. Besonders reizvoll ist die subtile Einbindung regionaler Mythen und die Frage, wie Aberglaube und Realität ineinandergreifen. Der Roman bleibt dabei stets packend, ohne in Klischees zu verfallen, und bietet eine fesselnde Lektüre für alle, die Krimis mit kulturellem Hintergrund schätzen.
Bemerkenswert ist zudem, dass Thomas Michael Glaw nicht nur als Autor, sondern auch als Co-Geschäftsführer des Mediathoughts Verlags agiert. Diese Doppelrolle verleiht dem Werk eine besondere Note: Man spürt die kreative Freiheit und den Anspruch, einen „anderen Kriminalroman“ zu schaffen, der sich von gängigen Mustern abhebt. Die sorgfältige Gestaltung des Buches und die klare Struktur der Erzählung spiegeln den hohen Qualitätsanspruch wider, den Glaw und sein Verlag verfolgen. „Die Hexen vom Tüllinger“ ist damit nicht nur ein spannender Krimi, sondern auch ein Beispiel für unabhängige Verlagsarbeit, die literarische Individualität fördert. Wer Lust auf einen intelligenten, atmosphärischen Kriminalroman hat, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben.
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