Violet and Bones

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Erscheinungstermin 09.03.2022 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Nichts nervt Violet Veil mehr, als immer brav zu Hause bleiben zu müssen und als Mädchen nicht ernst genommen zu werden. Dabei wäre sie so gerne Lehrling im Bestattungsunternehmen ihres Vaters! Und gar ein guter! Eines Nachts sieht sie einen Jungen auf dem Friedhof herumirren – es ist Oliver, der eben noch mausetot auf dem Leichentisch ihres Vaters lag. Wie das? War es Mord? Die Dreizehnjährige ist wild entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Zusammen mit ihrem treuen Windhund Bones verfolgt sie mutig jede Spur und landet dabei in den düstersten Ecken Londons.

Ein starkes, aufgewecktes Mädchen beweist allen, was in ihr steckt. Ein mitreißender Krimi, in dem man sich herrlich gruselt und immer wieder schmunzeln muss. Very, very british!

Nichts nervt Violet Veil mehr, als immer brav zu Hause bleiben zu müssen und als Mädchen nicht ernst genommen zu werden. Dabei wäre sie so gerne Lehrling im Bestattungsunternehmen ihres Vaters! Und...


Eine Anmerkung des Verlags

Für Fans von Enola und Sherlock Holmes, Wells & Wong und Downtown Abbey.

Für Fans von Enola und Sherlock Holmes, Wells & Wong und Downtown Abbey.


Marketing-Plan

Instagram-Kampagnen zum Thema Friedhof und die viktorianische Zeit 

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783958541863
PREIS 15,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein schickes Cover und ein tolles Buch (nicht nur) für Jugendliche. Unterhaltsam und kurzweilig präsentiert uns die Auorin die Geschichte um Violet, Bones und Oliver. Violet ist 13 und die Tochter eines Bestattungsunternehmers. Als Mädchen wird sie in ihrer Zeit (viktorianisch) aber nicht ernst genommen und man erlaubt ihr nicht, bei ihrem Vater in die Lehre zu gehen. Als dieser aber in Schwierigkeiten und unter Mordverdacht gerät, will Violet ihm helfen und ihr detektivischer Spürsinn ist gefragt. Zusammen mit ihrem Hund Bones und dem von den Toten auferstandenen Oliver macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Die Figuren und die Geschichte haben mich überzeugt und ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

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Einfach ein Meinsterwerk!!
Ein Mädchen kämpft um das Leben ihres Vaters, trotz aller wiedrigkeiten.
Violet und Bones sind einfach ein unschlagbares Team.

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Ich habe diesen Jugendkrimi verschlungen!
Die Handlung ist spannend geschrieben und so wird das Buch zum echten Pageturner, da man zusammen mit Violet, Oliver und Bones die vorhandenen Puzzleteilchen zusammensetzt.
Dieses Buch werde ich definitiv für unsere Buchhandlung einkaufen und persönlich weiterempfehlen.

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Was für ein taffes und nettes Mädchen ist diese Violet. Diese Gedanken sind mir beim Lesen der ersten Zeilen durch den Kopf geschossen. Nicht nur, dass sie als Tochter eines Bestatters, ein völlig unverkrampftes Verhältnis zum Tod hat, so steckt sie doch voller Leben. Leider setzen die gesellschaftlichen Zwänge des 19. Jahrhunderts ab und an ihrem Tatendrang Grenzen und auch ihre Eltern sehen sie lieber über einer Stickerei als bei der Mitarbeit im Bestattungswesen. Aber das alles wird sich ändern, als eine der Leichen, die am nächsten Tag beerdigt werden soll, wieder lebendig wird, ihren Sarg verlässt und die Frage im Raum steht, wer hinter all dem steckt. Und dann werden auf einmal schreckliche Vorwürfe gegen Violets Vater verbreitet.
Aber nicht mit Violet, die zusammen mit ihrem Hund Bones anfängt zu ermitteln, Leute befragt und sich in üblen Gegenden gewitzt durchschlagen muss und dabei irgendwann selbst in großer Gefahr schwebt.
Ein unglaublich mitreißend geschriebenes Buch mit einer sehr sympathischen Ich- Erzählerin, die den Leser an ihren Gedanken, ihrer Freude und Sorgen so teilnehmen lässt, als stünde man direkt neben ihr. Ein Buch, welches ich nicht aus der Hand legen konnte, welches mich berührt und nachdenklich gemacht hat. Denn Violet steckt voller Weisheit über das Leben und den Tod. Ein wirklich lesenswertes Buch, welches ich von ganzen Herzen empfehlen kann.

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Sophie Cleverly - Violet and Bones

Meinung
die Person Violet habe ich wirklich gemoch.
Die anderen Charaktere in diesem Buch haben die Zeit und die Geschichte zum Leben erweckt.
Wie wenig Mitspracherecht Frauen und Mädchen zu der Zeit hatten
Die Spannung hält einen auf auf den Beinen, während Violet, Oliver und Violets Hund Bones versuchen, das Geheimnis auf ihre eigene Weise zu lüften.
Der Schreibstil war schlicht, aber gelungen.
Die Geschichte hat mir gut gefallen

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Frauenpower

Zum Inhalt:
Violet ist ein Teenager im viktorianischen London. Ihr Vater – ein örtlicher Bestatter – wird verhaftet und angeklagt, vier Männer erschlagen zu haben. Dafür droht ihm die Todesstrafe. Da die Polizei glücklich scheint einen Verdächtigen zu haben und nicht mehr in andere Richtungen ermittelt, nimmt Violet das Heft in die Hand, den wahren Täter zu finden. An ihrer Seite sind ihr Hund Bones und Oliver, ein Straßenjunge, der dem Mörder entkommen ist.

Mein Eindruck:
Violet ist ein Charakter, der bestimmt von der Zielgruppe (Jugendliche ab 11 Jahren) geliebt wird: Taff, gewitzt und zupackend. Sie behauptet sich in einer Umgebung, die ihr nichts zutraut und schafft das Unmögliche. Die Geschichte dazu ist wunderbar: Gruselig, aber nicht wirklich blutrünstig – also auch für junge Gemüter gut zu verkraften, ohne sie zu traumatisieren. Der Schreibstil ist leicht gehalten, aber nicht trivial, dadurch gut lesbar ohne zu langweilen. Ein wunderschönes Setting: Friedhof in London, dazu Kutschen und andere altmodische Fortbewegungsmittel, Hausmädchen und Clubs; - sehr passend für ein Lese-Erlebnis, das einen in andere Zeiten und Umgebungen katapultiert und damit die Fantasie anregt.

Mein Fazit:
Perfekte Start-Lektüre für junge Leser/innen

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Grusel in London

Violet Victoria Veil ist 13 Jahre alt und besitzt einen jungen Windhund, den sie Bones genannt hat. Sie hat einen 6jährigen Bruder, Thomas. Der Vater Edgar ist Bestatter, die Familie lebt am Friedhof. Während Thomas die Schule besucht, ist dies für Violet nicht einmal vorgesehen, denn Mädchen benötigen keine Ausbildung im London am Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei würde Violet so gerne einmal in den väterlichen Betrieb einsteigen, und 7hn gemeinsam mit dem Bruder führen. Der Umgang mit den Toten ist ihr vertraut und alles andere als belastend für sie. Als eines Nachts ein Junge vor Violet auftaucht, der eigentlich tot in seinem Sarg liegen sollte, beginnt ein unglaubliches Abenteuer für das Mädchen und es muss sich überwinden und an den vor ihr liegenden Aufgaben wachsen.

Für das Buch ist eine Altersvorgabe von 11 Jahren angegeben und die erscheint mir voll und ganz akzeptabel zu sein. Sicher das Thema Tod und Abschied wird behandelt und es gibt gruselige Szenen, doch nie in brutaler oder abstoßender Weise. Im Gegenteil, die Autorin behandelt das Thema so wie es ist - ein Teil unseres Lebens. Violet, die nicht ängstlich ist und offen für seltsame Dinge, die nicht erklärbar sind, ist ein starkes Mädchen, mit Zielen, die es verfolgt und umsetzen möchte. Dabei hilft ihr ihr Hund Bones, er stärkt und unterstützt sie in ihren Abenteuern. Die Rolle der Violet macht einen großen Sprung zur Selbstständigkeit in der Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausnehmend gut. Sie bewältigt ein schwieriges Thema mit einer ungeheuren Leichtigkeit und mit einer gewissen Nonchalance. Die Geschichte ist anrührend und fesselnd gleichzeitig. Die verwendete Sprache ist jugendlich und lässt sich wundervoll fließend lesen.

Von Herzen gerne vergebe ich dem Buch wohlverdiente fünf von fünf möglichen Sternen und spreche ihm eine unbedingte Leseempfehlung aus. Ich hatte unglaublichen Spaß bei der Lektüre und fühlte mich jederzeit hervorragend unterhalten. Ein Krimi, der nicht nur Kindern Spaß bereitet.

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Das ist es wieder, das tapfere und mutige Mädchen, das in einem Zeitalter, in dem Mädchen nicht viel bedeuten, sich gegen die Regeln auflehnt und eigenständig denkt und handelt. Violet ist ein sympathisches und neugieriges Mädchen, das nicht akzeptieren kann, dass der Vater wegen einer Mordanklage verhaftet wird. Gegen alle Verbote macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter und stößt bald auf einige Ungereimtheiten. Immer mit dabei „Bones“ ihr Windhund, der einen siebten Sinn zu haben scheint. Und auch Oliver, der Junge, dem der letzte Mordanschlag galt, unterstützt sie auf der abenteuerlichen Suche nach der Wahrheit.

Ihr Zuhause ist das kleine Bestattungsinstitut, ihr Garten ist der Friedhof und dort wispern die Geister Violet allerhand zu. Ob sie es schafft, ihren Vater vor der drohenden Hinrichtung zu bewahren? Das verrate ich natürlich nicht, aber es lohnt sich, das herauszufinden.

Über das empfohlene Lesealter von 11 Jahren bin ich nur ein paar winzige Jahrzehnte hinaus, doch auch mir hat das Lesen Spaß gemacht, auch wenn man an dem einfach gehaltenen Schreibstil deutlich merkt, dass die angesprochene Zielgruppe noch sehr jung ist. Das Buch ist spannend, trotz der Mordfälle nicht brutal, bietet sympathische Figuren und es scheint der Beginn einer Serie um Violet und Bones zu sein. Ich bin sicher, das es viele junge Leserinnen begeistern wird.

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Violet ist auf einem Friedhof aufgewachsen. Als Tochter des Totengräbers gehört der Tod mit zu ihrem Leben. Eigentlich möchte sie nichts lieber, als das Geschäft ihres Vaters übernehmen. Doch im England des 19. Jahrhunderts sieht niemand eine Person in ihr, alle nur „das Mädchen“. Als der junge Oliver, der eigentlich tot auf dem Leichentisch ihres Vaters lag, quicklebendig auf dem Friedhof gefunden wird, wird Violet neugierig. Wer hat ihn niedergeschlagen und warum sterben in letzter Zeit so viele junge Männer? Die Ermittlungen werden persönlich und müssen schnell vorangehen, als ihr Vater verdächtigt wird. So stürzen sich Violet, ihr Hund Bones und Oliver in ein Abenteuer.


Schon allein wegen Violet sollte man das Buch lesen. Sie ist etwas Besonderes und das nicht nur, weil sie auf einem Friedhof aufgewachsen ist und manchmal das Gefühl hat, die Toten zu verstehen. Sie ist ein Mädchen, das sich Gedanken um ihre eigene Position und Zukunft macht. Obwohl sie das ein oder andere mal gegen das verstoßt, was man ihr aufgetragen hat – und wie sie sich zu benehmen hat – ist sie keine typische Rebellin, die um jeden Preis aus der ihr vorbestimmten Rolle ausbrechen will. Sie macht sich aber viele Gedanken darüber, was ein Mädchen darf und soll und wie sie von anderen wahrgenommen wird. Anstatt sich dagegen zu stemmen und aufzulehnen nimmt sie kleine Schritte vor, in dem sie sich bewusst wird, was sie eigentlich will und wie sie die Sicht von anderen auf sich selbst ändern kann. Schon alleine das hat mich beeindruckt.

Violet kommt durch die „Wiederauferstehung“ von Oliver einem Geheimnis auf die Spur, bei dem es nicht nur um die Morde geht, sondern auch um eine geheimnisvolle Frau, der sie immer wieder begegnet. Der Krimi ist dabei beinhart, die Lösungen und Ermittlungsschritte dem Alter der Leser (es ist ein Kinderbuch) angepasst und so kommen Violet und Oliver – zusammen mit ihrem Hund Bones, der immer mal wieder etwas Wichtiges beizutragen hat – der „Schwarzen Witwe“ langsam aber sicher auf die Spur.

Fazit: Hier hat alles gepasst – die Hauptprotagonistin war ungemein sympathisch, die Ermittlungen und das Abenteuer passend für ein Kinderbuch. Gewürzt wurde das Ganze durch die ernsten Themen, die miteingeflochten wurden. Nicht nur die Stellung von Mädchen/Frauen wird hier angesprochen, sondern auch der Tod und Trauer. Mir hat das Ganze sehr gut gefallen.

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Ein Haus neben dem Friedhof, eine Leiche, die sich als gar nicht so tot herausstellt, und ein Kriminalfall, der nach einer Lösung verlangt - in einem Kinderbuch? Aber ja - und wie! Um ihren unschuldig verdächtigten Vater zu entlasten, wird Violet zur Ermittlerin. Stets an ihrer Seite sind ihr treuer Hund Bones sowie Oliver - der Junge ohne Gedächtnis, der in der Leichenhalle wieder zu sich kam. Wenn sie herausfinden können, wer Oliver wirklich nach dem Leben trachtete, dann können sie die Unschuld von Violets Vater beweisen.
Ein rasanter viktorianischer Kinderkrimi mit durchweg sympathischen Figuren und viel Witz. Hoffentlich folgen bald noch weitere Abenteuer dieses Trios.

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Violet Victoria Veil lebt mit ihren Eltern, ihrem kleinen Bruder Thomas und ihrem Hund Bones neben einem Friedhof, da ihr Vater von Beruf Leichenbestatter ist. Doch dass ist noch lange nicht das Ungewöhnlichste an Violet, denn sie kann die Toten spüren und empfängt eine Art Gefühlsecho von ihnen, wenn sie über den Friedhof geht. Jedoch hat sie niemand auf den Tag vorbereitet, an dem sie einer echten Leiche gegenübersteht, die wieder zum Leben erwacht ist. Oder war Oliver gar nicht tot?

Das Buch beginnt direkt höchst ungewöhnlich mit den Worten „ich wurde in einer Leichenhalle geboren“. Worte, die Violet an den Leser richtet, um zu beschreiben, wie ihr Leben begonnen hat, obwohl eine Leichenhalle ein Ort ist, an dem die meisten Menschen ihr Ende finden. Genau dieser eine Satz hat in mir schon eine gewisse Neugierde geweckt herauszufinden, wer denn diese Violet Veil ist und vor allem was für eine Geschichte sich hinter diesem Anfang verbirgt. Und im Rückblick muss ich sagen, dass ich mit vielem gerechnet habe, aber dass die Geschichte so interessant und spannend wird, hätte ich nicht vermutet.

Dies hat zum einen damit zu tun, dass Violet recht bald vor der Situation steht, dass ihr Vater wegen Mordes angeklagt wird. Er soll für einen Mord die Todesstrafe erhalten, den er nicht begangen haben kann. Oder doch? Violet befindet sich, nachdem ihr Vater im Gefängnis landet, im ständigen Konflikt mit sich selbst, da sie auf der einen Seite gedacht hat, sie wisse, wer ihr Vater ist, allerdings tauchen dann plötzlich Beweise auf, die gegen seine Unschuld sprechen. Wem kann Violet noch vertrauen und vor allem wer hätte ein Interesse daran, ihrem Vater zu schaden?

Der Polizei ist dabei eher weniger daran gelegen, sich mit dem Fall noch zu beschäftigen, denn sie haben ihre Beweise und warum sollten sie auf die Zweifel eines jungen Mädchens hören. Zunächst steht Violet deswegen mit ihren Ermittlungen nach dem wahren Täter allein da, aber bekommt bald tatkräftige Unterstützung von dem „wiederauferstandenen“ Oliver und ihrem Hund Bones. Zu dritt gehen sie Beweisen nach und versuchen die Unschuld von Violets Vater zu beweisen. Diese Suche nach der Wahrheit fand ich ziemlich spannend, denn wie so oft ist nichts, wie es am Anfang scheint.

Darüber hinaus empfand ich auch Violet als sehr sympathisch und mir tat es leid, dass sie von allen dermaßen unterschätzt wird. Auch von ihrem Vater, der ihr den Betrieb eines Bestattungsunternehmens nicht zutraut, da sie eben ein Mädchen ist und dies kein Beruf für ein Mädchen ist. Dabei ist sie tougher als z.B. Oliver, der eher zartbesaitet wirkt.

Auf jeden Fall war es eine sehr spannende Geschichte, die viel zu schnell ihr Ende gefunden hat. Allerdings hoffe ich, dass es vielleicht in der Zukunft mehr Bände von „Violet and Bones“ geben wird, denn Violet macht sich ziemlich gut als Ermittlerin.

Aus diesem Grund kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der eine ungewöhnliche Geschichte über ein Mädchen lesen will, das mit Toten kommunizieren kann und dabei einen Mordfall löst.

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Die dreizehnjährige Violet wächst im viktorianischen England als Tochter eines Bestatters auf. Sehr zu ihrem Missfallen muss sie sich auch den Sitten und Gebräuchen dieser Zeit fügen. Obwohl sie gerne den betrieb ihres Vaters weiterführen würde, verweigern sich ihre Eltern ihrem Wunsch strikt und bestehen auf einer Erziehung zur jungen Dame. Dagegen rebelliert Violet weitestgehend ohne Erfolg, bis eines Tages ein vermeintlich Verstorbener quicklebendig vor ihr steht.
In diesem Jugendkrimi versetzt sich Cleverly geschickt in die Gedanken des Mädchens in viktorianischer Zeit. Sehr schön werden auch die gesellschaftlichen Konventionen geschildert. Violet erscheint als mutiges und durchsetzungsstarkes Mädchen, das sich in ihrer Position selbstbewusst behaupten kann. Leider werden manche Aspekte der Handlung nur vordergründig beschrieben und die Motive bleiben für die Leserin unklar. für mich war auch das Ende des Buchs sehr vorhersehbar. Als Jugendroman auf Grund der genannten kleinen Schwächen für mich vier Sterne wert!

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar im Austausch für eine ehrliche Meinung.

Ich war sofort in das Cover verliebt und hatte richtig Lust, die Geschichte von Violet und Bones zu lesen.

Violet war mir sofort sympathisch, denn sie wollte mehr vom Leben, als sie es zur damaligen Zeit als Mädchen oder Frau erwarten konnte, und wollte sich nicht mit einem Schicksal am Stickrahmen abfinden.
Der Einstieg in die Story war für mich etwas holprig, was vielleicht an einer gewissen Distanz zwischen den Figuren lag, so habe ich es jedenfalls empfunden. Auch wurde auf einiges an ausführlichen Beschreibungen und Erklärungen verzichtet, zum Beispiel vom Haus, den Charakteren oder den Gepflogenheiten der damaligen Zeit, was ich etwas vermisst habe. Der Story selbst tat das aber keinen Abbruch.

Violet, Oliver und Bones auf Spurensuche zu begleiten war tatsächlich sehr fesselnd und manchmal etwas unheimlich.
Leider empfand ich den Fall in seiner Konstruktion und auch in der schlussendlichen Aufklärung aber etwas zu gekünstelt. Auch hier fehlten mir irgendwie ein paar Erklärungen, um das Motiv richtig schlüssig zu machen. Der "Aha-Moment" kam bei mir nicht richtig auf.
Auch die Nebencharaktere sind allesamt blass geblieben. Das hat mich zwar nicht wirklich gestört, ist aber aufgefallen. Das Nachwort der Autorin lässt jedoch auf eine Buchreihe schließen, also lernen wir die Figuren vielleicht noch etwas besser kennen.

Mein Fazit: Violet, Oliver und Bones sind ein super Team und es hat Spaß gemacht, ihr Abenteuer zu lesen. Ich bin schon neugierig, wie es auf dem Seven Gates Friedhof weitergeht.

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kleine Detektivin

Violet lebt im 19. Jahrhundert in England. Ihr Vater ist Bestatter und ihr größter Wunsch ist es, als Lehrling bei ihm anfangen zu dürfen, doch das ist zu ihrer Zeit noch nicht gestattet. Immer an ihrer Seite ist ihr Windhund Bones. Eines Nachts entdeckt sie den Jungen Oliver, der erinnerungslos und patschnass durch den Friedhof geistert. Das wundersame daran ist, Oliver lag heute Nachmittag noch auf dem Leichentisch ihres Vaters. Was ist mit Oliver passiert? Wer wollte ihn ermorden? Violet möchte seinen Erinnerungen auf die Sprünge helfen und so begeben sie sich auf die Suche nach dessen Mörder.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war spannend und flüssig geschrieben. Ein bisschen gruselig aber nicht zu gruselig für Jugendliche. Violet hat mir gut gefallen, sie hatte ihren eigenen Willen und immer versucht, sich ihren Wunsch zu erfüllen. Natürlich hat sie nicht auf ihren Vater gehört, als dieser ihr verboten hat selbst Ermittlungen anzustellen, und ist mit Oliver und Bones losgezogen um herauszufinden, wer hinter den Morden steckt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es noch ein weiters Buch geben wird. 4 von 5*.


REZI wird nach dem 09.03.2022 gestreut

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Violet und Bones ermitteln…

Mit der dreizehnjährigen Violet Veil hat die Autorin Sophie Cleverly eine sympathische, mutige und clevere Detektivin erschaffen – zusammen mit ihrem schwarzen Windhund namens Bones bildet sie ein unschlagbares Team.


„Meist sind die Toten nicht sehr gesprächig. Doch schon bald sollte ich einem Toten begegnen, der viel mehr zu sagen hatte als all die anderen.“ (Violet) – Seite 7, eBook

Violet ist die Tochter des örtlichen Bestattungsunternehmers und lebt zusammen mit ihrer Familie direkt an den Toren des Seven Gates-Friedhofs. Ihr Wunsch ist es, im Beerdigungsinstitut mitzuhelfen und selbst einmal eine ausgebildete Bestatterin zu werden. Nur ist das in England im 19. Jahrhundert leider noch so gut wie unmöglich.
Doch eines Tages ändert sich einiges: Ein Junge namens Oliver wird für die Beerdigung vorbereitet – doch in der Nacht darauf ist sein Sarg plötzlich leer. Violet folgt verdächtigen Geräuschen und findet Oliver völlig orientierungslos auf dem Friedhof – er kann sich an nichts erinnern. Zusammen mit ihrem Hund Bones und Olivers Hilfe geht sie den mysteriösen Geschehnissen der letzten Wochen auf den Grund. Denn Oliver war nicht der einzige junge Mann, der bei ihnen im Beerdigungsinstitut gelandet ist…

Die Handlung ist spannend und lässt sich angenehm leicht lesen – schnell lernt man Violet und Bones kennen und auch, dass es für ein Mädchen im 19. Jahrhundert alles andere als leicht ist. Als dann plötzlich ein Totgeglaubter quicklebendig vor ihr steht und sich eine mysteriöse schwarzgekleidete Frau auf dem Friedhof rumtreibt, versucht Violet den Geschehnissen auf den Grund zu gehen.
Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse…

„Ich aber konnte den Blick nicht vom Fenster abwenden. Denn mir war etwas aufgefallen, etwas, das den anderen entgangen war.
Ein Aufblitzen von weißen Augen in der Dunkelheit und ein Schatten, der in der Nacht verschwand.“ (Violet) – Seite 13, eBook

Das Besondere ist hier, das Violet über eine spezielle Gabe verfügt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass diese noch mehr in den Vordergrund rückt. Dieses interessante Detail geht leider etwas unter und hätte gern noch zentraler sein können.

Die Geschichte nimmt einige überraschende Wendungen – fremde Personen, mysteriöse Tagebucheinträge und ungelöste Mordfälle sind nur einige Themen. Gleichzeitig ist alles in einem leichten Stil geschrieben (in der Ich Perspektive aus Violets Sicht) und daher auch gut geeignet für etwas ältere Kinder.

„In der Luft lag das leise Lachen der alten Geister. Für einen Moment war die Welt in Ordnung.“ (Violet) – Seite 164, eBook

Mein Fazit: Eine gelungene Detektivgeschichte mit einer sympathischen und cleveren Hauptfigur. Angesiedelt im viktorianischen England erlebt Violet zusammen mit ihrem Hund Bones und dem totgeglaubten Oliver einige Abenteuer – seltsame Vorkommnisse häufen sich…
Spannend und in leichtem Stil erzählt – ein schönes Jugendbuch mit einem Hauch Mystery.

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Violet Veil ist 13 Jahre alt und streift am liebsten mit ihrem Hund Bones über den Friedhof. Als Tochter eines Bestatters hat sie gelernt, mit dem Tod umzugehen und eigentlich würde sie gerne viel mehr Verantwortung im Unternehmen ihres Vaters übernehmen. Das gehört sich aber in dieser Zeit - wir befinden uns im viktorianischen London - nun einmal nicht für Mädchen, was Violet ungemein ärgert. Doch als dann eine Mordserie geschieht und eines der Opfer vor ihren Augen wieder lebendig wird, benötigt Violets Vater auf einmal ihre Hilfe – denn er wird verdächtigt, der Täter zu sein.

„Der lebende Tote von Seven Gates“ ist der erste Band der neuen Kinderbuchreihe von Autorin Sophie Cleverly, aus deren Feder auch schon die Bücher rund um die Schwestern Scarlet und Ivy und die Eliteschule Rookwood stammen. Da das Internat auch in der vorliegenden Geschichte kurz erwähnt wird, gehe ich davon aus aus, dass beide Reihen im selben Universum angesiedelt sind. Der Schreibstil ist erfrischend; mal lustig, mal ernst und lässt Violets Welt vor unserem Augen zum Leben erwachen. Auch die Hauptcharaktere Violet und Oliver (das ist der eigentlich tote Junge) sind durch und durch sympathisch, auch wenn sie ihre kleinen Macken und Schwächen haben.

Neben einer soliden Krimihandlung, die für geübte Leser*innen natürlich leicht aufzulösen ist, bietet die Geschichte jedoch auch andere wichtige Themen, zum Beispiel die Kluft zwischen arm und reich sowie die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau. Für Violet als Mädchen sind nur Aufgaben wie Sticken und vielleicht noch das Polieren der Särge vorgesehen. Da frustriert es sie sehr, dass Oliver, der so plötzlich in ihr aller Leben tritt, ganz selbstverständlich dem Vater zur Hand gehen darf.

Im Verlauf der Handlung beginnen die Machtverhältnisse sich jedoch zu verschieben und auf einmal ist Violet die einzige, die ihren Vater noch retten kann. Interessant fand ich zudem, dass auch ihre Mutter mit der Zeit die eigene Stellung in der Familie überdenkt und sich wünscht, an mancher Stelle anders reagiert zu haben. Diese Reihe muss ich unbedingt weiter verfolgen!

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Violet lebt mit ihrer Familie neben einem Friedhof. Ihr Vater leitet ein Bestattungsunternehmen. Eines Nachts beobachtet sie auf dem Friedhof etwas Unglaubliches. Der Junge Oliver, der eigentlich tot sein soll, irrt zwischen den Gräbern herum. Violet möchte diesem unheimlichen Ereignis auf den Grund gehen und macht sich auf die Suche nach Antworten.

Anhand der Inhaltsangabe hatte ich im Buch mehr Anteil von Fantasy/Mystery erwartet. Nachdem die vermeintliche Auferstehung von Oliver eine natürliche Erklärung hatte, beschränkte sich der Mystery-Inhalt auf einen sehr kleinen Teil. Das Setting im viktorianischen Londons fand ich ganz gut und mehr Fantasy hätte dort eigentlich sehr gut reingepasst.

Durch die Zeit, in der die Geschichte spielt, geht es oft darum, dass Violet als Mädchen nicht viele Entscheidungsfreiheiten hat und ungerechter als ihr jüngerer Bruder behandelt wird. Es ist zwar eine gute Botschaft, dass sich Violet gegen dieses Gesellschaftsbild auflehnt, aber sie ist leider kein sympathischer Charakter. Sie wirkt herrisch und bevormundend gegenüber Oliver und verhält sich oft nicht wie eine 13-jährige. Violets Windhund Bones bekommt – entgegen der Aussage im Titel – nicht den Auftrittsanteil, den man erwarten würde.

Der Kriminalfall war für ein Kinderbuch in Ordnung. Es fehlte stellenweise an Spannung und der Fall hätte interessanter aufgebaut werden können. Die Auflösung fand ich nicht besonders überzeugend. Allgemein hat mir auch einfach der Schreibstil zu schaffen gemacht, der mich nicht wirklich in die Geschichte ziehen konnte. Ich habe dadurch sehr lange für das Buch gebraucht.

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Violet ermittelt
Violet ist die Tochter eines Leichenbestatters und unzertrennlich mit ihrem schwarzen Windhund Bones verbunden. Manchmal kann sie die Geister auf dem Seven Gates Friedhof flüstern hören. Zu ihrem Bedauern darf sie, weil sie ein Mädchen ist, nicht im Bestattungsinstitut helfen. Dabei weiß sie sehr gut über alles Nötige Bescheid. Dann geschieht Merkwürdiges, ein tot geglaubter junger Mann spaziert aus dem Haus. Er, nicht sie, darf Lehrling im Geschäft werden. Aber um seinen geplanten Tod gibt es ein Geheimnis, das Violet aufklären möchte. Nicht nur dieses. Ihr Vater wird des Mordes angeklagt. Das kann nicht sein!
Sophie Cleverly schreibt sehr anschaulich, man kann sich die lebhafte, unternehmungslustige und clevere Violet sehr gut vorstellen. In lebendiger Sprache, angepasst an das empfohlene Lesealter ( ab 11 Jahren) liest sich das Buch unterhaltsam und spannend. Sophies unerschrockenes und mutiges Verhalten entspricht so überhaupt nicht den Vorstellungen dessen, wie ein Mädchen in Viktorianischer Zeit zu sein hatte. Ich mag sie!
Detektivroman für Teenager, herausgegeben von Mixtvision.

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Violet ermittelt

Violet ist ein etwas unkonventionelles Mädchen, das sich nur schlecht in die Sitten und Gebräuche ihrer strengen Zeit einfügen kann. Bones ist ihr Windhund, der sie immer begleitet. Die Dreizehnjährige würde so gerne eine Lehre im Bestattungsinstituts ihres Vaters machen, aber sie ist ja ein Mädchen und deshalb ziehmt sich das nicht. Eines Nachts entdeckt sie, wie der angeblich tote Oliver auf dem Friedhof herumläuft - was hat es damit auf sich? Und dann gerät auch noch ihr Vater unter Mordverdacht. Eine wunderbare erfrischende Protagonistin, die uns immer wieder mit ihren Lebensweisheiten überrascht. Ein tolles Kinderbuch, altersgerecht und flüssig geschrieben.

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Das Buch ist sehr gut geschrieben. Es ist schon jetzt eines meiner Lieblingsbücher. Ich liebe Krimis mit Jugendlichen, so wie Flavia de Luce und Wells & Wong, nur das dieser hier quasi nur auf dem Friedhof spielt. Ich habe mich sofort "heimelig" gefühlt. Ja, ihr denkt jetzt auf dem Friedhof und heimelig??? Ja, das ist wirklich so. Der Schreibstil und die Geschichte sind einfach wunderbar. Ich fand den Beginn etwas verschreckend, aber den Verlauf dagegen sehr gut. Violet versucht zusammen mit dem Hund "Bones" und ihrer, nun wieder lebenden Leiche, Oliver den gesamten Fall zu lösen.
Warum??? Ihr Vater steht unter Verdacht vier Menschen umgebracht zu haben, es deutet alles daraufhin, dass ihr Vater schuldig ist, aber da Oliver aufgrund seiner Verletzung sich im Moment nicht erinnern kann und auch versucht die Polizei vom gegenteil zu überzeugen, darauf lässt sich der Inspector nicht ein und nun soll Violet´s Vater hängen...

Ich bin so gespannt auf den Folgeband und hoffe nicht mehr so lange warten zu müssen, denn die Zusammenarbeit der Kinder und des Hundes war wunderbar geschrieben...

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Ich hatte den Roman noch vom Adventskalender bei NetGalley übrig und es war endlich mal an der Zeit. Am Anfang habe ich mir ein bisschen was anderes vorgestellt, da ich durch den Klappentext, mir eher etwas mehr Fantasy vorgestellt hatte. Am Ende war es aber einfach nur ein Krimi, für Jugendliche. Im Laufe des Buches, wird es sogar ein wenig emotional, als man miterleben muss, wie Violets Vater fälschlicherweise für mehrere Morde verhaftet wird. Und früher gab es keinen langen Prozess und im-Zweifel-für-den-Angeklagten.
Das Buch ist gut geschrieben, sodass eine richtige Stimmung und Spannung entsteht und am Ende man zu einem guten Happy-End kommt. Die Charaktere sind gut beschrieben und auch das ganze Setting spricht mich an. Ich bin ja eh ein London-Fan. Die Geschichte ist ganz leicht fantastisch angehaucht, denn Violet kann leicht die Spuren der Toten lesen bzw. fühlen. Wobei es bestimmt viele Menschen gibt, die von sich behaupten mit den Toten sprechen zu können.
Zum Schluss hin kann man den Roman als Erstlings Werk in die Richtung Krimi auf jeden Fall empfehlen. Es ist nicht zu schwer geschrieben, aber trotzdem fesselnd.

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Eine schwarze Witwe, ein überraschend noch am lebender Junge und ein sehr cleveres Mädchen..

Violet ist die Tochter eines Bestatters, doch im Geschäft auszuhelfen gehört sich nicht für eine junge Miss, was ihr gar nicht gefällt. Dann stellt sich ein totgeglaubter Junge, als unerwartet lebendig heraus, ihr Vater wird wegen Mordes verhaftet und eine geheimnisvolle, in schwarz gekleidete Frau schleicht durch die Gegend.
Und Violet beginnt zu ermitteln.

Meinung:

Ich fand dieses Buch wirklich toll :).
Violet ist eine wunderbare und sehr willensstarke Heldin, die nicht so schnell aufgibt. Es war klasse sie beim Ermitteln zu begleiten. Ich mochte ihre Hartnäckigkeit, ihre Verletzlichkeit und ihre Kombinationsgabe.
Und auch Bones und Oliver waren mir sehr sympathisch. Gerade Oliver, der immer weiter an Mut gewinnt und Violet so wudnderbar unterstützt.
Die Handlung war spannend und bis zum Enden interessant.

Fazit: Ein wirklich tolles und spannendes Kinderbuch, ich kann es echt empfehlen.

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Violet Veil ist in einer Leichenhalle geboren und wächst auf einem Friedhof auf. Ihr Vater ist der Totengräber vom Seven Gates Cemetery und von daher ist sie den Umgang mit Toten gewöhnt. Nicht gewöhnt ist sie, dass besagte Tote plötzlich aufstehen und über den Friedhof taumeln, doch genau das passiert mit einem Jungen, der am nächsten Tag beerdigt werden sollte. Oliver - an seinen Namen erinnert er sich - hat keine Ahnung,, was ihm passiert und wie er hier gelandet ist, doch Violet erkennt sofort, dass es einen Zusammenhang geben muss zwischen ihm und den Männern, die in letzter Zeit mit derselben Wunde geliefert wurden wie er. Jemand hat versucht, ihn zu ermorden! Zusammen mit Bones, dem Hund, machen sie sich auf, den Fall zu lösen und Violets Vater vor der Schlinge zu retten.

Hier liegt ein wirklich gut geschriebenes Jugendbuch vor, das uns ins Ende des 19. Jahrhunderts entführt, wo Mädchen nicht frei wählen durften, was sie werden wollten, immer gehorsam und still zu sein hatten. Violet ist ein Freigeist, der sich diesen Regeln nicht beugen möchte und vor allem alles dafür tut, um ihrem neuen Freund zu helfen und ihren Vater zu befreien. Es hätte gern noch ein paar andere Verdächtige geben dürfen als die Person, die es schlussendlich war, und der Hund war eindeutig zu clever, aber die Geschichte selbst hat sich schön lesen lassen und Spaß gemacht. Weitere Fälle von Violet, Bones und Oliver dürfen folgen!

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Etwas ungewöhnliche Detektivgeschichte

Violet lebt mit ihren Eltern & ihrem Bruder auf einem Friedhof, ungewöhnlich? Etwas schon, allerdings betreiben sie ein Bestattungsinstitut & für sie ist es somit ganz normal, sie kennt es ja auch nicht anders. Wichtig ist noch zu sagen, das diese Geschichte in England des 19. Jahrhunderts spielt, was es für mich besonders gemacht hat. Ich mochte den flüssigen Schreibstil & auch das einige heutzutage selten gebrauchte Worte einflossen, wie z.B. Rabaukin. :) Violet ist nicht unbedingt das brave junge Mädchen, das sich ihre Eltern wünschen würden, aber sie ist liebenswert & wird von ihrem ziemlich cleveren Windhund Bones begleitet, so auch auf ihrem Weg einen unvorhergesehenen Mordfall zu lösen. Die Geschichte ist in sich abgerundet & ich mochte auch das die Autorin im Nachwort erwähnte das sie mit einem Verlust zu kämpfen hatte & diese Geschichte ihr dabei etwas half es zu verarbeiten. :)

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Violet Veil ist die Tochter eines Leichenbestatters und wohnt mit ihrer Familie neben dem Friedhof. Violet würde gerne in die Fußstapfen ihres Vaters treten, doch als Mädchen darf sie den Beruf nicht ausüben. Ihre Bestimmung ist es, im Haushalt zu helfen, zu nähen und hübsch auszusehen. Doch Violet kann das nicht und tritt mit ihrem Verhalten oft in Fettnäpfchen.
Eines Nachts sieht sie einen Jungen auf dem Friedhof umherirren. Als sie ihn ansprechen will, merkt sie, dass es Oliver ist, die kurz zuvor noch im Leichenschauhaus für tot durch Mord erklärt wurde. Violet will herausfinden, wer Oliver ermorden wollte und macht sich mit ihm zusammen auf die Suche nach Hinweisen.
Immer an Violets Seite ist ihr treuer Hund Bones, der mit einem siebten Sinn ausgestattet zu sein scheint. Denn er ist Violet in vielerlei Hinsicht von großer Hilfe.

Was sich im Klappentext sehr interessant nach einer Geschichte a la Flavia de Luce oder Enola Holmes anhörte, hat sich leider nicht bestätigt. Zwar geht es um einen Krimi im London Ende des 18. Jahrhunderts, doch war die Geschichte vorhersehbar und nicht so spannend und rätselhaft wie gedacht.

Ich hatte echt Mühe, das Buch fertig zu lesen, weil mir Violet so gar nicht sympathisch war. Sie hat eine sehr eigenartige Art an sich. Sie nimmt alles als gegeben hin, hinterfragt so gut wie gar nichts - hat sie sich aber etwas in den Kopf gesetzt, lässt sie keine eigene Meinung gelten und nimmt keine Rücksicht auf ihre Mitmenschen. Ich denke, diese Art hätte etwas sympathischer rübergebracht werden können. Sie ist erst 13 Jahre alt, aber benimmt sich teilweise so, als hätte sie schon 30 Jahre Lebenserfahrung.

Dagegen war Oliver sehr sympathisch, auch wenn er Violet gegenüber der unterwürfig agiert. Trotzdem kam es mir komisch vor, dass er nicht versucht, selbst herauszufinden, wer versucht hat, ihn umzubringen. Er überlässt Violet voll und ganz das Handeln und schleicht hinter ihr her wie ein Hund. Seine Art hat mir jedoch gut gefallen, wenn es darum geht, mal die Initiative zu ergreifen und die Dinge zu übernehmen die Violet nicht machen kann, weil sie als Mädchen eben nicht ernst genommen wird.

Und dann ist da noch Bones, Violets Hund, der mit seiner verspielten Art erst etwas trottelig daherkommt. Kurze Zeit später merkt man jedoch, dass er ein ganz Kluger ist und mit einem unheimlich guten Gespür Violet und Oliver so manchen Hinweis zeigt, der sie ihm Fall weiterbringt.

Wie schon oben erwähnt, konnte mich die Geschichte leider nicht richtig abholen. Mir fehlte das gewisse Etwas. Dadurch verlor ich die Lust. Außerdem lautet der Titel "Violet & Bones", was daraus schließen lässt, dass es sich in dem Buch um das Mädchen Violet und ihren Hund Bones dreht. Dieser hatte zwar etliche Erwähnungen, war aber letztendlich mehr eine Randfigur. Im Mittelpunkt standen deutlich Violet und Oliver.

Das Buch ist für Kinder geschrieben, was auch spürbar ist, trotzdem hätte ich mir mehr Rätsel, mehr Spannung und vor allem mehr Aktionen gewünscht. Die Zielgruppe scheinen Mädchen zu sein, denn es wird sehr oft darauf angespielt, dass Violet als Mädchen eher ungerecht behandelt wird.

Meggies Fussnote:
Vorhersehbar und ohne Spannung. Einzig das Setting hat es herausgerissen.

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Meine Meinung:
Cover: Man erkennt sofort, was man erwarten kann. Das ein wenig Unheimliche kommt genauso gut rüber, wie die Richtung des Krimis. Sehr gut gemacht.

Geschichte: Mit Mut und Selbstvertrauen zum Erfolg. Violet stellt sich verschiedenen Herausforderungen auf ihre ganz eigene Art und wirkt trotzdem nicht überzogen. Die Geschichte ist vor allem anfangs sehr, sehr spannend und ein bisschen gruselig. Vom Setting auch mal etwas anders. In der Mitte fand ich es ein wenig langatmig, aber der Schluss war schlüssig und die Lösung nachvollziehbar. Insgesamt war das Buch für mich leichter Lektüre für zwischendurch.

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England, irgendwann im 19. Jahrhundert: Violet Veil ist die Tochter eines Bestatters - und möchte diesen Beruf gerne selbst ausführen! Doch anstatt Lehrling werden zu können, soll sie lieber Sticken und "mädchenhafte" Dinge tun, denn niemand will eine Bestatterin zur Frau! Violet hat aber andere Pläne und streift mit ihrem Windhund Bones durch den Friedhof, um dort die Trauernden zu beobachten oder den Nachhall zu spüren, den Verstorbene hinterlassen. Eines Tages ändert sich das Leben von Violet grundlegend, denn ein Junge, wenig älter als sie selbst, liegt in der Leichenhalle ihres Vaters. Was ihm wohl zugestoßen ist? Die Sache wird noch rätselhafter, als sie ebendiesen Jungen nachts plötzlich quicklebendig vor ihr stehen sieht! Er heißt Oliver und hat keine Ahnung, was mit ihm passiert ist ... Klar, dass Violet ihm helfen muss, das Rätsel zu lösen! Doch dann gerät ihr eigener Vater unter Mordverdacht und wird hingerichtet, sollte es keinen Beweis für seine Unschuld geben ...

„Weshalb sollte eine Frau keine Bestatterin sein? Frauen brachten Leben in die Welt, warum sollten sie nicht dabei helfen, den Weg ins Totenreich zu ebnen?"
pos. 401

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Mischung aus Spannung und Humor ist super und ist sowohl für jüngere als auch ältere Leser*innen bestens geeignet. Die Seiten fliegen nur so dahin und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht!

Das Cover war es, das mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat: Es ist wirklich traumhaft schön und passt einfach hervorragend zum Inhalt! Auf dem anthrazitgrauen Hintergrund sieht man einen kahlen Baum, hinter dem der Mond scheint, ein Gab mit Kreuz und ein Friedhofsgitter - und Bones, der Hund, darf natürlich auch nicht fehlen! All das wird zum Blickfang durch eine große, magentafarbene "Blase", die man erst auf den zweiten Blick als Silhouette eines Mädchens erkennt. Auch der Titel beschreibt den Inhalt bestens.

„Was du säst, wird nicht lebendig, es sei denn, es stirbt. Vater hatte mit mir darüber gesprochen. Es bedeutete, dass das Ende das ist, was dem Leben einen Sinn gibt."
pos. 3142

Die Protagonistin ist ganz klar Violet. Man kann sich super gut in sie hineinversetzen und schließt sie sofort ins Herz! Besonders die Tatsache, dass sie zu einer Zeit lebt, in der Mädchen nicht ernst genommen werden und vieles nicht dürfen, und Violet trotzdem nicht aufgibt und für ihre Träume kämpft, lässt sie nicht nur sympathisch, sondern auch stark erscheinen. Als ihr Vater wegen Mordes angeklagt wird, steckt sie nicht den Kopf in den Sand, sondern setzt alles in Bewegung, um seine Unschuld zu beweisen - natürlich immer mit ihrem Hund Bones und ihrem neuen Freund Oliver an der Seite. Dabei bringt sie sich auch selbst in Gefahr, lässt sich davon aber trotzdem nicht abhalten.

„Die Mahnung, dass ich irgendwann sterben würde, jagte mir keine Angst ein. Im Gegenteil, es stimmte mich fröhlich. Denn das bedeutete ja, dass ich gerade, in diesem Moment, am Leben war. Ich konnte alles tun. Jetzt oder nie."
pos. 1578

Die Geschichte ist spannend und humorvoll zugleich. Zusätzlich zu einer toughen, sympathischen, starken, jungen Heldin gibt es viele super interessante Blickwinkel auf den Tod und das Leben - selbst als Erwachsene kann man hier noch etwas lernen! Dieses doch eher schwere Thema wird mit einer tollen Leichtigkeit behandelt und auch die Gewalt ist nie allzu brutal. Dadurch eignet sich das Buch sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.

Fazit

Eine gelungene Mischung aus Krimi, Mystery und Grusel mit tollem Humor, einer gelungenen Leichtigkeit und einer super sympathischen und starken Heldin. Das Buch kann auch noch mit tollen Weisheiten über das Leben und den Tod punkten. Alles in allem eine absolute Leseempfehlung! Ich freue mich auf die Fortsetzung.

https://lucciola-test.blogspot.com/2022/02/books-sophie-cleverly-violet-und-bones.html

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Violet und Bones ist eine schöne Kriminalgeschichte für junge Leser ab 11 Jahre. Ich fand das Buch solide, aber leider nicht herausragend. Mir hat zum einen Charakterisierung gefehlt, besonders bei den Nebenfiguren, die alle sehr blass blieben. Aber ich war mir auch nicht klar darüber, was Violet wirklich für sie empfindet. Besonders bei ihrer Familie (mag sie ihre Mutter? Und ihren Bruder?). Und ich hatte nicht so richtig das Gefühl, dass die Geschichte in der viktorianischen Zeit spielt – dafür fehlten mehr Informationen, Gepflogenheiten oder Sprachstil, die für die Zeit sprechen. Auch da war mir die Geschichte zu blass. Ich habe auch für diese junge Altersgruppe Bücher gelesen, in denen diese Dinge besser dargestellt waren.
Das Buch liest sich allerdings flott und der Kriminalfall ist spannend.

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Ein grandioser britischer Roman, den man einfach liebt beim Lesen. Im Mittelpunkt steht Violet, die gerne eine tragende Rolle im Bestattungsunternehmen ihres Vaters spielen würde. Eines nachts entdeckt sie den toten Oliver auf dem Friedhof umherirren und beginnt Nachforschungen anzustellen. Die Geschichte war originell und sehr unterhaltsam. Sie hat genau die richtige Mischung aus Grusel und Spaß und ist somit sehr kurzweilig. Das Cover gibt das sehr gut wider und auch der Schreibstil ist schön. Ich hatte sehr viel Freude beim Lesen und kann das Buch empfehlen.

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Ich habe dieses Buch geliebt. Es war die perfekte Mischung aus Abenteuer, Familie und Freunden. Ich würde dieses Buch allen Altersgruppen empfehlen. Tolle Geschichte!

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VIOLET UND BONES bietet eine nette Idee, die mich in der Umsetzung aber nicht vollkommen überzeugen konnte. Es ist noch viel Luft nach oben und wer weiß, wohin sich die Geschichte noch entwickelt. Allerdings erlaube ich mir vorzugreifen mit der Behauptung, dass ich diesem Weg nicht folgen werde. Es gibt genug andere Geschichten, die gelesen werden wollen und die es auch verdienen. VIOLET UND BONES ist nett, aber mehr auch nicht. Man kann das Buch lesen, man muss es aber nicht. Und eigentlich finde ich das schade, denn es hätte wirklich eine spannende und witzige Geschichte werden können.
Leider wirken die Charaktere zu blass (sowohl die Protagonisten als auch die Nebendarsteller) und wenig greifbar was ihre Gefühle anbelangt. Das fiel mir besonders bei Violet auf, die mir sehr unausgegoren vorkam und für mich ein großes Fragezeichen war. Auch was den Schauplatz, bzw. die Zeit der Handlung anbelangt, so war mir dabei zu wenig spürbar, dass sie in der viktorianischen Zeit spielt. Atmosphärisch merkt man davon nichts, selbst die Hinweise, wie schwer es Mädchen und Frauen in der damaligen Zeit hatten, hilft da nicht viel. Sprachlich war mir die Geschichte zu modern, das Verhalten der Charaktere ebenso. Das mag zwar dem modernen Leseverhalten angepasst sein, macht aber hier mehr kaputt als dass es hilft. Und was das mörderische Geheimnis anbelangt, auf das der Leser (oder die Leserin, für die das Buch wohl eher geeignet ist als für den männlichen Leser, wobei ich damit nicht sagen will, dass es ein reines Mädchenbuch ist. Wer denkt, dass sich der Klappentext gut anhört und wem das Cover gefällt, der kann gerne zum Buch greifen, egal welchen Geschlechts und Alters) angesetzt wird ... sagen wir es so: Es ist eine solide Geschichte mit Ausbaucharakter.

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Eigentlich ist Violet Victoria Veil ein ganz normales junges Mädchen. Aber auch nur eigentlich. Denn ihr Vater ist Bestatter und Violet lebt mit ihrer Familie direkt neben dem Seven Gates Friedhof. Somit ist Violet an den Tod in jeglicher Form gewohnt, zumal sie auch ab und zu das Gefühl hat, dass die Geister des Friedhofs zu ihr flüstern.
Doch ist es eine ganz andere Erfahrung, wenn plötzlich ein vermeintlich Totgeglaubter aus der Leichenhalle stolpert. Doch der junge Mann, Oliver, kann sich nicht erinnern, wie er in die Leichenhalle kam und dass er bereits der fünfte ungewöhnliche Tote sein soll, scheint ihm schier unglaublich.
Doch die Ereignisse überschlagen sich und als die Polizei die falsche Fährte einschlägt, ist es an Violet die wahren Ereignisse auf und um den Friedhof zu ergründen, denn es steht viel auf dem Spiel.
Im viktorianischen England eine junge Ermittlerin einzuführen, erfordert schon eine gewisse Portion Courage. Aber gerade das ist es auch, womit dieser Jugendkrimi immer wieder spielt. Konventionen auf der einen Seite, auf der anderen Seite die schiere Wand der Fassungslosigkeit und Bürokratismus. Nein, ein Mädchen darf nicht im Geschäft helfen, nein, ein Mädchen macht sich nicht die Finger schmutzig und nein, Geister hören, gibt es nicht. Eines der häufigsten Wörter das Violet begegnet ist "Nein" und dies in jeglicher Fasson. Dabei ist sie es, die ruhig bleibt, wenn es hektisch wird, die nicht zur Hysterie neigt, wenn es aussichtslos scheint.
Der Handlungsspielort und auch der Beruf des Vaters spielen eine zentrale Bedeutung für das Buch und man setzt sich dadurch viel mit dem Thema "Tod" auseinander. Das Buch ist dabei aber nicht nur melancholisch. Es hat auch seine lustigen Seiten. Der Hund Bones, der ebenso wie sein Frauchen, zu einem übersinnlichen Gespür neigt, der junge Oliver, der sich erst nach und nach in seine Rolle einfindet. Jede Figur sitzt am richtigen Platz und obwohl das Buch sich an ein jüngeres Publikum richtet, hat mir die Lektüre sehr gut gefallen.

4,5 von 5 Mausoleen

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Kinderkrimi mit einer 13jährigen Heldin

Die Heldin lebt im ausgehenden viktorianischen Zeitalter in England und ihr Vater ist Bestatter, aber nicht nur aus diesem Grund hat sie zu den Toten eine besondere Beziehung. Violet kann manchmal mit den Geistern von Toten reden. Bones ist ihr (zugelaufener) Windhund, der bei allen Abenteuern dabei ist und noch eine wichtige Rolle spielen wird.
Aber erst einmal passiert etwas Seltsames, ein als tot geltender Junge (Oliver, 15) kommt nachts überraschend wieder zu sich und wankt auf den Friedhof hinaus, wo ihn Violet findet. Die beiden befreunden sich rasch, denn Violets gutmütiger Vater behält den elternlosen Jungen als Lehrling. Doch woher kommt Olivers schwere Kopfwunde, an der er fast gestorben wäre?

Was als Rätsel beginnt, wird rasch gefährlich, denn die Frage stellt sich, ob ein Mörder umgeht. Als dann auch noch Violets Vater verdächtigt wird, wird die Aufklärung noch dringlicher, denn auf die Polizei ist absolut kein Verlass.

Fazit: Krimigeschichte mit einer gewitzten Heldin, die sich von den, der historischen Zeit entsprechenden Einschränkungen, denen sie als Mädchen unterliegt, nicht unterkriegen lässt und sich und ihrem Vater beweist, dass "auch" in einem Mädchen viele Fähigkeiten stecken. Die Geschichte ist gut geschrieben, hebt sich aber für meinen Geschmack nicht von der Menge der Kindergeschichten für dieses Lesealter ab - daher 4 Sterne.

Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

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Hat mir sehr gut gefallen, toller Schreibstil und eine sehr gut erzählte Geschichte. Habe ich Sehr gerne gelesen.

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Meine Meinung:
Da ich als Kind selbst gerne Detektivgeschichten gelesen habe, war ich neugierig, was den Kindern ab elf Jahren heutzutage so angeboten wird.
Die Protagonistin Violet ist dreizehn Jahre alt und wächst in einer Zeit auf, wo Mädchen vieles nicht dürfen, ganz einfach nur, weil sie eben Mädchen sind. Als eines Tages ein Junge sozusagen von den Toten wieder aufersteht, er war "nur" bewusstlos, will sie wissen, was passiert ist. Denn Oliver kann sich an nichts erinnern. Als dann ihr Vater auf die Hilfe von Violet angewiesen ist, kann niemand das Mädchen bremsen. Wie es in Jugendbüchern oft der Fall ist, gibt es einen Hund, der treu ergeben ist. Violet und ihr Hund Bones sowie Oliver haben nun eine wichtige und eilige Aufgabe zu erfüllen.
Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und vor allem interessant und spannend. Zeitweise hatte ich nicht das Gefühl, dass ich ein Jugendbuch lese. Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert in England, so erfahren die jungen Leserinnen und Leser dann gleich auch einiges über das Alltagsleben der damaligen Zeit, was mir sehr gut gefällt.
Das Cover ist sehr ansprechend gemacht und gibt alles wichtige dieses Buch wieder. Violet im Profil, ihr Hund Bones und der eingezäunte Friedhof, das ist die Umgebung wo Violet aufwächst.


Fazit:
Ein spannender Kinderkrimi, der mich begeistern konnte und zu dem ich gerne eine Leseempfehlung gebe. Aber nicht nur den Kindern, auch den Erwachsenen empfehle ich es. Sollte es ein weiteres Buch geben, werde ich es bestimmt lesen wollen.

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Momentan schießen Bücher mit jungen Hobby-Detektivinnen ja wie Pilze aus dem Boden. Und seit Flavia de Luce komme ich an dieser Sorte Abenteuer/Kinderkrimi einfach nicht vorbei.​
Auch Violet konnte mich begeistern.

Die Geschichte spielt in England im 19. Jahrhundert. Violet lebt mit ihrer Familie direkt neben dem Friedhof "Seven Gates", denn ihr Vater ist der Totengräber.
Das die anderen Leute sie deswegen ein bisschen meiden, ist Violet so ziemlich egal. Aber dass sie als Mädchen unbedeutender als ein Junge sein soll, damit kommt sie überhaupt nicht zurecht. Das heißt nämlich, dass sie niemals das Geschäft ihres Vaters übernehmen darf. Wie ungerecht!
Nur Bones, ihr Windhund, hält zu ihr.

Eines Tages geschieht etwas sonderbares. Ein toter Junge wird hereingebracht, Violets Vater soll ihn beerdigen. Allerdings ist der am nächsten Tag so gar nicht mehr tot, sondern recht lebendig, um genau zu sein. Aber Oliver, so heißt der nicht tote Junge, kann sich an nichts mehr erinnern. Violet, Oliver und Bones sind sich ziemlich schnell einig, dass sie dieses Rätsel lösen müssen, denn Olivers Nichttot ist nicht der einzige seltsame Todesfall in letzter Zeit.

Violet zeigt, wie ihre buchigen Kolleginnen in diesem Genre auch, was in ihr steckt. Oliver, Bones und sie sind ein großartiges Team und zusammen stecken sie ihre Nasen ganz tief in fremder Leute Angelegenheiten. Dabei ist Violet immer ein bisschen mutiger als Oliver, auch wenn ihr auch oft die Knie schlackern. Immerhin will sie gleichzeitig auch beweisen, dass Mädchen genauso viel drauf haben wie Jungs.
Dummerweise gerät sie dabei ständig mit der Polizei aneinander und handelt sich großen Ärger ein.

Die Zeit in der das Buch spielt, ist toll umgesetzt und sehr bildhaft beschrieben.
Die Atmosphäre auf dem Friedhof sorgt für kleine Gruselschauer, und Violets Gabe, bei der man erst nicht genau weiß ob sie sie nun hat oder nur einbildet, verbreitet einen Hauch Fantasy.
Der Fall an sich ist gut gemacht für ein Kinderbuch ab 11. Violet und Oliver müssen den Fall bis zu einem gewissen Zeitpunkt lösen, denn sonst wird der Falsche verurteilt. Das erhöht die Spannung und das Tempo.

Ein tolles Buch, ich freue mich schon auf einen neuen Fall für Violet und Bones.

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Angesiedelt in England im 19. Jahrhundert geht es in diesem Reihenauftakt um die außergewöhnliche Violet, in deren Leben der Tod immer eine Rolle gespielt hat. Schließlich lebt sie nicht nur neben einem Friedhof, sondern ihr Vater ist Totengräber. Das erinnert mich an den ersten Satz, der mir sehr im Gedächtnis geblieben ist: „Ich wurde in einer Leichenhalle geboren.“ Spätestens da, wollte ich das Buch unbedingt lesen.

Als willensstarke weibliche Hauptfigur, hat mir Violet sehr gefallen, weil sie nicht aalglatt dargestellt wird. Wer also durchweg sympathische Figuren sucht, die nur positiv Eigenschaften mitbringen, könnte sich an Violet stören, die in ihrer Stur- und Überheblichkeit an die Buchreihe mit Enola Holmes erinnert, bei der man auch gern vergisst, dass sie eigentlich erst dreizehn Jahre alt ist. Violet, Oliver und ihr treuer Begleiter Bones sind jedenfalls ein tolles Team, das großen Lesehunger auslöst und auf weitere Fälle hoffen lässt. Insgesamt hätte ich mir mehr Rätsel und spannende Handlungsentscheidungen gewünscht, gleichzeitig hat der elegante Schreistil, das Setting und der kitzelnde Gruselfaktor einen so angenehmen Unterhaltungswert, dass ich es schlussendlich richtig gut fand und auch Erwachsenen weiterempfehlen würde, die eine kurzweilige Detektivgeschichte mit starker Hauptfigur suchen.

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„Violet möchte nichts lieber, als ernst genommen zu werden und als Lehrling im Beerdigungsinsitut ihres Vaters zu arbeiten.“

Violet möchte soo gerne im Familiengeschäft, ein Beerdigungsinstitut, mitarbeiten und alles was damit zusammenhängt erlernen. Doch mit dieser Meinung steht sie alleine da. Für Mädchen ist so eine Karriere nicht vorgesehen.

Sie lässt sich jedoch nicht entmutigen und ist äußerst interessiert und neugierig. Tagsüber stromert sie mit ihrem Windhund Bones über den Friedhof. Das ist ihr Spielplatz. Eines Tages aber passiert seltsames. Sie hört nachts Geräusche und geht dem nach. Sie findet auf dem Friedhof einen völlig verwirrten Jungen. Oliver, der doch am Vortag tot auf dem Leichentisch lag. Was ist hier los?

Eine spannende Geschichte tut sich hier auf. Sehr geheimnisvoll und auch etwas gruselig. Doch ich glaube, die angegebene Altersklasse kann gut mit diesen Themen, Tod und Grusel, umgehen. Die Autorin hat dieses Thema sehr gut dargestellt.

Mir gefiel dieser Roman und bin gespannt auf den zweiten Band.

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Nachdem Violet Oliver plötzlich sieht, obwohl er doch eben noch tot im Bestattungsinstitu ihres Vater lag, will Violet unbedingt wissen, was los ist. Auch wenn ihr Vater ihr als Mädchen weitere Nachforschungen untersagt. Doch Violet und Oliver lassen sich davon nicht abhalten, was auch dem Inspektor nicht gefällt. Doch nachdem ihr Vater festgenommen wird, will Violet unbedingt seine Unschuld beweisen. Und stellt sich geschickter an, als einige erwarteten.
Dieser Krimi ist nicht so gruselig wie erwartet und die Spannung hielt sich für mich in Grenzen, wirklich gepackt hat mich die Geschichte nicht. Aber für junge Leser mag es genau richtig sein.

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Krimi für Mädchen ab 10 Jahren, der im viktorianischen England spielt. Violet ist am Rande eines Londoner Friedhofs aufgewachsen, weil ihr Vater als Bestatter arbeitet. Kurz hintereinander tauchen dort fünf Leichen mit identischer Kopfverletztung auf, wobei die letzte gar nicht tot ist. Nachts in der Leichenhalle kommt der junge Oliver wieder zu sich, kann sich aber an den Angriff nicht mehr erinnern. Als die Polizei auf die Mordfälle aufmerksam wird, tauchen plötzlich Beweise auf, die Violets Vater belasten. Nun muss das Mädchen zusammen mit Oliver die Unschuld ihres Vaters beweisen. Spannende Ermittlungen und Kritik an der damaligen Rolle von Mädchen und Frauen in der Gesellschaft.

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England, irgendwann im 19. Jahrhundert: Violet Veil ist die Tochter des hiesigen Bestattungsunternehmers. Furchtbar gerne würde sie das Familiengeschäft einmal übernehmen. Aber als Mädchen wird sie einfach nicht ernst genommen. Als eines Tages der junge Oliver – eben noch tot geglaubt – quasi vom Leichentisch springt und anschließend wieder in der Gegend herum, ist Violets großer Moment gekommen. Endlich kann sie zeigen, was in ihr steckt. Gemeinsam mit ihrem Windhund Bones begibt sie sich auf Spurensuche, um das Rätsel von Olivers „Tod“ und seiner seltsamen Wiederauferstehung zu lösen.

„Violet und Bones: Der lebende Tote von Seven Graves“ klang für mich großartig, mysteriös-gruselig. Für emanzipierte Detektivinnen bin ich sowieso immer zu haben. Und das Cover erst …. großartig. Hier machte sich allerdings schnell ein Gefühl von Enttäuschung in mir breit. Violets Abenteuer fällt für mich weitestgehend in die Kategorie „Flop“.

Mehrere Gründe: Zum einen ist die Geschichte extrem simpel gestrickt. Tatsächlich wird einem exakt EIN Verdächtiger präsentiert, was ein bisschen mager für einen Krimi ist. Und da es im Kern nur darum geht, noch ein Motiv herauszuschälen, wird es spätestens ab der Hälfte doch ziemlich langwierig. Zumal auch die Charaktere nicht besonders fesseln.

Selbst für das empfohlene Lesealter ab elf Jahren bleiben die Dialoge zu banal, wirken manchmal unfreiwillig komisch, was auf die Figuren zurückfällt, die nicht gut entwickelt wirken.

„Ich habe niemandem was getan. Aber wenn mich jemand töten wollte, versucht er es vielleicht noch einmal.“ Er schluckte. „Ich fühle mich bei dem Gedanken unwohl.(…)“ S. 14

Man kann der Handlung ansonsten leicht folgen, einige Szenen sind auch durchaus spannend angelegt, Was mir fehlte, waren interessante Gedankengänge, die das Innenleben der Protagonisten zeigen. Die Figuren trudeln – während sie eine ominöse schwarz verschleierte Dame beschatten – größtenteils ohne großes Hinterfragen der Auflösung entgegen.

Dabei hätte gerade die historische Kulisse soviel mehr hergegeben. So konnte ich Violets gelegentliche Bemerkungen, wie sehr sie als Mädchen unter der gesellschaftlichen Benachteiligung leidet, nur schwer in Einklang bringen mit ihrem bestimmten, völlig selbstverständlichen Auftreten in fast jeder Situation. Es gab so vieles, was sich für mich nicht überzeugend anfühlte.

Dazu zählt auch das übernatürliche Element der Geschichte. Denn Violet besitzt die Fähigkeit mit Geistern zu kommunizieren und ich als Riesenspukfan hätte nur zu gerne mehr darüber erfahren. Leider bleibt auch dieser Aspekt eher eine Randerscheinung. Vielleicht baut ihn die Autorin in den nächsten Büchern der Reihe weiter aus. Einstweilen passt er zum Rest der Geschichte. Er wirkt unfertig.

Bleibt der Eindruck einer vielversprechenden, nicht überzeugend umgesetzten Idee, durch die süße, aber letztlich leere Charaktere wandeln. Detektivserien mit historischem Setting gibt es bessere.

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Ich mag einfach skurrile, humorvolle und spannende Kinderbücher. Und erst Recht mit so unerschrockenen und vorwitzigen Mädchen wie Violet. Es war ein spannendes Abenteuer!

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Zu gemächlich, es hätte etwas mehr sein können

Es klingt so spannend: ein Friedhof, mysteriöse Todesfälle, eine junge taffe Heldin... Doch es fehlte mir etwas die Spannung, der Nervenkitzel.

Violet ist die Tochter eines Bestatters und kennt sich bestens mit Toten und Friedhöfen aus. Sie ist klug, wissbegierig und leider im falschen Jahrhundert geboren, denn ihr Vater traut seiner Tochter nicht genug zu. Da wird es Zeit ihm zu beweisen, was in ihr steckt. Eines Tages bekommt sie die Gelegenheit dazu. Der junge Oliver ist verstorben und liegt auf dem Leichentisch ihres Vaters, doch plötzlich lebt er und irrt verstört auf dem Friedhof herum.

Violet beginnt zu ermitteln, zusammen mit ihrem sehr cleveren Hund Bones versucht sie hinter so einige Geheimnisse um Oliver, ihren Vater und mehrere mysteriöse Todesfälle zu kommen.

Die Geschichte hat Potential, auch wenn mir dieser erste Band etwas zu gemächlich und unaufgeregt war.

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