Papyrus

Die Geschichte der Welt in Büchern

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Erscheinungstermin 27.04.2022 | Archivierungsdatum 24.05.2022

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Zum Inhalt

Der mehrfach preisgekrönte Sensationserfolg aus Spanien

Ein Sachbuch, das sich liest wie ein Abenteuerroman

Eine halbe Million verkaufte Exemplare in Spanien, erscheint in 33 Sprachen

Das Buch ist eine der schönsten Erfindungen der Menschheit. Bücher lassen Worte durch Zeit und Raum reisen und sorgen dafür, dass Ideen und Geschichten Generationen überdauern. Irene Vallejo nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch die faszinierende Geschichte des Buches, von den Anfängen der Bibliothek von Alexandria bis zum Untergang des Römischen Reiches. Dabei treffen wir auf rebellische Nonnen, gewiefte Buchhändler, unermüdliche Geschichtenerzählerinnen und andere Menschen, die sich der Welt der Bücher verschrieben haben.

Der mehrfach preisgekrönte Sensationserfolg aus Spanien

Ein Sachbuch, das sich liest wie ein Abenteuerroman

Eine halbe Million verkaufte Exemplare in Spanien, erscheint in 33 Sprachen

Das Buch ist eine...


Marketing-Plan

Bestseller-Marketing

Spanien Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2022

Anzeigenkampagne Print, Online und Radio

Buchtrailer und Videointerview

Große Social-Media-Kampagne

Aktionen auf Vorablesen und Lovelybooks

Lese- und Pressereise

Bestseller-Marketing

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Buchtrailer und Videointerview

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783257071986
PREIS 28,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Irene Vallejo - Papyrus

Meinung
Schade das es nur eine Leseprobe ist, ich hätte es gern ganz gelesen.
Eine verblüffende Recherche, die in einem erstaunlichen Sachbuch gipfelt, das sich wie ein spannendes Belletristikbuch liest.
Ein wirklich spannendes Buch über die Geschichte des Buches
Voller Einzelheiten die Bücher in der Geschichte Menschen spielen, von der Antike bis heute.
Ich habe es gerne gelesen.

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Die Autorin weiß extrem viel über Bücher, Büchersammlungen und Büchermenschen. Der Text ist nicht wirklich chronologisch strukturiert. Vallejo springt von Alexander dem Großen über Borges zu Tarantino. Das macht den Text spannend und anspruchsvoll.

In der Leseprobe fanden sich nur die beiden Artikel über die Antike. Da gab es für mich nichts, was ich so oder ähnlich nicht schon gehört hätte. Immer, wenn es spannend zu werden versprach, spang die Autorin zum nächsten Thema. "Es wurde über .... erzählt" ist für mich unbefriedigend.

Ich kann mir vorstellen, dass der Text als Redemanuskript großartig ist. Dann kann mensch auch an den Gedankensprüngen mehr Freude haben. Vielleicht wird es ein Hörbuch geben.

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*Deshalb habe ich beschlossen, in diese Nachforschungen einzutauchen. Am Anfang waren die Fragen, Unmengen von Fragen: Wann entstanden die ersten Bücher? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den Bemühungen, sie zu vervielfältigen oder zu vernichten? Was ging unterwegs verloren, was wurde gerettet? Warum wurden einige zu Klassikern? Wie viele fielen dem Zahn der Zeit, den Klauen des Feuers, dem Gift des Wassers zum Opfer? Welche Bücher wurden im Zorn verbrannt, welche mit größter Leidenschaft kopiert? Waren es dieselben?*


Auf den Spuren der ersten Bücher geht die Autorin in die Geschichte zurück. Dabei teilt sie ihre Überlegungen in zwei große Abschnitte - „Griechenland denkt in die Zukunft“ und „Die Wege Roms“. Die namengebenden Orte sind allerdings nur Ausgangspunkte von denen aus sie in die Vergangenheit und die Zukunft sieht. Von der alexandrinischen Bibliothek und einem Herrscher, der alle Bücher der Welt sammeln will, schlägt sie einen Bogen zu den ersten Papyri bis in unsere Zeit. Dabei geht sie manchen Begriffen nach, die im weiteten Sinne mit Büchern und der Liebe zu ihnen zu tun hat. Die ersten Bibliotheken und Bibliothekare tauchen auf, die berühmten mittelalterlichen Kopisten, der Übergang zu Pergament, der Wechsel zwischen oraler und schriftlicher Kultur, die Entstehung von Buchhandlungen – um nur einige der aufgegriffenen Themen zu nennen.


Der Stil der Autorin ist eine Mischung zwischen Erzählung, Fakten und ihren persönlichen Empfindungen/Erinnerungen. Sie nimmt historische Persönlichkeiten heran, fabuliert über ihr Leben um aus diesen Erzählungen heraus Sachinformationen zum Thema zu geben. Immer wieder schweift sie dabei in die Welt der Klassiker ab und zeigt durch ihre Art auf, wie sich bestimmte Entdeckungen und Einstellungen in der Menschheitsgeschichte wiederholt haben.


Fazit: Ein interessanter Blick auf die Geschichte der Bücher, der sich nicht nur auf Fakten beschränkt, sondern aufzeigt wie viel mehr Bücher sind.


Am Ende noch ein Zitat, das ich den fleißigen Schreibern/Lesern von Rezensionen nicht vorenthalten möchte:

*Über Bücher zu reden, sie zu empfehlen ist eine mächtige Art der Annäherung und des Austauschs, etwas ganz Persönliches.*

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Ein Buch über Bücher - 640 Seiten über die Entstehung und Verbreitung von Büchern. So ein tolles, ansprechendes Cover! Welch ein interessantes Thema, dachte ich! Umso enttäuschter war ich, als ich entdeckt habe, dass es sich hier nur um eine Leseprobe handelt, zugegeben, mit 200 Seiten recht ausführlich, aber trotzdem ärgerlich. Vor allem scheinen die Kapitel/Episoden nur irgendwie auszugsweise aneinandergereiht zu sein.
Ob dieses Buch vielleicht im Jahr 2022 als Ganzes hier auf Netgalley zu lesen sein wird?

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Ein tolles Buch - ich habe viel gelernt und hätte es schon gerne in meiner Berufsschulzeit gelesen! Jede/r BuchhändlerInn sollte es gelesen haben. Und für alle Buchfans ein Geschenktipp.

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Vorab, schade das es nur die Leseprobe ist.
Eine tolle Sammlung über die Geschichte des Buches und die Bedeutung in der jeweiligen Epoche.
Ein Sachbuch, dass sich wie ein Roman ließt.

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Wirre Gedankensprünge

Klappentext:
Das Buch ist eine der schönsten Erfindungen der Menschheit. Bücher lassen Worte durch Zeit und Raum reisen und sorgen dafür, dass Ideen und Geschichten Generationen überdauern. Irene Vallejo nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch die faszinierende Geschichte des Buches, von den Anfängen der Bibliothek von Alexandria bis zum Untergang des Römischen Reiches. Dabei treffen wir auf rebellische Nonnen, gewiefte Buchhändler, unermüdliche Geschichtenerzählerinnen und andere Menschen, die sich der Welt der Bücher verschrieben haben.

Rezension:
Zuerst muss ich bemerken, dass ich überrascht war, nur eine (wenn auch ausführliche) Leseprobe zu bekommen. Das war mit zuvor bei NetGalley nie passiert. Da sich im Bewerbungstext auch kein Hinweis darauf findet, frage ich mich, ob NetGalley von Verlag überhaupt über diese Tatsache unterrichtet war. Da ich so nur Ausschnitte aus dem Buch lesen konnte, erfolgt meine Meinungsäußerung zu diesem natürlich auch unter Vorbehalt. Deshalb werde ich nach Ablauf der Sperrfrist auch darauf verzichten, eine Rezension auf Händlerseiten und in Buch-Communities zu veröffentlichen.
Leider erfüllt dieses Buch – oder genauer gesagt die Ausschnitte, die ich lesen konnte – in keiner weise die Erwartungen, die der Klappentext weckt. Es gibt zwar durchaus interessante Informationen über Bücher und Bibliotheken, doch beschäftigt sich ein deutlich größerer Anteil des Textes mit philosophischen und oft nicht nachvollziehbaren Vergleichen oder Abschweifungen, die nur sehr entfernt mit dem eigentlichen Thema zu tun haben. So wird beispielsweise sehr ausschweifend über Alexander dem Großen berichtet, nur um schließlich dazu zu kommen, dass es einer seiner Nachfolger, Ptolemaios, war der die berühmte Bibliothek von Alexandria gründete. Oder es wird umfangreich darüber philosophiert, welche Parallelen es zwischen dem Ordnungssystem einer Bibliothek und dem Aufbau einer URL im Internet gibt. Auch wird der im Klappentext genannte Zeitrahmen weit überschritten, wenn Themen wie reisende Bibliothekarinnen im Kentucky des 21. Jahrhunderts oder Zensurmaßnamen eben dieses Jahrhunderts ausführlichst besprochen werden.

Fazit:
Dieses Buch erfüllt die Erwartungen in keiner Weise. Interessante Infos sind im Meer der Abschweifungen nur schwer zu entdecken.

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Schon das Cover hat mich angezogen. Aber wer – wie ich – Bücher mag, der kommt an Büchern über Bücher kaum vorbei. Die Autorin Irene Vallejo taucht in diese Welt ganz tief ein und geht weit in die Vergangenheit zurück. Dabei gab es nicht unbedingt Neues zu entdecken, aber dennoch ist es interessant und spannend und regt auch zum Nachdenken an. Das Buch ist gut strukturiert und lässt sich angenehm flüssig lesen.
Interessant ist für mich, wie exzessiv manche Menschen hinter Büchern her waren. Ein Herrscher hatte die Idee, in seiner Bibliothek von Alexandria eine umfassende Sammlung zu haben und sie sollte sogar Kopien enthalten, da beim Kopieren immer wieder Fehler durch Unachtsamkeit oder Interpretation auftauchen. Welch ein wahnsinniges Unterfangen!
Die Autorin geht vielen Fragen in ihrem Buch nach: Warum gibt es Bücher? Warum werden manche zu Klassikern? Warum werden Bücher vernichtet und warum werden andere kopiert?
Es ist ein interessantes Buch.
Schade, dass ich hier nur eine Leseprobe erhalten habe.

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Papier - für Millionen einfach nur ein Material, auf dem die Tageszeitung gelesen oder irgendein Dokument ausgedruckt wird. Nur wenige, insbesondere der Malerei zugewandte Menschen, wissen um die Bandbreite, die Papier haben kann. Rohmaterial, Verarbeitung, Saugkraft - es gibt erstaunlich viele verschiedene Papiersorten. Irene Vallejo begibt sich auf literarische Spurensuche und erzählt uns die Geschichte des Papiers. Spannend, interessant, amüsant.

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Obwohl ich leider feststellen musste, dass es sich hierbei nur um eine (längere) Leseprobe handelt und nicht um das gesamte Buch, hat mir dieses sehr zugesagt.
Die Autorin Irene Vallejo hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, der eher auf einen anspruchsvollen Roman hinweisen würde. Sie erzählt geschichtliche Begebenheiten rund um die ersten Bibliotheken spannend wie einen Abenteuerroman. Das ist sehr unterhaltsam und kurzweilig. Trotzdem bleibt es natürlich ein Sachbuch, wenn auch von der Autorin in leicht verdaulichen Häppchen serviert.
Gerade der Erzählstil hat mir sehr zugesagt!
4 Sterne

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Leider handelt es sich hier "nur" um eine Leseprobe - und das ist schade, denn Irene Vallejo schreibt anschaulich und würzt Fakten mit anekdotischem Wissen und historischen Besonderheiten. Die Geschichte von Büchern, von Buchkunst, vom Sammeln schriftlichen Wissens und Literatur - das ist doch ein Thema, das allen Lesebegeisterten einfach zusagen muss. Ein Sachbuch, aber keineswegs trocken und erinnert mich mit dem erzählenden Stil an die Bücher von Mark Kurlansky (der mit "Papier" ja schon mal ein verwandtes Thema wählte). Die Leseprobe macht auf jeden Fall neugierig auf das gesamte Buch und die (Kultur-)Geschichte des Buchs, Lesens und Büchersammelns.

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Der Inhalt hat mich begeistert. Ich hatte mich eigentlich auf Stunden des Leseglücks gefreut da 640 Seiten über Bücher so spannend erzählt wunderbar sein würden. Leider war es dann nur eine 200 Seiten Leseprobe, die ich genossen habe, die aber als ausgewählte Abschnitte schwer das Ganze erfühlen lassen. Aber ich habe einen Einblick erhalten und hoffe darauf, dass ich den Rest des Buchs auch noch bei NG als Rezensionsexemplar anfragen kann.

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Das Buch ist eine der schönsten Erfindungen der Menschheit. Bücher lassen Worte durch Zeit und Raum reisen und sorgen dafür, dass Ideen und Geschichten Generationen überdauern. Irene Vallejo nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch die faszinierende Geschichte des Buches, von den Anfängen der Bibliothek von Alexandria bis zum Untergang des Römischen Reiches. Dabei treffen wir auf rebellische Nonnen, gewiefte Buchhändler, unermüdliche Geschichtenerzählerinnen und andere Menschen, die sich der Welt der Bücher verschrieben haben. (Klappentext)

Irgendwie habe ich mir von dem Buch mehr versprochen. Es ist interessant, aber trotzdem konnte es mich nicht so faszinieren wie ich es mir gewünscht hätte. Manchmal hatte ich das Gefühl, es ist nur eine Aneinanderreihung von Informationen. Aber auf der anderen Seite war es sehr interessant, über die Geschichte des Buches mehr zu erfahren. So konnte ich es auch nicht auf die Seite legen. Enttäuschend war dann nur für mich, dass es sich hier um einen Auszug/Leseprobe aus dem Gesamtwerk handelt.

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Eine tolle "Leseprobe", die auf jeden Fall Lust auf mehr macht! Ich war sehr gespannt auf die Geschichten in diesem Buch, da mich der Klappentext komplett eingenommen hat. Und bis hierher wurde ich auch nicht enttäuscht. Dass das hier nur Auszüge aus dem original Buch waren, habe ich leider erst etwas später gesehen.
Nichtsdestotrotz freue ich mich, wenn ich den kompletten Text in den Händen halten kann und lesen.

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Die Leseprobe gab Einblick in ein super interessantes Buch, welches durchaus aungewöhnlich aufgemacht ist.
Ich werde es auf jeden Fall empfehlen.

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Am 27. April 2022 erscheint „Papyrus – Die Geschichte der Welt in Büchern“ von Irene Vallejo. Zugegeben, mir war nicht bewusst, dass es sich hier nur um eine Leseprobe handelt – daher bezieht sich meine Rezension nur auf die Auswahl der Kapitel aus der Leseprobe.
Diese enthält auf 200 eBook-Seiten eine gute Auswahl verschiedener Kapitel aus dem knapp 752 Seiten starken Buch.

„Das Überleben der besten Ideen, die von der Menschheit je erdacht wurden, verdanken wir den Büchern.“ – Seite 168, eBook

Sofort wird klar, dass die Autorin hier meisterhaft recherchiert hat – es gibt detaillierte Einblicke in die Entstehung von Büchern und deren Vervielfältigung, bevor es den Buchdruck gab, über die verschiedenen Materialien und Formen des Buches bis hin zu der Verbreitung des Lesens und die Entstehung von Klassikern.

„Trotz aller Bemühungen von Marketing, Bloggern und Kritikern kommen die schönsten Bücher, die wir lesen, fast immer von einem geliebten Menschen oder von einem zum Freund gewordenen Buchhändler. Bücher einen und verbinden uns auf geheimnisvolle Weise.“ – Seite 118, eBook

Zudem gibt es auch es gibt ausführliche Abschnitte über Alexander den Großen und Ptolemaios, über Alexandria und die Große Bibliothek. Hier wird es manchmal zu abschweifend und auch etwas trocken. Die Kapitel hingegen, die sich direkt mit dem Thema Bücher befassen, haben mir besonders gefallen. Auch, wie aus dem pflanzlichen Material Papyrus die ersten Bücher – die Papyrusrollen- entstanden, ist interessant zu verfolgen.
Eine abschließende Meinung zu diesem Buch kann ich nicht geben, da ich ja nur Auszüge gelesen habe. Bis auf einige wenige Kapitel die mir zu ausschweifend waren, hat mir diese Leseprobe aber sehr gut gefallen.

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Ich lese nicht nur gerne Bücher, ich lese auch sehr gerne Bücher über Bücher. Daher ist mir Papyrus natürlich sofort ins Auge gesprungen. Denn hier geht es um Bücher über Bücher: wie die ersten Bücher entstanden, von in Stein gemeißelten Geschichten über Papyrusrollen und den Buchdruck bis hin zu Büchern, wie wir sie heute kennen.
Vieles davon war mir natürlich bereits bekannt. Dennoch habe ich Papyrus mit äußerster Spannung gelesen und das lag an der Erzählweise: Es liest sich nämlich nicht wie ein nüchternes Sachbuch, sondern vielmehr wie ein Abenteuerroman. Angefangen bei Alexander dem Großem zu Ptolemäus und der Bibliothek von Alexandria, zu den römischen Kopisten und den Gefahren, die sich die Verbreiter von Wissen zu allen Zeiten ausgesetzt sahen, auch heute noch.
Es wird auch über wegbereitende Werke erzählt, wie die Ilias und die Odyssee. Ich halte mich selbst immer für recht gebildet und belesen, mir war jedoch nicht bewusst, dass es Zweifel an der Existenz Homers gibt.
Das Buch war für mich also eine sehr unterhaltsame Lektüre, die ich gerne empfehle. Ich wünsche mir mehr solche Sachbücher!

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Beim Lesen merkte ich erst das es ne große Lese Probe ist, aber fürs reinschnuppern in so einen Wälzer ist das super gewesen.
Ich denke das Buch wird irgendwann bei mir einziehen, damit ich es komplett lesen kann.

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Die 1979 geborene Irene Vallejo schreibt im Autorentext über sich, sie hätte eine Passion für die Antike. Kein Wunder, dass die Bibliothek von Alexandria, Beschreibstoffe wie Papyrus, aber auch Homer und die griechischen Epen die Autorin schon immer faszinierten. Texte zur Antike und zur Gegenwart scheinen sich in "Papyrus" ohne chronologische Ordnung abzuwechseln. Auf rund 750 Seiten huldigt die Autorin ihrem Lieblingsthema, tritt dabei wiederholt als Privatperson direkt in ihren Text und hält offensichtlich im Vergleich Papierbücher anderen Medien für überlegen.
Das Verhältnis zwischen reiner Buchkunde und Geschichten aus der Welt der Buch-Vermittler und -Verkäufer ist mir aus den winzigen Abschnitten einer Leseprobe von rund 2700 Postionen auf dem Reader nicht klar geworden, auch nicht, ob es sich beim Printexemplar um reinen Text ohne Abbildungen handelt.

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In einer traumhaft schönen Sprache, geradezu melodiös, beschreibt die Autorin die Entwicklungsgeschichte des Buches, aber auch der Literatur an sich. Sie beginnt bei der Bibliothek in Alexandria, springt zu den Ursprüngen der mündlichen Überlieferungen, geht über zu den Anfängen des Buchhandels und der Zensur. Immer wieder gespickt mit eigenen Erinnerungen. Das Buch ist hervorragend recherchiert, auch die Liebe zu Literatur und dem geschriebenen Wort ist in jeder Seite spürbar. Die Sprünge zwischen den einzelnen Abschnitten sind mitunter genau das und haben meinen Lesefluss etwas gestört, was aber dem Lesevergnügen nicht geschadet hat. Dafür waren die einzelnen Episoden einfach zu fesselnd dargestellt und wunderschön geschrieben (großes Kompliment an den Übersetzer). Ein tolles Buch und für Buchliebhaber ein Muss!

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Was „Papyrus: Die Geschichte der Welt in Büchern“ als Buch will, muss man eigentlich nicht groß ausführen. Der Titel sagt es.

Wobei: Einige Einschränkungen sollte man vielleicht schon machen. “Die Welt”, das ist vielmehr vor allem die Region des westlich antiken Kulturraums, auf den sich später die westliche Kultur so stark bezog, also vor allem Griechenland, die Diadochenreiche und das alte Rom. Und die „Geschichte“, das ist im Großen und Ganzen die Geschichte eben dieses Raums bis zum Untergang des weströmischen Reiches. Eine ziemlich komische Auswahl für ein Buch, das die Geschichte der Welt in Büchern erzählen soll? Nun, das Buch hieß im Original dann auch ganz anders: “El infinito en un junco: La invención de los libros en el mundo antiguo”, also grob übersetzt: “Die Unendlichkeit im Schilfrohr: Die Erfindung des Buches in der antiken Welt”. Das Schilfrohr ist dabei eine Anspielung auf Papyrus als Grundstoff des frühen Buchdrucks. Ernsthaft, warum kann man einen solchen Titel nicht zumindest grob übernehmen? Der deutsche Titel ist, wenn wir ehrlich sind, nicht nur eine Lüge, sondern auch noch eine eurozentrische Lüge im Stil der Weltanschauung aus der Hochzeit des Kolonialismus, mit der, was im Buch erzählt wird, überhaupt nichts zu tun hat.

Zuletzt sollte man einschränken, dass Autorin Irene Vallejo auch die Geschichte des antiken Kulturraums nicht wirklich chronologisch und nachvollziehbar anhand des Buchdrucks und des Leseverhaltens erzählt. Vielmehr müsste man vielleicht sagen, der Band enthält „Geschichten aus einer Welt der Bücher.“

Denn Vallejo erzählt hier vom Aufbau der Bibliothek von Alexandria und den teils haarsträubenden Literatur-Räubereien, die dazu stattfanden. Sie erzählt von einzelnen Dichterinnen und Dichtern, etwa wie seine Freizügigkeit Ovid das Exil einbrachte oder von dem, was wir über die seltenen römischen Literatinnen wissen. Sie erzählt von Alexanders Feldzug und seinem Interesse an der Ilias, von Homer und der Entstehung früher kritische Philologie wiederum in der Bibliothek von Alexandria. Und zwischendrin springt sie von Alexander zu Napoleon. Wurde gerade noch beschrieben, wie möglicherweise eine frühe römische Buchhandlung aussah, folgt ein mehrseitiger Exkurs zu Buchhandlungen als geheime Treffpunkte unter der Franco-Diktatur. Steigt ein Kapitel mit einer bestimmten Erzählweise aus der römischen Literaturgeschichte ein, kann es sein, dass ein Gutteil des Kapitels sich dann mit Beispielen ähnlicher Erzählweisen aus der britischen Literaturgeschichte zwischen 1500 und 2000 Jahren später beschäftigt. Das liest sich alles ganz nett, regelmäßig auch interessant, im Großen und Ganzen allerdings leider auch sehr beliebig zusammengesucht. Entwicklungen und Veränderungen in der Schöpfung von Literatur, in der Rezeption von Literatur, im staatlichen Verhältnis zu Literatur nachzuspüren macht Vallejo ihren Leserinnen schwer bis unmöglich. Noch zusätzlich erschwert wird das dadurch, dass dem Buch zwar ein relativ umfangreicher Quellenapparat hintangestellt wird, aber jegliche Fußnoten, Endnoten oder Literaturverweise in Klammern fehlen. Da die Autorin gern auch aus ihren antiken Sujets relativ weitläufige Geschichten schöpft, etwa über eine private Liebesgeschichte oder Spione im Auftrag der Bibliothek von Alexandria, Geschichten, die teils sehr viel tiefer ins Detail gehen als alles was ich bei meinen Recherchen zum privaten Leben in der Antike bisher finden konnte, stellt das eigentlich alles was im Buch erzählt wird, unter den Vorbehalt des Zweifels: Was gehört zum historisch gesicherten Wissen? Was ist gestützte Spekulationen aufgrund von Indizien und was ist vielleicht auch völlig literarische Ausmalung? Vallejo macht das im Text eigentlich nie klar und es ist unglaublich schwer, sich das allein mit Bezug auf das Quellenverzeichnis aufzuschlüsseln. Hier würden schon kleine Hinweise helfen à la „man kann sich das vielleicht so und so vorstellen, wenn man sich auf das bezieht was Wissenschaftlerin Y in ihrem Buch X aus archäologischen Funden geschlossen hat… „

„Papyrus“ ist eine nette kurzweilige Lektüre, interessant an vielen Stellen, besonders in dem Sinne, dass man wahrscheinlich Themen und Werke entdecken wird, mit denen man sich tiefer beschäftigen möchte und die man dann anderweitig nachschlägt. Dem deutschen Titel wird das Buch allerdings in keiner Weise gerecht und ein präziseres Hinweisen auf Quellen und besonders das Einordnen in freie und weniger freie Spekulation hätte LeserInnen sicherlich sehr geholfen, zu entscheiden, womit es sich in Zukunft weiterzubeschäftigen lohnt und welche Lektüren man dazu aufsuchen könnte.

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"Papyrus" von Irene Vallejo ist ein spannendes Sachbuch über Bücher - die schönste Sache der Welt. Sehr empfehlenswert!

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Zum Inhalt:
Die Autorin nimmt uns mit auf die Reise in die fantastische Welt der Bücher. Und das in einem Sachbuch, bei dem man das Gefühl haben könnte, es ist ein Abenteuerbuch. Es geht ins alte Griechenland nach Alexandria aber auch ins römische Reich. Es geht um erste Bibliothekare, um Kopisten, um die Entwicklung zum Pergament aber auch warum manche Bücher zu Klassikern werden.
Meine Meinung:
Mir ist es schwer gefallen, bei dem Buch durchzuhalten, denn mir ist es schwer gefallen den roten Faden zu finden. Mir fehlte irgendwie die Struktur in dem Buch und das machte es irgendwie verworren. Es gab aber durchaus interessante Passagen, die ich sehr gelungen fand. Dennoch kann ich das Buch eher für Menschen empfehlen, die beruflich mit Büchern zu tun haben und dadurch vielleicht einen besseren Zugang finden. Ich fand es nicht uninteressant aber auch anstrengend zu lesen.
Fazit:
Eher für Fachleute

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Die Geschichte der Welt in Büchern - eine abenteuerliche Reise querbeet durch die Geschichte des Buches. Die Bibliothek von Alexandria, die Werke Homers, Buchhandlungen im alten Rom, verschiedene Buch-Materialien - alles mit aktuellem Bezug, besonders zur heutigen Literatur in Spanien, dem Heimatland der Autorin. Vergnüglich, interessant, kurzweilig.

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Schade, dass es sich hier nur um eine Leseprobe handelt. So springt die Autorin gefühlt immer dann zum nächsten Thema, wenn es gerade spannend wird. Ob das ihr Stil ist oder nur der Leseprobe geschuldet ist. Sonst gefällt mir der Schreibstil wirklich gut und ich kann mir vorstellen, dass das ganze Buch wirklich sehr lesenswert ist.

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Fantastisch! Diese Lektüre hat mir unglaublich viel Freude bereitet. Die Charaktere sind interessant aufbereitet und ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen! Der Erzählstil, war sehr eindringlich und ich konnte mich gut mit den Charakteren identifizieren.

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Vallejo beschreibt historische Figuren im Stil einer emotionalen Eulogie für einen verstorbenen Urgroßvater oder einen guten Freund, dessen Seele und Essenz sie ganz genau ergründet hat.

In intensiven Passagen beschreibt die Autorin Ambitionen und Eroberungen Alexander des Großen; den Alltag und Innenpolitik seines Heeres; den Charakter von Ptolemaios und seinen zahlreichen Nachkommen.

Vallejo sinniert – teils pathetisch – über Dichter und Herrscher wie Kavafis, Cicero, Platon, Horaz und viele andere.

Eine zentrale Position nimmt in ihren Schilderungen die Bibliothek von Alexandria ein, deren Entstehung, Struktur, Alltag und Atmosphäre sie ihrer Leserschaft in dynamischen, detaillierten Beschreibungen näher bringt.

Die historisch anlehnenden Schilderungen werden romantisiert, emotionalisiert und mit fiktiv anmutenden belletristischen Ausschmückungen vervielfältigt. Zeitgleich berichtet Vallejo über ihre eigenen Erfahrungen mit dem Lesen als Ritual – und die vergleichsweise strengen Rituale der Einweihung in die elitistischen Hierarchien der Bodleian Library in Oxford.

Zusammengefasst ist „Papyrus“ eine kunterbunte Schatztruhe, die man gemach ausleeren sollte. Vallejo verfügt über ein gleichbleibend ruhiges Erzähltempo – die Spannung aufbauende Exposition ist in dieser Hinsicht fast irreführend, wenn man sie mit dem restlichen Buch vergleicht.

Zeitgleich ist es entspannend, interessant und reflexiv gewinnbringend, sich Vallejos Schritttempo anzugleichen und die Kapitel nicht in Tagen, sondern in Wochen zu schmökern.

Den Volltext dieser Rezension findest Du ab dem 14.05. auf sandrafalke.com.

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Eine Geschichte des Buches, erzählt in Geschichten. Sehr unterhaltsam und launig geschrieben. Leider verlor ich beim Lesen immer wieder den Faden, ich hatte das Gefühl, die Autorin sprang zwischen den einzelnen Geschichten hin und her. So ist am Ende nicht viel von der Lektüre hängengeblieben.

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Die Wahrheit zuerst: Nein, Irene Vallejos Buch “Papyrus. Die Geschichte der Welt in Büchern” erzählt nicht eine gesamtliterarische Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart, so wie es der Untertitel vermuten lässt. Da greift die deutsche Übersetzung etwas hoch. Der spanische Untertitel ist treffsicherer: “La invención de los libros en el mundo antiguo”. Denn ja, es geht in diesem Buch über die Erfindung des Buchs im weitesten Sinn und die Faszination fürs Geschichtenerzählen und -aufschreiben, wobei sich die Autorin eben auf die Antike konzentriert.

Ihre Bezugspunkte sind dabei immer Alexander der Große mit seiner legendären Bibliothek und das Ende des römischen Reichs. Dazwischen pendelt sie, nur in äußersten Notfällen chronologisch, zwischen verschiedensten Themen. Es geht um den Schritt von der Mündlichkeit früher Versepen zu niedergeschriebenen Texten, wie z.B. der “Ilias”. Es geht um verschiedene Beschreibmaterialien wie Lehm oder Pergament und die Herausbildung von Schriftsystemen. Es geht um die ersten Bibliotheken und die “Erfindung” der Wissenschaften. Es geht um Texte und frühe Autoren und Irene Vallejos Begeisterung für das über Jahrtausende tragfähige Konzept “Buch”. Dabei ist sie oft assoziativ, manchmal gar anekdotisch, immer aber fabulierend. Das ist vielleicht nichts für diejenigen, die eine Art Lehrbuch oder Nachschlagewerk erwarten. Doch diejenigen, denen das Geschichtenerzählen liegt, die werden hier fündig werden. Zusätzlich gibt es ein Quellen-, Literatur- und Personenregister. Einzig illustrierende Abbildungen und eventuell das ein oder andere Kartenmaterial habe ich vermisst. Davon abgesehen habe ich viel gelernt und mich großartig unterhalten. Was will man mehr erwarten?

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Tolles Buch. Es ist ein gutes Einstieg in die Geschichte von Bücher und Lesen. Was mir am besten gefallen hat ist die Verknüpfung mit den Bücher und Begriffe die wir heute nutzen. Die Sprache is gut, es ist leicht zu lesen. Ich hatte gehen wie es gestaltet ist: das Buch wird ein tolles Geschenk für Bücherliebhaber:innen

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Schade, dass es nur eine Leseprobe ist und offenbar auch eine Auswahl verschiedener Kapitel. Das liest sich gut, aber bedauerlicherweise etwas konfus. Geschichtliche Abrisse wechseln sich ab mit essayistischen Einschüben, die sich nicht immer auf den Abschnitt unmittelbar davor beziehen. Interesassant, aber eben leicht verwirrend.

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Papyrus scheint ein gutes Buch zu sein. (?) Da leider vom Verlag nur ca. 1/3 des Buches zur Verfügung gestellt wurde, gebe ich keine positive Bewertung ab.

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Ein Buch über Bücher

Das Cover ist in dem Fall mal nicht "Typisch Diogenes", dennoch mag ich es sehr. In den zurückhaltenden Farben hat es meine Aufmerksamkeit geweckt und die Inhaltsangabe hat mich dann dazu gebracht es lesen zu wollen. Eine Reise durch die Geschichte anhand von Büchern. Klang spannend und los ging das lesen eines Buches über Bücher.

Und alles in allem ist ein schönes und für mich interessantes Buch. Es werden die Antike und die Frühgeschichte behandelt und wie auch schon geschrieben, nicht die allgemeine Geschichte, sondern die der Bücher behandelt. Die Sprache ist auch für den Laien gut verständlich und ich hatte keine Probleme mit zu viel Fremdworten. Es regt sicher auch zum nachdenken und weiter recherchieren an, doch war es für mich etwas zu "wild" aufgebaut. Oft gab es Gedankensprünge und Abschweifungen die mich in meinem Lesefluss gestört haben.

Daher auch "nur" 4 Sterne.

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„Wenn eine Erzählung mich packt, wenn mich ihr Wörterregen durchnässt, wenn ich auf fast schmerzliche Weise begreife, wovon da erzählt wird, wenn mich die innige, einsame Gewissheit überkommt, dass der Autor mein Leben verändert hat, dann glaube ich aufs Neue: Ich - ganz besonders ich - bin die Leserin, nach der dieses Buch gesucht hat.“ (172)

Von mündlich überlieferten und schauspielerisch vorgetragenen Geschichten zur Schrift. Von Steintafeln zum geschriebenen Wort auf Papyrusrollen; bis hin zu Tierhäuten, Hadernpapier und unseren heutigen Holzpapieren. Herrscher, die das Wissen der Welt sammeln und besitzen wollten und beeindruckende Bibliotheken und Museen gründeten. Von für den Handel wichtigen Listen über Heldenepen bis hin zu einer vielfältigen Genrelandschaft. Vom gebildeten Adel über Kleriker bis hin zu nahezu jedem Bürger, der lesen lernen und dadurch Leser werden konnte. Klassiker, die immer wieder von begeisterten Lesern abgeschrieben, versteckt und bewahrt wurden und so bis heute überdauern konnten.

Irene Vallejo zeichnet all diese Entwicklungen in „Papyrus“ nach und geht der Geschichte des Buches auf faszinierende, hochgradig spannende Weise nach.

Ich kann das dieses Buch mit keinem anderen vergleichen, da es etwas völlig Neues ist. Ein aufregendes Sachbuch, eine Reise in die Antike, ein Herzensthema. Und wenn das Herz sehr für ein Thema schlägt, dann fehlen einem manchmal die Worte. So geht es mir bei diesem Buch. Ich kann eigentlich nur so viel sagen:

Ich - ganz besonders ich - bin die Leserin, nach der Irene Vallejos Buch gesucht hat. Und bestimmt auch du. Denn „Papyrus“ ist eine Geschichte für Büchermenschen.

Diese wunderschöne Ausgabe mit Goldprägung und Lesebändchen darf das Herzstück meiner kleinen Privatbibliothek werden.

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Bei der Blogger-Preview wurde das Buch so schön vorgestellt, dass ich wusste: Muss ich lesen. Als Student der Buchwissenschaft sowieso. Obwohl Bücher mit historischem Bezug nicht mein Ding sind, ist es Irene Vallejo gelungen, mich mit ihren Erzählungen zum Buch einzufangen. So informativ, lehrreich und unterhaltsam. Große Empfehlung. Ein Muss in allen privaten Sammlungen.

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Buchausschreibung:

Könnte folgender Spruch von ihnen stammen?
"Ein Leben ohne Bücher ist möglich, aber sinnlos."

Dann erfüllen Sie schon die entscheidende Anforderung, um in den Genuss der Leseprobe unseres bibliophilen Jahrhundertwerkes "Papyrus" von Irene Vallejo zu kommen.

Sie erwarten 201 Buchseiten prall gefüllt mit antiken Buchwissen. Von der Entstehung der ersten Papyrusbücher über die legendäre Bibliothek von Alexandria bis zu den mittelalterlichen Kopierstuben, lernen sie das Medium Buch auf ganz neue Weise kennen und schätzen.

Wir suchen einen interessierten Leser mit langjährigen Erfahrungen im Sachbuchbereich für eine abenteuerliche Reise in längst vergangene Bücherwelten. Die befristete Vollzeitstelle kann bei besonderer Eignung auch in eine Festanstellung umgewandelt werden.

Was sollten Sie außer der Faszination für Bücher mitbringen?

- Interesse an alter Geschichte
- Latinum/Graecum (wünschenswert)
- Ausdauer
- Genauigkeit
- Flexibilität

Benefits der Lektüre:
- Umfangreiches Insider-Wissen
- Ausbau des Wortschatzes
- Spannende Geschichts-Facts

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Belesene Bücherfresser werden bevorzugt ;-)

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Spannend zu lesende Reise zur Entstehung der Schriftrollen und des Buches in der griechischen und römischen Antike. Kombiniert durch eine Vielzahl an bibliophilen Anekdoten aus allen Zeiten, entsteht ein rundum fesselndes Leseerlebnis. Ein Schatz für alle Buchliebhaber*innen!

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Also ich hatte das Buch nur als Auszug als Rezensionsexemplar.
Das Buch ist sehr ambitioniert und mit Feuereifer geschrieben, Geschichte über Geschichte über das Buch.
Das macht Spass zu lesen, ist aber auch ermüdend. Die Autorin stolpert über ihren Erzähleifer und wird dann doch etwas langatmig.
Man weiss ob man nun in einer Enzyklopädie gelandet ist, ein langatmiges Sachbuch oder in einem Proseminar der Literaturgeschichte..
Es ist schön sich von der Erzähllust der Autorin anzustecken und immer mal wieder reinzuschmökern.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil und hat die Liebe zu den Buchstaben verinnerlicht, für die einen ist es ein Loblied auf den Wissenspeicher Sprache oder auf die großen Literatur, für den anderen einfach nur Anlass zum Schmökern.

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Ein absolutes Muss für alle Buchliebhaber! Ein Buch, in dem man immer wieder blättern kann, sich verlieren kann und Neues entdecken kann.

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Ich habe mir von Papyrus etwas anderes erhofft und erwartet und bin daher etwas enttäuscht. Der Schreibstil an sich ist ganz gut und die Grundidee des Buchs gefällt mir ebenfalls, allerdings finde ich es zum einen sehr störend, dass die Geschichte zu wenig Struktur hat (es gibt aus meiner Sicht zu viele Sprünge zwischen Geschehnissen, die den roten Faden ausfransen lassen), und zum anderen, dass die Autorin sich selbst als Person mit in die Geschichte aufnimmt. Ich mag diese Vermischung aus der Ich-Perspektive, die im Übrigen überhaupt nichts Sinnvolles zur Geschichte beiträgt, und der Historie nicht. Im Großen und Ganzen geht es mir in diesem Buch über Bücher auch viel zu wenig um Bücher. Sie mögen die Inspiration für die Geschichte sein, aber sie bleiben etwas auf der Strecke. Daher kommt wohl auch die falsche Erwartungshaltung meinerseits.

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Interessant, alles was ich bis dahin über das Buch gelesen hatte, hat mich was ganz anderes von dem Buch denken lassen. Nach der Leseprobe jetzt, bin ich im höchsten Maße begeistert und kann es jetzt viel besser einordnen und empfehlen. Gerne hätte ich noch wesentlich mehr gelesen! Wie Frau Vallejo die neueren Titel mit der alten Zeit verbindet ist auch im höchsten Maße spannnend und lässt interessante Rückschlüsse ziehen! großartig!

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