Mrs Potts' Mordclub und der tote Nachbar

Kriminalroman

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Erscheinungstermin 10.02.2022 | Archivierungsdatum 03.08.2022

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Zum Inhalt

Judith Potts hat ein Hobby und wir eine neue Krimireihe: willkommen im Mordclub!

Simply wonderful: Der gute alte englische Krimi ist zurück!  Als die leicht exzentrische Judith Potts mitbekommt, dass ihr Nachbar ermordet wird und die Polizei ihr das nicht glaubt, nimmt sie die Sache resolut selbst in die Hand. 

Die siebenundsiebzigjährige Judith Potts lebt allein in einem verfallenen Herrenhaus im idyllischen Marlow und arbeitet als Kreuzworträtsel-Autorin für eine Zeitung. Sie genießt ihren beschaulichen, selbstbestimmten Alltag mit gelegentlichem Nacktschwimmen in der Themse und dem ein oder anderen Whisky. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie Zeugin eines Mordes auf dem Nachbargrundstück wird. Weil es weit und breit von der Leiche keine Spur gibt und die ansässige Polizei den Fall nicht ernst nimmt, beginnt Judith, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei lernt sie die Hundesitterin Suzie und die neurotische Pfarrersfrau Becks kennen, die ihr fortan als »Marlow Murder Club« bei den Ermittlungen helfen. Als es zu einem weiteren Mord kommt, erscheint der Fall immer rätselhafter …

Judith Potts hat ein Hobby und wir eine neue Krimireihe: willkommen im Mordclub!

Simply wonderful: Der gute alte englische Krimi ist zurück! Als die leicht exzentrische Judith Potts mitbekommt, dass...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462001983
PREIS 12,00 € (EUR)
SEITEN 416

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Also herrlich!
Wie die alte Dame erstmal nackig in den Fluss springt... und dann noch den toten Nachbarn findet....
typisch englisch skurril und trotzdem heimelig wie ein altbekannter BARNABY im TV... so kommt der Krimi daher.
Wen wundert, dass mir als altem Ruderer und Rater natürlich die Kleinigkeiten sehr gut gefallen haben. Allein das Titelbild passt von den Häusern nicht wirklich zur Realität entlang der Themse, was jedem England-Liebhaber auffallen wird, doch das spielt ja für die Story keine Rolle.
Die Figuren sind natürlich archetypisch gewählt, dennoch hatte ich besondere Freude an der verhuschten Pfarrersgattin im Chorhemdschrank und der raubauzigen Hundespaziererin.
Lesetempo: flott aber leicht mäandrierend wie der Fluss, an dessen Ufer der Krimi spielt.

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Ein durch und durch britischer Krimi mit den unerwartetsten Protagonistinnen, die man sich vorstellen kann. Die Lösung des Mordfalls ist wunderbar knifflig und die Ermittlungsmethoden unkonventionell. Ich mag die vier Detektivinnen sehr. Sie sind so schräg, aber auch unglaublich menschlich. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall

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Man merkt ab der 1. Seite: hier war ein Könner am Werk!
Ein britischer Krimi vom Feinsten, mit allem was zu einem guten Krimi gehört: Spannung von Anfang bis Ende; taffe Amateurermittler(innen; undurchsichtige Verdächtige!
Ich habe dieses Buch sehr genossen, bitte mehr davon!

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Ganz im Sinne von Mrs. Marple ermittelt auch Mrs. Potts in ihrem beschaulichen Idyll an der Themse: Ein leichter Kriminalroman für herbstliche Leseabende.

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Ich habe dieses Buch hauptsächlich deshalb ausgewählt, weil es von Robert Thorogood, dem kreativen Kopf hinter der Serie "Death in Paradise" geschrieben wurde.
Zuerst dauert es allerdings lange, bis die Handlung so richtig in Fahrt kommt, selbst für einen cosy crime. Wer durchhält wird allerdings mit einer ungewöhnlichen Auflösung und der Aufklärung eines Falls, der eigentlich gar keiner war, belohnt. Auch Fans eines klassischen Showdowns kommen nicht zu kurz.

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Judith ist eine nette alte Dame, man könnte sie als etwas eigenbrötlerisch bezeichnen, wie sie da so allein in der großen Villa am Fluss lebt. Als sie beim abendlichen Schwimmen die Ermordung ihres Nachbarn mit anzuhören glaubt, erntet sie bei der Polizei nur Unglaube, also muss sie selber Nachforschungen anstellen.

Mit Judiths Figur schafft der Autor bei mir sofort Assoziationen zu Agatha Christies Miss Marple, allerdings entwickelt sich Judith, im Lauf der Story immer weiter in eine etwas andere Richtung. So bekommt das Buch eine gewisse Eigenständigkeit, trotz vorhandener Parallelen. Diese Entwicklung ist auch der Tatsache geschuldet, das hier eine recht ungleiche Gruppe von Frauen zusammen findet und so neben der Aufklärungsarbeit auch das Entstehen einer Freundschaft erzählt wird.

Der Vita des Autors konnte ich entnehmen, das er als Drehbuchautor, unter anderem für die Serie "Death in Paradise", tätig war. Wie in der Serie, die ich im Übrigen liebe, gibt er auch hier seinen Figuren eine gewisse Schrulligkeit mit, ohne sie aber ins Lächerliche zu ziehen. Seine Beschreibungen sind zwar teils etwas überspitzt, sorgen aber für das nötige Augenzwinkern, mit dem man den Roman lesen sollte.

Wer einen knallharten Krimi erwartet liegt hier voll daneben. Cosy Crime beschreibt das Buch noch am ehesten und das ist nicht negativ gemeint, den gut gemacht, ist das sehr unterhaltsam. Das Finale steht einem guten Krimi in Rasans und Nervenkitzel in nichts nach, wenn ich auch etwas in die Länge gezogen fand. Die Aufklärung war für mich nicht überraschend, der Leser stellt die Zusammenhänge eher her als die Figuren im Buch. Letztlich ist das aber nicht schlimm. Die finale Zusammenfassung der Ereignisse ist, gewollt, oder ungewollt, wieder eine Hommage an Miss Marple, oder eben auch Richard Pool. Ihren Zweck im Buch verfehlt sie jedenfalls nicht.

Mrs Potts Mordclub ist erfolgreich aus der Taufe gehoben worden und hat sicher noch einige Abenteuer zu bestehen. Der Grundstein ist gelegt.

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Judith Potts erster Fall und was für einer. Ein klassischer Krimi, wie ich ihn liebe. Judith erlebt den Mord auf dem Nachbargrundstück und fühlt sich bemüßigt selbst zu ermitteln. Unterstützt wird sie dabei von zwei Damen in ihrem Alter. Das skurrile Trio ist höchst amüsant, lästig für den Mörder und setzt gewitzt. Mit unlauteren Methoden arbeiten sie sehr viel effektiver als die Polizei. Von der Reihe möchte ich noch ganz viele Bücher lesen. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt.

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Very British! Very liebenswert! Mrs. Potts ist die neue Miss Marple - und eine würdige Nachfolgerin der knarzigen Kultfigur von Agatha Christie. Nichts bleibt vor Judith Potts verborgen. Überall steckt sie furchtlos ihre Nase rein. Die Ermittlungen mit ihrem Mordsclübchen sind einfach eine Schau.

Die exzentrische Protagonistin in Robert Thorogoods Reihen-Auftakt ist 77-Jahre alt und steht noch im Berufsleben. Judith Potts tüftelt Kreuzworträtsel für eine Zeitung aus und hält damit die grauen Zellen frisch. Beim Nacktschwimmen in der Themse beobachtet sie, wie ihr Nachbar ermordet wird. Es bleibt nicht der einzige Mord im beschaulichen Marlow...

Wenn die Polizei nicht zu Potte kommt, ist Judith Potts zur Stelle. Zu ihr gesellen sich noch Pfarrersgattin Becks und Hundesitterin Suzie. Was für ein Trio! Wie die drei Damen ermitteln, hat mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Mrs. Potts ist der unangefochtene Star der Truppe. Sie ist wirklich 1A beschrieben und ausgearbeitet. Allein die Nacktbadeszene zum Einstieg... Ich habe Bilder für die Ewigkeit im Kopf. Ihre Mit-Ermittlerinnen sind aber auch toll. Vor allem die verhuschte Becks ist göttlich amüsant uns steht ganz weit oben auf meiner Beliebtheitsskala.

Fazit: "Mrs. Potts' Mordclub" ist ein Genuss für Fans des klassischen englischen Krimis. Ich hatte beim Lesen ständig den Duft von Earl Grey-Tee und frischen Scones in der Nase - einfach, weil es so gut zur Atmosphäre passt. Alles ist so herrlich idyllisch, skurril und humorvoll. Darüber ist der eigentliche Fall zuweilen schon etwas ins Hintertreffen geraten. Der Krimi legt aber nochmal ein unglaublich spannendes Finale hin. Der Auftakt der Reihe ist gelungen und macht Spaß. Auf ein Wiedersehen im schönen Marlow!

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Was für ein hervorragendes und erfrischendes Buch.

Der Schreibstil ist hervorragend - flüssig, witzig und spannend.

Die Charaktere finde ich einfach nur super.
Das skurrile Trio finde ich einfach nur klasse.

Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und zum miträtseln animiert.

Ich möchte noch ganz viele Bücher von diesem Trio lesen.
Das Buch hat mich hervorragend unterhalten.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Klapptext: Judith Potts lebt allein in einem verfallenen Herrenhaus im idyllischen Marlow und arbeitet als Kreuzworträtsel-Autorin für eine Zeitung.
Fazit: In dieser Geschichte wird der englische Krimi-Stil grossartig zelebriert. Das Lesen dieser neuen Reihe verspricht so einiges. Hier geht es um Freundschaft und sehr neugierige Nachbarn. Bei der Hauptperson kommt mir sofort das Gesicht von Miss Marple in den Sinn. Neben der Mordgeschichte wird auch die Entstehung einer Freundschaft geschildert und dies bei den verschiedenen Charakteren. Judith Potts Leben verläuft sehr ruhig. Als sie den Mord auf dem Nachbarsgrundstück mitverfolgt, steht ihr Leben Kopf. Es gibt keine Leiche. Die Polizei glaubt ihr nicht. Sie beschliesst selber Ermittlungen aufzunehmen. Als sie Suzie, die Hundesitterin und die Pfarrersfrau Beck kennenlernt, ist der Club Marlow Murder Club geboren. Die beiden helfen nun bei den Recherchen mit. Als ein weiterer Mord passiert, wird der Fall immer mysteriöser. Man wird als Leser sofort hellhörig, was die drei anstellen und es ist sehr spannend das Ganze zu verfolgen. Für mich ein englischer Krimi eben. Beim Lesen wünsche ich viel Spass.

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Dies war ein sehr unterhaltsamer, gemütlicher Krimi.
Judith, eine 77-jährige Kreuzwortschöpferin, schwimmt nackt im Fluss, als sie einen Schuss aus dem Haus ihres Nachbarn hört.
Die Polizei schenkt ihren Anzeigen keine Beachtung, also macht sie sich selbst auf den Weg, um das Rätsel zu lösen, und trifft dabei auf Suzie, die Hundesitterin, und Becks, die Frau des Vikars.
Alle drei Frauen wurden weitgehend ignoriert, sodass sie sich zusammentun, um das Verbrechen aufzuklären und dabei ihre persönlichen Probleme zu überwinden, bildet den Rest der Geschichte.
Ich habe alle drei verrückten, fantastischen, mutigen und kämpferischen Frauen geliebt.

Fazit:

Dem Autor gelingt es, den Spaß in einen Kriminalroman zu bringen.
Ein klasse Krimi, nur zu empfehlen.

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Judith Potts ist 77 Jahre alt und lebt in ihrem Haus an der Themse in Marlow, in der Nähe von London.Sie ist Kreuzworträselautorin und zwischendurch etwas wunderlich.Sie geht gerne abends nackt im Fluss baden und trinkt gerne ein Gläschen Whisky!Bei einem ihrer Badeabenteuer bekommt sie mit, dass auf dem Nachbargrundstück gestritten wird und kurz danach fällt ein Schuss!Sie meldet dies pflichtbewusst der Polizei, die das Ganze aber nicht so ernst nimmt und erst am näcchsten Tag so richtig bearbeitet!Mrs Potts ist sich aber sicher, dass sie einen Schuss gehört hat und forscht auf eigene Faust nach und findet schliesslich die Leiche von Stefan Dunwoody mit einem Einschussloch mitten in der Stirn.Ab jetzt ermittelt DSMalik und ist sehr überrascht, als sie den Bericht der Rechtsmedizin erhält und herauskommt, dass er mit einer antiken Waffe erschossen wurde.Und Mrs Potts ermittelt weiterhin auf eigene Faust und geht vor allem dem Verdacht nach, dass der Besitzer des Auktionshauses dahintersteckt!Dafür forscht sie auch in der Kirche nach und holt sich dafür diie Frau des Pfarrers mit ins Boot.Als sie dann bei derPolizei ihre neuesten Ermittlungsergebnisse preisgeben möchte, bekommt die Kommissarin gerade die Information, dass ein weiterer Mord geschehen ist.Zu ihren Ermittlungen auf eigene Faust gesellt sich daraufhin auch noch die Hundeauführerin Suzie dazu!Zusammen mit der Kommissarin kommt es dann heraus, dass sich alles doch ein wenig anders zugetragen hat, als alle dachten!Zwischendurch entkommt Mrs.Potts dann gerade noch einem Mordversuch!Ein total spannender Krimi, den man einfach nicht weglegen möchte und in dem es sehr viele unerwartete Wendungen gibt!Absolute Leseempfehlung!

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Im idyllischen Kleinstädtchen Marlow beobachtet die 77jährige Judith Pott auf dem Nachbargrundstück einen Mord, nur gibt es keine Leiche und die Polizei glaubt Judith nicht. Also muss sie auf eigene Faust ermitteln. ,Hilfe erhält sie dabei von der Hundesitterin Suzie und der Pfarrersfrau Becks.
Unterhaltsam , mit etwas skurilen Ermittlerinnen wird hier an die Auflösung gearbeitet. Wer denkt , mit alten Damen ist leicht umzuspringen, wird hier eines ,besseren,belehrt. Wer den englischen Krimi liebt, wird von Mrs. Potts`Mordclub begeistert sein.

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Die siebenundsiebzigjährige Judith Potts lebt allein in einem verfallenen Herrenhaus im idyllischen Marlow und arbeitet als Kreuzworträtsel-Autorin für eine Zeitung. Sie genießt ihren beschaulichen, selbstbestimmten Alltag mit gelegentlichem Nacktschwimmen in der Themse und dem ein oder anderen Whisky. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie Zeugin eines Mordes auf dem Nachbargrundstück wird. Weil es weit und breit von der Leiche keine Spur gibt und die ansässige Polizei den Fall nicht ernst nimmt, beginnt Judith, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei lernt sie die Hundesitterin Suzie und die neurotische Pfarrersfrau Becks kennen, die ihr fortan als »Marlow Murder Club« bei den Ermittlungen helfen. Als es zu einem weiteren Mord kommt, erscheint der Fall immer rätselhafter … (Klappentext)

Dieser wunderbare britische Krimi hat mich von den ersten Seiten an in den Bann gezogen. Er ist herrlich skurril, hat den nötigen britischen Humor und die verschiedenen Charaktere sind sehr gut beschrieben und ausgearbeitet. Die Handlung baut eine gewisse Spannung auf und hat interessante Wendungen an den richtigen Stellen. Es macht einfach nur Spaß mitzuraten und mitzuermitteln. Es entsteht eine gewissen Atmosphäre, der ich mich nicht mehr entziehen konnte. Die Seiten flogen nur so dahin und ich war von der Lösung des Falles sehr angenehm überrascht. Ein leichter, unterhaltsamer Krimi für entspannten Lesegenuss.

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Judith Potts kennt man in Marlow - im Laufe dieses Krimis wundert sie sich noch öfters darüber, wenn sie mal wieder erkannt wird. Sie selbst kennt nicht sehr viele Leute, denn sie ist gerne alleine in ihrem von der Grosstante geerbten grossen Haus. Judith liebt es abends zu puzzeln, ein Glas Whisky zu trinken und in der Themse schwimmen zu gehen.

Eine bequeme Sache, da ihr Grundstück direkt an der Themse liegt - Bootshaus und Stechkahn inklusive. Als sie eines Tages ihr Bad im Fluss wieder einmal geniesst, hört sie komische Geräusche vom Haus auf der anderen Flussseite. Sie macht sich Sorgen um ihren Nachbarn Stefan und schaut nach. Überzeugt davon, Ohr-Zeuge eines Mordes gewesen zu sein, ruft sie die Polizei, die ihr aber nicht glaubt.

Judith denkt, ihrem Nachbarn schuldig zu sein herauszufinden, wer ihn getötet hat. Sehr schnell findet sie einen Verdächtigen, der allerdings ein stichfestes Alibi hat. Judith lässt das alles keine Ruhe und beginnt, weiter zu ermitteln - mit der Hilfe von Hundesitterin Suzie und Pfarrersfrau Becks, die sie bei ihren Ermittlungen kennenlernt. Ein schwieriger Fall für die drei Frauen, aber gemeinsam schaffen sie es, das Geheimnis zu lösen.

Dabei verärgern sie das eine oder andere Male die Polizei, insbesondere DS Tanika Malik. Doch selbst Tanika muss zugeben, dass der "Marlower Mordclub" gute Hinweise liefert.

Bei Krimis mit eigenwilligen Figuren ist es manchmal schwierig eine Mitte zu finden, damit das Ganze nicht zu lustig wird. Oder die Figuren so speziell sind, dass die Beschreibungen darüber zu viel Platz brauchen und der Kriminalfall dabei in den Hintergrund gerät. Klar, dass die drei Frauen mit ihren Eigenheiten im ersten Band noch genau beschrieben werden, doch der Autor versucht diese Dinge immer in den Zusammenhang mit dem Mordfall bzw. den Ermittlungen zu stellen.

Mit Leichtigkeit, wie es scheint, ist es Robort Thorogood gelungen, uns Lesern einen ausgewogenen Krimi, eindeutig mit Tendenz zum sich Amüsieren, aber mit solider und stimmiger Aufklärungsarbeit, vorzulegen.

Stellenweise erinnert "Mrs Pott's Mordclub und der tote Nachbar" natürlich, und vielleicht auch bewusst, an "Mrs Marple". Es macht riesigen Spass die drei englischen Ladys bei ihrer Detektivarbeit zu begleiten und man darf gespannt sein, was sie in weiteren Fällen noch zu leisten vermögen.

Fazit: Erfrischender Auftakt zur neuen Krimireihe - der Mörder hat definitiv nicht mit diesen drei exzentrischen Frauen gerechnet, sonst wärs das perfekte Verbrechen geworden.
5 Punkte.

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Nachfolgerin von Miss Marple

Robert Thorogood ist mit seinem Buch "Mrs. Pott´s Mordclub und der tote Nachbar" ein toller Krimi
gelungen.
Die siebenundsiebzigjährige Judith Potts hört einen Schuß und geht der Sache nach. Da die
Polizei nichts findet, macht sie sich auf den Weg. Und tatsächlich, der Nachbar ist erschossen
worden. Nun heißt es ermitteln was das Zeug hält. Dabei hilft ihr die Hundesitterin Suzie und die
neurotische Pfarrersfrau Becks.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Interessant fand ich, dass Judith Pott
Kreuzworträtseln nicht löst, sondern herstellt. Dadurch konnte sie beim Lösen des Falles
um die Ecke denken. Obwohl ich viele Krimis lese, kam ich nicht auf die Lösung wer der Mörder ist.
War wirklich sehr überrascht. Der Autor hat sich was Spannendes ausgedacht.
Ich hoffe Judith darf in einem neuen Band weiter ermitteln.
Vielen Dank an NetGalley und den Verlag, dass ich das Buch vorab lesen durfte.

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Zum Inhalt:
Als Judith Potts mitbekommt, dass ihr Nachbar ermordet wurde, die Polizei ihr das aber nicht glauben will da keine Leiche zu finden ist, fängt sie eben selbst an zu ermitteln. Bei den Ermittlungen lernt sie die Hundesitterin Suzie und die Pfarrersfrau Becks kenne und schnell ermitteln die beiden mit der rüstigen Judith. Dann passiert ein weiterer Mord und das Ganze wird immer seltsamer
Meine Meinung:
Das ist so ein richtig liebenswerter Krimi in britischer Manier. Ich fühlte mich mehr als einmal an Miss Marple erinnert und zu schmunzeln gab es auch reichlich. Aber auch der Kriminalfall war interessant und gut konstruiert. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Ich hatte das Vergnügen auch das Hörbuch zu hören und auch das hat mir gut gefallen, wobei ich mich anfangs ein bisschen mit der Sprecherin schwer getan habe, mich dann aber doch an die Stimme gewöhnt habe.
Fazit:
So lustig

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Meine Meinung:

Eine ältere Dame tut sich mit zwei weiteren Frauen zusammen und schon beginnt eine spannende Mordermittlung alla Agatha Christie.

Genau das mag ich an diesen "klassischen" Whodunit-Krimis. Schrullige Ermittler, zwielichtige Verdächtige und jede Menge Verdachtsfälle.

Robert Thorowood hat es tatsächlich geschafft, dass ich bis zum Schluss keine Ahnung hatte, wer der Täter ist. Mir ging es wie Mrs. Potts und ihren Mitstreiterinnen. Jedesmal wenn ich sicher war "der muss es sein", war ich total gefrustet, als sich herausstellte, dass ein wasserdichtes Alibi alles zunichte machte. Das passiert mir eigentlich nur sehr selten.

Der Plot war ja dann mal was ganz anderes und für mich sehr kreativ gelöst.


Die drei Damen des Mordclubs könnten unterschiedlicher nicht sein und genau deswegen passen sie auch so gut zusammen. Alle drei waren mir, trotz ihrer Macken, total sympathisch und ich würde gerne noch öfter mit ihnen ermitteln.

Auch das Dörfchen Marlow hat es mir angetan. Dank der detailreichen Beschreibungen konnte ich mir alles sehr bildlich vorstellen.


Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und bescherte mir wundervolle Lesestunden.


Fazit: 

Ein kurzweiliger und spannender Krimi der Lust auf mehr macht!

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Amüsant, scharfsinnig und very british

Worum geht’s?
Judith Potts ist 77, etwas füllig und liebt es, nackt in der Themse zu schwimmen. So auch an diesem einen Abend, als sie plötzlich einen Schrei und einen Schuss aus dem Garten ihres Nachbarn hört. Die Polizei tut es als Selbstmord ab, doch Judith glaubt nicht daran und geht der Sache auf den Grund.

Meine Meinung:
Mit „Mrs Potts‘ Mordclub und der tote Nachbar“ (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2022) startet Robert Thorogood seine neue Krimireihe um die schrullige aber scharfsinnige Mrs. Potts und ihren Mordclub. Und ich muss sagen: Selten hatte ich einen so unterhaltsamen, amüsanten und doch auch spannenden und rasanten Einstieg in eine neue Serie! Schon der Schreibstil des Autors ist genial und very british. Ebenso der Humor. Und was uns Robert Thorogood auf der einen Seite an Humor und Amüsement bietet, das finden wir auf der anderen Seite genauso an Spannung und Scharfsinn. Dazu kommen dann noch die außergewöhnlichen Charaktere und die Geschichte ist perfekt!

Und ich mochte sie wirklich alle. Angefangen bei Judith Potts, 77, entwirft Kreuzworträtsel, wohnt in einem unordentlichen alten Haus, das sie von ihrer Tante geerbt hat und hat ihre ganz eigenen aber liebenswürdigen Eigenschaften und Rituale. Dann die Pfarrersfrau Becks, perfekte Hausfrau, immer auf ihr Äußeres bedacht darf sie hier doch auch ihre andere Seite erleben und ausleben, ihr früheres, abenteuerlustiges Ich wieder herauslassen. Dann haben wir noch Suzie, die Hundefrau mit ihrem ganz eigenen Kleidungsstil, die das Trio perfekt macht. Und ich bin mir fast sicher, dass wir mit der Polizistin Tanika aus dem Trio bald ein Quartett machen dürfen.

Auch der Fall selbst und der Aufbau der Ermittlungen haben mich mitgerissen. So oft ich auf der einen Seite über Begebenheiten grinsen musste, so gefesselt war ich von der Story selbst, von den Ermittlungen und am Ende von dem finalen Showdown! Den hatte ich so nicht kommen sehen! Mit dem Finale durften wir nochmal so viel Spannung erlebt, die Geschichte zog extrem an Tempo an, die letzten Seiten flogen nur so dahin und ich habe mit Judith gebangt und gehofft. Ein Ende, das dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt hat, bei dem aber trotz der Spannung auch der Humor wieder nicht zu kurz kam und ein Buch mit Protagonisten, denen ich unbedingt wieder begegnen möchte! Dieses Buch hatte wirklich alles und ich wurde lange nicht mehr so gut unterhalten, wie von Mrs. Potts und ihren Freundinnen!

Fazit:
Der erste Teil „Mrs. Potts‘ Mordclub und der tote Nachbar“ um Robert Thorogoods neuer, britischer Krimiserie hat wirklich alles! Angefangen bei den ganz eigenen und unglaublich liebenswerten Ermittlerinnen Judith, Becks, Suzie und Tanika, die man einfach gerne haben muss und die jede ihre ganz eigenen Eigenheiten haben; über Erzählteile, die einfach nur kurzweilig und amüsant sind bis hin zu den spannenden und mitreißenden Ermittlungen und ein Finale, das ich so nie hätte kommen sehen und das dem Buch an Spannung nochmals die Krone aufgesetzt hat! Bitte, bitte mehr davon!!!

5 Sterne für dieses sehr britische Feuerwerk aus Humor, Herz, Scharfsinn und Spannung!

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Charmante Whisky-Trinkerinnen;
Cover, Titel und Klappentext beschreiben perfekt, was einen bei diesem Krimi erwartet. Meine Erwartung und Hoffnung auf gute Unterhaltung wurden noch übertroffen. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und humorvoll und ich hatte die sehr sympathischen Protagonistinnen sofort vor meinem inneren Auge. Es wurde alles sehr stimmig beschrieben und hat einen sehr schönen britischen Charme. Der Kriminalfall ist tatsächlich komplexer als gedacht und durch ihre Tätigkeiten im wirklichen Leben sind die Damen um Mrs Potts gut gerüstet und bestens vernetzt, um den Fall aufzuklären. Mir hat gut gefallen, wie eine Dame nach der anderen eingeführt wurde und wie sie sich kennen und schätzen gelernt haben. Das Buch hat einen ganz eigenen britischen Charme und mir sehr gut gefallen und ich würde gerne noch weitere Fälle von Mrs Potts´Mordclub lesen.

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Mrs.Judith Potts (77) wohnt in einem alten Herrenhaus in Marlow direkt an der Themse.Als sie eines Tages Ihren Freund und Nachbarn Stefan Dunwoody tot in seinem Garten findet glaubt Mrs.Pott's sofort dass er ermordet worden ist.Die Polizei geht aber nicht davon aus.Also stellt Mrs.Potts ihre eigenen Ermittlungen an.

Der Schreibstil ist eher ruhig und sehr leicht zu lesen.Die Protagonisten passen hervorragend in diesen Cosy-Krimi hinein.Der Spannungsbogen verläuft dabei genau richtig.

Fazit:Schon auf den ersten Seiten zog mich die Geschichte in ihren Bann.Die Story spielt sich in einem idyllischen kleineren Dorf in England ab.Die Kapitel sind nicht allzu lang so dass die Geschichte kurzweilig zu lesen ist.Die Charaktere sind äußerst sympathisch und Mrs.Potts muss der Leser einfach mögen.Sie ist ein wenig exzentrisch und skurril.Ich merkte sofort dass der Autor diese Geschichte feinfühlig und mit Liebe und zum Detail geschrieben hat.Eine kleine Prise unaufdringlicher Humor ist auch mit dabei.Und gerade dies machte diese Geschichte für mich zu etwas besonderem.Zudem dreht sich der Krimi um eine Freundschaft bei der drei sehr unterschiedliche Frauen zusammen finden:Der Mords-Club ist gegründet.Dieser typische Cosy-Krimi liest sich am besten an einem gemütlichen Wochenende mit Kaffee und Kuchen. Es ist ein Buch in das ich hineingetaucht bin und am liebsten gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen.Dieser Krimi zählt auf jeden Fall zu meinen Lesehighlights.Deshalb vergebe ich auch gerne fünf Sterne.Das Buch ist der erste Band einer neuen Reihe. Es ist in sich abgeschlossen.

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Cosy crimes, die in England spielen und bei denen "ältere Herrschaften" zum Detektiv mutieren, haben gerade wohl Konjunktur.
Das finde ich gewagt, denn die gute, alte Miss Marple ist da als Überfigur einfach unerreichbar.
Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt und Judith Potts, unsere Protagonistin hier, hat mein Herz tatsächlich gewonnen!
Sie ist schon auch schrullig, aber keine Miss Marple-Kopie. Mrs. Potts lebt in einem feudalen Herrenhaus, das allerdings nur von außen so herrschaftlich wirkt.
Innendrin sind leichte Messie-Züge nicht zu verleugnen. Und auch sonst entspricht Judit Potts so gar nicht meiner Vorstellung einer älteren englischen Dame.
Sie mag Scotch, trägt ungewöhnliche Badekleidung und findet das Alleine-Leben ganz vortrefflich.
Bis sie Zeugin eines Mordes wird! Da die Polizei untätig ist, nimmt sie kurzentschlossen die Ermittlungen selbst in die Hand...

Das Buch überzeugt nicht durch seinen spannenden Kriminalfall.
Der plätschert so vor sich hin. Erstaunlicherweise machte mir das aber rein gar nichts aus, denn die drei Frauen, die den Fall wuppen, sind so schön schräg und liebenswürdig geschildert, dass das Lesen einfach nur Freude gemacht hat.
Dazu die einladende britische Umgebung, hach, auch wenn ich Scotch nicht mag, eine Fruchtbonbondose mit Bonbons, die in Puderzucker aufbewahrt werden, werde ich mir für den hoffentlich bald folgenden Band der neuen Krimireihe auf jeden Fall bereit legen. Warum? Dazu muss man das Buch lesen...

Volle Punktzahl für den Marlow Murder Club!

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Für Miss Marple Liebhaber!

Mit 13 Jahren habe ich begonnen alle Miss Marple Bücher zu verschlingen und habe als Jugendliche immer gerne die etwas schrullige Serie „Mord ist ihr Hobby“ angeschaut. Was hab ich mich gefreut als dieser Krimi angekündigt wurde: „Mrs Potts' Mordclub und der tote Nachbar“!
Und ich kann schon mal so viel verraten: Wer ähnliche Favoriten hat(te), sollte auch zu diesem Krimi greifen. Definitiv hat Robert Thorogood hier eine Hommage an Agatha Christie und ihrer großartigen Ermittlerin Miss Marple entworfen. Hier haben wir es mit Judith Potts zu tun, eine 77jährige alte dickliche Frau, die in einem geerbten Haus and er Themse wohnt im beschaulichen Marlow. Sie liebt nicht nur wiskytrinkend zu puzzlen sondern auch täglich abends nackt (!) in der Themse zu schwimmen dank direktem Zugang zum Wasser. Dort war sie hörbare Zeugin eines Mordes gegenüber. Natürlich hat sie die Polizei alarmiert, aber ein Mord wurde hier nicht protokolliert eher ein Selbstmord. Das kann und will Ms Potts natürlich nicht so stehen lassen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Natürlich mit kräftiger Unterstützung: der Pfarrersfrau Becks Starling, die sonst nur gelangweilt Kinder und Haus betreut sowie die rauchende bodenständige Hundesitterin Suzie Harris. Herrlich dieses Trio. Es gibt natürlich auch die polizeiliche Ermittlerin Tanika Malik die es zu überzeugen gibt.
Mir hat dieser Auftaktband, in dem alle Charaktere ausführlich beleuchtet werden, mächtig viel Spaß beim Lesen bereitet. Denn es ist eine gelungene Mischung aus einem klassischen Whodunit und einem kuriosen Figurenkabinett wo mit schwarzem britischem Humor nicht gegeizt wird!
Ich freue mich auf Band 2 „Death comes to Marlow“ der auf Englisch im Herbst erscheint und zu Beginn 2023 auch auf Deutsch!

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Mrs. Potts und ihre Damen gehen in die Richtung Mrs. Marple und Inspektor Barnaby, eher betulich im Vergleich zum Donnerstagsmordclub. Den bitte nicht vorher lesen, um den Damen eine Chance zu geben:-)

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Mrs Potts, ihreszeichens Rentnerin mit einem Hang zum Nacktschwimmen, bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Sie hat es sich mit Fruchtbonbons und einem guten Glas Whisky in ihrem Alltag gemütlich gemacht, wo sie zum Zeitvertreib neue Kreuzworträtsel für die Tageszeitung konstruiert.
Eines Tages aber hat es mit der Ruhe ein Ende – als nämlich ihr Nachbar tot aufgefunden wird. Niemand außer ihr möchte so richtig an ein Gewaltverbrechen glauben. Aber Mrs Potts weiß, was sie gehört hat, und das war ganz klar ein Schuss!
Unbeirrt von den Einwänden der ermittelnden Polizistin begibt sie sich daher nun selbst auf Verbrecherjagd und bekommt sehr schnell kompetente Unterstützung in Form der forschen Hundesitterin Suzie sowie von Becks, der Pfarrersgattin. Wenn das mal nicht nach einem erfolgversprechenden Ermittlertrio klingt…
Der Mordclub ist eröffnet. Herrlich skurril, dabei spannend und very british. Mrs Potts, eine Meisterin des um-die-Ecke-Denkens ist mit ihrem Team der Polizei immer mindestens eine Nasenspitze voraus, was die Damen des Öfteren in brenzlige Situationen bringt. Aber bei diesem resoluten Trio hat das Verbrechen keine Chance! Wunderbare Krimilektüre für alle Fans von Hobbydetektivinnen wie Miss Marple, Flavia de Luce & Co.

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Judith Potts (77) und alleinstehend hat zwei tägliche Freuden: das Nacktschwimmen in der Themse und ein Glas guten Whiskys. Daneben genießt sie ihr selbstbestimmtes Leben und generiert knifflige Kreuzworträtsel für eine Zeitung. Die Beschaulichkeit ändert sich flugs, als sie während des Schwimmens einen Schuss hört und ihren Nachbarn tot auffindet. Die herbeigerufene Polizei findet allerdings keine Leiche und hält Judith für ein wenig überspannt.

Judith beginnt Mithilfe der Hundesitterin Suzie und der Pfarrersfrau Rebecca „Becks“ auf eigenen Faust zu recherchieren. Wenig später gibt es einen zweiten Toten und die ermittelnde Polizistin Detective Sergeant Tanika Malik wirkt auf den ersten Blick ein wenig überfordert.

Erst als DS Malik aus der Not heraus das Trio zu Hilfspolizistinnen macht, kommen die Ermittlungen so richtig in Gang.

Meine Meinung:

Hier handelt es sich um einen typisch britischen Krimi, der im Aufbau an die Doyenne der Kriminalgeschichten, Agathe Christie, erinnert.
Die Geschichte wird von den skurrilen Persönlichkeiten getragen. Dennoch gibt es den einen oder anderen ernsten Gedanken, der erst das Handeln des „Marlowe Mord Club“ ermöglicht: das Kaputtsparen der polizeilichen Infrastruktur bei gleichzeitiger Vorgabe, die Verbrechen schnell aufzuklären, sodass Detective Sergeant Tanika Malik quasi als „Notmaßnahme“, das Damen-Trio zu Hilfspolizistinnen erklärt.

Gekonnt ist die malerische Umgebung in den Krimi eingeflochten. Die Art, wie die Morde verübt worden sind, habe ich erst unlängst in einem anderen Krimi gelesen. Doch das macht gar nichts, denn jeder Autor legt seine Spuren anders. Mehrmals müssen die Damen in Sackgassen umkehren, bis sie den Mechanismus und das Motiv erkennen, nachdem die Morde inszeniert werden.

Fazit:

Wer einen typisch britischen Krimi sucht, wird hier auf seine Kosten kommen. Gerne gebe ich diesem Reihenauftakt 4 Sterne.

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Den Anfang des Hörbuchs fand ich etwas zäh, die Tonlage der Sprecherin empfand ich als gelangweilt. Da ich das Buch abwechselnd gelesen und gehört habe, hat mir aber geholfen bis zum Schluss dran zu bleiben. Denn die Geschichte war ziemlich gut, und hat zum Mitraten eingeladen. Der trockene englische Humor sorgte für Lacher und auch die Spannung kam zum Schluss nicht zu kurz.
Die rüstige 77jährige Judith Potts wohnt alleine in ihrem Haus am Rande der Themse in dem malerischen Örtchen Marlow. Sie hält sich fit damit dass sie regelmässig in der Themse schwimmt, für die geistige Fitness sorgt ihr Beruf: sie produziert Kreuzworträtsel für eine Zeitung. Eine weitere Lieblingsbeschäftigung ist das abendliche Gläschen Whiskey, von dem es auch schon mal zwei sein dürfen.
Als Judith eines Tages beim Schwimmen einen Schuss auf dem Nachbargrundstück hört, meldet sie das natürlich gleich der Polizei. Da diese beim Nachbarn zuerst aber nichts findet, sieht Judith sich gezwungen die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen. Mit einer gesunden Portion an Neugierde und der Hilfe von Suzie Harris (der örtlichen Hundesitterin) und Becks Sterling (der Pfarrersfrau) kommt sie der Lösung des Rätsels um Stefan's Mörder immer näher.
Verschiedenes sollte man nicht allzu ernst oder genau nehmen. Aber ziemlich oft musste ich schmunzeln und zum Schluss hin wird es richtig spannend. Normalerweise gefällt mir das Hörbuch am Besten wenn ich den Roman abwechselnd lese und höre. Hier muss ich aber sagen dass mir das Buch beim Lesen bei weitem mehr Spass gemacht hat als beim Hören.
Alles in Allem ein guter klassischer Krimi, und eine Protagonistin die das Zeug dazu hat Miss Marple Konkurrenz zu machen.

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„Liest sich wie Agatha Christie mit einem modernen Twist.“ The Sun

Diese Beschreibung passt 100%ig zu dem neu erschienen Krimi „Mrs Potts Mordclub und der tote Nachbar“ von Robert Thorogood, übersetzt von Ingo Herzkeder. Das Buch bildet gleichzeitig den Auftakt einer neuen Krimireihe. Diejenigen, die englische Krimis à la Agatha Christie mögen, kommen bei dieser amüsanten und spannenden cosy-crime-Lektüre voll auf ihre Kosten. Der Autor Robert Thorogood ist übrigens der Drehbuchautor u.a. der BBC-Serie „Death in Paradise“.

Zum Inhalt:
Judith Potts, 77jährige Scotchliebhaberin, Nacktschwimmerin und Kreuzworträtsel-Autorin, wird beim Schwimmen in der Themse Zeugin des Mordes an ihrem Nachbarn. Problematisch ist nur, dass es keine Leiche und auch keine Beweise für den Mord gibt. Somit glaubt die Polizei den Ausführungen der etwas skurril wirkenden Judith natürlich nicht. Notgedrungen beginnt diese auf eigene Faust zu recherchieren. Unterstützung erhält sie dabei von ihren neuen Bekanntschaften, der Hundesitterin Suzie und der Pfarrersgattin Becks. Als dann noch weitere Morde geschehen, bekommt das ungleiche Ermittlungstrio viel zu tun.

Mir hat das Lesen, aber auch das Hören (ich kann das Hörbuch, gesprochen von Christine Prayon empfehlen) so viel Vergnügen bereitet, dass ich schon auf die Fortsetzung gespannt bin Die drei sympathisch herzlichen Charaktere kann man einfach nur ins Herz schließen.

Fazit: Beste britische Krimiunterhaltung mit passendem Humor!!! Willkommen im Mordclub der Mrs. Potts! 🕵️🔪

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Als die rüstige, etwas schrullige Judith beim Nacktschwimmen in der Themse eines Abends vom Nachbargrundstück einen Schuss hört, ist es zunächst die Sorge um den Nachbarn, die sie die Polizei rufen lässt...
Doch als die Polizei keine Leiche findet und zunächst keinen Grund für Ermittlungen sieht, nimmt Judith selbst die Sache in die Hand. Sie schwingt sich auf ihr Fahrrad, stakt mit ihrem Kahn über die Themse und lässt nichts unversucht, um zu beweisen, dass ein Verbrechen passiert ist.
Und tatsächlich, der Nachbar wurde erschossen und Judith findet Gefallen an der Ermittlungsarbeit. Im Stile einer Mrs Marple ist sie fest entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen und ist dabei sehr erfinderisch.
Als es einen zweiten Toten gibt, gesellen sich zwei weitere Damen zum "Ermittlungsteam": Suzie, Hundesitterin und Nachbarin des zweiten Opfers und, zunächst widerwillig, Becks, die neurotische Gattin des Dorfpfarrers.

Ein sehr britischer, humoriger und wirklich unterhaltsamer "cozy crime" mit einem charmanten Ermittlerinnentrio. Für alle, die gerne kriminalistisch unterhalten werden, die aber weder um den Schlaf gebracht werden wollen, noch bluttriefende Seiten brauchen. Auftakt einer Reihe, auf deren Fortsetzung ich bereits gespannt bin.

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Mrs Judith Potts fühlt sich pudelwohl in der anheimelnden Idylle des pittoresken Themse Städtchens Marlow. Bis ihr Nachbar ermordet und der kriminalistische Spürsinn der taffen alten Dame geweckt wird. Gemeinsam mit einer skurrilen Hundesitterin und einer (vermeintlich) konservativen Pfarrersfrau geht sie auf Mörderjagd.
Ein im besten Sinne klassischer Kriminalroman, der durch seine sympathischen Charaktere, den feinen britischen Humor und die pfiffige Handlung besticht. Judith Potts und ihre grandiosen Freundinnen muss man einfach lieben. I'm really amused!

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Tolle und witzige Unterhaltung, einfach herrlich!
Ein spannender Kriminalfall mit überraschenden Wendungen und
charmant witzigen Ermittlerinnen.

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Wunderbar geschrieben und sehr spannend. Ein gelungener Cosy Crime vom Schöpfer der Serie "Death in Paradise"!

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Herrlich skurrile Figuren und ein spannender Fall. Dieser Krimi unterhält von Anfang bis Ende auf sehr humorvolle und auch berührende Weise

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Der Autor hat uns mit Mrs. Potts Mordclub einen super unterhaltsamen englischen Krimi geschrieben. Es ist einfach göttlich genial mit Mrs. Potts und ihrem Mordclub zusammen zu ermitteln. Unsere Protagonistin Judith Potts ist für ihre 77 Jahre noch relativ fit, sehr exzentrisch und liebt Whisky. Da sie eine Zeugin, eines Mordes an ihrem Nachbarn wird und die Polizei dies nicht sonderlich bemüht ist, beschließt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei bekommt sie Unterstützung von Suzie und Becks. Die drei Frauen sind zusammen sehr unterhaltsam und brachten mich einige male zum Schmunzeln. Insgesamt ein Krimi den man nicht zu ernst nehmen muss sondern gut während des lesens entspannen kann.

𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Ein herrlich englischer Krimi den ich euch gern ans Herz lege.

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Miss Marple von Marlow

Die siebenundsiebzigjährige Judith Potts lebt allein in einem verfallenen Herrenhaus im idyllischen Marlow und arbeitet als Kreuzworträtsel-Autorin für eine Zeitung. Sie genießt ihren beschaulichen, selbstbestimmten Alltag mit gelegentlichem Nacktschwimmen in der Themse und dem ein oder anderen Whisky. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie Zeugin eines Mordes auf dem Nachbargrundstück wird. Weil es weit und breit von der Leiche keine Spur gibt und die ansässige Polizei den Fall nicht ernst nimmt, beginnt Judith, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei lernt sie die Hundesitterin Suzie und die neurotische Pfarrersfrau Becks kennen, die ihr fortan als »Marlow Murder Club« bei den Ermittlungen helfen. Als es zu einem weiteren Mord kommt, erscheint der Fall immer rätselhafter …

Ich liebe ja englische Krimis und bin ein sehr großer Fan von Agatha Christie.
Daher muss ich jeden englischen Krimi lesen, bzw. im Fernsehen gucken.
Klingt schräg? Ist aber so. In den letzten Jahren waren viele mittelmäßige dabei. Aber Judith Potts hat mich nicht enttäuscht.
Robert Thorogood hat seine Protagonisten sehr gut beschrieben und man kann sich vorstellen, dass man Judith Potts beim Schwimmen in der Themse und bei ihren Ermittlungen direkt begleitet.
Auch die Verdächtigen und anderen in der Geschichte involvierten sind sehr gut entwickelt und beschrieben. Egal wie klein der Anteil an der Geschichte ist, wurden sie aber nicht klein und oberflächlich entwickelt und beschrieben, sondern ihnen wurde auch genügend Raum zugewiesen.

Die Sprache ist sehr bildhaft und man muss an der ein oder anderen Stelle doch auch schmunzeln.
Ich würde es euch ja beschreiben, aber dann würde ich spoilern und das mache ich nicht gerne.
Bis zum Schluss darf man mitraten und mitfiebern und man weiß bis zur Auflösung nicht genau, wie es sich nun zugetragen hat und wer denn nun der Täter war. Das finde ich sehr wichtig an einem guten Krimi. Ich mag es mit dem Ermittler mitzuermitteln und nicht vorab zu wissen wer der Täter ist und dann nur zu verfolgen welche Irrwege der Ermittler einschlägt. Das schmälert mein Leseerlebnis.

So war das Buch für mich bis zum Schluss spannend und ich konnte Seite um Seite mitermitteln und habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen

Dieses Buch erhält von mir die volle Punktzahl und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Ahoi ihr Lieben,
wer erinnert sich noch an die Serie „Mord ist ihr Hobby“ oder ist Fan von Inspector Barnaby und/oder Miss Marple? Ihr habt alle Fragen mit ja beantwortet? Dann hop hop - ab in die nächste Buchhandlung und schnappt euch diesen gemütlichen Krimi!

Der Schreibstil ist sehr lebendig gehalten, es gibt eine Menge an urigen und einzigartigen Charakteren. Mit viel Sympathie und Witz fesselt und Robert Thorogood an die Geschichte und die Hauptcharakterin Judith Potts. Nicht selten finden wir uns in urkomischen Situationen wieder, die mich immer wieder schmunzeln ließen. Natürlich ist dieses Buch nicht nur humorvoll sondern auch spannend. Wir erfahren wie eine Truppe von Frauen ihre eigenen Ermittlungen zu einem Mordfall anstellen und, wie sollte es anders sein, sich von einem Hinweis zum Nächsten angeln und die Polizei immer wieder mit Informationen versorgt.

Obwohl ich bereits ab dem letzten Drittel bereits wusste, wie die Auflösung aussehen wird, fühlte ich mich stets unterhalten und konnte alles um mich herum vergessen. Es war eine willkommene und gelungene Abwechslung zu den sonst eher düsteren Krimis/Thrillern, die sonst so vor meiner Nase landen. Ich denke, es wird nicht der letzte britische Krimi sein, der ab und zu mal den Weg in mein Regal findet.

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Ein Buch wie ich es mag

Mrs Potts' Mordclub und der tote Nachbar (Mord ist Potts' Hobby 1) von Robert Thorogood, erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag am 1. Januar 2022.

Mit siebenundsiebzig Jahren ist Judith Potts noch immer recht aktiv. Sie fährt Rad und schwimmt in der Themse und ihre Diäten haben eher etwas von einem Festmahl. In dem idyllischen Dorf Marlow kennt sie fast jeder und sie wundert sich immer wieder darüber. Ihr Auskommen hat sie zum großen Teil von ihrer Großtante geerbt, ein Zubrot verdient sie sich mit dem Erstellen von Kreuzworträtseln. Als sie bei einem abendlichen Schwimmausflug einen überraschten Ausruf und kurz darauf einen Schuss hört, versucht sie an Land zu gehen, was ihr aber aufgrund ihres Hüftgoldes nicht gelingt und ruft dann von ihrem Grundstück aus die Polizei. Der wenig motivierte Beamte, der alleine für die Anfahrt dreißig Minuten brauchte, findet keine verdächtigen Spuren. Judith beschließt auf eigene Faust nachzusehen und unternimmt einen Ausflug auf das Nachbargrundstück. Es dauert nicht lange, da findet sie ihren toten Nachbarn.

Das ganze flair ruft very british. Der Humor, die etwas schrägen Protagonisten und auch die Umgebung lassen einen einige Tage im Königreich verbringen. Judith hat ihre Geheimnisse und die zwei weiteren Damen, die sie dann mit in die Ermittlungen einspannen sind auch ganz besondere Charaktere. Becks ist mit dem örtlichen Priester verheiratet und definiert sich als Hausfrau und Mutter. Beides versucht sie absolut perfekt zu machen, obwohl sie eigentlich gar nicht so der brave Hausmütterchentyp gewesen ist. Suzie versucht sich mit Hundetagespflege durchzuschlagen.

Robert Thorogood lässt eine etwas unwahrscheinliche Geschichte, mit deletierenden Polizisten und Privatpersonen, die ermitteln fast schon real erscheinen. Zumindest fühlte ich mich wirklich gut unterhalten und freue mich, dass es einen weiteren Band gibt, in dem ich weiter mit Judith in fremden Häusern schnüffeln kann. Der Schreibstil ist leicht lesbar, auch für sehr schwache Nerven geeignet und einfach zauberhaft, wenn man verhaltensorginelle Protagonisten mag. Klare Kaufempfehlung.

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Eine skurrile Ermittlerbande am Werk

Die Rentnerin Judith Potts ist mit ihren 77 Jahren noch sehr aktiv. Sie genießt häufiges Nacktschwimmen in der Themse und ihr tägliches Gläschen (oder auch zwei) von einem guten Whisky. Außerdem erstellt sie Kreuzworträtsel für eine Zeitung. Während eines Schwimmausfluges hört Judith plötzlich einen Schuss am Nachbargrundstück. Sie vermutet, dass ihrem Nachbarn Stefan Dunwoody etwas zugestoßen ist und ruft die Polizei, doch diese kann anfangs keine Leiche finden und glaubt, dass Judith etwas überreagiert.

Judith findet, dass die Polizei die Sache etwas zu locker nimmt und beginnt selbst zu recherchieren. Als dann eine zweite Leiche auftaucht, scheint Judith ganz in ihrem Element zu sein. Doch die Polizei kann keine Verbindung zwischen den beiden Toten entdecken und kein Motiv finden.

Mrs. Pott rekrutiert noch die etwas unsichere Pfarrersgattin Becks und Hundesitterin Suzie in ihr Team. So wird bestimmt ein rascher Ermittlungserfolg vorprogrammiert zu sein. Doch einige Gefahren unterschätzt dieses Trio und so scheint es, dass es bald noch mehr Tote geben wird.

Der Krimi erinnert sehr an Agathe Christie und hat mich durch diese skurrile Ermittlerband oft zum Schmunzeln gebracht. Schon allein die Vorstellung, dass Judith mit Umhang und Gummistiefeln zur Themse stapft um nackt zu baden, ist herrlich.

Der Autor Robert Thorogood hat einen unterhaltsamen und spannenden Krimi geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll und punktet vor allem durch die schrulligen Charaktere.

Die Chraktere gefallen mir ausgesprochen gut. Judith mit ihrem selbstsicheren Auftreten und ihrem Sturkopf, daneben kreativ und mitfühlend, ist sie ein Mensch mit dem Herzen am rechten Fleck. Die Pfarrersfrau Becks braucht ein paar Tritte, damit sie in die Gänge kommt und Suzie ergänzt das Trio mit guter Beobachtungsgabe und einer gehörigen Portion Mut.

Britischer Humor vom Feinsten, der auf eine Fortsetzung hoffen lässt. 4 Sterne

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Einfach herrlich diese Judith Potts.
Judith Potts lebt eigentlich sehr zurückgezogen in einer kleinen ruhigen Stadt in England. Doch als ihr Nachbar ermordet wird, erwacht in ihr das Detektivgen und sie beginnt zu ermitteln. Während ihrer Ermittlungen stößt sie auf die Hundesitterin Suzie und die Pfarrersfrau Becks. Beide werden kurzerhand von Judith in die Ermittlungen mit einbezogen und zu ermitteln gibt es einiges, ...

Judith und ihr Mordclub sind einfach herrlich. Drei vôllig unterschiedliche Frauen, mit ganz unterschiedlichen Leben. Einzige Gemeinsamkeit ist das sie alle drei nicht ganz ausgeglichen in ihrem Leben sind und sich so mehr oder weniger freiwillig an die Ermittlungen wagen.

Natürlich gibt es hier auch einen Kriminalfall und der ist sehr verzwickt und lässt Raum für eigene Spekulationen. Aber das was diesen Roman ausmacht ist Judith Potts. Eine herrlich skurrile alte Damen. Es macht einfach Spaß ihr zu folgen und mit ihr zu ermitteln. Ich mag Krimis wie diesen in denen eigentlich normale Leute die gar nichts mit der Polizeiarbeit zu tun haben, plötzlich ihr Detektivgen auspacken. Oft entstehen dann sehr unterhaltsame Geschichten. Genau so war es in diesem Buch..
Ich wurde sehr gut unterhalten.

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Ein sehr verzwickter Fall
Mrs Potts ist wohl seit langem die coolste „Miss Marple“, die ich gelesen habe. Judith hat so einen tollen Charakter und ihre Anziehung auf ebenso tolle Charaktere ist ebenfalls super. Neben ihr lernen wir Susi und Becks kennen, sowie hiesige Kriminalbeamtin, deren Namen ich ständig vergesse. Der Fall ist ebenso verzwickt, wie die Beziehungen der Damen und die Hintergründe, wie sie zu dem wurden, was sie sind.
Bis zum Schluss war ich auf dem Holz. War ich erst der Überzeugung, dass es ein Täter ist, wurde ich dann durch den Ausbruch einer Frau auf eine andere Fährte gebracht. Danach hatte ich eine Täterin im Kopf. Tja und zum Schluss war es dann doch ganz anders.
Ein wirklich toller Cosy Crime und bei den Protagonistinnen läuft einfach alles wie von selbst. Spaß, Denksport und jede Menge Rätselspaß. Dieses Buch hat einfach alles, was ein gemütlicher Kriminalroman braucht und ich bin gespannt, was als nächstes passiert und wann ich wieder von Mrs Potts‘ Mordclub lesen darf.

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Willkommen im Marlow Murder Club

Eine neue Krimi Reihe und Band 1 hat mich bereits vollends überzeugt.
Judith verbringt ihre Zeit in ihrem alten Herrenhaus damit Kreuzworträtsel zu erfinden, nackt im Fluss zu schwimmen und einiges an Whisky zu trinken. Doch als ihr Nachbar ermordet wird, fühlt sie sich berufen an den Ermittlungen teilzunehmen. War sie doch Zeugin. Dabei lernt sie Suzie und Becks kennen, beide ähnlich schrullig wie sie selbst, aber auch interessiert daran, mal etwas Schwung in ihr sonst so normales Leben zu bringen. Dabei bringt sich das Grüppchen das ein oder andere Mal in brenzlige Situationen und am Ende wird es auch ziemlich knapp...
Endlich mal wieder ein typischer englischer Krimi mit verschrobenen älteren Damen, die ungeheuer sympathisch sind. Ausserdem ein wundervolles passendes Cover, das meiner Vorstellung von Marlow entspricht. Neue Lieblingsreihe!

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Es wird mit britischem Charme und Witz ermittelt

Judith Potts lebt alleine in ihrem heruntergekommenen Herrenhaus, genießt abends gerne noch einen Whiskey und scheut sich nicht, nachts an der am Grundstück angrenzenden Themse nackt schwimmen zu gehen. Sie ist auf einen ihrer nächtlichen Schwimmtouren, als sie vom Nachbargrundstück einen Schrei und einen Schuss hört. Die 77jährige informiert umgehend die Polizei; ein Verletzter oder gar eine Leiche werden allerdings nicht gefunden. Die passionierte Kreuzworträtselautorin begibt sich nun wie Miss Marple auf Spurensuche und ermittelt auf eigene Gefahr. Judith lernt hierbei die robuste Hundesitterin Suzie und die etwas naive Pfarrersfrau Becks kennen. Dieses Gespann scheint sich gesucht und gefunden zu haben und ergänzt sich wunderbar, denn die drei Damen vom Grill...ähm... aus Marlow haben schnell Hinweise zusammen, während die Polizei noch im Dunkeln tappt. Als eine weitere Leiche gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse...



Meinung:
Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein englischer Krimi so zum Schmunzeln bringt beim Lesen. Am Anfang musste ich schon innerlich in mich hineinlachen, als ich mir Judith nackt in ihrem Haus vorstellte, als sie zum Nacktbaden unterwegs war. Sehr sympathisch und schrullig wird diese alte Dame skizziert, die mich sehr an eine Mischung aus Miss Marple und Angela Lansbury (aus Mord ist ihr Hobby) erinnert hat.

Die beiden weiteren weiblichen Protagonistinnen sind ebenfalls Charaktere für sich. Suzie arbeitet seit 30 Jahren als Hundesitterin und kennt dadurch Gott und die Welt und Becks ist einfach nur köstlich. Als Pfarrersfrau hat sie sich der Kirche und dem Ehemann und den Kindern verschrieben, scheint sich aber doch insgeheim zu freuen, mal rauszukommen aus ihrem schnöden Alltag.

Der Schreibstil lag mir sehr und ich bin schnell in meinen Lesefluss gekommen. Witzig fand ich, dass Judith selber knifflige Kreuzworträtsel schreibt. Sie wird hierdurch auch dazu animiert, auf eigene Faust zu ermitteln und fängt an, die Hinweise zusammen zu tragen, Zusammenhänge herzustellen und zu "enträtseln". In ihrer Freizeit puzzelt sie für ihr Leben gern, was ihr auch im Verlauf der Geschichte zu Gute kommen wird.

Eine gewisse Vorahnung hatte ich beim Lesen, in welche Richtung die Auflösung gehen wird, habe mich aber doch immer wieder aufs Glatteis führen lassen und schlussendlich war alles dann doch etwas anders als gedacht (aber so soll es ja auch sein).

Ich war gefesselt von der ersten Seite an und empfand die Länge des Krimis mit 416 Seiten als genau richtig. Es wurde nicht zu viel erzählt, aber auch nicht zu wenig und man erfährt auch Etwas aus der Vergangenheit von Judith.

MRS POTTS MORDCLUB UND DER TOTE NACHBAR ist am 10.02.2022 erschienen und als ich das Cover mit diesen tollen leichten Farben und der idyllischen Straße erblickt hatte, war ich sofort hingerissen. Die Leseprobe hatte mich dann ebenfalls überzeugen können.

Ich habe mich quasi in die drei Mädels verliebt und habe erfreut feststellen dürfen, dass MRS POTTS MORDCLUB UND DER TOTE NACHBAR der Beginn einer Krimi-Reihe von Robert Thorogood im KiWi (Kiepenheuer & Witsch) Verlag ist. "Mord ist Potts Hobby 1" wurde sehr angenehm und spannend von Ingo Herzke ins Deutsche übersetzt. Bei dem mir bislang unbekannten Autor werde ich auf jeden Fall am Ball bleiben (und beim Übersetzer).

Fazit:
Es gibt von mir eine klare Leseempfehlung für diesen gut durchdachten Krimi mit einer sehr sympathischen und schrulligen Hobbyermittlerin. Ich bin begeistert und vergebe sehr gerne 5/5 Sterne *****

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Ein britischer Cosy Crime mit Augenzwinkern

Judith Potts ist eine leicht exzentrische Frau um die Siebzig, die nicht wie andere ihres Alters gern Kreuzworträtsel löst, nein, sie denkt sie sich aus und verkauft diese anschließend an Zeitungen! Wer also könnte eine passendere Hobby-Ermittlerin sein, um die Puzzleteile der jüngsten Verbrechen in der real existierenden britischen Kleinstadt Marlow an der Themse zusammenzusetzen?

Beim Schwimmen in der Themse hört sie aus dem Nachbarsgarten ein Rufen und kurz darauf einen Schuss, sie alarmiert die Polizei, die der Sache jedoch nur sehr halbherzig nachgeht und schnell für beendet erklärt und Mrs Potts durch die Blume zu verstehen gibt, dass sie ihr nicht glauben. Ihr Nachbar Stefan Dunwoody, Besitzer einer Kunstgalerie, ist allerdings verschwunden. Also muss sie selbst nach dem Rechten sehen und recherchieren …
Doch selbst als sie auf seine Leiche stößt, spricht die Polizei noch immer nicht von einem Mord. Und so ist sie gezwungen, der Sache selbst nachzugehen.

Im Laufe der Geschichte folgen nicht nur noch weitere nicht minder rätselhafte Morde, sondern Judtih Potts bekommt auch nach und nach tatkräftige Unterstützung von zwei anderen höchst unterschiedlichen Frauen – die Entstehung des titelgebenden Mordclubs.

Dieser Kriminalroman ist ein wunderbarer Cosy Crime, der das Rad mit Sicherheit nicht neu erfindet jedoch all meine Erwartungen erfüllte und mir eine schöne Lesezeit bescherte.

Was ich vorher gar nicht wusste, ist, dass der Autor Robert Thorogood auch Schöpfer der von mir geliebten TV-Krimi-Serie „Death in Paradise“ ist - sowohl auf die Fortsetzung der Fernsehserie als auch dieser Buchreihe freue ich mich schon sehr!

Übersetzt wurde diese Ausgabe aus dem Englischen von Ingo Herzke.

Herzlichen Dank an Netgalley und den Kiepenheuer & Witsch Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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Ein richtig toller englischer Krimi! Mit Humor und einer sehr bildhafte Sprache erzählt Thorogood einen spannenden Krimi, der sich richtig gut weglegen lässt. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2!

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Diesen Krimi - klassisch englisch und doch ungewöhnlich - zu lesen, hat mir richtig richtig viel Spaß gemacht!

Mrs Potts ist 77, Kreuzworträtselautorin und lebt in der beschaulichen Kleinstadt Marlow, an der Themse gelegen. Als sie (nackt im Fluss schwimmend!) Zeugin wird, wie ihr Nachbar erschossen wird, rutscht sie nach und nach mehr in die Ermittlungen hinein.
Bald schon bekommt sie Unterstützung durch die Ehefrau des örtlichen Pfarrers und eine Hundesitterin.
Dieses wirklich witzige, außergewöhnliche Damentrio erkennt schnell Zusammenhänge, scheut kein Risiko bei der Befragung von möglichen Tatverdächtigen und schließlich muss auch die offiziell ermittelnde Kommisarin eingestehen, dass sie die Hilfe der drei Frauen braucht. Denn es bleibt nicht bei einem Mord...

Clevere Verstrickungen, viele Theorien sowie die schlagfertigen & humorigen Protagonistinnen ließen mich nur so durch die Seiten fliegen. Ich freue mich, dass der nächste Band für Januar 2023 angekündigt ist!

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Judith Potts nimmt kein Blatt vor den Mund, schwimmt nachts nackt in der Themse und, als sie einen Schuss in der Nachbarschaft hört, geht sie der Polizei gehörig auf die Nerven.
Zusammen mit Becks, der Frau des Pfarrers, und der Hundesitterin Susi ermittelt der Mordklub auf eigene Faust. Leider geraten die Damen dabei sehr schnell selbst ins Revier eines Seriemörders.
Wunderbar britisch, herrlich bissig und ein einfach unschlagbares Team. Ich freue mich auf mehr!

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Die Geschichte war schon ganz süß - aber für mich nichts Besonderes. Guter Durchschnitt.
Ein bisschen wirkt es, als wolle man vom Erfolg des "Donnerstagsmordclubs" profitieren und etwas Ähnliches anbieten. Für mich kam Mrs. Potts da aber vom Witz und Charme her nicht ran.
Das Buch hat schon auch Witz und Charme, aber es fehlt ihm irgendwie "das gewisse Etwas", was es leider etwas zu sehr austauschbar macht.

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Kurzweiliger englischer Krimispaß mit unterhaltsamen Ermittlerinnen

„Der Punkt ist: Wenn man erst weiß, wie man den Hinweis entschlüsselt, dann ergibt er absolut Sinn. Aber bis dahin erscheint er total sinnlos.“

Judith Potts ist 77 Jahre alt und bewohnt im englischen Marlow ein in die Jahre gekommenes Herrenhaus. Als sie eines Tages einen Schuss in der Nachbarschaft hört, ist ihre Neugier geweckt. Kurz darauf findet sie die Leiche ihres Nachbarn Stefan Dunwoody. Weil die Polizei im Dunkeln zu tappen scheint, entschließt sich Judith, den Ermittlern unter die Arme zu greifen und arbeitet selbst auf Hochtouren, um das Verbrechen aufzuklären. Bei ihren Nachforschungen lernt sie die Pfarrersgattin Becks Starling und die Hundesitterin Suzie kennen, die ihr helfen wollen, den Täter zu entlarven. Diese Unterstützung ist auch dringend nötig, denn die Verwicklungen werden immer komplizierter und der nächste Mord wartet schon…

Robert Thorogood erzählt seine Geschichte anschaulich, lebendig und humorvoll in der dritten Person und in der Vergangenheit. Der Autor schildert chronologisch was passiert und begleitet Mrs. Potts und alle an den Ermittlungen beteiligten Personen bei der Aufklärung des Falls.

Ein bisschen exzentrisch ist Protagonistin Judith Potts schon. So nimmt sie sich beispielsweise die Freiheit heraus, völlig nackt in der Themse zu schwimmen. Judith ist es gewohnt, um die Ecke zu denken, erfindet sie doch beruflich knifflige Kreuzworträtsel. Dabei geht sie mit der Zeit -wenn auch ungern- und nutzt dafür ein Tablett. Mrs. Potts ist scharfsinnig und fackelt nicht lange. Sie greift beherzt ein, wenn sie es für notwendig erachtet. Die ältere Frau hat eine Schwäche für Whiskey, Schokolade und natürlich für Verbrechen.
Der Umstand, wie Judith Potts Becks Starling kennenlernt, spricht Bände. Bei ihrem ersten Aufeinandertreffen versteckt sich Becks nämlich in einem Schrank. Die perfekt organisierte Pfarrersgattin ist definitiv nur eine Seite von Becks, sie hat durchaus noch viel mehr zu bieten. Komplettiert wird Mrs. Potts‘ Mordclub durch die bodenständige Hundesitterin Suzie Harris, die über so manches nützliche Insiderwissen verfügt.
Detective Sergeant Tanika Malik, die offiziell für die Aufklärung des Falls zuständig ist, zeigt sich anfangs wenig angetan von den Aktionen der drei Hobby-Detektivinnen, doch schon bald ändert sich ihre Meinung.

Es gibt ihn noch, den guten alten englischen Krimi mit der so typischen Atmosphäre. Im beschaulichen Städtchen Marlow geht es nicht ganz so idyllisch und harmonisch zu, wie der äußere Eindruck erwarten lässt. Zum Glück tritt Mrs. Potts auf den Plan, die mit ihren neuen Freundinnen den Verbrechern den Kampf ansagt. Das tut sie auf herrlich unkonventionelle und höchst amüsante Weise.
Der Plot um den Mordfall ist verständlich und stimmig konstruiert, zwingt die Leser einfach zum Miträtseln. Anfangs entwickelt sich die Geschichte recht gemächlich, zum Ende hin steigert sich das Tempo aber gewaltig und die Spannung ist kaum auszuhalten.
Die schräg-skurrilen Figuren machen „Mrs. Potts‘ Mordclub und der tote Nachbar“ zu einem absoluten Lesevergnügen: die etwas spröde trockene Art so mancher Briten trifft hier auf drollige, liebenswerte Verrücktheit. Bestimmt hätte auch die berühmt-berüchtigte Miss Marple ihre wahre Freude an dieser neuen Krimireihe gehabt.

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Robert Thorogood hat mit seinen Ideen und Drehbüchern für die BBC Serie »Death in Paradise« unglaublich tolle Figuren geschaffen und da ich ein Fan der Serie bin, dachte ich mir, ich versuche es nun auch mal mit Mrs Pott und ihren Freundinnen.

Thorogood hat einen tollen Schreibstil – ich konnte mir die Protagonisten, die Umgebung, einfach das Komplettpaket optisch als BBC Serie bildlich vorstellen. Er hat es geschafft, dass man direkt die Bilder vor sich sieht. Die Sprache passt perfekt zum Englischen Krimi, ist flüssig und stimmig – die Seiten ziehen nur so vorbei. Der Aufbau ist strukturiert und entspricht genau seinem Stil.

Die Hauptfiguren gefallen wir extremst gut. Die eigenbrödlerische Mrs Judith Pott, die komplett überrascht ist, dass das ganze Dorf weiss wer sie ist und mehr wissen möchte. Die Frau, die in einem grossen Haus lebt, welches aber gar nicht so protzig ist, wie es die Fassade vermuten lässt. Die Frau, die jeden Tag nackt im Fluss schwimmen geht – und das in ihrem Alter von 77 Jahren.

Die Pfarrersfrau Becks, die nach Aussen hin den perfekten Schein wahren »muss«, ein paar zwanghafte Angewohnheiten hat und im Verlauf der Geschichte zur echten Powerfrau mutiert und endlich mal Kontra gibt. Eine Veränderung, die unterhaltsam beschrieben wurde.

Suzie, die Hundesitterin, die sehr einsam ist und nur ihre Hunde hat, die ihr Gesellschaft leisten und in Judith und Becks endlich Anschluss und tolle Freundinnen findet. In den Augen einiger Protagonistinnen ist sie allerdings ein bisschen sehr neugierig.

Der Mordfall selbst – über den erzähl ich jetzt nicht wirklich zu viel, denn das würde ja das Lesen der Story nur zerstören. Geht ja gar nicht... Darum einfach noch dazu – ein typischer Thorogood Whodunit. Wer »Death in Paradise« toll findet, der wird sicher auch hier seinen Stil und die Storyline wieder erkennen.

Total sympathisch, ein bisschen exzentrisch und dennoch very British. Mir gefiel der erste Band der Reihe um Mrs Pott und ihre Freundinnen wirklich mega gut und ich freu mich jetzt schon auf den Folgeband!

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Robert Thorogood hat einen wunderbar britischen Krimi geschrieben. Die Handlung ist zwar relativ schnell durchschaubar, dennoch bleibt es spannend, weil drei clevere Frauen interessante Wege finden, der Polizei bei der Ermittlungsarbeit zu helfen. Sie sind mutig und schlau, und jede hat ihren sehr speziellen Charakter. Erst durch die Morde lernen sie einander kennen.
Das Setting ist so absolut englisch, was mir sehr gefällt. Doch besonders bin ich hingerissen von dem feinen Humor, mit denen die Protagonistinnen gezeichnet werden. Lächelnd musste ich manche Passagen doppelt lesen, weil sie mir so gut gefallen haben.
Dieses Buch würde ich auch gerne verfilmt sehen.
Wer Agatha Raisin mag, der wird Mrs. Potts lieben.

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Die siebenundsiebzigjährige Kreuzworträtsel-Autorin Judith Potts lebt in einem heruntergekommenen Herrenhaus im idyllischen Marlow. Sie genehmigt sich gerne mal einen Whisky und genießt auch das Nacktbaden in der Themse. Dabei hört sie eines Tages einen Schuss und findet ihren Nachbarn tot auf. Doch als die Polizei erscheint, ist die Leiche verschwunden. Daher nimmt man die alte Dame nicht ernst. Als sie der Sache auf den Grund gehen will, lernt sie die Hundesitterin Suzie Harris und die Pfarrersfrau Rebecca (Becks) Starling kennen. Als „Marlow Murder Club“ ermitteln sie nun gemeinsam. Dann gibt es einen weiteren Mord.
In diesem Krimi geht es etwas beschaulich und sehr britisch zu. Der Schreibstil ist bildhaft und erfrischend.
Die Charaktere sind gut und skurril dargestellt. Judith Potts mag ihr selbstbestimmtes Leben im idyllischen Marlow und pflegt ihre kleinen Marotten. Allerdings mag sie es nicht, wenn man sie nicht vor voll nimmt und so will sie die Sache mit ihren Helferinnen selbst klären. Die Polizei soll mit geringem Aufwand möglichst erfolgreiche Ermittlungsarbeit leisten. Nicht einfach! So stellt Detective Sergeant Tanika Malik das Trio kurzerhand als Hilfspolizistinnen ein und das Trio scheint bei den Ermittlungen der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein.
Dieser Krimi verleitet dazu, dass man mit ermittelt und man kann sich nie sicher sein, ob man auch auf der richtigen Fährte ist. Es gibt eine Reihe von Verdächtigen
Ein Lesespaß für Agatha-Christie-Fans. Mir hat dieses ungewöhnliche Ermittler-Trio gut gefallen und ich würde gerne wieder mit den Damen ermitteln.

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Als Judith Potts, 77 Jahre alt und Kreuzworträtsel-Autorin, gerade einmal wieder nackt in der Themse schwimmt, hört sie plötzlich einen Schuss vom Anwesen ihres Nachbarn Stefan Dunwoody. Sie ist überzeugt, dass dieser einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, auch wenn die Polizei den Fall erst einmal nicht ernst nimmt.
Also beginnt Judith, auf eigene Faust zu ermitteln – und schon bald wird ein weiterer Toter gefunden…

Schon der Einstieg ist wirklich herrlich skurril und ich konnte mir bildlich vorstellen, wie Judith ihren grauen Umhang überzieht um dann nackt in der Themse schwimmen zu gehen. Diese Skurrilität nahm für mich im Verlauf der Lektüre dabei aber nie überhand, sondern im Gegenteil fand ich Mrs. Potts durchweg sympathisch und habe ihre Ermittlungen mit viel Freude verfolgt.

Der angenehm zu lesende Schreibstil und ein wirklich spannender Fall machten das Ganze für mich zu einem rundum gelungenen und „very britishen“ Lesevergnügen.

Zusammen mit der Hundesitterin Suzie und der Pfarrersgattin Becks macht sich Judith also an die Aufklärung und es hat mir sehr gut gefallen, wie die drei Frauen nach und nach das Rätsel um die Morde enthüllen und sich dabei ganz auf ihre eigenen, persönlichen Stärken besinnen (oder diese vielleicht sogar erst entdecken).

„Mrs Potts‘ Mordclub und der tote Nachbar“ war unterhaltsam, erfrischend und kurzweilig und ich freue mich schon sehr auf einen (hoffentlich folgenden) zweiten Band, den ich gerne ebenfalls lesen werde.

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Cosy Crime in bester englischer Tradition

Die 77jährige Judith Potts ist leicht exzentrisch: Sie wohnt in einem verfallenen Herrenhaus in Marlow, arbeitet als Kreuzworträtsel-Autorin für eine Zeitung und schwimmt regelmäßig unerkannt nackt in der Themse, die an ihr Anwesen angrenzt. Bei einer dieser Schwimmausflüge wird sie Zeugin davon, wie ihr Nachbar ermordet wird. Doch die Polizei will ihr nicht wirklich glauben, so dass Judith auf eigene Faust ermittelt. Bald erhält sie die Hilfe der Hundesitterin Suzie und der Pfarrersfrau Becks. Doch der Mörder ist noch nicht am Ende seiner Tätigkeit…

Dieser Krimi mit seinen schrulligen Ermittlerinnen, zu der sich später auch noch die ermittelnde Polizistin dazu gesellt, greift auf all das zurück, was einen Krimi nach alter englischer Tradition ausmacht. Jede der Ermittlerinnen hat ihre ganz besonderen Eigenheiten, gemeinsam ergänzen sie sich zu einem unschlagbaren Team. Wie das vonstatten geht, ist mit einem Augenzwinkern geschrieben, so dass ich immer wieder mit einem Lächeln auf den Lippen weiterlas. Als Leser rätselt man von Anfang an mit, wobei das Buch nicht mit allerlei Wendungen spart, so dass sich immer wieder neue Perspektiven der Geschichte ergeben. Und doch hat mich die Auflösung verblüfft, so naheliegend sie letztendlich auch war.

Mich hat dieser Cosy Crime in bester englischer Tradition sehr gut unterhalten können, so dass ich das Buch sehr gerne weiter empfehle. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Cosy krimis sind im Kommen, ein glück!
Und hier eine neue sympathische Heldin, gut das es mehr als einen Band geben wird.
In schweren Zeiten in eine schöne Geschichte eintauchen, die sprachlich Spaß macht und inhaltlich manche humorvolle Szene und Dialoge bereithält.

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Ein klassischer englischer Krimi von einem Autoren, der sein Handwerk eindeutig versteht. Cozy Crime wie man es sich wünscht, sehr gute und charmante Leseunterhaltung.

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Ein feiner englischer Krimi mit liebenswerten Protagonisten - ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Fall!

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Die 77jährige Judith Potts lebt alleine in einem geerbten Herrenhaus direkt an der Themse Ihre Zeit verbringt sie vor allem mit dem Erstellen von Kreuzworträtseln und dem Schwimmen in der Themse. Abends darf es gerne mal ein Whiskey sein, aber sonst sind die Tage eher ruhig im Leben von Judith Potts. Dies allerdings ändert sich schlagartig als Judith ihren Nachbarn zuerst im Hilfe rufen und dann einen Schuss fallen hört. Lebt ihr Nachbar noch? Was ist vorgefallen?
Als die Polizei ihre Anzeige nicht ernst nimmt, macht sich Judith selbst auf die Suche nach Antworten und stößt dabei nicht nur auf neue Freundinnen, sondern auch auf weitere Leichen. Wer steckt hinter den Taten im beschaulichen Marlow?

Der Krimi entwickelt sich langsam und ist eher ruhig, dafür verzwickt. Nachdem Judith niemand glaubt, dass auf dem Nachbargrundstück geschossen wurde und ihr Nachbar seitdem vermisst wird, begibt sie sich auf Spurensuche. Sie wird auch fündig, doch die Polizei scheint kein großes Interesse an dem Fall zu haben, bei Judith jedoch ist der Jagdinstinkt geweckt und sie stellt eigene Nachforschungen an. Gemeinsam mit ihren neuen Freundinnen konnte ich ihre Gedankengänge verfolgen. Da Judith Kreuzworträtsel für eine Zeitung schreibt, sind diese recht umfangreich und gehen in alle Richtungen.
Der Krimi ist gut konstruiert, wenn er auch einige Längen aufweist. Die offensichtliche Lösung ist nicht immer die richtige und oft wird man auf eine falsche Fährte gelockt.
Neben den ganzen Geheimnissen rund um den Fall, zu dem sich noch weitere gesellen, hat aber auch Judith ein Geheimnis, das sie mit sich herumträgt. Auch an dieser Front bleibt es daher spannend, denn Judith gibt ihr eigenes Geheimnis nicht so leicht preis.
Das Hörbuch wird gelesen von Christine Prayon, die die englische Atmosphäre sehr gut einfangen und wiedergeben kann.

Fazit:
Ein verzwickter englischer Krimi, bei dem drei Damen der örtlichen Polizei gewaltig unter die Arme greifen und einen nicht so eindeutigen Fall souverän lösen. Selbst als Leser tappt man hier gerne mal in die falsche Richtung. Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit Judith Potts und ihren Freundinnen.

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Ein neuer und sehr unterhaltsamer, spannender und lustiger Kriminalroman mit skurrilen Protagonisten und einigen Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Er spielt in einer Kleinstadt Marlow an der Themse. Es ermitteln Judith Potts und 2 Nachbarinnen, oft auf eigene Faust, zusammen mit der Polizei. Sehr charmant und sehr britisch. Ein zweiter Teil ist auch schon geplant, den ich gerne lesen werde.

Vielen Dank an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar.

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Ein wundervolles Buch. Der Schreibstil ist toll und die Charaktere zu beobachten macht echt Freude. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Ach ja, warum nur werden die älteren britischen Damen immer noch unterschätzt? In bester Miss Marple Manier macht sich Mrs. Potts an die Aufklärung des mysteriösen Todes ihres Nachbarn. Denn die Polizei blickt natürlich nicht durch. Tatkräftig unterstützt von einer Hundesitterin und einer Pfarrersfrau, deren Leben definitiv auch ein bisschen Aufregung gebrauchen kann. Herrlich witzig!

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Pures Lesevergnügen mit Mrs Potts und ihren Freundinnen. Spannend bis zur letzten Seite und mit tollen Charakteren habe ich das Buch mit großem Genuss gelesen. Für Liebhaberinnen von Cosy Crime genau das richtig!

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Inhalt:
Wie jeden Abend geht Judith Potts, 77 jahre jung, nackt in der Themse hinter ihrem Haus schwimmen. Doch dieses Mal muss sie mit anhören, wie ihr Nachbar erschossen wird. Die hinzugerufene Polizei kann jedoch keine Leiche finden und tut ihre Beobachtung als Hingespinst ab. Aber Judith ist sich sicher, was sie gehört hat, und macht sich kurzerhand selbst auf die Suche nach ihrem toten Nachbar. Tatsächlich finet sie schon bald seine Leiche. Und ist überzeugt davon, dass er ermordet wurde. Kurzerhand macht sie sich selbst daran, den Mörder zu finden. Dabei lernt sie Hundesitterin Suzie und Pfarrersfrau Becks kennen, die sie teils mehr, teils weniger freiwillig bei den Ermittlungen unterstützen. Als eine weitere Leiche auftaucht, wird der Fall immer rätselhafter.. Gelingt es Mrs. Potts und ihren neuen Freundinnen die Morde aufklären?

Meine Meinung:
"Mrs. Potts Mordclub und der tote Nachbar" ist der Auftakt dieser britischen Krimireihe, in deren Zentrum die 77-jährige Judith Potts und ihr neu gegründeter Detektivclub stehen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Mit viel Humor, Spannung und gerade gegen Ende hin auch jede Menge Action schildert Autor Robert Thorogood eine Geschichte, die mich von Anfang bis Ende fesseln und sehr gut unterhalten konnte.

Judith Potts, die Protagonistin der Reihe, ist eine extravagante, etwas spleenige ältere Dame. Trotz ihres Alters hat sie es aber immernoch faustdick hinter der Ohren. Sie ist clever, einfallsreich und lässt sich so schnell nicht hinters Licht führen. Entsprechend ist sie zunächst auch die Einzige, die hinter dem Tod ihres Nachbarn einen Mord wittert, und nimmt die Ermittlungen beherzt in die eigene Hand. Unterstützung bekommt sie dabei von Hundesitterin Suzie und Pfarrersfrau Becks, die nicht weniger skurril anmuten aber ebenso liebenswert sind.

Der Plot ist spannend und recht vezwickt. Der Leser begleitet Mrs. Potts und ihre beiden Freundinnen bei den Ermittlungen, die regelmäßig in Sackgassen führen oder Ungeahntes hervorbringen. Entsprechend kurzweilig und wendungsreich ist der Plot. Es macht sehr viel Spaß den drei Damen über die Schultern zu gucken und selber mitzurätseln. Auch wenn ich schon früh geahnt habe, auf was es am Ende hinauslaufen wird, blieb das Buch bis zum Schluss spannend. Dies liegt nicht zuletzt an dem nervenaufreibenden Ende im Agatah-Christie-Stil, das mir sehr gut gefallen hat.

Fazit:
Ein spannender Reihenauftakt mit britischem Humor und skurrilen Charakteren. Mich hat das Buch von Anfang bis zum spannungsgeladenen Ende ausgesprochen gut unterhalten und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall für Mrs. Potts und ihren Mordclub.

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Ehrlich gesagt habe ich das Buch Recht schnell abgebrochen, ein vollumfängliches Urteil maße ich mir daher nicht an. Mir gefiel einfach der Schreibstil nicht. Die Geschichte an sich hätte glaube ich, immer noch meinen Geschmack getroffen.

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Eine exzentrische Kreuzworträtsel-Expertin, eine sehr ordentliche Pfarrersgattin und eine robuste Hundesitterin - ein ungewöhnliches Detektivteam mit ungewöhnlichen Methoden. Das stellt auch die örtliche Polizei fest, als eine Serie von Mordfällen das idyllische englische Städtchen Marlow erschüttert. Und nebenbei kommt das ein oder andere Geheimnis ans Licht…

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Ein kurzweiliges Buch mit viel Charme und Witz. Die Figuren sind sehr sympathisch und machen Lust auf mehr. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände.

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Die schrullig-sympathische Kreuzworträtsel Autorin Judith Potts (77) geht jeden Tag in der Themse schwimmen. Nackt, wohlgemerkt!
Als sie eines Tages dabei einen Schuss auf dem Nachbargrundstück hört, wirbelt das ihr Leben ganz schon durcheinander.
Für sie ist völlig klar, ihr Nachbar wurde erschossen. Aber warum findet die Polizei seine Leiche nicht?
Sie ist ganz und gar nicht zufrieden mit der Polizeiarbeit, also macht sich mit ihrer bestechenden Logik einfach selbst auf, den Mord zu klären.

Unterstützung bekommt sie dabei von einer neurotischen Pfarrersfrau mit Putzfimmel und einer resoluten Hundesitterin. Ziemlich unerschrocken und mit typisch britischem Charme mischen sie sich überall ein.

Judith hat mich oft zum Schmunzeln gebracht mit ihrer Beharrlichkeit und ihrer Bonbondose (die kann Leben retten!).
Ich mochte sie und ihre Mordclub Ladies und freue mich auf mehr davon. Den 2.ten Teil, der im Frühjahr erscheint, werde ich auf jeden Fall lesen.

4 von 5 ⭐️ und eine Leseempfehlung für alle Cosy Crime Fans!

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