Die letzten Tage von Hongkong

Roman

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Erscheinungstermin 18.09.2021 | Archivierungsdatum 14.02.2022

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Zum Inhalt

Der zweifache Tod der Freiheit 2019/2020 – Zwischen den Jahren ist Marko Martin mit seinem Partner in Hongkong. Am Neujahrstag nimmt er an den Protesten der Demokratiebewegung teil. Es werden die Letzten sein. Gleichzeitig machen Nachrichten von einem neuartigen Virus die Runde. Das intime Porträt einer Stadt, die in wenigen Tagen alle Freiheit verliert. Was kann Literatur dagegen setzen? Vielleicht ihr Insistieren auf Gedächtnis und die Freiräume unzensierter Reflexion. Marko Martin hat die »Sonderzone« oft besucht. Manche seiner Bekannten sind vorsichtiger geworden, stiller. Andere sind angepasster, wieder andere schon im Gefängnis. Doch zwischen den Jahren ist Hongkong noch frei. Zumindest in Teilen. Zusammen mit seinem Partner zieht Martin durch die faszinierende Stadt. Die Angst ist spürbar, egal ob bei Museumsangestellten oder im hedonistischen Nachtleben. Als sie am 1. Januar 2020 an der Demonstration für den Erhalt der Bürgerrechte teilnehmen, ahnen sie ebenso wenig wie der prominente Aktivist Joshua Wong, dass es vorerst die letzte sein wird. Die letzten Tage von Hongkong sind kein Abgesang auf die freie Welt, sondern – im Erzählen und Erinnern – ein Einspruch gegen Diktaturen und die Ignoranz, die diese den Menschen aufzwingen will.

Der zweifache Tod der Freiheit 2019/2020 – Zwischen den Jahren ist Marko Martin mit seinem Partner in Hongkong. Am Neujahrstag nimmt er an den Protesten der Demokratiebewegung teil. Es werden die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783608505238
PREIS 20,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Marko Martin - Die letzten Tage von Hongkong
Zwischen den Jahren ist Marko Martin mit seinem Partner in Hongkong. Am Neujahrstag nimmt er an den Protesten der Demokratiebewegung teil. Es werden die Letzten sein. Gleichzeitig machen Nachrichten von einem neuartigen Virus die Runde. Das intime Porträt einer Stadt, die in wenigen Tagen alle Freiheit verliert. Was kann Literatur dagegen setzen? Vielleicht ihr Insistieren auf Gedächtnis und die Freiräume unzensierter Reflexion. Marko Martin hat die »Sonderzone« oft besucht. Manche seiner Bekannten sind vorsichtiger geworden, stiller. Andere sind angepasster, wieder andere schon im Gefängnis. Doch zwischen den Jahren ist Hongkong noch frei. Zumindest in Teilen. Zusammen mit seinem Partner zieht Martin durch die faszinierende Stadt. Die Angst ist spürbar, egal ob bei Museumsangestellten oder im hedonistischen Nachtleben. Als sie am 1. Januar 2020 an der Demonstration für den Erhalt der Bürgerrechte teilnehmen, ahnen sie ebenso wenig wie der prominente Aktivist Joshua Wong, dass es vorerst die letzte sein wird

Meinung
Ich habe das Buch mit dem gleichen Entsetzen gelesen, wie ich die Bilder der Demonstranten im Fernsehen verfolgt habe.
Dieser Spruch von Joshua Wong 2020 passt so gut dazu
"Nirgendwo sonst auf der Welt wird der Kampf zwischen freiem Willen und Autoritarismus deutlicher als hier.. Denn Hongkong von heute ist das, was übrigbleibt von der Welt von morgen."
Erst war es Hongkong, jetzt ist Taiwan an der Reihe.
Die "unabhängigen" Staaten in Afrika sind über kurz oder etwas länger total an China verschuldet..
Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes.
Es macht zu Beginn auf das Virus: Sars-Cov-2 aufmerksam.
Es zeigt uns auch wo China hinwill.
Jeder sollte es lesen, vielleicht würde es ein wenig bewirken
Von mir bekommt es eine ganz dicke Empfehlung

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„Ein Land, zwei Systeme“, dieses Versprechen, das China bei der Übergabe Hongkongs von Großbritannien im Jahr 1997 gegeben hat, hat sich inzwischen in Wohlgefallen aufgelöst. Autor Marko Martin hat den Jahreswechsel 2019/2020 mit seinem Partner in Hongkong verbracht: Eine Zeit, in der die letzten Proteste der Demokratiebewegung stattfinden, die Zeit vor der Einführung des sog. „Sicherheitsgesetzes“, auch die Zeit vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Ein Umherstreifen durch die Stadt und seine Viertel, Reflexion der Begegnungen und Erlebnisse, Stimmungsfang in Geschäften, Clubs, Touristenattraktionen – ein eindrücklicher Bericht über diese „letzten Tage“ des freiheitlichen Hongkong.

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