Das giftige Glück

Roman

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Erscheinungstermin 11.01.2022 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Binnen weniger Tage wird der Bärlauch rund um Wien von giftigen Sporen befallen, deren Konsum zugleich euphorisches Glück und den sicheren Tod verspricht. Droge, Waffe, Flucht aus dem Leben: Viennese Weed kann fast alles sein.

Für die unheilbar kranke Olga bedeutet das Kraut die Chance auf einen Ausweg, auf ein selbstbestimmtes Sterben. Ihrer Freundin und Pflegerin Kiki drohen die Pilzsporen alles, was ihr wichtig ist, zu entreißen. Als Kiki für Olga das verhängnisvolle Kraut pflücken soll, trifft sie auf eine wütende junge Frau: die dreizehnjährige Jasse. Und die macht kurz darauf einen folgenschweren Fehler …

Plötzlich ist der Tod überall. Und was im Angesicht des Endes sichtbar wird, ist nicht weniger als das Menschlichste in uns selbst.


Binnen weniger Tage wird der Bärlauch rund um Wien von giftigen Sporen befallen, deren Konsum zugleich euphorisches Glück und den sicheren Tod verspricht. Droge, Waffe, Flucht aus dem Leben: Viennese...


Vorab-Besprechungen

„Gudrun Lerchbaum erzählt mit Wucht, jedes Wort sitzt, sie meint es ernst, da gibt es keinen Firlefanz – eine Wirkungsschreiberin.“

Simone Buchholz


„Gudrun Lerchbaum erzählt mit Wucht, jedes Wort sitzt, sie meint es ernst, da gibt es keinen Firlefanz – eine Wirkungsschreiberin.“

Simone Buchholz



Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783709981498
PREIS 19,90 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Gudrun Lerchbaum - Das giftige Glück Binnen weniger Tage wird der Bärlauch rund um Wien von giftigen Sporen befallen, deren Konsum zugleich euphorisches Glück und den sicheren Tod verspricht. Droge, Waffe, Flucht aus dem Leben: Viennese Weed kann fast alles sein. Für die unheilbar kranke Olga bedeutet das Kraut die Chance auf einen Ausweg, auf ein selbstbestimmtes Sterben. Ihrer Freundin und Pflegerin Kiki drohen die Pilzsporen alles, was ihr wichtig ist, zu entreißen. Als Kiki für Olga das verhängnisvolle Kraut pflücken soll, trifft sie auf eine wütende junge Frau: die dreizehnjährige Jasse. Und die macht kurz darauf einen folgenschweren Fehler … Meinung Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, richtig verschlungen. Sprachlich und inhaltlich unglaublich fesselnd. Stilistisch etwas herausforderndzumindest für mich. Die Autorin schafft esl mich restlos zu begeistern. Besonders mit ihren Protagonisten, aber auch mit ihrem Feingefühl Ein Krimi, den jeder lesen sollte.. Eine ganz klare Leseempfehlung!

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Ein starkes Buch. Die Geschichte zieht einen in ihren Bann und lässt die Lesenden nicht mehr los. Vor zwei Jahren wäre mir die Story noch unwahrscheinlich erscheinen. Mit der Corona-Erfahrung wirken die Dinge durchaus möglich. Bei der Erwähnung von FFP3-Masken musste ich leicht grinsen. Die Charaktere wirken auf mich absolut authentisch. Die Handlung entwickelt einen spannenden Sog. Obwohl das Buch einige Genres streift, sehe ich es als Krimi.

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Ein glücklicher Tod Was wäre wenn ... eine Bärlauchmutation garantieren würde, schnell, glücklich und ohne Nebenwirkungen zu sterben? Würde eine Welle von Suiziden folgen? Von begleiteten Selbstmorden? Würde man selbst entscheiden können, ob man gehen möchte? Ist es leichter, jemanden zu ermorden? Da wäre Olga mit ihrer unheilbaren MS. Kiki, ihre Assistentin mit Knastvergangenheit und Jasse, deren Mutter abgehauen ist. Könnte das Kraut ihr Schicksal ändern? Oder ist der pilzbefallene, tödliche Bärlauch nur eine neue biologische Waffe, um Konzernen mehr Macht zu geben oder Regierungen zu helfen, die Bevölkerung zu manipulieren? Gudrun Lerchbaum zeichnet ihre Protagonisten realistisch und gut vorstellbar. Ihre Schicksale sind glaubhaft. Leider bezieht sie unglaublich viele Fernsehinterviews mit langatmigen Monologen oder Diskussionen bzw. Artikel sogenannter Experten ein. Die Handlung ufert aus, nimmt ungeahnte Ausmaße an. Dieser dystopisch anmutende fiktionale Roman ist ein interessantes Gedankenspiel und düstere Vision aus dem Haymoon Verlag.

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Sprachlich (inkl. Wiener Schmäh) und inhaltlich unglaublich fesselnd. Realistische und gut vorstellbare Charaktere machen das Buch aus. Die vermeintlich dystopische Handlung erhält durch die Corona-Pandemie eine realistische Wendung.

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Das Cover hat mich sofort angesprungen, so schön! Und was einigermaßen harmlos beginnt, entpuppt sich als bittere, bizarre Dramödie mit ungeahnten Folgen. Macht nachdenklich und trotzdem fühlt man sich gut unterhalten.

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Ein aufwühlendes Werk: Die realitätsnähe war teilweise erschreckend akkurat. Die Hauptfiguren und das Setting sorgen für einen Lesefluss, der einen nicht stockend oder trocken vorkam. Besonders die Entwicklung der Geschichte, in der die MEnschheit mal wieder die Glanzhauptrolle ausfüllen konnte, machte einen sehr feindurchdachten geschlossenen Eindruck. Eine nette neue Überraschung: Ungebingt mal reinschauen!

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Habe ich sehr gerne gelesen. Sehr spannende Geschichte mit einem tollen Schreibstil. Konnte den e-Reader fast nicht aus der Hand legen.

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Mind-Food at its best "Das giftige Glück" ist das neue Buch der östereichischen Schriftstellerin Gudrun Lerchbaum. Es wird am 11.01.2022 vom Haymon Verlag veröffentlicht. Die Autorin: lebt in Wien. Belletristik, Kriminalroman & Dystopie sind Genres unter welchen sie schon erfolgreich Bücher veröffentlicht hat. Sie besticht mit ihren schriftstellerischen Vielfältigkeit. Das Cover: "springt" mir geradezu ins Auge. Es besticht durch die harmonische blau-grün-schwarzen Farbkomposition. Bärlauchblätter mit fein skizzierten Linien und Punkten.Giftgrüne Titelfarbe. Eine absolut gefällige, bildhafte Darstellung der literarischen Hauptkomponente: die Symbiose von Bärlauch & einer auf ihm lebenden Pilzart. Zum Inhalt: Bärlauch ist eine Gewürzpflanze,welches vielen Menschen ausgezeichnet mundet. Hier geht jedoch nicht um Rezepte. Es geht um das lilienartiges Gewächs, welches der Familie des Knoblauchs, Schnittlauchs & Zwiebeln, zugehörig ist. Nach dem Genuss des Gewächses sind nun Menschen überraschend verstorben. Es wurde beobachtet, dass der Verzehr schnell zu einem absoluten Glücksgefühl und dann zum sicheren, jähem Tod führt. Nach Analysen wird klar, dass eine Pilzart, die in Symbiose auf dem Bärlauch lebt, diesen teils euphorischen jedoch unvermeintlich mortalen Genuss, verursacht. Schnell werden wir mit der Frage konfrontiert: Ist der Genuss dieser Symbiose-Partnern ein Weg, raus aus dem Leid unheilbarer Erkrankungen, eine Lösung für unerträgliche Lebensumstände? Wer kann & darf diese für sich oder andere Menschen, gezielt einsetzen? Und, ist es ethisch und legal in Ordnung ? Mein persönlicher Leseeindruck: Erzählweise, Grammatik und Stil: Das wirklich spannende Thema wird von der Autorin schon auf den ersten Seiten zur inneren Diskussion gestellt. Anhand von den Herausforderungen einzelner Personen, arbeitet sie sich in Richtung, der absolut drängenden Frage: der Ethik. Sie versteht es, meine Gedanken zum Nachdenken und Abwägen zu motiveren. Es handelt sich hier zwar um eine Fiktion, welche sich jedoch in meiner Gedankenwelt als absolut mögliches Szenario, aufdrängt. Zusammenfassung: Die Präsentation dieses fiktiven, aber auch sehr aktuellen Thema, ist der Autorin, sehr gut gelungen. Küchenkraut für jedermann zugänglich. Seine Vielseitigkeit als: Waffe, Droge oder Nahrung? Welche Dinge müssen verboten werden um die Gesellschaft zu schützen? Lethaler Genuss mit Verboten regulieren? Ohne Umschweife präsentiert diese Erzählung, Fakten & Eckpunkte. Eine fiktive Pflanzensymbiose als Werkzeug der Meinungsbildung und Unterhaltung. Die schnörkelfreie flüssige Erzählweise, ermöglicht einen tollen Lesefluss. Fazit: Ich vergebe eine sehr gute 4* Sterne Bewertung für "Das giftige Glück". Es präsentiert das besondere Thema gekonnt & ermutigt die eigene Abwägung und Meinungsfindung ohne, auch "Fake News oder Verschwörungstheorien zu negieren. Insgesamt komplementiert die Story den individuellen Meinungsfindungsprozess & unterhält auf sehr gutem Niveau. Verlag: Haymon Seitenzahl: 276 Format: Ebook, Gebundene Ausgabe ISBN: 3709981492

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