Azadi heißt Freiheit

Essays

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Erscheinungstermin 27.10.2021 | Archivierungsdatum 27.12.2021

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Zum Inhalt

Ein mutiges Buch einer der engagiertesten Frauen der Welt: ein Manifest für die Zeit nach der Pandemie

»Azadi heißt Freiheit.« Ob sie als Erzählerin in ihren Bestseller-Romanen wie »Der Gott der kleinen Dinge« andere Universen entwirft oder in ihren Essays unsere Welt schonungslos hinterfragt: Kompromisslos kritisiert die indische Autorin Arundhati Roy im Namen der Freiheit die Gesellschaften, die in Ost wie West immer nationalistischer agieren. Schonungslos untersucht sie Umweltzerstörung, Ausbeutung und Überwachung. Und doch muss die Pandemie nicht der Endpunkt dieses Weltvernichtungsprogramms sein: Denn was wäre, wenn Corona ein Portal wäre, an dem wir uns entscheiden müssen, was wir zurücklassen und was wir mit uns nehmen?
Die Pandemie könnte eine Wende bedeuten. Der unnachgiebige Blick der Aktivistin Arundhati Roy kann uns Hoffnung schenken.

»Arundhati Roy ist eine der überzeugendsten und originellsten Denkerinnen unserer Zeit.«
Naomi Klein

»Arundhati Roy ist eine der besten Schreiberinnen auf dem Subkontinent. Eine geniale Beobachterin Indiens, ironisch im Ton, herzhaft in der Sache.«
Laura Höflinger, Der Spiegel

Ein mutiges Buch einer der engagiertesten Frauen der Welt: ein Manifest für die Zeit nach der Pandemie

»Azadi heißt Freiheit.« Ob sie als Erzählerin in ihren Bestseller-Romanen wie »Der Gott der...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783103971132
PREIS 24,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Essays einer engagierten Autorin Arundhati Roy ist die Autorin des Erfolgsroman Der Gott der kleinen Dinge. Sie ist auch eine wichtige Essayistin und durch die Essays dieses Bandes lernt man viel über Indien kennen, insbesondere durch den Blick von innen, wobei viele Beiträge international erschienen sind (Guardian, Financial Times, New York Times ...) und somit auch ein westliches Lesepublikum ansprechen. Roys Themen sind politisch, plädieren für Demokratie und wenden sich häufig gegen den nationalistischen Premierminister Narenda Roy. Nicht selten sind Roys Äußerungen ironisch, aber man spürt gerade bei den Covid 19-Essays eine Spur Verzweiflung. Stets aber wird sie klar in ihren Aussagen und benennt mutig die Ungerechtigkeiten.

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Vor einiger Zeit wurde Arundhati Roy in einer Reportage zu „Indien in bzw. nach der Coronawelle im Frühjahr 2021“ interviewt und fiel mir durch ihre pointierten Aussagen auf. Ihr neues Buch stand daher recht weit oben auf der Leseliste. In „Azadi heißt Freiheit“ erläutert sie gleich zu Beginn, warum sie in diesem Buch Essays versammelt, obwohl doch vieles für einen Roman gesprochen hätte. Die Essays sind teilweise bereits in internationalen Publikationen erschienen. In ihnen geht es um Roys Heimat Indien, deren verschiedene Aspekte (Städte, Demokratie, Sprache …) sie beleuchtet: Sie schildert ihre Sicht auf die Dinge, das Buch ist also subjektiv, was aber nicht schadet, denn gefühlt beschäftigen sich westliche Gesellschaften zu wenig mit dem Subkontinent, aber auch ihren eigenen nationalistischen Bewegungen. Roys Sicht ist politisch, aber von einer großen Liebe zu ihrer Heimat geprägt und damit in einem Land, das einst auf einem guten Weg war, nun aber zunehmend undemokratische Züge aufweist, mutig. Dabei klingt aus den Texten wie auch schon aus der Reportage eine ironische Note durch, die sie interessant zu lesen machen. Auch hier sind ihre Beobachtungen pointiert, wenngleich manchmal eine leichte Resignation durchzuschimmern scheint. Es bleibt zu hoffen, dass diese nicht die Oberhand gewinnt, denn Roy ist m. E. eine wichtige Botschafterin Indiens, deren Stimme gelesen zu werden verdient – auch wenn sie in diesem Band eben nicht die Vorstellungskraft und Wortgewalt ihrer Romane ausbreiten kann.

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