Animant Crumbs Staubchronik

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Erscheinungstermin 02.11.2020 | Archivierungsdatum 02.02.2022

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Zum Inhalt

England 1890.

Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht.

Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen.

Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek.

Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.

England 1890.

Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht.

Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783959913935
PREIS 22,90 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Oh mein Gott ist dieses Buch zauberhaft! Ein wenig Jane Austen, ein wenig Fantasy aber nur leicht... Eine Protagonistin zum verlieben! Wer es noch nicht gelesen hat, der verpasst etwas!

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Endlich ein Fantasyroman der einen vollends Packt.
eine super schöne Kulisse vereint mit sehr tiefsinnigen und raffinierten Charakteren
Der Schreibstil ist nicht der ausergewöhlichste, aber dennoch sehr lesenswert.
Die Geschichte ist sehr schnelllebig wodurch keine Langeweile aufkommt.
Sehr empfehlenswert

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Ich beneide jeden, der es noch nicht gelesen hat! Jane-Austen-Feeling und eine starke weibliche Hauptfigur, die man einfach lieben muss. Animants Welt ist tolles Futter für alle wie mich, die nicht genug bekommen können von dieser wunderschönen Geschichte.

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Animant Crumbs Staubchronik ist eine wundervolle Liebesgeschichte im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eine besonders wichtige Rolle kommt dabei einer Bibliothek zu, denn die emanzipierte Ani ergreift die Chance ihrem vorgezeichnetem Leben voller Bälle und Zwangsheirat zu entkommen und stattdessen in dieser Bibliothek auszuhelfen. Und dort trifft sie auf den grummeligen Mr Reed, den sie zunächst gar nicht leiden kann...
Die Geschichte war anders als gedacht, aber ich konnte nicht anders, als sie zu lieben. Das Setting war einfach umwerfend, denn was gibt es besseres als eine riesige Bibliothek? In London?
Auch die Lovestory ist gut gelungen, es hat zwar ein wenig gedauert, bis ich mit den Charakteren warm geworden bin, aber je mehr Facetten man von ihnen kennengelernt hat, desto besser haben sie miteinander harmoniert. Und in Anbetracht des historischen Hintergrundes fand ich ihre Beziehung auch authentisch.
Generell hat mir gut gefallen, dass auf die Stellung der Frau zu dieser Zeit eingegangen wurde und die Autorin verdeutlicht hat, wie viele Einschränkungen es damals gab. Zur heutigen Zeit wäre Ani als Charakter vermutlich nicht allzu außergewöhnlich, aber in diesem Zusammenhang war sie eine richtige Rebellin. Das hat sich auch darin gezeigt, dass sie sich für andere Frauen eingesetzt und ihnen z. B. Bücher gegeben hat, obwohl Frauen sich damals keine ausleihen durften.
Die Darstellung der Emanzipation hat mich wirklich beeindruckt und ich bin der Autorin dankbar, dass sie so einen Augenmerk darauf gelegt hat und vielleicht den einen oder anderen Leser wachrüttelt.
Insgesamt kann ich dieses Buch nur empfehlen, es ist eine schöne Liebesgeschichte vor toller Kulisse, die auch ernste Themen anschneidet.

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Ich bin schon lange um Animant Crumbs Staubchronik von Lin Rina herumgeschlichen. Hatte schon öfters im Buchladen die gebundene Ausgabe in der Hand und doch nie gekauft.
Jetzt war die Gelegenheit und ich musste einfach zugreifen.

Das Cover ist ein Traum. Diese hübsche Siluette und im Hintergrund diese riesigen Bücherregale. Die ganze Gestaltung ist einfach zum Träumen.

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext, weil ich nicht mehr verraten möchte.
Es ist eine wunderbare Liebesgeschichte in Richtung Jane Austen, die im ausgehenden 19. Jahrhundert spielt. Das ganze spielt in London und die Hauptfiguren sind außergewöhnlich und stark.
Ani ist emanzipiert und mutig, geht ihren eigenen Weg und möchte von der ihr vorbestimmten Zukunft abweichen und selbst entscheiden.
Ich mag sie unglaublich gerne und wie stark sie rüber kommt.
Für mich eine ganz besondere Person, die mich beeindruckt hat.
Ein tolles Buch, mit interessantem Setting, sympathischen Figuren, die man einfach ins Herz schließen muss und eine Liebesgeschichte, die man so schnell nicht vergisst. ❤️

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Lin Rina - Animant Crumbs Staubchronik
England 1890.
Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht.
Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen.
Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek.

Meinung
Das Buch spielt im Jahr 1890 und handelt von einem 19-jährigen Mädchen, Animant Crub.
Sie ist eine frühreife und wissbegierige Bücherliebhaberin mit einer komplizierten Mutterbeziehung.
Sie verbringt einen Großteil ihrer Zeit lesend auf dem Dachboden in ihrem grünen Sessel.
Schöne Liebesgeschichte voller Humor. Ich liebe es, dass die Hauptfigur eine sehr starke Frau ist.
Und die Art, wie das Buch geschrieben ist, ist so schön!
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, es zu lesen

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Ich habe dieses Buch geliebt. Es hat mich in seinen Bann geschlagen und nicht mehr losgelassen - und das, obwohl ich altersmäßig so gar nicht in die Zielgruppe passe.
Das Thema Bücher lässt mein Herz ohnehin höher schlagen und die Kurzbeschreibung las sich sehr gut. Ich wurde nicht enttäuscht, denn so einiges spielt sich in der Londoner Bibliothek der Universität ab. Die Hauptfiguren und insbesondere deren Entwicklung haben mich überzeugt und begeistert. Natürlich ist das hier kein Sachbuch zum Verhalten der englischen Klassengesellschaft zur Jahrhundertwende! Es ist eine fantastische Liebeserklärung an das Leben und die Liebe! im Beisein ganz ganz vieler Bücher! Herrlich! Einzig der Schluss war für mich etwas abrupt, aber das lässt ja auf eine Fortsetzung hoffen.

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Bücher, Bücher, Bücher und so viel mehr
Animant Crumb soll verheiratet werden. Sie möchte lieber lesen. Dass in London eine Bibliotheksgehilfin gesucht wird, ist ihre Chance, einer drögen Ehe zu entgehen. Der Job ist anstrengend, aufregend und vielfältig. Ihr Vorgesetzter aber ist ein unhöfliches Ekel. 24 Kandidaten hat er schon vergrault. Wird sie aufgeben?
Couragiert, engagiert und begeistert arbeitet sie sich ein. Bis ihre Mutter ihr nach London nachreist und die Suche nach einem standesgemäßen Bräutigam forciert. Spannend, abenteuerlich und unterhaltsam geht es im viktorianischen London geht es mit Animants Erlebnissen weiter.
Lin Rina hat einen zeitgenössischen, ausgesprochen gut zu lesenden Roman geschrieben, der auf eine abwechslungsreiche Reise durch eine interessante Zeit mit vielfältigen Eindrücken führt und Originalität nicht vermissen lässt. Ebensowenig fehlt der Humor, der immer wieder aufblitzt.
Herausgegeben vom Drachenmond Verlag und sehr zu empfehlen.

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Ein zauberhafter Liebesroman im Stil von Jane Austen oder Georgette Heyer. Die junge Animant flüchtet aus ihrem wohlbehüteten und etwas langweiligen Elternhaus und sucht sich für einen Monat Arbeit in einer Bibliothek. Die Arbeit gefällt ihr vom ersten Tag, nur mit dem etwas schrulligen Leiter der Bibliothek hat sie anfangs ihre Probleme, doch je besser sie ihn kennenlernt, desto besser gefällt er ihr. Kommt es zum Happy End? Einfach lesen und sich gut unterhalten lassen!

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Ganz herzlichen Dank für das große Lesevergnügen, ich kannte Animat Crumb tatsächlich noch nicht und habe das Buch mit viel Freude gelesen. Es handelt sich um eine historischen Roman ohne Fantasy, da habe ich nämlich immer drauf gewartet... Ist die Suchmaschine in der Bibliothek ein Ding der Zwischenwelt, oder in dem gruseligen Archiv lauern doch noch Monster...In der Hinsicht müssen wir die Leserin enttäuschen aber in jeder anderen Weise werden wir bestens unterhalten

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Animant ist eine sympathische, junge Frau, die für ihr Leben gern liest und in fremde Welten abtaucht. Als sie verheiratet werden soll, beschließt sie ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und in London einen Bibliotheksjob anzunehmen. Das Buch spielt in den 1890er Jahren und das Setting ist einfach wunderbar gewählt. Ich habe mich schon auf den ersten Seiten total wohl gefühlt.

Die Atmosphäre der Bibliothek habe ich absolut geliebt und es fühlte sich fast an, als ob man mit Animant zusammen durch die langen Korridore und Bücherreihen schlendert. Für einen Bücherwurm wie mich ein absoluter Traum. Hinzu kam der wunderbare Schreibstil der Autorin, der ungemein vielfältig ist. Sehr bildlich, sodass man sich alles vorstellen kann, die Gefühle werden sehr gut dargestellt und transportiert und ab und an gibt es auch humorvolle Aspekte. – Da hat es mir wirklich an nichts gefehlt!

Das ich Animant sehr mochte hatte ich ja schon erwähnt. Das liegt vor allem daran, dass sie eine sehr starke und authentische Protagonistin ist. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren und mochte ihre teils sarkastische Art unheimlich gern. Was mir außerdem sehr positiv aufgefallen ist, ist das sie während der ganzen Geschichte eine Entwicklung durchläuft. Zusätzlich besitzt sie noch eine ordentliche Portion Cleverness und Einfallsreichtum, was sie für mich zu einer perfekten Protagonistin gemacht hat.

Obwohl ihr Vorgesetzter ein echter Stinkstiefel ist, mochte ich auch die Gespräche und das ganze drum herum zwischen den beiden sehr gerne. Ich musste wirklich oft Schmunzeln.

Zusammengefasst kann ich das Buch also nur von Herzen weiterempfehlen. Das Lesen hat so viel Spaß gemacht und es war wunderbar in diese Buchwelt abtauchen zu können!

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Meinung
Das Cover hat mich vom ersten Moment an verzaubert. Es ist sehr passend zum Buch gewählt, da es sich um ein historischen Roman handelt.
Inhaltlich hat mich das Buch ebenfalls verzaubern können.
Wir lernen Animant kennen, welche ihre Nase am liebsten rund um die Uhr in Bücher steckt und von den gesellschaftlichen Anlässen und den Verkupplungsversuchen ihrer Mutter nicht viel hält.
Als sie die Realität allerdings einholt muss sie sich mit einem mürrischen Bibliothekar, einer vollautomatischen Suchmaschiene und einem dunklen Archiv abfinden. Um den ganzen noch die Krone aufzusetzen wird sie mit Gefühlen konfrontiert, die sie sonst nur aus Büchern kennt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und man findet recht gut in die Geschichte hinein. Obwohl es sich um einen historischen Roman handelt hat er auch einen touch zum Steampunk im Sinne von Luftschiffen oder der vollautomatischen Suchmaschine. Dadurch bekommt das Buch nochmal einen ganz anderen Flair. Hinzu kommt der Humor und Sarkasmus von Animant und auch anderen Protagonisten. Generell macht das lesen der Geschichte sehr viel Spaß und es wird nie langweilig.
Von meiner Seite aus eine absolute Leseempfehlung!

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Im viktorianischen England hatten Frauen ein sehr behütetes Leben. Doch die Protagonistin dieses Romans, Animant, entspricht nicht dem typischen Frauenbild ihrer Zeit. Sie ist sehr wissbegierig und findet gar keinen Gefallen an den Bällen, auf die ihre Mutter sie schleppt, um eine gute Partie zu ergattern. Animant verkriecht sich lieber in ihrer Bücherwelt. Wie viel sie dabei vom Leben verpasst, merkt sie, als sie probeweise als Bibliothekarsassistentin in London arbeitet. Ihr Vorgesetzter ist genauso bücherverrückt wie sie. Eigentlich sind die zwei wie füreinander geschaffen, aber sie haben auch beide ein sehr unangepasstes Wesen, was zwangsläufig zu Komplikationen führen muss.
Die Autorin beschreibt eine wundervolle Romanze von zwei sehr interessanten Menschen, deren Charaktere sie fein ausarbeitet. Im Hintergrund läuft das Leben des 19. Jahrhunderts ab, voller Zwänge und Vorurteile, gerade in bezug auf Frauen. Alles zusammen
ergibt ein schönes Gesellschaftsbild der damaligen Zeit, und zusammen mit den lebendigen Charakteren wird es zu einem lesenswerten Roman.
Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Eine eigenwillige, sarkastische, aber dennoch liebenswerte Protagonistin, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit aufbäumt und versucht, sich ein emanzipiertes Leben aufzubauen. Toll für junge Leser, die sich für historische (Liebes)Romane à la Jane Austen interessieren!

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Einfach ein rundum wunderschönes Buch! Es ist interessant, spannend, romantisch und einfach herzerwärmend. Auch die Gestaltung des Covers ist sehr gelungen.

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Es ist schon ein paar Jahre mittlerweile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich kann mich erinnern, das es mir sehr gut gefallen hatte. Es hatte was von Jane Austen für Jugendliche mit ganz viel Bücherliebe.

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Animant möchte nicht einfach so verheiratet werden und dann für immer als untätiges Frauchen neben dem Gemahl dahinvegetieren. Sie strebt nach Höherem, ist sehr belesen und wünscht sich, dass die Frauen in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert haben, als nur das hübsch anzusehende, schmückende Beiwerk für den Mann. Sie bekommt die Gelegenheit, als Bibilothekarsassistentin in London für einen Monat zu arbeiten. Eine Frau! In der Bibliothek! 1890! Sie hat gegen Vorurteile anzukämpfen und vor allem gegen den immer mürrischen Bibliothekar Thomas Reed. Gleichzeitig wird Ani erwachsen, lernt das echte Leben kennen, findet in Elisa eine sehr gute Freundin und baut zu ihrer Mutter wieder eine Beziehung auf, da sie diese immer besser versteht. Sie ist gut in ihrem Job, was auch von Thomas Reed nicht unbemerkt bleibt. Und letztlich entwickelt sie Gefühle, von denen sie nie dachte, dass sie diese jemals empfinden könnte.

Das hört sich jetzt nach einer 08/15-Liebesgeschichte an, was ich da geschrieben habe. Doch so ist es absolut nicht. Dieses Buch ist einfach unfassbar zauberhaft! Ich habe es verschlungen, bin mit Ani zusammen an den Regalen der Bibliothek vorbeigeschlendert, habe mich mit ihr auf Bällen gelangweilt, mich über das eine oder andere dämliche Mannsbild aufgeregt, bin mit ihr durchs verschneite London spaziert, habe mit ihr gelitten, gelacht, geliebt. Lin Rina hat mich verzaubert – anders kann ich es mir nicht erklären, dass dieses Buch so ein wundervolles Gefühl in mir auslöst. Ich habe jede Seite genossen, musste oft lachen über die bildhaften Beschreibungen der Charaktere und deren Dialoge, konnte gar nicht anders, als mich auch zu verlieben: in Animant, in Thomas, in Elisa, in ach… in alle! Kopfkino vom Allerfeinsten. Jeder, der Jane Austen-Geschichten mag und generell Liebesgeschichten mit starken Frauen im 19. Jahrhundert, der wird Animant Crumbs Staubchronik sicher auch lieben. Für mich war es ein wundervolles, traumhaftes Lesevergnügen der Extraklasse. Lin Rina hat mit allem (Story, Figuren, Setting, Schreibstil) absolut einen Nerv bei mir getroffen. Das ist die Art von Büchern, bei denen man dringend wissen will, wie es weitergeht, sich aber gleichzeitig wünscht, dass es niemals zu Ende gehen wird. Voller Humor, voller Gefühl, voller – hach – unkitschiger Seufzer – einfach NUR schön! Ich liebe es!

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Lin Rina

Animant Crumbs
Staubchronik

Historischer Roman


Worum es geht, Klappentext:

England 1890.
Kleider, Bälle und die Suche
nach dem perfekten Ehemann.
Das ist es,
was sich Animants Mutter
für ihre Tochter wünscht.
Doch Ani hat anderes im Sinn.
Sie lebt in einer Welt aus Büchern,
und bemüht sich der Realität
mit Scharfsinn und
einer gehörigen Portion Sarkasmus
aus dem Weg zu gehen.
Bis diese an ihre Tür klopft
und ihr ein Angebot macht,
das ihr Leben auf den Kopf stellt.
Ein Monat in London, eine riesige,
vollautomatische Suchmaschine,
die Umstände der weniger Privilegierten
und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek.
Und natürlich Gefühle,
die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.


In "Animants Welt - Ein Buch über Staubchronik"
erfährt man,
wie es mit den Personen aus dem Buch weitergeht
und kann der Autorin über die Schulter blicken.


Meine Meinung:

Ein ganz wundervolles Buch.
Hat mich vom ersten Satz an gefesselt und
erinnert vom Stil her ein wenig an die
Bücher von Jane Austen oder den Brontë-Schwestern.

Sehr schön und flüssig zu lesen,
detailreich und auch spannend
ist die Geschichte der jungen Animant Crumb.
Eine ungewöhnliche 19-jährige,
die allen Widerständen zum Trotz
ihren Weg geht um sich und ihr Leben
selbst zu bestimmen.
Eine sehr resolute, fortschrittliche junge Lady,
ihrer Zeit weit voraus,
die mit viel Energie und Enthusiasmus
ihre Ziele verfolgt
und verwirklicht.

Eine echte "Leseratte",
die am Ende aber feststellt,
das das Leben nicht in Büchern stattfindet,
sondern rund um sie herum und das ihre
Liebe zu Büchern,
das Leben nicht ausschließt,
sondern es bereichert.

Zauberhafte 5 Sterne von mir!!!

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Die Geschichte war anders als gedacht, aber ich konnte nicht anders, als sie zu lieben. Ich frage mich wirklich, warum ich das Buch nicht schon früher gelesen habe.

Das Cover ist so unglaublich schön. ich weiß noch, dass ich es damals zuerst au Wattpad gesehen hatte und sofort verliebt war. Seitdem steht es auf meiner Wunschliste und Leseliste. Einfach eine viel zu lange Zeit.
Die Handlung war einfach grandios. Das Setting war einfach umwerfend, denn was gibt es besseres als eine riesige Bibliothek? In London? Auch die Lovestory ist gut gelungen, es hat zwar ein wenig gedauert, bis ich mit den Charakteren warm geworden bin, aber je mehr Facetten man von ihnen kennengelernt hat, desto besser haben sie miteinander harmoniert. Auch den historischen Hintergrund mochte ich sehr gerne. Es hat alles sehr authentisch gewirkt. Enttäuscht war ich etwas von dem Ausgang der Geschichte. Da hätte ich mir mehr Charakterstärke der Protagonistin gewünscht.
Man begegnet einer sehr sympathischen Protagonistin, die sich so gar nicht den Ideale dieser Zeit fügen will. Dabei kann sich der ein oder andere sehr gut mit ihrer Bücherliebe identifizieren und hinzukommt noch ihr wunderbarer Sarkasmus, sodass man Animant einfach gern haben muss.
Der männliche Hauptcharakter ist ein wirklich verschrobener Kerl, den man so nicht mal ansatzweise in einem anderen Buch finden wird. Er hat eine ganz eigene Art, an die man sich erstmal gewöhnen muss, doch ist er letztendlich ein toller einzigartiger Charakter.
Der Schreibstil war wundervoll zu lesen. ich habe es einfach geliebt.

Fazit: Ein soo tolles und grandioses Buch. Ich kann es jedem einfach nur empfehlen.
4,5 Sterne

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Klapptext: Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das wünscht sich Animants Mutter für ihre Tochter. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen.
Fazit: Das Buch entführt den Leser ins England des 19. Jahrhunderts. Der Beginn des Buches versprach einiges. Doch je mehr man in die Geschichte eintaucht, desto mehr fand ich das Lesen anstrengend. Die Atmosphäre in der Bibliothek wurde super umgesetzt. Wie sich dort Animant durchzusetzen vermochte, habe ich gut gefunden. Was ich sehr schade fand, ist, dass man sich mit den Hauptpersonen sehr schwer anfreunden konnte. Trotz meiner Einschätzung soll man das Buch lesen. So kann sich der jeweilige Leser selber sein Bild machen.

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Das Cover passt so unglaublich gut zu der Geschichte, die ich manchmal etwas langatmig fand. Dennoch ist sie unglaublich faszinierend und zieht einen regelrecht in den Bann.

Eine der wenigen Geschichten die man gern mehr als nur einmal liest.

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Einfach magisch!

Eine wundervolle, traumhaft magische Geschichte mit viel Herz und Kreativität ❤️

Lin‘s Schreibstil ist etwas ganz besonderes und sehr außergewöhnlich und ich liebe ihn!

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Hatte zwar etwas ganz anderes erwartet, die Geschichte hat mich aber nis zum Ende festgehalten. Gut geschrieben und erzählt und definitv ein perfekter Fit für die anvisierte Zielgruppe.

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Jane Austen lässt grüßen
Annimant ist eine wohlerzogene junge Damen mit einem festen eigenen Willen. Den Wunsch ihrer Mutter sich wie eine Dame der Gesellschaft zu verhalten und Ausschau nach einem passenden Mann zu halten will sie nicht nachkommen. Dann schon eher als Bibliotheksassistentin für den schrecklichen Mr. Reed arbeiten. Ob sie einen Monat durch hält, arbeitend ohne den gewohnten Service von Zuhause, scheint fraglich. Sie ist zwar sehr selbstbewusst und kann schlagfertige Antworten geben, aber bisher war sie mehr in der Welt der Bücher zuhause als im wirklichen Leben.
Das Buch war für mich eine modernere Fassung von Stolz und Vorurteil, angenehm zu lesen obwohl ganz kommt es an das Original nicht heran. Dafür ist die Mutter dann doch einfach nur eine nette über fürsorgliche Frau die es einfach nur mit jedem gut meint. Annimant ist klug aber lebensunerfahren wie die meisten Frauen ihrer Gesellschaftsschicht, sie lernt schnell und ihre Kritik an den Umgang mit Frauen ist berechtigt. Trotzdem gilt, ich habe diese Regeln nicht gemacht, ich befolge sie nur auch wenn sie dumm sind. Änderungen gibt es in diesem Buch nicht, denn es ist doch eher eine Liebesgeschichte. Mr. Reed ist in dieser Geschichte der Aufsteiger, als Sohn eines Metzgers hat er sich die notwendige Bildung angeeignet um eine Universitätsbibliothek zu führen. Dem entsprechen reagiert er empfindlich auf echte und vermeintliche Kränkungen in Bezug auf seine Herkunft.
Es gibt einige Fantasy Elemente aber die fand ich für die Geschichte nicht relevant. Eine Suchmaschine als Katalog in der Bibliothek, dampfbetriebene Omnibusse und Luftschiffe sind die wenigen Details zu diesem Thema die ohne Weiteres austauschbar gewesen wären.
Das Buch war amüsant zu lesen, etwas anspruchsvoller wie andere historische Liebesromane, daher für mich einfach gut.

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Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen. Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte. (Klappentext)

Dieser leicht fantasymäßig angehauchte Roman hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich sehr gut und beschreibt den Weg von einer doch zur damaligen Zeit sehr emanzipierten Frau. Die verschiedenen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, vorstellbar und entwickeln sich auch entsprechend weiter. Die Handlungsorte entstehen sehr real vor dem geistigen Auge und ich hatte oft das Gefühl, ich wäre mit vor Ort und ein Teil der Handlung. Die Handlung selbst ist gut aufgebaut, verständlich und interessante Wendungen halten die Spannung hoch und lassen keine Langeweile aufkommen.
Ein wunderbar gut lesbarer Roman, ein Eintauchen in eine andere Zeit und ein Garant für vergnügliche Lesestunden.

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Ich hatte "Animant Crumbs Staubchronik" schon lange auf meiner Leseliste, nicht zuletzt, weil das Cover einfach ein echter Eyecatcher ist. Ich liebe den Bücherschrank in Form einer weiblichen Silhouette und die "auf alt" gemachte Optik. Trotzdem habe ich es immer wieder vor mir hergeschoben bzw. andere Bücher vorgezogen. Hätte ich gewusst, was mich bei diesem Buch erwartet, hätte ich es vermutlich sofort verschlungen.

Zum Inhalt: Animant ist eine junge Frau, die so ungewöhnlich und eigenwillig wie ihr Name ist. Ihre gesellschaftliche Stellung erlaubt ihr ein Maximum an Müßiggang und Langeweile, ihre Tage verbringt sie mit der Nase in einem Buch, nur unterbrochen von den Kuppelversuchen ihrer Mutter. Doch ihr eintöniger Alltag ändert sich, als ihr die Chance geboten wird, eine Stelle als Bibliotheksassistentin in London zu bekleiden und Animant nutzt die Chance dem ländlichen Alltag und ihrer Mutter für eine kurze Zeit zu entfliehen. London empfängt sie mit einer Fülle ungeahnter Optionen, neuen Freunden und der Aussicht, die Liebe auch außerhalb der Bücher zu entdecken. Doch kann Animant sich überwinden, die ihr gebotenen Chancen zu ergreifen?

Ich muss sagen, dass ich mir unter diesem Buch, das zudem den Titel "Staubchronik" trägt, etwas anderes vorgestellt hatte. Vielleicht etwas abenteuerlicheres, das mehr in Richtung Fantasy geht. Stattdessen habe ich einen historischen Liebesroman à la "Stolz und Vorurteil" erhalten, nur mit mehr Büchern. Und ich muss sagen, dass ich jede einzelne Seite geliebt habt. Ich konnte und wollte es nicht aus der Hand legen ohne zu erfahren ob Animant, ihr Bruder Henry und nicht zuletzt der mürrische Mr, Reed ihr Glück finden. Das liegt hauptsächlich an dieses wunderbaren, leicht verschrobenen, sehr charakterstarken Charakteren, die ich so schnell ins Herz geschlossen habe. Und auch wenn Charlotte Crumbs der Inbegriff einer Glucke ist, der nichts wichtiger scheint, als ihre Kinder gut verheiratet zu wissen, so entpuppt sie sich doch als gutmütige, liebenswerte und aufgeschlossene Frau, für dich ich am Ende viel Bewunderung empfand.

Was mir wunderbar gefallen hat, waren die Kapitelüberschriften, die immer schon ein klein wenig der kommenden Handlung gesponsert haben, sodass ich schon vorher erahnen konnte, worauf ich mich emotional einstellen muss. Denn dieses Buch war für mich eine emotionale Achterbahnfahrt. Zusammen mit Animant habe ich mich über die Dummheit und Ignoranz der verbohrten Männer der Oberschicht aufgeregt, mich in Grund und Boden geschämt, wenn ihr ein Missgeschick passierte, mich Hals über Kopf in einen störrischen Mann verliebt und um das Glück ihres Bruders Henry mit einer liebenswerten Frau gebangt. Ich hatte das Gefühl, dieses Buch selbst zu durchleben, was mir nicht häufig passiert.

Das Ende hat mich traurig zurückgelassen, denn ich wollte diese Welt, die mir so ans Herz gewachsen war, noch nicht verlassen. Für mich ist dieses Buch ein echtes Herzensbuch geworden, dass ich gerne weiterempfehle und bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen habe.

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Vielen Lieben Dank an Netgalley und den Drachenmond Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst!

Ich liebe, liebe dieses Buch. Ich habe schon lange kein Historischen Roman mehr gelesen der mich so überzeugen konnte. Ich habe in diesem Buch einfach alles gefunden was ich schon immer gesucht habe.

Animant, die Protagonistin ist mir von Seite 1 an immer mehr ans Herz gewachsen. Ich mochte ihre intelligente und manchmal auch ein bisschen patzige Art einfach gerne. Sie ist eine sehr schlagkräftige Person, did sich nicht so leicht unter kriegen lässt.
Ihre Liebe zu Büchern konnte man an vielen Stellen sehr gut spüren. In vielen Büchern kommt das ganz oft nicht so gut rüber wie hier.

Das selbstbestimmte Leben der Protagonistin, das in ihrer Welt sehr ungewöhnlich war, sollte nicht unerwähnt bleiben. Sie macht ihr Ding und ist dabei trotzdem nicht der Typ Katniss Everdeen (der leider mittlerweile etwas Standard geworden ist). Sie ist eher so der Nerd, der lieber für sich alleine bleibt weil ihn die Gespräche von vielen einfach nicht interessiert und für ihn unnachvollziehbar sind.

Thomas Reed, der schrullige Bibliothekar war mal ein etwas anderer Loveinterest. Am Anfang hat er mich wirklich jede Seite aufs Neue aufgeregt, doch irgendwann fand ich seine schrullige und verschlossene Art eigentlich ganz liebenswürdig.

Das Feeling und das Setting dieses Buches war wirklich ausgesprochen schön. Die Autorin hat es geschafft eine an das viktorianische London stark angelehntes Setting zu schaffen. Ich habe mich in der Royal University Libary, in der ein großer Teil der Handlung spielt, sofort wohlfühlen. Die ganzen Bücher und Studenten haben einfach ein tolles Feeling ergeben.

Das Cover hat perfekt zum Inhalt gepasst. Animant als Silhouette mit Büchern ausgefüllt ist so ziemlich das wie man sie auch im Buch kennenlernt. Sie ist ein Mensch der bis oben aufgefüllt mit Büchern ist.

Der Schreibstill war sehr angenehm. Sehr flüssig zu lesen und dem Setting des Buches angepasst. Ich mochte es ihn zu lesen und bin nur so über die Seiten gerast. Anders kann ich es einfach nicht ausdrücken.

Mein Fazit: Dieses Buch war ein absolutes Highlight für mich und ich suche jetzt verzweifelnd nach einem Buch was dem gerecht wird. Ich vergebe 6 von 5 Sternen.

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Rezension „Animant Crumbs Staubchronik“ von Lin Rina



Meinung

Manchmal fragst du dich nach einer Geschichte, warum, warum bloß sie so lange in deinem Regal oder auf deinem Reader wartete. Du schlägst das Buch zu und stellst fest, dass du einen Schatz in der Hand hieltest. Warum nur hat er dich nicht angeschrien, gefleht, gelesen zu werden?

Gerade als Fan historischer Geschichten und Bücher, in denen es um Bücher geht, hätte es klar sein müssen, dass hier etwas ganz besonderes auf mich warten könnte. Ich war schon bei dem Cover Feuer und Flamme und doch wartete es so lange, bis ich zu ihm fand.

Lin Rina versetzte mich binnen Sekunden in eine andere Welt. Angesiedelt im London um 1890 tauchte ich dank der authentischen Beschreibungen der Autorin vollkommen in die Geschichte ein. Die Atmosphäre dieser Geschichte war überwältigend und in jeder Zeile spürbar. Ich fühlte mich geborgen, wurde von Nostalgie ergriffen und strahlte heller als die Sterne.

Animant ist eine sehr interessante Protagonistin. Nicht zuletzt, weil zu dieser Zeit Frauen es schwer hatten, überhaupt von der Gesellschaft gesehen zu werden, stach sie mit ihrer intelligenten Art noch mehr hervor. Lesen ist für sie, genau wie für mich, ihr ein und alles. Dadurch gelangt die natürlich auch an Kenntnisse, die die Autorin glaubhaft vermittelte.

Für mich hinterließen mit ihren vielseitigen Arten alle Charaktere einen bleibenden Eindruck. Lin Rina zeigt hier Vielfalt und Facetten auf höchstem Niveau. Ich habe die beeindruckenden Entwicklungen der Personen lebensnah und echt miterleben dürfen. Auch zahlreiche Überraschungen erwarteten mich, die ich nicht kommen sah. Wenngleich dieser Geschichte keine Action oder bahnbrechende Spannung zugrunde liegt, ist jede Seite ein Festmahl, in das ich mich absolut verliebt habe.

Mit seinen vielen Botschaften bewegt die Autorin und erschafft dieses besondere etwas, welches man selten findet. „Animant Crumbs“ ist sowohl auf emotionaler Ebene, als auch in allen anderen Punkten ein Werk mit bleibendem Eindruck.



Fazit

„Animant Crumbs Staubchronik“ hat mir gezeigt, dass in meinem Regal ein besonderer Schatz verborgen lag, der durch seine Geschichte, seine Protagonisten - ein Diamant unter den literarischen Werken darstellt. Die Autorin bringt durch ihren Stil die Atmosphäre und das Flair einer längst vergangenen Zeit auf wundervolle Weise nahe. Die Charaktere machen mit ihrem Leben die Zeit zu etwas außergewöhnlichem und ich bin ein jeder Minute davon zutiefst verfallen.

Lin Rina präsentiert einen historischen Juwel, in dem man sich mit Animant Crumbs verliert. Ein Jahreshighlight Par excellence wurde geboren.



❄️❄️❄️❄️❄️ 5/5 Eiskristalle

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Dieses Buch ist schon seit längerem auf dem Markt und hatte mich damals schon sehr angesprochen aufgrund des Klappentextes, aber auch des wunderbaren Covers. Dank NetGalley erhielt ich nun die Gelegenheit, es lesen und habe mich sehr über die Zusage durch den Verlag gefreut - herzlichen Dank auf diesem Wege dafür.

Worum geht es nun im Buch? Animant Crumb lebt Ende des 19. Jahrhunderts in einer Zeit, in der Selbständigkeit von Frauen noch nicht selbstverständlich ist. Verheiratet sollen sie sein, und keinesfalls sich für etwas anderes als Haushaltsführung und Kinder interessieren. Doch Animant ist anders - eine Bücherratte, die ihre eigene Meinung hat - und die beinhaltet auch, dass sie sich nicht verheiraten möchte. Ihre Mutter ist jedoch anderer Meinung, und als Kompromiss vor einer Verehelichung darf Animant für einen Moment in der Londoner Bibliothek arbeiten.

Wie gesagt, die Inhaltsangabe durch den Verlag hatte mich sehr angesprochen. Ich kann auch vorab sagen, dass ich absolut nicht enttäuscht wurde. Seit langem hatte ich kein Buch mehr gehabt, das ich so schnell ausgelesen und das mich so gefesselt hatte. Die Autorin erzählt die Geschichte aus Animants Sicht, die Kapitel sind recht kurz gehalten, und abgesehen davon gibt es keine Längen in der Geschichte.

Ich mochte Animant - sie ist im falschen Zeitalter, denn sie ist emanzipiert und weiß was sie will (bloß keinen Ehemann!). Das Setting ist sehr bildlich beschrieben, und vor allem die Bibliothek würde ich nur zu gern in Echt sehen - die muss der Hammer sein. Nicht nur einmal musste ich bei den Dialogen zwischen ihr zu und dem Bibliothekar Mr. Reed schmunzeln. Was mir an ihr sehr gefallen hat, war eben ihre Emanzipation, dass sie sich auch von Männern nichts vorschreiben lässt und in einer sicherlich nicht einfachen viktorianischen Zeit ihren Weg sucht und findet.

Die Romantik kommt ebenfalls nicht zu kurz, überwiegt jedoch nicht die Handlung, und hat mir sehr gut gefallen, weil sie absolut nicht kitschig war.

Für mich war das Buch eins meiner Lesehiglights 2021 und ich würde mich sehr freuen, mal wieder etwas von der Autorin lesen zu dürfen. Leseempfehlung.

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Animant ist sehr belesen und denkt gar nicht daran sich von ihrer Mutter verheiraten zu lassen. Um der Misére zu entkommen fährt sie mit ihrem Onkel nach London, um dort eine Stelle als Bibliotheksassistentin anzunehmen.
Durch die Sprache entsteht ein Ambiente um das 19. Jahrhundert . Es macht Spaß mit Animant die Augen über flapsige Verehrer zu verdrehen, hat mich zum Lachen gebracht und ein verregnetes Wochenende gerettet.

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Inhalt:
England 1890.
Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen.
Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.

Meinung:
Das Buch ist einfach fabelhaft und echt toll!!! Ich konnte es kaum aus der Hand legen!!!
Eine Geschichte über eine junge Frau, die nur lesen will. wer kennt das nicht der ebenfalls den Büchern verfallen ist?
Animant will sich nur in eine Ecke verkriechen und lesen, zum Missfallen ihrere Mutter, die sie gerne verheiraten will.
Animant ist für ihre Zeit und ihrem Alter sehr weit vorraus, sie ist stur, dickköpfig, läßt sich gerne von ihrere Wut leiten, isst unheimlich gerne und denkt oft nicht an die Konsequenten die ihr Handeln mitsich tragen
Da kommt ihr der Sture, unhöfliche, stille und unsensible Bibliothekar Mr. Reed gerade recht, mit dem sie sich oft in den Haaren hat.
Zudem kommen Gefühle, die sie noch nie erlebt hat und nicht kennt und eine Freundin genau nach ihrem Geschmack.
Wie soll das nur enden??

Ich fand die Zeit und das drum herum echt toll Beschrieben und es kam mir vor, als ob ich dabei wäre. Die Bälle, Veranstaltungen, die Kleider und vor allem die Bibliothek. Es ist wunderbar beschrieben wie die Männer alles dominierten und die Frau nichts zu sagen hatte und wenige Rechte hatte. Aber ist gibt wenige, da gegen aufbegehren und es kommt gut rüber, wie schwer sie es hatten. Auch der Gegensatz von Arm und Reich ist gut beschrieben, finde ich.

Zum Ende hin habe ich echt viele Tränen vergossen, aber das kann auch daran liegen, das ich nahe am Wasser gebaut habe und solche Geschichten mir echt zu Herzen gehem. Manchmal hätte ich Ani und Mr. Reed gerne geschüttelt und ihnen den Kopf gewaschen.

Das Ende selber kam mir jetzt leider sehr kurz und schnell vor, hier hätte ich mir gerne etwas mehr gewünscht. Vielleicht einen kleinen Einblick in die Zukunft.

Spoiler:
Was sagen die Eltern von Ani das den Dickköpfigen Bibliothekat liebt und heiraten will, wo und wie werden sie leben, geht es mit ihrem Bruder und dessen Verlobten gut?

Fazit:
Ein wirklich tolles, umwerfendes Buch mit einem echt tollen Cover...
Ich liebe es!!! Bitte mehr davon!!!

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England 1890. Die Junge Animant liebt Bücher über alles. Als sie die Möglichkeit bekommt, den Heiratsplänen ihrer Mutter zu entgehen und in einer Londoner Bibliothek zu arbeiten muss sie nicht lange zögern. Animant begibt sich nach London und tritt die Stelle als Bibliotherkarsassistentin an. Gewarnt wurde sie vor dem launischen Bibliothekar Mr. Reed, doch Animant ist entschlossen ihr Bestes zu geben und sich nicht einschüchtern zu lassen. Lange hatte ich dieses Buch schon im Auge und nun hatte ich die Möglichkeit, es zu lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist eine wunderschöne Geschichte über jungen Frauen Ende des 19. Jahrhunderts. Man bekommt einen authentischen Einblick in das Leben dieser Zeit. Adlige Frauen die arbeiten sind eine Seltenheit. Ebenso Frauen die Studieren. Verbunden mit einer zarten Liebesgeschichte ist dies ein absolut empfehlenswertes Buch. Der Schreibstil ist fesselnd, und obwohl das Buch sehr lang/dick ist, kommt keine Langeweile auf.

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Animant ist keine typische Frau des 19. Jahrhunderts, denn sie verbringt ihre Tage lieber mit Büchern als mit Tratsch, Sticken oder Klavier spielen und am allerwenigsten ist sie auf der Suche nach einem Ehemann.
verkuppeln ist aber ein Hobby ihrer Mutter und deswegen ergreift sie die Chance als Bibliothekar Assistentin in London bei ihrem Onkel zu leben auch wenn es nur ein Monat ist.

Ein Roman der die Situation und die Sprache des alten London sehr gut wiedergibt. Die Geschichte selbst könnte wahrscheinlich tatsächlich so passiert sein gerade was auch Elisas Part angeht.
Die Idee und Umsetzung hat mir sehr gut gefallen vorallem die Protagonisten Mr Reed und Animant waren für mich herrlich authentisch und so großartig zueinander. Vorallem wenn sie streiten.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und es zeigt wie wenig Zeit Liebe eigentlich braucht wenn man tatsächlich seinen Seelenverwandten gefunden hat.

Viel Spaß beim Lesen!

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Bei diesem Buch stimmt einfach alles! Das Cover ist wunderschön, die Geschichte ist ein Traum und die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz. Für mich als Buchhändlerin wirkt es, als wäre es für mich geschrieben, denn es spielt in der Welt der Bücher, da Animant in einer Bibliothek arbeitet.
Ich habe es in 1,5 Tagen verschlungen und für mich hätte es auch doppelt so viele Seiten haben können.
"Animant Crumbs Staubchronik" hat es in die Liste meiner absoluten Lieblingsbücher geschafft. Bitte mehr davon!

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Ein Roman,den man nicht mehr aus der Hand legen kann, sobald man einmal angefangen hat zu lesen... im ausgehenden 19. Jahrhundert kommt die eigensinnige lesewütige Animant Crumb als Assistentin des für seine schlechte Laune berüchtigten Bibliothekars Mr. Reed an die royale Universitätsbibliothek. Liebevoll ausgestaltet und mit Feingefühl für die vorherrschenden Probleme der Zeit versehen, erinnert der Stil an frühe Jugendromane der niederländischen Autorin Simone van der Vlugt.
Ein gelungenes Buch zum gemütlichen Einkuscheln und Schmökern!

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Animat Crumbs Staubchronik ist so ein liebevoll gestaltetes Buch, dessen Inhalt für mich recht gekonnt die Gratwanderung zwischen Romantik und Kitsch gelingt.
Die Protagonistin ist die junge Animant, Tochter aus gutem Hause zu Zeiten der Herrschaft von Queen Victoria, die zwar ganz klar ein Geschöpf ihrer Zeit ist und doch. Nicht so wirklich in da damalige Frauenbild passen will
Die ausgesprochene Büchernärrin verweigert sich dem gesellschaftlichen Zwang des heiraten müssens und widmet sich lieber ihren Bücher, wohlgemerkt keine Groschenromane, sondern mehrheitlich Sachbüchern.
Natürlich kann es so nicht weiter gehen, natürlich kommt sie vom ländlichen Leben ins große London, natürlich ist da der charmante Gentlemen, der zunächst ihr Herz zu gewinnen schein und selbstverständlich gibt es den übellaunigen Griesgram, der ihr Seelenverwandter zu sein Schein, auch wenn es etwas Zeit braucht, bis die beiden dass dann auch selbst verstehen. Soweit nichts Neues. Aber die ganze Geschichte ist so liebevoll gestaltet, mit netten Ideen, die man nicht ganz so vorhersehen kann, dass es einfach Spaß macht mit Animant mitzuzittern., zu leiden, zu hoffen und zu lieben.
Eine wirklich neue Lovestory zu erfinden ist ja quasi garnicht mehr möglich, aber diese hier hat so viel Herz und Herzlichkeit, dass ich es für gemütliche Herzschmerz und Schmachte Stunden nur empfehlen kann.

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Meinung:

Ich habe das Ebook bei NetGalley angetragen und habe mich sehr gefreut als die Zusagen bekommen habe.
Der Klappentext und das Cover haben mich direkt in den Bann gezogen und ich wollte unbedingt mehr über die Geschichte erfahren.

Ich kam sehr gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist super einfach und flüssig gehalten aber auch sehr humorvoll. Ich bin sehr schnell durch das Buch gekommen.

Die Charaktere fand ich sehr schön ausgearbeitet. Alle Personen kommen sehr authentisch rüber und habe Ihre bestimmten Eigenschaften. Auch das die Charaktere nicht Perfekt dargestellt wurden fand ich sie umso sympathischer.
Vor allem Animant, Mr Reed, Elisa und Animants Mutter fand ich sehr tolle und interessante Charaktere. Was ich ebenfalls positiv erwähnen möchte sind die Entwicklungen die die Personen machen.
Die Unterhaltungen zwischen Animant und Mr. Reed fand ich immer wieder amüsiert und hatte immer wieder was zu schmunzeln.

Das ganze Setting hat mir unglaublich gut gefallen. Am liebsten wäre ich auch in das Buch gesprungen nur um das Drumherum zu sehen. Es wurde sehr interessant dargestellt. Das Thema Frauenrechte wurde meiner Meinung nach sehr gut von der Autorin miteingebunden , es hat alles sehr gut gepasst in der Handlung das einzige was mir etwas zu kurz kam war das Ende. An sich sehr schön aber ich hätte dieses Ende früher gewünscht und dann mehr von den beiden als Paar gelesen.

Fazit:
Ein sehr schönes und humorvolle Geschichte die ich wirklich empfehlen kann vor allem die gerne Historische Bücher lesen oder lesen wollen, denn auch wenn die Zeit anders ist kann man der Handlung sehr gut Folgen.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ziehen eine tolle Entwicklung.
Teil zwei wartet schon auf meiner Wunschliste.

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„Animant Crombs Staubchronik“ von Lin Rina erzählt die unterhaltsame und faszinierende Geschichte einer ganz besonderen Heldin.
Die neunzehnjährige Animant hat ihre Nase stets tief in einem Buch versteckt und würde am liebsten ihr ganzes Leben lang nichts anderes tun. Heiraten und als brave Ehefrau einen Haushalt führen, steht zum Leidwesen ihrer Mutter auf ihrer Prioritätenliste ganz unten. Bisher konnte sie den Verkupplungsversuchen noch heil entkommen, aber eine Auszeit in London bei ihrem Onkel könnte trotzdem nicht schaden. Hier soll Animant als Bibliotheksassistentin dem von allen gehassten Bibliothekar unter die Arme greifen, was für sie eine vollkommen passende Herausforderung darstellt.

Für die Frauen des neunzehnten Jahrhunderts stellt Animant eine Ausnahmeerscheinung dar, denn ihre Interessen liegen weit abseits von Gesellschaften und Ballsälen. Doch es wird zunehmend schwieriger, den ehrgeizigen Plänen ihrer Mutter zu entkommen.
Ich war sofort begeistert von Animants direkter und unverstellter Art, mit der sie zwar pausenlos aneckt, aber die einfach zu ihrem Charakter gehört. In London findet sie das passende Gegenstück und es ist sehr amüsant, wenn sie sich über Charakterzüge aufregt, die sie eigentlich auch selbst hat. Die witzigen Schlagabtausche haben mich oft zum Lachen gebracht, genau wie Animants vernichtende Schimpftiraden, wenn ihr mal wieder der Kragen platzt.
Obwohl die Handlung hauptsächlich in der Bibliothek spielt und Animants Tagesablauf schildert, wurde es mir nie langweilig und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Die langsam aufkommenden Gefühle für den sturen und unhöflichen Bibliothekar sind vielleicht zurückhaltend, aber sehr authentisch geschildert, so dass die Chemie zwischen den beiden nur so glühte.
Animant ist eine Gefangene ihrer Zeit, aber trotzdem kämpft sie für ihre persönlichen Belange und die der Menschen, die ihr am Herzen liegen. Ihre Entwicklung im Buch ist großartig erzählt und auch die Nebenfiguren sind absolute Highlights.

Mein Fazit:
Lin Rina hat eine wundervolle Protagonistin erschaffen, von der ich gern noch mehr lesen würde. Eine klare Empfehlung!

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Ein sehr zauberhaftes Buch. Ein wenig Regency-Zeit und ein wenig Fantasy. Einfach nur klasse. Auf jeden Fall werde ich es weiterempfehlen.

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Im 19. Jahrhundert hatten sich die Frauen zu fügen und als Eltern wollte man sein Tochter früh und vor allem standesgemäß verheiraten. So manche Ehen wurden arrangiert. Auch die Eltern von Animant, vor allem ihre Mutter, möchten, dass sie endlich heiratet und sich nicht mehr in ihre Bücher verkriecht, wodurch sie viel mehr Wissen hat und besonders intelligent ist, als es eigentlich üblich ist zu der Zeit. Sie soll sich halt benehmen, wie es sich für eine junge Frau gehört. Doch das ist nicht für Ani und deshalb nimmt sie das Angebot ihres Onkels an, mit nach London zu gehen und in der dortigen Bibliothek die Assistentin von Nr. Reed zu werden, zunächst für 4 Wochen.
Da Ani auch sehr dickköpfig und stur ist, geraten sie und Mr. Reed nicht nur einmal aneinander, er hat nicht umsonst schon viele Assistenten vergrault. Ani schlägt sich mit so manchen Ungeschicklichkeiten durch und beweist, dass sie mehr kann, als man einer Frau zugetraut hat. Doch irgendwie ist das so ein Gefühl, was sie bisher noch nicht kannte …

Ich finde es toll, wie Ani sich durchsetzt, wo im 19. Jahrhundert die Frauen ja nicht wirklich „etwas zu sagen“ hatten und sich den Eltern oder den Mann fügen mussten. Für mich wäre das absolut nichts gewesen in der Zeit, auch wenn ich versucht hätte, mich durchzusetzen. Die Bibliothek wäre auch was für mich etwas ganz besonders, ich war früher mindestens 1x in der Woche bei uns in den Bibliotheken und habe es geliebt.
Der Schreibstil von Lin Rina gefällt mir sehr gut. Sie schafft es, mich mitzunehmen in das England des 19. Jahrhundert, als wäre ich direkt dort. Ich sehe es genau vor mir, vor allem diese wunderschöne Bibliothek.
Mit gefällt das wunderschöne Cover, das lädt zum Lesen ein und verspricht einen schönen Roman.

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So ein schönes Buch!


Mir hat das Cover so gut gefallen, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Es wirkt so verträumt, eine Bibliothek ist zu sehen und der Charme des 19. Jahrhunderts springt einem quasi entgegen. Da habe ich doch glatt darüber hinweg gesehen, dass ich eigentlich kein Fantasy lese.


Genauso toll wie das Cover ist dann auch die Geschichte. Und: keine Spur von Fantasy! Warum das Buch so eingeordnet wird, ist mir absolut unverständlich. Es ist eine wunderbare Geschichte über das Kennenlernen der Liebe, die Emanzipation einer jungen Frau im 19. Jahrhundert in England und viele Bücher. Animant, die Protagonistin, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie ist klug, frech und bleibt sich selbst immer treu. Dadurch gibt es auch die ein oder andere ganz witzige Stelle, Animants Äußerungen sind manchmal wirklich genial!


Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich konnte oder wollte das Buch gar nicht zur Seite legen. Ich hatte wirklich das Gefühl bei Animant in England zu sein. Es wurde alles so bildhaft geschildert, dass ich vollkommen in dieser Welt abtauchen konnte.


Von mir eine klare Leseempfehlung!

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Animant Crumbs Staubchronik ist ein wundervolles Buch. Lin Rina schreibt wundervoll und ihre Welt ist klasse aufgebaut. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben und die Charaktere sehr sympathisch,

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Ein wunderschönes Buch, dass ich gern nochmal zum ersten Mal lesen würde.
Es hat mir wirklich gut gefallen und ich werde nun auch die beiden anderen Bände lesen, die etwas mit "Staubchronik" zu tun haben.

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Das setting ist einfach Klasse, ein grandios umgesetzte idee. ich liebe die Atmosphäre in Londin im Jahr 1890 man wird richtig gut in die geschcithe hinein genommen und ist den Hauptcharakteren sehr nah. ich finde das alles sehr gut ausgeschrieben ist und die Geschichte eine vortlaufende spannung hat. eins der besten bücher die ich dieses Jahr lesen durfte. vorallem die vorstellung das die Bibliothek echt sein könnte istder wahnsinn

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Das Cover ist wunderschön! Es sind so viele kleine Details, die ein so schönes Bild ergeben, dass ich es ewig anschauen könnte! Und genau so ging es mit dem Inhalt weiter.
Lin Rina hat es nach nur wenigen Seiten geschafft, mich in den Bann von Animants Geschichte zu ziehen.
Ihr Schreibstil ist flüssig, detailliert, gewitzt und tiefgründig. Alles zusammen ergibt das die perfekte Kombination und hat dafür gesorgt, dass ich mit dem Lesen gar nicht aufhören wollte!

Animant ist ihrer Zeit weit voraus. Sie ließt lieber Bücher, als zu Veranstaltungen zu gehen und liebt es, sich weiterzubilden und in andere Welten einzutauchen. Als sie jedoch durch ihren Onkel eine einmonatige Arbeitsstelle in einer Bibliothek erhält, scheint das genau ihr Ding zu sein.
Obwohl es ihr der Bibliothekar Mr. Reed alles andere als einfach macht, geht Animant in ihrer Aufgabe auf. Auch wenn zwischen den Beiden die Funken nur so fliegen, kommen sie immer besser miteinander klar. Doch ein Monat ist nicht lange, da kann vieles passieren...
ich habe die gaze Zeit mit Animant und Mr. Reed mitgefiebertund den beiden die Daumen gedrückt. Sie ergänzen sich perfekt und fordern den jeweils anderen heraus. Beide haben sich in diesem einen Monat stark weiterentwickelt.
Nicht nur Animant, die aus ihrer Traumwelt herausgeholt wurde, sondern auch aus Mr. Reed. Vom anfänglichen Grießgram wurde er immer offener und humorvoller, was durch seine Vergangenheit nochmal verdeutlicht wurde. Die Chemie zwischen den Beiden hat mir sehr gut gefallen.

Animants Welt ist so detailliert und realistisch dargestellt, wie ich es noch von keinem anderen historischen Roman kannte. Der Alltag, die Gesellschaft und die Probleme der damaligen Zeit wurden perfekt in die Handlung eingebunden und haben mich sehr fasziniert.

Das Ende hat gut zu Anmiant, Mr. Reed und den 1890er Jahren gepasst, war mir jedoch etwas zu kurz gefasst. Ich hätte mir noch ein paar weitere Seiten und Ausführungen gewünscht. Einige Handlungsstränge waren noch nicht ganz geklärt und haben mir für ein richtiges Happy End gefehlt.
Das tut meiner Liebe zu diesem Buch jedoch keinen Abbruch, es ist etwas ganz besonderes!

Mein Fazit:
Ich liebe das Buch und Animants Geschichte! Das Cover und der Inhalt sind wunderschön und absolut zu empfehlen. Mr. Reed und Animant sind tolle Charaktere, die für ihre Zeit sehr unkonventionell und deshalb für mich besonders toll sind.
Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und war sehr traurig, als ich am Ende des Buchs angekommen bin, denn ich hätte gerne noch viel mehr von den Beiden gelesen!

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Was für eine Freude diesen Roman zu lesen!
Wir begleiten Animant Crumb auf ihrem Weg vom bockigen Spross des Landadels zur selbständigen jungen Frau, die sich von gesellschaftlichen Konventionen befreit. Das ist so sympathisch, sehr clever, gut erzählt - einfach ein herrlicher, intelligenter Schmöker!
Das Cover ist ein Traum, aber zusammen mit dem Verlagsnamen rechnete ich zunächst mit einem Fantasyroman. Ich war aber keine Sekunde lang enttäuscht von diesem Austen-haften Rausch!

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Eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckeln

Animant Crumb lebt im viktorianischen England, in dem sich die Frauen für schöne Kleider, prächtige Bälle und die Such nach dem perfekten Ehemann interessieren. Besonders ihre Mutter, die keine Chance unversucht lässt Animant zu verkuppeln. Doch an all dem kann sie sich nicht erfreuen. Sie vergräbt sich lieber in ihren Büchern und versucht, die Außenwelt möglichst auszuschließen.

Doch dann bietet ihr Onkel ihr einen Job an, den sie unmöglich ausschlagen kann. Animant beginnt eine Stelle als Bibliothekarsassistentin des griesrämigen Mr Reed in der Universitätsbibliothek in London.

Dort entdeckt sie nicht nur eine ihr völlig neue Welt sondern erfährt auch zum ersten Mal, was es heißt, verliebt zu sein.



Das wunderschöne Cover hat meinen Blick direkt af sich gezogen und ich könnte es auch jetzt noch stundenlang anstarren, denn es passt einfach so gut zu Animants Geschichte.

Ab der ersten Seite könnte mich die Autorin begeistern und ich fühlte mich direkt ins späte 19. Jahrhundert versetzt in dem die Handlung spielt.

Lin Rinas Schreibstil ist historisch anmutend, aber trotzdem sehr bildlich, lebhaft und gefühlvoll, sodass ich nur so durch die Seiten fliegen konnte.

Auch ihre Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch und sind sowohl liebenswürdig als auch einzigartig.

Animant liebt Bücher und würde am liebsten den ganzen Tag nichts anderes tun, als zu lesen. Sie ist sehr intelligent und schlagfertig, hat aber vom echten Leben noch nicht viel mitbekommen und muss sich in London erst zurecht finden.

Thomas Reed ist der Bibliothekar der Universitätsbibliothek. Er ist unhöflich, launisch griesrämig. Trotzdem kann er sich Stück für Stück für Animant erwärmen.

Neben der wunderschönen Liebesgeschichte zwischen Mr Reed und Animant, geht es in diesem Buch auch um viele andere wichtige Themen wie zum Beispiel soziale Ungerechtigkeiten oder die Emanzipation der Frauen.

Ich hatte wirklich unglaublich viel Spaß daran dieses Buch zu lesen und kann es jedem ehrlich ans Herz legen.

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Rezension zu „Animant Crumbs Staubchronik“
Autor*in: Lin Rina
Verlag: Drachenmondverlag
Altersempfehlung: ab 12
Rezensionsexemplar

Inhalt
Die 19-jährige Animant würde am liebsten den ganzen Tag lesen, doch ihre Mutter zwingt sie auf Bälle und Gesellschaftlicheveranstaltungen. Die Mutter möchte nämlich, dass Animant schnell einen Ehemann findet. Um von den Verkupplungsversuchen ihrer Mutter wegzukommen, reist Animant mit ihrem Onkel nach London. Sie soll für einen Monat die Assistentin eines mürrischen Bibliothekars werden. Animant fängt an das Leben zu leben, dass sie sonst nur aus den Büchern kennt. Ob das gut läuft?

Fazit
Ich habe die Geschichte schnell durchgesuchtet. Lin Rina hat einen tollen Schreibstil. Ich bin froh, dass der Schreibstil so einfach ist, auch wenn die Geschichte 1890 spielt. Es ist schön Animant zu beobachten, wie sie ihre behutsame Welt der Bücher verlässt und endlich anfängt zu leben.

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Darum geht‘s:
England im Jahr 1890. Animant versinkt am liebsten in der Welt der Bücher, um das reale Leben auszublenden – vor allem auch, um ihrer Mutter aus dem Weg zu gehen, die nichts anderes im Sinn hat, als ihre Tochter unter die Haube zu bekommen. Da kommt Animant das Angebot ihres Onkels gerade recht. Er bietet ihr für einen Monat die Stelle als Bibliothekarsassistentin an der Universitätsbibliothek in London an. Um aus den Hochzeitsplänen ihrer Mutter auszubrechen, nimmt die junge Frau sogar den als mürrisch und verschroben bekannten Mr. Reed als Chef in Kauf. Nicht ahnend, dass ihre Gefühlswelt komplett auf den Kopf gestellt wird, reist Animant voller Tatendrang nach London.

So fand ich‘s:
Während ich versuche einen passenden Einstieg für meinen Leseeindruck zu finden, schweife ich gedanklich immer wieder ab und lasse so manche goldige und amüsante Szene aus Animants Geschichte Revue passieren und komme aus dem Schmunzeln gar nicht mehr heraus. Ich bin auch jetzt noch hin und weg von diesem Buch und vor allem von der Protagonistin.

Animant ist so herrlich offen, intelligent und scharfsinnig und wünscht sich vom Leben viel mehr als nur eine brave Ehefrau zu sein, was am Ende des 19. Jahrhunderts noch sehr schwierig ist. Doch sie geht unbeirrt ihren Weg, auch wenn er alles andere als leicht ist. Besonders gut gefällt mir, wie sich Animant in London weiterentwickelt. Das Leben in der Stadt ist so ganz anders als ihr bisheriges wohlbehütetes Leben auf dem Land. Und der Autorin ist es trotz aller Romantik sehr gut gelungen, diesen Reifeprozess ihrer Protagonistin lebendig und realistisch darzustellen. Nur in Liebesdingen stellt sie Animant ab und an etwas übertrieben schwärmerisch dar, was nicht immer ganz zu ihrem sonst schlitzohrigen Wesen passt. Ich will der Autorin aber zugutehalten, dass Animant diese „Dinge“ bis dahin ja nur aus den Büchern kannte und wohl etwas von den eigenen Gefühlen überfordert war. 😉

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Animants Sicht erzählt, was dem Leser erlaubt, ihre geheimsten Gedanken und Gefühle mitzuerleben. Gerade durch diese Nähe zur Protagonistin, fühlt es sich an, als ob einem eine sehr gute Freundin ihre Geschichte erzählt.

Der Schreibstil ist lebendig, locker und dennoch der damaligen Zeit angepasst. Das Buch liest sich sehr flüssig und die Mischung zwischen Romantik und Humor ist für meinen Geschmack perfekt ausgewogen.

Auf der Verlagsseite wird das Buch auch in die Kategorie „Steampunk“ eingereiht, was unter Umständen falsche Erwartungen wecken könnte. Die Geschichte spielt zwar in der viktorianischen Zeit und eine mechanische Suchmaschine in der Bibliothek spielt eine kleine Rolle, was für dieses Genre sprechen würde. Allerdings liegt meiner Meinung nach der Fokus hier auf Animants Familien- und Liebesgeschichte.

Ich habe mich durchwegs köstlich amüsiert und alles richtiggehend vor mir gesehen. Zudem hat die Autorin mich direkt in mein romantisches Herz getroffen und mich mit Animants Geschichte begeistert und von ihrem Erzähltalent überzeugt.

Das Buch hat mir also genau das geschenkt, was mir das wunderschöne Cover versprochen hatte: Als Bücherwurm fühlte ich mich der Protagonistin sehr nah, wurde von ihr an die Hand genommen und ich konnte in eine wunderschöne Geschichte eintauchen und während dieser Zeit um mich herum alles ein bisschen vergessen. So schön ist Lesen!

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Ich lese nicht oft historische Romane, doch diesen hatte ich schon länger im Auge. Und was soll ich sagen, ich wurde absolut nicht enttäuscht.
Schon das Setting konnte mich sehr begeistern. Die Geschichte spielt in London im 19. Jahrhundert und folgt einer jungen Frau, die sich weigert, von ihrer Mutter verheiratet zu werden. Aus diesem Grunde zieht sie von einer kleinen Stadt nach London und arbeitet dort in einer Universitätsbibliothek.
Animant, unsere Protagonistin, mochte ich von Seite 1 an wirklich gerne. Ihre humorvolle und manchmal auch etwas sture Art hat mir sehr gefallen. Zudem fand ich es schön, wie sie sich gegen den Willen ihrer Mutter durchsetzt und für ihre Zeit sehr fortschrittlich denkt und handelt. Auch ihre Charakterentwicklung konnte mich überzeugen, da Animant lernt, dass es okay ist anders zu sein und andere Ziele zu verfolgen.
Ihre Arbeit in der Bibliothek wurde außerdem wahnsinnig schön beschrieben und ich hatte fast das Gefühl, als würde ich mit dabei sein und mitten in der Bibliothek stehen. Wenn man Bücher liebt und gerne liest, ist dieses Setting ein richtiger Traum!
Zu der Bibliothek gehört natürlich auch ein Bibliothekar, der Animant das Leben zunächst noch sehr schwer macht. Als Leser merkt man jedoch, dass viel mehr hinter seiner griesgrämigen Fassade steckt, also man zuerst vermutet. Mr. Reed war mir zwar oft ein großes Rätsel, doch genau das ist es, was das Buch noch spannender gemacht hat. Und auch wenn man ihn an manchen stellen nicht ganz versteht, lässt sich die Spannung zwischen ihm und Animant nicht leugnen.
Zu der Liebesgeschichte möchte ich nicht allzu viel sagen, doch ich habe sehr mitgefiebert und am Ende auch ein paar Tränen vergossen. Das Lesen lohnt sich!
Zum Schluss möchte ich noch einen letzten Punkt ansprechen, der mir in der Geschichte sehr gefallen hat. Ich fand es einfach super, wie das Thema Frauen und Bildung immer wieder aufgegriffen und diskutiert wurde. Dadurch setzt man sich als Leser nochmals damit auseinander, wie unfair die Zustände früher waren (oder in manchen Ländern immer noch sind), wenn es um Bildungs- und Chancengleichheit geht.

Fazit:
Eine wirklich wunderschöne Geschichte, die zum Denken und Träumen anregt. Das Setting nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Zeit ins 19. Jahrhundert und die Protagonistin macht die Geschichte zu einem kleinen Abenteuer. 5/5 Sterne !

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Genialer historischer Roman, welcher Einblick in das Leben in London gibt. Mit viel Humor wird erzählt wie man sich früher kennengelernt hat und welche Wirrungen dies haben konnte.

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Dieses Buch wollte ich erstmal nur aufgrund des Covers lesen, weil es mir sofort ins Auge gesprungen ist und mir unheimlich gut gefällt.

Während des Lesens habe ich festgestellt, dass es auch richtig gut zum Inhalt passt.

Die Geschichte handelt von der jungen Frau Aminant, die sich nicht in die ihr (und damals allen Frauen) zugeschriebene Rolle pressen lassen möchte. Statt sich auf ein Leben als Hausfrau und Mutter und ein Dasein als Ehefrau vorzubereiten, arbeitet sie in einer Bibliothek und muss lernen, mit ihrem nicht ganz einfachen Vorgesetzten zurechtzukommen. Doch so unsympathisch, wie er anfangs erscheint, ist er gar nicht...

So nebenher lernt sie einen Mann kennen, der mehr von ihr will und findet eine Freundin, für die sie die Regeln bricht, als sie Hilfe braucht...

Aminant zu mögen fiel mir nicht schwer, sie ist wirklich eine sympathische Protagonistin. Und der Schreibstil ist angenehm leicht und locker. Man kann gut in die Geschichte eintauchen und sich damit entspannen.

Ich mag es!

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Ein langes, sehr schönes Vorspiel mit etwas zu abruptem Schluss

Auch anderen Leserinnen und selbst der Autorin fiel das irgendwann auf und es folgte eine Nachveröffentlichung mit Kurzgeschichten, aber ich kaufe mir doch kein extra Buch, nur damit ich eine Erklärung der Beweggründe und Gefühle des Helden erhalte, das gehört ins Hauptbuch.

Dennoch verdient die angenehm erzählte Geschichte 4 Sterne, denn die Ich-Erzählerin ist sympathisch und die Liebesgeschichte ungewöhnlich und sehr schön. Ein hübsches HE wird geboten, doch gibt es offene Fragen, die nicht oder nur nebenbei angerissen werden, stattdessen sinkt sie nur glücklich in seine Arme.

Zur Geschichte: Animant ist eine junge Frau, die sich nicht dazu durchringen kann als einziges Lebensziel hübsch auszusehen, einen Ehemann zu finden und Kinder zu bekommen.

Dank spezieller Umstände und Zufälle findet sie sich als neue Assistentin des Universitätsbibliothekars wieder und kann dort ihren Sinn für Ordnung und ihre Liebe zu Büchern ausleben. Nach schwierigem Anfang findet sie sich überraschend gut ein und bekommt sogar ihren miesepetrigen Vorgesetzten in den Griff.
Völlig unerwartet für sie, schleicht sich auch die Liebe durchs Hintertürchen ein.

Die damit verbundene Empanzipationserzählung der Heldin ist sehr schön geschrieben und deswegen beschwere ich mich nicht, möchte aber erwähnen, dass die tatsächlichen Schwierigkeiten denen sich um ihre Eigenständigkeit kämpfende Frauen im ausgehenden viktiorianischen Zeitalter gegenüber sahen, bedeutend schwerwiegender waren als hier geschildert.
Nur als Beispiel: Mit Sicherheit hätte keine Neunzehnjährige einfach gegen den Willen der Eltern ausziehen können, neben der rechtlichen Seite hätten die Eltern wohl auch Ehrverlust für sich selber befürchten müssen. Auch andere Begleitumstände sind entweder schlecht recherchiert oder es kümmert die Autorin nicht - z.B. gab es mit Sicherheit keine Holzfeuer, denn das war der pure Luxus, alle, auch die Reichen, feuerten mit Kohlen. Bei der Geschichte ist also sehr viel "Fantasy" enthalten ...

Anmerkung: Nervig fand ich auch die ewige Erwähnung von Bernstein- bzw. Honigaugen eines Protagonisten, bzw. kastanienbraunen Augen eines anderen Protas. Das hat eine Leserin schon nach dem ersten, bzw. spätestens zweiten Mal verstanden, danach wird es lächerlich.
Außerdem ist mir der Titel "Staubchronik" unverständlich (klar, Bücher sind staubig) - da hatte ich ursprünglich eher den Anfang einer Fantasy-Reihe erwartet.

Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

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Die Fakten:

Titel: Animant Crumbs Staubchronik


*Rezi-Exemplar*

Autor: Lin Rina

Reihe:
Verlag: Drachenmond
Seiten: 685

Klappentext:
„England 1890.

Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen.
Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt.

Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.

Rezension:



Die Autorin beschreibt die höchst unterschiedlichen Charaktere äußerst detailliert und individuell, so das es dem Leser sehr leicht fällt sich in diese hinein zu versetzen. Die beteiligten Personen sind vielschichtig und authentisch beschrieben. Die Autorin hat es sehr gekonnt geschafft die Entwicklung von ihr auf zu zeigen. Sie war mir von der ersten Seite an sehr Sympathisch ihrer unendliche Liebe zu Büchern.

Positiv ist es auch, dass die Handlungsorte sehr gekonnt in ihrem historischen Kontext beschrieben werden. Ich hatte beim Lesen das Gefühl selbst in der Bibliothek zu sein und den Duft der Bücher zu Riechen ihre Stimmen wispern zu hören.

Die Autorin schafft es mit ihren Worten gekonnt die Stimmung der Zeit dem Leser nahezubringen. Dies und die von ihr sehr gekonnt dargestellten Charaktere machen es dem Leser sehr leicht sich in die Handlung nachzuvollziehen.



Der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin konnte mich ab der ersten Seite in seinen Bann ziehen, und mich voll und ganz fesseln. Von Anfang an war mir bewusst, dass die beiden ihr Handwerk verstehen und genau wissen, womit sie ihre Leserschaft begeistern können.

Es wird dem Leser somit sehr schwer fallen sich vor Ende des Romans dieses Buch aus der Hand zu legen.
Ein wirklich spannendes Buch der Leser kann ohne Probleme in die Handlung eintauchen diese Nachvollziehen

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