Schachnovelle

Gesprochen von Christoph Maria Herbst
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Erscheinungstermin 11.03.2009 | Archivierungsdatum 11.10.2021

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Zum Inhalt

Ab 23.09. im Kino!

Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in der ersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während dieser zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab und wird nie wieder ein Schachbrett berühren.

Ab 23.09. im Kino!

Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9783866105348
PREIS 14,95 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Da ich sehr gern Klassiker lese und die Schachnovelle vor allem durch den Film jetzt wieder sehr populär wird, war ich sehr neugierig auf die Geschichte. Das Hörbuch wird von Christoph Maria Herbst gelesen und sein Vorlesestil gefällt mir ausgesprochen gut! Er betont an den richtigen Stellen und liest sehr abwechslungsreich, sodass man ihm gut folgen kann. Meiner Meinung nach sollte er wirklich öfter als Sprecher eingesetzt werden! Der Schreibstil des Autoren ist etwas anspruchsvoller, für mich aber dennoch sehr verständlich, sodass man der Handlung gut folgen kann. Was mir ein bisschen zu viel wurde, ist seine Art zu beschreiben. Er beschreibt sehr bildlich, was gut ist, aber auch extrem ausschweifend und teilweise doppelt. Dadurch hatte ich ab und an das Gefühl, dass er etwas schon bekanntes erneut erzählt, nur anders formuliert. Die Handlung hingegen konnte mich überraschen, denn ich hatte mir vorher bewusst nicht viel darüber durchgelesen. Schach ist nicht unbedingt mein Metier, aber ich fand es dennoch recht interessant. Vor allem, da die Protagonisten sehr verschieden sind. Besonders die Geschichte von Dr. B. konnte mich mitreißen. Czentovics Geschichte ist auch etwas besonderes, ich fand ihn in seiner ungehobelten und einfach gestrickten Art aber wenig sympathisch. Das Besondere an der Geschichte ist – so denke ich – die Tatsache, dass der Autor das Buch während seines Exils geschrieben hat. Das lässt darauf schließen, dass er mit dieser Geschichte (und vor allem Dr. B.) einiges verarbeitet hat. Für mich war diese Geschichte wirklich interessant, sie konnte mich aber nicht so begeistern, wie es bei den meisten anderen der Fall ist. Dennoch finde ich, dass man nichts zu verlieren hat, wenn man sich diesem kurzen Büchlein widmet!

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Ein Klassiker, über den man nicht viel sagen muss. Ich wollte ihn unbedingt lesen/hören, weil ich mit einem Kinobesuch für den aktuellen Film liebäugelte. Da ich vorher keine Ahnung hatte, worum es eigentlich gehen würde, außer eben Schach, war ich recht überrascht darüber, in was für eine ernste Geschichte sich die Novelle nach und nach verwandelte. Das Buch ist ein brillanter Vertreter der Redewendung, dass Genie und Wahnsinn sehr eng beieinander liegen. Manko? Bei den agierenden Charakteren handelt es sich ausschließlich um Männer. Großer Pluspunkt? Christoph Maria Herbsts Stimme, die einfach alles vorlesen kann.

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Es erschien mir erst eine seltsame Wahl, Christoph Maria Herbst für die Schachnovelle zu besetzen. Während des ersten Teils, der Schiffsreise, war er einfach ein Sprecher, der bei jedem Hörbuch hervorragend ist, zu diesem aber nicht 100% zu passen schien. Im zweiten Teil, der Gefängnisgeschichte, ist er aber eine absolute Wucht und macht einen phänomenalen Job, wenn er mal mit zitternden Stimme, mal stotternd die Leiden des Protagonisten schildert - herausragende Darbietung!

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