Das Nest

Der Kopenhagen-Krimi

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Erscheinungstermin 28.07.2021 | Archivierungsdatum 06.08.2021

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Zum Inhalt

Es ist ein sonniger Tag im April, als der 15-jährige Oscar verschwindet. Zunächst denkt man, er sei von zu Hause abgehauen. Doch es gibt Anzeichen, die auf Schlimmeres hindeuten. Als die Leiche eines jungen Mannes in einer Müllverbrennungsanlage entdeckt wird, beginnen Anette Werner und Jeppe Kørner mit ihren Ermittlungen. Sie betreten unterirdische Gänge und verlassene Inseln und stoßen dabei auf einsame Seelen und befremdliche Familiengeheimnisse.

Es ist ein sonniger Tag im April, als der 15-jährige Oscar verschwindet. Zunächst denkt man, er sei von zu Hause abgehauen. Doch es gibt Anzeichen, die auf Schlimmeres hindeuten. Als die Leiche eines...


Eine Anmerkung des Verlags

• Crime at its best: packend und psychologisch raffiniert • Die Protagonisten: jung, verletzlich, rebellisch • Der vierte Fall für das Kopenhagener Ermittlerduo erscheint in 25 Sprachen

• Crime at its best: packend und psychologisch raffiniert • Die Protagonisten: jung, verletzlich, rebellisch • Der vierte Fall für das Kopenhagener Ermittlerduo erscheint in 25 Sprachen


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783257071733
PREIS 20,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Das ist schon der vierte Krimi in diesem Setting und es stellt sich noch keine Ermüdung ein. Für die in die Serie Neueinsteigenden sind es am Anfang fast zu viele Figuren und jede ist charakterlich tief ausgearbeitet. Die Geschichte um den verschwundenen Jungen ist dramatisch, entwickelt sich aber relativ langsam. In immer neuen Abschweifungen wird aus dem Leben der Handelden erzählt. Beim Lesen erfährt mensch vieles über die Dänische Mentalität. Ich möchte mehr über die Protagonisten wissen und werde mich wohl in die anderen Teile vertiefen. Ein Krimi für Anspruchsvolle, die Sjöwall/Wallhöö mochten.

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Katrine Engberg hält das Niveau. Ich lese die Serie gerne, weil das Ermittlerteam aus interessanten Charakteren besteht und die Geschichten gut konstruiert sind.

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Katrine Engberg - Das Nest zum Inhalt Es ist ein sonniger Tag im April, als der 15-jährige Oscar verschwindet. Zunächst denkt man, er sei von zu Hause abgehauen. Doch es gibt Anzeichen, die auf Schlimmeres hindeuten. Als die Leiche eines jungen Mannes in einer Müllverbrennungsanlage entdeckt wird, beginnen Anette Werner und Jeppe Kørner mit ihren Ermittlungen. Sie betreten unterirdische Gänge und verlassene Inseln und stoßen dabei auf einsame Seelen und befremdliche Familiengeheimnisse. Meinung Die Geschichte ist spannend, sehr gut geschrieben und überzeugt mit ihren Protagonisten. Ein Lesegenuss bis zum Schluss. Dank des Schreibstils war der Krimi schnell und gut zu lesen. Eine frische, lebendige Sprache, die mir gut gefallen hat Empfehle ich gerne weiter.

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Im neuen Fall des Ermittlerduos von Katrine Engberg gibt es fast zu viele Möglichkeiten, wie der Fall eines verschwundenen Jungen und der Fund der Leiche seines Lehrers zusammenhängen könnte. Dazu kommt, dass die beiden Ermittler auch privat gerade unruhige Zeiten erleben. Es waren mir persönlich fast zu viele kriminelle Verwicklungen aller Beteiligten, die vom eigentlichen Fall abgelenkt haben. Trotz allem, aber wieder ein solider Krimi aus Dänemark.

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Das Familienbett „Das Nest“ von Katrine Engberg ist bereits der 4. Fall für Anette Werner und Jeppe Kørner, ein psychologisch raffinierter Krimi, der in Kopenhagen verortet ist. Worum geht es? Der 15-jährige Oscar ist verschwunden. Zunächst denkt man, er sei von zu Hause abgehauen. Doch dann wird ein mysteriöses Schreiben gefunden. Ein Erpresserbrief? Kurz darauf wird die Leiche eines jungen Mannes in einer Müllverbrennungsanlage entdeckt. Anette und Jeppe ermitteln und stoßen auf befremdliche Familiengeheimnisse… Katrine Engberg hat ihren neuen Krimi packend in Szene gesetzt, mit vielen falschen Fährten und überraschenden Wendungen. Spannend, keine Frage und mit einem Plot, der nicht vorhersehbar, dennoch glaubwürdig ist. Eine Geschichte über Fotografie und Pädophilie. Harte Kost. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Über das Wiedersehen mit Anette und Jeppe habe ich mich sehr gefreut. Auch Esther de Laurenti, eine „alte“ Freundin von Jeppe, ist wieder mit von der Partie. Eine sympathische Truppe, der ich gerne wieder über die Schulter schauen möchte. Fazit: Fall Nr. 4 für Kørner & Werner. Beste Unterhaltung!

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Unter den Augen der Kleinen Meerjungfrau Kopenhagen, eine schöne Stadt an der Ostsee, mit modernen und alten Häusern, mit der Kleinen Meerjungfrau und vorgelagerten Inseln. Und mit zu klärenden Fällen. Als der 15-jährige Oscar verschwindet, beginnen Anette Werner und Jeppe Kørner mit ihren Ermittlungen. Sie arbeiten engagiert, kommen zunächst aber nicht so richtig voran. Dann wird in einer Müllverbrennungsanlage die Leiche eines jungen, geschminkten Mannes entdeckt. Wo anfangen zu suchen? Interessant, aber nicht neu ist, wie viele Menschen für Geld so ziemlich alles tun. Katrin Engberg hat das in ihrem Krimi glaubhaft untermauert. Die meisten ihrer Protagonisten sind zutiefst unsympathisch, sogar ihre Ermittler haben menschliche Schwächen. Ein solider Kopenhagen-Krimi, etwas verworren, aber gut zu lesen. Aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg, herausgegeben vom Diogenes Verlag.

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Kasper Skytte und sein Kollege Michael haben an ihrem Arbeitsplatz in Kopenhagens Müllverwertungsanlage noch nie den Notfallknopf gedrückt. Als aus dem Müll der laufenden Woche ein menschlicher Arm ragt und die Kriminalpolizei Ermittlungen aufnimmt, bringt das Kasper erheblich stärker aus dem Tritt als man nach einem Leichenfund erwartet. Außer seinem Leben als Prozessplaner und alleinerziehender Vater muss in seinem Leben noch etwas verborgen sein, das ihn straucheln lässt. Parallel dazu meldet die Familie des prominenten Kunstauktionators Dreyer-Hoff ihren mittleren Sohn Oscar als vermisst und ein Lehrer, der die Kinder der Dreyer-Hoffs unterrichtete, wird tot aufgefunden. Die Ermittler schütteln zwar den Kopf über das sonderbare Verhältnis der Familie zu ihren drei Kindern, suchen jedoch lange vergeblich nach einem Zusammenhang zwischen den Geschäften des Kunsthauses, dem künstlerisch begabten Sohn und einer hinterlassenen rätselhaften Nachricht, die sich auf Oscar Wildes „Bildnis des Dorian Gray“ bezieht. Dass die Dreyer-Hoffs den sonderbaren Hausmeister der Kopenhagener Festung schon lange kennen, macht den Fall nicht einfacher. Engbergs Leser verfolgen derweile, wie die Ermittlerin Anette Werner den Berufseinstieg nach der Elternzeit meistert und wie Jeppe Kørner eine Beziehung zu seiner Kollegin Sara samt pubertierenden Töchtern aufzubauen versucht. Ein wechselnder Focus auf interessante Nebenfiguren wie Kaspers Tochter Iben, die mit dem vermissten Oscar befreundet war, und Kunstexpertin Esther de Laurenti vermittelt Engbergs Lesern Details, die den Ermittlern längst nicht bekannt sind. Als eine Zeugin unter verdächtigen Umständen stirbt, die zuvor gerade von der Kripo befragt worden war, liegt vor Werner und Kørner ein verschlungenes Netz aus sich überschneidenden Grüppchen, aber längst keine Auflösung des Falls. Das Balancieren der Ermittler zwischen rein exzentrischen Personen und perversen Gewalttätern scheint ausgerechnet der Figur am schwersten zu fallen, der ich dieses Problem am wenigsten zugetraut hätte. Da ich Werner und Kørner nach dem ersten Band aus den Augen verloren hatte, bin ich mit dem Beziehungsstatus von Jeppe leicht ins Schleudern geraten, aber das fehlende Stück Privatleben lässt sich sicher noch nachholen. Vor der ansprechenden Kulisse des Kopenhagener Hafens und düsteren Katakomben der Festung entwickelt Katrine Engberg einen komplizierten Fall mit zahlreichen Nebenschauplätzen, der sich erst lösen lässt, als geklärt ist, wer unbedingt Geld braucht und welche der Beteiligten genug zu verbergen haben, um Zeugen zu töten. Zartbesaiteten Gemütern empfehle ich den Roman eher nicht, alle anderen können sich auf den angekündigten 5. Band freuen.

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Das Nest wird alle Engberg-Fans erfreuen. Sie ist ihrem vielschichtigen, undurchsichtig und sehr spannendem Schreibstil treu geblieben und die Auflösung dieses Falls, ist wie bei den vorherigen Krimis bis zum Schluß offen. Sehr empfehlenswert!

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Wie immer spannende Unterhaltung. In ihrem neuen Fall müssen die beiden Kopenhagener Ermittler einen verlorenen Jungen finden. Wurde er entführt oder ist er von sich aus verschwunden. Die Geschichte ist spannend erzählt und eröffnet viele Möglichkeiten, was nun wirklich geschehen ist. Sehr lesenswert und hoffentlich nicht der letzte Fall.

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Katrine Engberg ist ein Name, den ich immer auf den Jahresvorschauen checke: Gibt es wieder einen neuen Kopenhagen-Krimi um die Ermittler Anette Werner und Jeppe Koerner? Denn die Bücher sind nicht nur gut geschrieben in der Tradition literarischer Krimis, ich habe mich auch an diese unglamoureusen aber gerade angesichts ihrer Zweifel und Macken sympathischen Protagonisten erlebt. Ich habe Jeppe durch seine Midlife-Krise begleitet und Anette durch ihren Babyblues. Und trotzdem entwickeln sich die Figuren in jedem Buch weiter. Auch diesmal hat sich das Warten gelohnt. Kopenhagen Coolness ist diesmal allerdings weniger angesagt, auch wenn sich die Ermittler teils im durchgestylten Heim der Besitzer eines Auktionshauses bewegen. Keine Modeszene im eisigen Winter, sondern trügerisch sonnige Sommertage, als sich die Ermittler mit dem Fall des vermissten Oskar beschäftigen. Der 15-Jährige ist der mittlere Sohn der erwähnten Auktionshausbesitzer. Ist er ausgerissen oder wurde er entführt? Hatte er einen Unfall oder trägt er sich mit Selbstmordgedanken? Gibt es in der Familie mit rechten Dingen zu? Vor allem Anette reagiert irritiert, als sie von dem Familienbett hört, in dem mit Ausnahme des ältesten Sohnes die ganze Familie schläft. Als auf der neuen und hochmodernen Müllverbrennungsanlage Kopenhagens eine Leiche gefunden wird, befürchten die Ermittler zunächst das Schlimmste. Doch der Tote ist nicht Oskar - er steht allerdings in Verbindung zu ihm.... Wieder einmal schafft es Engberg, die dunklen Seiten ihrer Figuren anzudeuten, ohne allzu viel zu verraten. so manche vielversprechende Spur entpuppt sich zwar als interessanter Seitenplot, anfängliche Vermutungen hingegen erweisen sich als Trugschluss. Es gibt eine ganze Menge Nordic Noir in diesem Buch, was nicht zuletzt an den diversen zwischenmenschlichen Beziehungen liegt. Da kriselt es an allen Ecke und Enden. Als Jeppe in seiner Wohnung das alte Marilyn Monroe-Lied "When love goes wrong" hört, scheint es, als sei das musikalische Leitmotiv des Buchs gefunden. Mein Fazit: Katrine Engberg schreibt gleichbleibend gut, ohne sich zu wiederholen oder auf einem erfolgreich erprobten Status ihrer Figuren auszuruhen. Auch in "Das Nest" gibt es wieder neue Facetten zu entdecken. Reichlich Abgründe und düstere Atmosphäre, das geht auch im skandinavischen Mitsommer.

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Als der 15jährige Oscar nicht nach Hause kommt, sieht es eher nach freiwilligem Verschwinden, als nach einem Verbrechen aus. Doch eine seltsame Nachricht, die im Elternhaus gefunden wird, macht Jeppe Kørner und Kollegin Anette Werner misstrauisch. Auch scheinen Oscars Eltern ein besonderes Familienleben zu führen. Als dann in einer Müllverbrennungsanlage die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird, rollen die Ermittlungen an. Jeppes gute Freundin Esther di Laurentis arbeitet an einer Biografie über eine bekannte Anthropologin und deren Forschung über Trauerrituale. Als sie nach Bildern für ihre Arbeit im Netz sucht, stößt sie auf eine verstörende Fotografie. Der neue Krimi von Katrine Engberg ist wieder ein faszinierendes Buch. Der Plot ist unglaublich spannend, vielschichtig und raffiniert. Sie seziert sehr gekonnt die Fassade der Familie Dreyer-Hoff und zu sehen, wie sie bröckelt, die Risse in der Wohlanständigkeit immer breiter werden, habe ich mit großem Vergnügen gelesen. „Das Nest“ mochte ich nicht mehr aus der Hand legen, genau wie es mir mit den früheren Büchern der Autorin ging. Engberg ist eine Meisterin, wenn es darum geht, die Spannung sehr subtil aufzubauen und den Leser in ihre Geschichte zu ziehen. Zwischendurch blitzt immer wieder ihr Humor auf und auch das trägt sehr zur Unterhaltung bei. Ich habe es auch sehr genossen, mit Esther und Gregor zwei Figuren aus früheren Geschichten wieder zu treffen, wobei es Esther sogar gelingt, der Ermittlung eine entscheidende Wendung zu geben. Bis zum hochdramatischen Finale hat mich das Buch in Atem gehalten und das ergibt eine 5 Sterne-Empfehlung.

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Der 4. Fall für Anette Werner und Jeppe Kørner befasst sich mit dem Verschwinden des 15- jährigen Oscars. Als in der Müllverbrennung der Notknopf wegen einer Leiche gedrückt werden muss, erwarten alle die Leiche des Jungens zu entdecken. Erleichterung: Er ist es nicht. Doch was hat der Tote aus der Müllverbrennung mit dem verschwinden von Oscar zu tun? Es wird sehr komplex und Anette und Jeppe stehen vor einem Rätseln. Ihre Ermittlungen bringen sie an unterschiedliche Orte, unterirdische Gänge und einsame Inseln rund um Kopenhagen. Was verschweigt die Familie von Oscar? Der Einstieg ins Buch ist gelungen spannend. Durch die vielen Personen die im Verlauf der Geschichte auftauchen musste ich mich beim Lesen sehr konzentrieren. Es löst sich alles nach und nach logisch auf. Dennoch ist auch dieser Krimi von Katrine Engberg mit vielen überraschenden Wendungen gespickt, thematisch teilweise wirklich harte Kost. Besonders mag ich den Humor der in den Büchern der Autorin immer wieder vorkommt. Ich freue mich schon auf den 5 Ball der beiden Ermittler.

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Ich fand schon den Auftakt um das Duo Jeppe und Anette, „Krokodilwächter“, bereits spannend. Daher hatte ich mich schon von Anfang an gefreut „Das Nest“ zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Mir gefallen die beiden Charaktere Jeppe und Anette sehr, insbesondere Anette. Der dänische Hintergrund gibt auch das gewisse Etwas und schafft es die skandinavische Atmosphäre mysteriös auszubauen. Dieses Mal geht es um einen Jungen, der plötzlich verschwindet und dadurch (gewollt oder ungewollt) eine gewaltige Lawine von Kindesmissbrauch bis hin zu Wirtschaftsbetrug aufdeckt. Ich fand es gut, dass neben dem Kriminalfall auch viele alltägliche Themen angesprochen wurden, dadurch werden die Charaktere lebendiger und sympathischer. Es dreht sich auch viel um Familie und was Familie genau ausmacht. Die Geschichte wird dadurch menschlicher und zugänglicher. Wie man es von einem guten Thriller gewohnt ist, gibt es viele Charaktere und Handlungsstränge, die den Leser in die Irre führen und mit Überraschungsmomenten dienen. Manche Charaktere wirkten etwas klischeehaft und vielleicht hätte man hier und da auch paar Dinge wegnehmen können, aber insgesamt hat es als Paket gepasst. Ich hatte viel Spaß beim Lesen dieser Geschichte und hoffe, dass es bald was neues um Jeppe und Anette gibt.

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Ein Teenager, der am Wochenende nicht nach Hause kommt. Grund zur Beunruhigung oder völlig normales Verhalten? Oscars Eltern sind besorgt, zwei Jahre zuvor waren die Inhaber eines erfolgreichen Auktionshauses schon einmal bedroht worden und ein mysteriöser Brief lässt sich nur schwer deuten. Jeppe Kørner und Anette Werner begeben sich auf die Suche, unsicher, was sie von den Eltern mit seltsamen Erziehungsansichten halten sollen. Als in einer Müllverbrennungsanlage eine Leiche auftaucht, befürchten sie Schlimmstes, doch der Fall ist viel komplexer als sie anfangs vermuten. Bereits zum vierten Mal lässt Katrine Engberg ihr Ermittlerduo in Kopenhagen auf Verbrecherjagd gehen. Neben dem undurchschaubaren Fall geraten beide auch in emotionale Verwirrungen und stellen ihre Beziehungen in Frage. Mit jedem Band gewinnen Jeppe und Anette an Facetten hinzu ohne dabei in bekannte und schon abgedroschene Schemata zu passen. Menschliche Schwächen lassen sie authentisch wirken ohne dabei auf Kosten der Spannung zu gehen. Der Fall wird ist clever konstruiert und schon zu Beginn schickt sie die Leser geschickt auf eine falsche Fährte, die sich zwar rasch auflöst, aber nur um durch weitere Fragezeichen ersetzt zu werden. Es ist nicht das eine Motiv, die eine Tat, die die Geschichte antreibt, es sind niedere menschliche Instinkte, Ursünden, denen gleich mehrere Figuren verfallen und denen sie sich ergeben, ohne auch nur den geringsten Gedanken daran zu verschwenden, wer die Opfer ihrer Taten sein werden. Es braucht keine detaillierten Beschreibungen von brutaler Gewalt, um das alltägliche Grauen, das sich hinter hübschen Fassaden versteckt, zu visualisieren. Katrine Engberg nutzt das alltägliche Grauen, das so naheliegt und von dem man sich kaum distanzieren kann, um die Spannung zu erzeugen und den Leser zu erschüttern. Dies gelingt ihr auch in diesem Band fraglos hervorragend.

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Der 4. Fall für Anette Werner und Jeppe Körner. An einem sonnigen Tag verschwindet der 15jährige Oscar spurlos. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Ermittler auf so manches Familiengeheimnis u.a. Merkwürdigkeiten. Sehr spannend, aber nicht jedes Geheimnis wird aufgeklärt

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Krimi mit mehreren Handlungssträngen, die nach und nach meist überraschend zusammen geführt werden. Spannend geschriebener und gut umgesetzter Krimi.

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Spannende Lektüre in einer sehr schönen Stadt. Zumindest habe ich selten bisher aus Kopenhagen Romane gelesen. Hat mir sehr gut gefallen.

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Katrine Engbergs Krimis lese ich ohne vorher nachzusehen, worum es geht. Ihre bisherigen Krimis verschlang ich allesamt und dass ich Katrine Engberg schon persönlich treffen durfte – so sympathisch! – macht das Ganze noch emotionaler. Auf “Das Nest” hab ich mich entsprechend sehr gefreut! Wieder ein Krimi, der in Kopenhagen spielt und eine Ermittlung von Anette Werner und Jeppe Kørner. Hier sei erwähnt, dass man jeden Krimi der Reihe getrennt voneinander lesen kann. Man braucht kein Vorwissen, um “Das Nest” zu lesen und zu verstehen. Das Ermittlerduo finde ich erfrischend authentisch. Sie kommen ohne die Klischees der Ermittler*innen-Stereotypen aus und haben “dennoch” Persönlichkeit. Ich mag es, dass wir Leser*innen an ihren Leben teilhaben, den alltäglichen Situationen (z.B. mit Tochter Gudrun) und den Gedanken/Sorgen rund um ihr “reales” Leben (“wie freunde ich mich mit Teenies an”). Es sind keine großen Dramen, die sie erleben, eher die kleinen, normalen – was für mich ein großer Bonus der beiden Figuren ist. Denn das wirkliche Leben ist doch viel interessanter und nachvollziehbarer, als wenn es um die dunkelsten Abgründe der Menschheit geht (Alkoholsucht, Misshandlung, etc. pp., was es nicht alles gibt). Der Fall an sich ist sehr verzwickt und undurchsichtig. Man KANN gar nicht erahnen, was sich hinter der Ausgangssituation versteckt. Definitiv verwendet Katrine Engberg nicht Schema F und zeigt zum Schluss den Gärtner als Mörder. Ich liebe ihre Krimis wirklich sehr und hing auch bei “Das Nest” an jedem Satz. Ich verschlang das Buch nahezu und konnte es nur schwer aus der Hand legen. Das Tempo ist genau nach meinem Geschmack, Langeweile kommt nicht auf – aber es passiert auch nichts in einer unrealistischen Eile. Generell schätze ich “Das Nest” für seine Authentizität. Einzig die Erkenntnisse, zu denen Esther viel beitrug fand ich teilweise ein wenig zu konstruiert. Immerhin ist der Zufall schon sehr groß, dass sie genau diese Entdeckungen in diesen Momenten macht. Davon abgesehen kann ich nur meinen Hut zücken vor dem Können von Engberg. Das Verschwinden des Jungen, die Suche, die vielen beteiligten Personen. Es passiert viel und es sind wirklich viele Figuren, die ihren Auftritt haben und aus deren Perspektive wir lesen. Und Engberg schafft es dennoch, dass alles geordnet wirkt und ich nie den Faden verlor. Ihre kurzen Einschübe aus Sicht bisher nicht “sichtbarer” Personen fing mich besonders ein. Denn diese Szenen brachten mir Gänsehaut ein. Es ist keine gemütliche / cosy Geschichte. Es ist hart und teilweise kaum zu ertragen. Allerdings ist es auch das, was die Krimis von Katrine Engberg ausmacht und was es für mich auch zu einem wunderbaren Gesamtpaket macht. Es ist eine Realität, die ich authentisch finde. Ich glaube ihr ihre Geschichten und ihre Figuren sind für mich greifbar. Sofort würde ich es ihr abnehmen, wenn sie mir sagen würde, dass Anettes und Jeppes Figuren auf realen Menschen basieren. Im Großen und Ganzen war ich sehr gut unterhalten und bin auch mit der Auflösung am Ende zufrieden. Nur der ganz große “WOW” Effekt stellte sich bei mir nicht ein. Vielleicht weil ich meine Erwartungen sehr hoch angesiedelt hatte. Ich würde “Das Nest” nicht als stärksten Krimi von Engberg bezeichnen, aber hier sprechen wir auch von einem sehr hohen Niveau. Tatort und Co. sollten sich diese Krimis mal ganz genau ansehen – denn so werden spannende Geschichten erzählt! Fazit: Wieder ein super spannender Krimi von Katrine Engberg, der so manche (schockierende) Überraschung mit sich bringt. Sehr düster und atmosphärisch, genau das, was ich bei einem Krimi erwarte und mag! Ich hing an den Seiten und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein toller Mix aus Ermittlung und privatem Drama. Es ist nicht das beste Werk von Engberg, aber wieder auf sehr hohem Niveau! Ich freue mich auf weitere Fälle von Anette und Jeppe.

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Auch Teil vier der Reihe um Anette Werner und Jeppe Kørner erfüllt die hohen Erwartungen, die die ersten Bände geweckt haben. Glaubwürdige Charaktere, spannende Handlung, sozialkritische Geschichte - das ist skandinavische Krimikunst vom Feinsten!

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Katrine Engberg. Ich mag ihre Bücher. Sie schreibt gleichmäßig spannend, nimmt den Leser von der ersten Seite an mit in die Geschichte und hält die Spannung bis zur letzten Seite. Oscar, ein fünfzehnjähriger Junge aus einer gut situierten Familie, verschwindet plötzlich. Gleichzeitig wird einer seiner Lehrer tot aus einer Müllverbrennungsanlage geborgen. Gibt es einen Zusammenhang? Die Familie verhält sich merkwürdig. Allein die Tatsache, dass die komplette Familie in einem Bett schläft, stimmt einen misstrauisch. Es macht Spaß, Anette Werner und Jeppe Kørner, den Ermittlern, wieder ein Stück auf ihrem Lebensweg zu folgen. Auch das ist mitunter spannend.

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erscheint am 28.7.21 im Diogenes Verlag und ich hatte das Vergnügen, den Roman schon vorab lesen zu dürfen 😊! Die ersten 3 Teile kannte ich bereits, aber man kann auch ohne Vorkenntnisse einsteigen. Die Ermittlertruppe wird zwar nicht mehr gross vorgestellt, aber der Fall steht im Vordergrund, sodass das kein Problem ist. Wir sind in Kopenhagen, und der 15jährige Oscar, Sohn betuchter Eltern, verschwindet. Die Eltern vermuten eine Entführung, aber ein Erpresserschreiben bleibt aus. Dann taucht in der hochmodernen Müllverbrennungsanlage die Leiche eines jungen Mannes auf, und die Mordkommission wird hinzugezogen. Der Tote war ein Lehrer von Oscar – ein engagierter Lehrer, der auf Familiengeheimnisse gestossen ist, die weite Kreise ziehen. Und Werner, Kørner und ihre Kollegen stossen im Laufe der Ermittlungen gleich auf mehrere Skandale…. Ich tute mich gerade ein wenig schwer, den Krimi zu beschreiben, ohne zu spoilern. Die Autorin greift hier gleich mehrere Topics auf, die jeder für sich schon skandalträchtig sind und Stoff für einen Roman liefern könnten. Die neue Kopenhagener Müllverbrennungsanlage ist einer der Schauplätze des Geschehens, und wie wir im Laufe des Romans sehen werden, hier geht nicht alles mit rechten Dingen zu. CO2 Verminderung bei derlei Anlagen lädt auch ein zu Lug und Trug in Bezug auf CO2-Bestimmungen, und dieser kriminelle Aspekt ist eine der Rahmenhandlungen. Fand ich spannend, hätte man mMn auch durchaus ausbauen können. Dann haben wir den Aspekt des Kindesmissbrauchs und Internetpädophilie – nicht wirklich offensichtlich, und auch nicht so, wie man es nach Kapitel 1 erwarten würde, aber das ist ein weiteres Thema des Buches. Und natürlich schnöder Mord. Gibt’s ja auch noch 😉. Und eine der Randfiguren leidet an beginnender Demenz. Ein anderer wird als Hermaphrodit identifiziert. Kørners Freundin ist alleinerziehende PoC und dadurch dauergestresst, und ein weiterer Nebendarsteller ist ein schwuler Schauspieler (Johannes – den kennen wir aus den Vorgängerteilen. Der Typ ist cool.) Aber alles zusammen war es mir teilweise zu viel von allem. Im gedruckten Buch auf 416 Seiten, da hab ich mir manchmal gedacht, man muss nicht alles an aktuellen Themen verarbeiten, und nicht jeder Protagonist muss eine eigene gesellschaftliche Sparte abdecken. Weil einiges dann halt auch zwangsweise nur gestreift wird. Was dann schade ist. Also, um nicht ins Negative abzudriften: Der Fall ist spannend, der Krimi ist intelligent geplottet, wir haben wieder viel Lokalkolorit und Kopenhagener Atmosphäre, aber ich fand es jetzt nicht ganz so genial wie die Vorgängerbände. Solide gemacht, aber jetzt nicht der page-turner wie ich ihn erwartet habe. Ich hatte wie gesagt das Gefühl, die Autorin wollte zuviel von allem einbauen, und dann war es für mich aber leider nur vieles, das angerissen wurde. Bei einigen Erzählsträngen hatte ich dann auch den Eindruck, dass sie recht aprubt enden. Und das, was ich als Hauptstrang glaubte, identifiziert zu haben (das Leben des Oscar), das ging ein bisschen verloren. Ganz nebenbei: ich hab keine Ahnung, was mir das Cover zeigen soll. Ich hab meinen Mann gefragt, der ist auch ratlos. Tabletten? Und auch der Titel selbst ist mir rätselhaft. Das Nest. Das Nest des Verbrechens? Der Sumpf des Verbrechens? Ich bin jetzt kein Titel-Käufer, aber irgendwie fehlt mir hier der Bezug. Egal. Ich gebe 4 Sterne – spannend war’s, allerdings mit ein paar Abzügen.

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Katrine Engberg hat es tatsächlich geschafft, sich mit Band 4 der Kopenhagen-Reihe noch zu steigern! Wer schon einmal in Kopenhagen war, wird viele Orte wiedererkennen, was mich immer ein wenig in Urlaubsstimmung versetzt hat. Die Protagonisten sind normale Menschen mit ganz normalen Alltagsproblemen, die jedoch nie auf Kosten der Krimihandlung in den Vordergrund gestellt werden. Spannung ist genug da, Gewalt zum Glück keine. Bravo.

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Klasse wie gewohnt. Diesen Fall fand ich allerdings etwas weniger spannend als die vorherigen. Weniger verwickelt, weniger Verdächtige. Nichtsdestotrotz schreibt Engberg einfach großartig, Kopenhagen kommt sehr facettenreich zur Geltung und auch die ProtagonistInnen sind sehr vielfältig. Die Reihe ist wirklich zu empfehlen.

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Rätselhaft Gerade aus dem Mutterschutz gekommen muss sich Anette Werner gemeinsam mit ihrem Kollegen Jeppe Korner auf die Suche nach einem 15-jährigen Jungen machen. Entführt oder weggelaufen ist zu Beginn nicht klar, aber als in der Müllverbrennungsanlage eine männliche Leiche gefunden wird, werden alle Kräfte mobilisiert. Bizarre Familienverhältnisse, helfende und einsame Menschen begegnen dem Team bei seinen Ermittlungen. Das ist das vierte Buch der Reihe um das Kopenhagener Ermittlerteam Anette Werner und Jeppe Korner und der Schriftstellerin Esther de Laurenti. Ich habe sie alle gelesen, bin also mit den Protagonisten bestens vertraut. Die ersten drei Bände haben mich begeistert und ich habe die weitererzählte Hintergrundstory genossen. So weit so gut. Mit dem vierten Fall habe ich allerdings Schwierigkeiten. Die Story erscheint mir von Anfang an nicht lebendig und logisch. Die Eltern des vermissten Oscar, Malin und Henrik Dreyer-Hoff, und seine Tante hätten um einiges mehr beleuchtet werden müssen. Nicht nur, dass man mit diesen Figuren nicht warm werden kann, sie wirken einfach blass und oberflächlich gezeichnet. Das Ende erscheint dadurch konstruiert und unecht. Esther vermittelte einen stark abgelenkten und mit sich selbst beschäftigten Eindruck und hat die Ermittler eher unbewusst in die richtige Richtung gelenkt. Und Sara und Jeppe hatten so viele Konflikte um sich herum, dass die Ermittlungsarbeit nebensächlich war. Verstanden habe ich auch nicht die Sache zwischen Anette und Mads Teigen. Ich habe immer noch auf einen Zusammenhang zum Fall gehofft, aber vergebens. Es wurde einfach zu viel um den Fall herumerzählt, so dass die Lösung bzw. Lösungen hölzern und konstruiert anmuten. Bleibt zu hoffen, dass der nächste Kopenhagener Krimi Frau Engberg besser gelingt.

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Endlich! Es geht weiter. Im vierten Teil der Krimireihe um die beiden Ermittler Anette Werner und Jeppe Kørner geht es hoch her. In ihrem bisher besten Fall konfrontiert Katrine Engberg ihr dänisches Polizeiduo mit dem Rätsel um einen verschwundenen Jungen und seinen toten Lehrer. Spannend bis zu Schluss. Unbedingte Leseempfehlung.

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Zum Inhalt: Der fünfzehnjährige Oscar ist verschwunden. Ist er nur abgehauen oder ist etwas schlimmeres geschehen? Als Die Leiche eines jungen Mannes in der Müllverbrennungsanlage gefunden wird, scheint es Verbindungen zu dem verschwundenen Jungen zu geben. Anette und Jeppe beginnen zu ermitteln und dringen immer mehr in einen ungeheurer Sumpf vor. Meine Meinung: Das Buch war richtig gut. So viel passiert und man bekommt erstmal so gar keinen Zusammenhang zwischen den Ereignissen hin. Nach und nach lüftet sich zwar das ein oder andere Geheimnis, von der Lösung ist man aber dennoch noch weit weg. Mir hat es gut gefallen, dass man wirklich bis kurz vor Schluss gerätselt hat, was wirklich passiert ist. Der Schreibstil war richtig gut. Ich habe das Buch verschlungen. Fazit: Heftig, aber richtig gut

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Dieser 4. Band der Kopenhagen-Reihe hat mich wieder total fasziniert und in seinen Bann gezogen. Typisch skandinavisch geht es eher gemächlich zu, was aber der Spannung keinen Abbruch tut. Auch die Balance zwischen dem Kriminalfall und dem Privatleben der Ermittler ist gut ausgewogen – ich mag es ja, wenn ich auch persönlich etwas erfahre. Ebenso, dass Esther wieder am Rande mitmischt, hat mir sehr gefallen. Zunächst dachte ich, dass ich den Täter genau im Visier hatte – was sich dann aber gegen Ende als haltlos erwiese – also: genau mein Fall!

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Anette Werner und Jeppe Kørner ermitteln im Fall eines Morde. Die Leiche des Mannes wird in einer Müllverbrennungsanlage gefunden. Was hat der verschwundene Junge damit zu tun? Der Fall ist vielschichtiger, als man zunächst annimmt und führ die Ermittler bald in schlimme Abgründe. Ich fand den Thriller sehr spannend und aufregend mit einem tollen Ermittlerteam und vielen überraschenden Wendungen, so dass die Spannung bis zum Ende hin erhalten bleibt. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

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Dieses Nest ist nicht gemütlich sondern unheimlich (spannend) Katrine Engbergs Kopenhagen-Krimis gefallen mir alle, Blutmond, Krokodilwächter und Glasflügel - unterdessen kennt man die Protagonisten sehr gut, allen voran Jeppe Kørner und Anette Werner. Auch Das Nest macht da keine Ausnahme, gut geschrieben und mit einem anhaltenden Spannungsbogen. Die Kommissare stoßen immer wieder auf recht merkwürdige Gestalten und Familienverhältnisse. Das Nest ist eine Familie, eine Familiengeschichte, die im Laufe der Handlung total entgleist. Die Ereignisse überschlagen sich, am Beginn sind es offenbar voneinander unabhängige Ereignisse: Oscar, Sohn aus "gutem Hause", ist verschwunden, in einer Müllverbrennungsanlage wird ein Toter gefunden - es ist nicht Oscar. Engberg lässt die eine ganze Bandbreite der Kriminalität aufleuchten: Kindesmissbrauch, Wirtschaftsvergehen, unklare Familienverhältnisse. Immer wieder wird man beim Lesen auf eine neue Spur geschickt, aber am Schluss gibt es einen total überraschenden Showdown. Das alles ist richtig gut geschrieben und die Spannung fällt eigentlich nie ab. Interessant verarbeitet sind die privaten Seiten der beiden Kommissare, nicht zu sehr ins Klischee zu fallen, ist hier sicher die größte Gefahr. Viele skandinavische und neuerdings auch einheimische Krimis haben das so sehr in ihr Repertoire aufgenommen, dass es manchmal schon die Kriminalgeschichte selbst verdrängt. Die Autorin schafft es, da eine gute Balance zu finden und man kann sich besonders in Anette Werner gut reinversetzen. Kurzes Fazit: es lohnt sich.

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Kørner & Werner Die dänische Schriftstellerin Katrine Engberg schreibt besondere Thriller.. Skandinavische Thriller sind immer besonders delikat. Oft sind sie mir zu hart. Aber der Roman „Das Nest“ 4. Teil der Kørner & Werner Serie, ist genau richtig proportioniert. Die Autorin hat sich da einige deftige Sachen einfallen lassen. Es beginnt damit, das der 15jährige Oskar verschwunden ist. Die Ermittler finden eine Art Abschiedsbrief. Seine Eltern sind ziemlich dubios. Dann wird eine Leiche in der Müllverbrennungsanlage gefunden. Das ist ein besonders krasser Mord. Interessant sind die privaten Probleme der Ermittler. Was Kørner für ein Problem hat, kann ich nicht verstehen. Da bin ich hin und her gerissen. Mir gefällt der Stil der Autorin. Sie erfindet einige verschiedene Charaktere, die den Roman tragen. Nachdem, dieser Roman, der zweite ist, den ich von Katrine Engberg gelesen habe, warte ich mal auf Weitere.

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Beginnend mit einer vermeintlichen Ausreißergeschichte zeigt der Krimi bald ganz andere Seiten, es kommen sehr düstere Familienverhältnisse ans Licht. Die Ermittler A.Werner und J. Kørner sind sehr sympathisch. Der Schreibstil ist spannend und fesselnd. Bis zum Ende des Buches fiebert und rätselt man mit dem Ermittlerteam gemeinsam.

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„Das Nest“ ist schon der vierte Teil von Katrine Engbergs Krimi-Serie um die Ermittler Anette Werner und Jeppe Kørner und ich frage mich wirklich, wie mir die Reihe bislang entgehen konnte. „Das Nest“ bietet alles, was ich mag: Spannung, eine ausgewogene Balance aus Ermittlungen und Privatem und ganz viel Kopenhagen. Die drei anderen Teile warten jetzt darauf, von mir gelesen zu werden. Aber von vorn. Der 15jährige Oscar verschwindet spurlos. Ein seltsamer Abschiedsbrief stellt das Ermittler-Duo Anette Werner und Jeppe Kørner vor Rätsel und die Eltern des verschwundenen Jungen benehmen sich mehr als eigenartig. Kurz darauf wird eine Leiche in einer Müllverbrennungsanlage gefunden und der Leser findet sich samt der Polizei inmitten der Ermittlungen zwischen Trekroner Fort im Hafen von und der Müllverbrennungsanlage Amager Bakke wieder und in einer wahren Achterbahnfahrt, die mal hierhin und mal dorthin, aber (zumindest mich) immer in die falsche Richtung führte. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn er ist lange sehr verworren und es ist fast unmöglich, etwas dazu auszuführen, ohne zu spoilern. Denn bei den Themen greift die Autorin tief in die Wunderkiste. Von CO2-Emissionen über krude Familienverhältnisse und alkoholkranke Eltern, bis hin zu Korruption und Betrug, lässt sie praktisch nichts aus und schafft völlig unvorhergesehene Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Stränge, die anfangs parallel und voneinander unabhängig zu laufen scheinen. Nach und nach verbindet sie sie und schafft es, alles zu einem für mich völlig überraschenden aber durchaus stimmigen Ende zu bringen. An manchen Stellen wirkte die Geschichte für mich zwischen Totenmasken, Kunstwerken, Müllverbrennung und Toten ein bisschen überladen, aber die Autorin schafft es gekonnt, eventuell aufkommende Verwirrung zu beseitigen und ein konstant hohes Spannungslevel zu halten. Sprachlich fand ich das Buch locker aus der Hüfte geschrieben und sehr flüssig zu lesen, manche Stellen fand ich sogar sehr poetisch („Die blassgrauen Augen erzählten die Geschichte eines gelebten Lebens, von Liebe, die aufgeblüht und verschwunden war, von Freundschaften, Arbeit, drei Kindern und einer Scheidung. Von kleinen Knien mit Pflastern, Pausenbroten, Sommerferien, Feierabendbieren und Segeltouren, von Versagen und Missverständnissen, von Beziehungskrieg und gebrochenen Herzen.“) Soweit ich es im Vergleich mit dem dänischen Original beurteilen kann, hat der Übersetzer in der Hauptsache gute Arbeit geleistet. Da es mein erstes Buch der Reihe ist, kann ich die Entwicklung der Protagonisten nicht beurteilen, aber ich finde sie sehr gut beschrieben und gut ausgearbeitet. Die Ermittler haben beide mit ihren privaten Problemen zu kämpfen, was sie aber insgesamt sehr sympathisch und menschlich macht. Am besten gefällt mir allerdings Jeppes „alte“ Freundin Esther, die ihm bei den Ermittlungen tatkräftig unter die Arme greift, und ihr Mitbewohner Gregers. Aber insgesamt fand ich die Umgebung, in der die Autorin ihren Krimi angesiedelt hat, schlicht atemberaubend. Ich hatte stets die Bilder vor Augen, die sie so lebendig beschreibt, konnte Trekroner, die kleine Meerjungfrau, Vesterbro und auch die (inzwischen eröffnete) Skipiste Copenhill auf Amager Bakke vor mir sehen. Für mich war das Buch ein wirklicher Page-Turner, ich fand es enorm spannend und gut konzipiert, nach ein paar wenigen Anlaufschwierigkeiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einer Nacht durchgelesen. Von mir daher eine klare Lese-Empfehlung für alle, die Skandinavien im Allgemeinen und Kopenhagen im Speziellen mögen und spannende Krimis mit vielen Abartigkeiten zu schätzen wissen. Fünf Sterne

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Einspannender Krimi, der den Leser immer wieder auf falsche Fährten führt. Der vierte Band der gelungenen Reihe um die Kopenhagener Ermittler Werner und Korner.

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Super Fortsetzung Ich habe bereits die ersten drei Bücher dieser Reihe gelesen und umso mehr hatte ich mich auf diesen neuen Teil gefreut. Und was soll ich sagen - ich wurde nicht enttäuscht. Das einzige was mir hier diesmal tatsächlich nicht gefällt, ist das Cover. Hätte ich nicht gewusst um wen bzw. was es geht, hätte ich es mir vermutlich nicht angesehen. Die Ermittler sind weiterhin sehr authentisch und die Erzählweise genauso gut wie auch vorher. ich fühlte mich immer mittendrin und auch die Geschichte an sich fand ich gut durchdacht und beschrieben. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil.

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Zunächst sehr verwirrend, da in gefühlt 7 Kapiteln hintereinander verschiedene Figuren eingeführt werden, auch deswegen bin ich bis zur Mitte kaum mit den Namen klar gekommen - da hat es etwas von einem russischen Klassiker, wo es auch drei Namen für die Hauptfiguren gibt. Die Spannungserzeugung durch den Figurenwechsel geht für mich nach hinten los, da nach "Enthüllungen" immer wieder erstmal das Privatleben der Kommissare erzählt wird. Auch die Einschübe über das Opfer gelingen nicht, da die Polizei keinerlei verwertbare Ermittlungsansätze kreiiert - in aber gespannt wie es ausgeht.

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Das Nest (Katrine Engberg) Als der 15-jährige Oscar spurlos verschwindet, wird erst davon ausgegangen, dass er ausgerissen ist. Doch als ein geheimnisvolles Schreiben auftaucht, wendet sich das Blatt und Anette Werner und Jeppe Korner nehmen die Ermittlungen auf. Sie stoßen auf einige Ungereimtheiten in der Familie und forschen immer weiter – bis die Leiche eines jungen Mannes in einer Müllverbrennungsanlage auftaucht… Katrine Engberg hat mit „Das Nest“ den vierten Teil ihrer Krimireihe um Anette Werner und Jeppe Korner veröffentlicht, wobei neben den beiden Protagonisten natürlich auch wieder einige liebgewonnene Charaktere auftauchen. Und so ist diese Band zwar auch eigenständig lesbar, da sich die Voraussetzungen und Beziehungen aus den Zusammenhägen herauslesen lassen. Es macht aber viel Spaß, den leichten roten Faden durch die Bände zu verfolgen. Hier werden keine tiefgründigen persönlichen Dramen präsentiert, sondern real wirkende Menschen in der Mitte ihres Lebens, was dem Ganzen eine persönliche Note verleiht, den Fokus aber nicht vom Fall an sich ablenkt. Die Erzählweise wirkt ruhig und konzentriert sich immer wieder auf wichtige Details, stellt die Ermittlerarbeit akribisch dar und beleuchtet so immer wieder neue Aspekte des Falles. Dabei stolpern die beiden Protagonisten nicht von einer falschen Fährte in die nächste, sondern nähern sich langsam, aber zielstrebig dem Kern des Verschwindens von Oscar, was sehr gelungen dargestellt wurde. Besonders gut hat mir die sich entwickelnde Dynamik gefallen. Durch häufige Perspektivwechsel und kurze Kapitel musste man sich immer wieder auf neue Situationen einstellen, sodass stets für Abwechslung gesorgt war. Dabei sind auch Szenen zu lesen, bei dem nicht ganz klar ist, aus wessen Perspektive aktuell geschildert wird, was sich erst im Laufe des Romans klärt. Die Lage spitzt sich immer weiter zu, die Hinweise verdichten sich, und dennoch hat die Autorin es geschafft, mich im Finale eiskalt zu erwischen und eine überraschende, aber sehr stimmige Auflösung zu bieten. Die Wirkung von „Das Nest“ ist eher ruhig, aber deswegen nicht weniger spannend. Besonders die dynamischen Wechsel mit den kurzen Kapiteln sorgen für Dynamik, aber auch der stete Informationsfluss lässt den Fall interessant und abwechslungsreich wirken. Ich mag, wie sich die einzelnen Elemente langsam zu einem stimmigen Bild zusammensetzen und im Finale noch einige überraschende Ideen hinzugefügt werden. Lesenswert!

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Ein weiterer Kopenhagen-Krimi von Katrine Engberg, wieder einmal toll zu lesen und spannend, bis zur letzten Seite. Vordergründiges Verbrechen, gepaart mit Familiengeheimnissen und vielen besonderen und oft auch besonders einsamen Seelen, prägen wieder den Kriminalroman von Engberg. Ich bin kein großer Fan von Krimis, Katrine Engberg beeindruckt mich aber immer wieder durch Ihre Präzision in den Plots und die scharfe Konturierung ihrer Protagonisten.

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Das Buch ist das Erste der Reihe, dass ich gelesen habe. Ich fand anfangs die Personenvielfalt verwirrend. Es wurden immer neue Handlungsstränge eingeführt, so dass ich fast den Überblick verloren habe. Es ist auch nicht hilfreich, dass für die selbe Person mal der Vorname mal der Familienname verwendet wird. Vielleicht lag es auch daran, dass ich die Vorgänger nicht kenne. Der Kriminalfall ist verwirrend. Erst ist Oscar verschwunden und dann wird die Leiche eines Mannes gefunden. Die Familie von Oscar verhält sich seltsam und jeder in der Umgebung scheint ein Geheimnis zu haben. Die Ermittler stolpern eher durch den Fall und finden durch Glück neue Spuren. Die Auflösung ist plausibel, aber im ganzen ziemlich verworren. Das Privatleben der Ermittler nimmt auch einen großen Raum ein. Nach dem ich das Personengeflecht durchschaut habe, lies sich das Buch gut lesen und wartete mit einer gewissen Spannung auf. So richtig überzeugt hat mich das Buch nicht. Ich werde es aber trotzdem noch einmal mit den ersten Bänden der Reihe versuchen. Vielleicht springt dann der Funke über.

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Der fünfzehnjährige Oscar Dreyer-Hoff ist verschwunden. Er wollte bei seiner Freundin Iben übernachten, ist aber dort nicht aufgetaucht. Nur eine kryptische Nachricht haben die Eltern gefunden. Wurde Oscar entführt? Oder ist er einfach abgehauen? Als eine Leiche in der Müllverbrennungsanlage auftaucht, sind auch Jeppe Kørner und Anette Werner besorgt. Handelt es sich um Oscar? Dies war mein erstes Buch von Katrine Engberg, obwohl dies bereits der vierte Band der Reihe ist. Mir fiel es am Anfang etwas schwer, mich in die Geschichte hineinzufinden. Aber zunehmend packte mich die Geschichte, denn es war doch alles ziemlich undurchsichtig. Die Personen waren alle sehr seltsam oder hatten Probleme. Das fing mit Oscars Familie an. Malin und Hendrik Dreyer-Hoff haben ein Auktionshaus für Kunst und Antiquitäten. Das Verhältnis zu ihren Kindern schien mir merkwürdig distanziert, obwohl ihnen Nähe wichtig war. Prozessingenieur Kasper Skytte, der beim Fund der Leiche dabei war, scheint auch einige Geheimnisse zu haben. Außerdem hat er ein massives Alkoholproblem, was auch seine Beziehung zu Tochter Iben belastet. Die Eltern scheinen alle nicht besonders viel über ihre Kinder zu wissen. Spuren führen auch nach Trekoner, eine Insel mit einem Fort, wo Mads Teigen lebt und arbeitet. Auch er scheint etwas zu verbergen. Es gibt also genügend Verdächtige. Aber auch die Ermittler haben ihre Probleme. Anette ist eigentlich glücklich mit ihrer kleinen Familie, aber sie fühlt sich von Mads angezogen und spielt ein gefährliches Spiel. Jeppes Beziehung mit Sara Saidani läuft auch nicht ganz rund. Sara hat zwei Töchter, aber Jeppe weiß nicht genau, wie er sich den Mädchen gegenüber verhalten soll. Ich wurde beim Lesen immer verwirrter und hatte den Eindruck, dass es auch Jeppe und Anette so erging. Ihre Ermittlungen kommen nicht so recht von der Stelle. Erst eine zufällige Entdeckung von Esther de Laurenti, die Jeppe wieder einmal unterstützt, bringt Schwung in die Sache. Es gibt zwar immer neue Wendungen, aber diese zusammen zu bringen, ist nicht so einfach. Am Ende klärt sich alles schlüssig, ist aber auch ziemlich erschreckend. Es ist eine vielschichtige und spannende Geschichte, bei der einige Leute Dreck am Stecken haben.

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