Q

In dieser Welt ist Perfektion alles - Roman

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Erscheinungstermin 27.10.2021 | Archivierungsdatum 27.12.2021

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Zum Inhalt

Der neue fesselnde dystopische Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin von »Vox«: In der nahen Zukunft besitzt jeder Mensch einen Q-Wert, der Intelligenz und Einkommen misst, und damit jedem seinen Platz in der Gesellschaft zuweist. Eine verführerisch einfache Antwort auf eine zunehmend heterogene Welt. Das glaubt auch Elena Fairchild, die an einer Eliteschule lehrt und regelmäßig das Potential ihrer Schüler testet. Je höher der Q-Wert, desto größer der Zugang zu Bildung und desto goldener die Zukunft. Wohin jeden Morgen die Busse die Kinder bringen, deren Q-Wert zu niedrig ist, weiß niemand so genau. Nur, dass sie nicht wiederkehren.
Als Elenas 9-jährige Tochter durch einen Test fällt – und damit ihr Q-Wert auf ein erschreckend niedriges Niveau, lernt die Mutter die Kehrseite der schönen neuen Welt kennen. Was, wenn die Auslese der Besten nur der Anfang eines schrecklichen Plans ist? Was, wenn man ihr das eigene Kind nehmen will?

Der neue fesselnde dystopische Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin von »Vox«: In der nahen Zukunft besitzt jeder Mensch einen Q-Wert, der Intelligenz und Einkommen misst, und damit jedem seinen Platz...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783596704538
PREIS 16,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Wieder ein Knaller von Christina Dalcher. Sie schafft es eine Atmosphäre zu schaffen, die einen den Atem anhalten lässt. Großartig.

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Wie wichtig ist Intelligenz für die Gesellschaft? Sind weniger intelligente Menschen weniger wertvoll? Ich habe mir einige Gedanken über die Bildung, die Intelligenz und dessen Stellenwert in der Gesellschaft gemacht. Es ist erschreckend, wie leicht sich Menschen manipulieren lassen und vieles akzeptieren, ohne es zu hinterfragen. Das Buch hat mich einfach sprachlos gemacht!

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In den USA wurde ein neues Bewertungssystem eingeführt, das Erwachsene und Kinder nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Daraus ergibt sich der Quotient Q. Beurteilt werden u.a. Intelligenz, Familienstand, Einkommen, Anzahl der Urlaubstage u.v.a.m. Jeder wird einmal monatlich einem Test unterzogen, bei dem der Q-Wert evaluiert wird. Christina Dalcher stellt die Familie Fairchild in den Mittelpunkt ihres Romans, eine Vorzeigefamilie: der Vater Malcolm ist stellvertretender Bildungsminister, die Mutter Elena Lehrerin an einer Schule für Kinder mit hohen Q Werten, zwei Töchter – Anne und Freddie. Anne ist Musterschülerin, Freddie ist weniger erfolgreich. Schließlich scheitert sie an der monatlichen Prüfung und wird auf eine staatliche Schule, ein Internat in einem entlegenen Bundesstaat Amerikas geschickt, abgeschnitten von ihrer Familie. Elena manipuliert ihre eigenen Testergebnisse, bis sie schließlich nur mehr als Lehrerin in der niedrigsten aller niedrigen Schulen unterrichten darf, der Schule ihrer Tochter. Langsam, aber mit steigender Intensität wird klar, das System nicht nur schrecklich ist, denn es funktioniert genauso, wie es gedacht ist. Es ist eine weiterentwickelte Grundlage unseres heute bereits bestehenden Urteilssystem, in dem Hautfarbe, sozialer Status, physische Attraktivität und Intelligenzquotient u.a. eine Rolle spielen, um Menschen als ‚unvollkommen‘ erscheinen zu lassen. Eine der wichtigsten Nebenfiguren dieses Romans ist Elenas Großmutter, die im Laufe der Handlung immer deutlicher den Vergleich des Systems mit Nazi-Deutschland zieht. Auch Orson Wells Roman1984 kommt Leser:innen beim Thema Kontrolle in den Sinn – beides verkörpert durch Malcolm, Elenas Mann. Kraftvoll, packend und emotional geschriebener Roman, den ich anfangs nicht weiterempfehlen wollte. Doch um nicht die Augen vor einer verrohenden Gesellschaft zu verschließen, die in diesem dystopischen Roman beschrieben ist und die vorgibt, nur ‚das Beste‘ mit dem Q bewirken zu wollen, sollte man diesen Roman lesen. Harte Nerven vorausgesetzt.

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Spannend zu lesen, literarisch okay - das Ende war für mich zu überstürzt! Für alle, die Bücher mit dystopischen Gesellschaftsformen suchen.

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Dieses Buch zeigt die dunkle Seite des Menschen auf.....zu was er in der Lage ist. Leute, die sich zuammen schließen, um ihre perfekte Version des Menschen zu" kreieren." Vermeintlich unpassende in ihren Augen als auch unwürdige , ja sogar "wertlose " Menschen, aus ihrer Gesellschaft zu ""entfernen"........ Einfach nur erschreckend diese Version der perfekten Welt.!

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Dystopisch, fesselnd und nichts dem Vorgänger Vox nachstehend. Solider Zukunftsgrusel. wo die Probanden erst nachdem Sie die Kehrseite der Medaille sehen anfangen zu verstehen was menschlichkeit bedeutet.

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Christina Dalcher entwirft eine Welt, in der Ratings und Bewertungen das Wichtigste sind, in der Privilegien bereits in die Wiege gelegt werden und in der weniger Begabte oder Menschen mit dem "falschen" Hintergrund kaum eine Chance auf Entwicklung bekommen. Beklemmende Dystopie, die aber nahe genug an unserer Realität anknüpft und gerade deshalb verstörend wirkt. Trotzdem, oder besser, gerade deshalb eine unbedingte Leseempfehlung! Ein spannendes und wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Q ist ein Buch das mich gleichermaßen schockiert und bewegt hat, welches sich ins Gedächtnis brennt. Christina Dalcher öffnet jedem mit einem Paukenschlag die Augen! Seine Anfänge nimmt es im Klischeedenken (was doch jeder von uns tut, sind wir ehrlich) und wo endet es? Das ist die große Frage..Menschen werden mit Quotienten betitelt, erhalten danach eine eben bessere oder schlechtere Schulbildung und entsprechende Jobs. Mehr als nur eine Zweiklassen Gesellschaft- hier wiederholt sich grausame Geschichte! Erschreckend wie leicht es sein kann. Dabei kämpft Elena um ihre Tochter, dass sie nicht ausgestoßen wird, weil sie "anders" ist. Ein Kampf gegen ihren eigenen Mann, gegen die Zeit und das System. Welchen Preis fordert es am Ende?! Ein Roman, der mich gefesselt hat weil es so erschreckend realistisch ist und in Zeiten von Rassismus so dringend gebraucht wird-ein Aufschrei sich zur Wehr zu setzen! Aktzeptiert einander und lasst die Menschen leben wie sie sind und möchten.

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Es scheint alles perfekt für die gutsituierte Familie Fairchild, beide Töchter funktionieren bestens, haben eine hohen Q Wert und besuchen demnach die guten Schulen. Als die 9 jährige Freddie einen Test zur Höhereinstufung ihres Quotienten machen soll und dabei durchfällt, droht ihr die Rückstufung in eine schlechtere Schule, und das bedeutet, dass sie, weg von zu Hause, in einer Internat ähnlichen Einrichtung untergebracht wird. Elena, die durch eigene Recherche feststellt, was wirklich hinter dieser Einrichtung steckt, beginnt für ihre Tochter zu kämpfen, erfährt dabei allerdings keine Untertützung durch ihren Mann, Malcolm, Minister für Bildung und mitverantwortlich für das Quotienten System und der Schaffung der "wertvollen Familien" Ein dystopischer Roman mit erschreckendem Bezug zur Realität. In dieser Gesellschaft gibt es keine Diversität, alle sind gleichgeschaltet und alle sind permanent einem Selbstoptimierungswahn unterworfen. Durch strenge Geburtenkontrolle und Eugenik wird die Andersartigkeit schon im Voraus verhindert. Die Protagonistin Eelena entwickelt sich zu einer starken Kämpferin, die sich mit diesem System nicht mehr abfinden will und die endlich die mahnenden Worte ihrer deutschen Großmutter ernst nimmt. Die in der Rückschau feststellt, dass sie selbst in ihrer Teenagerzeit unbedachte und diskriminierende Verhaltensweisen gegenüber Anderen entwickelt hat, und die damals schon hätte feststellen müssen, zu welchem Monster sich ihr Mann entwickelt. Die ihn geliebt hat und viel zu s pät erkennt, wie wenig Liebe er für seine kleine Tochter empfindet, die für ihn nicht wertvoll genug ist, und die er gerne als debil abstempelt. Wie sieht ein Leben für Kinder aus, die ständig unter dem Druck Optimierung stehen und von Kinder- spielen keine Rede mehr ist? Was bedeutet es für Eltern, die nur noch "wertvolle" Menschen auf die Welt brnigen dürfen? Beeindruckend und aufrüttelnd fand ich diesen großartigen spannenden Roman, der flüssig zu lesen ist und für mich ein richtiger Pageturner war.

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Wow, was für ein Pageturner! Nach "Vox" ist Christina Dalcher ein weiterer Bestseller gelungen! D I E Empfehlung für den Herbst! Mir stellte sich beim Lesen die Frage, ob wir wirklich so weit entfernt sind von diesem Szenario, das sie beschreibt. Genau diese weißen Eliten sehen wir doch tagtäglich in unserem Leben, und auch die Minderheiten, die im kleinen gegen diesen Irrsinn ankämpfen. Danke für dieses sehr aufwühlende Buch! Meine vorgemerkte Bestellung werde ich wohl aufstocken müssen!

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Cool und packend geschrieben, nimmt dich sofort mit in eine beängstigende Zukunft und lässt dich über unsere Gesellschaft nachdenken. Einfach ein super Buch !!!

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Christina Dalcher hat mich schon mit ihrem ersten Buch begeistert, aber "Q. In dieser Welt ist Perfektion alles" hat das noch übertroffen. So schockierend, so spannend, so gut und am Ende so dramatisch, dass es mich zu Tränen gerührt hat.

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In "Q" entführt Christine Dalcher uns erneut in eine Dystopie. Der Twist in dieser Gegenwart: Menschen bekommen einen messbaren Wert zugesprochen. Abhängig von Intelligenz, familiärem Hintergrund, schulischen Leistungen und finanziellen Mitteln werden die Kinder in drei Gruppen aufgeteilt: und dementsprechend in Schulen geschickt. In die unterste dieser Schulen geschickt zu werden bedeutet nicht nur den sozialen Abstieg - genau genommen weiß niemand, was genau mit den Kindern geschieht, die für das gesamte Jahr weggeschickt werden. Als es die Tochter der Protagonistin trifft ist sie bereit alles zu riskieren um das Wohl ihrer Tochter sicher zu stellen: angefangen bei ihrem eigenen Stellwert. Erneut schafft es Dalcher aktuelle, wirklich auftretende Debatten so zu überspitzen, dass ihre Beschreibungen der Zukunft gerade so weit von der Realität entfernt sind, dass sie überraschend realistisch wirken. Die perfekte Gradwanderung!

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Obwohl die Story an ein paar Stellen recht vorhersehbar war, hab ich das Buch doch mit großem Vergnügen durchgelesen. Wenn man Zukunfts-Dystopien mag, ist dieses Buch auf jeden Fall eine Empfehlung.

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Q von Christina Dalcher ist wirklich ein Zukunfsroman für sich. Christina Dalcher bringt viele akteulle themen zusammen, die in einigen Jahren ein großes Thema spielen werden. Alleine was Genetik betrifft. Es ist auf jedenfall kein Buch für zwischendurch und man sollte sich schon einiges an Zeit nehmen, denn das gelesene muss man erstmal verarbeiten. Auf jeden Fall wieder Sprachlich und inhaltlich erste Klasse und ich war wieder sehr fastziniert.

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