Der Tintenfischer

Commissario Morello ermittelt in Venedig

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Erscheinungstermin 10.06.2021 | Archivierungsdatum 01.01.2022

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Zum Inhalt

Vom menschenleeren Venedig zurück nach Sizilien – Commissario Morello gerät in große Gefahr.

Commissario Morello weiß, dass er in Sizilien nicht vor der Mafia sicher ist, der er immer wieder in die Quere gekommen ist – doch er muss alles versuchen, um eine junge afrikanische Frau zu retten. Bei der Ankunft in seiner Heimat wird er prompt verhaftet – und erkennt, welches Ausmaß Zynismus und Korruption in den staatlichen Behörden inzwischen angenommen haben. Markusplatz, Riva degli Schiavoni, Rialtobrücke – Venedig ist menschenleer in Zeiten von Corona. Commissario Morello, der aus Cefalù in Sizilien hierher versetzt worden war, hatte lange mit der Lagunenstadt und ihren Touristenmassen gehadert. Jetzt tritt die Schönheit Venedigs spektakulär hervor, doch Morello weiß nicht, ob er das wirklich genießen kann. Zusammen mit seiner Kollegin Anna Klotze ist er in der Stadt unterwegs, als sie einen jungen Mann, einen Flüchtling aus Nigeria, in den Canal Grande springen sehen. Anna kann ihn retten. Zu der Verzweiflungstat hat ihn das Schicksal seiner Freundin gebracht, die von der nigerianischen Mafia in Sizilien zur Prostitution gezwungen wird. Morello muss nach Sizilien, um die junge Afrikanerin zu befreien. Anna Klotze schließt sich ihm trotz seiner Bedenken an. Sie fahren aus Sicherheitsgründen mit einem Segelboot los und nehmen schiffsbrüchige Flüchtlinge auf. Sie legen in Marina di Palma auf Sizilien an – dort stehen trotz angeforderter Hilfe keine Krankenwagen für die entkräfteten Flüchtlinge bereit. Stattdessen wird Morello verhaftet …

Vom menschenleeren Venedig zurück nach Sizilien – Commissario Morello gerät in große Gefahr.

Commissario Morello weiß, dass er in Sizilien nicht vor der Mafia sicher ist, der er immer wieder in die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462001013
PREIS 14,95 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Der Tintenfischer ist ein unterhaltsamer Krimi mit vielen Hintergrundinformationen über Venedig, die Mafia und die Zustände in Nigeria. Informative Passagen wechseln sich mit actionreichen ab und führen dazu, dass der Lese den Krimi nicht aus der Hand legen kann. Bis zum Ende kommt es immer wieder zu unvorhersehbaren Wendungen bei der Aufklärung des Falles. Spannende Unterhaltung!

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Schorlau mit seinem neuen Partner ist wieder ein gut gelungener Kriminalroman im Umfeld von Mafia, Coronakrise und Flüchtlingsproblematik gelungen. Unbedingt lesenswert. Danach Koffer packen und Venedig durch die Schorlaubrille erkunden.

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Einmal Sizilien-Venedig und zurück Der neue Band um Commissario Morello beginnt in einem – durch Corona-Lockdown bedingten – menschenleeren Venedig. Bei einem Einsatz können Morello und seine Kollegin Anna Klotze gerade noch einen jungen nigerianischen Flüchtling retten, der sich von einer Brücke gestürzt hatte. Auf der Recherche nach den Hintergründen zu diesem versuchten Selbstmord stößt Morello auf ungeahnte Abgründe, die ihn nicht zuletzt auch wieder zu seinem alten Feind, der Mafia, bringen. Das Buch führt den Leser auf eine zweifache Reise: Auf der einen Seite entsprechend den Entwicklungen von Morellos aktuellen Fall von Venedig bis nach Sizilien und, aus der Perspektive des jungen nigerianischen Mannes, entgegengesetzt von Nigeria, quer durch Nordafrika, bis nach Venedig. Diese parallele Erzählung der beiden Reisen fand ich sehr gelungen und auch sehr aufschlussreich. Die Reise entlang der Küste Italiens ist aber auch sehr malerisch beschrieben und macht richtig Lust darauf, Morello hinterherzusegeln. Ein Schwerpunkt der Geschichte liegt auf jeden Fall wieder auf den Machenschaften und Verwicklungen der Mafia, insbesondere in Sizilien. Wie im ersten Fall von Morello fand ich das auch hier wieder sehr interessant, vor allem weil es für Morello eine sehr persönliche Sache ist. Zugegebenermaßen empfand ich den Einstieg der Geschichte in Venedig zunächst als etwas holprig. Die ausführlichen Kochrezepte von Morello etwa passten für mich rein vom Gefühl nicht so richtig zur beklemmenden Atmosphäre der menschenleeren Straßen und der angespannten Situation im Kommissariat. Dranbleiben lohnt sich aber meines Erachtens sehr: Die Geschichte nimmt bald an Fahrt auf und wird zum Ende unheimlich spannend, mit einigen überraschenden Wendungen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall allen Krimi- und Italienliebhabern. Allerdings sollte man, denke ich, den ersten Band gelesen haben, da die Vorgeschichte der Figuren doch eine tragende Rolle spielt.

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Diese Buch hat mich aufgrund seines Titels sowie des Covers, auf dem Venedig zu erkennen ist, direkt angesprochen. Es ist zwar bereits der 2te Band aus der Commissario Morello Buchreihe, doch da jedes in sich abgeschlossen ist und es auch häufig Hinweise auf den Vorgänger gibt hat es mich nicht gestört. Commissario Morello wurde gegen seinen Willen von Sizilien nach Vendig versetzt da er sich dort zu sehr mit der Mafia angelegt hat und diese ihm nun nach dem Leben trachtet. Auf Streife mit seiner Kollegin Anna Klotze retten sie einen Flüchtling, der in seiner Not von einer Brücke gesprungen ist um Selbstmord zu begehen. Nach seiner Rettung erfahren sie seine Geschichte und sind sofort bereit ihm zu helfen. Dafür muss Morello aber wieder nach Sizilien zurück. Anna Klotze geht mit um ihm zu helfen. Direkt am Anfang des Buches findet man eine Auflistung der ganzen Charaktere, die hier agieren. Das finde ich persönlich immer angenehm und sehr hilfreich. Die Thematik ist politisch angehaucht. Es geht um Flüchtlinge und Corona verfolgt einen hier ebenfalls. Obwohl ich diesen Covid Kram im Buch eher nicht gerne sehe, fand ich es hier jetzt nicht störend. Es fügt sich fast wie nebenbei in die Geschehnisse mit ein. Der Schreibstil ist angenehm und es liest sich interessant. Der Spannungsbogen ist bis zum Schluss gegeben. Die Charaktere Morello und Anna mochte ich auf Anhieb. Sie sind lebhaft und gut vorstellbar beschrieben. Mir hat es gefallen wie die Landschaft und das mediterrane Essen mit eingefügt wurden. Ich hatte öfters das Gefühl mit in Venedig am Tisch zu sitzen und ein leckeres Nudelgericht, von Morello zubereitet, zu essen. Wer diese Gerichte nachkochen möchte, findet im Anhang die passenden Rezepte dazu. Ein solider Krimi, der mir ein paar schöne Lesestunden verschafft hat.

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Auch der zweite Teil der Serie um den "freien Hund" bietet wieder Krimikost vom Feinsten. Eine hochaktuelle, spannende Story, die in Venedig beginnt und in Sizilien endet. Und mein besonderes Highlight waren die diversen Pastarezepte zum Schluß des Buches, die der Protagonist immer mal wieder gekocht hat. Von wegen Polizisten ernähren sich nur von Fast Food während eines Falles. Ein Lesegenuß

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Klappentext: Commissario Morello weiß, dass er in Sizilien nicht vor der Mafia sicher ist, der er immer wieder in die Quere gekommen ist – doch er muss alles versuchen, um eine junge afrikanische Frau zu retten. Bei der Ankunft in seiner Heimat wird er prompt verhaftet – und erkennt, welches Ausmaß Zynismus und Korruption in den staatlichen Behörden inzwischen angenommen haben Meinung: Dieses Buch hat mich wegen seines Titels sowie des Covers direkt angesprochen. „Der Tintenfischer“ ist spannend und unterhaltsam Es geht um Flüchtlinge, besonders aus Schwarzafrika und ein Dickicht aus Korruption und Verstrickungen von Politik, Polizei und Mafia. Die Protagonisten Morello und Anna mochte ich auf Anhieb. Sie sind lebhaft und gut vorstellbar beschrieben. Mir hat es gefallen wie die Landschaft und das mediterrane Essen beschrieben wurden. Ich hatte öfters das Gefühl mit vor einem leckeres Nudelgericht zu sitzen Fazit: Ein prima Krimi, der mir ein paar schöne Lesestunden verschafft hat und den ich gerne weiterempfehle.

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Antonio Morello im steten Kampf gegen die Mafia Inhalt: Ein nigerianischer Flüchtling stürzt sich in Selbstmordabsicht in den Canal Grande. Die Polizistin Anna Klotze kann ihn retten. Zusammen mit ihrem Chef, Commissario Morello hört sie sich seine Geschichte an und die seiner Freundin Oni. Um Oni zu retten, reisen Morello und Anna nach Sizilien, obwohl Morello dort auf der Todesliste der Cosa Nostra steht … Meine Meinung: Auch wenn dies bereits der 2. Band um den sizilianischen Commissario Morello ist, der nach Venedig versetzt wurde, um den Fängen der Cosa Nostra zu entgehen, kann man das Buch durchaus auch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen. Zu Beginn gibt es eine Liste der beteiligten Personen, sodass man immer den Überblick hat. Im Anhang befinden sich Rezepte von Gerichten, die Morello kocht, sowie ein Glossar italienischer Eigennamen und Begriffe, das ich persönlich allerdings gar nicht gebraucht hätte. Der Schreibstil ist locker und immer wieder mit einer Prise Humor garniert. Spannende und ruhige Szenen ergänzen sich. Ich denke, man erhält ein ganz gutes Bild der Verhältnisse in Italien. Mir gefiel die Vielfalt der Themen, die hier angesprochen werden, z.B. Korruption, Mafia, Flüchtlingshilfe, Drogen- und Menschenhandel. Und auch wenn ich normalerweise das Thema Corona in Romanen nicht mag, hat es mich hier nicht gestört, denn es dient vor allem der Untermalung einer verwaisten Stadt, deren Morello im letzten Band noch wegen ihrer vielen Touristen überdrüssig war. Ebenso gefiel mir die Entwicklung der Hauptcharaktere Antonio Morello und Anna Klotze. Das Zusammenspiel dieser beiden ist annähernd perfekt, und sie sind echte Sympathieträger. Die Handlung braucht ein wenig Zeit, um in Fahrt zu kommen. Doch gegen Ende wird es richtig spannend. Der Roman verabschiedet sich mit einem kleinen Cliffhanger, der mich neugierig auf den nächsten Band macht. Die Reihe: 1. Der freie Hund 2. Der Tintenfischer

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In diesem zweiten Fall für das sympathische Duo, den Sizilianer Antonio Morello und seine Triestiner Kollegin Anna Klotze müssen beide an ihre Grenzen gehen. Das Corona-Virus hat auch Venedig fest im Griff. Es scheint, als gehörte die Serenissima nur den Einheimischen, wenn, ja, wenn da nicht David, ein junger afrikanischer Flüchtlig wäre, der Selbstmord begehen möchte. Das können Antonio Morello und Anna Klotze gerade noch verhindern und schlittern mit dieser Hilfeleistung in einen neuen Fall, der Morello ausgerechnet in seine alte Heimat Sizilien führt. Noch bevor sie sich aufmachen können, Davids Freundin aus den Fängen Mafia zu befreien, müssen sie Trickbetrügern, die in Venedig alte Menschen berauben, das Handwerk legen. Meine Meinung: Auch wenn viele Leser das Thema Covid-19 nicht mehr hören können oder darüber lesen wollen, ist die Pandemie ein einschneidendes Ereignis, das auch in der Literatur seinen Eingang findet. Zahlreiche Zeitungen haben ja vom (fast) menschenleeren Venedig berichtet, so dass dies eine grandiose Kulisse für einen Krimi bietet. Morello, der gebürtige Sizilianer, der gegen seinen Willen, aber zu seiner eigenen Sicherheit in die Lagunenstadt versetzt worden ist, fühlt sich zwar noch immer nicht heimisch, aber er hadert nicht mehr so häufig mit dem Schicksal. Dennoch ist es für ihn selbstverständlich, nach Sizilien zurückzukehren und Davids Freundin zu retten. Dass er damit in die Höhle des Löwen, sprich mitten in das Zentrum des organisierten Verbrechens eindringt, und mehrmals in akute Lebensgefahr gerät, versteht sich von selbst. Die dortigen Kriminellen, deren Tentakel wie von einem Kraken bis in die höchste Politik reichen, spielen in einer anderen Liga. Der Strudel der Machenschaften der Mafia reißt Morello beinahe in den Abgrund. Der Spannungsbogen ist hoch und verliert sich bis zum Schluss nicht. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Liebhaber der italienischen Küche finden im Anhang einige interessante Rezepte zum Nachkochen. Fazit: Ein fesselnder Krimi, der mir schöne Lesestunden verschafft hat. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Klapptext: Commissario Morello weiss, dass er in Sizilien nicht vor der Mafia sicher ist, der er immer wieder in die Quere gekommen ist. Doch er muss alles versuchen, um eine junge afrikanische Frau zu retten. Bei der Ankunft in seiner Heimat wird er prompt verhaftet. Und erkennt, welches Ausmass Zynismus und Korruption in den staatlichen Behörden inzwischen angenommen haben. Fazit: Es ist das erste Buch, das ich um Commissario Morello lese. Ich muss sagen ich bin erstaunt, wie gut dieser Krimi geschrieben ist. Er wurde ins menschenleere Venedig zwangsversetzt, Morello und seine Kollegin Anna retten einen Flüchtling, welcher sich von der Brücke gestürzt hat. Er erzählt den beiden sein Leid. Seine Freundin wird in Sizilien von der Mafia zur Prostitution gezwungen. Er weiss, dass er diese Frau retten muss. Das Lesen ist spannend und die aufgegriffenen Themen höchst brisant. Korruption, Frauenhandel, Prostitution aus diesen Themen entstand ein fantastischer Krimi, dem es an Spannung nicht fehlt. Das Lesen lohnt sich sehr.

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Zum Inhalt: Vom menschenleeren Venedig zurück nach Sizilien – Commissario Morello gerät in große Gefahr. Commissario Morello weiß, dass er in Sizilien nicht vor der Mafia sicher ist, der er immer wieder in die Quere gekommen ist – doch er muss alles versuchen, um eine junge afrikanische Frau zu retten. Bei der Ankunft in seiner Heimat wird er prompt verhaftet – und erkennt, welches Ausmaß Zynismus und Korruption in den staatlichen Behörden inzwischen angenommen haben. Markusplatz, Riva degli Schiavoni, Rialtobrücke – Venedig ist menschenleer in Zeiten von Corona. Commissario Morello, der aus Cefalù in Sizilien hierher versetzt worden war, hatte lange mit der Lagunenstadt und ihren Touristenmassen gehadert. Jetzt tritt die Schönheit Venedigs spektakulär hervor, doch Morello weiß nicht, ob er das wirklich genießen kann. Zusammen mit seiner Kollegin Anna Klotze ist er in der Stadt unterwegs, als sie einen jungen Mann, einen Flüchtling aus Nigeria, in den Canal Grande springen sehen. Anna kann ihn retten. Zu der Verzweiflungstat hat ihn das Schicksal seiner Freundin gebracht, die von der nigerianischen Mafia in Sizilien zur Prostitution gezwungen wird. Morello muss nach Sizilien, um die junge Afrikanerin zu befreien. Anna Klotze schließt sich ihm trotz seiner Bedenken an. Sie fahren aus Sicherheitsgründen mit einem Segelboot los und nehmen schiffsbrüchige Flüchtlinge auf. Sie legen in Marina di Palma auf Sizilien an – dort stehen trotz angeforderter Hilfe keine Krankenwagen für die entkräfteten Flüchtlinge bereit. Stattdessen wird Morello verhaftet … Mein Fazit: Da habe ich nochmal Glück gehabt, denn der Krimi hat in der Kurzbeschreibung vieles was ich nicht mag, Mafia usw. Doch dann habe ich den Namen Wolfgang Schorlau gelesen und es hat klick gemacht denn mir viel SOFORT seine Dengler-Reihe ein. und ich wurde nicht enttäuscht. .Der Schreib-, Erzählstil ist fast der gleiche also lesen. Es ist hart gewesen denn ich musste abends immer gegen tausende Sandmännschen kämpfen. Die Handlung rund um Commissario Morello und seiner Kollegin Anna Klotze hat eine hohen Spannungsbogen, der immer mal wieder nach oben Ausschlägt aber nie nach unten. Dienstlich, Privat, Landschaft mit ihren Menschen es kommt nichts zu kurz. Gut finde ich auch die Rezepte am Ende des Buches. Es gibt für mich nichts zu meckern also unbedingt lesen.

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Commissario Morello und seine Partnerin Anna Klotze befinden sich im menschenleeren Venedig, weil auch dort Corona allgegenwärtig ist. Auf der Jagd nach Coronasündern, entdecken sie einen jungen Nigerianer, der in den Canal Grande springt. Was war sein Motiv? Schon ist Morello mitten in den Ermittlungen, die ihn zurück nach Sizilien führen. Obwohl der Krimi bis zum Ende eher ruhiger Natur ist, war er trotzdem interessant und am Ende auch sehr spannend. Die Autoren greifen einige aktuelle Themen auf, die gut recherchiert wurden und passend in die Geschichte eingefügt wurden. Das Thema Corona ist zwar stets präsent, wird aber nicht in den Vordergrund geschoben, sondern eher so dargelegt, wie es in der Wirklichkeit auch ist. Das eher politische Thema Flüchtlingskrise, wird anhand eines jungen Afrikaners glaubhaft geschildert. Fehlen darf natürlich nie die Mafia. Die hat ihre Arme in allen Richtungen ausgebreitet, was Morello auf Sizilien zu spüren bekommt. Die Autoren haben es auch sehr gut hinbekommen, das italienische Flair zu transportieren. Sowohl im leeren Venedig, als auch dann auf Sizilien benutzen sie eine bildhafte Sprache, um den Leser damit einzufangen. Mir hat der zweite Band der Reihe gut gefallen. Der Krimi ist verläuft zwar in weiten Teilen unaufgeregt, trotzdem passiert immer was und es gibt auch überraschende Wendungen. Als Team haben Anna und Antonio gut funktioniert und ich denke, dass sie auch weiter miteinander arbeiten werden. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Mein erstes Buch von Wolfgang Schorlau. Und was soll ich sagen. Definitiv nicht mein letztes. Was für ein gut erzählter Krimi. Mitten im Herzen von Venedig, voller Lokalkolorit ermittelt die italienische Polizei in Coronazeiten wie eh und je. Der Autor ist ein Garant für aktuelle brandheiße Themen, das weiß ich von seinen verfilmten Romanen. Diesmal ist das Flüchtlingsthema und sowohl die afrikanische als auch die italienische Mafia im Zentrum des Geschehens. Und Commissario Morello ist ein leidenschaftlicher und unerschrockener Ermittler, der vollen Einsatz bringt und an die Grenzen geht. Mit seiner coolen Kollegin Anna wagt er sich schließlich in die Höhle der Löwen und schippert nach Sizilien um zu helfen und einen Menschen zu retten. Hervorragende Krimiunterhaltung. Jetzt muss der erste Band der Reihe her.

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Bei aller Spannung läuft beim Lesen von "Der Tintenfischer" immer wieder das Wasser im Munde zusammen. Denn die Autoren Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo sparen nicht mit Essen und Trinken. Immer wieder muss Commissario Morello ein starker Espresso auf die Sprünge helfen und bei den Besprechungen mit seiner Kollegin Anna Klotze ist immer wieder frische Pasta angesagt. Der sizilianische Polizist, der sich in Venedig im ungeliebten Exil fühlt, will seiner Heimat wenigstens in der Küche verbunden bleiben. Der Leser schnuppert und schmeckt mit. Doch "Der Tintenfischer" hält sich nicht nur beim guten italienischen Essen auf. Hier steckt auch viel Aktualität drin. Nicht nur, weiles um organisierte Kriminalität, Menschenhandel und die Netzwerke der Schleuserbanden geht. Auch die Coronapandemie wird in die Handlung eingebaut, sei es mit dem gerade zu Ende gehenden Lockdown in Italien und den allgegenwärtigen Masken, sei es mit Corona-Betrügern, die in der Krise alte Menschen um ihre Ersparnisse bringen wollen. Nicht die Pest sucht Venedig heim, doch immerhin eine Pandemie. Dabei ist die Stadt gerade schöne denn je - keine Touristenmassen, klares Wasser in den Kanälen. Doch Morello hat dafür keinen Blick, ebenso wenig für die Campos und Kirchen zwischen den verwinkelten Gassen, in denen er sich nach wie vor verirrt. Der Mafia-Ermittler ist zu seinem eigenen Schutz in den Norden versetzt worden - doch noch immer will er dem Boss der Bosse nachstellen. Eine Gelegenheit sieht er, als seine Kollegin Anna Klotze einen jungen Afrikaner nach einem Selbstmordversuch vor dem Ertrinken rettet. Daniel, der aus Nigeria stammt, hat sich in seiner Heimat mit einem "Kult" eingelassen, der ihn nach Europa brachte und mit der sizilianischen Mafia zusammenarbeitet. David ahnte nicht, dass statt des erhofften Paradieses und einer hoffnungsvollen Zukunft Sklavenarbeit auf ihn wartete. Mehr noch: Er sorgt sich um seine Freundin, die vermutlich zur Prostitution gezwungen wurde. Hat Morello mit der Mafia noch eine Rechnung offen, ist Klotze im Team der Polizisten diejenige, die sich besonders für humanitäre Themen einsetzt. Die beiden brechen auf nach Sizilien, um Davids Freundin zu suchen. Da Morello in Sizilien in Lebensgefahr ist, muss die Reise geradezu konspirativ stattfinden. Denn in einer Region, in der die Mafia tief in der Gesellschaft und in den Behörden Fuß gefasst hat, kann Morello (fast) niemandem trauen. Die Reise zurück zu den Wurzeln soll denn auch dramatisch werden. Obwohl auch die beiden Autoren bei einem Teller Pasta und einer Flasche Wein Plot und Spannungsbogen diskutiert haben? Die Zusammenarbeit ist jedenfalls ausgesprochen gelungen. Mit viel Lokalkolorit, mit glaubwürdigen Charakteren und einer bis zum Schluss fesselnden Handlung haben sie einen spannenden Kriminalroman geschrieben, der immer wieder für Überraschungen sorgt und auch die Protagonisten immer weiter entwickelt. Und ganz nebenher macht das Buch Lust, mal wieder nach Italien zu reisen. Und auch für den nach der Lektüre knurrenden Magen gibt es Hilfe: Im Anhang des Buches sind einige von Morellos Rezepten aufgelistet. Benissime!

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Der "freie Hund" ermittelt wieder Der "freie Hund" ist wieder da! Commissario Antonio Morello musste Sizilien verlassen, weil dort die Mafia hinter ihm her ist, doch in seinem Herzen ist er noch immer Sizilianer, hängt auch kulinarisch noch an seiner Heimat. Doch auch Venedig hat so seine Vorteile, wie er feststellen muss. Der Krimi spielt im Frühjahr 2020. Venedig ist im Lockdown. Morelli und seine Kollegin Anna Klotze patrouillieren und achten darauf, dass die Menschen die Regeln einhalten. Doch dann stürzt sich ein junger Nigerianer von der Brücke. Anna Klotze rettet ihn, doch der junge Mann spricht nicht mit ihnen. Was ist seine Geschichte? Nach und nach kommen sie dahinter und die Ermittlungen sind nicht immer ganz regelkonform. Eine Geschichte, in der es um die Mafia, um den Erdöl-Skandal, um Flucht und Vertreibung und immer wieder auch Corona geht. Und um gutes Essen - zum Glück finden sich am Ende des Buches Rezepte zum Nachkochen. Der zweite Fall von Morelli hat mir gut gefallen und ich bin nun wirklich sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Eine gelungene Zusammenarbeit der beiden Autoren.

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Ich war mal ein großer Fan von Wolfgang Schorlau, auch der erste Band der Reihe hat mir wirklich gut gefallen. Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, Herr Schorlau gibt sich nicht wirklich Mühe. Das Thema war schon sehr interessant, ansonsten war das Ganze aber eine Wiederholung des ersten Bandes.

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Der freie Hund ermittelt wieder... Commissario Morello, genannt der freie Hund, ermittelt wieder. Und das auf seine gewohnt unkonventionelle Art. Gelangweilt von der Corona Krise und dem damit verbundenen verlassenen Venedig, trifft er eines Morgens, in Begleitung seiner Kollegin Anna, auf einen Flüchtling, der von einer der vielen Brücken springt, als Protest gegen seine Behandlung durch den italienischen Staat. Der Vice-Questore möchte den Fall schnell zu den Akten legen und versucht, den jungen Nigerianer abzuschieben. Doch Morello sieht, wie üblich, eine Verbinung zur Mafia, die sonst keiner bemerkt. Durch seine, erfolgreich provozierte, Suspendierung hat er die Gelegenheit wieder nach Sizilien zu fahren, dorthin wo sein Leben in grösster Gefahr ist. Die Mafia vergisst nie und sieht es auch nicht gerne, wenn sich jemand in ihre Geschäfte einmischt. Morella handelt wieder mit mehr Herz als Verstand. Spannend bis zum Ende, Band 2 überzeugt mich von meiner neuen Lieblingsreihe.

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Ein neuer Fall mit Commissario Morello, dem freien Hund. Er ist und bleibt unkonventionell. Und auch die Corona Krise findet ja immer mehr Erwähnung in Büchern, so nun auch hier. Denn der freie Hund ist total gelangweilt. Venedig ist verlassen. Eines Morgens trifft er in Begleitung von Kollegin Anna auf einen Flüchtling der von einer Brücke springt, weil er sich vom italienischen Staat ungerecht behandelt fühlt. Der junge Nigerianer soll nun abgeschoben werden. Aber gibt es hier vielleicht eine Verbindung zur Mafia? Also auf nach Sizilien, aber dort ist auch sein Leben vielleicht in Gefahr, Denn die Mafia vergisst nie und Morella handelt eben manchmal ohne Verstand, dafür aber mit viel Herz. Das Buch ist spannend bis zum Ende und hat mich voll überzeugt, ich liebe diese Reihe

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Commsisario Antonio Morello aus Sizilien fühlt sich immer noch nicht wohl in Venedig. Es herrschen Ausgangsbeschränkungen in Venedig und er soll sich um Covid-Betrüger kümmern, die alte Menschen ausrauben. Da rettet seine Kollegin Anna Klotze einen jungen Mann aus Afrika, der recht spektakulär von einen Brücke in einen Kanal springt. Antonio und Anna kümmern sich um David und er fasst Vertrauen in die beiden Polizisten. Seine Geschichte, die Geschichte seiner Flucht aus Nigeria und seine Erlebnisse in Italien, berühren die beiden. Sie machen sich auf den Weg, Davids Freundin Oni zu suchen- das Thema Mafia, Antonios Lebensthema bleibt nicht ausgespart.

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Den Beginn des Krimis im Venedig-Teil fand ich etwas harzig, als es dann ab Richtung Sizilien ging, las sich der Krimi flüssiger. Ist dies Zufall oder hat es allenfalls mit einer Schreibaufteilung der zwei Autoren zu tun? Polizeihierarchie in Italien: der Chef duzt den Untergebenen, etwas störend und eigentlich respektlos. Immerhin bietet Commissario Morelli seiner wohlgeschätzten Untergebenen Anna Klotze bald einmal das Du an! Etwas nervig fand ich manchmal die lapidaren Bemerkungen über die Covidregeln: Maske auf, wir sollten Abstand einhalten, aber trotzdem wird dann auf engem Raum miteinander gegessen. Mir ist schon klar, dass dies ein «Zeitdokument» sein könnte, vielleicht stört es mich auch bloss, weil wir immer noch mittendrin stecken. Die aufschlussreichen Informationen über die Niuri und Casa Nostra, die ich so noch nicht kannte, waren gut beschrieben. Alles in allem ein gut lesbarer Kriminalfall aber auch nicht mehr.

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Der 2.Fall mit Kommissar Morello ist wieder , wie immer bei Schorlau, politisch und sehr aktuell. Flüchtlingsproböematik und Mafia-Methoden vermischen sich mit Spannung, Ironie, gutem Essen und italienischem Flair. Ausgezeichnet.

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Ein gelungener aktueller Krimi. Es geht um die Flüchtlingskrise, Corona und EU Hilfen und ihre Schattenseiten. Für Commissario Antonio Morello geht es in diesem Buch von Venedig auf seine Heimatinsel Sizilien um einen Selbstmord aufzuklären und gegen die dunkle Macht der Cosa Nostra. Das Buch ist angenehm und leicht zu lesen und wie gesagt, brandaktuell. Hoffentlich gibt es bald mehr davon.

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