Ein Koffer voller Schönheit

Roman. Ein Frauenroman zwischen Wirtschaftswunder, Frauenrechten und einem Hauch Parfum

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Erscheinungstermin 01.09.2021 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Reisende in Sachen Schönheit:
Kristina Engels historischer Roman aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erzählt die Geschichte der ersten deutschen Avon-Beraterin zwischen Wirtschaftswunder und häuslicher Enge.

Ende der 50er Jahre ist eine Fernsehtruhe oder gar ein Auto für viele Deutsche noch ein ferner Traum. Umso begehrter sind die kleinen Dinge, die das Leben schöner machen.
Wie sehr sich gerade die Hausfrauen nach ein wenig Luxus und Leichtigkeit sehnen, weiß Anne Jensen genau. Immerhin geht es ihr selbst nicht anders, seit ihr geliebter Mann Benno sich beim Aufbau seines Geschäfts immer weiter von ihr zurückzieht. Was ist aus der großen Liebe geworden, die sie beide alle Prüfungen von Krieg und Nachkriegszeit hat überstehen lassen?
Da entdeckt Anne eine Anzeige des amerikanischen Kosmetik-Herstellers Avon: Liebend gerne würde sie als Avon-Beraterin mit Puder und Parfum den Glanz der weiten Welt in deutsche Haushalte bringen. Doch ist sie auch bereit, für diese Freiheit ihre große Liebe aufzugeben?

Frauenrechte, Wirtschaftswunder und das mondäne Flair des fernen Amerika: Der historische Roman »Ein Koffer voller Schönheit« ist ein lebendig erzähltes Stück Zeitgeschichte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts.

Reisende in Sachen Schönheit:
Kristina Engels historischer Roman aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erzählt die Geschichte der ersten deutschen Avon-Beraterin zwischen Wirtschaftswunder und...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783426308356
PREIS 10,27 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Viele unserer Kundinnen werden sie noch aus ihrer Jugend kennen . Die Avon Beraterin . Wunderbar, das Setting . Lüneburg in den frühen 60 Zuger Jahren und das Abenteuer, die erste Avon Beraterin zu sein

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Avon - das war in meiner Jugend ein Zauberwort. Die Avonberaterin kommt - das war eine besondere Zeit - eine Zeit nur für die Frau und ihre Freundinnen. Das war das Versprechen, endlich einmal so auszusehen, wie die Modells in den Zeitschriften. Sehr schön beschreibt Kristina Engel in Ihrem Roman die Zeit in den 60ern wo es gut war, wenn die Frau zu Hause war, um sich dort um alles zu kümmern. Das zeigte, dass der Mann gut verdiente und sie es sich leisten konnten so zu leben. Das die Frauen, aber meist sehr unglücklick waren zeigt dieser Roman auf wunderbare und trotz dem Themas leichte Weise. Und was für eine Bereicherung es dann war eine Avon Beraterin zu sein. Selbstständig, eigenständig - verändernd. Ein tolles Buch, das ich gerne gelesen habe und sehr gerne empfehlen werde

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Der Koffer voller Schönheit ist eine Fahrkarte in die frühen 1960er Jahre. Lüneburg 1959, Anne, Mutter von pubertierenden Zwillingen ist unglücklich in ihrer Ehe und ihrem Leben. Da kommt das Angebot der Schwiegermutter, die erfolgreich einen kleinen Friseursalon betreibt, grade recht. Anne soll die erste Avon Beraterin Deutschlands werden und die amerikanischen Schönheitsprodukte an Frauen in Stadt und Land verkaufen. Diese besondere Familiengeschichte ist toll erzählt und sehr gut recherchiert. Mode, Verhaltensmuster, Denkweisen und Essensgewohnheiten der Zeit sind lebendig wieder gegeben und machen dieses Buch zu einer besonderen Zeitreise. Perfektes Lesefutter für alle Fans von Romanen, die in der Nachkriegszeit spielen.

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Der Anfang der Avon-Beraterinnen in Deutschland zur Nachkriegszeit. Dies wirft für alle angehenden Beraterinnen familiäre Probleme auf. Dazu noch das Familienoberhaupt der seine Kriegserlebnisse verarbeiten muß. Schwiegereltern die den Verlust des Sohnes im Krieg noch nicht verkraftet haben. Kinder die sich emanzipieren wollen und an Grenzen stoßen. Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings habe ich aufgrund der Beschreibung gedacht es würde noch mehr um das Thema der "Avon-Beraterinnen" gehen.

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Wenngleich ich die „Avon-Beraterin“ nur aus der TV-Werbung aus den 70er Jahren kenne, fand ich diesen Roman sehr interessant. Wie Anne sich durchsetzen muß – nicht nur gegen die der Schminke gegenüber misstrauischen Landfrauen, sondern auch gegen ihren Ehemann, ist mitreißend. Immerhin durften Frauen noch bis 1977 (!) nicht ohne Einwilligung ihres Mannes arbeiten. Da die Geschichte in Lüneburg spielt, an der innerdeutschen Grenze, hat auch die Politik eine – kleine – Rolle, was noch einmal für Authentizität gesorgt hat. Die Entwicklung der Kinder – mitsamt Auflehnung gegen die Eltern – ist ebenso ein gutes, lebendiges Element. Über allem jedoch steht die Sprachlosigkeit, die ein Charakteristikum der Kriegsgeneration ist: Die Sprachlosigkeit der Kriegsheimkehrer mit ihren Traumata, die Sprachlosigkeit zwischen den Eheleuten, die Sprachlosigkeit in der Verarbeitung der Nazi-Gräuel, selbst wenn man – wie Margarethe – Menschen retten konnten: es waren nicht genug, so empfindet sie das. Davon war ich sehr berührt. Überhaupt war Margarethe mein Lieblingscharakter in diesem Roman. Der Stil passt hervorragend zum Inhalt, sachlich und emotional, je nachdem was gerade nötig ist. Die Tratschereien in der kleinen Stadt bringen Humor hinein, wenngleich es für die „betratschten“ Personen schwer ist, aber auch da sind Menschen verschieden: Anne (und mit ihr Benno) leidet, Margarethe schüttelt es ab. Es ist für mich ein wenig befremdlich, dass ein Roman am Beginn der 60er Jahre als „historischer Roman“ bezeichnet wird – aber es ist so! Werde ich mich dran gewöhnen (müssen) ;-)

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