Immer noch wach

Roman

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Erscheinungstermin 11.02.2021 | Archivierungsdatum 02.06.2021

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Zum Inhalt

Was würdest du tun, wenn deine Zeit fast abgelaufen ist – und dann stellt jemand die Uhr zurück?

Noch ein paar Wochen Glück

Alex ist gerade 30 geworden, hat mit seinem besten Freund ein Café eröffnet, plant die Zukunft mit seiner Freundin Lisa. Und jetzt muss er sterben. Die Diagnose verändert alles, und Alex trifft eine überraschende Entscheidung: Er will die verbleibende Zeit auskosten, sich dann verabschieden und in ein Hospiz gehen.

Er schreibt eine Liste, steht vor der großen Frage, was wirklich wichtig ist, wenn die Lebenszeit abläuft. Mit wem möchte er seine letzten Tage verbringen? Was noch klären? Und was macht ihn eigentlich glücklich?

Sein bester Freund Bene und seine Freundin Lisa sind zunächst gar nicht einverstanden mit Alex’ Weg, möchten lieber bis zum Schluss beim ihm bleiben. Trotzdem versuchen sie, möglichst viele dieser kleinen Alltagsmomente mit ihm zu erleben, die plötzlich so kostbar sind – bis er sein Leben hinter sich lässt und sich auf den Weg macht an den Ort, an dem er sterben möchte.

Das Licht vor dem Ende des Tunnels

Im Hospiz bezieht Alex sein letztes Zimmer. Er knüpft Kontakte, lernt Menschen kennen, die den kleinen Rest ihres Lebens hier verbringen, und er knüpft Freundschaften; vor allem zu Kasper, jenem störrischen alten Mann, der so gerne noch einmal die Welt umsegelt hätte.

Doch der Tod lässt auf sich warten; und dann überlegt das Schicksal es sich einmal mehr anders und schenkt Alex Lebenszeit. Aber wo anfangen, wenn man bereits abgeschlossen hat? Wenn man nicht einfach zurück kann ins alte Umfeld, weil man für die Menschen dort tot ist? Es ist der sterbenskranke und doch so lebendige Kasper, der Alex schließlich auf eine Idee bringt …

Beglückende Momente in dunklen Stunden

Du wirst sie von der ersten Seite an ins Herz schließen, Alex und seine Lieblingsmenschen Bene und Lisa. Und du wirst mit ihnen fühlen bis ins Innerste; die Verzweiflung, die Liebe, die Wut und die Hoffnung.

Fabian Neidhardts Debüt stellt dich vor große Fragen und große Trauer. Und es tröstet dich damit, dass es die kleinen Dinge sind, die am Ende wirklich bedeutsam sind. Und vielleicht auch gerade die, die dir selbstverständlich erscheinen: Wie dich deine Freundin weckt, wenn du schlecht träumst. Wie sie mit dir tanzt, auch wenn du bei der Verteilung des Rhythmusgefühls leer ausgegangen bist. Und wie dich dein bester Freund im Arm hält, wenn die Tränen kommen.

In leiser, eindringlicher Sprache erzählt Fabian Neidhardt eine Geschichte von Liebe, Freundschaft und der Kraft des Zusammenhalts – tieftraurig, herzerwärmend schön und vor allem immer: Mut machend.


Was würdest du tun, wenn deine Zeit fast abgelaufen ist – und dann stellt jemand die Uhr zurück?

Noch ein paar Wochen Glück

Alex ist gerade 30 geworden, hat mit seinem besten Freund ein Café...


Vorab-Besprechungen

„Mit großer Achtsamkeit und viel Gespür folgt Fabian Neidhardt dem Schicksal seiner Figuren.“
SWR2, Silke Arning

„In diesem Roman zeigt sich, was ich die Güte der Fiktion nennen will: Dass in ihr möglich ist, was sonst oft unmöglich bleibt. Und gleichzeitig wirft er auch für die Wirklichkeit wichtige Fragen auf, indem er in einer bestimmten Konstellation über Praktiken des Zusammenlebens und Zusammensterbens nachdenkt. Was bedeutet das: füreinander (und sich selbst) verantwortlich zu sein bis zum Schluss – und darüber hinaus?“
Lisa Kruschke

„Wenn einer, der so viel Lebensfreude hat wie Fabian Neidhardt, ein Buch über das Sterben schreibt, dann wird daraus große Kunst. ,Immer noch wach‘ erzählt leichtfüßig vom Schwermütigen, ist tragikomisch, gefühlvoll und voller Warmherzigkeit.“
Mareike Fallwickl

„Menschen sind verwundbar, immer. Fabian Neidhardt schaut da hin, wo wir am verwundbarsten sind. Dort gibt es Kontakt, eine tiefe Verbindung zu anderen, aber auch Schmerz. ,Immer noch wach‘ versucht auszuloten, bis wohin man bereit ist zu gehen und wie sehr das eigene Leben wirklich nur einem selbst gehört.“
Selim Özdogan

„,Immer noch wach‘ ist ein zutiefst aufbauender Roman, der geradezu perfekt in diese Zeit passt!“
Frank Menden, stories! Die Buchhandlung


„Mit großer Achtsamkeit und viel Gespür folgt Fabian Neidhardt dem Schicksal seiner Figuren.“
SWR2, Silke Arning

„In diesem Roman zeigt sich, was ich die Güte der Fiktion nennen will: Dass in ihr...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783709981184
PREIS 22,90 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein Buch wie das Leben: zum heulen und zum lachen. Und über allem steht die Frage: Was ist das Leben, was ist wirklich wichtig? Ein sensibel geschriebenes Buch, das man mit einem Lächeln auf den Lippen aus der Hand legt. Ich hoffe diesem Debüt folgen noch viele Romane!

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TRIGGERWARNUNG In dieser Rezension wird das Thema Hospiz behandelt. Einleitung: Heute möchte ich mit euch über ein Buch sprechen, das mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt hat. In ,,Immer noch wach” von Fabian Neidhardt, geht es um einen Protagonisten, dieser zum sterben ins Hospiz geht und damit seine Liebsten verlässt, noch bevor er von der Erde geholt wird. Meinung: ,,Immer noch wach” ist ein bittersüßes Buch. Es bringt dich mit sehr hoher Garantie zum heulen, jedoch legt es dir auch nah, wieder an Hoffnung zu glauben. Selbst die tödlichste Diagnose, muss nicht zwangsläufig deinen Tod bedeuten. Im Hospiz bekommt man einen wunderbaren Eindruck, wie unterschiedlich wir Menschen sind und auf wieviele verschiedene Art und Weisen man mit seiner Diagnose umgehen kann. Während sich manche zurückziehen, suchen andere intensiver den je die Nähe seiner Mitmenschen. Freundschaften können die Seele stärken und somit dafür sorgen, dass man trotz großer Schmerzen Glücksmomente erfährt. Alex hat das Glück, falls man es so ausddrücken kann, das Hospiz verlassen zu dürfen. Er steht im Scherbenhaufen seines Lebens. Alle denken, dass Alex stirbt oder längst gestorben ist. Das Leben ist ohne ihn weitergegangen, was er schnell feststellt. Er beschließt, seinen Neuanfang auf produktive Art und Weise zu nutzen und endlich was im Leben zu erleben. Eine Liste wird angefertigt und dort die letzten Wünsche seiner Hospiz Bewohner*innen verewigt. Er durchlebt sie so intensiv, dass man richtig spürt, was für ein emotionaler Druck hinter seinem Handeln steckt. Fazit: Ich verstehe, dass sich nicht jeder mit diesem Thema auseinandersetzen möchte. Es macht einen Angst und verursacht Bauchschmerzen. Jedoch halte ich dieses Buch für genau diese Art von Mensch für das richtige Buch, um die Angst zumindest abzuschwächen. Die ISBN Nummer lautet: 9783709981184.

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Fantastisches Debüt. Alex erfährt seine Krebsdiagnose und beschließt für sich ohne Chemo und Bestrahlung ins Hospitz zu gehen. Dort trifft er auf verschiedene Gäste und erfährt von unterschiedlichen letzten Wünschen. Die Geschichte hat mich tief beeindruck und an "Hannes" von Rita Falk erinnert.

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Dieses Buch hat mich überrascht. Von der Idee her, von der Ausführung, von der Tiefgründigkeit her. Ein trauriges, hoffnungsvolles Buch über das wichtigste im Leben: Menschen, die zu einem halten. Eine 100%-ige Empfehlung, für alle, die wieder einmal über etwas nachdenken wollen.

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Emotional und dabei schön traurig, aber auch traurig schön <3 Alex ist 30 und bekommt die Diagnose Magenkrebs. Ohne Behandlung hat er geschätzt noch 6 Monate zu leben, wird seinen 31. Geburtstag nicht mehr erleben. Eine Behandlung schlägt er aus, da er seinen Vater an gleicher Krankheit unter Behandlung hat sterben sehen. Er beschließt, dass er die ihm verbleibende Zeit genießen möchte und kurz vor seinem Tod ins Hospiz gehen wird, damit seine Freunde sein Sterben nicht miterleben müssen und ihn so wie jetzt in Erinnerung halten. Auf diesem Weg begleiten wir Alex in Fabian Neidhardts Roman „Immer noch wach“. Erschienen ist das Buch als Hardcover am 11.02.2021 beim Haymon Verlag, der damit wirbt, dass man dort Lust auf neue Ideen, neue Stimmen, neue Blickwinkel habe. Der Verlag will Bücher, die den Leser die Welt in bombastischer Intensität erleben lassen, die einen mit der Wucht des Lebens treffen. Und ganz genau das gelingt bei „Immer noch wach“ mit Bravour – man erlebt dieses Buch sehr sehr intensiv. Trotz schwerem Thema ist das Lesen nicht belastend, sondern wunderschön. Es ist locker, bringt Humor mit, ohne dabei albern und komisch zu sein. Neidhardt hat Alex‘ Geschichte ganz wunderbar und authentisch in genau die richtigen Worte gepackt. Ich mochte jeden Satz des Buches und habe mich beim Lesen unglaublich wohl gefühlt! Danke für dieses Erlebnis! Lest dieses Buch – lasst Euch nicht von der Thematik abschrecken, falls ihr glaubt, es wäre vielleicht zu schwermütig für diese verrückte Zeit. Das ist es nicht, eher im Gegenteil! LESEN- UNBEDINGT LESEN!

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Alex erhält mit 30 die Diagnose Magenkrebs - sein schlimmster Albtraum wird wahr. Als er sieben Jahre alt war, hat er seinen Vater elend an Magenkrebs sterben sehen. Das soll nicht sein Weg und vor allem nicht der seiner Freundin Lisa und seines besten Freundes Bene sein - Alex entscheidet sich, alle Therapiemöglichkeiten abzulehnen, seine letzten Monate auszukosten und seine „Löffelliste“ abzuarbeiten und sich dann zum Sterben in ein Hospiz zurückzuziehen. Doch dann kommt alles anders und Alex kehrt ins Leben zurück - aber wo ist dort jetzt sein Platz? Was tun in einem Leben, aus dem man sich so geregelt und umfassend wie möglich verabschiedet hat. Alex macht sich buchstäblich auf eine Reise zurück ins Leben und auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, worauf es im Leben ankommt, was wirklich wichtig ist. Fabian Neidhardt nimmt einen mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle: man weint, man leidet mit, man lacht, man ist wütend und man gewinnt alle Figuren so lieb, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Und man bleibt auch ein bisschen nachdenklich zurück, weil man sich fragt, was man selbst tun, wie man reagieren würde.

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Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ganz tief mitgefühlt habe ich und lege es allen ans Herz. Alex ist 30 Jahre, hat gerade mit seinem langjährigen Freund Bene seinen Traum vom eigenen Café wahr werden lassen und lebt mit Freundin Lisa glücklich zusammen. Und dann die Diagnose Magenkrebs, genau wie sein Vater, der starb, als er erst sieben war. Alex möchte die verbleibende Zeit mit seinen Freunden intensiv genießen, die wichtigen Dinge im Leben spüren und dann die letzte Zeit in einem Hospiz verbringen. Allein. Dort lernt er unterschiedliche Menschen kennen, die wie er dem Ende entgegen sehen. Und dann ändert sich plötzlich alles und Alex bekommt Zeit geschenkt. Dieses Thema hat Fabian Neidhardt auf ganz feinfühlige Art zu einer Geschichte gemacht, die man mit erlebt. Ich konnte die Entscheidung von Alex so gut nachvollziehen. Doch was ist wirklich wichtig? Was und wen braucht man auf seinem letzten Weg? Sehr gefühlvoll beschreibt der Autor die Tage mit den Menschen im Hospiz, jeder mit seiner eigenen und ganz besonderen Geschichte. Traurig war ich, sehr betroffen und dann ist es teilweise komisch und herzergreifend schön. Ein berührendes Buch über das Miteinander, das Leben, die Freundschaft und den Tod. Ein Buch, wie es für mich besser nicht sein konnte. Denn es ist schön, alles ändert sich und man legt es voller Lächeln zurück. Schon jetzt ein absolutes Highlight.

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Fabian Neidhardt - Immer noch wach zum Inhalt Alex ist gerade 30 geworden, hat mit seinem besten Freund ein Café eröffnet, plant die Zukunft mit seiner Freundin Lisa. Und jetzt muss er sterben. Die Diagnose verändert alles, und Alex trifft eine überraschende Entscheidung: Er will die verbleibende Zeit auskosten, sich dann verabschieden und in ein Hospiz gehen. Er schreibt eine Liste, steht vor der großen Frage, was wirklich wichtig ist, wenn die Lebenszeit abläuft. Mit wem möchte er seine letzten Tage verbringen? Was noch klären? Und was macht ihn eigentlich glücklich? Sein bester Freund Bene und seine Freundin Lisa sind zunächst gar nicht einverstanden mit Alex' Weg, möchten lieber bis zum Schluss beim ihm bleiben. Trotzdem versuchen sie, möglichst viele dieser kleinen Alltagsmomente mit ihm zu erleben, die plötzlich so kostbar sind – bis er sein Leben hinter sich lässt und sich auf den Weg macht an den Ort, an dem er sterben möchte. Meinung Tolle Geschichte mit wichtigem Thema sensibel, aber auch humorvoll Das Cover des Buches ist passend und sehr gut gelungen. Der Schreibstil des Autors ist gut; Orte und dieProtagonisten werden ausgezeichnet dargestellt. Ein berührendes Buch über das Miteinander, das Leben, die Freundschaft und den Tod. Man legt das Buch mit einem Lächeln aus der Hand. Absolut zu empfehlen

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sensibel erzählt Ein sensibel erzähltes Buch über einen 30jährigen Mann, der Magenkrebs hat. Es wird konsequent aus seiner Sicht geschildert und meiner Meinung gerade deswegen so wirkungsvoll. Fabian Neidhardt schreibt wirklich großartig und zeigt die Empfindungen seine Protagonisten Alex nachvollziehbar. Schon Alex Vater hatte Magenkrebs und starb daran. Daher verweigert sich Alex jeglicher Therapie und zeiht sich in ein Hospiz zurück. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicke auf Alex früheres Leben mit seinem Kumpel Bene, mit dem er gemeinsam ein Cafe in Stuttgart eröffnete und seiner Freundin Lisa. Die tiefen Beziehungen werden eindringlich gezeigt. Ich schätze den Stil von Fabian Neidhardt, der sich durch Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit und besonders eine hohe Dichtheit auszeichnet.

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Zu Tränen gerührt! Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen. Anders hätte ich es nicht aushalten können. War ich am Anfang noch verwirrt über die Sprunghaftigkeit in den einzelnen Kapiteln, so half mir genauso dieses Springen in der Zeit und in den Orten, die Intensität des Buches anzunehmen und mich wirklich berühren zu lassen. Dieses Buch ist so wunderbar geschrieben, so leicht und schwermütig gleichzeitig. so tragisch und trotzdem lebensbejahend. Die Figuren - die, wie das Nachwort berichtet - aus dem Leben gegriffen wurden, sind wunderbar beschrieben und jeder auf seine Art und Weise liebenswert. Ganz besonders finde ich, dass keine Wertung, kein Richtig-Falsch herauszulesen ist, sondern dass alle Facetten beleuchtet werden; dass es selbstverständlich und nachvollziehbar dargestellt ist, dass Dinge, die für einen Menschen richtig erscheinen, den anderen verletzen. Eine Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat, die mich nachdenklich macht und die ich gern teilen werde...

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Das ist das bewegendste Buch das ich seit langem gelesen habe. Auch nach 30 Jahren in der Altenpflege berührt es mich noch ungemein wie die Menschen mit ihrer Krankheit und dem Sterben umgehen. Ich habe selten so sehr geweint und doch auch lächeln müssen wie in diesem Buch. Alex ist 30 , hat gerade mit seinem besten Freund Bene und Lisa,seiner Traumfrau seinen Traum von einem kleinen Cafe wahr gemacht.Da haut es ihn plötzlichum und er bekommt die Diagnose Magenkrebs ,nur noch palliative Behandlung möglich .Seine Welt stürzt ein ,denn mit sieben Jahren verstarb sein Vater an Magenkrebs und so will er nicht dahin vegetieren sondern leben solange und so gut es noch geht bevor er sterben muss. Seine Mutter hatte den Tod ihrers Mannes nicht verkraftet und sich einige Jahre später erhängt und so blieben Axel nur Bene und Lisa . Er regelt seine Angelegenheiten,feiert eine Abschiedsparty und geht in ein Hospiz ,allein um seinen Freunden das schlimme Ende zu ersparen ,doch für Lisa und Bene bricht eine Welt zusammen weil er die letzet Zeit ,die ihm noch bleibt allein verbringen will,doch Alex ist unerbittlich und verschwindet aus dem Leben seiner Freunde. Im Hospiz lernt er andere menschen kennen ,die meist kurze Zeit später sterben und er beginnt eine Liste zu schreiben mit all den Wünschen ,die einige der Bewohner des Hospizes nicht mehr erfüllen konnte und mit Hilfe von Kasper,der schon lange im Hospiz ist lernt er seine Situation an zu nehmen. Als dann das Wunder geschieht und bei einer Routineuntersuchung klar wird das er kein Krebs hat sondern eine gutartige Geschwür hat ist Alex erst mal erschüttert ,besonders da er nun das Hospiz verlassen muss.Ohne Geld und ohne Unterkunft muss er sich neu sortieren .Sein Wunsch seine Freunde wieder zu sehen endet in einem Desaster ,denn Alex denkt Bene und Lisa wären ein Paar und Lisas Kind von Bene und er geht still und leise weg um seinen Freunden nicht noch mehr weh zu tun als er es so schon hatte .Kasper drängt ihn dann die Liste der uenrfüllten Wünsche ab zu arbeiten und gibt ihm seine Kreditkarte.Und so macht sich Alex auf die Reise ,die die Wünsche der inzwischen verstorbenen Hospizbewohner erfüllen soll. Doch es wird eine Reise zu sich selbst . Als Alex,der Kasper versprochen hat ihn aus dem Hospiz zu nehmen und mit ihm bis zu dessen Ende zusammen zuwohnen,mit einem Tourgide über den Wunsch einen 8000der zu besteigen sich plötzlich Bene gegenübersieht, sind beide erst mal fix und alle ,besonders Bene ist erstmal schockiert seine todgeglaubten Freund wieder zu sehen. doch mehr verrate ich nicht .Lest selbst und legt euch viele Taschentücher bereit denn es wird mega emotional

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Ein tolles Buch, mit einer sehr klaren Sprache und man fängt automatisch an zu überlegen: Was würdest du tun, in so einer Situation? Und schnell ist man bei der Frage nach dem Sinn es Lebens und der eigenen Endlichkeit.. Dies ist vom Autor durch seine Hauptfigur, so liebevoll und warmherzig, aber nie kitschig, beschrieben worden. Sehr lesenswert!

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Noch ein paar Wochen Glück Alex ist gerade 30 geworden, hat mit seinem besten Freund ein Café eröffnet, plant die Zukunft mit seiner Freundin Lisa. Und jetzt muss er sterben. Die Diagnose verändert alles, und Alex trifft eine überraschende Entscheidung: Er will die verbleibende Zeit auskosten, sich dann verabschieden und in ein Hospiz gehen. Er schreibt eine Liste, steht vor der großen Frage, was wirklich wichtig ist, wenn die Lebenszeit abläuft. Mit wem möchte er seine letzten Tage verbringen? Was noch klären? Und was macht ihn eigentlich glücklich? Sein bester Freund Bene und seine Freundin Lisa sind zunächst gar nicht einverstanden mit Alex’ Weg, möchten lieber bis zum Schluss beim ihm bleiben. Trotzdem versuchen sie, möglichst viele dieser kleinen Alltagsmomente mit ihm zu erleben, die plötzlich so kostbar sind – bis er sein Leben hinter sich lässt und sich auf den Weg macht an den Ort, an dem er sterben möchte. Das Licht vor dem Ende des Tunnels Im Hospiz bezieht Alex sein letztes Zimmer. Er knüpft Kontakte, lernt Menschen kennen, die den kleinen Rest ihres Lebens hier verbringen, und er knüpft Freundschaften; vor allem zu Kasper, jenem störrischen alten Mann, der so gerne noch einmal die Welt umsegelt hätte. Doch der Tod lässt auf sich warten; und dann überlegt das Schicksal es sich einmal mehr anders und schenkt Alex Lebenszeit. Aber wo anfangen, wenn man bereits abgeschlossen hat? Wenn man nicht einfach zurück kann ins alte Umfeld, weil man für die Menschen dort tot ist? Es ist der sterbenskranke und doch so lebendige Kasper, der Alex schließlich auf eine Idee bringt … Beglückende Momente in dunkeln Stunden Du wirst sie von der ersten Seite an ins Herz schließen, Alex und seine Lieblingsmenschen Bene und Lisa. Und du wirst mit ihnen fühlen bis ins Innerste; die Verzweiflung, die Liebe, die Wut und die Hoffnung. Fabian Neidhardts Debüt stellt dich vor große Fragen und große Trauer. Und es tröstet dich damit, dass es die kleinen Dinge sind, die am Ende wirklich bedeutsam sind. Und vielleicht auch gerade die, die dir selbstverständlich erscheinen: Wie dich deine Freundin weckt, wenn du schlecht träumst. Wie sie mit dir tanzt, auch wenn du bei der Verteilung des Rhythmusgefühls leer ausgegangen bist. Und wie dich dein bester Freund im Arm hält, wenn die Tränen kommen. In leiser, eindringlicher Sprache erzählt Fabian Neidhardt eine Geschichte von Liebe, Freundschaft und der Kraft des Zusammenhalts – tieftraurig, herzerwärmend schön und vor allem immer: Mut machend. Ein zutiefst berührendes Buch, welches mich sehr stark berührt hat und welches ich unbedingt weiter empfehlen möchte.

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