Blinder Galerist

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Erscheinungstermin 14.06.2019 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

»DIE BILDER, DIE IM KOPF ENTSTEHEN, SIND GENAUSO WICHTIG WIE DIE BILDER AN DER WAND.«

Johann König, einer der wichtigsten deutschen Galeristen, verliert als Kind durch einen Unfall fast vollständig seine Sehkraft. In seinem Buch beschreibt er, wie es ihm gelang, die Welt und die Kunst neu wahrzunehmen.

»DER POPSTAR UNTER DEN GALERISTEN«
FAZ


Andy Warhol, Isa Genzken, On Kawara, Rosemarie Trockel – von Kindheit an ist Johann König umgeben von großen Künstlern und ihrer Kunst. Mit zwanzig gründet er eine Galerie, obwohl er kaum etwas sieht.
Was bedeutet es, nicht sehen zu können und Galerist zu werden? Wie kann man sich Kunst erschließen, wenn man sich auf seine Augen nicht verlassen kann? Was ist Sehen überhaupt, wenn die Welt um einen herum verschwimmt? Als Kind bekommt Johann König von Gerhard Richter Indianerkassetten geschenkt. Sein Vater Kasper nimmt ihn mit in die Städelschule und nach New York in das Atelier von Jeff Koons. Ein tragischer Unfall mit zwölf Jahren wirft ihn komplett aus der Bahn. Am tiefsten Punkt erkennt er, dass Kunst seine Rettung ist. In einer Betonkirche aus den Sechzigern betreibt er heute eine der spektakulärsten Galerien Deutschlands.



»DIE BILDER, DIE IM KOPF ENTSTEHEN, SIND GENAUSO WICHTIG WIE DIE BILDER AN DER WAND.«

Johann König, einer der wichtigsten deutschen Galeristen, verliert als Kind durch einen Unfall fast vollständig...


Eine Anmerkung des Verlags

Aus technischen Gründen steht dieser Titel auf Netgalley nicht als Kindle-Version zur Verfügung.

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783549076422
PREIS 24,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Via Netgalley habe ich ein ebook des Buches von Johann König erhalten. Die Familie König ist ja in der Welt der Kunst bekannt. Johann König, Jahrgang 1981, ist Galerist, mittlerweile in Berlin ansässig und stark sehbehindert. Insofern ist der Titel des Buches "Blinder Galerist" nicht mehr ganz ok. Blind war Johann König, nach mehreren OPs hat er aber eine eingeschränkte Sehfähigkeit. Seine Galerie hat Johann König in der St.Agnes-Kirche in Berlin, eine Dependance in London. Im Buch schildert er sein Leben bis heute. Es sind seine Memoiren, recht früh. Aber das Buch ist eine Möglichkeit dem Galeristen als Menschen zu begegnen, ihn ein Stück seines Lebensweges zu begleiten. Der Lebensweg, der vorgezeichnet war in Richtung Kunst. Er ist der Sohn von Kasper König, den man kennt als Leiter der Städelschule in Frankfurt und der dann lange das Museum Ludwig in Köln geleitet hat. Die Mutter Edda Köchl-König ist Schauspielerin und Illustratorin. Gerhard Richter war Trauzeuge der Eltern. Der Onkel Walther König hat König Kunstbuchhandlung und Verlag. Johanns Bruder Leo hat eine Galerie in New York. Die Kunstszene gibt sich im Hause König die Klinke in die Hand. Im Buch erfährt man wie es zur Blindheit kam, wie Johann König gekämpft hat, um den Traum einer eigenen Galerie zu verwirklichen, warum alleine fliegen ihm Angst macht, wie er vor der Pleite stand und sich doch wieder ein grosser und bekannter Galerist wurde. Er lässt uns teilhaben den Jahren seit der Kindheit, an den Auf's uns Ab's seines Lebens, an Zweifeln und Höhepunkten des Lebens. Es ist kein Buch über Kunst, sondern ein Buch über den Menschen Johann König. #BlinderGalerist #NetGalleyDE

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Interessant fand ich zunächst den Titel "Blinder Galerist", für mich ein absoluter Widerspruch. Als ich in unserer Tageszeitung noch einen Artikel über Johann König entdeckte, war die Neugierde endgültig geweckt. Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Und es hat sich gelohnt. Zunächst einmal erfährt man sehr viel über Johann König, seine Familie, seinen Unfall, der ihn im Alter von 11 Jahren fast das Augenlicht kostete, sein Leben als nahezu blinder Jugendlicher und junger Erwachsener, seinen Entschluss trotz allem einen Beruf in der Kunstszene zu ergreifen, die wunderbare OP, die ihm zumindest einen kleinen Teil seiner Sehfähigkeit zurückgab, und den mühevollen Weg zum heutigen erfolgreichen Galeristen. Eine außergewöhnliche Biografie, kein literarisches Highlight, aber durchaus lesenswert. Was dem Buch noch einen zusätzliche Reiz verleiht, sind all die erwähnten Künstler und Kunstwerke. Meist suchte ich direkt bei der Lektüre im Internet nach ihnen. Dadurch erhielt ich einen spannenden Einblick in einen Teil der modernen Kunst. Selbst die Galerie Johann König ist außergewöhnlich, untergebracht in einer Kirche bzw einem Gemeindezentrum im Stil des Brutalismus. Ich werde sie bei meinem nächsten Besuch in Berlin mit Sicherheit aufsuchen. Ein spannendes Buch über einen interessanten Menschen in einem ungewöhnlichen Umfeld.

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Kurzweiliger Blick hinter die Kulissen des aufgeregten Kunstbetriebs, anhand eines aussergewöhnlichen Menschen. Teilweise zu detailliert, aber es gilt dabei zu bleiben und so wird es doch eine empfehlenswerte Lektüre.

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