Im Freibad

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Erscheinungstermin 31.05.2019 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Wer sein Leben ändern will, muss auch mal außerhalb der Bahnen schwimmen

Rosemary hat ihr ganzes Leben in Brixton verbracht. Jetzt ändert sich alles, was ihr vertraut ist. Die Bücherei, in der sie gearbeitet hat, schließt. Aus dem Gemüseladen ist eine hippe Bar geworden. Ihr geliebter Mann George ist gestorben. Und das Freibad, in dem sie seit über 60 Jahren jeden Morgen schwimmt, soll Eigentumswohnungen weichen.
Kate fühlt sich einsam in London. Als sie über Rosemarys Freibad für die Zeitung schreiben soll, öffnet sich ihr eine neue Welt. Kate zeigt sich nicht gerne im Badeanzug, aber mit Rosemarys Hilfe überwindet sie ihre Schüchternheit. Kate und Rosemary werden Freundinnen und beschließen, gemeinsam das Freibad zu retten. Denn der Pool ist mehr als ein Ort zum Schwimmen – er ist das Herz der Nachbarschaft.

„Mit diesen Frauen möchten wir befreundet sein.“ Grazia
„Diese Story stimmt fröhlich“ Bella
„Zwei Frauen retten ein Freibad und einander. Bewegend und doch voller Freude.“ The Guardian
„Eine außergewöhnliche Hymne auf Frauenfreundschaften und die Kraft des Zusammenhalts“. Stylist

Wer sein Leben ändern will, muss auch mal außerhalb der Bahnen schwimmen

Rosemary hat ihr ganzes Leben in Brixton verbracht. Jetzt ändert sich alles, was ihr vertraut ist. Die Bücherei, in der sie...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783548290416
PREIS 14,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein wunderbarer Roman über Freundschaft, Zusammenhalt, Liebe, Stärke! Libby Page beschreibt in ihrem Roman "Im Freibad" eine Situation, die leider wirklich so jederzeit passieren kann oder vielleicht auch schon passiert ist. Ein Freibad soll geschlossen werden, da es zu unrentabel geworden ist. Wir lernen Rosemary und Kate kennen. Die Eine, die mehr als ihr halbes Leben in diesem Freibad verbracht hat, die Andere, die sich vor dem wahren Leben versteckt und nun buchstäblich baden gehen muss! Sehr liebevoll und warmherzig ist dieser Roman geschrieben und ich habe ihn gerne gelesen!

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Ein wunderbar stilles, unaufgeregtes Buch, in dem lebensnahe Menschen das Herz des Lesers gewinnen. Wir können die Sorgen und Glücksmomente der Protagonisten ohne Probleme nachempfinden, denn es sind unsere Eigenen. Der Moment, wenn man eine scheinbar unüberwindbare Hürde nimmt, wenn man glaubt der einzige traurige Mensch auf der Welt zu sein. Wenn man einen kleinen Augenblick reinen Glücks erlebt, oder einen Menschen verliert, der einem alles bedeutet hat. All das steckt in den Einzelschicksalen rund um ein kleines Freibad.

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Ein Buch, das Spaß macht zu lesen. Auch alte Menschen haben Träume, Wünsche und den Willen etwas zu schaffen. Und das gelingt auf unterhaltsame Weise.

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Im englischen Brixton ist das örtliche Freibad von der Schließung bedroht. Eine Hotelkette will das Bad kaufen und das Schwimmbecken mit Beton verschließen, um darauf einen modernen exklusiven Tennisplatz für Reiche zu errichten. Die Ortsgemeinschaft lehnt sich gegen dieses Vorhaben auf. Allen voran die über 80-jährige Rosemary, die viele persönliche Erinnerungen an ihren verstorbenen Mann George mit dem Schwimmbad verbindet. Und auch die Journalistin Kate, die unter Panikattacken leidet und eigentlich Angst davor hat, in ein Freibad zu gehen, wird vom Enthusiasmus der Leute angesteckt und schlägt sich auf deren Seite. Gemeinsam wollen sie das Bad retten... Großartiger Wohlfühlroman mit unheimlich vielen liebenswerten Charakteren. Macht großen Spaß zu lesen. Gehört mit in die Kategorie: Lieblingsbuch.

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"Rosemary hat ihr ganzes Leben in Brixton verbracht. Jetzt ändert sich alles, was ihr vertraut ist. Die Bücherei, in der sie gearbeitet hat, schließt. Aus dem Gemüseladen ist eine hippe Bar geworden. Ihr geliebter Mann George ist gestorben. Und das Freibad, in dem sie seit über 60 Jahren jeden Morgen schwimmt, soll Eigentumswohnungen weichen. Kate fühlt sich einsam in London. Als sie über Rosemarys Freibad für die Zeitung schreiben soll, öffnet sich ihr eine neue Welt. Kate zeigt sich nicht gerne im Badeanzug, aber mit Rosemarys Hilfe überwindet sie ihre Schüchternheit. Kate und Rosemary werden Freundinnen und beschließen, gemeinsam das Freibad zu retten. Denn der Pool ist mehr als ein Ort zum Schwimmen – er ist das Herz der Nachbarschaft." Ein Buch über Einsamkeit, Liebe und die Fähigkeit der Menschen immer wieder aufzustehen. Mich hat vor allem Kate beeindruckt, die es schafft, ihre Dämonen zu besiegen.

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Ein Freibad kann mehr sein als ein Ort zum Schwimmen, es kann das Herz eines ganzen Viertels sein und ein Stück Heimat für die Bewohner. Eine aussergewöhnliche Familiengeschichte um die Rettung eines Schwimmbads. Humorvoll und herzerwärmend, unbedingt lesenswert

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Kate ist eine junge Londoner Frau, die in einer lokalen Zeitungsredaktion arbeitet und beauftragt wird, über die Schließung des Brockwell-Freibades zu schreiben (dieses Freibad gibt es wirklich, es befindet sich in South-London und wurde bereits 1937 eröffnet). Es soll einer schicken Wohnsiedlung mit Fitness-Center weichen. Kate lernt bei ihren Recherchen Rose kennen, die hier seit Jahrzehnten fast täglich schwimmt. Aus erstem Interesse entsteht bei Kate ein großes Protestgefühl. Was an der beginnenden Freundschaft mit Rosemary liegt, aber auch daran, dass sie hier weitere sehr gute Freunde findet. Auch ihre Lust zum journalistischen Schreiben wird neu entfacht. Dieses Buch zu lesen, hat mich glücklich gemacht, weil es mit all seinen Ups and Downs das pure Leben beschreibt. Es vermittelt die Freude am Schreiben, am Kämpfen für das, was wir lieben. Und außerdem bekam ich nach dem Lesen von "Freibad" direkt allergrößte Lust, auch mal wieder draußen zu schwimmen. Tolle Sommerlektüre.

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Im Freibad von Libby Page ist ein wunderschönes Leseabenteuer. Lassen Sie sich entführen in das wunderbare lebendige Brixton und lernen Sie zwei Damen kennen die für sich und ihre Ziele einstehen, auch wenn der Weg manchmal steinig ist. Mit Liebe zum Detail wird hier die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft erzählt. Es gibt stille traurige Momente aber auch viel zu lachen. Ein Buch das auch Stadtplaner und Architekten ins Auge fassen sollten, damit sie lernen warum es so wichtig ist neben dem Neuen Modernen auch Altes zu bewahren. Lassen Sie sich von Kate und Rosemary verzaubern und gehen Sie mal wieder mit offenen Augen durch Ihre Heimatstadt..

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Rosemary hat ihr ganzes Leben in Brixton verbracht. Jetzt ändert sich alles, was ihr vertraut ist. Die Bücherei, in der sie gearbeitet hat, schließt. Aus dem Gemüseladen ist eine hippe Bar geworden. Ihr geliebter Mann George ist gestorben. Und das Freibad, in dem sie seit über 60 Jahren jeden Morgen schwimmt, soll Eigentumswohnungen weichen. Kate fühlt sich einsam in London. Als sie über Rosemarys Freibad für die Zeitung schreiben soll, öffnet sich ihr eine neue Welt. Kate zeigt sich nicht gerne im Badeanzug, aber mit Rosemarys Hilfe überwindet sie ihre Schüchternheit. Kate und Rosemary werden Freundinnen und beschließen, gemeinsam das Freibad zu retten. Denn der Pool ist mehr als ein Ort zum Schwimmen er ist das Herz der Nachbarschaft. Eine aussergewöhnliche Hymne auf Frauenfreundschaften und die Kraft des Zusammenhalts. Beim Lesen kann man schmunzeln und lachen. Dabei doch ernst bleiben und nachdenken. Sehr lesenswert.

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Die Geschichte "Im Freibad" dreht sich nicht alleine darum, ein Freibad vor der Schließung zu retten. Es geht viel tiefgründiger, als man von dem Buchtitel erwarten würde. Im Buch entwickelt die Protagonistin Rosemary eine Freundschaft zu einer ihr bis dahin unbekannten Journalistin. Kate ist sich anfangs gar nicht bewusst, wie wertvoll dieser Kontakt für sie werden wird. Sehr anschaulich beschreibt die Autorin zum einen natürlich den Kampf um das Verhindern der Freibadschließung, aber auch welcher Zusammenhalt plötzlich zustande kommt, wenn viele für eine Sache kämpfen. Sehr berührende und emotionale Szenen findet man in dem Buch und Rosemary kann mit ihrer Lebenserfahrung sehr punkten. Sehr berührend sind die Rückblenden der Protagonistin, wie sie ihren Mann kennengelernt hat und wie das alles mit dem Schwimmbad zusammenhängt. Ich fand das Buch sehr berührend geschrieben, es ist unterhaltsam und es steckt viel wertvolles Material zum Nachdenken darin.

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Kate darf ihren ersten richtigen Artikel für den "Brixton Chronicles", dem örtlichen Lokalblättchen, schreiben. Darin soll es um die mögliche Schließung des Freibads von Brixton gehen. Zu diesem Zweck lernt Kate Rosemary - die älteste Schwimmerin des Freibads - kennen und merkt bald, dass es vielen Menschen um mehr geht, als nur um ein Becken voller Wasser. Aus einem kleinen Protest gegen die Schließung, entwickelt sich nach und nach etwas Großes, Bedeutsames. Ach du meine Güte, war das ein schönes Buch. Das wird definitiv eines meiner Lese.Highlights dieses Jahr werden... Mittelpunkt ist und bleibt das Freibad. Erzählt wird abwechselnd entweder aus Rosemarys, oder auch aus Kates Sicht. Dabei geht die Autorin nach und nach immer mehr in die Tiefe der jeweiligen Charaktere. So lernt man verstehen warum Rosemary so an das Freibad hängt, warum ihr das Schwimmen so wichtig ist. Dabei helfen Kapitel, die von Rosemarys Vergangenheit erzählen. Darin werden ihre glücklichsten, aber auch ihre schwierigsten Momente aufgezeigt. Bei Kate liegt die Sache etwas anders. Sie versteckt sich vor dem Leben. Jeder Tag ist für sie eine Herausforderung. Sie ist furchtbar einsam, schüchtern und die Angst sitzt ihr ständig im Nacken. Warum das so ist, wird ebenfalls in kleinen Rückblenden erklärt. Das Freibad wird schnell zu Kates Rettungsanker, ihrem Ruhepol, ihrem Lebensmittelpunkt. Er wird für Kate überlebenswichtig und so muss sie versuchen, das Freibad zu retten. Zwischendrin gibt es immer mal wieder Kapitel die von den Menschen erzählen, die das Freibad nutzen. Dann kommt man sich als Leser schon fast wie ein heimlicher Beobachter vor. Man ist nicht nur dabei, wenn diese Leute ihre Bahnen durch das Wasser ziehen, man lernt auch die Gründe kennen, warum sie versuchen dem Alltag ein wenig beim Schwimmen zu entkommen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schafft es immer wieder, die richtige Stimmung einzufangen. Man kann sich in die Figuren hineinversetzen, kann mit ihnen mitfühlen. Es gibt viele witzige Stellen, aber auch ebenso viele bedrückende, traurige Momente. Es geht um die großen Themen des Lebens: Darum, niemals aufzugeben. Aber auch darum, eigene Schwächen zuzugeben und das es kein Problem ist auch mal um Hilfe zu bitten. Es geht um Liebe und Freundschaft und um das Vertrauen in die eigene Stärke. Es geht darum, die eigenen Ängste zu überwinden und auch mal, über den eigenen Schatten zu springen. Ein wirklich schönes Buch...

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In Rosemarys Leben gibt es zwei ganz große Lieben: ihren Mann George und das Freibad vor ihrer Haustür. George ist ihre Jugendliebe und nach einer überaus glücklichen Ehe vor zwei Jahren verstorben. Seit über 60 Jahren geht Rosemary nun fast täglich Schwimmen, dabei fühlt sich die 86-jährige jung, dabei geht es ihr gut. Jetzt aber soll das Bad geschlossen und für Luxussportanlagen betoniert werden. Hier tritt Kate auf den Plan. Schüchtern, von Panikattacken geplagt, einsam in London, schreibt sie für ein Lokalblättchen Artikel über Haustiere und kleine Alltagsgeschichten. Nun also ein Bericht über das Freibad, das sie bisher noch nicht einmal wahrgenommen hatte. Rosemary ist nur zu einem Interview bereit, wenn Kate wenigstens einmal schwimmen geht. Das gefällt der wider Erwarten gut, eine Freundschaft entwickelt sich. Nicht nur zwischen den beiden Hauptfiguren, auch Rosemarys Freunde aus der Buchhandlung, vom Markt, aus dem Café werden zu mehr als guten Bekannten. Rosemarys Erinnerungen an ihr Leben mit George sind anrührend, liebevoll geschildert. Zwar ist sie alt, aber trotzdem engagiert, klebt Flyer zusammen, aktiviert Mitstreiter für ihren Kampf. Kate wächst über sich hinaus, findet Freunde und Bestätigung. Auch die anderen Figuren sind sympathisch, werden glaubhaft beschrieben. Alle möchten das Bad erhalten. Aber können sie es mit einem zahlungskräftigem Investor aufnehmen? Vorstellbar, dass man in diesem Stadtviertel gut leben kann. Libby Page schreibt mit viel Herzenswärme. Ihre Frauenfiguren wirken authentisch, ihre Sorgen, Probleme, ihre Erfahrungen sind überall anzutreffen. Ein Buch aus dem Ullstein-Verlag, dass dazu aufruft, aktiv zu werden und den Wert des Zusammenhaltes verdeutlicht.

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Dies ist eine ermutigende, sanfte Geschichte zum Wohlfühlen. Die Handlung ist vorhersehbar, doch lässt sie einen mitfiebern was die Rettung des Freibads anbelangt. Die Erzählweise hat eine beruhigende Art. Sehr still, unaufgeregt und klar, manchmal ein wenig langsam, aber im Ganzen einfach und zugänglich. Rosemarys Leben und Geschichten waren herzergreifend schön, so dass ich einige Male den Tränen nah war. Die Entwicklung ihrer Freundschaft zu Kate war wundervoll mitzuerleben, denn durch ihre Verbindung konnten beide für sich heilen und wieder zu sich finden. Das Gemeinschaftsgefühl der Nebencharaktere wurde großartig porträtiert. Sowohl die Einzelhändler mit ihren kleinen Geschäften als auch die Besucher des Freibads, die zwischendurch ohne Vorstellungen mühelos in die Geschichte eingeführt wurden, haben bestärkt wie wichtig und bedeutsam öffentliche Einrichtungen als Freizeitorte für die Gemeinde sind. Eine charmante und ergreifende Geschichte über Freundschaft, Hoffnung, neuen Anfängen und den kleinen Freuden am Leben.

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Seit Kate nach London gezogen ist, fühlt sie sich einsam. Ihre Studienkollegen haben sie eingeschüchtert, ihre Mitbewohner in der WG sieht sie kaum, weil sie sich außerhalb der Arbeit die meiste Zeit in ihrem Bett verkriecht, oft mit einem Glas Wein zu viel. Durch die Straßen läuft sie nur mit gesenktem Kopf, die Panik ständig im Schlepptau. Zu „echten“ Menschen hat sie kaum Kontakt. Geschichten sind ihre Freunde. „Möglicherweise ist es Frühling, aber Kate lebt unter einer Wolke. Sie folgt ihr auf Schritt und Tritt, und wie sehr sie ihr auch zu entkommen versucht, sie scheint sie nicht abhängen zu können.“ In der Redaktion des Lokalblattes Brixton Chronicle, in der sie nach dem Studium gelandet ist, schreibt sie über verschwundene Haustiere und Straßenbauarbeiten, also „die Artikel, die weiter hinten stehen, aber nicht ganz hinten, wo die Sportseiten sind. Die Artikel, die nicht gelesen werden.“ Doch ihr Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als der Chefredakteur Phil ihr den Auftrag gibt, über ein Freibad zu berichten, das geschlossen werden soll. Die Immobilienfirma Paradise Living möchte das Gelände kaufen und zu einem privaten Fitnessclub für die Bewohner ihrer Luxuswohnungen umwandeln, die in der Gegend aus dem Boden schießen. Zu Schwimmbädern hat Kate ein gespaltenes Verhältnis, aber sie nimmt den Auftrag an und trifft sich nicht nur mit dem Geschäftsführer, sondern auch mit Rosemary, der „treuesten Schwimmerin des Freibads.“ Rosemary ist 86, lebt schon immer in Brixton und ist mit dem Freibad aufgewachsen. Ihre schönsten Erinnerungen hängen daran. Es verbindet sie auf fast magische Weise mit ihrem geliebten, zwei Jahre zuvor verstorbenen Ehemann George. Sobald sie ins Becken taucht wird sie wieder jung, ihr Körper schwerelos und geschmeidig. Von ihrer Wohnung aus kann sie das Wasser glitzern sehen und auf ihrem Balkon flattert jeden Morgen der Badeanzug zum Trocknen. Sie erkennt auf den ersten Blick Kates Probleme und ist überzeugt, ihr einen Schubs in die richtige Richtung geben zu können. Deshalb stellt sie für die Zusammenarbeit eine Bedingung: „Ich gebe Ihnen das Interview, wenn Sie schwimmen gehen.“ Kate überwindet sich und beginnt, eine völlig neue Frau in sich zu entdecken. Gemeinsam mit Rosemary, deren Freunden und dem Fotografen Jay nimmt sie den Kampf gegen die Schließung auf. Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch bezaubert und mitten hinein nach Brixton versetzt. Märkte, Läden, Menschen und natürlich das Freibad: Alles wirkt so hinreißend lebendig, dass ich es sehen, hören, riechen und fühlen konnte. Rosemarys bunte Freundesschar kommt so sympathisch rüber, dass ich sie alle lieber heute als morgen kennenlernen würde. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Rosemary und Kate, die eine ganz besondere Freundschaft entwickeln und sich gegenseitig stützen, sondern eine offene und hilfsbereite Gesellschaft, die zusammenhält und füreinander einsteht. Jede und jeder kann seinen Teil zu einem gemeinsamen, guten Leben beitragen. Eine ganz zentrale Rolle spielt natürlich das Freibad: Es wird zum Symbol für Gleichheit, Freiheit und Gemeinschaftssinn der Menschen. Wer in seiner Badekleidung ins Wasser taucht, ist in einer anderen Sphäre, Träume können für eine Weile wahr werden, keiner steht über oder unter einem anderen. Und es gibt Kraft für das (Über-)Leben draußen. Der jungen Autorin Libby Page ist ein wunderbares Buch über Freundschaft und Solidarität gelungen, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Dazu trägt sicher auch die Übersetzung durch Silke Jellinghaus bei. Manchmal habe ich aber auch ganz bewusst beim Lesen Pausen eingelegt, um länger etwas davon zu haben und mich nicht so schnell von den Charakteren verabschieden zu müssen, die mir ans Herz gewachsen sind. „Im Freibad“ ist ein Wohlfühlbuch mit Tiefgang (und das nicht nur im Wasser), das ich wärmstens empfehlen möchte.

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Sommerroman, auch für Nichtschwimmer geeignet! Eine Freundschaft zweier Frauen, zwei Generationen. Schön.

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Viele schöne Stunden hat Rosemary Peterson im Freibad von Brixton verbracht. Fast 60 Jahre lang, war Rosemary ein gern gesehener Gast in dem Bad. Dort kennt sie viele Leute, und sie hat Freunde gefunden. Mit dem Bad, verbindet die 86 jährige auch viele Erinnerungen an ihren verstorbenen Mann George. Und nun soll das Bad einem Fitnessstudio weichen. Kate Matthews, Journalistin beim Brixton Chronicle, soll einen Artikel über das Bad und seine neue Bestimmung schreiben. Ausgerechnet Kate, die seit Jahren keinen Fuss mehr in ein Bad, geschweige denn ins Wasser gesetzt hat. Nach und nach erkennt sie, dass das Freibad für die Menschen in der Gegend, nicht nur Schwimmen bedeutet. Sondern auch ein Ort der Begegnung ist. So, wie für Rosemary! Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg in das Buch nicht leicht fiel. Es kam mir so vor, als lese ich viele kleine Kurzgeschichten, rund um das Freibad. Etliche Menschen, die regelmässig das Bad aufsuchen, werden skizziert und verlassen dann wieder die Bühne um anderen Platz zu machen. Diese Passagen können nur wenige Sätze, aber auch mehrere Seiten lang sein. Dadurch benötigte ich etliche Seiten, um in der Geschichte anzukommen. Und dann taucht Rosemary auf !!! Meiner Meinung nach, ist der Autorin mit dieser Figur ein ganz grosser Wurf gelungen. Die kämpferische, 86 jährige, die man kennen lernt, wandelt sich langsam und stetig zu einer Figur, die mit sehr viel Tiefe glänzt. Sie entwickelt sich laufend und wird immer "menschlicher". Immer wieder taucht man als Leser in die Vergangenheit ein, und man ist haunah dabei, als Rosemary ihren George kennen und lieben lernt. Häppchenweise wird diese Liebesgeschichte erzählt. Sehr viele Szenen haben mich tief im Herzen berührt, mich amüsiert und auch gefesselt. Nach und nach realisiert man, den grossen Verlust, den sie nach einem erfüllten Leben mit George einstecken musste. Und man begreift auch, weshalb das Freibad für Rosemary so wichtig ist. Doch Libby Page berührt auch sehr sensible Themen, die wir wohl alle kennen. Lieb gewordene Orte, die mit vielen Erinnerungen verbunden sind, müssen weichen. Aus Profitgier, aus Gedankenlosigkeit oder um zu modernisieren. Kate, die eigentlich nur ihren Job erledigen will, und sehr einsam ist, wird erst völlig überrumpelt von Rosemary. Schlussendlich entwickelt sich eine starke Freundschaft, zwischen der alten Frau und der 60 Jahre jüngeren Journalistin. Dieses Buch ist auch ein Lob an die Freundschaft. Der Altersunterschied, Aussehen und Lebensart egal ist. Mir wurde warm um das Herz. Der Schreibstil ist schnörkellos und auf den Punkt gebracht. Nie kitschig und stets voller Wärme. "Im Freibad" ist definitiv ein Buch, das noch eine Weile in mir nachklingen wird.

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"Im Freibad" ist ein liebenswerter Wohlfühlroman über eine ungleiche Freundschaft, über einen Reifeprozess, über Gentrifizierung und Kampf für den Erhalt kleiner Dinge gegen Kommerz und reines Gelddenken, Libby Pages Debütroman mag schlicht klingen, aber ihre Figuren wachsen dem Leser schnell ans Herz. Ein wenig ähnelt dieses Buch einem modernen Großstadtmärchen - wobei das Aschenbrödel in diesem Fall die junge Journalistin Kate ist, eine zutiefst verunsicherte und unter Panikattacken leidende junge Frau. Keine besonders günstigen Voraussetzungen zum Vorwärtskommen in einer Branche, die nicht dafür bekannt ist, ihre Leute in Watte zu packen und in der ein oft gnadenloser Konkurrenzkampf herrscht. In der Redaktion fallen für Kate denn auch nur die Art Artikel an, die eher als Textgarnitur um Werbeanzeigen benötigt werden und nicht gerade das berufliche Voirwärtskommen fördern. Bis sie auf einen eher unbeholfen gemachten Protestzettel stößt: Einwohner von Brixton wollen die geplante Schließung ihres Freibads nicht hinnehmen. Wo Generationen vor Kindern des Stadtteils schwimmen lernten, soll ein privates Fitnesscenter für die Bewohner exclusiver Eigentumswohnungen in einem neuen Apartmentblock entstehen. Als Kate nach den Organisatoren des Protestes sucht, lernt sie die 87 Jahre alte Witwe Rosemary kennen, die seit ihrer Kindheit im Zweiten Weltkrieg Dauerbesucherin des Freibads ist, ihr ganzes Leben im Viertel verbracht hat und für die "kleinen Leute" steht, die durch Gentrifizierung den Verlust des Vertrauten hinnehmen müssten. Rosemary wird, um beim Märchenvergleich zu bleiben, so etwas wie die gute Fee für Kate: Sie öffnet ihr den Blick für die Nachbarschaft, vernetzt sie mit Menschen, erzählt ihr ihre Geschichte aus dem Freibad, die auch die Geschichte einer großen Liebe ist. Rosemary überredet Kate, mit ihr schwimmen zu gehen, und was begann, um ein Interview zu bekommen, wird zu einem Wendepunkt in Kates Leben. Sie erregt nicht nur Aufmerksamkeit mit ihrem Artikel, sie beginnt zu leben, statt sich von ihren Ängsten und Unsicherheiten dominieren zu lassen. Sie entwickelt Selbstbewusstsein, findet etwas, wofür sich zu kämpfen lohnt, und sie findet neue Freunde. Das könnte leicht kitschig geraten, aber Libby schafft es weitgehend, Klischees zu vermeiden. Es ist schwer, Rosemary und Kate nicht zu mögen und auch die vielen kleinen Randfiguren sind liebenswert und zum Gernhaben. Ein Mutmachbuch mit bittersüßem Ende, bei dem keine Langeweile aufkommt.

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Was für ein traumhaftes Buch. Es ist eine besondere Geschichte über die Liebe, Angst und Wut. Eine Geschichte über die Freundschaft zwischen alt und jung..Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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Wie das Cover dieses Buches schon verspricht, handelt es sich um einen erfrischenden Sommerroman. Dieser dreht sich um die Rentnerin Rosemary und die Journalistin Kate. Beide lernen sich kennen, als Rosemarys geliebtes Freibad geschlossen werden und Kate darüber berichten soll. Schnell entwickelt sich eine Verbindung zwischen den beiden ganz unterschiedlichen Frauen und eine spannende Geschichte um die Erhaltung des Freibads beginnt. Der Sprachstil ist einfach und liest sich flüssig. Die bildhafte Sprache animiert direkt ins Nass zu hüpfen und ein paar Schwimmzüge zu absolvieren. Wenn kein Freibad Besuch ansteht, empfiehlt es sich, zum Lesen zumindest ein kühles Fußbad oder ein erfrischendes Getränk bereit zu halten. Als ich den Klappentext las, ging ich fest davon aus, dass mir das Buch gefallen würde. Aber auch, dass der Ausgang relativ vorhersehbar ist und es sich um ein Happy End handeln wird. Tatsächlich schafft es die Autorin eine hohe Spannung aufzubauen. Ob das Freibad zu retten ist oder nicht, bleibt fast bis zum Schluss unklar. Das hat mich überrascht und gefesselt. So viele unerwartete Wendungen hätte ich diesem Roman nicht zugetraut. Ob Sie ein glückliches oder trauriges Ende erwartet, wird natürlich von mir nicht verraten. Die Protagonistinnen sind sehr einfühlsam beschrieben. Mir gefiel, dass die Autorin sich zu Anfang die Zeit nimmt, einzelne Schwimmbadbesucher vorzustellen. So bekommt man ein intensives Bild der Gemeinschaft rund um Rosemary und Kate und wofür die beiden kämpfen.  Dieses Buch sollte diesen Sommer auf keinem sonnigen Plätzchen fehlen! Von mir bekommt die leichte Sommerlektüre eine Leseempfehlung.

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Eine sehr schöne Geschichte! Mir hat diese Geschichte ausgesprochen gut gefallen, bei der es um eine wunderbare Freundschaft geht. Ich habe die 86-jährige Rosemary kennengelernt, eine wundervolle und ganz bezaubernde Frau. Sie geht jeden Morgen ins Freibad, das genau gegenüber ihrer Wohnung liegt, um dort ihre Bahnen zu schwimmen. Rosemary liebt diesen Ort abgöttisch, schon als Kind hat sie nämlich genau dieses Freibad besucht und auch hier hat sie ihren über alles geliebten Ehemann George kennengelernt, der aber leider nun verstorben ist. Auch trifft sie sich regelmäßig mit ihrer alten Freundin Hope dort, doch nun soll dieser magische Ort geschlossen werden, den sie seit 60 Jahren als ihr zweites Zuhause betrachtet. Rosemary ist darüber total verzweifelt und kann es gar nicht fassen und sie weiß nicht was sie tun soll, um dies zu verhindern. Aber dann eines Morgens lernt sie dort Kate kennen, eine Journalistin, die über die Schließung des Freibads einen Artikel schreiben soll und von diesem Tag an, ändert sich so einiges für Rosemary. Obwohl die beiden Frauen sehr unterschiedlich sind, vertrauen sie aufeinander und es entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Sie kämpfen gemeinsam für den Erhalt des Schwimmbads und bekommen dabei die Unterstützung vieler wunderbarer Menschen. Ich fand es so toll zu lesen, wie all diese Menschen dann zusammenhalten und auch wie sehr sie sich gegenseitig schätzen. Auch die Rückblenden aus dem Leben von Rosemary und George waren herrlich zu lesen und für mich eine ganz besondere Liebesgeschichte, die mich doch sehr berührt hat und bei der ich so einiges über Rosemarys Verbundenheit mit dem Freibad erfahren habe. Eine locker und und leichte Lektüre, die mir schöne Lesestunden beschert hat. Danke an den Verlag und auch an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

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Als ich den Klappentext las und das schöne Cover sah, dachte ich mir das ich das Buch lesen sollte. Ich dachte es wäre ein schönes kurzweiliges Buch, passend zum Sommer. Aber ganz so war es nicht. Dieses Buch war eine richtige Überraschung für mich. Es hat so viel Gefühl und Tiefgang, ich bin überwältigt. Die Geschichte von Rosemary und ihrem Leben als sie jung war ging ans Herz. Es machte mich glücklich und traurig zugleich. Immer wieder darf der Leser in Rosemarys Erinnerungen eintauchen und erfahren wer sie, war als sie jung war. Kate selbst ist auch an einem schwierigen weg in ihrem Leben, sie ist zurückhaltend und voller Selbstzweifel… Kate lernt Rosemary bei Ihrem Interview über das Freibad kennen. Sie möchte über das Bad berichten, doch was mit einer einfachen Geschichte beginnt wird ein Herzensprojekt, für Rosemary und auch für Kate. Gemeinsam möchten beide für das Freibad kämpfen und bekommen Unterstützung. Die zwei Frauen, werden richtige Freundinnen und retten nicht nur das Freibad. Rosemary hilft Kate dabei, ihre Ängste zu überwinden und zu sich selbst zu stehen. Ich fand es großartig, wie die einzelnen Schwimmbad Besucher erzählten, was das Bad für sie bedeutet und warum. Im normalen Alltag, läuft immer jeder gehetzt an den anderen Menschen vorbei, ohne sich auch nur einmal über sie Gedanken zu machen. Hier wird einem mal wieder bewusst wie oberflächlich alles ist und dass jeder Mensch seine Geschichte mit sich herumträgt. Immer wieder schaffte es das Buch, das mir eine Träne die Wange runter lief und am ende strömten sie nur so aus meinen Augen. Diese Geschichte ging, ohne dass sie viel Schnick schnack mitbringt, mitten ins Herz. Das Buch hat mich mitgerissen und umgehauen.

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Die Geschichte klingt bedeutungslos – was bedeutet das schon, wenn ein Freibad schließt, dass es nicht rentabel ist, klingt nachvollziehbar und man geht dann eben in ein anderes Bad – vielleicht ein Hallenbad, was sowieso viel sinnvoller erscheint in einem Land, in dem es ständig regnet (England). Und ich hätte von mir aus vielleicht nicht zu der Geschichte gegriffen. Aber bereits nach den ersten Seiten wusste ich, dass ich es da mit einem kleinen Schatz zu tun hatte. Libby Page ist eine noch sehr junge Autorin und hat mit ihrem Erstling unter Beweis gestellt, dass sie’s absolut drauf hat. In wunderschönen Bildern beschwört sie Stimmungen herauf, reißt die Leser*innen mit in die Geschichte dieser beiden so unterschiedlichen Frauen, rührt zu Tränen und zum Schmunzeln. Beeindruckt hat mich, wie sie es geschafft hat, die besondere Atmosphäre in Brixton heraufzubeschwören, dieses Miteinander, das in einer Großstadt so gar nicht erwartet wird, aber besonders die beiden Protagonisten, Kate und Rosmary haben mich total überzeugt. Kate, die von ihren Ängsten geschüttelt wird und ihnen sich im Laufe der Geschichte immer mehr stellt und sie damit besieht und Rosmary, die so viel Lebensweisheit in sich hat, so viel Liebe für ihren Mann, der zwei Jahre vor der Geschichte verstorben ist und die sich in so vielen liebevollen Details äußert. Fazit „Im Freibad“ ist viel mehr als nur die Geschichte eines Freibades. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich selbst findet und einer alten Frau, die um ihre Liebe kämpft, die Geschichte eines ganzen Stadtteils, einer jungen Liebe, die Geschichte einer Frau, die sich ihren Panikattacken stellt und vieles mehr. In einem Satz: Es ist eine wunderbare Geschichte!

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Ein rundherum wunderschönes Buch. Eine tolle Geschichte, wundervolle vielschichtige Personen und ein guter Stil. Unbedingt empfehlenswert!

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Ein schönes Buch über Freundschaft unabhängig vom Alter und darüber, wie wichtig es sein kann für Dinge zu kämpfen.

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Kate arbeitet bei einem kleinen Lokalblatt. Sie ist für die alltägliche Berichterstattung zuständig und sowohl ihre Themen als auch die Journalistin selbst fallen in die Rubrik „unauffällig“. Als das Freibad geschlossen werden soll, ahnt Kate zunächst nicht, dass dies ihren beruflichen Alltag auf den Kopf stellen – es winkt ihre erste große Story – und ihr Leben umkrempeln wird. Der Auslöser hierfür ist Rosemary, und die ist das genaue Gegenteil von Kate. Rosemary ist alt, Kate jung. Rosemary hat den Großteil ihres Lebens hinter, Kate vor sich. Rosemary hat viele, viele Höhen und Tiefen erlebt, und die haben sie stärker gemacht. Das Wenige, das Kate bisher erlebt hat, schwächt sie eher. Rosemary weiß, was sie will, Kate nicht. Rosemary hat schon vor vielen Jahrzehnten ihren Platz im Leben gefunden, Kate irrt umher wie ein Blatt im Wind. Rosemary weiß, wie man kämpft, für Kate ist kämpfen ein Fremdwort. Aber Kate ist eine gute Schülerin und Rosemary eine wunderbare Lehrerin. Die beiden Frauen lernen sich kennen, als Kate für ihre Zeitung ein Porträt über die alte Dame erstellen soll. So leicht macht Rosemary es ihr nicht, denn sie möchte nicht nur, dass die junge Frau ihre Worte abdruckt, sie möchte vor allem, dass Kate diese Worte versteht und weiß, was sie fühlt. Schon von Kindesbeinen an macht Rosemary das Schwimmen glücklich. Sie verbindet so viele schöne Ereignisse, Freundschaften und Lebensinhalte mit diesem magischen Ort. Daher möchte sie, dass Kate dieses Gefühl zumindest ansatzweise selbst verspürt und macht einen Deal mit der Journalistin: Sie soll im Freibad schwimmen gehen, dann stünde Rosemary ihr für ein Interview zur Verfügung. Das ist für Kate gar nicht so leicht, wie es sich anhört, denn es kostet sie eine große Überwindung, sich in das Getummel der vielen Menschen zu stürzen. Da sie aber einen guten Job machen will, stellt sie sich der Herausforderung und überrascht sich selbst positiv damit. Sie hat ihr Unbehagen überwunden – und das Schwimmen macht ihr tatsächlich Spaß! Als Sahnehäubchen bekommt sie ihr Interview mit Rosie, darüber hinaus freunden sich die beiden Frauen, so unterschiedlich sie auch sind, an. Je öfter Kate schwimmt, umso mehr spürt sie die Wichtigkeit des Freibads und ihr Kampfeswille erwacht. Die Frauen versuchen gemeinsam mit ein paar Freunden das Unmögliche, sie wollen diesen Platz der Erholung, diesen wunderbaren Ort, retten. Dazu ist ihnen fast jedes Mittel recht und sie laufen zu höchster kreativer Form auf. Diese Geschichte fußt auf einer leider gar nicht so ungewöhnlichen Situation. Immer mehr Bäder fallen dem Rotstift zum Opfer und fast nie gibt es einen Plan B, um ihren Bestand zu sichern. Die Handlung rund um Rosie und Kate ist fiktiv und stellenweise ziemlich idealistisch umgesetzt. In der Realität würde eine Rettung so vermutlich nicht funktionieren, aber darum geht es nicht. Mir gefallen die Interpretation des Ortes und die Aussage des Buches sehr. Das Freibad steht nicht für einen Ort, an dem einem der letzte Schrei und neueste Schnickschnack geboten werden. Es ist kein Platz, den man erlebt haben muss, um mitreden zu können. Dieser Roman widersteht dem häufig beliebten „hyper hyper“ und bricht eine Lanze für die Langsamkeit, Tradition, für die Werte, die uns wichtig sein sollten. Rosemary hängt an dem Freibad, sie wertschätzt es sehr. Ihr ist nicht wichtig, dort einem Trend hinterherzulaufen, sondern Erinnerungen zu sammeln, zu konservieren, einen Teil ihres Lebens damit zu verknüpfen. Ich finde das sehr schön und bin in der heutigen, schnelllebigen Zeit oft entsetzt darüber, wie schnell Dinge über den Haufen geworfen werden, wie schnell Ideen – weil zu Beginn nicht lukrativ oder umsatzstark genug – schon begraben werden, bevor sie sich überhaupt richtig entfalten konnten. Daher habe ich den Kampf um den Erhalt des Freibads sehr intensiv erlebt und bis zum Schluss auf einen Erfolg für diese liebenswerten, warmherzigen Menschen gehofft. Kümmere dich um das was, was dir am Herzen liegt. Sei laut, reiße andere mit! Und finde zunächst heraus, woran dein Herz hängt, denn das wissen heutzutage viele Menschen in unserer materialistisch veranlagten Gesellschaft leider nicht mehr. Ein zum Heulen traumschöner Roman, der eine Lanze für die wahren Werte im Leben bricht.

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"Im Freibad" ist für mich dieses Jahr eins der Highlights des Sommers! Obwohl ich Schwimmen als Sportart gar nicht gerne mag, hat sich beim Lesen des Buches immer wieder der Gedanke eingeschlichen, selbst mal wieder das Schwimmbad zu besuchen! Was ein solcher Ort alles für Geschichten zu erzählen hat! Wie viele Einzelschicksale durch den puren Akt des Schwimmens miteinander verbunden sind! Eines meiner Lieblingsbücher, bei dem ich die perfekte Filmszene im Kopf hatte, als die nach der letzten Seite das Buch schloss!

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Was für ein wundervolles Buch, das einen sofort mitreißt. Das Schwimmbad um das es geht hat viele Geschichten zu erzählen. Die Personen in dem Buch kommen so lebendig rüber. Und wenn man das Buch wie ich im Sommer liest, dann möchte man gleich ins Freibad gehen und ein paar Runden schwimmen.

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Ihr ganzes Leben hat Rosemary in Brixton verbracht. Dass das örtliche Freibad wegen finanzieller Schwierigkeiten geschlossen und stattdessen Luxuswohnungen errichtet werden sollen, trifft Rosemary sehr. Als Rosemary die junge Journalistin Kate kennenlernt, treten die beiden Frauen gemeinsam an, den Fortbestand des Freibades zu sichern. „Im Freibad“ ist ein absoluter Sommerroman. Schon das frische Cover lädt herzlichst ein, sich auf dieses Buch ein zulassen. Libby Page erzählt eine wohltuende Geschichte über die Freundschaft zweier sehr unterschiedlicher Frauen. Vor allem die 86-jährige Rosemary habe ich sehr schnell ins Herz schließen können. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, Rosemary auf ihren alltäglichen Wegen begleiten zu dürfen. Ihre liebevollen Erinnerungen an George, ihren verstorbenen Ehemann, aber auch ihre Entschlossenheit, an das Gute zu glauben, machen sie zu einem ganz besonderen Charakter. »In Brixton haben wir ein Schwimmbad«, sagt sie. »Und ich gehe dort seit achtzig Jahren schwimmen. Das Freibad ist mein Zuhause. Aber nicht nur meins, es bedeutet dem gesamten Viertel so viel.« Und es ist auch das ganze Viertel, das sich mit Rosemary und Kate gegen Paradise Living und die Stadtverwaltung stellt. Ein sehr feines Buch über Freundschaft, Zusammenhalt und Veränderung!

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Rettet unser Freibad! Kate ist Journalistin und hat den Auftrag, Rosemary zu interviewen. Das Freibad in Brixton soll dem Neubau einer Wohnanlage mit exklusivem Fitnessclub weichen und Rosemary hat ein paar Flugblätter verteilt. Die betagte Dame schwimmt seit ihrer Kindheit nahezu täglich ein paar Bahnen. Selbst im Krieg ist sie in ihrer Heimat geblieben und ließ es sich nicht nehmen, nach ihrem Lieblingsplatz zu sehen. Sie verspricht Kate, das Interview zu geben, wenn diese ebenfalls ins Wasser kommt. Kate hat von ihrer älteren Schwestern das Schwimmen gelernt, fühlt sich aber im Wasser unwohl. Um den Bericht für die Zeitung schreiben zu können, überwindet sie ihre Angst und steigt ins Wasser. Libby Page überrascht in ihrem Romandebüt mit einer berührenden Geschichte über Freundschaft und sich für andere stark machen kombiniert mit dem modernen Alltag einer Großstadt. Hinzu kommt die Homage an alle gepflegten alten Freibäder, die täglich von den Schwimmern aufgesucht werden. Der Altersunterschied zwischen Kate und Rosemary beträgt 60 Jahre. Im Verlauf der Handlung stellen sie fest, dass sie sich viel zu sagen haben. Kate hat gerade eine enttäuschende Beziehung hinter sich gebracht und Rosemary vermisst ihren George auch nach Jahren noch wie am ersten Tag. Mit ihm hat sie wunderschöne Momente im Lido verbracht. Wenn es jetzt geschlossen wird, löscht sie einen Teil dieser Erinnerung aus. Ihre Lebensgeschichte fließt wie nebenbei ein und bringt eine vergangene Zeit näher. In vielen Städten wurden in der Vergangenheit Bäder wie das in Brixton geschlossen. Meist waren es Kostengründe oder Modernisierungswünsche einzelner. Die Orte des Zusammenfindens wurden plötzlich exklusiv und nur noch einer handverlesenen Gruppe zugänglich. Das soll auch mit dem Lido geschehen. Statt in nächster Nähe ein Freibad zu haben, sollen nur noch Anwohner des Neubaus Zutritt haben. Kate recherchiert für ihren Artikel und zeichnet ein wundervolles Abbild des Bades. Ganz nebenbei kommt sie dem attraktiven Fotografen näher. Für Kate ändert sich das Leben in kleinen Schritten zum Besseren. Aus diesem Gefühl heraus setzt sie sich für die Erhaltung des Freibades ein. Sie nutzt ihre Position, um andere darauf aufmerksam zu machen, was sie verlieren würden. Die Autorin zeigt auf, was Zusammenhalt und eine starke Gemeinschaft bewirken können. Sie setzt dabei einen einnehmenden Erzählstil ein, der große Sympathien für die Figuren entwickeln lässt. Der Roman ist so erfrischend wie das kühle Wasser des Freibads. Er stellt seine Figuren lebendig dar und man ist versucht, selber für die Erhaltung des Bades einzutreten. Wichtige Aspekte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Zufriedenheit werden herausgestellt. Vom Titel her passt es optimal in den Sommer, aber man hat sicher auch im Winter damit Lesespaß.

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Während Rosemary ein alte, selbstbewusste Dame ist, die sehr unter dem Tod ihres geliebten Ehemannes George leidet und den Leser immer wieder in Rückblenden, den Beginn und die vielen Jahrzehnte ihrer Ehe bzw ihres Lebens (natürlich u.a. auch im Freibad) erläutert, wirkt die unsichere und von Panikattacken getriebene Kate im großen London recht verloren. Kate arbeitet als Journalistin bei einem Lokalblatt und berichtet meistens über vermisste Haustiere oder andere Banalitäten, ein Privat- und Liebesleben findet bei ihr nicht statt. Durch die drohende Schließung des Freibads, über das Kate in der Lokalzeitung berichteten soll, lernen die beiden Frauen sich kennen - Rosemary hat ein feines Gespür für Kates Psyche und ihre Ängste und macht das einzig logische in diesem Moment: sie animiert Kate dazu, sich im Freibad einfach mal den Stress und Frust vom Leib zu schwimmen und sich so die Wichtigkeit des Freibads für die Menschen, die dort leben, bewusst zu machen. Nach anfänglichen Zweifeln, die Kates ständige Begleiter sind, empfindet diese das Freibad immer mehr als Ruhepol und baut ihre Bekanntschaft mit Rosemary in eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft aus. Gemeinsam macht sich das ungleiche Duo daran, das Freibad retten zu wollen - Kate berichtet im Lokalblatt, während Rosemary an anderer Stelle versucht, diverse Mitstreiter für ihr Projekt zu gewinnen, denn der Gegner erweist sich als geldgieriger Investor, dem die Interessen der Nachbarschaft ziemlich egal sind, solange der Profit stimmt. Kann das Frauen-Duo die Schließung abwenden oder kommt am Ende doch alles ganz anders...? Eigentlich lese ich keine oder kaum sogenannte "Frauenromane", denn Herzschmerz, die große Liebe und weibliche Problemkrämerei ist nicht so mein Genre. Aber, wie der Zufall es manchmal so will, bin ich an ein Exemplar "Im Freibad" von Libby Page gekommen und habe mich ohne große Erwartungen an die Geschichte von Rosemary und Kate herangetraut. ;-) Und, ich freue mich wirklich, die Entwicklung der beiden Frauen und ihrer Freundschaft beigewohnt zu haben. Libby Page versteht es wirklich gut, dem Leser die Gefühlswelten der beiden, die sich schon durch ihren Altersunterschied stark unterscheiden, näher zu bringen, ohne dabei kitschig oder schnulzig zu sein. Sie lässt einen tief in die menschliche Seele und deren Bedürfnisse blicken, ohne die Protagonisten dabei bloßzustellen oder schwach wirken zu lassen. Nichts wirkt überladen, aber auch nicht oberflächlich - die tiefe Liebe Rosemarys zu ihrem Mann George und dessen Verlust fasst die Autorin in sehr berührende Worte, man trauert mit der alten Dame und kommt unweigerlich selbst ins grübeln, was der Tod eines geliebten Menschen in einem für eine Leere zurücklässt. Auch die Darstellung Rosemarys als Person und ihres gealterten Körpers lässt einen immer mal wieder an sein eigenes Umfeld denken, respektvoll schildert die Autorin die Macken, die das Alter so mit sich bringen kann. Aber auch die junge Kate macht im laufe der Geschichte die ein oder andere positive Veränderung durch, bekämpft mit Hilfe von Rosemary ihre Dämonen, schließt Freundschaften, vertieft den Kontakt zu ihrer Familie und findet am Ende sogar noch was für´s Herz. Alles in allem ein schöner Roman, der berührt und einen indirekt dazu auffordert, mal über den eigenen Tellerrand zu gucken, sich ruhig auf was Unbekanntes einzulassen und mit den schönen Dingen des Lebens zu befassen. Trotzdem liest sich das Buch sehr angenehm und eignet sich bestimmt auch klasse als Urlaubslektüre am Strand oder an einem anderen schönen Ort, vielleicht im nächsten Freibad? ;-)

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Meine Meinung zum Buch: Die Geschichte beginnt sehr zaghaft und annähernd, gleich wie die Freundschaft zwischen Kate und Rosemary und wird dann immer intensiver und tiefgründiger. Mir gefällt der Erzählstil sehr, auch die liebevollen Rückblenden, in denen sich Rosemary an ihren verstorbenen Mann George erinnert und an die Zeit mit ihm. Durch Rosemarys Erinnerungen wird auch deutlich, wie viel ihr das Freibad bedeutet und wie schöne Zeiten sie damit in Verbindung bringt. Sogar ihren Hochzeitsantrag hat ihr George in Badehose gemacht. Sehr schön zu sehen ist auch die Entwicklung, die Kate durch den positiven Einfluss von Rosemary und durch die gemeinsame Herausforderung, das Schwimmbad vor der Schließung zu retten, vollzieht. Zu Beginn war Kate ständig alleine, hatte keine sozialen Kontakte, litt häufig an Heimweh und Panikattacken und mit der Zeit wurde sie viel fröhlicher und energischer und selbstbewusster und das strahlt sie auch auf ihre Mitmenschen aus. Zeitgleich ist auch der Kontakt zu ihrer Schwester, trotz der räumlichen Distanz, wieder viel intensiver und inniger geworden und beruflich hat sie mit ihren Artikeln über die Rettung des Freibades einen Aufschwung gemacht. Es war wirklich schön zu lesen, wie gut sich Rosemary und Kate ergänzt haben und ich hätte gerne noch weiter gelesen und erfahren, wie es Kate z.B. ein Jahr danach geht und wo sie in ihrem Leben steht. Mein Fazit: Das Buch macht richtig Lust auf einen Schwimmbadbesuch und die Message ist ganz klar, dass es sich lohnt für eine Sache zu kämpfen, die einem wichtig ist, auch wenn die Aussichtschancen noch so gering erscheinen.

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Eine junge Reporterin. Eine alte Frau. Und ein Freibad. Mehr braucht Libby Page nicht, um eine herzzerreißend schöne Geschichte über das Leben zu erzählen. Ich hätte nie gedacht, dass mich dieses Buch so berühren würde, doch bereits auf den ersten Seiten war ich vom Schreibstil der Autorin verzaubert. Sie schreibt so lebensnah und echt, dass man nach kürzester Zeit das Gefühl hat, sich in der Welt um das Freibad herum zuhause zu fühlen und mit den Figuren des Buches befreundet zu sein. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch - und das, obwohl hier nicht nur schöne Sachen passieren. Aber durch die lebensbejahende Message, dass man niemals aufgeben darf und immer an sich glauben muss, wird man nie herunter gezogen. Die Freundschaft zwischen Rosemary und Kate mag auf den ersten Blick ungewöhnlich wirken, ist zwischen ihnen ein gewaltiger Altersunterschied, aber sie nehmen nicht nur vom anderen, sondern geben sich gegenseitig etwas: Mut, Selbstvertrauen, Liebe. Ich denke, dass jeder etwas aus dieser Geschichte für sich selbst mitnehmen kann. Für mich ist es schon jetzt das beste Buch des Sommers.

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Eine nette Geschichte über eine wunderbare Freundschaft und die ungeahnte Kraft, die in uns allen steckt. Ich empfehle das Buch gerne für Leserinnen, die leichte Kost bevorzugen.

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Über Freundschaft und Nachbarschaft Seit über 80 Jahren gehört Rosemary zu den Dauerbesuchern des Brockwell-Freibades im Londoner Stadtteil Brixton. Nun soll es geschlossen werden. Genauso wie bereits vor einiger Zeit die Bibliothek des Stadtteils. Rosemary möchte die Schließung verhindern. Die Journalistin Kate soll über ihre Kampagne für das Freibad in ihrer Zeitung berichten. Zwischen den beiden entsteht allmählich eine Freundschaft. Die werden sie auch brauchen, denn es sieht schlecht aus für das Freibad… Wie gut eine Nachbarschaft funktionieren kann, zeigt die Autorin Libby Page anhand ihrer Geschichte über das von der Schließung bedrohte Freibad. Denn Rosemary und Kate gelingt es, viele Mitstreiter zu finden. Parallel dazu entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Frauen, was ihnen hilft, mit ihrer derzeitigen Situation umzugehen. Und es beginnt auch eine zarte Liebesgeschichte, Kates Leben wird sich für immer verändern. Ausschnitte aus Rosemarys Leben und ihren gemeinsamen Jahren mit ihrem verstorbenen Mann George ergänzen die Geschichte. Die verschiedenen Handlungsfäden verflechten sich gut miteinander und ergeben eine Geschichte, die durchaus möglich wäre. Auch wenn sie letztendlich ein bisschen märchenhaft klingt. Selbst wenn manche Passagen etwas kürzer hätten geraten können, ist insgesamt ein Buch aus dieser Geschichte geworden, das von Anfang bis Ende Mut macht, auch für das scheinbar Unerreichbare zu kämpfen. Viele der angeschnittenen Themen spiegeln das Leben in Großstädten, von der Einsamkeit, mit der Kate zu kämpfen hat, bis hin zu der Funktion des Freibades für einen gesamten Stadtteil. Für die spannenden Lesestunden mit dieser Geschichte vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen.

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Ja dieses Buch ist zurecht in aller Munde, ein hinreißender Roman über eine Freundschaft und die Liebe zu einem Freibad, das nicht nur ein Freibad ist- hier stecken Erinnerungen von soooo vielen Menschen drin. Ein toller Roman, mit richtig sympathischen Protagonisten und einer Handlung die mitfiebern lässt. Für mich ein Lesehighlight.

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Diese im wahrsten Sinn erfrischende Geschichte (man spürt das kalte Wasser im Becken regelrecht) ist beste Sommerunterhaltung für alle, ein Loblied auf Freundschaft und Gemeinsinn! Klare Empfehlung!

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Eine Geschichte die mir gefallen hat, weil die Hauptperson Kate sich entwickelt hat. Von einer Frau die in sich gekehrt ist, blüht durch die eine Frau und ihre neue Aufgabe auf. Eine liebenswerte Geschichte über Freundschaft, was das Schwimmen bedeuten kann & Liebe.

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Bezaubernd und fesselnd! Ich habe diesen Roman mit Begeisterung gelesen. Hier geht es um den Erhalt von Werten, von einem Zuhause, das Menschen wichtig ist, von bedrohten Lebensräumen und von tiefer Freundschaft! Wunderbar!

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Rosemary hat ihr ganzes Leben in Brixton verbracht. Jetzt ändert sich alles, was ihr vertraut ist. Die Bücherei, in der sie gearbeitet hat, schließt. Aus dem Gemüseladen ist eine hippe Bar geworden. Ihr geliebter Mann George ist gestorben. Und das Freibad, in dem sie seit über 60 Jahren jeden Morgen schwimmt, soll Eigentumswohnungen weichen. Währenddessen fühlt sich Journalistin Kate einsam in London. Als sie über Rosemarys Freibad für die Zeitung schreiben soll, öffnet sich ihr eine neue Welt. Kate zeigt sich nicht gerne im Badeanzug, aber Rosemarys Hilfe überwindet sie ihre Schüchternheit. Kate und Rosemary werden Freundinnen und beschließen, gemeinsam das Freibad zu retten. Denn der Pool ist mehr als ein Ort zum Schwimmen – er ist das Herz der Nachbarschaft. Dieses Buch ist eine wunderbare Geschichte über die Kraft der Freundschaft. Durch ihre Freundschaft überwinden die beiden Frauen Ängste und Trauer, sie gewinnen neue Kräfte. Die Geschichte wird vielfältig erzählt, Kates einsames Leben in London und Rosemarys Rückblenden in die gemeinsame Zeit mit ihrem verstorbenen Mann. Dazu das Kennenlernen der beiden Frauen und der gemeinsame Kampf um das Freibad. Dabei ist das Buch sehr entspannt zu lesen und mir haben gerade die feinen Beobachtungen, die die Autorin einfließen lässt, sehr gut. Sie stellt die Figuren sehr gut da, und auch, wenn vielleicht im wirklichen Leben nicht alles so einfach ist und man die Geschichte vielleicht etwas kürzer hätte fassen können, mich hat das Buch sehr beeindruckt und somit eine klare Leseempfehlung.

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Es gibt Orte, mit denen wir Erinnerungen verknüpfen und die, vielleicht nicht nur für einen, sondern für viele Menschen, eine große Bedeutung haben. Aber was, wenn ein solcher Ort auf einmal geschlossen werden soll oder verschwindet? Was, wenn man selbst noch etwas tun kann? Genauso ein Ort ist das Freibad aus "Im Freibad" von Libby Page. Ein schicksalshafter Ort, der voller Erinnerungen steckt, aber zeitgleich noch immer Menschen verbindet. Doch wie das so ist, soll das Freibad - das weder hip noch modern ist - geschlossen werden und Eigentumswohnungen weichen. Doch Rosemary, die älteste aller Besucher, will versuchen das Bad, an das ihr ganzes Leben geknüpft ist, zu erhalten. Dabei lernt sie Kate - Journalistin, belastet mit vielen eigenen Problemen, kennen. Während diese eigentlich nur einen Artikel über die aktuelle Situation schreiben soll, entwickelt sich nicht nur eine Freundschaft zwischen den beiden Frauen, auch Kate selbst über ihre eigenen Ängste hinauszuwachsen. Ein wunderbar leichtes Buch, das sich schnell und zügig lesen lässt und mehr Tiefgang mit sich bringt als es zunächst erwarten lässt. Manche Dialoge und Nebengeschichten sind etwas zu schmal gehalten, werden dann auch durch platte, schnelle Verläufe abgefrühstückt. Entweder hätten diese Nebenparts ganz rausfliegen oder mit mehr Substanz beschaffen werden können. Doch trotzdem ist "Im Freibad" ein wunderbares kleines Buch über die Rettung solcher Einrichtungen, die vielleicht nicht immer etwas Neuem und Modernen herhalten müssen. Außerdem eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, Ängste überwinden und Zusammenhalt. Ein gutes Buch für zwischendurch für ein paar schöne Momente.

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Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war realitätsnah, gut geschrieben und erzählt eine packende Geschichte, die zu Herzen geht. Als Sommerlektüre gut geeignet, aber auch ganzjährig ein Vergnügen.

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