ColourLess – Lilien im Meer

Roman

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Erscheinungstermin 02.11.2017 | Archivierungsdatum 26.03.2018

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Zum Inhalt

Eine Welt der Isolation ohne Farben – ein dystopisch-romantischer Urban-Fantasy-Roman über den Kampf gegen Konventionen und die Kraft der Liebe In der isolierten Kleinstadt Mary’s Yard sind die Menschen durch einen Gendefekt farbenblind. So auch Kalla und Sander. Die beiden stammen aus zwei völlig verschiedenen Welten: Er ist der tadellose Mustersohn des Bürgermeisters und sie eine sogenannte »Meerjungfrau«, ein Mädchen aus dem Problemviertel am Hafen, das mit dem Kopf lieber in den Gewitterwolken über ihrer Heimat steckt als in der streng genormten Realität. Durch ein Missverständnis kreuzen sich die Wege der beiden und allen Konventionen ihrer Herkunft zum Trotz entwickelt sich ein starkes Band zwischen ihnen. Doch ihre Gefühle werden auf eine harte Probe gestellt, als Kalla und Sander unverhofft das Geheimnis der Farbe entdecken, das alle Wahrheiten in ihrer schwarz-weißen Welt in Frage stellt – selbst die als Volksmärchen verschriene Liebe. Bald müssen sie sich entscheiden: Wie weit sind sie bereit für die Farbe und für die Liebe zueinander zu gehen? Für Fans von Ally Condie und Lauren Oliver. »ColourLess – Lilien im Meer« von Beatrice Jacoby ist ein eBook von feelings*emotional eBooks. Mehr von uns ausgewählte erotische, romantische, prickelnde, herzbeglückende eBooks findest Du auf unserer Facebook-Seite. Genieße jede Woche eine neue Geschichte - wir freuen uns auf Dich!

Eine Welt der Isolation ohne Farben – ein dystopisch-romantischer Urban-Fantasy-Roman über den Kampf gegen Konventionen und die Kraft der Liebe In der isolierten Kleinstadt Mary’s Yard sind die...


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AUSGABE E-Book
ISBN 9783426445174
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Zugegebenermaßen hatte ich an diesen Titel aus dem Programm von Feelings sehr hohe Erwartungen. Wie ich bereits einmal erwähnt hatte, rezensiere ich regelmäßig Titel des Verlags und erhalte ich jeden Monat eine Auswahl, woraus ich mir ein ebook aussuchen kann. Der Klappentext zu ColourLess weckte sofort den Wunsch, diesen Roman lesen zu wollen. Die Schwäche für dystopische Jugenbücher lässt mich einfach nicht los, egal wie viele Titel des Genres schon in meinen Händen, bzw. auf meinen Reader gelandet sind. Wurden die Erwartungen erfüllt oder gab es gar am Ende eine Enttäuschung? Nun, es lässt sich dieses Mal recht schlecht einschätzen. Meinung Gerade im Bereich der Dystopie oder auch des phantastischen Romans ist es in meinen Augen wichtig, dem Buch genug Raum zum reifen und zur Entwicklung zu lassen. Hastig heruntergebrochenund somit fern wirken solche Welten auf den Leser, wenn - an sich fremde Orte - nicht ausreichend durchdacht und zu Paper gebracht wurden. In ColourLess ermöglicht Beatrice Jacoby ihren Lesern genau diese Zeit, sich in Mary Yard zurecht zu finden, so dass man sich fast schon heimisch fühlt und die Gassen des Hafens sowie die Straßen der Stadt vor dem geistigen Auge auferstehen sieht. Besonders die Idee hinter dieser kleinen und beschaulichen Insel hat mir von Anfang an sehr zugesagt. Die Welt wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Die beschleunigte Entwicklung der Technologie führte letztendlich zum Zusammenbruch der modernen Welt. Die Einwohner Mary Yards nahmen sich dies zum Anlass, jegliche Elektronik zu verbieten. Da man allerdings nicht gänzlich auf den Luxus von technologischen Fortschritt verzichten wollte, fand sich eine Lösung, die dem Roman einen zusätzlichen Touch von Steam Punk einhauchen konnte. Zusätzliche Elemente wie das Verbot von überschwänglichen Gefühlen und eine mutierte Art der Farbenblindheit runden das Gesamtbild ab. Letzteres versetzte mich gefühlstechnisch in jugendliche Erinnerungen an den Film Pleasentville, den ich mir nun bald wieder einmal ansehen sollte. Der Roman schafft jedoch an keiner Stelle den Absprung von Vorgeplänkel zur eigentlichen Geschichte. Die Figuren entwickeln sich zwar in einem fort, jedoch entstand bei mir nie das Gefühl, dass der Plot sonderlich vorankommt. Mehrere Handlungen laufen parallel zueinander und brauchen recht lange, um zueinander finden zu können. Es ist schwierig, meine Probleme damit konkret in Worte zu fassen, da die Story aufgrund dieser Misere nur schwammig haften bleiben konnte. Hin und wieder habe ich Träume, in denen ich aus gewissen Szenerien herauskommen muss, oder bestimmte Aufgaben erfüllen muss. Wie es in Träumen nunmal so ist, verschwimmen diese hier und da, man dreht sich im Kreis, oder aber das Ziel ändert sich fortwährend. Dazu kommt bei mir, dass ich mit Personen 'zusammenarbeiten' muss, die teilweise einfach nicht greifbar sind. Nach solchen Träumen wache ich meist mit einem leicht mulmigen Gefühl wieder auf. Und genau dieses Gefühl stellte sich mir nach den ersten 200 Seiten Lesen ein.  "Auf meiner Zunge lag noch immer der Geschmack eines Gedanken, den ich schon nicht mehr fassen konnte." - Pos. 189 Charakterausbau und Schreibstil müssen von mir zusammengefasst werden. Darauf möchte ich im folgenden Absatz näher eingehen. So sehr ich die Entwicklung, die jede einzelne Figur im Laufe der Geschichte durchmacht zu schätzen wusste, so unklar waren mir weiterhin einige ihrer Handlungen. Wenn man Charaktere über einen so langen Zeitrahmen (wie diesen 600 Seiten) verfolgt, müsste sich nach und nach ein Gefühl des Wiedererkennens von Verhaltensmustern einstellen. Im konkreten Beispiel zweier Schlüsselfiguren war dies jedoch nie so recht der Fall, da sie oft für ihre angedachte Figur untypische Verhaltensweisen an den Tag legten. Dies macht sie zwar auf der einen Seite interessant, da dies zu unerwarteten Situationen führen kann. Auf der anderen Seite hatte ich dadurch nie das Gefühl, ihnen richtig nahe kommen zu können. Ein wenig sehe ich da den Schreibstil der Autorin im Fokus. Dieser hat mir sehr zugesagt, da Jacoby eine bildhafte Sprache verwendet, um ihre Figuren sowie deren Umgebung zum Leben erwecken zu lassen. Ihre Sprache ist metaphern- sowie gedankenschwer und wirkt hier und da schon leicht melancholisch. Eigentlich genau das, was ich mir immer zu lesen wünsche. Allerdings belässt sie es hier nicht bei Gedanken und Erzählungen, sondern nimmt dies auch mit in ihre wörtliche Rede hinein. Dieser Umstand sorgte mehrfach dafür, dass ich Sätze in Unterhaltungen wiederholen musste um sie richtig einordnen zu können.  Fazit ColourLess ist eine wundervoll verfasste Liebesgeschichte, die allerdings die ein oder andere Schwäche aufweist. Man sollte ihr Raum zur Entfaltung geben und etwas Geduld aufbringen, um sie vollständig auf sich wirken zu lassen. Freunde der rasanten Erzählungen werden nicht auf ihre Kosten kommen, jedoch ist das Worldbuilding in jedem Fall einen Blick ins Buch wert. Auch wenn es mich nicht zu 100 % überzeugen konnte, würde ich wieder zu einen Roman der Autorin greifen.

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ColourLess – Lilien im Meer von Beatrice Jacoby ist am 2.11. bei feelings erschienen. Das eBook umfasst 608 Seiten. Inhalt In der isolierten Kleinstadt Mary’s Yard sind die Menschen durch einen Gendefekt farbenblind. So auch Kalla und Sander. Die beiden stammen aus zwei völlig verschiedenen Welten: Er ist der tadellose Mustersohn des Bürgermeisters und sie eine sogenannte »Meerjungfrau«, ein Mädchen aus dem Problemviertel am Hafen, das mit dem Kopf lieber in den Gewitterwolken über ihrer Heimat steckt als in der streng genormten Realität. Durch ein Missverständnis kreuzen sich die Wege der beiden und allen Konventionen ihrer Herkunft zum Trotz entwickelt sich ein starkes Band zwischen ihnen. Doch ihre Gefühle werden auf eine harte Probe gestellt, als Kalla und Sander unverhofft das Geheimnis der Farbe entdecken, das alle Wahrheiten in ihrer schwarz-weißen Welt in Frage stellt – selbst die als Volksmärchen verschriene Liebe. Bald müssen sie sich entscheiden: Wie weit sind sie bereit für die Farbe und für die Liebe zueinander zu gehen? Meine Meinung Das Buch hat mich überrascht. Ich habe eine Dystopie gepaart mit Liebesgeschichte erwartet. Und auch wenn es das schon auch war, war es doch auch mehr. Ich empfand es als tiefgreifend und gesellschaftskritisch, wie Dystopien oftmals sind. Die Charakter sind in meinen Augen liebenswert und lange nicht perfekt, sie haben sich mit der Zeit entwickelt und gewandelt. Kalla und Sander mochte ich sehr, über Emerald, die später auftaucht habe ich mich lange gewundert. Das Buch und die Charakter und ihre Wandlung hatte mehr Tiefe als die meisten Romane, was auch etwas mit Länge des Buches (600 Seiten) zu tun hat. Längere Bücher können ausführlicher auf Hintergründe, Gefühle und Entwicklungen eingehen, was man hier deutlich merkt. Man konnte die Charakter besser kennenlernen und auch den Ort und die Gesellschaft in der sie leben. Auch wenn ich noch einige offene Fragen hatte, zum Beispiel wie wohl die Welt außerhalb von Mary's Yard aussieht, empfand ich die Welt, die hier beschrieben wurde durchdacht und mal etwas anderes. Die Erzählung wurde aus Sicht mehrerer Personen geschrieben, vorrangig von Sander und Kalla, aber auch andere Personen haben Einblicke in ihre Sicht und Gedanken gewährt. Wie immer fand ich diese Art der Erzählung sehr angenehm. Überhaupt hat mir der Schreibstil zugesagt und das Buch lies sich flüssig lesen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Kurzbeschreibung Eine Welt der Isolation ohne Farben – ein dystopisch-romantischer Urban-Fantasy-Roman über den Kampf gegen Konventionen und die Kraft der Liebe In der isolierten Kleinstadt Mary’s Yard sind die Menschen durch einen Gendefekt farbenblind. So auch Kalla und Sander. Die beiden stammen aus zwei völlig verschiedenen Welten: Er ist der tadellose Mustersohn des Bürgermeisters und sie eine sogenannte »Meerjungfrau«, ein Mädchen aus dem Problemviertel am Hafen, das mit dem Kopf lieber in den Gewitterwolken über ihrer Heimat steckt als in der streng genormten Realität. Durch ein Missverständnis kreuzen sich die Wege der beiden und allen Konventionen ihrer Herkunft zum Trotz entwickelt sich ein starkes Band zwischen ihnen. Doch ihre Gefühle werden auf eine harte Probe gestellt, als Kalla und Sander unverhofft das Geheimnis der Farbe entdecken, das alle Wahrheiten in ihrer schwarz-weißen Welt in Frage stellt – selbst die als Volksmärchen verschriene Liebe. Bald müssen sie sich entscheiden: Wie weit sind sie bereit für die Farbe und für die Liebe zueinander zu gehen? (Quelle: Feelings) Meine Meinung Der Roman „ColourLess – Lilien im Meer“ stammt von der Autorin Beatrice Jacoby. Es ist ihr erster Roman und ich war sehr neugierig auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde. Das Cover gefiel mir auf Anhieb sehr gut und der Klappentext versprach mir ebenfalls sehr viel. Also begann ich schnell mit dem Lesen. Die Charaktere sind soweit wirklich gut gelungen. Man kann sie sich als Leser soweit gut vorstellen und die Handlungen ganz gut nachvollziehen. Kalla und Sander sind die beiden Protagonisten dieser Geschichte. Sie beide wirkten auf mich sehr gut ausgearbeitet. Sie stammen beide ja auch ganz verschiedenen Welten. Während er der Sohn des Bürgermeisters ist, ist sie ein Mädchen aus dem Problemviertel am Hafen. Nur durch einen Zufall kreuzen sich ihre Wege. Auch die Nebenfiguren dieser Geschichte sind ganz gut gelungen. Sie passen sich gut ins Geschehen ein, entwickeln sich ebenso und haben einen festen Platz. Vom Schreibstil der Autorin bin ich sehr begeistert. Sie schreibt sehr flüssig und locker, man kommt als Leser wirklich sehr gut durch das Geschehen hindurch. Die Handlung ist im Dystopiegenre anzusiedeln. Am Anfang mag es ein wenig langwierig und zäh wirken, erst nach und nach gewinnt das Geschehen hier an Fahrt, kommt Spannung auf. Dann aber geht es rasant voran, immer wieder tauchen Wendungen auf, die man so nicht unbedingt erwartet. Die Idee hinter dieser Geschichte gefiel mir richtig gut. Unsere Welt, so wie wir sie kennen, gibt es hier nicht mehr. Es wird alles nur von Elektronik beherrscht. Bis eben einige versuchen ohne eben diese Elektronik auszukommen. Als Leser macht man sich fast schon ganz automatisch Gedanken darüber, wie es wohl wäre in so einer Welt zu leben. Die Autorin hat dieses Thema sehr gut dargestellt, bringt es in ihrem Buch wirklich gut zum Ausdruck. Das Ende hier empfand ich persönlich als gut und passend gehalten. Es schließt diese Geschichte hier gut ab und entlässt den Leser doch auch zufriedengestellt. Fazit Insgesamt gesagt ist ColourLess – Lilien im Meer“ von Beatrice Jacoby ein Debüt, das mich jedoch nicht zu 100 Prozent überzeugen konnte. Charaktere, die man sich als Leser gut vorstellen kann, ein gut zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zu Beginn Zeit braucht um sich zu entwickeln, deren Idee und Spannung es dann aber schaffen den Leser mitzureißen, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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Die Geschichte spielt auf der Insel Mary's Yard. Vor 80 Jahren gab es einen großen Blackout. Eine Woche lang gab es keinen Strom. Danach hat sich die Insel von der restlichen Welt abgekapselt. Die Technologie wurde als das große Übel angesehen und die Menschen haben sich davon abgewandt. Außerdem sind die Bewohner der Insel durch eine von Elektrosmog ausgelöste Genmutation alle farbenblind. Kalla ist eine Meerjungfrau. So werden die Frauen aus dem Hafenviertel, dem Armenviertel auf Mary's Yard, genannt. Sie durfte zu ihrer Schwester ziehen, als diese einen Mann aus der Stadt geheiratet hat. Die 18-jährige arbeitet als Bibliothekarin. Sie ist gesellig und gesprächig. Kalla hat viel Fantasie. Sie hat eine herzliche und offene Art, die sie sofort sympathisch macht. Sie ist sehr emotional und impulsiv. Kalla versucht ihr Leben lang sich anzupassen, mit dem Strom zu schwimmen, was ihr jedoch nicht gelingt. Sie scheint so gar nicht in diese Welt zu passen. Ich will nicht, dass mein Leben an mir vorbeizieht und ich nur die Zeit hier absitze. Ich will leben. Nicht nur vom Leben träumen. Kapitel 14 - Position 2135 Sander ist der Sohn des Bürgermeisters und damit ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, der Traum der Schwiegermütter in spe. Er studiert Maschinenbau. Er ist schlau und neugierig. Sander scheint Tag und Nacht zu lernen und nur wenig Spaß zu haben. Wenn der 20-jährige aber mal nicht lernt, bastelt und erfindet er gerne Sachen, die er aus Schrott zusammenbaut. Ich war mit dem Silberlöffel im Mund geboren worden, wie man so schön sagte, mit dem mir seither Prinzipien in großen Mengen verabreicht wurden. Gewürzt mit Leistungsdruck und verfeinert mit Mutters Schuldgefühlen. Kapitel 11 - Position 1784 Auch die anderen Charaktere, wie Sanders bester Freund Bas und Kallas Kollegin Ariana, wurden sehr liebevoll gestaltet. Sehr schön fand ich, wie Kalla Sanders Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf stellt. Er ist fasziniert von ihr. Sie bringt Licht in sein scheinbar tristes Leben, in dem er bisher nur bemüht war, den Erwartungen der anderen, vor allem denen seiner Eltern, gerecht zu werden. Wie ein Blitz war sie in mein Leben eingeschlagen. Kapitel 7 - Position 1173 Das Leben in Mary's Yard scheint nicht einfach zu sein. Die Menschen haben nicht viele Freunde. Sie versuchen den Schein zu wahren. Jeder kümmert sich mehr um sich selbst. Für andere tun die Menschen nur etwas, wenn sie sich einen Vorteil für sich selbst davon versprechen. Ehrlichkeit, was die eigenen Gefühle betrifft, gibt es nicht. Romantische Liebe ist verpönt und die wenigsten glauben noch daran. Die Wahrheit ist zwar hässlicher als die Personen, für die sie sich ausgeben, aber immerhin ist sie echt. Kapitel 9 - Position 1421 Kalla ist da aber ganz anders, was frischen Wind in Sanders Leben bringt. Kalla ist der Farbtupfer in einer Welt, in der keiner Farben sehen kann. Kalla geht in der Welt der grauen Mäuse unter. Nur wer sich wirklich bemüht, kann sehen, dass sie etwas Besonderes ist. Ich war so unsichtbar, dass ich mir manchmal fast wie der Geist der altehrwürdigen Bibliothek vorkam. Kapitel 2 - Position 128 Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kalla und Sander in der ersten Person erzählt. Ich konnte mich sehr gut in beide hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Außerdem werden einige Kapitel aus der Sicht von anderen Personen erzählt. Die Autorin schreibt bildhaft und detailreich. Ich konnte mir die Charaktere und Handlungsorte sehr gut vorstellen. Beatrice Jacoby beschreibt die Gefühle der Protagonisten sehr gut. Ich habe mich mit beiden gefreut und auch ein paar Tränen mit den beiden zerdrückt. Wer nicht reinpasst in diese perfekte Welt, den richten sie zu Grunde. Auf die eine oder andere Art. Kapitel 14 - Position 2125 Spannung kommt anfangs nur mäßig auf, was aber bei dieser Geschichte nicht gestört hat. Trotzdem gab es ein paar (aber wirklich wenige) Stellen, die etwas langatmig waren. Die Autorin macht den Leser immer wieder neugierig, wie die Geschichte weitergeht, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Die Grundidee finde ich toll. Die Autorin konnte mich auch mit ihrer Umsetzung überzeugen. Kalla verzaubert nicht nur Sander, sondern auch den Leser. Ich wollte die Welt durch Kallas Augen sehen. Durch Kallas Augen zu sehen stellte ich mir ungefähr so vor, wie die Realität durch ein Kaleidoskop zu betrachten, das alles in hundertausend kleine, schillernde Teile spaltete. Kapitel 9 - Position 1458 Die Geschichte regt zum Nachdenken an, trifft doch vieles auch auf unsere Welt zu. Fazit: Tolle Grundidee! Liebevoll gestaltete Charaktere! Berührend und aufwühlend! Leseempfehlung!

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Für mich als sehr emotionalen Menschen ist die Vorstellung eines Lebens ohne Gefühle und ohne Farben sehr beängstigend, gar unvorstellbar. Der Gedanke an eine solch graue Welt bereitet mir grosses Unbehagen und ich bin sehr froh, dass es in meinem Leben fröhliche Farben, manchmal auch in Grautönen - aber das gehört ja dazu, und viele Gefühle gibt. Ganz anders sieht Kallas und Sanders Welt aus, die die Autorin Beatrice Jacoby auf eindrückliche Weise beschreibt. Eine sehr melancholische Stimmung liegt über jeder Seite und man spürt förmlich, dass den Figuren etwas in ihrem Leben fehlt. Etwas, was sie selber nicht in Worte fassen können. Beatrice Jacobys Stil hat mich von Anfang in in einen besonderen Bann gezogen. Man kauft ihr die wehmuts- und sehnsuchtsvollen Beschreibungen auf jeden Fall ab und gerade die Begegnungen der beiden Protagonisten sind wunderschön und zum "hinein-versinken" beschrieben. Einen Stern musste ich jedoch schweren Herzens abziehen, da der Plot selber doch immer wieder Mal etwas zäh wirkt und sich in die Länge zieht, was auch die sehr interessante Grundidee und die aussergewöhnlichen Beschreibungen nicht immer wettmachen können. Im Grossen und Ganzen habe ich aber dieses Buch sehr gerne gelesen und ich sehe viel Entwicklungspotential in dieser jungen Autorin. Ich werde jedenfalls gerne nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halten und vergebe begeisterte vier Sterne.

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Gestern habe ich es beendet und das Buch hängt mir noch so nach. COLOURLESS ist ein so besonderes Buch. Es liest sich unglaublich schön. Die Sprache ist so bildhaft und voll inspirativer Vergleiche und Metaphern. So wird die Bibliothek zu einem “Schutzschild aus Papier und Ideen” oder das “Unmögliche explodiert in prickelnden Facetten”. Am besten gefallen mir die Vergleiche und Anspielungen auf das Meer. Die Helden der Geschichte sind zunächst nur das Mädchen Kalla und Sander. Im weiteren Verlauf wechseln die Perspektiven auch auf weitere handelnde Personen. Diese sind alle gleichermaßen liebenswürdig, wie tapfer und man muss sie alle ins Herz schließen. Beatrice Jacobys Idee, ihre Geschichte in einer Welt ohne Farben spielen zu lassen finde ich wirklich toll. Wie sie dann das Entdecken der Farben beschreibt, hat mich sehr berührt. Die überraschende Wendung, die die Autorin eingebaut hat, habe ich zwar schon ab der Hälfte geahnt. Aber dass diese dann so wie ich es vermutet hatte auch eingetreten ist, hat mich dann nicht gestört, sondern sogar erfreut. Wer auf der Suche nach einem besonderen Farbklecks für seinen SuB ist, dem möchte ich COLOURLESS - LILIEN IM MEER ans Herz legen. Es ist auch ein all-time-favorite! 5 Sterne, ach was, 10, 15, 20 !!! Worum es geht könnt ihr auf meinem Blog lesen. Und darum geht’s: Die Menschen auf der Insel Marys Yard sind von Geburt an farbenblind. Sie sehen nur schwarzweiß, Gefühle werden weitestgehend vermieden, die Umgangsformen sind kalt. Sander Berry ist der Sohn des Bürgermeisters und toal angepasst an diese Welt. Bis er durch einen Zufall das Hafenmädchen Kalla kennenlernt. Sie ist auf der Suche nach dem “Mehr” in dieser Welt und will sich nicht mit dem zufrieden geben, was ihr die Insel und die Gesellschaft bietet. Sander beginnt sein bisheriges Leben zu hinterfragen. Immer tiefer dringt er mit Kalla in ein neues Leben vor. Dieses neue Leben findet seinen Höhepunkt darin, als die beiden plötzlich das Geheimnis der Farbe lüften. Aber wo leuchtende Farben sind, gibt es auch dunkle Flecken in Form der alteingesessen, die natürlich verhindern wollen, dass es die Farben und ihre Gefühle gibt.

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Ich bin durch das Cover auf Colourless - Lilien im Meer aufmerksam geworden. Es hat mich gleich angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Obwohl der Roman doch recht umfangreich ist, habe ich das Buch verschlungen. Die Charaktere (allen voran natürlich Kalla und Sander) und die Welt (Mary's Yard), die die Autorin geschaffen hat, waren mitreißend und gut geschrieben. Die Idee, dass die Bewohner der fiktiven Stadt alle farbenblind sind und wie die Farben zurückkommen, haben mir gut gefallen. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Von mir gibt's 5 Sterne.

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Tolle Geschichte mit bildlichem Schreibstil, der zum Träumen einlädt. Schlüssige, tiefgehende Charaktere, die man einfach gern haben muss. Die Idee ist spannend und fesselnd rübergebracht. Mich hat die Geschichte begeistert und gefesselt. Ich liebe Colourless und kann sie nur weiterempfehlen <3

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