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Das Böse im Mann
Über Anziehung, Macht und die Psychologie zerstörerischer Beziehungen
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Erscheinungstermin 28.09.2026 | Archivierungsdatum 31.10.2026
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Zum Inhalt
Viele Frauen kennen dieses Gefühl: Sie sehnen sich nach einem liebevollen Partner, der sie respektiert. Doch fühlen sie sich von Männern angezogen, die unnahbar wirken oder sogar gefährlich sind. Diese widersprüchlichen Impulse sind kein Zeichen von Schwäche oder Unentschlossenheit, sondern Ausdruck innerer Dynamiken, die tief in der Biografie und psychischen Struktur verwurzelt sind.
Warum fühlt sich Gefahr wie Leidenschaft an? Und warum ist es so schwer, jemanden loszulassen, der verletzt? Die Psychologin Gilda Giebel erklärt, wie aus Sehnsucht emotionale Abhängigkeit und reale Gefahr werden kann.
Viele Frauen kennen dieses Gefühl: Sie sehnen sich nach einem liebevollen Partner, der sie respektiert. Doch fühlen sie sich von Männern angezogen, die unnahbar wirken oder sogar gefährlich sind...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783869951737 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 288 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 3 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Dieses Buch hat mich mehr überrascht, als ich zunächst erwartet hatte. Obwohl die Themen teilweise sehr ernst und schwer sind, schafft es die Autorin, die Inhalte spannend und angenehm zu vermitteln.
Besonders interessant fand ich die Verbindung aus psychologischen Erkenntnissen, persönlichen Erfahrungen und realen Fällen. Dadurch wirkt das Ganze nicht trocken, sondern sehr greifbar und abwechslungsreich. Einige Stellen haben mich nachdenklich gemacht, andere wiederum wirklich überrascht.
Für mich eine gelungene Mischung aus Wissen, spannenden Einblicken und verständlich erklärter Psychologie. Ein Buch, das nicht nur informiert, sondern einen auch nach dem Lesen noch beschäftigt – und genau das macht es für mich so lesenswert.
Nele R, Rezensent*in
Das Buch wirkt nach und regt stark zum Denken an, auch wenn man nicht direkt betroffen ist.
Es ist gut aufgeschlüsselt, so dass man kleine Anzeichen bemerken kann und sie dadurch kritisch hinterfragen kann, ohne dass man paranoid wird.
Gerne mehr von solchen Büchern.
Die falsche Frage wäre: Warum geht sie nicht einfach?
„Warum bleibt eine Frau bei einem Mann, der ihr nicht guttut?“ Diese Frage ist schnell gestellt. Nach der Lektüre erscheint sie mir noch falscher als vorher.
Gilda Giebel richtet den Blick auf die psychologischen Mechanismen hinter zerstörerischen Beziehungen: Warum kann Unnahbarkeit anziehend wirken? Wann wird aus intensiven Gefühlen emotionale Abhängigkeit? Und weshalb lässt sich eine Beziehung nicht einfach beenden, nur weil Außenstehende längst erkennen, wie schädlich sie ist?
Ich habe das Buch als Mann gelesen, und gerade deshalb fand ich manches besonders wichtig. Denn bei all den Erklärungen darf sich die Perspektive nicht unbemerkt verschieben. Zu verstehen, warum eine Frau in einer solchen Beziehung bleibt, bedeutet nicht, ihr die Verantwortung dafür zuzuschieben, was ein Mann ihr antut. Für Gewalt, Manipulation und Grenzüberschreitungen bleibt derjenige verantwortlich, der sie ausübt. Interessant fand ich besonders die Unterscheidung zwischen dem, was sich wie große Leidenschaft anfühlt, und dem, was tatsächlich Nähe und Sicherheit bedeutet. Dass biografische Erfahrungen beeinflussen können, was wir später als vertraut, aufregend oder begehrenswert erleben, ist nachvollziehbar und gleichzeitig erschreckend. Nicht jede Erklärung war für mich gleichermaßen neu, und bei einem Thema dieser Tragweite können psychologische Modelle individuelle Lebensgeschichten natürlich nie vollständig erfassen. Trotzdem hilft das Buch dabei, vorschnelle Urteile zu hinterfragen. Für mich liegt darin seine eigentliche Stärke: Es verändert die Frage.
Nicht mehr: „Warum geht sie nicht einfach?“ Sondern: „Was bindet einen Menschen so stark und was braucht er, um wieder frei entscheiden zu können?“
Manchmal beginnt Hilfe vielleicht genau damit, nicht länger von außen zu urteilen, sondern genauer hinzusehen.
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