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Let's Be Silly, Bitch!
Wie wir mit Comedy und Satire das Patriarchat stürzen
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Erscheinungstermin 14.10.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Frauen sind einfach nicht so witzig? Was wie ein abgedroschener Stammtischspruch klingt, galt lange als Erklärung, warum kaum Frauen auf Comedybühnen stehen. Doch auch wenn Social Media heute voll von lustigen Frauen ist, bleiben Late-Night-Shows und Kabarettpreise überwiegend männlich besetzt.
Essayistisch, persönlich und mit Witz erzählt Bettina Figl von der Superkraft des Humors, aber auch von den Widerständen, Missverständnissen und dem Hass, der lustigen Frauen in der Comedy-Branche entgegenschlägt. Sie analysiert Ungleichheiten und fragt, was von Tucholskys „Satire darf alles“ geblieben ist, und ob Humor in der Krise steckt.
Dafür nimmt sie uns mit auf einen unterhaltsamen Exkurs in die Geschichte lustiger Frauen, zeichnet die Lebensgeschichten von Pionierinnen des Witzes nach und erklärt, wie gegenwärtige Comediennes Veränderung anstoßen, indem sie öffentlich laut, sichtbar und lustig sind. Mit Beispielen aus Popkultur und Interviews mit Szenegrößen aus aller Welt zeigt sie, wie Humor Macht verhandelt – und weshalb es höchste Zeit ist, dass Frauen und Queers sie sich holen.
Frauen sind einfach nicht so witzig? Was wie ein abgedroschener Stammtischspruch klingt, galt lange als Erklärung, warum kaum Frauen auf Comedybühnen stehen. Doch auch wenn Social...
Eine Anmerkung des Verlags
Sobald das E-Book verfügbar ist, laden wir dieses hier zusätzlich hoch.
Bitte beachten Sie die Sperrfrist inklusive 13.10.2026.
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Marketing-Plan
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783218015240 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 176 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 3 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Witzig und richtig gut
Bei „Let’s Be Silly, Bitch!“ musste ich schon beim Titel schmunzeln. Gleichzeitig hat mich Bettina Figl mit einer Frage erwischt, über die ich vorher kaum nachgedacht hatte: Warum sind Comedy, Kabarett und Late-Night eigentlich noch immer so stark von Männern geprägt? Besonders gefallen hat mir die Mischung aus persönlichen Erfahrungen, Geschichte und Beispielen aus der heutigen Comedy-Szene. Dabei wird schnell deutlich, dass Humor eben nicht nur harmloser Spaß ist. Wer über wen lachen darf und wer mit seinem Humor gehört wird, hat auch etwas mit Macht zu tun. Nicht jede These hat mich gleichermaßen überzeugt, und manches war mir etwas zugespitzt. Aber vielleicht darf oder muss ein Buch über Satire genau das auch sein. Ich habe einiges gelernt, öfter geschmunzelt und vor allem danach anders über Humor nachgedacht. Und nein: Frauen sind ganz offensichtlich nicht weniger witzig.
Witzig, klug und mit klarer Haltung – Humor als Gegenwehr
Let’s Be Silly, Bitch! ist ein unterhaltsames und gleichzeitig sehr nachdenklich stimmendes Sachbuch. Bettina Figl zeigt, welche Rolle Comedy und Satire dabei spielen können, gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar zu machen und bestehende Strukturen zu hinterfragen.
Besonders gefallen hat mir, dass das Buch nicht einfach nur mit dem Zeigefinger argumentiert, sondern Humor selbst zum Werkzeug macht. Die Geschichten über Frauen in der Comedy, historische Beispiele und der Blick auf aktuelle Comediennes machen deutlich, wie viele Hürden und Vorurteile noch immer existieren.
Dabei liest sich das Buch angenehm und kurzweilig, ohne dass die behandelten Themen dadurch an Bedeutung verlieren. Für mich eine interessante Mischung aus Humor, Gesellschaftskritik, Feminismus und Empowerment, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig immer wieder zum Schmunzeln bringt.
Ein kluges und erfrischendes Buch für alle, die sich für Humor, Gleichberechtigung und die Frage interessieren, wer eigentlich darüber entscheidet, was lustig sein darf. 💜
Buchhändler*in 541036
Das Thema ist nicht völlig neu, aber die Art und Weise, in der Bettina Figl über die Comediennes berichtet, fand ich sehr interessant.
Viele Namen, die ich kenne und kannte, denn „lustige“ Frauen gab es damals schon; zum Beispiel Liesl Karlstadt, um nur eine zu nennen, die neben Karl Valentin im Schatten stand. Zu der Zeit noch viel mehr als heute.
Deshalb habe ich leider viele Namen von damals nicht mit einer Kabarettistin verbunden, z. B. Erika Mann.
Die Autorin versteht es, die Ungerechtigkeiten locker zu beschreiben, so daß das Lesen Information und Unterhaltung zugleich war.
Ich kann das Buch nur von Herzen empfehlen – auch in dem Bereich bleibt für uns Frauen noch viel zu tun.