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Ewig leben
Unsere Rebellion gegen die Vergänglichkeit (Edition Kommode)
mit Tanja Küddelsmann (Übersetzer*in); Reetta Karjalainen (Übersetzer*in)
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Erscheinungstermin 01.10.2026 | Archivierungsdatum 31.10.2026
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Zum Inhalt
Wir alle wünschen uns ein langes, glückliches Leben: Viele wollen alt werden, manche sogar unsterblich. Die Menschen leben immer länger, die Forschung für ein gesundes Leben im Alter entwickelt...
Eine Anmerkung des Verlags
Bitte SPERRFRIST 1. Oktober 2026 beachten!
Vorab-Besprechungen
»Ein Buch voller interessanter Fakten, flüssigem Storytelling und guter Prosa. Raevaara präsentiert komplexe wissenschaftliche Themen auf leicht verständliche Weise.« (Sari Harsu, Tulttuuritoimitus News)
»Ein Buch voller interessanter Fakten, flüssigem Storytelling und guter Prosa. Raevaara präsentiert komplexe wissenschaftliche Themen auf leicht verständliche Weise.« (Sari Harsu, Tulttuuritoimitus...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783912563023 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 320 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 1 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 2055917
„Ewig leben – Unsere Rebellion gegen die Vergänglichkeit“ von Tiina Raevaara ist ein Buch, das mich vor allem deshalb beschäftigt hat, weil es sich mit einem Thema auseinandersetzt, dem wir im Alltag gerne ausweichen: unserer eigenen Endlichkeit.
Schon der Gedanke an ein „ewiges Leben“ wirft für mich viele Fragen auf. Was würde es bedeuten, wenn wir tatsächlich nicht mehr sterben müssten? Würden wir dadurch glücklicher werden oder würde gerade die Endlichkeit unserem Leben überhaupt erst Bedeutung geben?
Das Buch hat mich dazu gebracht, über mein eigenes Verhältnis zu Vergänglichkeit und Tod nachzudenken. Ich glaube, dass man den Tod oft verdrängt, solange man nicht unmittelbar mit ihm konfrontiert ist. Gleichzeitig gehört er untrennbar zum Leben dazu. Gerade diese Verbindung zwischen Leben, Alter, Tod und dem Wunsch, der Vergänglichkeit zu entkommen, fand ich spannend.
Besonders interessant fand ich die Auseinandersetzung mit unserem menschlichen Wunsch, immer länger zu leben und Grenzen zu überwinden. Medizin und Wissenschaft machen vieles möglich, was früher undenkbar gewesen wäre. Aber die Frage bleibt: Nur weil wir etwas möglicherweise können, bedeutet das automatisch, dass wir es auch wollen sollten?
Das Buch hat bei mir nicht nur Fragen über den Tod ausgelöst, sondern auch über das Leben. Wenn Zeit begrenzt ist, bekommt sie einen anderen Wert. Dann werden gemeinsame Momente, Liebe, Familie, Freundschaften und kleine alltägliche Augenblicke vielleicht noch kostbarer.
Nicht jede Überlegung war für mich gleichermaßen leicht zugänglich, und manche Passagen habe ich eher aus einer beobachtenden Perspektive gelesen. Trotzdem fand ich gerade die Denkanstöße wertvoll. Das Buch gibt keine einfache Antwort darauf, ob ewiges Leben erstrebenswert wäre, sondern lädt dazu ein, die eigene Haltung zu hinterfragen.
Für mich bleibt vor allem ein Gedanke: Vielleicht geht es beim Wunsch nach ewigem Leben gar nicht nur darum, nicht sterben zu wollen. Vielleicht steckt dahinter auch die Angst, etwas zu verlieren – Menschen, Erinnerungen, Möglichkeiten und all das, was uns wichtig ist.
„Ewig leben“ war für mich deshalb eine nachdenkliche Lektüre, die mich daran erinnert hat, bewusster auf das Leben zu schauen, das ich tatsächlich habe.
Ein interessantes Buch über Vergänglichkeit, unseren Wunsch nach Unsterblichkeit und die große Frage, was ein erfülltes Leben eigentlich ausmacht.Ein nachdenkliches Buch über Vergänglichkeit, Unsterblichkeit und die Frage, was unser begrenztes Leben wertvoll macht.