Mama reicht's!
Debütroman der beliebten Familienbloggerin von LÄCHELN UND WINKEN
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Erscheinungstermin 31.08.2026 | Archivierungsdatum 30.08.2026
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Zum Inhalt
Mama hier, Mama da. Julia reicht‘s!
Als Ehefrau, Mutter und Praxisangestellte funktioniert Julia im Dauerlauf: morgens Brotdosen, tagsüber Patient:innen, abends Hausaufgaben und Diskussionen um die Schlafenszeit. Ihr Mann Marcel ist ein lieber Kerl. Aber Mental Load? Kennt er - anders als Julia - nicht. Und plötzlich fällt ihr auf: So kann es nicht weitergehen. Sie liebt ihre Familie. Doch sich selbst hat sie irgendwie verloren. Jetzt steht ein neues Kapitel an, und ganz anders als in den Briefen, die sie seit Beginn ihrer Mutterschaft im Stillen für sich schreibt, denkt sie nun laut darüber nach, wohin ihre Reise und die ihrer Beziehung gehen soll. Denn sie weiß: Es muss sich was ändern. Ihr reicht‘s.
Ein Mut machender Roman für alle, die funktionieren - und spüren, dass da noch mehr sein muss
Debütroman der beliebten Familienbloggerin Anke Neckar, bekannt von LÄCHELN UND WINKEN
Mama hier, Mama da. Julia reicht‘s!
Als Ehefrau, Mutter und Praxisangestellte funktioniert Julia im Dauerlauf: morgens Brotdosen, tagsüber Patient:innen, abends Hausaufgaben und Diskussionen um die...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757702564 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 336 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 13 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Mama reicht’s! ist herrlich ehrlich, humorvoll und vor allem unglaublich nahbar. Viele Situationen und Gedanken dürften Eltern nur allzu bekannt vorkommen – und genau das macht das Buch so unterhaltsam. Anke Neckar schreibt locker und mit viel Selbstironie über den ganz normalen Familienwahnsinn. Ein Buch zum Schmunzeln, Wiedererkennen und zwischendurch einfach mal Durchatmen. Besonders schön fand ich, dass nicht alles perfekt sein muss und man sich als Mama ruhig auch selbst mal wichtig nehmen darf. Eine unterhaltsame Lektüre, die für einige Lacher sorgt und einfach guttut.
Rezensent*in 2061976
Ein absolut gelungenes Buch, welches wahrscheinlich 95% der Frauen in Beziehungen genau so braucht.
Dieser Roman war so wahr. So echt. So traurig und humorvoll zugleich. Man konnte sich als Ehefrau und Mutter so richtig in die Protargonistin reinfühlen und hat teilweise richtig mitgelitten oder war mit ihr empört. Nicht nur einmal saß ich Kopfschüttelnd vor dem Buch, weil alles was die Autorin beschreibt so wahr ist und gleichzeitig so schmerzhaft.
Der Schreibstil war absolut klasse! Mitreißend und einfach zu lesen.
Die Thematik ansich einfach passend in der heutigen Zeit und manchmal habe ich mich erschrocken wie oft ich bestimmte Szenarien 1:1 so selbst erlebt habe.
Die Kinder finde ich etwas hoch gestochen machmal, aber das tut jetzt nichts an der Geschichte, dass es sie schlechter macht oder ähnliches.
Das Cover ist toll!
Absolute Leseempfehlung für alle Mamis/Eherpartnerinnen oder Frauen, die sich auch oftmals allein mit der ganzen Care Arbeit und dem Mental Load fühlen. Danke an die Autorin für dieses bereichernde Buch
Mama reicht's! Das werden sich bestimmt einige Mamas gelegentlich denken und sich in dieser Geschichte sicher ab und an wieder finden.
Julia ist Anfang 40. Verheiratet, berufstätig und Mama von 2 Kindern. Als sich dann unter ihren Freundinnen eine von ihrem Mann trennt und das bekannt gibt, fängt Julia an auch über ihre Familie und ihre Beziehung nach zu denken. Und sie stellt fest, auch bei ihr ist nicht alles so wie sie es sich eigentlich wünscht. Ihr Mann Marcel benimmt sich stellenweise wie das dritte Kind und übernimmt Aufgaben nur dann wenn man ihn darauf hinweist. Oft sieht er die Arbeit selbst nicht. Auch in Bezug auf seine übergriffige Mutter steht er Julia meist nicht so zur Seite wie man sich das eigentlich von seinem Partner erhofft. Als es dann in den Familienurlaub geht kochen die Emotionen und Erwartungen zum Teil immer höher. Ob das gut gehen kann? Oder kommt im Urlaub der große Knall?
Ich denke viele Mamas werden sich stellenweise in Julias Geschichte wieder finden und können vieles nachempfinden. Auch werden Themen wie die Corona-Krise und was diese für viele Familien bedeutet hat oder die Klimakrise und das Bild der Frau innerhalb der Gesellschaft angeschnitten. Auch sensible Themen über die man heute immer noch mehr schweigt als man sollte spielen eine Rolle. Somit gibt es einige Themen die in vielen Familien eine Rolle spielen, was dieses Buch besonders lebensnah macht. Für mich war es stellenweise ein bisschen zu klischeehaft und auch langatmig, weil einiges einfach zu tief beschrieben ist. Die Briefe, welche die jüngere Julia an ihr Older-Me schreibt sind ganz nett zu lesen und verdeutlichen nochmal die Wandlung, welche Julia und ihre Beziehung durchlebt. Für mich waren sie allerdings teils zu lange.
Das Buch war angenehm zu lesen und bietet wie gesagt viel Alltags- und Wiedererkennungspotenzial und ist somit auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
Rezensent*in 596528
Mental Load
Julia ist Anfang 40, Angestellte in einer Zahnarztpraxis, Ehefrau von Marcel und Mutter zweier Kinder. Die Sommerferien und der alljährliche Sommerurlaub stehen bevor, und Julia merkt, dass sie sich irgendwie selbst verloren hat. Sie ist so sehr daran gewöhnt, auf die Bedürfnisse ihrer Familie einzugehen, dass sie nicht mehr weiß, was sie eigentlich will. Als eine Freundin sich von ihrem Mann trennt, beginnt sie, sich unangenehme Fragen zu stellen: Ist sie eigentlich noch glücklich mit Marcel? Oder überhaupt zufrieden?
Das Buch besteht abwechselnd aus Kapiteln, in denen aus Julias Sicht die Vorbereitungen für den Sommerurlaub, die Ferien in den Niederlanden und die Zeit danach beschrieben werden, und aus Briefen, die Julia seit der Kindergartenzeit ihres ältesten Kindes Oskars an sich selber schreibt, um sie später noch einmal lesen und sich erinnern zu können.
Anschaulich führt das Buch vor Augen, dass auch heute noch Mütter die Hauptverantwortlichen in aller Lebensbereichen sind: Sie gehen auch arbeiten, kümmern sich aber viel intensiver um die Kinder, fast ausschließlich allein um den Haushalt mit allem Drum und Dran, während die Väter hauptsächlich arbeiten gehen und danach Freizeit brauchen, weil sie erschöpft sind. Julias Mann Marcel will schon gelobt werden, wenn er einmal einen Einkauf erledigt, ohne zu sehen, dass Julia erhebliche Vorarbeiten in Form von Einkaufslisten und so weiter erledigt hat.
Der Roman liest sich flüssig und unterhaltsam, echte Highlights oder Spannungsaufbau bleiben jedoch aus. Mir mutete das Buch eher wie eine Aneinanderreihung von Blogbeiträgen an, und der dabei deutlich erhobene Zeigefinger störte mich.
Auch sprachlich war mir das Buch mit Ausdrücken wie "boah, mega, Marcel ging kacken" und so weiter zu salopp.
Am Ende ging mir alles etwas zu glatt, und es war wieder Friede Freude Eierkuchen.
Das Buch behandelt ein sehr wichtiges Thema auf eine etwas oberflächliche Art.
In dem Debütroman von Anke Neckar erleben wir an Seite von Julia ihr Leben als Mutter, Ehefrau, Freundin und medizinische Angestellte. Diesen Spagat kennen viele von uns und ich tauchte gespannt in die lebendige und emotionale Handlung ab.
Julia stemmt das Familienleben mit ihren zwei Kindern und gefühlsmäßig mit einem weiteren Kind, ihrem Mann Marcel. Als sie das erkennt, beginnt sie das langsam zu ändern.
Ich mochte den flüssigen, einfühlsamen und unterhaltsamen Schreibstil sehr und begleitete Julia gerne durch die Geschichte.
Zwischen den Kapiteln schenkt sie uns in Form von "Briefen an ihr älteres Ich" Einblicke in ihre Gefühlwelt. Ich konnte ihre Gedanken und Emotionen gut nachvollziehen und der Roman hat mich nachdenklich gemacht, aber auch zum Schmunzeln gebracht und wunderbare Lesestunden geschenkt.