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Buchcover für Die Revolutionäre des Ich

Die Revolutionäre des Ich

Und die Erfindung des modernen Selbst | Authentizität, Achtsamkeit, Selbstoptimierung: Woher kommt der Kult ums Ich?

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Erscheinungstermin 13.08.2026 | Archivierungsdatum 09.09.2026

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Zum Inhalt

Zwischen Freiheit und Narzissmus: Wie das Ich die Welt eroberte

Die Beschäftigung mit dem Ich hat – noch vor einhundert Jahren völlig ungeahnte – Ausmaße angenommen. Die Psyche heilen, eine gute Idee. Aber auch, das Ich auf den kleinsten Haarriss zu durchleuchten? 

Brillant erzählt und reich bebildert: Steve Ayan verbindet historische Genauigkeit mit literarischer Spannung

Das Ich ist zum Kernstück unserer Kultur geworden. In seinem neuen Sachbuch begibt sich Steve Ayan auf die Suche nach den Ursprüngen dieser Entwicklung. Im Zentrum stehen dabei die Revolutionäre des Ich. Dazu gehören Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller – vier Denker, die das Selbst neu erfanden. Mit erzählerischer Wucht porträtiert Steve Ayan diese Ikonen der Psychologie und zeichnet so ein Bild von der Befreiung des Individuums in den 1920er-Jahren bis zum digitalen Narzissmus. Ayan zeigt eindrucksvoll, wie die Suche nach Authentizität zur Obsession wurde – klug, lebendig und von bestechender Gegenwartsrelevanz.

»Eine meisterhafte Erkundung vier so verschiedener wie bedeutender Protagonisten der Ich-Kultur – und eine heitere Einladung, dem Zeitgeist der Selbstbespiegelung zu widerstehen.« Wolfram Eilenberger

  • Für Leserinnen und Leser von Andrea Wulf und Hanno Sauer
  • Vier Persönlichkeiten, die unser Verständnis vom Ich revolutionierten: Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller
  • »Ein richtig, richtig guter Erzähler. (...). Dass er so reich erzählt, ist genau die große Stärke dieses Buches.« Deutschlandfunk Kultur über Steve Ayans ›Seelenzauber‹

Zwischen Freiheit und Narzissmus: Wie das Ich die Welt eroberte

Die Beschäftigung mit dem Ich hat – noch vor einhundert Jahren völlig ungeahnte – Ausmaße angenommen. Die Psyche heilen, eine gute Idee...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783423285551
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 336

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein Buch, das mich persönlich getroffen hat

Dieses Buch hat mich an einigen Stellen mehr beschäftigt, als ich erwartet hatte. Vielleicht gerade deshalb, weil ich mich selbst momentan viel mit der Frage auseinandersetze, wer ich eigentlich bin und was mich wirklich ausmacht. Steve Ayan zeigt, wie sich unser Blick auf das eigene Ich verändert hat. Authentizität, Selbstfindung, Achtsamkeit und Selbstoptimierung sollen uns eigentlich helfen, ein besseres und erfüllteres Leben zu führen. Aber irgendwann kann die ständige Beschäftigung mit sich selbst auch anstrengend werden. Besonders interessant fand ich die vier Persönlichkeiten Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller. Ihre unterschiedlichen Gedanken machen deutlich, wie sehr unsere Vorstellungen vom „Ich“ von den Ideen anderer geprägt sind. Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt: Muss ich mich wirklich ständig selbst verstehen, verbessern und optimieren? Oder darf ich einfach einmal sein, wie ich bin? Genau diese Frage nehme ich aus dem Buch mit. Es hat mir nicht unbedingt Antworten gegeben, aber einige Denkanstöße, die für mich gerade sehr passend sind.
Ich fand das Buch klug, gut verständlich und überraschend unterhaltsam. Für mich eine interessante Reise durch die Geschichte unseres Ichs und gleichzeitig ein kleiner Anstoß, nicht jede Minute des eigenen Lebens analysieren zu müssen.

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