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Trizeps Royal
Roman
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Erscheinungstermin 24.08.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Königlicher Softboy im Muskelreich – Skandal oder Slay?
Ein trans König im modernen Deutschland kämpft um sein Ansehen – zwischen Testosteron, royalen Intrigen, Herzschmerz und der Suche nach seiner eigenen Identität. König Dedo II. von Sachsen hat ein Imageproblem: zu schlaksig, zu queer, zu introvertiert. Während er von Schloss Buzickitz aus übers Handy regiert und die Öffentlichkeit meidet, bricht sein Privatleben zusammen. Sein Partner Marfa verlässt ihn und die erzkonservativen Medien ziehen über ihn her. Also beginnt er zu pumpen, um sich als Monarch zu behaupten. Sein Ziel: Ein Herrscher aus Muskelmasse. Doch weder Medienskandale, Liebeskummer noch seine völlig unroyale Schwester lassen sich wegtrainieren und der selbsternannte Thronfolger Gero bringt sich in Stellung. Cécil Ludwig Röski verknüpft Queerness, königliche Männlichkeit und deutsche Geschichte zur klugen Adelsrevue. »Trizeps Royal« ist eine popkulturelle Tragikomödie über ein Deutschland, das längst keine Monarchie mehr ist, sich aber noch immer nach Autorität sehnt.1. Auflage mit Farbschnitt
Königlicher Softboy im Muskelreich – Skandal oder Slay?
Ein trans König im modernen Deutschland kämpft um sein Ansehen –...Vorab-Besprechungen
»König Dedo II trägt die Kämpfe aus, denen wir uns alle stellen müssen: Liebeskummer, Patriarchale Gewalt, Sexualität und Erwachsenwerden. Nur, dass Dedo eben trans ist. Und König. Und einen ganzen Wald besitzt. Und Grindr nutzt. So absurd tragisch, entwaffnend verletzlich und ur-komisch von Cécil Ludwig Röski inszeniert – wenn das die Zukunft deutscher Königshäuser ist – sign me up!« Gazelle
»Macht, Muskeln und Monarchie – und ich dachte immer, ich mag keine Königshaus-Geschichten! Dieser Roman ist cremig wie ein Proteinshake, tief wie ein Deadlift und intense wie euer letztes HIIT-Training. Ruhepuls war gestern, König Dedo rules!« Verena Güntner
»Röski ist ein Buch gelungen, das uns allen gefehlt hat: Zärtlich, dirty und durchgeknallt erzählt Trizeps Royal von der Gegenwart und klatscht sie uns als deliziöse Torte ins Gesicht.« Kay Matter
»König Dedo II trägt die Kämpfe aus, denen wir uns alle stellen müssen: Liebeskummer, Patriarchale Gewalt, Sexualität und Erwachsenwerden. Nur, dass Dedo eben trans ist. Und König. Und einen ganzen...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783701184170 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 10 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Fand ich richtig toll. Sehr unterhaltsam, aber auch zum Nachdenken anregend. Ich mochte Dedo und die Atmosphäre im Buch. Sehr kreativer Sprachgebrauch. WIll mehr!
Trizeps Royal von Cécil Ludwig Röski
Dedo II. ist König von Sachsen und entspricht so gar nicht dem Bild, das sich Teile der Öffentlichkeit von einem König machen. Er ist trans, queer, introvertiert und regiert am liebsten vom Smartphone aus. Als sein Partner ihn verlässt und gleichzeitig konservative Medien immer heftiger gegen ihn schießen, beschließt Dedo, zumindest an einer Sache etwas zu ändern: seinem Körper. Also beginnt er zu trainieren und versucht, sich die Muskeln anzueignen, die offenbar besser zum gewünschten Bild eines Königs passen sollen.
Allein die Idee eines modernen Deutschlands mit einem trans König von Sachsen fand ich ziemlich genial. Noch besser fand ich aber die Frage dahinter: Wie muss ein Mann eigentlich aussehen und auftreten, damit wir ihm Macht und Autorität zugestehen?
Dass Dedo ausgerechnet mit Muskeltraining darauf reagiert, fand ich gleichzeitig lustig und ziemlich traurig. Er verändert seinen Körper nicht einfach, weil er plötzlich Lust auf Sport hat, sondern weil ihm ständig vermittelt wird, dass er so, wie er ist, nicht richtig für seine Rolle ist.
Ich mochte auch, wie absurd diese ganze Monarchie teilweise wirkt. Da wird über das richtige Auftreten eines Königs diskutiert, während Dedo auf Schloss Buzickitz sitzt und über sein Handy regiert. Gleichzeitig sind viele der Vorstellungen über Männlichkeit, Queerness und Macht gar nicht so absurd, wenn man sie mit unserer Realität vergleicht.
Zwischendurch war mir das Buch an manchen Stellen etwas zu gewollt schräg. Nicht jeder Witz hat bei mir funktioniert und teilweise musste ich mich erst wieder in die Geschichte einfinden. Die Gedanken dahinter fand ich aber umso interessanter.
Vor allem die Frage, warum wir Stärke noch immer so häufig mit einem bestimmten Aussehen und einer bestimmten Form von Männlichkeit verbinden, ist bei mir hängen geblieben. Dass ausgerechnet ein pumpender König von Sachsen mich darüber nachdenken lässt, hatte ich vorher jedenfalls nicht erwartet.
★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Christopher B, Buchhändler*in
"Trizeps Royal" lockt mit seiner eher absurden Prämisse und überzeugt dann mit seiner ehrlichen Art. Das Buch fühlt sich an wie ein kleiner "Snack", für eine Weile taucht man in Dedo's Leben ein und fühlt mit ihm mit und fühlt sich danach leichter. Erfrischend kurzweilig, hurmorvoll und berührend in einem!
Cécil Ludwig Röskis Trizeps Royal ist eine ebenso schräge wie kluge popkulturelle Tragikomödie. Im fiktiven modernen Deutschland regiert der trans, queere und introvertierte König Dedo II. von Sachsen per Smartphone von Schloss Buzickitz aus. Als sein Partner ihn verlässt und Medien auf ihn einprügeln, beschließt Dedo: Er muss pumpen. Mit Muskelmasse will er sich das Ansehen verschaffen, das ihm das Establishment verwehrt – während im Hintergrund Intrigen spinnen.
Kernbotschaft:
Das Buch verpackt Themen wie patriarchale Gewalt, Liebeskummer und Identität in ein humorvolles Setting und stellt die Frage: Warum verbinden wir Macht und Stärke noch immer mit einem bestimmten körperlichen Ideal? Stil: Zärtlich, durchgeknallt, modern (mit Grindr und Social Media) und erfrischend kurzweilig.
Fazit:
Ein absolut origineller, humorvoller und berührender Roman. Zwar ist der Ausgangspunkt ungewöhnlich schräg und verlangt etwas Eingewöhnung, doch die klugen Gedanken über Männlichkeit und gesellschaftliche Erwartungen hallen lange nach. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die queere Literatur abseits des Mainstreams suchen!
Rezensent*in 1848730
Sachsen hat einen König und er ist trans! Leider wurde ihm das Herz gebrochen. Nun versucht er, darüber hinwegzukommen: mit Grindr-Hookups in den sächsischen Wäldern und der Suche nach Bestätigung beim Bodybuilding. Dass das alles nur so semi gut funktioniert, ist nicht ganz verwunderlich.
Es hat mir große Freude gemacht, dieses Buch zu lesen. Selbst die teils menschenverachtende TSG-Begutachtung, die hier sogar in einer Einweisung in die Psychiatrie endet, wird mit einem so bitteren Humor erzählt, dass ich nicht wusste ob ich lachen oder schreien sollte.
Ein wunderbares, kluges und sehr unterhaltsames Buch, vor allem in dieser Zeit. Absolute Leseempfehlung!
Majo C, Buchhändler*in
König Dedo II. von Sachsen leidet sehr unter der Trennung von seinem Exfreund. Um dem Herzschmerz ein wenig zu entflüchten stürzt er sich ins Bodybuildung. Während er Hanteln hebt, zerreißt sich das Volk auf Social Media dessen Mäuler über den jungen König und seine Grindr Abenteuer und posten Fotos von ihm beim Cruising im Wald. Erst scheint es so, als würde ihm das Ablenken von Marfa gelingen, bis sich sein gesundheitlicher Zustand verändert und damit alles ins Wanken gerät. Plötzlich ist er seiner Schwester Otti, die auf der psychiatrischen residiert, näher als geplant und muss sich über die ferne Zukunft Gedanken machen und große Entscheidungen treffen.
In der ersten Hälfte passiert nicht viel, außer, dass der König im Bett liegt. Zeitweise habe ich überlegt da das Buch beiseite zu legen. Die Prämisse eines trans Königs hat mich dann aber doch genug abgeholt um weiter zu lesen. Der Spannungsbogen hat schlussendlich auch noch mehr hergegeben, es hat für meinen Geschmack aber etwas zu lang gedauert, bis überhaupt etwas passiert. Die Sprache ist leicht zugänglich und manche Kapital bestehen nur aus Social Media Posts oder Zeitungs Headlines. Das lockert auf, auch wenn die Inhalte teilweise ins Düstere gehen.
„König Dedo“ hat mich mit seiner ungewöhnlichen Mischung aus historischem Setting, Queerness, schwarzem Humor und gesellschaftlicher Kritik von Anfang an neugierig gemacht. Die Geschichte ist herrlich skurril, überraschend und steckt voller Situationen, bei denen ich immer wieder schmunzeln musste. Besonders der flapsige, freche und teilweise frivole Schreibstil hat genau meinen Humor getroffen und macht den Roman zu etwas ganz Besonderem. Hinter all dem Witz werden aber auch ernste Themen angesprochen: mentale Gesundheit, mediale Macht, Geschlechterrollen und der Umgang mit Transidentität spielen eine wichtige Rolle. Gerade dieser Kontrast zwischen Tragik und absurdem Humor hat für mich hervorragend funktioniert. Dedo ist dabei ein ungewöhnlicher Protagonist, dessen persönliche Geschichte nach und nach immer mehr Facetten bekommt. Insgesamt war das für mich ein außergewöhnliches Leseerlebnis, das mich bestens unterhalten, aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Ein mutiger, bildgewaltiger und wunderbar skurriler Roman – genau mein Humor!
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