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Buchcover für Das Buch der gefallenen Blätter

Das Buch der gefallenen Blätter

Herbst des Imperiums 1

mit Michael Pfingstl (Übersetzer*in)

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Buch 1 von Herbst des Imperiums

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Erscheinungstermin 15.08.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Das Fantasy-Ereignis des Jahres: Shogun meets Game of Thrones!

Seine Blutsbande werden einen Krieg entfachen
Ihre Seele spricht mit den Göttern
Ihr Bund kann ein Imperium zum Einsturz bringen

Im Mittelpunkt dieses machtvollen, von Ehrgeiz, Rache und Opferbereitschaft geprägten Fantasy-Epos stehen unverwechselbare Protagonisten, ein atemberaubendes Worldbuilding und vor allem ein großes Abenteuer. Ein Held und eine Heldin stellen sich dem Kampf mit den hinterhältigsten Clans und gefährlichsten Dämonen. 
Sen Hoshiakari hat alles verloren, in der Nacht, als die Rebellion seines Vaters scheiterte und seine gesamte Familie ermordet wurde. Der Prinz dieses ehemals so mächtigen Clans wird ins Exil verbannt. Seines Geburtsrechtes beraubt, ist Sen fest dazu entschlossen, die Ländereien seiner Vorfahren zurückzugewinnen und ihre Ehre wiederherzustellen, und das um jeden Preis. Mit ihm auf seiner gefahrvollen Reise ist Rui – ein Bauernmädchen. Sie hat Sens Leben gerettet, in der Nacht, als seine Familie ermordet wurde. Gleichwohl ist sie eine Getriebene und unsicher, welchen Platz sie in der Welt einnehmen wird. Und sie hat noch keine Ahnung, was die Götter mit ihr vorhaben. Während ein Bürgerkrieg das Land ins Chaos stürzt, erwachen alte Dämonen, die Rache an allem nehmen wollen, was lebt. Sen und Rui sind entschlossen, für sich und ihre Vorfahren zu kämpfen, sie können aber noch nicht wissen, welch blutigen Preis dies von ihnen fordern wird.   

Das Fantasy-Ereignis des Jahres: Shogun meets Game of Thrones!

Seine Blutsbande werden einen Krieg...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608967517
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 624

Auf NetGalley verfügbar

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Durchschnittliche Bewertung von 26 Mitgliedern


Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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4 stars

Schon nach wenigen Kapiteln hatte ich das Gefühl, dass dieser Roman sein eigenes Tempo vorgibt. Das Buch der gefallenen Blätter nimmt sich Zeit für seine Figuren, seine Geschichte und die vielen Zusammenhänge, die das Geschehen prägen. Statt schnelle Antworten zu liefern, entsteht nach und nach das Bild eines Reiches, dessen Vergangenheit bis in die Gegenwart hineinwirkt. Alte Feindschaften, zerbrochene Bündnisse und der Wunsch nach Vergeltung sind in nahezu jeder Entscheidung präsent.

Am stärksten in Erinnerung geblieben ist mir die vom feudalen Japan inspirierte Welt. Sie greift bekannte Motive wie Samurai, Clans oder Tempel auf und entwickelt daraus etwas Eigenständiges. Götter, Dämonen und Geister gehören ganz selbstverständlich zu dieser Wirklichkeit und verleihen vielen Szenen eine unterschwellige Bedrohung. Gleichzeitig hätte ich gern noch etwas mehr über Bräuche, Rituale oder den Alltag dieser Gesellschaft erfahren, weil die Welt dafür viele spannende Ansätze bietet.

Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, wodurch sich das politische Geflecht Stück für Stück erschließt. Der Roman führt früh zahlreiche Figuren, Fraktionen und historische Zusammenhänge ein. Ich brauchte etwas Zeit, bis sich ihre Beziehungen und Interessen für mich klarer abgezeichnet haben. Nach und nach setzt sich jedoch ein Gesamtbild zusammen, das die Konflikte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigt. Mir gefiel außerdem, dass nicht nur Adlige und Herrscher im Mittelpunkt stehen, sondern auch Menschen, die den Folgen dieser Machtkämpfe unmittelbar ausgesetzt sind.

Sen und Rui bilden für mich das Herz der Geschichte. Beide ringen mit Erwartungen, die andere an sie stellen, und versuchen ihren eigenen Weg zwischen Pflicht, Herkunft und persönlichen Überzeugungen zu finden. Auch die Nebenfiguren besitzen nachvollziehbare Beweggründe und lassen sich selten eindeutig einer Seite zuordnen. Dadurch wirken viele Entscheidungen glaubwürdig, selbst wenn ich sie nicht immer gutheißen konnte.
Tamaki wechselt gekonnt zwischen stillen Momenten und der Brutalität des Krieges. Landschaften, spirituelle Elemente und Schlachtszenen stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander, ohne dass eines das andere verdrängt. Vor allem im letzten Drittel zieht das Tempo spürbar an und vieles, was zuvor vorbereitet wurde, erhält seinen Platz.

Zurück bleibt ein Fantasyroman, der vertraute Motive zu etwas Eigenem verbindet und vor allem durch seine vielschichtige Welt, seine moralischen Konflikte und seine kulturelle Prägung nachwirkt. Ich freue mich schon jetzt darauf, in diese Welt zurückzukehren.

4 stars
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4 stars

𓏲࣪◜4 stars ♡ᵎ

»Die Kaiser fürchten sich vor gar nichts.«
»Sie sind Menschen.«
»Sie stammen von den Göttern ab.«
»Jeder Mensch hat Angst«,

Das war so unglaublich gut, der Moment wo ich Shogun trifft GOT gelesen habe wusste ich sofort dass ich es lesen *muss*. Ich muss aner gestehen, dass ich mich mit Shogun nicht wirklich auskenne aber es hat mich sehr an den Ghost of Tsushima erinnert. Die Geschichte an sich war unglaublich auch wenn sie mich förmlich zerstört hat ein wirklich wunderschönes und dennoch herzzerreißendes Buch auch das World Building war so cool und ich wollte es einfach nur so schnell wie möglich beenden da ich nicht abwarten konnte, ich musste einfach wissen wie es weitergeht. Ich muss aber ganz klar sagen das Rui mein Lieblingscharakter hier gewesen ist, sie war einfach großartig und mein Herz schmerzte die ganze Zeit für sie. Die Art und Weise wie ihr Charakter geschrieben wurde war einfach nur mega.

- Ein riesiges Dankeschön an Klett Cotta dafür dass ich das Buch vorab im Austausch für eine ehrliche Rezension lesen durfte. -

4 stars
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5 stars

„Das Buch der gefallenen Blätter“ ist der erste Band der „Herbst des Imperiums“ Serie von dem Autor A. S. Tamaki.

Die Welt, die Tamaki schafft ist einzigartig und besitzt ein sehr durchdachtes Konzept. So treffen wir auf Clans, Mönche, Götter, Intrigen und Verrat, dies ist eine spannende Mischung, die mit Magie und Dämonen abgerundet wird.

Sen ist ein vielschichtiger Protagonist, der durch seinen Weg der Rache immer stärker wird. Er lebt im Exil und versucht sein eigentliches Leben und mit dem Reichtum und Ländereien wiederherzustellen. Doch dazu muss er sich in Geduld üben, denn es wird im nicht leicht gemacht zu dem Krieger zu werden, der er sein muss für seine Rache. Er trifft auf seiner Reise zum Krieger auf das Bauernmädchen Rui, die ihm bei der Rebellion seines Vaters gerettet hat. Noch heute trägt sie die Jadeperle seines Clans und ihre erneute Begegnung scheint schicksalhaft zu sein.

Doch auch das Land scheint in Unruhe zu sein, ein Bürgerkrieg droht und die Bevölkerung hat nicht nur durch schlechte Ernten eine Hungersnot zu überstehen, sondern es erwachen auch Dämonen, die jedem das Leben nehmen, die sich ihnen in den Weg stellen.

Der Autor beschreibt die Clans und die Verbindungen sehr ausführlich, sodass man sehr tief in die Handlung abtauchen kann. Dadurch wirkt der Informationsfluss etwas sehr überladen, aber dadurch erhält man einen umfassenden Eindruck von den Charakteren, die auch hier und da immer wieder auftauchen und wichtig für die Handlung werden. Das Buch wird mit „Shogun meets Game of Thrones!“ Beworben und dies würde ich direkt so unterschreiben. Die Welt ist sehr ausführlich und auch die Shogun Vibes sind deutlich spürbar, gerade durch das Setting und auch die Intrigen und den Verrat.

Die 624 Seiten sind schon etwas über dem Durchschnitt für ein Fantasybuch, aber dafür erhält man auch eine grandiose Geschichte, mit vielen Wendungen und wachsenden Charakteren, die überzeugen können. Ich habe neben dem Buch auch das Hörbuch gehört und die Geschichte aufgeteilt. Ich hatte weniger Zeit zum intensiven Lesen, daher hat sich das Hörbuch mit einer Spieldauer von 17 Stunden und 30 Minuten angeboten. Johannes Steck hat das Hörbuch gesprochen und man konnte seiner Lesung sehr gut folgen. Auch die Spannung und die Emotionen wurden immer wieder deutlich.

Insgesamt kann ich das Buch und auch das Hörbuch sehr empfehlen und freue mich sehr auf dieses grandiose Werk des Autors aufmerksam geworden zu sein. Gibt der Geschichte eine Chance und lasst euch nicht von der Seitenzahl abschrecken.

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Die Geschichte umfasst eine Tiefe in Handlung mit Spiritualität, Intrigen bei Hofe und dem Schicksal wichtiger Familien aus dem Adel. Moderate und gleichbleibend lange Kapitel geben einen gleichmäßigen Lesefluss. Der Aufbau der Kapitel geben sowohl Zeitangaben als auch den Namen der Figur preis, dem der Leser folgt. Die Handlung selbst wird aus der dritten Personenperspektive erzählt und sorgt für einen großen Einblick auf die Welt der Handlung. Zur Schreibweise kann gesagt werden, dass diese durchaus sehr glaubwürdig ist. Der Leser fühlt sich von der Handlung gefesselt und verfolgt diese mit großer Spannung. Der moderate Stil der Schreibweise lässt den Leser zwar nicht durch die Handlung fliegen, dennoch bleibt der Lesefluss flüssig und sehr angenehm. Hinzu kommt, dass die Schreibweise und die Beschreibungen der Orte, der Handlung und des Umfelds der Figuren sehr angenehm gestaltet ist und zugleich sehr glaubwürdig gehalten ist. Ungeachtet der angespannten Atmosphäre verschafft die Schreibweise zwar einen leichten Kontrast, vermittelt so aber auch eine Verstärkung der sich anbahnenden Gefahr. Der Aufbau der Welt in der Handlung ist sehr interessant gestaltet, wobei der Fokus tatsächlich auf die großen Familien des Kaiserreiches liegt, die sich immer weiter in Intrigen miteinander verstricken. Es ist demnach wenig verwunderlich, dass es in dem Buch auch viel um die Politik dieser Welt geht. Der Leser muss sich hier auf diverse kurze aber wichtige Exkurse einlassen, um die Handlung besser verstehen zu können. Die Protagonisten erscheinen auf den Leser auf ihre Weise sehr nahbar. Ihre Motive werden klar dargestellt und auch ihre Lagen und Wünsche werden in den Dialogen, inneren Monologen und den Handlungen offengelegt. Somit erscheinen die Figuren dreidimensional, mit Tiefgang und in ihren Handlungen durchaus glaubwürdig. Auch wird die Verbindung der Figuren miteinander offensichtlich, da sie alle in gewisser Weise einen gemeinsamen Nenner aufweisen. Alle Figurendarstellungen wirken in ihren Aufbau realitätsnah und der Leser erkennt ein gewisses Band, was sie einigt. Auch die beschriebene Politik der Welt wird genau auch durch die Figuren beschrieben, sodass der Leser das Gefühl bekommt, dass die Figuren wirklich mit der Handlung verstrickt sind und nicht einfach hinzugefügt wurden. Die Mischung zwischen interessanten Figuren und dem detailreichen Politiksystem und der zuvor erwähnten Spiritualität, die aus der Philosophie der Kultur entsteht, lassen den Leser nicht mehr los. Die Kampfszenen sind brutal und ohne Verschönerung geschrieben und passen gerade aus dem Grund zu dieser Handlung des Buches. Es gibt der Handlung einen gewissen Tonus, eine Konsequenz, die aus ihrem Handeln heraus entwachsen ist. Es verleiht dem Buch noch eine weitere Facette, was zu einem gelungenen Auftakt beiträgt.


Abschließend bleibt zu sagen, dass dieses Buch sehr glaubwürdig geschrieben wurde und dem Leser viele Facetten und eine unglaubliche Tiefe in der Handlung bietet. Die beschriebene Kultur, welche in dem Buch beschrieben wurde, wurde nicht bloß angerissen, sondern echtem Leben eingehaucht, sodass der Leser sich förmlich in dieser Welt verlieren kann. Für Fantasyleser ist dieses Buch zu empfehlen.

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Das Buch der gefallenen Blätter hat mich vor allem mit seinem umfangreichen und außergewöhnlichen Worldbuilding beeindruckt. Verschiedene Clans, politische Machtkämpfe, alte Götter, erwachende Dämonen und ein drohender Bürgerkrieg ergeben eine unglaublich komplexe Welt, die sich immer weiter entfaltet.

Besonders gut gefallen haben mir Sen und Rui. Sen wird von Rache und dem Wunsch angetrieben, die Ehre seiner Familie wiederherzustellen, während Rui noch ihren eigenen Platz in dieser Welt sucht und dabei viel stärker mit den Göttern verbunden ist, als sie zunächst ahnt. Ich fand es spannend, ihre Entwicklungen zu verfolgen und zu sehen, wie sie immer tiefer in einen Konflikt hineingezogen werden, der viel größer ist als sie selbst.

Die Geschichte ist voller Intrigen, Familienbündnisse und Machtspiele und stellenweise auch ziemlich brutal. Besonders interessant fand ich, dass Rache und Macht nicht einfach als etwas Positives dargestellt werden, sondern immer auch ihren Preis haben. Die Fantasy-Elemente fand ich spannend, auch wenn sie gerade in der ersten Hälfte eher im Hintergrund standen.

Allerdings hatte ich durch die vielen Charaktere, Clans, Begriffe und politischen Zusammenhänge teilweise Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten. Hier hätte ich mir ein ausführlicheres Glossar, einen Stammbaum oder eine Übersicht über das politische System gewünscht. Dadurch war der Einstieg für mich etwas anspruchsvoll und an manchen Stellen musste ich genauer lesen.

Trotzdem hat mich die Geschichte mit ihrer besonderen Atmosphäre und den vielen offenen Fragen neugierig auf die Fortsetzung gemacht. Für mich ein gelungener Auftakt für eine große High-Fantasy-Reihe – komplex, düster und voller Potenzial.

Fazit: Ein spannendes Fantasy-Debüt mit beeindruckendem Worldbuilding, interessanten Charakteren und einer Geschichte voller Rache, Intrigen und Magie. Nicht immer leicht zu durchschauen, aber definitiv außergewöhnlich und mit viel Potenzial für die weiteren Bände.

4 stars
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„Das Buch der gefallenen Blätter“ von A. S. Tamaki hat mich als epischer Auftakt der „Herbst des Imperiums“-Reihe von der ersten Seite an tief in eine bildgewaltige, asiatisch angehauchte Fantasywelt hineingezogen. Der Roman kombiniert komplexe politische Intrigen im Stil von Game of Thrones mit dem historischen, atmosphärischen Flair von Shogun.
Der Schreibstil von A. S. Tamaki ist eine absolute Wucht – unheimlich atmosphärisch, bildhaft und elegant. Er lässt sich wunderbar flüssig lesen, nimmt sich aber gleichzeitig an den richtigen Stellen die Zeit zum Atmen, um die malerische, teils melancholische Kulisse des zerfallenden Imperiums lebendig werden zu lassen. Tamaki schreibt mit einer filmischen Präzision, die mich die kalte Luft, den wirbelnden Staub und das Knistern der Magie förmlich spüren ließ. Er wechselt geschickt zwischen ruhigen, introspektiven Momenten und rasanten, brutalen Kampfszenen, was dem Buch eine ganz besondere Dynamik verleiht.
Die Charaktere bilden das emotionale Fundament dieses komplexen Epos und sind mir unglaublich schnell ans Herz gewachsen. Im Zentrum stehen Sen Hoshiakari, ein ins Exil verbannter Prinz, dessen Familie nach einer gescheiterten Rebellion ermordet wurde, und Rui, ein einfaches Bauernmädchen, das ihm das Leben gerettet hat. Sen ist getrieben von einem brennenden Verlangen nach Rache und der Wiederherstellung seiner Familienehre, wodurch er oft am Rande moralischer Abgründe wandelt. Rui hingegen ist anfangs eine Suchende, die ihren Platz in dieser grausamen Welt erst noch finden muss und eine mystische Verbindung zu den Göttern in sich trägt. Die Chemie und die wechselseitige Dynamik zwischen dem verbitterten Prinzen und der bodenständigen Rui fühlen sich absolut echt, unaufgeregt und tiefgründig an.In der tieferen Analyse entfaltet das Buch ein gigantisches, meisterhaft konstruiertes Worldbuilding, das mit seinen unzähligen Clans, strikten Ehrenkodizes und politischen Kasten anfangs eine gewisse Orientierung erfordert. Tamaki verwebt meisterhaft menschliche Machtkämpfe mit einer dunklen, übernatürlichen Ebene, in der alte Götter und gefährliche Dämonen aus ihrem Schlaf erwachen. Besonders faszinierend finde ich, dass Rache und der Kampf um Macht hier nicht romantisiert werden; die Geschichte zeigt schonungslos den blutigen Tribut und die emotionalen Opfer, die jede Entscheidung von den Protagonisten fordert.

Fazit
Für mich ist dieser Reihenauftakt bei Klett-Cotta ein echtes Highlight für jeden High-Fantasy-Fan, der komplexe Welten, politische Intrigen und tiefgründige Figurenentwicklungen liebt. Ein episches, düsteres Abenteuer, das Lust auf die Fortsetzungen macht

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Zwischen Ehre, Rache und alten Mächten

Sen verliert nach dem gescheiterten Aufstand seines Vaters seine Familie und seine Stellung. Getrieben von Rache und dem Wunsch, die Ehre seines Clans wiederherzustellen, muss er diesmal seinen eigenen Weg finden. Gleichzeitig lebt Rui als einfaches Bauernmädchen, ohne zu ahnen, welche Bedeutung sie für die Zukunft dieser Welt haben wird. Als sich ihre Wege kreuzen, führt es die Beiden immer tiefer in einen Konflikt aus Clans, politischen Machtkämpfen, Göttern und erwachenden Dämonen.

Das Buch der gefallenen Blätter ist ein atmosphärischer Fantasyauftakt, der vor allem mit seinem sein umfangreiches Worldbuilding beeindruckt. Die verschiedenen Clans, ihre Regeln und Vorstellungen von Ehre sowie die politischen Verflechtungen ergeben eine komplexe Welt, die viel Raum für Intrigen und Geheimnisse bietet. Dazu kommen noch die übernatürlichen Elemente, die sich nach und nach stärker in die Geschichte einfügen. Dabei sind aber auch Sen und Rui gut gelungen, da sie kaum unterschiedlicher sein könnten. Beide haben mit Verlust und den Erwartungen ihrer Umgebung zu kämpfen, gehen damit aber auf ganz eigene Weise um und vor allem ihre Entwicklung macht neugierig darauf, wie sich ihre Wege weiter miteinander verbinden werden. Die Geschichte selbst ist stellenweise düster und brutal, bleibt dabei aber dennoch emotional und verliert ihre Figuren nicht aus den Augen. Rache und Macht werden nicht romantisiert, sondern zeigen immer wieder ihre Konsequenzen, während gleichzeitig die bildhafte Sprache für eine sehr besondere Atmosphäre sorgt. Allerdings fordert die Vielzahl an Namen, Clans und politischen Zusammenhängen gerade zu Beginn einiges an Aufmerksamkeit, mit zunehmendem Verlauf fügt sich das große Ganze jedoch immer besser zusammen.

Ein vielversprechender Auftakt für eine große High-Fantasy-Reihe mit einer außergewöhnlichen Welt, interessanten Figuren und einer gelungenen Mischung aus Politik, Mythologie und persönlichem Schicksal, die nicht unbedingt leichte Kost ist, aber gerade für Fans komplexer Fantasy mit Intrigen, Clans, Göttern und Dämonen einiges zu bieten hat.

5 stars
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Meine persönliche Leseerfahrung mit „Das Buch der gefallenen Blätter“ von A.S. Tamaki ist von einem Wechselbad der Gefühle geprägt, das mich lange begleiten wird. Schon bei den ersten Kapiteln spürte ich die Tiefe und Komplexität dieser japanisch inspirierten Fantasiewelt, in der Götter, Dämonen und Samurai-Ehre aufeinandertreffen, eine Mischung, die mich an epische Reihen wie „Shogun“ erinnerte.

Der Einstieg fiel mir jedoch nicht leicht. Ohne große Erklärungen wird man regelrecht in die Geschichte hinein geworfen, was gerade zu Beginn für Verwirrung sorgte und das Verständnis erschwerte. Die Vielzahl der Charaktere machte es nicht einfacher, den Überblick zu behalten. Doch gerade diese komplexe Struktur forderte mich heraus, mich intensiv auf die politischen Intrigen und die vielschichtigen Charaktere einzulassen.

Im Zentrum stehen der verbannte Prinz Sen und das Bauernmädchen Rui, zwei Persönlichkeiten, deren Schicksale mich tief berührten, auch wenn ich mir an manchen Stellen mehr Nähe und Einblicke in ihre Gedankenwelt gewünscht hätte. Der ruhige, philosophische Stil des Romans setzte auf subtile Spannung statt auf schnelle Action.

„Das Buch der gefallenen Blätter“ hat sich für mich als eine spannende Reise erwiesen, die vor allem jene Leser anspricht, die politische Fantasy und japanische Kultur lieben, die Geduld mitbringen und bereit sind einiges an Zeit in diese Lektüre zu investieren. Wer rasante Handlung und einfache Antworten sucht, wird hier möglicherweise weniger bedient, doch ich finde gerade in diesem langsamen Aufbau und der dichten Atmosphäre einen besonderen Reiz, der mich immer wieder zum Weiterlesen motivierte.

Es handelt sich hierbei um ein Buch welches Zeit braucht, um seine ganze Tiefe zu entfalten, und das ich jedem empfehlen kann, der sich auf eine vielschichtige und stimmungsvolle Fantasywelt einlassen möchte.

4 stars
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Der Prolog beginnt mit Düsternis, Blut und einer Verheißung. Wir landen in einem, an Japan angelehnten Setting voller Intrigen, Mysterien und Chaos durch die dort herrschenden Götter.
Gerade das Worldbuilding ist fantastisch und gibt diesem Roman viel Tiefe und Komplexität. Dadurch habe ich mich direkt in die Welt hineingezogen gefühlt, die aus Clans, aus Kriegern, Mönchen und einfachen Bauern besteht, in der Ehre ein relevanter Teil des Lebens ist und in der eine starke Hierarchie herrscht.
Sen und Riu, Adelssohn eines fast komplett ausgelöschten Hauses und Dienerin in diesem Haus werden in politische Intrigen in diesem Land verstrickt. Zu viele Menschen wollen die Macht des Königsthrons haben. Es bilden sich konstant Bündnisse, wie stabil diese sind ist allerdings eine andere Frage. Doch nicht nur Menschen mischen in diesem politischen Chaos mit, auch die Götter haben etwas mitzuteilen und Dämonen wandeln durch das Land.
Ich habe das Buch verschlungen und konnte gar nicht genug davon bekommen, die Perspektiven wechseln schnell zwischen verschiedenen Personen, oft an komplett verschiedenen Orten. Unter anderem dadurch, aber auch durch die Masse an Namen, die teilweise sehr ähnlich klingen, Orten und Clans war es teilweise schwer, den Überblick zu behalten, wer wer ist und wozu er gehört. Diese Fülle an Namen hat für mich den Schreibstil auch etwas sperrig werden lassen. Durch das spannende, atmosphärische Worldbuilding und die komplexen Charaktere hat mich das Buch trotzdem bis zur letzten Seite gefesselt und ich bin gespannt auf Band 2. Für High Fantasy Liebhaber ist das Buch absolut empfehlenswert, aber Achtung, es ist kein Wohlfühlbuch und behandelt auch sehr schwere Themen.

4 stars
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Nachdem auch das Cover am Ende seinen Teil dazu beigetragen hat, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe, war es doch die Geschichte, di mich dazu gebracht hat, bis zur letzten Seite zu lesen.
Es ist eine starke Geschichte, die unglaublich viel mitbringt und eine ganz eigene Art und Weise des Erzählens hat.
Während ich zwischendrin meine Probleme hatte, mit den vielen Namen, Konstellationen, Machtverhältnisse und Rebellionen einen Durch- und Überblick zu behalten, wollte ich dennoch immer Wissen, wie es weitergeht.
Die Geschichte ist ruhig und doch irgendwie ganz laut. Zum Ende spitzt sich alles zu und trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Geschichte für Band 2 noch einiges bereit hält und es gerade erst angefangen hat.
Für mich eine atmosphärische Geschichte, die nicht nur einen genaueren Blick verdient hat. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!

4 stars
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Das Buch hat mich an „Dune, der Wüstenplanet“ erinnert. Die phantastischen Elemente werden sehr sparsam eingesetzt. Sie geben der Geschichte einen mystischen Tiefgang. Dazu kommt die Fremde der japanischen geprägten Charaktere.
Hier wurde eine neue Welt geschaffen und logisch und detailliert ausgearbeitet.
Ich freue mich, in diese neue Welt einzutauchen.

4 stars
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3,5 Sterne!
Das Buch der gefallenen Blätter ist eine epische Fantasy, die stark von feudalem Japan und der Welt der Samurai inspiriert ist und mit rivalisierenden Clans, politischen Intrigen, Göttern und Dämonen aufwartet. Für mich fühlte sich das Buch stellenweise wie eine Mischung aus Shogun, Dandelion Dynasty und Princess Mononoke an. Im Mittelpunkt stehen Sen, ein verbannter Prinz eines gefallenen Clans, und Rui, ein Bauernmädchen, das ihm das Leben rettet. Beide müssen ihren Platz in einer Welt finden, die von Krieg, Korruption, Standesunterschieden und alten Konflikten geprägt ist. Dazu kommen mehrere weitere Perspektiven, die immer tiefer in die politischen und familiären Verflechtungen der rivalisierenden Clans führen. Meine Meinung lässt sich wahrscheinlich am besten mit „so viel Potenzial, aber leider nicht ganz mein Buch“ zusammenfassen.

Was mir besonders gut gefallen hat, war die Atmosphäre: Die Welt ist düster, brutal und von einem Gefühl des bevorstehenden Unheils geprägt. Gerade die Dämonen fand ich großartig, weil sie lange etwas Mysteriöses und Bedrohliches behalten. Auch die japanisch inspirierte Welt hat mich als Fan historischer Fantasy sehr angesprochen. . Die Geschichte scheut sich auch nicht davor, die Brutalität dieser Zeit zu zeigen, wodurch die Welt oft düster, dreckig und sehr greifbar wirkte. Gerade die Atmosphäre fand ich stellenweise richtig stark. Die Figuren agieren innerhalb eines korrupten und kaputten Systems - dadurch gibt es nicht einfach nur klar „Gute“ und „Böse“. Großer Fan von moralischen Grauzonen!
Sen und Rui haben mir dabei am besten gefallen. Ihre Coming-of-Age-Handlungsstränge waren für deutlich leichter zugänglich gestaltet und bildeten einen angenehmen Kontrast zu den komplizierteren politischen Kapiteln. Auch sprachlich gab es immer wieder sehr schöne, bildhafte Passagen, die die düstere Atmosphäre wunderbar eingefangen haben.

Genau diese Komplexität war für mich allerdings gleichzeitig die größte Schwäche des Buches. Ich hatte enorme Schwierigkeiten mit der Vielzahl an Perspektiven, Namen, Ereignissen und Zeitsprüngen. Normalerweise habe ich überhaupt kein Problem mit Multi-POV-Romanen, aber hier waren es für mich einfach zu viele Perspektiven, die sich vor allem nicht deutlich genug voneinander unterschieden. Besonders in den Rückblenden tauchten ständig neue Nebenfiguren, Clans und Verbindungen auf, bei denen ich irgendwann nicht mehr wusste, wer zu wem gehört, welche Bedeutung eine Person hat oder ob ich mir ihren Namen überhaupt merken muss. Auch die vielen politischen Verflechtungen waren für mich stellenweise mehr verwirrend als faszinierend. Die Geschichte verlangt sehr viel Aufmerksamkeit und eine Übersicht der Clans und Charaktere ist Gold wert!

Auch das Tempo hat für mich nicht immer funktioniert. Die Handlung fühlte sich über weite Strecken sehr langsam an und kam für mich erst ungefähr zur Hälfte richtig in Bewegung. Ich mag langsames Worldbuilding durchaus, aber hier hatte ich häufig das Gefühl, dass sehr viel vorbereitet und erklärt wird, ohne dass die Handlung entsprechend voranschreitet. Gleichzeitig hätte ich mir an manchen Stellen sogar noch mehr kulturelle Details gewünscht, obwohl bereits sehr viel Worldbuilding vorhanden war. Besonders die politischen Intrigen waren mir teilweise zu direkt, während mir die feinen politischen Nuancen fehlten, die ich mir bei einer solchen Geschichte erhofft hatte.

Insgesamt ist Das Buch der gefallenen Blätter für mich ein beeindruckendes Debüt mit einer wirklich starken Grundidee und einer Welt, in der enorm viel Potenzial steckt. Für mich hat die Geschichte allerdings genau an diesen Punkten immer wieder an Zugänglichkeit verloren. Ich konnte die Figuren nicht so stark greifen, wie ich es mir gewünscht hätte, und obwohl ich Sen und Rui mochte, blieben viele andere Charaktere für mich eher auf Abstand. Trotzdem habe ich die Atmosphäre, das historische Setting, die moralische Grauzone und die düstere Mischung aus Samurai-Fantasy und Dämonen sehr genossen. Ich hatte während des Lesens immer wieder das Gefühl, dass dieses Buch eigentlich ein neues Lieblingsbuch für mich hätte werden können, es aber jedes Mal knapp verfehlte.
Wenn man epische Fantasy mit sehr viel Politik, rivalisierenden Clans, komplexen Machtstrukturen, mehreren Perspektiven und einem düsteren, japanisch inspirierten Setting liebt, sollte man dem Buch definitiv eine Chance geben. Wer dagegen eine stärker charakterzentrierte Geschichte mit klarerem Worldbuilding und schnellerem Plot bevorzugt, könnte sich wirklich schwer damit tun.

4 stars
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A. S. Tamaki entführt mit seinem Reihen-Auftakt in ein fernes Inselreich, dessen Kaiser von den Göttern abstammt und das vom Kanzler regiert wird. Nachdem eine Rebellion gegen eben diesen Kanzler fehlgeschlagen ist, wurden die meisten der Aufständischen mitsamt Familien getötet. Das Buch der Gefallenen Blätter begleitet verschiedene Überlebende dieser turbulenten Zeit, deren Erbe droht, aufs Neue für Krieg zu sorgen. Vom erwachsen gewordenen Sohn des Anführers über die Tochter Bediensteter bis zu Verteidigern des Kanzlers kommen verschiedenste Seiten zu Wort und weben ein kompliziertes Bild aus Loyalität, Machtgier, Familienbanden, innerer Zerrissenheit und Rache.
Die ersten Kapitel lesen sich mehr wie eine historische Erzählung, doch mysteriöse Erscheinungen und Dämonen widerlegen diese Annahme zunehmend. Mich hat die Geschichte mit ihren komplexen Charakteren und der intrigenreichen Handlung mehr und mehr in ihren Bann geschlagen und ich lege sie allen ans Herz, die auf der Suche nach richtig klassisch-epischer Fantasy sind.

4 stars
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5 stars
5 stars

Epische und detailreiche Asian Fantasy!
Nicht nur die Charaktere werden detailreich, facettenreich und vor allem verständlich beschrieben, sondern auch das Worldbuilding haucht soviel Leben in die Geschichte ein. Die Ambitionen der verschiedenen Charaktere und die daraus resultierenden Handelsstränge sind faszinierend durchdacht, sodass man gerne in das Buch und seine Geschichte eintauchen möchte. Dass sich die Geschichte dabei auf verschiedenste Perspektiven der Charaktere aufteilt, ermöglicht nur einen tieferen und einleuchtenderen Einblick in das Geschehen, sodass die Handlung gut zugänglich beschrieben wird. Herzensempfehlung für Fans, die gerne in aufwendig und detailreich erbaute Fantasywelten eskapieren wollen!

5 stars
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