Bittere Reue
Thriller | Spannender Thriller bei den Amischen
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Erscheinungstermin 29.07.2026 | Archivierungsdatum 27.09.2026
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Zum Inhalt
Glühende Hitze und eiskalte Morde
Hochsommer in Painters Mill, Ohio. Die Hitze bringt das Leben in der Kleinstadt fast zum Erliegen, doch die Ruhe findet ein jähes Ende, als drei Kinder die brutal zugerichtete Leiche eines jungen amischen Mannes entdecken. Kaum hat Polizeichefin Kate Burkholder den Toten identifiziert, als einige Meilen entfernt ein weiteres Mordopfer gefunden wird.
Während der Ermittlungen stößt Kate auf eine Wand aus Schweigen. Niemand aus der amischen Gemeinde ist bereit, mit ihr über die Toten zu sprechen. Bis ein geheimnisvoller Hinweis eingeht, der Kate auf eine neue Spur bringt. Doch je näher sie dem Täter kommt, desto stärker wird ihre Befürchtung, dass die Geheimnisse, die unter der idyllischen Oberfläche von Painters Mill brodeln, ein weiteres Leben fordern werden.
Der 17. Fall der Bestseller-Reihe mit Polizeichefin Kate Burkholder
Glühende Hitze und eiskalte Morde
Hochsommer in Painters Mill, Ohio. Die Hitze bringt das Leben in der Kleinstadt fast zum Erliegen, doch die Ruhe findet ein jähes Ende, als drei Kinder die brutal...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783596712540 |
| PREIS | 14,00 € (EUR) |
| SEITEN | 336 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Alexandra M, Rezensent*in
Kate Burckholders grausamster Fall.
Als die grausam zerstückelte Leiche eines jungen Mannes gefunden wird, taucht Kate Burckholder wieder tief in die Welt der amischen Leute ein. Doch dieses Mal nützt ihr ihre Herkunft nicht viel und alle Beteiligten mauern.
So kenne ich die Autorin gar nicht. Normalerweise sind ihre Kriminalromane nicht so blutig. Mir gefällt es, aber für Leute mit schwachem Magen könnte es etwas viel sein.
Castillos Schreibweise ist gewohnt flüssig und anschaulich und die Einblicke in die fremde Welt wieder faszinierend. Der Spannungsbogen beginnt gemächlich, schraubt sich aber schnell hoch und gipfelt in einem spannenden Finale. Und das hat es in sich, weil die Polizeichefin in eine fast ausweglose Lage gerät.
Was mich ein wenig gestört hat, aber das ist in fast allen Krimis so: die Klärung der Motive. Das wirkt einfach zu aufgesetzt.
Fazit: auch den 17. Fall der beliebten Autorin habe ich wieder sehr gerne gelesen.
Ich liebe liebe liebe die Kate Burkholder Reihe🥰 sie ist eine der wenigen Reihen, die ich wirklich kontinuierlich verfolgt habe und bei der ich mich auf jeden neuen Teil freue. Klar wiederholt sich manches, zum Beispiel, dass die Amischen sehr zurückhaltend sind gegenüber der Polizei und Fremden. Das kommt in fast jedem Buch der Reihe vor. Trotzdem ist es immer wieder ein neuer Fall und eine neue Geschichte 🥰
Auch hier war der Fall wieder sehr interessant und hat für viel Spannung gesorgt.
Tolles Ende und ich hab voll Bock auf den nächsten Teil 😂❤️❤️❤️
Kate Burkholder ist wieder da. An einem heißen Sommertag in Ohio wird eine zerstückelte Leiche gefunden. Kaum hat Kate den Toten identifiziert, wird eine weitere Leiche gefunden.
Während der Ermittlungen stößt Kate immer wieder auf Schweigen bei den Amischen. Niemand ist bereit, mit ihr zu sprechen. Nach einem geheimnisvollen Hinweis stößt Kate auf ein Geheimnis, und der Fall nimmt seinen Lauf.
Ich liebe die Amiachen-Reihe von @lindacastilloauthor. Sie ist richtig spannend und trotz der Ermittlungsarbeit immer mal etwas anderes.
Der 17. Band der Reihe war für mich wieder ein Highlight, weil er spannend war und ich bis zuletzt keine Ahnung hatte, wohin die Reise geht. Was am Ende dann rauskam, habe ich nicht kommen sehen.
Ein Muss für alle Thriller-Leser und Fans der Amish-Reihe.
Rezensent*in 348518
Gute Unterhaltung
Bittere Reue von Linda Castillo, als Hörbuch gelesen von Tanja Geke. Erschienen als Taschenbuch im FISCHER Taschenbuch am 29.07.2026 bzw. als gekürztes Hörbuch im argon Hörbuch Verlag.
Beim Spielen finden drei amische Kinder die zerstückelte Leiche eines jungen Mannes. Es ist der Besitzer der örtlichen Gärtnerei. Schnell findet Kate Burkholder heraus, dass er Schwierigkeiten auf dem Weg des erwachsen werden mit den amischen Einschränkungen der Lebensweise hatte und zusätzlich in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Auch spielte eine junge Frau, die überhaupt nicht zum amischen Leben passte, eine größere Rolle in seinem Leben als zunächst von seiner Familie angenommen.
Wie immer ist der Fall spannend, führt uns ins Leben der amischen ein und führt uns vor, dass das schlichte Leben nicht immer das ist, was junge Menschen anstreben und der Konflikt der Generationen überall vor sich hin brodelt.
Im Prinzip fügt sich dieser Spannungsroman nahtlos in die Reihe ein. Fans der Reihe bekommen genau das, worauf sie gehofft haben. Die Personen sind inzwischen gut bekannt, die Art wie die Amischen dargestellt werden ebenfalls. Das Buch eignet sich aber auch für Neulinge in der Reihe da Wesentliches im Laufe der Geschichte erzählt wird.
Es gibt eigentlich keine wirklichen Überraschungen im Ablauf der Geschichte, aber es ist gute Unterhaltung der in einem heißen, trockenen Sommer gut passt.
Ich hatte wieder das Glück Buch und Hörbuch zu haben. Tanja Geke ließt gut und vermittelt vom Ausdruck her ein gutes Bild der Unterhaltungen. Klare Leseempfehlung für Leute, die gerne mit ermitteln.
Das Lesen dieses 17. Falles mit Kate Burkholder fühlt sich an wie ein Hochsommer, der nicht nur die Luft, sondern auch die Moral einer ganzen Gemeinde zum Schmelzen bringt. Für mich liegt die Kraft dieser Geschichte darin, wie sie die trügerische Idylle von Painters Mill auflädt. Die flirrende Hitze, das langsame, beinahe schläfrige Tempo der Kleinstadt und dann dieser brutale Riss, der alles aufschreckt. Die Leiche des jungen Amischen wirkt wie ein Fremdkörper im warmen Licht, ein Schock, der die Gemeinschaft zwingt, ihre Schatten zu zeigen. Besonders berührt hat mich, Kates einsames Ringen gegen das Schweigen. Dieses Schweigen ist nicht nur eine Mauer, es ist ein moralischer Nebel, der sich über alles legt. Man spürt, wie sehr sie die Menschen kennt, wie sehr sie ihre Welt liebt und wie schmerzhaft es ist, wenn genau diese Welt sich vor ihr verschliesst. Der zweite Mord verstärkt das Gefühl, dass hier etwas tief Faulendes unter der Oberfläche brodelt, etwas, das mit Hitze und Geheimnissen gleichermassen genährt wird. Der Roman zeigt eindrucksvoll, wie Gemeinschaften sich selbst schützen, selbst wenn es zerstörerisch wird. Und wie gefährlich es ist, wenn Loyalität wichtiger wird als Wahrheit. Für mich ist dieser Fall weniger ein klassischer Thriller als ein Blick in die Abgründe einer Kultur, die sich nach aussen friedlich gibt, aber im Inneren von Schuld, Angst und alten Verletzungen durchzogen ist. Es bleibt die Frage, wie viele Leben ein Geheimnis kosten darf und ob Schweigen nicht manchmal der grausamste Komplize ist.
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Wieder einmal wird Kate Burkholder in ihrer amischen Gemeinde mit einem unvorstellbar grausamen Verbrechen konfrontiert. Sie dringt immer tiefer in unmensxhliche Abgründe vor und riskiert dabei ihr Leben. Spannend und mitreißend.
Mit „Bittere Reue“, dem siebzehnten Band der Kate-Burkholder-Reihe, aus dem Fischer Verlag beweist Linda Castillo erneut, warum ihre Thriller rund um die ehemalige Amische und heutige Polizeichefin so viele Leser begeistern. Die Mischung aus spannender Kriminalhandlung, der besonderen Atmosphäre der amischen Gemeinschaft und einer sympathischen Ermittlerin funktioniert auch diesmal hervorragend.
Mitten im heißen Sommer wird die beschauliche Kleinstadt Painters Mill erschüttert, als drei Kinder die grausam zugerichtete Leiche eines jungen amischen Mannes entdecken. Noch bevor Polizeichefin Kate Burkholder die ersten Spuren vollständig auswerten kann, wird ein zweites Mordopfer gefunden. Schnell wird klar, dass beide Verbrechen zusammenhängen. Die Ermittlungen gestalten sich jedoch äußerst schwierig, denn innerhalb der amischen Gemeinde stößt Kate auf eisernes Schweigen. Niemand scheint bereit zu sein, über die beiden jungen Männer oder ihre Vergangenheit zu sprechen. Erst ein anonymer Hinweis bringt Bewegung in den Fall. Je tiefer Kate gräbt, desto deutlicher wird, dass hinter der friedlichen Fassade der Gemeinde alte Konflikte, Schuld und gefährliche Geheimnisse verborgen liegen. Schon bald gerät sie selbst in große Gefahr, während der Täter immer entschlossener versucht, seine Spuren zu verwischen.
Kate Burkholder überzeugt erneut als starke Hauptfigur, mit leichten Fehltritten, die sich in jedem Buch der Reihe wiederholen.Durch ihre Vergangenheit in der amischen Gemeinschaft versteht sie die Menschen und ihre Traditionen besser als jeder andere Ermittler. Gleichzeitig steht sie oft zwischen zwei Welten und muss sich das Vertrauen der Dorfbewohner immer wieder neu erarbeiten. Gerade dieser innere Konflikt verleiht ihrer Figur viel Tiefe. Auch ihr Ehemann John Tomasetti unterstützt sie bei den Ermittlungen und bildet mit seiner ruhigen, besonnenen Art einen gelungenen Gegenpol zu Kates Hartnäckigkeit.
Linda Castillo erzählt flüssig und erzeugt von der ersten Seite an eine dichte, bedrückende Atmosphäre. Die Ermittlungen entwickeln sich Schritt für Schritt, immer wieder sorgen neue Hinweise und Wendungen dafür, dass die Spannung bis zum Schluss erhalten bleibt. Besonders gelungen ist erneut der Einblick in das Leben der Amischen, der der Reihe ihren ganz eigenen Charakter verleiht.
Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass das Grundmuster der Kate-Burkholder-Romane inzwischen vertraut wirkt. Wer die Reihe kennt, wird einige erzählerische Elemente wiedererkennen. Dennoch gelingt es der Autorin, mit einem packenden Kriminalfall und glaubwürdigen Figuren zu fesseln. Außerdem schätzen viele Leser gerade das altbekannte Muster.
„Bittere Reue“ ist ein atmosphärischer, spannender Thriller mit einer starken Ermittlerin und einer gelungenen Mischung aus Kriminalfall, emotionalen Momenten und den besonderen Einblicken in die Welt der Amischen.
Buchhändler*in 551975
Polizeichefin Kate Burkholder , selber in einer amischen Gemeinde aufgewachsen ermittelt gemeinsam mit ihrem Ehemann und vielen anderen Cops auf Hochtouren in genau dem Umfeld, das sie einmal verlassen hat. Morde auf grausamste Weise geschehen, tiefste Vertsrickungen und einige kurze falsche Abzweigungen im Leben..... Und vielleicht finden die Opfer in ein neues Leben .??? Bedenkenswert: die Scham der Opfer - wie oft hält sie uns zurückund verhindert Gutes?!
Rezensent*in 453119
Glühende Hitze, eiskalte Morde und eine Kate Burkholder, die wieder einmal ganz tief in die Geheimnisse der amischen Gemeinschaft eintauchen muss.
„Bittere Reue“ ist bereits der 17. Fall für Kate Burkholder – und trotzdem habe ich noch lange nicht genug von ihr.
Hochsommer in Painters Mill. Die Hitze steht über der Kleinstadt, als drei Kinder eine brutal zugerichtete Leiche entdecken. Bei dem Toten handelt es sich um einen jungen Amish. Kurz darauf wird ein weiteres Opfer gefunden und Kate beginnt zu ermitteln.
Doch wie so oft stößt sie dabei auf eine Mauer des Schweigens. Niemand scheint bereit zu sein, über die Toten zu sprechen. Gerade für Kate ist das besonders schwierig, denn sie kennt die amische Gemeinschaft aus ihrer eigenen Vergangenheit und weiß, wie tief manche Geheimnisse sitzen können.
Und genau das macht für mich den Reiz dieser Reihe aus. Kate steht zwischen zwei Welten. Sie versteht die Traditionen und Denkweisen der Amish, gehört aber gleichzeitig längst nicht mehr zu ihnen. Dadurch gelingt es ihr, Dinge zu erkennen, die anderen Ermittlern verborgen bleiben , trotzdem muss sie sich das Vertrauen der Menschen immer wieder neu erarbeiten.
Auch Kates Ehemann John Tomasetti ist wieder an ihrer Seite. Seine ruhige und besonnene Art bildet einen schönen Gegenpol zu Kates Hartnäckigkeit.
Linda Castillo schafft es auch im 17. Band, eine dichte und bedrückende Atmosphäre aufzubauen. Die Ermittlungen entwickeln sich Stück für Stück und immer wieder tauchen neue Hinweise auf, die mich auf eine andere Spur gebracht haben.
Besonders gefallen hat mir erneut der Einblick in die Welt der Amish. Castillo zeigt nicht nur die idyllische Seite, sondern auch die Konflikte und Geheimnisse, die sich hinter dieser abgeschotteten Gemeinschaft verbergen können.
Marion S, Journalist*in
Drei amische Kinder finden beim Versteckspiel eine grässlich zugerichtete Leiche. Es handelt sich um den 21jährigen Samuel Yutzu, der eine Baumschule betrieb, bei der auch Chief Kate Burkholder schon Kundin war.. Wie unter den Amisch üblich, will keiner direkt etwas Schlechtes über das Opfer sagen, aber es wird klar, dass er sich in letzter Zeit in schlechter Gesellschaft herumgetrieben hat.. Seine Freundin jobbt in einem Stripclub und will auch nicht reden. Als Samuels bester Freund Aaron ebenfalls ermordet aufgefunden wird. wird Kate Burkholder klar, dass sie es diesmal mit etwas Größerem zu tun hat. Ihre hartnäckigen Nachforschungen bringen sie schließlich selbst in Lebensgefahr. Der 17. Fall der Polizeichefin von Painters Mill, Ohio lässt einem beim Lesen erschauern. Das Böse lauert auch im scheinbar idyllischen Painters Mill fernab der Metropolen des Verbrechens.
Dieses Mal tritt das Privatleben von Kate Burkholder hinter dem Kriminalfall zurück, der wiederum den schwierigen Spagat zwischen der Lebensweise der amischen Gemeinde und den scheinbaren Verlockungen des amerikanischen Way of Life thematisiert.
Gerne empfohlen.
Buchhändler*in 541036
Der 17. Fall mit Kate Burkholder – und noch immer lerne ich Neues über die amische Gemeinde.
Und das in einem spannenden Krimi – was will man als Leser mehr.
Ich mag Kate von Anfang an, Thomaselli inzwischen auch – die sind ein gutes Team. Auch das Personal im Polizeirevier von Painters Mill, ist liebenswert und mir ans Herz gewachsen.
Hier gibt es wieder einen spannenden Fall, der die Kluft zwischen Amischen und Englischen deutlich zeigt. Hätten beide Gruppen etwas mehr Vertrauen zueinander, würde so mancher Fall schneller gelöst.
Aber – wie gesagt – das macht einen großen Teil der Spannung aus.
Ich habe – wenn die Hände etwas erledigen mussten – das Hörbuch gehört, wie immer großartig vorgelesen von Tanja Geke, deren Stimme und Stil perfekt zu Kate passt.
Diese Reihe empfehle ich von Herzen!
Buchhändler*in 432254
spannender 17. Fall für Kate und ihr Team
Linda Castillo schafft es immer wieder - mich mit ihren Amisch-Thrillern zu fesseln. Auch dieses Mal. Ich mag auch die Sprecherin. Kate Burkholder - bereits ihr 17. Band!!! - ermittelt wieder auf Hochtouren - rätselhafte Mordfälle, junge Männer, wie hängt das alles mit den jungen Mädchen zusammen und einer Bar? es wird geschwiegen in der Gemeinde und auch außerhalb - Kate begibt sich hier auf eine "gefährliche" Ermittlung und gerät das eine oder ander Mal auch in Gefahr. Aber Kate bleibt dran am Fall und somit ist es wieder bis zum Schluss sehr spannend.
Birgit W, Rezensent*in
"Bittere Reue" der Autorin Linda Castillo ist mittlerweile der 17. Band um die Polizeichefin Kate Burkholder . im kleinen Ort Painters Mill.
Als Jugendliche die Überreste eines amischen Mannes finden lassen sich erst einmal keine Spuren zum Täter oder gar ein Motiv ermitteln. Als jedoch kurz darauf der beste Freund des ersten Opfers auch tot aufgefunden wird ziehen die Ermittlungen merklich an. Kate kennt die Familien der Opfer, doch diese scheinen einiges an Informationen zurückzuhalten. Einzig eine mysteriöse, deren Identität nicht bekannt ist, könnte eine Spur sein.
Nach und nach finden Kate und Tomassino sich in einem Konstrukt aus Drogen, Prostitution und Lügen wieder.
In diesem Band gerät Kate direkt ins Visier der Täter und es ist mehr als einmal knapp für sie. Das Privatleben nimmt gedanklich einiges an Raum ein, was die Geschichte allerdings in keinster Weise stört, sondern eher glaubwürdig unterstützt.
Ich kann kaum glauben, dass es sich um den 17. Fall handelt: Linda Castello beschreibt das Leben der Amischen realistisch, die Atmosphäre in Painters Mill sehr lebendig und die Fälle sind in sich abgerundet.
Darum freue ich mich schon auf den hoffentlich 18. Fall für Kate und ihr Team.
Silke B, Journalist*in
Man fängt an zu lesen und ist drin. Jeder "Castillo-Krimi" ist hervorragend. Dieses Mal gerät Kate allerdings sehr häufig in Kalamitäten, sehr spannend und kaum aus der Hand zu legen.
Ein typischer Kate Burkholder Thriller mit vielen Ermittlungen.
Inhalt:
Innerhalb kurzer Zeit werden zwei junge amische Männer ermordet aufgefunden. Während der Ermittlungen stößt Kate Burkholder auf eine Mauer des Schweigens. Weder die Amischen noch die Englischen möchten mit ihr über die Toten rede. Bis ein Hinweis eingeht und ein dunkles Geheimnis in der Stadt Painters Mill aufgedeckt wird.
Meine Meinung:
Der Thriller ist wieder geprägt von vielen Ermittlungen von Kate Burkholder und ihrem Team. Das Buch ist nie langweilig, lässt sich super schnell lesen und ist eine tolle Unterhaltung. Für mich hat sich Kate hier etwas zu viel unnötig in Gefahr gebracht, trotzdem waren natürlich genau diese Szenen sehr spannend. In diesem 17. Band wird die Welt der Amischen eher gestreift und wir werden mehr in die Geheimnisse einer Bar mitgenommen. Die Auflösung und die Hintergründe der Taten haben mir gut gefallen.
Fazit:
Eine super Unterhaltung für Zwischendurch und auf jeden Fall wieder ein Muss für die Kate Burkholder Fans. Es macht einfach Freude bekannte und neue Charaktere zu begleiten.
Annette L, Rezensent*in
Im inzwischen 17. Fall für Chief Kate Burkholder kehren wir zurück nach Painters Mill in Ohio. Drei Jugendliche stoßen im Wald auf eine zerstückelte Leiche, vergraben unter Laub und Erde. Es handelt sich um einen amischen jungen Mann, den Besitzer der örtlichen Baumschule. Kurz darauf wird auch sein bester Freund Aaron tot aufgefunden.
Kate Burkholder kennt die amischen Familien der beiden gut, doch die Eltern mauern. Niemand möchte etwas Negatives über die Söhne sagen, trotzdem spürt Kate sofort, dass sie mehr wissen, als sie zugeben. Die Ermittlungen zeigen schnell, dass finanzielle Engpässe, Naivität, Geldgier und Drogen die beiden jungen Männer in große Schwierigkeiten gebracht haben. Doch wer hatte ein Motiv, sie so brutal zu ermorden?
Mord bei den Amischen!
Ich liebe die Reihe um Kate Burkholder, und auch Band 17 hat mich keine Sekunde gelangweilt. Linda Castillo schafft erneut eine perfekte Mischung aus Polizeiarbeit, Kates Privatleben und dem Alltag der Amischen. Es ist jedes Mal schön, die vertrauten Figuren wiederzutreffen, die man schon über so viele Jahre begleitet hat.
Besonders spannend finde ich Castillos Einblicke in die Lebensweise der Amischen. Da Kate selbst früher amisch war, öffnet sich ihr diese Gemeinschaft eher als anderen Ermittlern. Doch diesmal stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Niemand will kooperieren, und als Kate selbst recherchiert, gerät sie mehr als einmal in Lebensgefahr.
`Bittere Reue` ist ein intensiver, atmosphärischer Thriller, der mir einmal mehr gezeigt hat, warum ich diese Reihe so liebe und der beweist, dass sie selbst nach 17 Bänden nichts von ihrer Kraft, Tiefe und Spannung verloren hat.
Eva-Maria B, Buchhändler*in
Wahnsinn, schon Band 17 der Krimireihe um Polizeichefin Kate Burkholder, die in der ländlich geprägten Kleinstadt Painters Mill für Recht und Ordnung sorgt. Dabei wird sie immer wieder mit oft sehr brutalen Morden inmitten der Gemeinschaft der Amish konfrontiert, einer Glaubensgemeinschaft, die sie selbst sehr gut kennt, da sie ihr einst angehörte.
In diesem Band wird Kate zu der grausam zerstückelten Leiche des sehr jungen amischen Gärtners Samuel Yutzy gerufen, auf den schon bald ein zweites Mordopfer folgt. In gewohnter Art und Weise recherchiert Kate den Hintergrund der Toten gründlich und deckt gewaltige Abgründe und Risse in der Gemeinschaft der Amisch auf.
Durch alle Bände zieht sich die akribische Beschreibung der unterschiedlichen Schritte der Polizeiarbeit. Das ist meiner Meinung nach nicht so detailliert nötig, vor allem nicht, wenn man schon mehrere oder gar alle Bände der Reihe gelesen hat. Aber ich lese sie trotzdem gerne, da ich Kates Art sehr schätze und es mir auch gut gefällt, mit welch großem Respekt sich Linda Castillo in der Glaubensgemeinschaft der Amish bewegt.
S R, Buchhändler*in
Nach ein paar 'Schrottbüchern' war ich froh, dass es etwas Neues von Linda Castillo gibt.
Hier weiß man, was man bekommt. Eine gut angelegte Geschichte im Amish-Kosmos (freue mich über lehrreiche Informationen) und eine Ermittlerin, die nicht an Psychosen o.ä. leidet.
Hat mir wieder sehr gefallen.
Martina G, Buchhändler*in
Bittere Reue von Linda Castillo ist ein spannender Kriminalroman, der mich insgesamt gut unterhalten hat. Die Geschichte entwickelt sich allerdings über weite Strecken etwas langatmig, sodass sich die Handlung zwischendurch zieht und das Tempo etwas leidet.
Der Schluss konnte mich dafür umso mehr überraschen. Die Auflösung ist spannend und sorgt dafür, dass sich das Durchhalten lohnt. Etwas schade fand ich jedoch, dass das Thema Menschenhandel, das ein wichtiges und brisantes Element der Geschichte ist, erst gegen Ende kurz angeschnitten wird. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Aspekt stärker in die Handlung eingebunden und ausführlicher behandelt worden wäre.
Insgesamt ein solider Krimi mit einer unerwarteten Wendung zum Schluss, der trotz kleiner Längen lesenswert ist.
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