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Schascha und der Buchspazierer
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Erscheinungstermin 14.08.2026 | Archivierungsdatum 13.08.2026
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Zum Inhalt
Die neunjährige Schascha liebt Bücher über alles und begegnet eines Tages dem stillen Buchhändler Carl Kollhoff, der Bücher zu den Menschen der Stadt bringt. Fasziniert begleitet sie ihn auf seinen täglichen Wegen und wird Teil seiner besonderen Mission. Gemeinsam bringen sie Geschichten und Hoffnung zu anderen – bis Schascha selbst zeigen muss, wie viel Mut, Herz und Kraft in ihr und in den Büchern steckt.
Die neunjährige Schascha liebt Bücher über alles und begegnet eines Tages dem stillen Buchhändler Carl Kollhoff, der Bücher zu den Menschen der Stadt bringt. Fasziniert begleitet sie ihn auf seinen...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783751208864 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 176 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Elina M, Rezensent*in
Schascha und die Buchspazierer ist eine wunderschöne, warmherzige Geschichte, die zeigt, welche Kraft Bücher und echte Begegnungen haben können. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und wachsen einem schnell ans Herz. Besonders die Botschaft über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt hat mich berührt.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und gleichzeitig voller Gefühl. Die Geschichte lädt zum Träumen ein und erinnert daran, wie wichtig es ist, sich Zeit füreinander zu nehmen und die kleinen Momente im Leben wertzuschätzen.
Ein herzerwärmendes Buch, das mich zum Lächeln gebracht hat und noch lange nach dem Lesen in Erinnerung bleibt. Absolute Leseempfehlung für alle, die Geschichten mit Herz lieben.
Lehrende*r 2031567
Ich muss zugeben, dies ist nicht meine erste Berührung mit dieser Geschichte. Vor ein paar Jahren wurde ich zu meinem Geburtstag ins Open-Air-Kino eingeladen und dort lief „Der Buchspazierer“. Wir wussten alle nicht, was uns erwartet, und waren vollkommen begeistert. Die Geschichte traf so viele Aspekte meiner Seele, dass ich sofort zugriff, als ich entdeckte, dass es eine Kinderbuchversion davon gibt. Entsprechend groß waren meine Erwartungen – und ich wurde nicht enttäuscht. Allein die Geschichte ist von vorne bis hinten wie eine warme, ehrliche, herzliche und berührende Umarmung. Gemeinsam mit den wunderschönen Illustrationen fehlen mir dafür fast die Worte.
Die Sprache wurde kindgerecht vereinfacht und macht das Buch zu einer gelungenen Adaption für junge Leser:innen. Als Erwachsene habe ich zwar hin und wieder die literarische Tiefe des Originals vermisst, doch genau dafür gibt es schließlich den Roman. Für ein Kinderbuch funktioniert diese reduzierte Sprache hervorragend.
Die Illustrationen sind einfach herzerwärmend. Sie fangen die Atmosphäre der Geschichte wunderbar ein und verleihen den Figuren und ihren Begegnungen eine besondere Wärme, die lange nach dem Lesen nachklingt.
„Schascha und der Buchspazierer“ ist ein Kinderbuch über Bücher, Freundschaft, Begegnungen und die kleinen Gesten, die das Leben verändern können. Eine große Empfehlung zum gemeinsamen Vorlesen – und für alle, die diese besondere Geschichte noch einmal aus einer neuen Perspektive erleben möchten.
Ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar dieses Buches erhalten. Die in dieser Rezension geäußerten Meinungen sind ausschließlich meine eigenen.
Wunderschön erzählt, wunderschön illustriert! ❤️
Ach es ist so schön, wenn verschiedene Generationen sich annähern, eine tiefe Freundschaft entwickeln und Liebe stärker ist alles andere. Wir brauchen solche hoffnungsgebenden Geschichten heutzutage wieder viel stärker.
Während Carl anfangs etwas zurückhaltend ist, kriegt die aufgeweckte und kluge Schascha schnell das Eis gebrochen.
Sie ist neugierig, frech, aber immer liebenswürdig und sie stellt Fragen, möchte alles wissen, um jeden einzelnen wirklich kennenzulernen. Und tja, bald ist ganzer Einsatz gefragt, denn nicht jeder versteht, wie wichtig ihre Spaziergänge sind.
Die Illustrationen passen richtig gut und verstärken die tollen Beziehungen, die sich im Laufe der Geschichte entwickeln. Und ich liebe Hund, der aber gar kein Hund ist, sondern eine Katze. 😄 Ernste Themen werden recht schnell gelöst, was vielleicht als etwas zu einfach gesehen werden kann, aber es soll ja auch für Kinder sein und ist aus Schaschas Perspektive erzählt. Ich kann es nicht mit dem Original-Roman vergleichen, da ich ihn nicht gelesen habe, der wird mit Sicherheit detaillierter sein, ich habe aber hier nicht das Gefühl, dass irgendetwas fehlt, die Story ist rund und herzerwärmend und konzentriert sich auf die Welt, wie Schascha sie sieht. ❤️
5/5⭐️
Die Links werden im August natürlich ergänzt. 😊
Tabea T, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Die Geschichte schafft es, wichtige Themen wie Trauer, Selbstwert und den Umgang mit Fehlern auf eine einfühlsame und kindgerechte Weise zu vermitteln. Genau das macht sie für mich so besonders.
Besonders berührt haben mich die Gedanken der Charaktere. Es gab mehrere Momente, die mich innehalten ließen und die noch lange nach dem Lesen in meinem Kopf geblieben sind. Die Botschaft, dass man sich nicht mit anderen vergleichen sollte und dass Fehler zum Lernen dazugehören, fand ich wunderschön und unglaublich wertvoll – für Kinder genauso wie für Erwachsene.
Ein echtes Highlight war für mich außerdem die Katze Hund. Ich musste so oft schmunzeln, weil sie sich eher wie ein Hund verhält. Sie bringt so viel Charme und Wärme in die Geschichte und ist definitiv einer meiner Lieblingscharaktere.
Auch der Buchspazierer hat mir unglaublich gut gefallen. Anfangs wirkt er eher grummelig und verschlossen, doch nach und nach öffnet er sich immer mehr. Seine Entwicklung mitzuerleben war einfach schön und hat die Geschichte noch emotionaler gemacht.
Die liebevollen Illustrationen haben das Leseerlebnis perfekt ergänzt und passen wunderbar zur Geschichte. Das Cover ist ebenfalls wunderschön gestaltet und hat mich sofort angesprochen.
Besonders schön finde ich, dass die Geschichte des Buchspazierers nun auch als Kinderbuch erzählt wird. Die wichtigen Botschaften wurden so aufbereitet, dass junge Leserinnen und Leser sie verstehen können, ohne dass die Geschichte ihre emotionale Tiefe verliert.
Für mich ist dieses Buch ein echtes Herzensbuch mit einer wichtigen Botschaft, liebenswerten Charakteren und einer Geschichte, die Groß und Klein gleichermaßen berühren kann.
⭐️ 5/5 Sterne – eine absolute
Sascha lebt mit ihrem Vater zusammen, hat ihre Mutter leider schon lange verloren. Von ihrem Fenster aus sieht sie jeden Tag über den Münsterplatz einen Mann, der in seinem Rucksack Bücher trägt und sie zu seinen Kunden bringt. Sie nennt ihn den Buchspazierer. Weil sie neugierig auf den älteren Mann geworden ist, sucht sie ihn am nächsten Tag auf und folgt ihm bei seinem Rundgang.
Ich habe "Der Buchspazierer" schon als Roman gelesen. Als das Buch im Rahmen der #netgalleydechallenge erschien, habe ich jetzt das Kinderbuch dazu gelesen und fand es einfach nur schön, wieder in die wundervolle Geschichte von @carsten.henn einzutauchen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat wirklich tolle Zeichnungen und die Geschichte ist einfach nur toll, auch als Kinderbuch. Ich kann es wirklich für die kleinen Leser und auch zum Vorlesen empfehlen.
Buchhändler*in 1367163
Ein absolutes Jahreshighlight!!
Obwohl ich „Der Buchspazierer“ bereits gelesen habe, gefällt mir die Geschichte so gut wie beim ersten Mal.
Ein wirklich wundervolles Buch über eine außergewöhnliche Freundschaft und Fähigkeit von Büchern Menschen näher zusammenzubringen.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 2096245
Ein Wohlfühlroman zum verlieben. Zwei Menschen an unterschiedlichen Punkten im Leben. Was sie verbindet, Einsamkeit und die Liebe zu Büchern. Schafft Schascha es mit hartnäckig und ihrer Liebe zu Büchern das Herz des Buchspazierers zu erreichen?
Einerseits eine schöne Geschichte über die Macht der Bücher und wie diese Menschen zusammenbringt.
Mit wunderbaren Illustrationen, die die Figuren noch mehr zum Leben erwecken.
Andererseits tue ich mich etwas schwer mit der Gewalt und wie leichtfertig sie abgehandelt und verziehen wird.
Ellinor F, Buchhändler*in
Ein ganz bezauberndes Buch mit wunderschönen, farbigen Illustrationen.
Gleich die ersten Seiten fesseln einen, sodass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Und auch ohne die Bilder anzuschauen, kan man sich gleich alles bildlich und lebhaft vorstellen.
Da ich vorher nicht dazu gekommen war, habe ich nun auch angefangen den Buchspazierer zu lesen. Und was soll ich sagen? Das Buch ist ebenso grandios! Und ganz besonders wird es, liest man beide Bücher parallel, denn so fügen sich die Blickwinkel von Schascha und Carl zu einer großen Geschichte zusammen. Einfach toll!
Rezensent*in 1844678
Schascha sieht von ihrem Fenster aus jeden Tag einen alten Mann spazieren gehen.
Sie nennt ihn „den Buchspazierer“. Eines Tages entschließt sie sich, ihn auf seinen abendlichen Spaziergängen zu begleiten - jedoch eher auf einseitiger Zustimmung.
So findet sie heraus, dass der alte Mann Carl Kollhoff heißt und für einen Buchladen die Auslieferungen übernimmt.
Anfangs genervt, schließt jedoch Carl die kleine Schascha ins Herz und so beginnt eine wundervolle, gemütliche Geschichte. ✨
Der Schreibstil des Autors ist klasse, man taucht direkt mit in die Geschichte ein. Einen ganzen Pack an Emotionen bekommt man direkt mit: Freude, Einsamkeit, Wut, etc.
Aber die wichtigste Botschaft: Bücher können Menschen miteinander verbinden - sofern sie sich darauf einlassen.
Wer auf der Suche nach einem gemütlichen Buch ist, wird hier definitiv fündig.
Katharina W, Rezensent*in
Schascha beobachtet jeden Tag von ihrem Fenster aus, wie ein älterer Mann über den Münsterplatz läuft, in seinem Rucksack sorgsam eingepackte Bücher. Eines Tages beschließt Schascha, mehr über den Mann, den sie Bücherspazierer nennt, zu erfahren und begleitet ihn ein Stück auf seinem Weg. Auch wenn dieser von dieser neuen Entwicklung nicht viel hält, bleibt Schascha beharrlich.
Schascha ist ein fröhliches und aufgewecktes Mädchen, das einem aufgrund seiner besonderen Sicht auf die Welt schnell ans Herz wächst, ebenso wie der Bücherspazierer und seine Kunden, die alle ihre Besonderheiten haben und die man gerne zu seinen Freunden zählen würde.
Insgesamt ist das Buch sehr rund, hat aber auch seine Spannungsmomente, die ich allerdings unterschiedlich erlebt habe. Zum Einen sind da etwa die Entdeckungen, die Schascha über die Kunden macht und bei denen sich der Spannungsbogen natürlich und gut in die Geschichte integriert anfühlt. Dann gibt es aber Spannungsbögen, bei denen ich dies nicht so empfunden habe. Hier wirkten Figuren plötzlich ganz anders, was für mich nicht zur Geschichte passte und daher einen Stern Abzug erhielt.
Insgesamt ein schönes Buch mit kleinen Fehlern und einem zu kurzen Ende.
„Es heißt, Bücher finden ihre Leserinnen und Leser – aber manchmal brauchen sie jemanden, der ihnen den Weg weist.“
Dies ist der erste Satz in dem Buch „Schascha und der Buchspazierer“, aber gleichzeitig auch der erst Satz des Buchs „Der Buchspazierer“. Beide stammen aus der Feder des Autors Carsten Henn, aber beide sind für unterschiedliche Zielgruppen geschrieben. Während der Roman „Der Buchspazierer“ aus Sicht des verschrobenen 70-jährigen Buchhändlers Carl Kollhoff geschrieben wurde, so hat nun der Autor seine Geschichte aus Sicht der neunjährigen Schascha neu verfasst. Es handelt sich also nicht um eine Adaption, sondern um eine Neuerzählung der Geschichte aus Kindersicht.
Die Handlung bleibt natürlich die gleiche. Schascha bemerkt den Buchhändler auf seinen Rundgängen und gibt ihm den Spitznamen „Der Buchspazierer“. Nach einiger Zeit kommt sie auf die Idee, ihn bei seinen Touren zu begleiten, wovon er wenig begeistert ist, womit der Grundstein für eine ungewöhnliche Freundschaft gelegt wurde. Die beiden haben ein besonderes Gespür für Menschen und dafür, welche Bücher zu diesen passen würde. Und das ist Sinn und Zweck dieser Spaziergänge, dass die beiden den Menschen die für sie passenden Bücher bringen.
Das bleibt selbstredend gleich, ebenso wie die Besucher identisch sind. Aber natürlich nimmt Schascha sie anders wahr, und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Der Blick einer Neunjährigen ist eben anders und ich denke, dass der Autor die Kinderwelt ganz gut dargestellt hat.
Kinderbücher leben von ihren Illustrationen und hier kommt Annelie Schulze ins Spiel. Sie gibt dieser Geschichte ihr eigenes Bild und begleitet die Geschichte auf ihre eigene Art und Weise, wie sie bei Kindern gut ankommen dürfte, denn Kinder lieben es, die Illustrationen zu durchforsten und den Bezug zur Geschichte zu ergründen. (Und erfreulicherweise hat sich die Illustration nicht von der Verfilmung beeinflussen lassen.)
Fazit
Die Sicht von Schascha auf diese Welt ist erfreulich anders und erfreulich kindgerecht. Ich denke, dass der Autor es sehr gut geschafft hat, seine eigene Geschichte aus Kindersicht zu erzählen. Zudem streift diese Version nicht so dicht am Kitsch vorbei wie der Roman, was ich sehr begrüße. Die Illustrationen geben ihr Übriges, sodass ich dieses Buch für Kinder ab neun Jahren ebenso empfehlen kann, wie auch älteren Lesern, die nochmals in die Welt des Buchspazierers eintauchen möchten.
Anne-Marie U, Rezensent*in
Ich habe dieses Buch so sehr geliebt da es so wichtige Themen beinhaltet über die Kinder aufjedenfall etwas lernen sollten.
Sara K, Rezensent*in
Jeden Abend sieht Sascha den alten Mann aus der Buchhandlung kommen, sein Rucksack ist voll mit Büchern. Irgendwann traut sich Sascha und spricht ihn an. Schließlich darf sie ihn begleiten, wie er Bücher zu seinen Kunden bringt. Sascha ist ein Bücher-liebender Sonnenschein und will mehr, als nur einfach bestellte Bücher austragen.
Dieses Buch ist eine Wucht! Es ist für Kinder aber genauso für Erwachsene. Sascha ist mutig, strahlt von innen heraus. In der Geschichte begegnen wir verschiedenen Menschen und Schicksalen. Ganz selbstverständlich werden Depression, Tod und Gewalt thematisiert. Unbeschönigt und doch kindgerecht.
Sascha begegnet Schwierigkeiten - indem sie sie angeht und Lösungen findet. Sie kann so viel Mut und Freude geben.
Das Buch hat mich tief berührt, es hat eine eigene Magie, nicht nur durch die Magie der Bücher. Die wunderbare Geschichte ist an einzelnen Stellen mit Zeichnungen geschmückt. Auch hier stehen die Personen der Geschichte im Fokus.
Dieses Buh ist unglaublich! Einerseits möchte ich nun gerne den Buchspazierer lesen. Andererseits befürchte ich, dass er nicht so gut ist, wie Sascha und der Buchspazierer....
Ein junges Mädchen mit ihrem ganz eigenen Kopf
Carten Henn nimmt seine Leser mit in eine Geschichte, die Zeit welche Wirkung Bücher auf die Menschen haben kann. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Illustrationen sind sehr schön gestaltet und die Länge der Kapitel gut gewählt. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Überschrift. Die Geschichte wird aus Sicht der Protagonisten erzählt. Das Cover ist sehr schön gestaltet.
Die Hauptprotagonisten sind Schascha und der Buchspazierer Carl.
Schascha heißt eigentlich Charlotte und lebt zusammen mit ihrem Vater in einer Wohnung. Der Vater ist oft lange arbeiten und das Geld sitzt nicht so locker. Sie liebt Bücher und beobachtet immer wieder den Buchspazierer aus ihrem Zimmer aus.
Carl ist der stille Buchhändler, der täglich sein Runden in der Stadt dreht, um die bestellten Bücher auszuliefern. Dabei gibt er den Menschen Namen von Buchfiguren, an die sie ihn erinnern.
Schascha schließt sich eines Tages einfach dem Buchspazierer an und läuft mit ihm seine Runde. Sie verspricht brav zu sein und seine Kunden nicht zu nerven. Doch bei Mister Darcy rennt sie einfach ins Haus. Doch statt böse auf sie zu sein, lädt er den Buchspazierer und Schascha auf einen Besuch in seinem Garten ein. Schascha beobachtet die Menschen und sag Carl, dass er ihnen die falschen Bücher bringt. Sie möchte mehr Freude in deren Leben bringen und dafür überlegt sie sich einen Plan. Als ihr Vater mitbekommt, dass sie unentschuldigt in der Schule fehlt und sie Zeit mit Carl verbringt, reagiert er etwas ungehalten und sorgt dafür, dass er seinen Job verliert. Schascha kann das Verbot Carl zu sehen nicht lange einhalten und spaziert wieder gemeinsam mit ihm los. Doch wie lange wird das gut gehen? Wird Schaschas Vater einsehen, dass ihr die Zeit mit Carl und seinen Kunden guttut und dass sie das Leben der Menschen verändert? Warum reagiert er so gereizt auf den netten älteren Herren?
Manchmal braucht es ein Buch um sich selbst zu reflektieren und herauszufinden, wie man etwas besser machen könnte. Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass Bücher manchmal viel ändern können und das es Mut, Herz und Kraft braucht, um eingefahrene Pfade zu verlassen.
Manche Bücher erzählen eine Geschichte – und manche berühren das Herz. „Schascha und der Buchspazierer“ gehört für mich definitiv zur Kategorie „Ein Buch, dass das Herz berührt.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 9jährige Schascha, ein zurückhaltendes Mädchen, dass jeden Tag aus ihrem Zimmerfenster schaut und dabei den Buchspazierer beobachtet. Sie fragt sich, was der alte Mann wohl jeden Abend auf seinem Spaziergang erledigt und beschließt, ihn einfach mal anzusprechen. Gesagt, getan … und so erfährt das junge Mädchen, dass Carl seinen Kunden die Bücher persönlich nach Hause ausliefert … und wählt die literarischen Schätze mit viel Feingefühl passend zu deren Leben und Gefühlen aus. Was zunächst wie eine ungewöhnliche Freundschaft beginnt, entwickelt sich zu einer warmherzigen Geschichte über Vertrauen, Mut und die Kraft von Büchern.
Besonders gefallen hat mir, wie liebevoll die Figuren gezeichnet sind. Carl wirkt zunächst verschlossen und eigenbrötlerisch, doch mit jeder Seite offenbart sich mehr von seinem großen Herzen. Auch Schascha wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus und zeigt, wie viel ein Mensch bewirken kann, wenn er anderen mit Offenheit und Mitgefühl begegnet.
Der Schreibstil ist ruhig, einfühlsam und voller kleiner, kluger Beobachtungen. Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Figuren und lebt nicht von großen Wendungen, sondern von den leisen Momenten. Gerade diese machen das Buch so besonders. Ich habe mir sehr oft beim Lesen Zitate über die Bücher und die Magie des Lesens markiert. Das Buch erinnert daran, wie wichtig Freundschaft, Zusammenhalt und die kleinen Gesten im Alltag sind.
Schascha und der Buchspazierer ist ein Roman, der Wärme ausstrahlt und noch lange nach dem Lesen nachklingt. Wer Geschichten mit Herz, liebenswerten Charakteren und einer besonderen Atmosphäre mag, wird dieses Buch lieben.
Bibliothekar*in 518160
Das 9-jährige Mädchen Schascha liebt Bücher. Aus ihrem Fenster beobachtet sie jeden Tag einen alten Herrn, der mit Büchern im Rucksack herumläuft. Sie beschließt, dass sie ihn kennenlernen will. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft.
Aufgrund des sehr ansprechenden, gemütlichen Covers in warmen Farben wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich wurde allerdings überrascht durch eine ganz andere Geschichte, als ich erwartet hatte. Aus dem Leben gegriffen wird mit Tiefgang über eine starke kleine Heldin erzählt, die Höhen und Tiefen erlebt, bevor sich alles zum Guten wendet, wie das Cover schon vermuten lässt. Vorrangig geht es um die Liebe zu Büchern und zum Lesen. Immer wieder spielen der Inhalt von Büchern und die Hauptfiguren derselben eine Rolle. Auf der anderen Seite begegnen die Protagonisten ständig problematischen Lebenssituationen. Sie werden arbeitslos, kämpfen mit der Gebrechlichkeit des Alters, können nicht lesen oder schreiben, sind einsam, betrauern den Verlust eines geliebten Menschen, rutschen in eine Depression, verlieren ihr Zuhause oder begegnen Gewalt. Alle schwierigen Themen sind kindgerecht verpackt. Die Szenen mit Bezug zu Gewalt sind zurückhaltend und einfühlsam formuliert. In allen schwierigen Lebenslagen wird den ganz unterschiedlichen Charakteren eine Möglichkeit aufgezeigt, ihren Problemen zu entfliehen. Der Appell „mit offenen Augen durchs Leben zu gehen“ und Hilfe anzubieten wird gut vermittelt. Das Buch ist nicht sehr dick und enthält zahlreiche, farbenfrohe Bilder, die zum Entdecken einladen. Die Illustrationen veranschaulichen den Text, sind größtenteils zum Wohlfühlen und regen teilweise zum Schmunzeln an. Trotzdem empfehle ich aufgrund der schwierigen Themen, die viel Gesprächsstoff bieten, eher das Vorlesen oder gemeinsame Lesen. Die intensive Geschichte ist großartig umgesetzt worden. Die Bilder haben mich begeistert.
Ein tolles Buch für alle Büchernarren, aber auch Lesefaule werden sich in der Geschichte wiederfinden. Sprachlich gewandt und abwechslungsreich, trotzdem gut verständlich und mit vielen bunten Bildern, die das Geschriebene verdeutlichen, ist es gut geeignet für Kinder am Ende der Grundschulzeit. Allerdings würde ich zum Vorlesen bzw. gemeinsamen Lesen tendieren, da vieleTextstellen zum Nachdenken und zu Gesprächen anregen. Das Cover spiegelt die Stimmung im Buch sehr gut wieder: Zwei Buchliebhaber aus unterschiedlichen Generationen verbunden durch die Macht der Worte.
Rezensent*in 1827063
Von sasibine
Als ich den Buchspazierer gelesen habe, war ich ja schon von der Geschichte und diesem frechen, schlauen Mädchen entzückt! Aber jetzt in diesem Buch ihre Sicht zu verfolgen reizte mich sehr! Denn diese Liebe zu Büchern ist so präsent und bedeutet mir so viel, dass ich das auch an meine Kinder weitergeben möchte! Als ich dann in dieses Buch reinlas: ein Traum! Diese Illustration sind ja nur wundervoll, damit hatte ich nicht gerechnet! Das diese Geschichte also nicht nur neu aus Schaschas Sicht beschrieben wird sondern auch noch eine solch hübsche und großartige Illustration begleitend zum Text dabei ist, erfüllt mein Herz.
Stefanie G, Rezensent*in
Vorab: Ich hatte schon Probleme mit dem Titel, da ich den Namen irgendwie nicht aussprechen konnte, aber dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Sätze sind kurz und größtenteils einfach gehalten, sodass das Buch auch für junge Leseanfänger geeignet ist. Die wirklich tollen Illustrationen lockern es auf und es gibt sehr viel zu entdecken. Sie passen perfekt zu dem gerade gelesenen Text und man kann seine eigene Vorstellung mit denen des Autors abgleichen.
Der Schreibstil ist flüssig und im richtigen Maße mit Details versehen, sodass man sich die Stadt und Personen sehr gut vorstellen kann und sich in Schascha hineinversetzen kann.
Das Buch zeigt, wie schwierig das Leben sein kann und was man alles bewältigen muss. Etwas schade finde ich, dass viele Dinge sehr schnell abgehandelt werden und insbesondere Schaschas Vater keine Konsequenzen fühlen muss.
Die Einsamkeit, die ältere Menschen fühlen können und die schweren Gedanken, die der Verlust des Arbeitsplatzes hervorrufen können, werden kindgerecht dargestellt und zeigen, wie einfühlsam der Autor sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Hin und wieder ging mir das Buch richtig ans Herz und ich war froh über die schönen Zeichnungen, die etwas von der Schwere des Buches genommen haben. Daher sollte man sein Kind kennen, bevor man es dieses Buch alleine lesen lässt.
Der Hinweis, dass auch Erwachsene Fehler machen, ist sehr hilfreich, nicht nur für Kinder. Jeder macht Fehler. Wichtig ist, wie man damit umgeht.
Toll finde ich, dass hier die Neugier auf ältere Bücher und Geschichten geweckt wird, damit die Kinder selbst Lust bekommen, sie zu lesen oder zumindest erzählt zu bekommen.
Katrin M, Rezensent*in
Von ihrem Fenster aus sieht die neunjährige Schascha jeden Tag den Buchspazierer Carl Kollhoff zu seinem Rundgang aufbrechen. Weil sie noch neugieriger als lesebegeisterter ist, spricht sie ihn eines Tages an und begleitet ihn von da an bei seinen Auslieferungen. Schon bald muss sie allerdings feststellen, dass es nicht nur um die Bücher geht, sondern um die Kraft hinter den Geschichten.
Schascha ist ziemlich naseweis, dabei aber nicht unsympathisch und macht sich für ein Kind in ihrem Alter viele kluge Gedanken. Buchspazierer Carl dagegen ist eher der höflich distanzierte Typ, der zwar genauso viel wahrnimmt, sich aber oft nicht einheimischen möchte, aus Sorge unhöflich oder zu viel zu sein. Sorgen, die Schascha nicht kennt. Durch ihre vorwitzige, aufgeschlossene Art gewinnt sie auf Anhieb die Sympathien von Carls Kunden. Auch wenn sie manchmal Dinge laut sagt, die man einem Erwachsenen vielleicht übel nehmen würde.
Obwohl sich die Geschichte an Kinder richtet, die etwa so alt sind wie Schascha, hat mich die Handlung mindestens genauso berührt. Denn es geht nicht nur um ein kleines Mädchen und die Magie der Bücher, sondern um Menschlichkeit, Mitgefühl, Gemeinschaft und Zusammenhalt. Und eben auch darum, dass Geschichten Menschen miteinander verbinden können.
Eine Geschichte wirkt nicht nur durch ihren Inhalt sondern auch über ihre Erzählperspektive. Gedanken und Emotionen können besser mitgeteilt werden, wenn man den Charakter als Figur begleitet und nicht nur von außen auf ihn schaut.
Wie unterschiedlich eine Erzählung durch einen Perspektivwechsel wirken kann, sieht man bei "Der Buchspazierer" und "Schascha und der Buchspazierer".
Carsten Henn hat mit "Die goldene Schreibmaschine" gezeigt, dass er neben Krimis auch gute Kinderbücher schreiben kann.
Während "Der Buchspazierer" die Geschichte von Carl und seinen Wegen zu den Kunden erzählt, schlüpfen wir bei "Schascha" in die Kinderperspektive. Schascha hat über Abende hinweg den alten Mann mit seinem Rucksack beobachtet und fasst sich eines Tages ein Herz, um ihn anzusprechen. Seine zunächst ruppige Art schreckt sie nicht ab und so lernt sie all die Leser kennen, die man aus dem Buchspazierer kennen- und lieben gelernt hat. Da ich das Buch schon vor einiger Zeit gelesen habe, sind mir die Details nicht mehr gänzlich in Erinnerung, aber die Geschichte an sich ist dieselbe, aber für ein unterschiedliches Publikum.
Bei dieser Kinderausgabe stimmt auch einfach alles.
Die Geschichte, die schon vorher das Herz berührt hat, wurde vom Autor so bearbeitet, dass sie die Themen, die für Kinder wichtig sind, ansprechen. Was bedeutet es, anders zu sein als andere Kinder? Wie lebt es sich, wenn die Mutter schon früh gestorben ist? Wie schafft man es, sich als Kind zu behaupten?
Die vielen Charaktere sind dabei für die Leser Spiegelbilder und zeigen Eigenschaften, die entweder erstrebenswert und zu überdenken sind. Die Spaziergänge von Carl und Schascha bilden die Grundlage einer Freundschaft, die aus weit mehr Personen besteht.
Zugleich zeigt der Text auch, dass auch kleinere Menschen schon ganz viel erreichen können, wenn Erwachsene sie auch einmal lassen.
Ein Mut-Mach-Buch für alle kleinen und auch großen Leseratten und Bücherwürmer, für die Lesen ein wichtiger Baustein ist.
Wunderschön bebildert ist es ein Buch, was in jedes (Kinder)regal gehört.
5 von 5 Spaziergängen
Bibliothekar*in 1491635
Das Mädchen Schascha und den alten Buchspazierer Carl verbindet die Liebe zu Büchern. Gemeinsam philosophieren die beiden bei ihren Gängen durch die Stadt über Geschichten, ihre Leserinnen und Leser, und wie das Gute zu den Menschen gebracht wird. Doch dann darf Schascha plötzlich nicht mehr mit Carl gehen, und Carl hat einen Unfall...
Ein schönes Kinderbuch voller liebenswerter Figuren und Motiven.
Ein schönes Kinderbuch
Schascha ist neun Jahre alt und liebt Bücher und das Lesen. Sie begewgnet dem Buchhändler Carl Kollhoff, der Bücher z den Kunden bringt. Eines Tages fängt sie an ihn zu begleiten und wird Teil seiner Mission. Sie bringen Geschichten und Hoffnung zu anderen, bis Schascha zeigen muss, wie viel Mut und Kraft in ihr und den Büchern steckt.
Meine Meinung
Das Buch ist ein Kinderbuch, das sich dementsprechend gut lesen ließ. Es ist kindgerecht geschrieben und trotzdem spannend. Unklarheiten im Text gab es keine, so dass mein Lesefluss nicht gestört wurde. Schascha beobachtet vom Fenster der väterlichen Wohnung aus Carl Kolhoff, wie er immer wieder aus der gegenüberliegenden Buchhandlung kommt, mit einem Rucksack voll Büchern. Eines Tages fasst sie sich ein Herz und geht zu ihm um ihn zu begleiten. Erst nach vielen Bitten und Betteln erlaubt er es ihr und die beiden schließen Freundschaft miteinander. Doch dann erfährt ihr Vater davon und macht ein Mordstheater. Was natürlich durchaus verständlich ist, allerdings fand ich, dass er mit dem Mann hätte reden sollen, bevor er ihn verurteilt. Denn genau das hat er getan, auch wenn es so nicht wortwörtlich im Buch steht. Wir lesen, was Schascha mit dem Buchspazierer, wie sie Kolhoff genannt hat, alles erlebt. Es ist ein schönes Buch für Kinder, gut für sie zu lesen und irgendwie auch lehrreich. Ich empfehle es gerne weiter, denn mir hat es gefallen, ja hat mich sogar gefesselt und auch gut unterhalten. Ich mag solche Bücher sehr gerne. Fünf Sterne.
Eine Reise durch die Bücher und die Philosophie
Die 9 jährige Schascha beobachtet von ihrem Fenster aus einen alten Mann, der jeden Tag den gleichen Weg geht um Bücher an Kunden auszutragen. Eines Tages beschliesst sie, aus dem Haus zu schleichen um ihn zu reffen und kennen zu lernen. Nach und nach entsteht zwischen der kleinen Schascha und dem alten Buchspazierer eine Freundschaft. Der Buchspazierer bringt verschiedenen Menschen in verschiedenen Lebenssituationen Bücher, sie sie gerne möchten. Schascha, die mit den Augen eines Kindes den Buchspazierer begleitet sieht aber die wahren Menschen und ihre Bedürfnisse. und so erweitert sich der Kreis an Freundschaften.
Neben den Freundschaften zwischen verschiedenen Menschen werden auch andere Themen angesprochen. Beispielsweise der christliche Glaube, der Umgang mit Tod, häusliche Gewalt, negativer Umgang mit Gefühlen, was Bücher bewirken können, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Aber auch über Hoffnung, Mut und gegenseitige Hilfe, das füreinander da sein, nicht nur in Gedanken sondern auch in Person.
Das Buch hat wunderschöne Illustrationen und gibt sehr viel Stoff zum Nachdenken. An sich finde ich die Geschichte unheimlich schön. Allerdings finde ich sie auch sehr schwer zu lesen. Die Sätze sind verschachtelt und oft ein Spiegel der Gedanken der Personen und für mich recht holprig.
Von der Aufmachung her scheint es für ab 8 Jahre zu sein. Ich könnte mir aber vorstellen, vor allem durch die Gewalt, dass es in Begleitung gelesen werden sollte. Auch einige Gesellschaftskritische Themen können gut aufgegriffen werden.
Jessica S, Rezensent*in
Schascha und der Buchspazierer ist eine unglaublich berührende Geschichte, die mich von Anfang bis Ende verzaubert hat. Mit viel Wärme, leisen Tönen und liebevoll gezeichneten Figuren erzählt das Buch von Freundschaft, Hoffnung und der besonderen Kraft der Bücher. Es hat mich zum Lächeln, Nachdenken und an manchen Stellen auch emotional werden lassen. Ein echtes Herzensbuch, das noch lange nach dem Lesen nachklingt!
Eva B, Rezensent*in
Schascha und der Buchspazierer ist eine warmherzige und berührende Geschichte, die die Liebe zu Büchern mit Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Menschlichkeit verbindet. Carsten Henn schafft es erneut, mit viel Feingefühl eine Geschichte zu erzählen, die lange nachklingt.
Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und wirken authentisch. Besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen stehen im Mittelpunkt und entwickeln sich auf eine glaubwürdige und emotionale Weise. Die Dialoge sind natürlich, und die kleinen Begegnungen machen den besonderen Charme des Romans aus.
Der Schreibstil ist flüssig, einfühlsam und bildhaft. Mit einer gelungenen Mischung aus leisen, nachdenklichen Momenten und humorvollen Szenen entsteht eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt. Gleichzeitig erinnert das Buch daran, welche Kraft Geschichten und Bücher haben können, Menschen miteinander zu verbinden.
Besonders gelungen ist die Botschaft des Romans: Mitgefühl, Offenheit und die kleinen Gesten des Alltags können oft mehr bewirken, als man zunächst glaubt. Diese Themen werden unaufdringlich in die Handlung eingebunden und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.
Fazit:
Schascha und der Buchspazierer ist ein wunderschöner, herzerwärmender Roman mit liebenswerten Figuren und einer besonderen Atmosphäre. Eine emotionale Geschichte über Bücher, Freundschaft und Menschlichkeit, die man gerne weiterempfiehlt.
Tolle Geschichte für Jung und Alt
Die neunjährige Schascha liebt Bücher über alles und begegnet eines Tages dem stillen Buchhändler Carl Kollhoff, der Bücher zu den Menschen der Stadt bringt. Fasziniert begleitet sie ihn auf seinen täglichen Wegen und wird Teil seiner besonderen Mission. Gemeinsam bringen sie Geschichten und Hoffnung zu anderen - bis Schascha selbst zeigen muss, wie viel Mut, Herz und Kraft in ihr und in den Büchern steckt.
Carsten Henn hat seinen Erfolgsroman „Der Buchspazierer“ für Kinder ab 9 Jahren adaptiert.
In „Schascha und der Buchspazierer“ erzählt er seine Geschichte kindgerecht, begleitet mit tollen Illustrationen von Annelie Schulze.
Ich habe den Roman bisher nicht gelesen, ihn mir aber nach dem ich Schascha kennenlernen durfte, direkt gekauft.
Henn hat wundervolle Figuren erschaffen. Egal ob unsere Hauptfiguren Schascha und der Carl der Buchspazierer oder die Nebenfiguren, wie z.B. der Papa von Schascha oder die Kunden des Buchspazierers.
Schascha ist lebenslustig, mutig und ein eigensinniger Wildfang. Sie hat mich zum Lächeln gebracht und auch zum Nachdenken. Ebenso Carl, den ich besonders gegen Ende einfach nur in den Arm nehmen wollte.
Aber auch in den Kunden und dem Papa konnte ich mich irgendwie wiederfinden.
Schon alleine durch dieses Kinderbuch kann ich mir gut vorstellen, warum „Der Buchspazierer“ so ein Erfolg geworden ist. Das Buch lebt von der Liebe zu Büchern und den ganz individuellen Menschen, die diese Bücher lesen.
Überraschend fand ich, dass der Autor auch um schwere Themen wie z.B. häusliche Gewalt und Einsamkeit keinen Bogen macht. Er geht wunderbar feinfühlig damit um.
Ein tolles Buch, von Anfang bis Ende.
Ich kann Schaschas Geschichte wärmstens für Jung und Alt weiterempfehlen.
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