Akte Nordsee - Die letzte Predigt
Kriminalroman
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Erscheinungstermin 01.06.2026 | Archivierungsdatum 30.06.2026
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Zum Inhalt
Der Pastor in Estherwieck wird tot im Watt aufgefunden. Ertrunken. War es ein Unfall? Am Tag zuvor hatte er jedoch eine ungewöhnlich entrüstete Predigt gehalten, und die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Die Ermittlungen der Polizei nehmen eine neue Wendung als eine frühere Freundin, die den Pastor am Tag zuvor besucht hatte, als vermisst gemeldet wird, und Niklas John gerät unter Verdacht. Er hatte die junge Frau am Abend ihres Verschwindens noch getroffen. Als deren sterbliche Überreste in der Nähe einer alten Marinekapelle gefunden werden und Niklas den Verdacht nicht ausräumen kann, bittet er Fentje Jacobsen als Anwältin um Hilfe. Können die beiden gemeinsam den wahren Mörder finden?
Der Pastor in Estherwieck wird tot im Watt aufgefunden. Ertrunken. War es ein Unfall? Am Tag zuvor hatte er jedoch eine ungewöhnlich entrüstete Predigt gehalten, und die Polizei geht von einem...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783404194452 |
| PREIS | 13,99 € (EUR) |
| SEITEN | 400 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 1519782
"Die letzte Predigt“ von Eva Almstädt war für mich der erste Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe und ich bin sehr positiv überrascht! Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Pastor, der tot im Watt gefunden wird. Als kurz darauf auch noch eine frühere Freundin verschwindet, gerät Niklas John zunehmend unter Verdacht. Gemeinsam mit der Anwältin Fentje Jacobsen begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit und dabei kommen nach und nach immer mehr Geheimnisse ans Licht.
Das Cover passt sehr gut zum Titel und zur Atmosphäre des Buches und stimmt direkt auf eine düstere, geheimnisvolle Handlung ein. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er ist flüssig, wunderbar bildhaft und lässt sich sehr angenehm lesen. Ich kam problemlos in die Geschichte hinein und wollte schon nach kurzer Zeit immer weiterlesen. Da ich die vorherigen Bände der Reihe nicht kenne, haben mir an manchen Stellen allerdings ein paar Informationen zu den Vorgeschichten der einzelnen Protagonisten gefehlt. Dadurch war nicht immer alles vollständig nachvollziehbar. Man kommt aber auch ohne Vorkenntnisse zurecht.
Die Spannung bleibt durchgehend hoch. Immer wieder gibt es neue Hinweise, Verdächtigungen und Entwicklungen, die dafür gesorgt haben, dass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Figuren trotz ihrer Vielzahl klar und übersichtlich dargestellt werden. Man verliert nicht den Überblick und jede Figur fügt sich sinnvoll in die Handlung ein. Fentje Jacobsen mochte ich besonders gern. Ihre Gedanken und Empfindungen konnte ich sehr gut nachvollziehen und sie war mir von Anfang an sympathisch. Niklas John wirkte auf mich eher reserviert, aber keinesfalls unnahbar. Gerade diese etwas zurückhaltende Art machte ihn interessant und ließ Raum für Fragen und Entwicklungen. Insgesamt hat mir das Buch sehr schöne Lesestunden bereitet. Ich bin froh es gelesen zu haben und habe nun definitiv Lust bekommen weitere Bücher von Eva Almstädt zu entdecken.
Buchhändler*in 551975
Fentje Jacobsen und Niklas John, wie bereits die letzten Fälle auch dieses Mal wieder ein interessantes Team: mal kriselnd miteinander - mal sich anregend. Und der Krimi spannend bis zum Schluss. Der Leser fährt gleichzeitig sogar noch mit in eine wunderschöne Urlaubslandschaft.
Christina M, Buchhändler*in
Ich hatte mich schon sehr auf diesen neuen Band der Nordsee-Reihe gefreut und wurde nicht enttäuscht! Es geschehen zwei Morde, eine am Pastor und eine an einer jungen Frau die zur silbernen Konfirmation zurückgekehrt ist, um das Sorgerecht für ihren Sohn einzufordern. Spannende Ermittlungen und sympathische Protagonisten runden diesen Krimi ab. Klare Leseempfehlung!
Rezensent*in 788125
„ Akte Nordsee die letzte Predigt“ von Eva Almstädt ist mit 400 Seiten im Juni 2026 im Lübbe Verlag erschienen und der vierte Ban aus der Reihe Fentje Jacobsen und Niklas John ermitteln. Wieder passieren Morde im direkten Umfeld Fentjes,sogar Niklas John gerät unter Verdacht als eine junge Frau ermordet aufgefunden wurde, die in der Nacht vorher noch bei Niklas war. Davor wurde der Pastor des fiktiven Küstenort Estherwieck tot im Watt gefunden. Mit ihm hat Fentje tags zuvor noch bei einer silbernen Konfirmation gesprochen..Was zunächst wie ein Unfall aussieht entpuppt sich auch als Mord. Fentje beginnt zu ermitteln um die Unschuld Niklas zu beweisen. Die Spuren führen weit zurück in ein folgenschweres Konfirmanden-Zeltlager aus der Vergangenheit der Dorfbewohner.
Ich fand das Buch wieder sehr spannend und auch die Geschichte um die Familie Fentjes und ihr Liebesleben hat mir sehr gefallen.
Peter K, Rezensent*in
Verhängnisvolles Konfirmationsjubiläum
Das Autorin Eva Almstädt nicht nur Ostsee, sondern auch Nordsee kann, ist schon seit den ersten 3 Bänden der Reihe um Anwältin und Schafzüchterin Fentje Jacobsen und dem Journalisten Niklas John bekannt. Im Zentrum der Handlung stehen bei Almstädt immer die Menschen einer Region, die sich von all dem Touristenrummel noch nicht komplett verändern haben lassen. Dabei beleuchtet sie auch tiefgehend die oftmals nach außen hin scheinende heile Welt, die bei genauerem Hinsehen nicht so strahlend ist, wie man glauben gemacht wird.
Klar ziehen sich auch die zwischenmenschlichen Höhen und Tiefen von Fentje und Niclas durch die Geschichte. Die Gegensätzlichkeit der Beiden ist groß und dennoch üben sie auf den jeweils anderen eine magische Anziehungskraft aus. Und deshalb sind Almstädts Krimis einfach nur toll. Super zu lesen, zum Mitfiebern oder einfach nur zum entspannten Genießen.
Ein wunderbares Lesevergnügen, mit vielen Schauplätzen, vielen Charakteren und einigen Überraschungen! Mich hat das Buch komplett überzeugt, ich kann es nur empfehlen. Der Schreibstil der Autorin ist unheimlich gut und lässt einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Man möchte einfach immer weiterlesen und wissen, wie sich am Ende alles auflöst.
Rita R, Rezensent*in
Die letzte Predigt mit viel Küstenatmosphäre
Schauplatz Estherwiek - Der örtliche Pfarrer Tammo Gerdes wird tot im Watt gefunden und alles deutet auf Mord hin. War etwa seine letzte und sehr außergewöhnliche Predigt zum Thema Verrat daran schuld? Und dann wird auch noch die Leiche von Lena entdeckt. Sie war wegen der silbernen Konfirmation in die alte Heimat gereist, wollte mit Ex-Mann Wilko ein klärendes Gespräch bezüglich des Sorgerechts für den gemeinsamen Sohn Enno führen und hatte tags zuvor mit Tammo Gerdes eine vertrauliche Unterhaltung. Besteht womöglich ein Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen? Der Journalist Niklas John war der Letzte, der Lena lebend gesehen hat. Deshalb gerät er für die Polizei auch sofort unter Verdacht und steht für sie als Täter fest. Er beteuert seine Unschuld und die Anwältin Fentje Jacobsen soll ihm helfen, diese zu beweisen. Die beiden ermitteln quasi parallel zur Polizei, vor allem im Umfeld der Konfirmanden sowie deren Familien. Es tauchen dabei auch Fragen zu einem Konfirmanden-Ausflug vor 25 Jahren und dem Tod von Marit auf. Am Ende kommen die beiden der Wahrheit und damit dem Täter sehr nahe und Fentje gerät persönlich in allerhöchste Gefahr. Aber schlußendlich können die Fälle natürlich erfolgreich aufgeklärt werden.
Ich kenne sehr viele der Regionalkrimis von Eva Almstädt, sie gehören zur ruhigeren Sorte und gerade das gefällt mir. Es kommt dabei trotz der Krimihandlung ein leichtes Urlaubsgefühl auf. Ihr Schreibstil ist mir vertraut, angenehm und flüssig zu lesen. Sie beschreibt bildhaft die Küstenlandschaft und die dortige Atmosphäre, so kann man als Leser richtig eintauchen in die zu klärenden Fälle. Für mich ist es wie ein Heimkommen. Bei den Ermittlungen kann man sich eigene Gedanken machen und mit ermitteln bzw. mit fiebern. Aufgrund der bevorstehenden Feierlichkeiten zur silbernen Konfirmation sind einige Konfirmanden extra angereist, andere sind immer am Ort geblieben, so daß viele Figuren eingeführt und charakterisiert werden. Als Leser habe ich manche auch gleich in die Schublade „unsympathisch“ gesteckt. Dadurch ergeben sich immer wieder Wendungen bei den Verdächtigen und irgendwann klärt sich auch der Zusammenhang zum Prolog. Fentje und Niklas samt ihrer Vorgeschichte waren mir bekannt und wohl dosiert wird ihre Freundschaft/Liebe in die Story eingebunden. Sie sind mir beide sympathisch und ich bin gespannt, in welche Richtung sich die Beziehung weiter entwickelt.
Das Cover finde ich stimmig zum Inhalt und paßt gut zu den Vorgängerbänden.
Ich hatte unterhaltsame und spannende Lesestunden. Von mir bekommt auch dieser Band wieder eine Leseempfehlung!
Gefesselt an diesem Krimi hat mich die Mischung aus Weite und Eng. Das offene Watt, das alles verschluckt, und gleichzeitig ein Dorf, in dem jeder jeden kennt oder zu kennen glaubt. Der tote Pastor wirkt wie ein Symbol für eine Gemeinschaft, die mehr verbirgt, als sie zeigt. Seine entrüstete Predigt am Vortag hallt nach wie ein Echo, das man nicht mehr loswird. Man spürt sofort, hier stimmt etwas Grundsätzliches nicht. Besonders stark finde ich, wie der Roman die Figuren in moralische Grauzonen stellt. Niklas John, plötzlich unter Verdacht, ist kein klassischer Held, sondern ein Mann, der Fehler gemacht hat und nun gegen die Schatten seiner Vergangenheit ankämpft. Dass er ausgerechnet Fentje Jacobsen um Hilfe bittet, verleiht der Geschichte eine schöne Spannung. Sie ist nüchtern, klug, geerdet und doch spürt man, wie sehr sie innerlich mit jedem neuen Detail ringt. Die verschwundene Freundin des Pastors bringt eine zweite Tragödie ins Spiel, die sich wie ein dunkler Faden durch die Handlung zieht. Als ihre Überreste gefunden werden, kippt die Atmosphäre endgültig ins Bedrohliche. Die alte Marinekapelle, der Wind, das Watt alles wird zu einem Resonanzraum für Schuld, Angst und alte Geheimnisse. Am meisten beeindruckt hat mich, die ruhige Intensität des Erzählens. Kein billiger Schock, keine überzogene Dramatik. Stattdessen ein stetiges, unheimliches Ziehen, das einen tiefer in die Geschichte hineinzieht.
Bibliothekar*in 1036346
Nachdem Fentje Jacobsen mit ihrer Großmutter den Gottesdienst zur silbernen Konfirmation besucht hat, wird der Pfarrer am nächsten tot aufgefunden. Anläßlich dieser silbernen Konfirmation kommt Lena nach Estherwieck. Kurz vor dem Tod des Pfarrers hat sie sich noch mit ihm getroffen. Kurz darauf verschwindet Lena und wird schließlich auch tot aufgefunden. Der Journalist Niklas John war als letztes mit ihr zusammen und wird deshalb als Verdächtiger von der Polizei ins Visier genommen. Er wendet sich an Fentje Jacobsen. Die ist von seiner Unschuld überzeugt und die Beiden beginnen zu ermitteln.
Fentje und Niklas sind ein gutes Ermittlerpaar und sympathische Figuren. Die Handlung ist spannend und es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Es gibt einige potentielle Mörder und man wird zwischenzeitlich auf falsche Fährten geführt, was ich sehr unterhaltsam fand.
Birgit W, Rezensent*in
Der 4. Band der Akte Nordsee Reihe um die Rechtsanwältin Fentje Jacobsen und den Journalisten Niklas John der Autorin Eva Almstädt hält einige Überraschungen bereit.
Zu einer silbernen Konfirmation begleitet Fentje ihre Großmutter ins Nachbardorf Estherwieck um dem Gottesdienst beizuwohnen. Nach dem Gottesdienst hat Fentje ein seltsames Gespräch mit dem Dorf Pastor über seine geänderte und doch verwirrende Predigt.
Am nächsten Tag wird der Pastor Tod im Watt gefunden, die ersten Gedanken der Dorfbewohner deuten auf Suizid hin, hat er denn frühen Tod wird eine seiner Frau doch nicht wirklich verwunden. Die Obduktion ergibt jedoch klar Fremdverschulden. Ein paar Tage später wird die Leiche einer der ehemaligen Konfirmanden aufgefunden. Da Niklas durch einen Zufall die Frau mit in seiner Wohnung hatte, gerät er ins Visier der Ermittlungen und gilt als Tatverdächtig.
Die Figuren waren wie bei Eva Almstädt gewohnt sehr gut charakterisiert und das Privatleben von Fentje und Niklas nimmt nicht zu viel Raum ein. Ihre Stärke liegt in der sehr guten Zusammenarbeit, bei allen Unterschieden in ihren Lebenshintergründen.
Der Fall war diesmal sehr verworren und hatte einige Nebenschauplätze, die sich aber gut ins Gesamtgeschehen integriert haben. Die Auflösung des Falls hat mich leider nicht so überraschen können, war aber gekonnt geplant.
Ein Krimi für entspannte Lesestunden.
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