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Buchcover für Das Blau auf der anderen Seite

Das Blau auf der anderen Seite

Ungekürzte Lesung (nur digital erhältlich)

mit Sandrine Mittelstädt (Sprecher*in)

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Erscheinungstermin 17.06.2026 | Archivierungsdatum 28.06.2026


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Zum Inhalt


Was ist schwerer: Festhalten oder Loslassen? Abschiede und Neuanfänge zweier Frauen am anderen Ende der Welt 
 

Ihre Hochzeitsreise sollte Karla und Sebastian nach Neuseeland führen. Doch Sebastian stirbt, und Karla steht vor den Scherben ihres Lebens. Dass es ihr gelungen ist, den Flug nach Christchurch dennoch zu buchen, wundert sie selbst am meisten. Als sie einen Zwischenhalt auf der Apfelplantage der 97-Jährigen Auswandererin Marge macht, stößt sie in der Scheune auf Dokumente von Dr. Joshua Eichelbaum, die von einer dunklen Epoche in Deutschland erzählen. Und von einem Band, das die beiden ungleichen Frauen auf schicksalhafte Weise verbindet.  

Ein tief unter die Haut gehender Roman über Neuanfänge in Neuseeland, eine höchst ungewöhnliche Frauenfreundschaft und die Möglichkeit einer jungen Witwe, über Mut, Liebe und Freundschaft einen Weg in die Zukunft zu finden.





Was ist schwerer: Festhalten oder Loslassen? Abschiede und Neuanfänge zweier Frauen am anderen Ende der Welt 
 

Ihre Hochzeitsreise sollte Karla und Sebastian nach Neuseeland führen. Doch Sebastian...


Marketing-Plan


Ein bewegendes Hörbuch - ein Auswanderinnen-Roman, basierend auf wahren Geschichten

Nach »In Liebe, deine Paula« der neue Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Lucinde Hutzenlaub



Ein bewegendes Hörbuch - ein Auswanderinnen-Roman, basierend auf wahren Geschichten

Nach »In Liebe, deine Paula« der neue Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Lucinde Hutzenlaub



Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9783742440938
PREIS 24,95 € (EUR)
DAUER 9 Stunden, 8 Minuten

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley Bücherregal App (AUDIO)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
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4 stars

Ein schönes Bild, ein interessanter Titel und die Aussicht, Neuseeland in einer Familiengeschichte mit zwei Zeitebenen kennen zu lernen, haben mich zu diesem Hörbuch greifen lassen.

In Deutschland packt Familie Eichelbaum 1938 ihre Koffer, um an einem Kongress in London teilzunehmen. Da sie jüdischer Herkunft sind, planen sie mit ihren drei Kindern nicht zurück zu kommen. Karla, Mitte dreißig, hat vor kurzen ihren Verlobten verloren. Mit ihm hatte sie eine Neuseelandreise geplant. Nun überwindet sie sich und reist allein. Hier lernt sie neue Menschen und ihre Geschichten kennen.

Die Reise der Karla wird gut vorstellbar geschildert, die Andersartigkeit der Natur, des Landes. Man nimmt Teil an ihren Gefühlen, kann ihre Entscheidungen nachvollziehen. Auch die Angst der Fam. Eichelbaum in der zweiten Zeitschine ist spürbar und geht nahe. Alle Charaktere sind sind gut angelegt, glaubhaft und nachvollziehbar sind ihre Handlungen.

Erzählt wird von Freundschaft, Mut, Abschied, Vertrauen in die Zukunft, Hoffnung, neues Leben, aber auch Verlust und Trauer. Besonders deutlich wird, wie lange das Trauma das eine Familie erlebte, Auswirkungen auf die gesamte Familie und ihre Nachkommen hat. Diese Schilderungen haben mir gut gefallen. Das war tiefgehend und berührend. Die Abwechslung zwischen beiden Zeitebenen ist gut gelungen. Der Text ist flüssig, bildhaft, anschaulich.

Was mich etwas störte, sind die vielen Zufälle beim Kennenlernen und der Ankunft in Neuseeland, die rasche Annäherung und Harmonie zwischen zwei Personen. Dafür hat mir Marge als Charakter sehr gefallen in ihrer Abneigung und Eigenwilligkeit.

Sandrine Mittelstädt ist Sprecherin eine sehr gute Besetzung. Sie liest den Text nachdenklich, melanchonisch. Dialoge werden gut gesprochen mit gekonnten Betonung. Man hört ihr auch an, aus wessen Sicht sie gerade liest. Ihre Stimme ist angenehm und passt gut zur Grundstimmung des Romans. Man kann sehr gut folgen und findet sich schnell in die Geschichte hinein.

Werbung, da Rezentionsexemplar. Vielen Dank an den audio verlag und NetGalley, meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst

Links werden nach Erscheinungstermin eingefügt.

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Von Heilung, Versöhnung und „Whānau“

Whānau das ist Familie, die man unterwegs findet. Es ist ein Gefühl, ebenso wie eine Erinnerung oder auch ein Versprechen. Whānau ist das, was Karla während ihrer Hochzeitsreise in Neuseeland, die sie ohne ihren verstorbenen Mann antritt, Heilung bringt. Und nicht nur ihr, sondern auch der 97 jährigen Marge, deren Wurzeln ebenfalls in Deutschland liegen und deren beider Leben auf ebenso schicksalshafte, wie wundervolle Weise verwoben sind.

Autorin Lucinde Hutzenlaub erzählt in „Das Blau auf der anderen Seite“ die hochemotionale Geschichte zweier ungleicher Frauen, deren Leben sich nicht nur ungeahnt kreuzen, sondern auch auf berührende Weise miteinander verbunden sind. Eine Geschichte, die von Stuttgart zu seinen dunkelsten Zeiten hinein ins heutige Neuseeland führt und sowohl in unterschiedlichen Zeitebenen, wie auch aus verschiedenen Perspektiven heraus berichtet wird. Der Schreibstil ist fesselnd und zeitgleich unheimlich feinfühlig, was sowohl auf die Handlung, als auch auf die Darstellung der Protagonisten zutrifft, die unter Lucinde Hutzenlaubs Feder geradezu lebendig erscheinen. Zudem sind die vorherrschenden Stimmungen und Gefühle geradezu spür- und greifbar! Da ich momentan gesundheitlich etwas angeschlagen bin, habe ich zunächst angefangen das Buch zu lesen, bin dann aber zum Hörbuch gewechselt und ich glaube, das war die beste Entscheidung überhaupt! Selten ergeben Buch und Sprecher, in dem Fall Sandrine Mittelstädt, eine solch harmonische Einheit wie hier geschehen. Ich bin immernoch ganz hingerissen und begeistert.

Fazit: Es kommt nicht häufig vor, dass mich ein Buch dermaßen berührt, dass ich mir Tränchen verdrücken muss. „ Das Blau auf der anderen Seite“, zusammen mit dem ergreifenden Vortrag von Sprecherin Sandrine Mittelstädt haben es jedoch nachhaltig geschafft und mir ein wundervolles Jahreshighlight beschert!

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Am Horizont geht’s weiter

Ein neuer Roman der Autorin Lucinde Hutzenlaub, für mich die erste Begegnung mit ihrer Literatur. Ich bin sehr angenehm überrascht, wie gut mir dieses Hörbuch gefallen hat, trotz der tragischen Ereignisse in Vergangenheit und Gegenwart, die es erzählt. Das Hörbuch wird von Sandrine Mittelstädt ganz wunderbar gelesen, mit sehr viel Empathie und unverhohlener Freude am Text.
Ja, es ist wieder eine Geschichte, in der eine Protagonistin recht ahnungslos auf die Tragik im Leben ihrer Vorfahren stößt und mitten in einer für sie fremden Welt mitfühlt, wie sehr das Schicksal verletzend sein kann. Diese Protagonistin ist Karla, Mitte dreißig, Tischlerin, die versucht, den Tod ihres Liebsten zu verkraften, und das in der fernsten Ferne tun will, die sich bietet. Neuseeland war gemeinsames Wunschziel, mit ihrem Sebastian wollte sie dorthin reisen. Nun ist sie allein unterwegs, mit „Harold“, ihrem noch reparaturbedürftigen Van. Sie lernt unterwegs neue Menschen kennen, fühlt sich willkommen, aber doch sehr einsam. Bis sie auf Alex trifft, einen jungen, enthusiastischen Mann, der Karla sofort anbietet, ihr beim Neuaufbau von „Harold“, mit Unterkunft und Freundschaft zu helfen. Karla ist ziemlich überrumpelt, aber stimmt zu. Auch wenn sie ununterbrochen an Sebastian denken muss, dieser Alex gefällt ihr gut.
Parallel zu dieser heutigen Situation wird, teilweise in Brief- oder Tagebuchform, von der jüdischen Familie Eichelbaum erzählt, die auf Umwegen 1938 Deutschland verlassen kann und in Neuseeland Aufnahme findet. Die Autorin schildert sehr anschaulich die bedrückende Atmosphäre des Abschieds, die traurigen Kinder Margret, Rebecca und Hans, und die Eltern Joshua und Hannah, die versuchen, ihre Verzweiflung vor den Kindern zu verbergen. Mit der Hilfe des ehemaligen Studienkollegen Friedrich Adler haben sie alles organisiert und verlassen ihre Heimat – für immer, das ist ihnen bewusst. Zurück bleiben eine Kinderzeichnung, Margrets Stoffhase Fips und ein in letzter Minute aufgenommenes Familienfoto.
Auf dem Hof von Alex muss sich Karla nicht nur zurechtfinden, sondern auch die Allüren der siebenundneunzigjährigen Hausherrin Marge ertragen. Marge, das ist nämlich die unterdessen verwitwete Margret, die um die Vergangenheit und ganz besonders um ihren toten Ehemann Sam trauert. Alex, ihr Enkel, weiß, dass Marge verbittert ist und sehr böse reagieren kann, aber auch er ist nicht auf die vehemente Ablehnung gefasst, die nun Karla und gleichzeitig auch ihm entgegenschlägt.
Stück für Stück erobert sich Karla aber die Geschichte von Marge, ihren Eltern und Geschwistern und beginnt die Ablehnung zu verstehen. Aber erst, als Marge einen Schwächeanfall erleidet, beginnt zwischen den beiden Frauen eine Annäherung.
Es ist sehr berührend, manchmal aber auch etwas überdehnt, darüber zu lesen, immer wieder sind auch die Briefe und Tagebücher ein Bindeglied zwischen Marge und Karla, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Diese Verbindung und schrittweise Annährung wird von der Autorin sehr behutsam und authentisch beschrieben. Das Thema Trauer, Vergessen und doch im Herzen behalten, was man einmal geliebt hat, das bildet den Kern dieses Romans. Wie die Parallelen der beiden Lebensgeschichten sich am Ende doch überschneiden, das muss jeder Leser selbst herausfinden. Wie im Nachwort zu lesen ist, sind es auch wahre Begebenheiten und real existierende Menschen, die dieser Geschichte zu Grunde liegen. Ich finde, es ist schön, das zu wissen.
Wer noch niemals in Neuseeland war, wird mit diesem Buch sicher auch einen Sehnsuchtsort finden, vielleicht auch sein „Whānau“, die innige Verbindung zur Familie, nicht nur zu Blutsverwandten, sondern auch zu Freunden oder zufälligen Bekanntschaften. Lucinde Hutzenlaub lässt einen daran teilhaben, wie diese Lebenseinstellung wirkt und dass wir sie vielleicht auch hier gut gebrauchen können.

Fazit: Ein Hörbuch, das das Blau auf der anderen Seite sehr verlockend erscheinen lässt und das ich gern jenen empfehle, die historische Themen ebenso mögen wie Liebesgeschichten und Lebensweisheiten.

Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

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Karla und Sebastian haben ihre Hochzeit geplant ,die Hochzeitsreise soll nach Neuseeland gehen.Doch vor dem Termin stirbt Sebastian und Karlas Leben liegt in Trümmern. ihre Freunde versuchen alles, um sie seelisch zu stabilisieren und wieder aufzurichten. Karla entschließt sich, die Reise alleine anzutreten. Bei einem Zwischenstopp auf der Apfelplantage der 97-jährigen Marge stößt sie in einer Scheune auf Dokumente von Doktor Joshua Eichelbaum, die von einer dunklen Episode im Nazi Deutschland berichten. Bei näherem Nachforschen stellt sich heraus, dass sie auf schicksalhafte Weise verbunden sind.

Ich habe schon sehr viele Bücher gelesen/ gehört ,die sich mit diesem unrühmlichen Teil der deutschen Geschichte beschäftigen, doch schon lange hat mich kein Buch so sehr berührt.
Sei es die Beschreibung der Landschaft, der einzelnen Personen (nicht nur der Protagonisten), die besondere Lebenssituation,es passt einfach alles .Die Geschichte hat mich völlig gefangen genommen, und ich fühlte mich beinahe so, als wenn ich ein Teil des Geschehens wäre.
Das Zusammenfinden von Marge und Klara ,zu Beginn mit großen Problemen und Widerständen der alten Dame behaftet ,wird emotional in einer Tiefe berichtet ,die ihresgleichen sucht.
Die herausragende Lesequalität von Sandrine Mittelstädt ist quasi das Sahnehäubchen dieser besonderen Geschichte.

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Karla aus Stuttgart reist alleine nach Neuseeland. Geplant war diese Reise als Hochzeitsreise zusammen mit Sebastian. Aber nun ist Sebastian tot. Kurz vor der Hochzeit erkrankte er lebensbedrohlich und verstarb. Nun ist sie in Neuseeland und hat den Van entgegengenommen, den Kaufvertrag hatten Karla und Sebastian noch gemeinsam digital abgewickelt. Karla macht sich auf den Weg. Schon nach wenigen Tagen triff sie Alex, einen unkomplizierten und freundlichen Neuseeländer. Er macht ihr den Vorschlag, den Van gemeinsam auf seiner Farm auszubauen, damit Karla bequem auf Reisen gehen kann. Alex wohnt auf der Farm seiner fast 100 Jahren alten Großmutter Marge. Marge stammt ursprünglich aus Deutschland und Karla ist ihr nicht wohlgesonnen. Karla kann sich diese Abneigung nicht erklären, kommt dann aber einem Familiengeheimnis auf die Spur. Der Roman ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Die Vergangenheit erzählt von Marges Flucht aus Nazi-Deutschland Ende der 1930er Jahre und dem Neubeginn in Neuseeland. Die beiden Handlungsstränge werden abwechselnd erzählt, wobei der Gegenwartsteil überwiegt. Beide Teile sind gleichermaßen berührend und es menschelt so sehr. Für mich waren sämtliche Verhaltensweisen, Reaktionen und Gedanken nachvollziehbar. Lucinde Hutzenlaub hat mit diesem Roman so viel mehr als nur reine Unterhaltung geschrieben. Dieser Roman geht in die Tiefe. Zum einen zeigt er uns, was die Flucht aus Nazi-Deutschland für die Menschen bedeutet hat, zum anderen erkennen wir, dass Trauer und Verlust zeitlos sind, wie wir anhand der Figur Karla sehen. Die Autorin gibt ihren Protagonistinnen keinen leichten Weg vor, aber alles bleibt realistisch, denn wie heißt es doch: man sieht sich immer zweimal im Leben. In gewisser Weise trifft das auch auf das Romanende zu. Das Hörbuch hat eine Spieldauer von 9 ½ Stunden und wurde von Sandrine Mittelstädt eingelesen. Die perfekte Stimme für diesen hervorragenden Roman. Ganz klar eine 5 Sterne Lese- bzw. Hörempfehlung von mir.

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Das Hörbuch "Das Blau auf der anderen Seite" handelt von zwei Frauen, deren Lebenswege sich an der Ostsee kreuzen. Vom Aufbau her verfolgt man beide auf unterschiedlichen Zeitachsen und ihr Aufeinandertreffen erinnert einen ein wenig an Sally und Liss aus "Alte Sorten", was nicht nur dem Altersunterschied geschuldet ist.
Sandrine Mittelstädt liest die unterschiedlichen Charaktere sehr plastisch und es ist ein leichtes, sich von der Geschichte mitnehmen zu lassen. Auch der geschichtliche Hintergrund zur Bernsteinfischerei in der Ostsee im 20. Jahrhundert ist sehr interessant und fesselnd umgesetzt.

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