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Kaltes Versprechen
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Erscheinungstermin 14.07.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Wer sorgt für Gerechtigkeit in einer Welt, in der die Guten zu Schuldigen werden?
Nicht unbelastet fängt Rebekka Just bei der Mordkommission Hamburg an. Auf ihrer alten Stelle hat sich die Kommissarin mit Kollegen angelegt, die es mit der Moral nicht so eng sehen – und teuer dafür bezahlt. Nun wird eine andere Polizistin tot aufgefunden. Die Ermittlungen laufen schleppend, und der Fall droht bei den Akten zu landen. Also wendet Rebekka sich an einen ungewöhnlichen Berater: Krølle, der Schattenmann, der im Verborgenen agiert und dort weitermacht, wo die Befugnisse der Polizei aufhören. Der Fall geht ihm nahe, lag ihm die Verstorbene doch persönlich am Herzen. Gemeinsam begeben sie sich auf unausgetretene Pfade. Und bringen sich damit in tödliche Gefahr.
Wer sorgt für Gerechtigkeit in einer Welt, in der die Guten zu Schuldigen werden?
Nicht unbelastet fängt Rebekka Just bei der Mordkommission Hamburg an. Auf ihrer alten Stelle hat sich die Kommissarin...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783841241634 |
| PREIS | 12,99 € (EUR) |
| SEITEN | 400 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 551975
Alte Bekannte, wie Krolle und Kommissarin Rebekka Just, Mordkommission Hamburg ...spannende Geschichte und die Frage nach Grenzen von Gerechtigkeit, sie durch/um zu setzen, mit welchen Mitteln, , wo wird unser Streben danach zur Obsession, läßßt uns zu illegalen Mitteln und Gewalt greifen..... Katharina Peters ist klasse.
Dies war mein erster Thriller der Autorin und vorfreudig begann ich mit dem spannenden Prolog, der mich gleich an die Story fesseln konnte.
Die geheimnisvolle Figur Krolle hat mich neugierig gemacht und Rebekka Just ist ehrgeizig und motiviert als Ermittlerin..
Ich mochte den flüssigen, düsteren und atmosphärischen Schreibstil. Der Fall an sich war komplex, er gab viele Rätsel auf, die es zu lösen galt. Dieser vielschichtige Thriller war für mich eine interessante Neuentdeckung und ich hatte packende Lesestunden mit diesem bedrohlichen Fall, der für mich mehr ein Kriminalroman war.
Das Ende hat mich überrascht und ich freue mich auf weitere Werke von Katharina Peters.
Das Cover gefällt mir auch gut und passt perfekt zum Inhalt und lädt zum Lesen ein.
„Kaltes Versprechen“ von Katharina Peters hat mich von Beginn an mit seiner düsteren Atmosphäre und dem spannenden Ermittlungsfall gepackt. Bereits der Prolog sorgt für eine beklemmende Stimmung und macht deutlich, dass hier ein Täter am Werk ist, der einen lange zurückliegenden Plan verfolgt und dabei äußerst skrupellos vorgeht.
Besonders gefallen hat mir die klassische Ermittlungsarbeit. Statt auf permanente Action setzt die Autorin auf eine sorgfältig aufgebaute Handlung, glaubwürdige Ermittlungen und viele kleine Hinweise, die sich nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammensetzen. Dadurch bleibt die Spannung über die gesamte Geschichte hinweg erhalten.
Auch die Figuren konnten mich überzeugen. Sie wirken authentisch und entwickeln sich im Verlauf der Handlung glaubwürdig weiter. Gerade die persönlichen Verflechtungen und die Vergangenheit einzelner Charaktere verleihen dem Fall zusätzliche Tiefe und sorgen dafür, dass man emotional mitfiebert.
Der Schreibstil von Katharina Peters liest sich angenehm flüssig und erzeugt eine dichte Atmosphäre. Besonders die Schauplätze und die ruhigen, aber intensiven Spannungsmomente sind so beschrieben, dass man sich die Szenen sehr gut vorstellen kann. Immer wieder werden neue Fragen aufgeworfen, wodurch ich ständig weiterlesen wollte.
Besonders gelungen fand ich außerdem, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft werden. Stück für Stück werden Geheimnisse aufgedeckt, wodurch sich die Hintergründe des Falls immer klarer erschließen, ohne dass die Autorin ihre Überraschungen zu früh preisgibt.
Fazit:
„Kaltes Versprechen“ ist ein atmosphärischer Kriminalroman mit vielschichtigen Figuren, einer spannenden Ermittlungsarbeit und einer durchgehend beklemmenden Stimmung. Wer klassische Krimis mit psychologischer Tiefe, clever aufgebauten Rätseln und einer gelungenen Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Ein fast perfekter Mord
Die Kriminalpsychologin Hannah Jakob ist tot. Ein Treppensturz in der elterlichen Villa. Kommissarin Rebekka Just, die ebenso wie Hannah erst vor kurzem von Berlin nach Hamburg gezogen ist, glaubt keine Sekunde an einen Unfall. Und tatsächlich hat der Mörder einen winzigen Fehler gemacht, sodass Spuren von Liquid Ecstasy bei der Toten nachgewiesen werden können. Die Kripo ermittelt gründlich, denn die frühere BKA-Ermittlerin hatte zahlreiche Feinde. Trotz intensiver Bemühungen findet sich kein Tatmotiv. Kriminalrat Piet Röver überträgt schließlich Rebekka, die eine Ausbildung in Operativer Fallanalyse absolviert hat, den Fall. Gemeinsam mit ihrer Berliner Kollegin Lone Geising vom LKA Rechercheteam versucht sie, Hannahs Mörder zu finden. Als sie sich in einer Sackgasse befindet, erhält sie unerwartet Unterstützung von Krølle, dem Schattenmann. Ihn hat viel mit der Ermordeten verbunden. Nach kurzem Zögern lässt sich Rebekka auf diese Zusammenarbeit abseits der Dienstvorschriften ein.
Katharina Peters neue Reihe hat mit der jungen Kommissarin Rebekka Just und dem undurchsichtigen, verdeckten Ermittler Krølle, ein spannendes Ermittlerduo. Meine hohen Erwartungen hat „Kaltes Versprechen“ weitgehend erfüllt.
Wer hat sich so große Mühe gegeben, einen nahezu perfekten Mord zu inszenieren? Dahinter muss sich ein bedeutsames Motiv verbergen, vermutet Rebekka und durchkämmt akribisch Hannahs Vergangenheit. Auch Krølle glaubt nicht an Rachegefühle als Motiv für den gewaltsamen Tod der Kriminalpsychologin. Offensichtlich war sie etwas höchst Brisantem auf der Spur und musste unbedingt gestoppt werden. Was hatte sie entdeckt? Hannah war schon lange nicht mehr als Ermittlerin tätig. Ein scheinbar harmloses Foto weist die richtige Spur.
In einem weiteren Handlungsstrang sucht ein Kollege von Rebekka, Kommissar Elmo Bruhn, den Mörder eines jungen Hackers, der nach brutaler Folter, ermordet wurde. Ben, so hieß der 17-Jährige hatte einen Deal mit dem LKA, den er nicht überlebte.
Obwohl erst 28 Jahre alt, hat Rebekka bereits eine Vorgeschichte, denn als Frischling in Hannover hat sie Zivilcourage bewiesen, die ihr schlecht bekommen ist. Letztlich blieben die beiden Beamten, die sich an einer Kollegin vergingen, ungeschoren. Alles wurde vertuscht und Rebekka, die bedroht wurde, wechselte nach Berlin. Seither ist ihr Glaube in die Rechtsprechung erschüttert. Krølle, der zweite Hauptcharakter ist ein gänzlich anderes Kaliber. Jahrzehntelang arbeitete er für einen hochrangigen Beamten als „Mann fürs Grobe“ und als Vollstrecker. Erst die Begegnung mit Hannah, er sollte ihren Hund quälen und töten, änderte seine Loyalität. Denn der Schattenmann liebt Tiere über alles. Und er schätzte Hannah. Durch seine Reflexionen werden Krølles Werdegang und seine Vergangenheit greifbar. Auch die übrigen Protagonisten wirken authentisch und überzeugen, ob Rebekkas neuer Chef oder ihre Kollegen.
Katharina Peters schreibt gewohnt klar und schnörkellos. Sie beschönigt nichts und nennt die Dinge bei ihrem Namen. Der neue Krimi ist eher ungeeignet für schwache Nerven.
In einem rasanten Showdown wird der schwierige Fall gelöst. Dank der Unterstützung eines loyalen Chefs und einer mutigen Staatsanwältin. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss. Die Perfidität der Täter hat mich sprachlos gemacht, aber überraschend war die Lösung nur in Teilen. Ein derzeit besonders aktuelles Thema spielt bei diesem Fall eine wichtige Rolle. Alle offenen Fragen werden beantwortet.
Besonders das Ermittlerduo hat mich an diesem Fall interessiert. Rebekka ist sympathisch und taff, bleibt aber als Privatmensch noch etwas farblos, was auch dem Fall geschuldet sein mag, der ihr persönlich sehr zusetzt. Immerhin, ihre Vorliebe für ein bestimmtes historisches PC-Rollenspiel teilt sie mit mir. Gespannt bin ich, ob die seltsamen wiederkehrenden Träume des Schattenmanns künftig ausbleiben werden oder ihm sein Gewissen auch künftig zusetzt. Er ist ein moralisch fragwürdiger, aber spannender Typ, der auch gewinnende Eigenschaften besitzt.
Den Auftaktband zur neuen Reihe finde ich vielversprechend und unterhaltsam. Beim nächsten Fall des diversen Duos werde ich wieder dabei sein.
4,5 Sterne
Rezensent*in 780093
Äußerst spannend, sehr vielschichtig und kurzweilig
KALTES VERSPRECHEN ist der Auftaktband der neuen Thriller-Reihe um Krølle, den etwas anderen Ermittler und Rebekka Just, der jungen Kommissarin, die bei der Hamburger Mordkommission Hoffnung auf einen Neubeginn hegt.
Gleich ihr erster Fall fordert Rebekka alles ab, zumal sie den Unfalltod einer Kollegin eher als Mord einstuft und sie damit ziemlich alleine steht. Lediglich ihr Vorgesetzter Piet Röver gewährt ihr ein kurzes Zeitfenster, um zu diesem tragischen Todesfall weiter zu forschen. Unvermutet bekommt sie von dem sehr wandelbaren Krølle Hilfe, ebenso von der erfahrenen Berliner Kollegin Lone Geising. Beide jedoch bleiben sie unter dem Radar, was Rebekka zuweilen ob ihrer neuesten Erkenntnisse in Erklärungsnöte bringt. Und nicht nur das, sie begibt sich auf gefährliches Terrain. Das ungleiche Ermittlungsduo wandelt auf einem schmalen Grat zwischen Gut und Böse.
Rebekka und Krølle, die beiden Hauptfiguren, könnten gegensätzlicher nicht sein und doch kann ich sie mir bald alleine nicht mehr vorstellen. Sie ist jung und ehrgeizig, ausgestattet mit einem Gerechtigkeitssinn, der sie immer weitertreibt. Jedes kleinste Detail erfasst sie, lässt ihre Gedanken schweifen, kombiniert haarscharf – sie ist gut in ihrem Job. Und Krølle - schon der Prolog deutet an, wie er gestrickt ist. Zumindest ansatzweise, denn seine Methoden sind so ausgefeilt wie präzise und – sie sind sehr speziell. Möchte ich ihm im wirklichen Leben begegnen? Eher nicht. Und doch ist er mir im Laufe dieser vielschichtigen Ermittlungen durchaus sympathisch geworden.
Ja, die Ermittlungen decken mehr als „nur“ den Todesfall der Kollegin auf. Es treibt sie unweigerlich vorwärts, sie stoßen auf einen zwanzig Jahre zurückliegenden Fall, der bereits als erledigt zu den Akten gelegt wurde. Je mehr sie zutage fördern, desto gefährlicher wird es auch für sie.
Mit diesem Thriller hat Katharina Peters mich komplett überzeugt. Die einzelnen Figuren sind gut nachvollziehbar eingeführt, die Handlung logisch aufgebaut, die Ermittlungen intensiv, dabei kann man das große Ganze lange nicht in Gänze durchschauen. Die vielschichtige, durchgehend spannende Story hat mich – einmal angefangen – nicht mehr losgelassen. Diesem ersten Band werden weitere folgen – ich werde unbedingt dabei sein.
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