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Buchcover für M. Das Ende und der Anfang

M. Das Ende und der Anfang

Roman

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Erscheinungstermin 16.05.2026 | Archivierungsdatum 19.08.2026


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Zum Inhalt

»An Scuratis Roman biographie des Duce kommt man nicht mehr vorbei« Frankfurter Rundschau

Der phänomenale Abschluss der weltweit gefeierten Bestsellerreihe aus Italien: »Das Ende und der Anfang« erzählt vom Ende des Mannes, dessen blutige Spuren sich von Italien nach Europa und in die ganze Welt ziehen – und vom Anfang des Mythos Mussolini. Ein unvergleichliches Epos.

Am 28. Juli 1943 wird Benito Mussolini nach Ponza deportiert. Er hat alles verloren, hegt keine Hoffnung mehr – bis er durch einen Handstreich deutscher Fallschirmjäger befreit und von Hitler an die Spitze eines Marionettenstaates gesetzt wird, so unbeweglich und bleiern wie die Wasser des Gardasees, von dem aus er ihn regieren soll: die Italienische Sozialrepublik. In den sechshundert Tagen ihres Bestehens – von September 1943 bis April 1945 –, erlebt Italien seine dunkelste Stunde: die Stunde der niederträchtigsten und feigsten Gewalt, der Judenverfolgung, der Flächenbombardements. Es ist der letzte Akt der Tragödie des Faschismus und des Krieges. Mit der ganzen Kraft und Sorgfalt der Literatur erzählt Antonio Scurati das tragische Ende: der Höflinge, der Mitwisser, derjenigen, die fliehen, und derjenigen, die bis zum Schluss beim Duce bleiben. Es ist das Ende Mussolinis – und es ist der Beginn der Freiheit für Italien und Europa.

»An Scuratis Roman biographie des Duce kommt man nicht mehr vorbei« ...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608967197
PREIS 28,00 € (EUR)
SEITEN 368

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Mein Lese-Eindruck:

Ein dramatischer erster Satz: „Der Affe brüllt. ... Mit aufgerissenem Maul, die Augen zu Schlitzen verengt, gebleckten Säbelzähnen brüllt der hundeschnäuzige Affe wie Sinnen.“ Mailand ist zerstört, die Zootiere streifen durch die Stadt, und die Menschen graben in den Trümmern nach Verschütteten.

Das Brüllen des Affen passt zu den dramatischen Ereignissen, die Scurati in seinem fünften Band der großen Romanbiografie Mussolinis in den Blick nimmt: den Sturz des Diktators durch seine eigenen Leute, seine Errettung durch Hitlers Truppen, die Errichtung der Republik von Salo und schließlich Mussolinis Ermordung im April 1945.

Akribisch verfolgt der Autor die Ereignisse und leuchtet die politischen Hintergründe aus. Mussolini wird zu einer Marionette seines Waffenbruders und Gesinnungsgenossen Hitler während der Besetzung des Landes. Tatenlos und in Schwermut versunken sitzt er in einer Villa am Gardasee und sieht ebenso tatenlos den „Säuberungen“ der SS zu, deren Grausamkeiten noch die seiner eigenen Schlägerbanden übertreffen. Je näher die alliierten Truppen kommen, umso rasender wird die Mordlust und Zerstörungswut der SS, aber auch der italienischen Faschisten, die sogar ihre eigenen Leute in blindem Fanatismus niedermetzeln. Ein bislang nicht aufgearbeitetes Kapitel der italienischen Geschichte.

Scuratis Sachkenntnis ist beeindruckend. Er wertet eine unendliche Fülle an Dokumenten aus und fügt sie zusammen zu einem lebendigen, spannenden Roman, wobei er wesentliche Dokumente den einzelnen Kapiteln anfügt und so seine historische Redlichkeit unter Beweis stellt. In kurzen Kapiteln führt er einen riesigen Personenreigen vor und leuchtet damit diese bewegte und chaotische Zeit aus unterschiedlichen Perspektiven aus. Interessant fand ich, dass Scurati bei seinem Erzählen öfter die Täterperspektive und z. B. Mussolinis psychische Verfassung in den Blick nimmt; damit begibt er sich auf Glatteis, aber es gelingt ihm, jede positive Identifikation mit Mussolini zu vermeiden. Dass er mit seinem Pathos gelegentlich übertreibt, sei ihm verziehen.

Die Lektüre wird noch beklemmender, wenn man sich als Leser den unübersehbaren Gegenwartsbezug vor Augen führt...
Am Schluss listet der Autor einige Kurzbiografien auf, und auf eine sei hingewiesen: die des Mailänder-Gestapo Chefs Theodor Saevecke, der aufgrund seiner grausamen Massenerschießungen den Beinamen „Henker von Mailand“ bekam. Und der nach dem Krieg als „befähigter Beamter“ in leitender Position im Bundeskriminalamt tätig war und seine Karriere im Innenministerium beendete.

Wie Scurati es am Schluss seines Buches formuliert:
„Ja, mein Publikum wird wieder da sein. Wieder und wieder. Der Kadaver wird zurückkehren, ich werde zurückkehren.“
Wie wahr.

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