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Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod

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Erscheinungstermin 15.05.2026 | Archivierungsdatum 01.07.2026


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Zum Inhalt

Chemielaborantin Alba verbringt ihr Leben damit, den Fettgehalt von Milch zu analysieren und am Fenster ihrer Berliner Altbauwohnung zu sitzen. Doch das ändert sich schlagartig, als eine Steckdose zu ihr spricht. Es ist der Tod, der Alba fünf Aufgaben stellt. Wenn sie diese nicht bewältigt, wird dies ihr letzter Sommer sein. Alba hasst es, von einem Haushaltsgegenstand erpresst zu werden, aber was bleibt ihr anderes übrig, als einzuwilligen? Bei ihrer ersten Aufgabe, einem Blind Date, lernt sie Yogalehrer Marlon mit dem Apfelkuchenlächeln kennen. So beginnt für Alba eine emotionale Reise zurück ins Leben und ihr vielleicht letzter Berliner Sommer.

Chemielaborantin Alba verbringt ihr Leben damit, den Fettgehalt von Milch zu analysieren und am Fenster ihrer Berliner Altbauwohnung zu sitzen. Doch das ändert sich schlagartig, als eine Steckdose zu...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783969760901
PREIS 16,00 € (EUR)
SEITEN 336

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Ein Buch das im Kopf bleibt und man nicht so schnell vergisst!,eine tolle Mischung aus Unterhaltung und Nachdenklichkeit

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Alba ist 24 Jahre, ist Chemielaborantin, wohnt in Berlin und verbringt ihr Leben vor allem zurückgezogen und Liedtexte schreibend auf ihrer Fensterbank. Ihre beste Freundin Rei ist so ziemlich die einzige, mit der sie außerhalb der Arbeit Zeit verbringt und der sie sich öffnen kann. Ihr großer Traum auf der Bühne zu stehen ist gescheitert, weil Alba so viel Angst hat, dass sie vor anderen kein Wort herausbekommt. Und da, mitten in einer Therapiestunde während einer Reiki-Behandlung erscheint ihr der Tod. Als Steckdose. Er eröffnet ihr, dass sie am Ende des Sommers sterben wird. Und stellt ihr nach und nach fünf Aufgaben, mit denen sie sich ein Mehr an Lebenszeit erarbeiten kann.
Und so macht sich Alba auf den Weg, über ihre Ängste hinauszuwachsen und erlebt einen Sommer in Berlin voller Leben und Liebe.

Anfangs ist mir das Buch etwas schwer gefallen. Also, der Schreibstil war schon gut, aber ich kam trotzdem nicht so ganz ins Buch. Aber das legte sich bald, sodass ich die hinteren 70% an zwei Tagen durchsuchtete. Das Buch hat mich dabei emotional ziemlich mitgenommen. An einigen Stellen lässt sich Alba gefühlt ewig Zeit, andere gehen mir unglaubwürdig schnell. Das ist aber auch schon mein einzige Kritikpunkt an dem Buch (außer vielleicht, dass ich Alba manchmal anschreien möchte). Trotzdem ist das Buch eine wunderbare Liebesgeschichte – zu einem Menschen und noch viel mehr zum Leben!

4 stars
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Wann ist das Leben ein ganzes Leben

Marie-Kristin Hofmann nimmt ihre Leser mit nach Berlin. Der Schreibstil ist angenehm, bildhaft und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länger und geben zu Beginn einen Hinweis, auf das Geschehen in diesem Kapitel. Die Geschichte wird aus Sicht der Hauptprotagonistin erzählt, die sympathisch und authentisch wirkt. Das Cover ist schön und passend zur Geschichte gestaltet.

Hauptprotagonistin ist Alba. Sie ist 24 Jahre, hat seit 3 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern und ihrer Schwester und lebt in Berlin. Sie wollte dort ihren Traum als Sängerin leben, doch ihrer Angst vor dem Urteil der Menschen, lässt sie nicht auf die Bühne gehen. Zusammen mit ihrer Therapeutin arbeitet sie an sich, doch meist verbringt sie ihre Freizeit auf ihrer Fensterbank und schreibt Songs. Zusammen mit ihrer Freundin Rei geht sie hin und wieder man auf Partys, doch eigentlich fühlt sie sich am wohlsten, wenn sie mit ihrer Gitarre auf der Fensterbank sitzt. Als ihre Therapeutin bei ihr Reki ausprobiert, erscheint ihr auf einmal der Tod in Form einer Steckdose. Er verkündet ihr, dass sie nur noch einen Sommer zum Leben hat. Es schockt sie und der Tod verrät ihr dann, dass er ihr Leben verlängern würde, wenn sie bis zum Ablauf des 31.08. 5 Aufgaben erfüllt. Auch wenn es ihr Unbehagen bereitet, lässt sie sich darauf ein und will versuchen die Aufgaben zu lösen. Als erstes soll sie auf ein richtiges Date gehen. Rei weiht sie in die Geschehnisse ein und sie beginnt sofort damit, ihr ein Tinderprofil einzurichten und gemeinsam versuchen sie ein passendes Match zu finden. Die Wahl fällt auf Marlon. Doch das ist nur die erste Aufgabe. Kann Alba wirklich auf das Date gehen und die weiteren Aufgaben zur Zufriedenheit des Todes erfüllen? Wie viel Zeit wird er ihr dann schenken und welche Aufgaben wird er ihr stellen? Wie werden die Aufgaben Alba als Person und ihr Leben verändern?

Marie-Kristin Hofmann greift ein Thema auf, was in der heutigen Zeit wohl immer präsenter wird. Sie schafft es die schwierigen Themen in eine teilweise humorvolle Geschichte einzubauen, sodass das Buch trotzdem ein Wohlfühlfeeling verbreitet.

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Liebe das Leben

Was würdest du tun, wenn dir noch 71 Tage verbleiben?

Alba kämpft von Kindheit an mit einer Sozialphobie. Sie lebt isoliert und ist seit langem erfolglos in Therapie. Erst durch die Begegnung mit dem Tod und den von ihm gestellten Aufgaben, beginnt sie, wirklich zu leben. Stellt sich ihren Ängsten.

Der lockere Schreibstil nimmt den bevorstehenden Tod mit Humor und Tiefsinn. Ich konnte Albas Ängste fühlen, wollte sie anstupsen, endlich sie selbst zu sein. Der Tod lockt sie aus der Reserve, stellt ihr Prüfungen mit denen sie hadert. Dennoch fasst sie Mut und erlebt Dinge, die sie bislang versäumt hat, zum ersten Mal.

Marlon ist ein wunderbarer Gegenpart. Er hinterfragt nichts und erlaubt Alba so zu sein, wie sie ist. Ihre Freundin Rei rückt ihr zur richtigen Zeit immer wieder den Kopf zurecht.

Ein Appell an das Leben, damit wir verstehen, dass unsere Zeit endlich und das Ende unvorhersehbar ist. Wir es in der Hand haben, was wir daraus machen. Danke für die Erinnerung.

4 stars
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4 stars

Eine sehr schöne und herzerwärmende Geschichte mit perfekter Sommer-Atmosphäre! Ich mochte die Charaktere wirklich gerne (auch wenn die Nebencharaktere teilweise etwas zweidimensional wirken) und habe richtig mit Alba mitgefiebert. Am besten hat mir gefallen, dass ausgerechnet der Tod an vielen Stellen die Stimmung aufgelockert hat. Insgesamt ein tolles Wohlfühl-Buch für den Urlaub, was ich sehr gerne gelesen habe :)

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Manchmal braucht es das scheinbar Unmögliche, um das Alltägliche wieder spürbar zu machen. Marie-Kristin Hofmann entfaltet in ihrem Roman eine Kulisse, die trotz ihrer Ernsthaftigkeit eine erstaunliche Leichtigkeit verströmt. Im Mittelpunkt steht die zutiefst zurückgezogene Alba, deren von Ängsten dominierter Alltag komplett erschüttert wird, als eine Stimme aus der Wand ihr ein unbarmherziges Ultimatum stellt. Fünf Herausforderungen trennen sie von einem vorzeitigen Ende – ein herrlich absurder Kniff, der die Geschichte sofort aus klassischen Genre-Bahnen katapultiert.

Der Schreibstil der Autorin ist dabei das eigentliche Herzstück. Hofmann schreibt unheimlich bildhaft, fast so, als würde man als stiller Beobachter durch ein offenes Fenster direkt in Albas Gedankenwelt blicken. Ihre Worte fließen sanft, fangen die bittersüße Melancholie des Sommers perfekt ein und schaffen es, schwere psychologische Barrieren spürbar, aber nie erdrückend darzustellen. Jede Zeile atmet Empathie.

Besonders reizvoll ist die Dynamik der Handlung. Der Tod verliert seinen Schrecken und wandelt sich zu einer fast schon neugierigen, humorvollen Präsenz, die Albas zaghafte Schritte zurück in die Welt einfordert. An der Seite des wunderbar geduldigen Marlon und ihrer loyalen Freundin Rei bricht Alba aus ihrer Isolation aus. Die Entwicklung verläuft unaufgeregt und authentisch: Es gibt keine plötzlichen Wunderheilungen, sondern kleine, mutige Siege gegen die eigenen Schatten. Eine berührende Erinnerung daran, wie kostbar jeder Augenblick ist.

5 stars
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Was würdest du tun, wenn der Tod plötzlich aus einer Steckdose zu dir spricht und dir nur noch einen Sommer Zeit gibt? ☀️⚡

Alba, eine zurückhaltende Chemielaborantin aus Berlin, verbringt ihre Tage zwischen Milchanalysen und dem Blick aus ihrem Fenster. Doch als der Tod ihr fünf Aufgaben stellt, wird sie gezwungen, ihre Komfortzone zu verlassen und sich dem Leben zu stellen. Bei ihrer ersten Aufgabe begegnet sie Marlon, einem Yogalehrer mit einem unvergesslichen Apfelkuchenlächeln. 💛

Zwischen Berliner Sommernächten, Selbstfindung, Mut und einer zarten Slow-Burn-Romance entsteht eine berührende Geschichte über zweite Chancen, das Loslassen von Ängsten und die Frage, was wirklich zählt. Der Roman verbindet Magie, Humor und große Gefühle zu einer Liebeserklärung an das Leben.

Richtig toll geschrieben, absolute Leseempfehlung. 🫶

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5 stars

Erpressung? und das von einer Steckdose? Du musst 5 Aufgaben machen sonst bist du tot? Ich habe das Cover gesehen und den Titel und hätte nie gedacht das es so gut ist.

Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht und annotiert . es ist humorvoll und schön einfach schön geschrieben. es macht einem klar, das Leben zu leben!!!

Ganz klare Leseempfehlung

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3 stars

Die Idee hinter diesem Buch fand ich von Anfang an unglaublich spannend und ungewöhnlich. Eine sprechende Steckdose als Botschafter des Todes klingt erst einmal skurril, entwickelt aber schnell eine überraschend tiefgründige und emotionale Atmosphäre. Gerade dieser Mix aus Humor, Melancholie und Lebensfragen hat das Buch für mich besonders gemacht.

Alba ist eine eher ruhige und zurückgezogene Protagonistin, die sich in ihrem eintönigen Alltag eingerichtet hat. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte war schön mitanzusehen, auch wenn ich manchmal etwas gebraucht habe, um wirklich eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Besonders ihre Gedanken über das Leben, Angst und Veränderung wirkten sehr authentisch und nachdenklich.

Marlon brachte dagegen eine angenehme Leichtigkeit in die Geschichte. Die Szenen zwischen den beiden waren warmherzig und oft wirklich süß, ohne dabei zu kitschig zu werden. Trotzdem stand für mich weniger die Romance als vielmehr Albas persönliche Entwicklung im Mittelpunkt.

Was mich allerdings etwas zwiegespalten zurückgelassen hat, war das Tempo der Handlung. Manche Abschnitte haben sich für mich gezogen, während andere emotionale Momente recht schnell abgehandelt wurden. Auch hätte ich mir bei der außergewöhnlichen Grundidee stellenweise noch mehr Tiefe oder Überraschungen gewünscht.

Insgesamt ist es aber eine besondere, ruhige Geschichte über das Leben, zweite Chancen und die kleinen Dinge, die oft wichtiger sind, als man denkt.

3 stars
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5 stars

Im Buch "Du hast nur noch einen Sommer, sagt der Tod" geht es um Alba, eine junge Frau mit Sozialphobie und vielerlei Ängsten, die sich aufgrund dessen nichts traut und nicht richtig ihr Leben lebt. Sie arbeitet als Chemielaborantin, ist damit aber eigentlich nicht glücklich. Sie würde lieber als Musikerin auf der Bühne stehen. Eines Tages kommt der Tod bei ihr vorbei und stellt ihr ein Ultimatum: entweder sie ist Ende des Sommers tot oder sie bekommt mehr Zeit, dafür muss sie fünf Aufgaben erledigen.

Der Roman schafft es mit viel Humor ernste und emotionale Themen zu behandeln, die zum Nachdenken anregen. Lebe ich eigentlich richtig oder bin ich nur im Alltagstrott gefangen? Lebe ich meine Träume oder halten mich meine Ängste gefangen? Was will ich im Leben und bin ich glücklich? Wie kostbar ist meine Zeit und was stelle ich am Besten mit dieser an? Themen wie Familie und Freundschaften kommen hier auch nicht zu kurz.

Die Figuren fand ich besonders toll. Alle Charaktere hatten eine große emotionale Tiefe und wirken sehr authentisch, vor allem Alba, mit der ich mich sehr gut identifizieren konnte und mich gut in sie hineinversetzen bzw mit ihr mitfühlen konnte.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Viele Stellen sind sehr humorvoll formuliert, sodass man auch bei der ernsteren Thematik oft schmunzeln muss.

Alles in allem ein sehr gelungener Roman voller Gefühl, dem Lossagen von Ängsten, dem Mut zum Leben und der Bedeutung des Augenblicks.

Ich würde "Du hast nur noch einen Sommer, sagt der Tod" Leser:innen empfehlen, die emotionale Geschichten mit Tiefgang erleben wollen. Mich hat das Buch vom Prinzip an die Mitternachtsbibliothek erinnert. Wer diese mochte, wird auch "Du hast nur noch einen Sommer, sagt der Tod" mögen.

5 stars
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4 stars

Der Tod erscheint Alba in Form von verschiedenen Gegenständen und sagt ihr, dass sie am Ende des Sommers sterben wird. Allerdings gibt er ihr die Chance, ihr Leben zu verlängern, indem sie einige Aufgaben löst.

Erstmal fand ich die Idee, dass der Tod Alba in den Gegenständen, wie beispielsweise in einer Steckdose, einer Gitarre oder einem Glas Wasser erscheint so cool und so originell. Und die Dialoge waren dann auch oft sehr lustig, aber stellenweise auch sehr tiefgründig. Alba selbst ist sehr in sich gekehrt und anfangs fand ich sie ein wenig anstrengend, sie entwickelt sich allerdings so toll. Noch toller fand ich ihre beste Freundin Rei, die einfach nur so cool war. Und überhaupt war sie auch so eine tolle Unterstützung für Alba. Was Alba alles erlebt im Laufe der Geschichte und wie sie auch über sich hinauswächst, habe ich gerne gelesen, wenn es teilweise auch ein wenig unrealistisch war.

Insgesamt fand ich das Buch eine schöne Mischung aus lustigen Momenten, tiefgründigen Gesprächen, Inspiration und Sommergefühlen.

4 stars
4 stars
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4 stars

Er ist immer da – auch wenn wir ihn meistens verdrängen. Und normalerweise schweigt er. Doch in Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod von Marie-Kristin Hofmann ist das anders: Dort nimmt der Tod tatsächlich Kontakt auf – und zwar in der ungewöhnlichen Gestalt einer sprechenden Steckdose. Skurril? Ja. Genau das macht es so besonders.
Im Zentrum steht Alba, die unter starker Soziophobie leidet und Menschen am liebsten aus dem Weg geht. Sie lebt sehr zurückgezogen, hat kaum soziale Kontakte und vertraut im Grunde nur ihrer besten Freundin Rei. Genau ihr kann sie jedoch nicht erzählen, welches erschreckende Ultimatum der Tod ihr gestellt hat: Wenn Alba nicht fünf Aufgaben erfüllt, wird sie den Sommer nicht überleben. Die erste Aufgabe klingt fast banal – sie soll ein Date haben.
Rei nimmt die Sache sofort in die Hand und meldet sie bei Tinder an. So lernt Alba Marlon kennen, einen ruhigen Yogalehrer, der tatsächlich Interesse an ihr zeigt. Ihr erstes Treffen beginnt allerdings chaotisch – Alba versteckt sich zunächst buchstäblich im Gebüsch, bevor Marlon sie dort findet. Doch seine geduldige und unaufdringliche Art schafft es nach und nach, ihr Vertrauen zu gewinnen.
Mit jeder weiteren Aufgabe wird es für Alba schwieriger. Sie muss sich nicht nur ihren Ängsten stellen, sondern auch ihrer Vergangenheit: einer schwierigen Kindheit, berühmten, aber distanzierten Eltern und einer Schwester, die sie konsequent ignoriert. Gleichzeitig kommt ihr ursprünglicher Traum immer wieder hoch – sie wollte eigentlich auf die Bühne, Musik machen und gesehen werden.
Der Tod taucht zwischendurch immer wieder auf, in wechselnden Formen, überraschend freundlich und fast humorvoll. Statt bedrohlich zu wirken, erscheint er eher neugierig auf das Leben der Menschen – auf Liebe, Nähe und Erfahrungen, die er selbst nie machen kann. Diese ungewöhnliche Darstellung sorgt für viele witzige, aber auch nachdenkliche Momente.
Während Alba langsam beginnt, sich zu öffnen, wächst auch ihre Beziehung zu Marlon. Gemeinsam verbringen sie Zeit, lernen seine Freunde kennen und schaffen kleine Momente von Nähe und Normalität. Doch über allem bleibt die unausgesprochene Frage: Soll Alba ihm die Wahrheit über ihr drohendes Schicksal sagen? Und was bedeutet es, jemanden zu lieben, wenn die Zeit begrenzt ist?
Neben Alba und Marlon spielt auch Rei eine wichtige Rolle – als loyale, unterstützende Freundin, die alles tut, um Alba zu helfen, ihren Weg zu finden und ihren Traum nicht aufzugeben.
Der Roman verbindet Humor, Leichtigkeit und emotionale Tiefe auf gelungene Weise. Er erzählt Albas Entwicklung zurück ins Leben mit viel Feingefühl und zeigt gleichzeitig, wie präsent die Endlichkeit des Lebens bleibt. Ergänzt wird die Geschichte sogar durch eine passende Playlist, die Albas inneren Weg zusätzlich unterstreicht.
Fazit: Eine ungewöhnliche, berührende und zugleich humorvolle New-Adult-Romance über Angst, Liebe, Lebensmut und die Frage, wie man die eigene Zeit nutzt. Warmherzig erzählt, kreativ umgesetzt und ideal für einen Sommerroman mit Tiefe und Gefühl.

4 stars
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Klingt der Klappentext nicht total spannend? Mir hatte schon die Widmung am Anfang gereicht, um zu wissen, dass das genau ein Buch für mich ist.

Wenn ich den Schreibstil in einem Wort beschrieben müsste, dann wäre es ‚rasant‘. Es wird viel wörtliche Rede benutzt und sich nicht an Beschreibungen aufgehalten, was die Geschichte extrem unterhaltsam macht. Alba und der Tod haben eine besondere Beziehung und anders als man erwarten würde, ist der Tod ein kleiner Scherzkeks und da kann sich Alba mit passenden Erwiderungen nicht zurückhalten. Die beiden sind zu komisch und auch, wenn das Buch bedrückende Themen aufgreift, so gab es auch genug Lacher, um den Leser nicht zu deprimieren.

Alba als unsere Hauptperson ist eine Person, die ihren Träumen nicht nachgeht und sich einredet, dass es sie nicht stört. Sie verschanzt sich auf ihrer Fensterbank, hat bis auf eine beste Freundin und eine fragwürdige Therapeutin niemanden und kann aufgrund ihrer Sozialphobie ihrem großen Traum als Sängerin nicht nachgehen. Ich bin mir sicher, dass wir uns alle ein Stück weit in Alba wiederfinden können. Das Buch macht jedenfalls Mut aus dem eigenen Schneckenhaus auszubrechen, doch nicht, ohne dabei wundervoll zu unterhalten.

Ich mochte die Charaktere sehr. Alba ist eine Figur wie aus dem Leben gegriffen und jemand, der nur einen Schubs in die richtige Richtung braucht. Der Tod ist irgendwie schrullig, jedenfalls fand ich ihn eigenartig niedlich. Ich könnte aber nicht erklären warum. Er hat einen tollen Humor, ist in den richtigen Momenten sarkastisch und gemein und weiß, wie er Alba lenken muss. Marlon ist ein unglaublich geduldiger Charakter und war wie der perfekte Gegenpart zu Alba. Er hat sie mutiger gemacht, ihr ihren Zynismus freiwillig aufgeben lassen und das auf eine so wunderbare unaufdringliche Weise, dass ich ihn dafür nur wertschätzen kann.

Die Buchidee ist außergewöhnlich und die Umsetzung perfekt gelungen. Für mich ist das eines dieser seltenen Buchschätze, die man gerne in Erinnerung behält.

Besonders empfohlen für Leser, die auf der Suche nach einer Portion Mut für einen Neuanfang sind.

5 stars
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𝑽𝒊𝒃𝒆
☀️ Berlin Sommer | 🚀 Mut & Lebensfreude | 💞 | 🔥 Raus aus der Komfortzone

𝐐: 𝐖𝐞𝐧𝐧 𝐢𝐡𝐫 𝐰ü𝐬𝐬𝐭𝐞𝐭, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐝𝐢𝐞𝐬 𝐞𝐮𝐞𝐫 𝐥𝐞𝐭𝐳𝐭𝐞𝐫 𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦𝐞𝐫 𝐒𝐨𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐢𝐬𝐭, 𝐰𝐚𝐬 𝐰ü𝐫𝐝𝐞𝐭 𝐢𝐡𝐫 𝐭𝐮𝐧?

​𝑾𝒐𝒓𝒖𝒎 𝒈𝒆𝒉𝒕'𝒔?
Es geht um so viel mehr als nur einen Abschied. Es geht darum, die Angst abzulegen. Was würdest du tun, wenn die Zeit plötzlich drängt? Würdest du dich endlich trauen, die Dinge zu tun, vor denen du eigentlich zurückschreckst? Inmitten der flirrenden Hitze Berlins lernen wir, dass das Leben erst richtig beginnt, wenn man mutig ist.

​𝑯𝒊𝒈𝒉𝒍𝒊𝒈𝒉𝒕𝒔
​ᴄʜᴀʀᴀᴋᴛᴇʀᴇ: Erstmal zu Alba: Ein Mensch voller Ängste und Selbstzweifel, der den Mut, Träume zu verwirklichen wiederfindet. 💪 Dann Marlon: Was für ein toller Loveinterest! Er ist so unglaublich einfühlsam und bedacht darauf, dass sie sich wohlfühlt. Diese Rücksichtnahme sorgt für so eine schöne Wohlfühl-Atmosphäre, obwohl es um so ernste Themen geht.💗 Rei, die beste Freundin: ich glaube mit einem Menschen wie ihr an der Seite, kann eigentlich nichts schief gehen 🥰 Und nicht zu vergessen der Tod: Humorvoll und neugierig, wie könnte man ihn da ernst nehmen?
​ʙᴇʀʟɪɴ ꜰᴇᴇʟɪɴɢ & ʀᴏᴍᴀɴᴢᴇ: Der Berliner Charme ist so authentisch eingefangen! Die Liebesgeschichte ist einfach unfassbar schön und geht unter die Haut. Sie ist der Anker in diesem turbulenten Sommer voller Neuanfänge.
ᴍᴜᴛ-ʙᴏᴛꜱᴄʜᴀꜰᴛ: Das Buch erinnert einen so stark daran, keine Angst davor zu haben, seine Träume wirklich anzugehen. Es geht nicht nur darum, glücklich zu sein, sondern aktiv Dinge zu tun, die einen Überwindung kosten. ✨

​𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Ein wunderschönes und kraftvolles Buch über die Liebe und den Mut zum Leben. Der Vibe, die Charaktere, hier passt alles super zusammen. Für mich ein absolutes Highlight. 💗 Wer eine Geschichte sucht, die einen dazu bringt, selbst über den eigenen Schatten zu springen, muss dieses Buch lesen! ☀️

5 stars
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Kennt ihr diese Geschichten die einen komplett überraschend abholen, mitreißen und mit seliger Liebe im Herzen zurücklassen? Genauso fühlte sich jede einzelne Zeile dieses Buches an.

Die Autorin erzählt ganz wundervoll leise eine Geschichte die eigentlich so laut wäre.
Mit wunderschönen Metaphern entführt sie dem Leser auf eine absolut lebensbejahend Reise mitten ins Leben.

Ich für meinen Teil sitze immer noch mit Gänsehaut hier und lasse diese Leseeerlebnis nachbrennen denn ich möchte noch ein wenig mehr von dieser positiven Energie zehren.

Wenn ihr auf der Suche seid nach einem Abendteuer welches Zeile um Zeile aufzeigt wie wert und wundervoll das Leben sein kann wenn man sich einfach nur traut seine Augen und sein Herz zu öffnen, dann solltet ihr unbedingt Alba kennenlernen. Und nicht nur sie, lernt auch den Tod kennen auf eine Art wie ihr ihn wohl noch nie gesehen habt.

5 stars
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Mit "Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod" liegt ein erfrischendes Jugendbuch der Autorin Marie-Kristin Hofmann vor. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht die Chemielaborantin Alba, deren Leben recht eintönig verläuft. Bis auf einmal der Tod anfangs in Gestalt einer Steckdose zu ihr spricht und ihr einen Handel vorschlägt: Entweder sie verändert ihr Leben grundlegend oder aber es wird ihr letzter Sommer in Berlin sein. Alba wählt die erstere Möglichkeit und lässt sich auf die Challenge des Todes ein. Wird es ihm gelingen sie davon zu überzeugen, dass das Leben doch eigentlich lebenswert ist? Die Geschichte wird von der Autorin lebendig und voller Humor erzählt, so dass es leicht fällt, sich mit den Charakteren zu verbinden und den Geschehnissen gespannt zu folgen. Beim Lesen schleicht sich sehr oft ein Grinsen ins Gesicht, mensch wird gut unterhalten, kann aber vielleicht auch etwas über das eigene Leben lernen. Angedacht ist das Buch für Leser*innen ab 16 Jahren und hier passt die Geschichte auch definitiv gut hin.

5 stars
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Raus aus der Komfortzone, so könnte man dieses Buch beschreiben. Aber es ist viel mehr als das. Ein toller Sommerroman mit Tiefgang. Alba ist sehr in sich gekehrt und sitzt am liebsten auf ihrer Fensterbank. Auch ihre einzige Freundin Rei kann sie nicht motivieren. Doch dann spricht der Tod aus einer Steckdose zu ihr. Sie hat nur noch diesen Sommer zu leben, ausser sie erfüllt 5 Aufgaben.
Toll geschrieben, sehr gefühlvoll und beindruckend was Alba in diesem sommer leistet.
Meine absolute Empfehlung.

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Wenn der Tod aus der Steckdose zu einem spricht, ist das nie ein gutes Zeichen!
Alba verbringt ihr Leben hauptsächloch damit, am offenen Fenster zu sitzen und anderen beim Leben zuzusehen. Sie hat eine Sozialphobie, traut sich nicht, eine Beziehung aufzubauen und ihr Traum, Singer-Songwriterin zu werden, hat sich längst verflüchtigt, weil sie auf der Bühne Panik bekommt. Stattdessen arbeitet sie als Chemielaborantin. Der Tod verkündet ihr nun, dass sie am 31. August sterben wird, es sei denn, sie kann fünf von ihm gestellte Aufgaben erfüllen. Unterstützt von ihrer Freundin Rei macht sie sich ans Werk.
Der Roman ist nett zu lesen, bringt aber wenig Überraschendes. Alba meistert die Aufgaben, weil sie es schafft, auf sich selbst zu vertrauen und sich ihren Ängsten zu stellen. Der Tod entpuppt sich als gar nicht richtig fies, sondern hilft ihr dabei, zum ersten Mal richtig zu leben. Vor dem Hintergrund des sommerlichen, schmuddeligen Berlin entfaltet sich eine nette Geschichte, in der es um Familie, Trauer, Beziehungen und Selbstbehauptung geht.

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Nicht leise
Alba hat noch 71 Tage. Sagt ihr eine Steckdose, die aber eigentlich der Tod ist. Ein originelles Gespräch folgt. Skepsis auf einer Seite, Forderungen auf der anderen. Um länger als die vom Tod aus der Dose veranschlagten zwei Monate zu leben, soll Alba fünf Aufgaben erfüllen. Die Erste: ein Date. Es folgen vier weitere, relativ vorhersehbare.
Ob Alba wirklich die Aufgaben bewältigt, sowohl ihr Kindheitstrauma als auch ihre Sozialphobie ablegen kann?
Marie-Kristin Hofmann ermutigt, den eigenen Weg zu gehen, sich selbst zu finden. Für Heldin Alba ist das eine große Herausforderung. Der tolle Yogalehrer ist eine hilfreiche Idealgestalt, ebenso die Freundin.
Wer zu Chakren, besonderen Steinen und Tarotkartendeutungen eine Beziehung hat; glaubt, dass der Tod zu Menschen in vielerlei Gestalt spricht und Menschen sich grundlegend ändern können, wird das Buch lieben.

4 stars
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Das Buch hat mich emotional mehr mitgenommen, als ich erwartet hätte. Es gab viele ruhige und nachdenkliche Momente, die irgendwie lange im Kopf geblieben sind. Trotz des ernsten Themas war die Geschichte sehr schön geschrieben und hatte auch warme, hoffnungsvolle Seiten. Die Charaktere wirkten echt und man hat ihre Gefühle richtig gespürt. Definitiv ein Buch, das einen noch länger beschäftigt, nachdem man es beendet hat.

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