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Buchcover für Träume aus Feuer

Träume aus Feuer

Der Alchemist von der Pfaueninsel. Das neue Buch des Bestseller-Autors und "großen Geschichtenerzählers" (Süddeutsche Zeitung)

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Erscheinungstermin 01.06.2026 | Archivierungsdatum 05.07.2026


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Zum Inhalt

Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst schenkt ihm deshalb die Pfaueninsel zwischen Potsdam und Berlin, damit er im Geheimen in seiner Zauberwerkstatt aus dem Feuer eine neue Welt erschaffen kann. Aus seinem Ofen entsteigt am Ende ein Glas, wie es zuvor kein Menschenauge je gesehen hatte: rot wie ein Rubin. Schnell wird es eines der begehrtesten Luxusgüter Europas.

Mitten im Barock geht Johannes Kunckel den Schritt von der Magie zur Chemie. Und schreibt damit Geschichte.

Florian Illies erzählt diese nun auf seine unnachahmliche Weise neu - voll Atmosphäre, voller Einfühlung in die Vergangenheit, voller Poesie und Witz.

Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst schenkt ihm deshalb...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783691310054
PREIS 20,00 € (EUR)
SEITEN 144

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Für den neuen Verlag Pfaueninsel in Berlin hat Florian Illies die perfekte Novelle geschrieben. In gewohnter Maníer verbindet er Anekdotisches und Historisches um Johannes Kunckel, der im barocken Brandenburg Glasobjekte zu Kunstwerken formte, die denen aus Murano Konkurrenz machten. Der brandenburgische Kurfürst vermachte ihm und seinen Nachfahren die kleine Insel in der Havel. Nach dem Tod des Kurfürsten wurden gleich alle Privilegien wieder einkassiert und alte Rechnungen beglichen.
Kunckels Biografie erzählt auch viel über die Abhängigkeiten von den jeweiligen Herrschern, den Intrigen am Hof und den Lebensumständen im 17. Jahrhundert.
Florian Illies schreibt wie immer mit leichter Hand; dieses Mal hatte ich allerdings das Gefühl, er muss unbedingt auf eine bestimmte Seitenzahl kommen. Es gibt einige unnötige Wiederholungen.
Eine unterhaltsame Lektüre, kann man in einem Rutsch durchlesen.

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Ein schöner, historischer Ausflug in Kunckels Leben als Alchimist und Glasmacher.
Geschichtsfans kann ich es sicher sehr gut empfehlen, mir hat's gefallen.

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Florian Illies schafft es auch in diesem Buch wieder, Geschichte lebendig werden zu lassen. Seine besondere Stärke liegt darin, historische Fakten so spannend, humorvoll und leicht verständlich zu erzählen, dass sich das Lesen oft eher wie ein Roman als wie ein Sachbuch anfühlt. Von der ersten Seite an war ich mitten in der Handlung. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und macht es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Das Thema rund um die Erfindung des Goldrubinglases durch Johannes Kunckel für den Kurfürsten finde ich faszinierend. Davon hatte ich vorher noch nie gehört, und gerade solche historischen Details machen das Buch so interessant. Auch der Aufbau der Kapitel ist gelungen: Die Steigerung von „Kalt“ über „Wärmer“, „Warm“ und „Heiß“ bis hin zu „Zu heiß“ erzeugt Spannung und führt schließlich stimmungsvoll zum Kapitel „Nachglühen“. Insgesamt ist das Buch hervorragend recherchiert, informativ und gleichzeitig unterhaltsam geschrieben. Wer historische Stoffe mag, die spannend und lebendig erzählt werden, wird hier viel Freude haben. Für mich eine klare Leseempfehlung.

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„Träume aus Feuer“ ist wieder genau das, was ich an Illies’ Büchern so schätze: eine ungewöhnliche historische Geschichte, erzählt mit großer Leichtigkeit, viel Atmosphäre und dieser ganz eigenen Mischung aus Poesie, kluger Beobachtung auf Basis umfangreicher Recherche und humorvollen Kommentaren. Dieses Mal geht es um den Glasmacher Johannes Kunckel und seine Pfaueninsel.

Ehrlich gesagt hätte mich das Thema ohne Illies als Autoren kaum angesprochen. Glasmacherei, Alchemie, Feindschaften am brandenburgischen Hof sind eigentlich keine Stoffe, nach denen ich normalerweise greifen würde. Aber ich liebe einfach Illies Sprache, die verspielt und immer wieder herrlich kommentierend ist, ohne belehrend zu wirken. Für mich bestätigt dieses Buch wieder, dass ich vermutlich alles von Florian Illies lesen würde, selbst über Themen, die mich eigentlich überhaupt nicht interessieren. Denn wenn Geschichte so lebendig, poetisch und zugleich augenzwinkernd erzählt wird, macht die Lektüre einfach Spaß. Für Illies-Fans!

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Die Pfaueninsel. Ist sie es allein oder ihr zwischenzeitlicher Besitzer Johannes Kunckel, wodurch sie ihren Glanz und ihre Faszination verströmt?
Wir schreiben das 17. Jahrhundert und der bekannte Alchemist Johannes Kunckel erhält die Pfaueninsel zwischen Berlin und Potsdam von dem brandenburgischen Kurfürst geschenkt.
Wobei ... natürlich erwartet der Kurfürst auch einen Gegenleistung. So sehr sich die beiden freundschaftlich zugetan sind, doch der Kurfürst wünscht sich Gold und den Stein der Weisen.
Stattdessen liefert ihm der Alchemist das klarste Glas ohne Einschlüsse. Genau aus diesem Grund bekommt er auch die Insel. Er soll in Abgeschiedenheit arbeiten können, ohne befürchten zu müssen, dass seine Ideen gestohlen und kopiert werden.
Doch schon von Beginn an, ist diese Beziehung den anderen Menschen am Hof ein Dorn im Auge, gerade weil sich Johannes Kunckel mit der zweiten Frau des Kurfürsten sehr gut versteht und sie seine Kunst schätzt.

Florian Illes hat seinen ganz eigenen Stil erschaffen, wie er seine Geschichten an den Leser bringt. Mit wenig wörtlicher Rede und trotzdem sehr dicht an der heutigen Sprache, beschreibt er viele Begebenheiten am Hof und auch auf der Insel. Wie man sich das Leben auf der Insel vorstellen kann und was bei der Herstellung von Glas wichtig ist. Gleichzeitig zeigt er auf, wie wichtig auch schon damals Beziehungen waren und deren Verlust ein Leben grundlegend verändern konnte. Er vermittelt soviel Wissen auf einer geringen Anzahl von Seiten, dass man am Ende des Buches erstaunt ist, dass er es geschafft hat. Er verwebt Handlung und historische Tatsachen und erläutert am Ende des Buches, welche Quellen er für seinen Text zu Rate gezogen hat.
Ein schönes Buch über ein Stück deutsche Geschichte, die vielen nicht bekannt sein dürfte.

5 von 5 Gläsern

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Und wieder schafft es Florian Illies mit seinem geschmeidigen und wortgewandten Erzählstil dem Leser eine Sternstunde der Geschichte nahe zu bringen und damit ein kleines Stück Historie ganz groß werden zu lassen. Diesmal also der Alchemist Johannes Kunckel, dessen rubinrotes Glas zum Luxusartikel avanciert und seinem brandenburgischen Kurfürsten eine nicht unerhebliche Einnahmequelle beschert. Als Dank erhält Kunckel die Pfaueninsel nahe Berlin, um dort ungestört zu experimentieren und zu erschaffen. Nicht ohne Neider, denn wie alle, ist auch er, der Magier, nur ein kleines vergänglichen Teilchen im barocken Kosmos...
Eine gelungene und informaive Abhandlung zur Kunst der Glasmacherei und des höfischen Intrigenspiels!

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Mit „Träume aus Feuer“ nimmt uns Florian Illies wieder einmal mit in deutsche Geschichte, wieder dürfen wir eintauchen in eine vergangen Zeit, diesmal ins preußische 17. Jahrhundert. Florian Illies erzählt uns aus dem Leben des sagenumwobenen Glasbläsers (auch wenn vorwiegend nicht er selber bläst), Chemiker und Alchemisten Johannes Kunckel, der zu seiner Zeit in Europa neben den bekannten Glasmanufakturen in Murano die schönste Glaskunst produzierte. Kunckel bekommt von seinem Gönner, dem Kurfürsten, eine Insel - die Pfaueninsel- geschenkt, um dort Sagenhaftes zu produzieren. Illies nimmt uns mit an den Hof mit seinen Kungeleien, aber vor allem in das Streben und Schaffen Kunckels.
Und wieder schafft Illies es mit seiner unnachahmlichen Erzählkunst, scheinbar so mühelos und leicht, uns mitzunehmen, uns fühlen, riechen und sehen zu lassen, wie Kunckel am heißen Ofen steht, die Jahreszeiten auf der Insel vorbeiziehen und mehr.
Ich habe das Buch sehr genossen - und wieder mal quasi nebenher viel gelernt von deutscher Geschichte, aber auch von der Glaskunst #gold
Von mir eine klare Leseempfehlung!

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Johannes Kunckel und seine Gold-Rubin-Pokale aus Glas
Dieses Sachbuch über 144 Seiten beschreibt nur eine kurze Periode im Leben des Geheimen Kammerdieners Johannes Kunckel , der als Alchemist unter dem Großen Kurfürsten Brandenburgs eigentlich Gold herstellen sollte. Von 1685 bis 1689 experimentierte er auf der Pfaueninsel an der Havel bei Potsdam in einem Laboratorium, um wie die berühmten Glasmacher aus Murano z.B. Rubinglas und Glas-Corallen in hoher Stückzahl herzustellen. Auch werden die Arbeits- und Lebensbedingungen seiner auserwählten Mitarbeiter inmitten einer von Neid und Verrat behafteten Umgebung geschildert. Weitere wichtige historische Fakten wie z.B. das Toleranzedikt gegenüber den Hugenotten oder die Herausgabe von Kunckels Buch »Ars Vitraria« über die Glasmacherkunst, quasi als praktischen Ratgeber in deutscher Sprache, fallen in diese barocke Epoche. Insgesamt erstrahlt die Person Johannes Kunckel (1630-1703) als Chemiker, Apotheker, oder Glasmacher hier besonders durch die Herstellung von Gold-Rubin-Pokalen.
Der Schreibstil hält den Zeitgeist und auch die bedrückende Atmosphäre am Hof sowie an den Schmelzöfen detailliert fest. 4*

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Florian Illies gelingt es, mit viel Atmosphäre und sprachlicher Leichtigkeit das Porträt eines Mannes zu zeichnen, der zwischen zwei Welten steht: Alchemist und früher Chemiker zugleich. Der Roman bietet einen interessanten Einblick in das Leben Johannes Kunckels und zeigt, wie er sich selbst zwischen Magie und Wissenschaft verortet.

Besonders spannend ist die Darstellung der Abhängigkeiten am Hof. Es wird deutlich, wie sehr Erfolg und Anerkennung davon abhängen, in der Gunst des Kurfürsten zu stehen – unabhängig von tatsächlichen Fähigkeiten. Dieses Machtgefüge, in dem Nähe alles bedeutet und ein falscher Schritt alles kosten kann, wird eindrücklich geschildert.

Auch Kunckel selbst erscheint als eine vielschichtige Figur, die immer wieder erkennen muss, wie unsicher ihre Position ist und wie schnell Errungenschaften wieder verloren gehen können. Diese Unsicherheit zieht sich spürbar durch die Erzählung und verleiht ihr eine gewisse Tiefe.

Allerdings bleibt der Einblick insgesamt recht kurz. Gerade weil das Thema und die Figur so interessant sind, hätte man sich eine ausführlichere Auseinandersetzung gewünscht.

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Träume aus Feuer
Der Alchemist von der Pfaueninsel. Das neue Buch des Bestseller-Autors und "großen Geschichtenerzählers" (Süddeutsche Zeitung)
von Florian Illies

Johannes Kunckel - Alchemist - Chemiker und dem Glas verschrieben. 1635 auf der Glashütte Aschberg geboren ist sein Leben vom ersten Atemzug mit der Glasherstellung verknüpft. Nach den Wirren des 30jährigen Krieges braucht der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg dringend wirtschaftlichen Aufschwung und sieht sein Heil, wie andere in Europa auch, in Afrika. Dort stehen außergewöhnliche Glas-Corallen als Währung gerade hoch im Kurs. Und so kommt es, dass sich die beiden Männer nicht nur persönlich zu schätzen wissen sondern sich auch gegenseitig brauchen. Unbeobachtete Forschung und Unterstützung gegen Schätze und Besonderheiten aus Glas.

Fein und mit wunderbar erzählerischem Ton entführt uns Florian Illies ins barocke Havelland. Gunst und Missgunst, ehrliches Bemühen und Scheitern. Menschen und Schicksale. Sehr bildhaft herausgearbeitet.
Ein wahrlich kleines Meisterwerk - wie nicht anders zu erwarten.

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Im Feuer geboren, im Feuer verloren

Träume aus Feuer heisst Florian Illies Novelle über einen Mann, der vom Alchemisten zum Wissenschaftler wird. Sie ist im 17.Jahrhundert angesiedelt. Schauplatz ist die Pfaueninsel in Brandenburg.
Es ist ein Porträt des Johannes Kunckel, dessen Gönner der Kurfürst ist.
Verfasst ist das Buch im typischen Florian Illies Stil, der machmal halbdokumentarisch wirkt. Auf Dauer ist das nicht immer einfach, aber für diesen relativ kurzen Text passt es und gibt dem Buch ein Gefühl für den Barock.

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Florian Illies ist hier wieder ein sehr gut geschriebener historischer Roman gelungen. Wir tauchen ein in die Geschichte eines Alchemisten auf der Pfaueninsel. Für alle Fans von historischen Romanen empfehlenswert!

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Lebendige Geschichtsschreibung eines großen Stilisten. Illies versteht es, die Atmosphäre am Hofe des Kurfürsten und auf der Pfaueninsel sinnlich erfahrbar zu machen.

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Dieses Buch habe ich in einem Ritt durchgelesen. Unglaublich, was von einem Leben übrig bleibt, wenn Neider ihre Finger im Spiel haben.
Interessant waren auch die Daten zu noch vorhandenen Werken, auch wenn man diese nicht immer zu 100% Kunckel zuordnen konnte.
Illies hat ein Stück Geschichte lebendig werden lassen.

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Wenn Florian Illies eine Geschichte der Geschichte erzählt, wird es ebenso informativ wie unterhaltsam. Die "Träume aus Feuer" lesen sich spannend wie ein Roman, fast vergisst man, dass es keine Fiktion ist. Toll, wenn Geschichte so erzählt wird!

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Goldrubinglas
1685: Johannes Kunkel ist Alchimist und bekommt vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg eine Insel in der Havel geschenkt, um dort Glas zu fertigen. Er erschafft Großartiges.
Die Sprache von Florian Illies ist etwas Besonderes. Der Autor berichtet poetisch und mit einem feinen Humor, aber auch mit einer gewissen Distanz. Wörtliche Rede benutzt er nur selten. Das wirkt eher betrachtend als spannend. So sehr ich die Sprache genoss, ich konnte mich nicht so richtig verlieren in der Geschichte.
Die Details der Glasherstellung sind sehr anschaulich. Es ist ein Handwerk und zugleich eine Kunst, und das an der Grenze zwischen Alchemie und Naturwissenschaft.
Ein interessanter Einblick in die deutsche Geschichte. Kein Roman.

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Wie schafft er es nur immer wieder, Geschichte und die Menschen darin so lebendig werden zu lassen? Sie historisch genau und doch so poetisch zu erzählen?

Von Johannes Kunckel hatte ich vor diesem Buch noch nie gehört, jetzt möchte ich dringend mehr wissen, über ihn, die Zeit, in der er gelebt hat, die Kunst des Glasblasens.

Und zur Pfaueninsel möchte ich auch dringend.

"Tau glitzert auf den Halmen. Das Wasser liegt glatt da, als wäre es von Kunckel im Traum versehentlich in Glas verwandelt worden."

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In Florian Illies historischer Erzählung wandeln wir auf den Pfaden Johannes Kunckels, eines Glasmachers/Alchemisten in Diensten des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Wie kam das Glas auf die Pfaueninsel? Ein wunderbares Zusammenspiel, wenn auch der ein oder andere moderne Begriff wie Patchwork irritiert. Eine kurze, aber interessante Episode über mehrere Jahre gestreckt. Fließend zu lesen und interessant vom Thema.

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Super! Viel gelacht und gelernt. Wird sich wegen des Autoren ohne mein Zutun verkaufen
Ich kannte Herrn K. vor der Lektüre nicht, jetzt aber. Für mich keine interessante Figur aus der Geschichte und trotzdem habe ich den Roman in einem Rutsch durchgelesen und mein Interesse für Rotglas ist geweckt.

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der Magier von der Pfaueninsel: Seine Kunst ist nicht Alchemie; sein Ziel nicht, Gold zu erschaffen.
Aber seine Werke funkeln ebenso und ihre Entstehung aus Sanz, Quarz, Metallen ist absolut magisch. Buntes Glas schimmernd in allen Farben, geboren aus Feuer und begehrt in ganz Europa.
Florian Illies nimmt uns , wie immer sehr unterhaltsam, mit nach Potsdam

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Tauchen wir ein in die grossen Träume eines grossen Mannes. Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst schenkt ihm deshalb die Pfaueninsel. Damit er in seiner Zauberwerkstatt aus dem Feuer eine neue Welt erschaffen kann. Aus seinem Ofen entsteigt am Ende ein Glas, wie es zuvor kein Menschenauge je gesehen hatte, rot wie ein Rubin. Dieses rubinrote Glas ist nicht nur ein technisches Wunder, sondern ein Symbol für menschliche Hartnäckigkeit. Florian Illies erzählt diese nun auf seine unnachahmliche Weise neu, voll Atmosphäre, voller Einfühlung in die Vergangenheit, voller Poesie und Witz. Dieser Roman ist faszinierend, weil er die Welt des Barocks nicht als verstaubte Epoche zeigt, sondern als vibrierende Zeit voller Sehnsucht, Wagemut und wissenschaftlicher Magie. Besonders faszinierend fand ich, wie eng in dieser Erzählung Magie und Wissenschaft miteinander verwoben sind. Kunckel steht an der Schwelle einer neuen Zeit. Beim Lesen scheint es so, dass man die Hitze der Öfen spüren könnte, das Knistern der Experimente, die Einsamkeit eines Mannes, der mehr sieht als seine Zeitgenossen. Für mich ist es ein Roman über Visionen, über den Mut, gegen den Zweifel anzukämpfen, und über die stille Magie, die entsteht, wenn ein Mensch seiner Leidenschaft folgt, selbst wenn die Welt ihn für einen Träumer hält.

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Ein interessantes Stück Zeitgeschichte im 17. Jahrhundert in Brandenburg. Erzählt wird das Leben und wirken des Alchemisten und Chemikers Johannes Kunckel. Der Roman ist zwar kurz aber interessant und lesenswert.

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Florian Illies versteht es wie kein anderer, Geschichte erlebbar zu machen. Eine kleine feine Geschichte über Alfred Kunckel, der dachte, für immer ausgesorgt zu haben.

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Florian Illies besitzt die Gabe aus historisch bestens recherchierten Stoffen Poesie zu erschaffen.
Ein toller Roman über den den meisten Menschen unbekannten Glasmacher Johannes Kunckel.
Wir befinden uns im Barock und Kunkel ist der geniale Protege des Kurfürsten von Brandenburg. Dieser kunstsinnige Fürst verschafft dem experimentierfreudigen Kunkel Raum (die Pfaueninsel) und Gelegenheit (Labore und Werkstätten) das strahlendste Glas der Welt zu erschaffen, das selbst Murano überstrahlt.
Ganz nebenbei ist es auch eine Geschichte, die den Weg von der Alchemie zur Chemie beschreibt. Alles perfekt recherchiert, mit einem historischen Anhang. Dennoch wird hier nicht trocken erzählt, sonder bildhaft, poetisch, so dass man mit dem Genie mitleidet oder sich auch miterfreut.
Tolles Buch.

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Biographischer Roman über Johannes Kunckel (1635-1703)


Johannes Kunckel war im 17. Jh. ein Mann, der sich an der Grenze zwischen Alchemie und Naturwissenschaften bewegte. Von den Versprechungen der Goldmacher grenzte er sich ab, er beschäftigte sich stattdessen mit naturwissenchaftlichen Experimenten und der Glasmacherei. Es gelang ihm rubinrotes Glas von so außergewöhnlicher Qualität zu schaffen, dass ihm Kurfürst Friedrich Wilhelm von Preußen die Pfaueninsel in der Havel schenkte, damit er dort in Abgeschiedenheit seine Werkstätten betreiben konnte und ein wertvolles Exportgut produzierte.
Auf seine unnachahmliche Weise entwickelt Illies das Kaleidoskop eines ungewöhnlichen Lebens in der Barockzeit und entführt die Leser dabei iauf die traumhafte Pfaueninsel, deren alter Eichenbestand bis in die Zeit Kunckels zurückreicht.
Ein schmales Bändchen mit Bestsellerqualitäten!

5 stars
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