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She’s a Star!
Roman | Wenn Selbsttäuschung zur Obsession wird: Bissige Satire über Patriarchat, Ehrgeiz und magisches Denken
von Meredith Hambrock
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Erscheinungstermin 01.06.2026 | Archivierungsdatum 31.05.2026
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Zum Inhalt
Jessamyn St. Germain will auf die große Bühne. Doch statt im Rampenlicht steht sie nur als Platzanweiserin im Theater. Als eine Inszenierung von THE SOUND OF MUSIC angekündigt wird, ist sie sicher: Die Hauptrolle gehört ihr ... auch wenn niemand sie besetzt hat. Das kann doch nur ein Fehler sein. Während sie die launischen Kinderdarsteller betreut und geduldig auf ihren großen Auftritt wartet, verschwimmt ihre Wirklichkeit. Ihr Ehrgeiz wird zur gefährlichen Obsession, magisches Denken zur Selbsttäuschung. Langsam verliert Jessamyn den Halt - gefangen in ihrer eigenen Welt, in der nur eines zählt: endlich zu glänzen.
Jessamyn St. Germain will auf die große Bühne. Doch statt im Rampenlicht steht sie nur als Platzanweiserin im Theater. Als eine Inszenierung von THE SOUND OF MUSIC angekündigt wird, ist sie sicher:...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783759600608 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 400 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Jan S, Lehrende*r
Was für ein wilder Ritt, was für ein fantastisches Buch! Von der ersten Seite an erzeugt die Hauptfigur eine ambivalente Mischung aus Sympathie und tiefem Mitleid. Es ist eine Figur, wie man sie aus dem echten Leben zu kennen glaubt: Jene Menschen, die felsenfest davon überzeugt sind, zu Höherem berufen zu sein. In ihrer Welt ist Erfolg kein Resultat von Glück oder harter Arbeit, sondern ein Geburtsrecht, das ihnen lediglich durch die Ignoranz der Gesellschaft verwehrt bleibt. Meredith Hambrock versteht es hervorragend, die Frustration dieser ungenutzten Genialität spürbar zu machen. Die Welt der Protagonistin ist geprägt von einer massiven Selbstüberhöhung, die als Schutzschild gegen die eigene Bedeutungslosigkeit dient. Wenn das Umfeld das vermeintliche Talent nicht erkennt, müssen zwangsläufig „die anderen“ blind oder unfähig sein. Besonders packend ist die schleichende Radikalisierung der Gedankenwelt: Immer wieder blitzen brutale Bilder vor dem inneren Auge der Heldin auf. Was anfangs an intrinsischen, gewaltvollen Gedanken noch vehement beiseitegeschoben wird, gewinnt mit fortschreitender Handlung an Raum und wird immer weniger hinterfragt. Das größte Kunststück dieses Romans ist die perspektivische Manipulation. Die Autorin zieht die Leser immer wieder geschickt auf die Seite der Protagonistin, lässt uns ihren Schmerz fühlen und ihre Logik verstehen – nur um uns im nächsten Moment mit der Kälte ihrer Gedanken zu erschrecken. „She’s a Star“ ist ein beklemmendes Psychogramm über den Hunger nach Anerkennung und die dunkle Seite des modernen Narzissmus. Ein absolut lesenswertes Buch, das lange nachwirkt.