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Firstborn
Mit Character Card und Motiv-Farbschnitt in limitierter Erstauflage. Dystopische All Age Fantasy
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Erscheinungstermin 23.09.2026 | Archivierungsdatum 22.11.2026
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Zum Inhalt
Soldatin. Schwester. Verräterin.
Die Soldatin Bryn Ruelle ist es gewohnt, für ihr Land zu kämpfen. Denn als Firstborn, der Ältesten von drei Geschwistern, fällt sie automatisch dem Militär des Landes zu, während ihr jüngerer Bruder eine akademische Laufbahn einschlägt. Ihre jüngste Schwester Wren dagegen soll eine geheime Landesmission erfüllen. Jetzt, am Tag der Langen Nacht, steht Bryns Abschlussprüfung als Soldatin bevor: Sie muss töten, um nicht selbst getötet zu werden. Doch dann bekommt sie eine kryptische Nachricht zugespielt: Wren ist in Gefahr und soll entführt werden. Um ihre Schwester zu retten, tut Bryn das Undenkbare: Sie taucht unter und verbündet sich mit dem Landesfeind Ash. Auf der gemeinsamen Suche nach Wren entdeckt Bryn, dass alles, woran sie je geglaubt hat, auf einer unglaublichen Lüge basiert. Doch auch Ash, zu dem sie sich immer mehr hingezogen fühlt, verbirgt ein großes Geheimnis ...
FIRSTBORN ist der erste Band einer außergewöhnlichen Crossover-Fantasy-Trilogie voller epischer Welten, tiefer Gefühle, faszinierender Figuren und schockierender Wendungen. Ein unverzichtbares Leseerlebnis für alle Fans von Sarah J. Maas, Suzanne Collins und Leigh Bardugo.
● »Tribute von Panem« meets »Das Lied der Krähen«
● Eine dramatische Enemies-to-Lovers-Romance unter einem dunklen Stern
● Veredeltes Hardcover mit hochwertiger Goldprägung unter dem Schutzumschlag, aufwendigem Vor- und Nachsatz und einem wunderschön gestaltetem Motivfarbschnitt sowie einer Character Card exklusiv in der ersten Auflage
Soldatin. Schwester. Verräterin.
Die Soldatin Bryn Ruelle ist es gewohnt, für ihr Land zu kämpfen. Denn als Firstborn, der Ältesten von drei Geschwistern, fällt sie automatisch dem Militär des Landes...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783737374620 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 608 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 2019658
Firstborn ist ein spannendes und gut geschriebenes Buch. Die Handlung ist abwechslungsreich und hält die Spannung bis zum Ende. Besonders die Charaktere machen die Geschichte interessant. Insgesamt ein lesenswertes Buch für alle, die spannende Geschichten mögen.
Sonja T, Rezensent*in
Inhalt: Als Erstgeborene ist Bryn dazu bestimmt, Soldatin zu werden und eines Tages ihre Heimat Darst gegen die gefürchteten Magier des Nachbarlandes Arcania zu verteidigen. Kurz vor ihrer Abschlussprüfung taucht jedoch eine verschlüsselte Nachricht unter ihren Habseligkeiten auf. Die Botschaft warnt sie, dass ihre kleine Schwester Wren in Gefahr ist. Bryn kann die Warnung nicht ignorieren und macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester. Dabei ist sie ausgerechnet auf die Hilfe des Magiers Ash angewiesen. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto stärker fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch kann sie einem Mann vertrauen, der zu den Feinden ihres Volkes gehört?
Meinung: Dieses Buch ist ein gelungener Auftakt einer spannenden Dystopie und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln.
Im Mittelpunkt steht die junge Soldatin Bryn, die gelernt hat, Befehle zu befolgen und fest an die Werte ihrer Heimat glaubt. Für sie steht außer Frage, dass Magie gefährlich ist und ihr Schicksal darin besteht, zu kämpfen. Ebenso selbstverständlich ist für sie die Vorstellung, Abstand zu ihren Geschwistern zu halten und keinen Platz für Liebe in ihrem Leben zu haben. Bryn ist stur, mutig und entschlossen. Im Verlauf der Geschichte beginnt sie jedoch, hinter die Fassade ihrer Welt zu blicken und vieles zu hinterfragen, was sie bisher für die Wahrheit gehalten hat.
Die Handlung wird nicht nur aus Bryns Sicht erzählt. Auch ihr jüngerer Bruder Asa kommt zu Wort. Als hochbegabter Gelehrter vermisst er seine Schwestern sehr und versucht, seinen Platz in der Welt zu finden. Ergänzt werden diese Perspektiven durch Overst, Bryns Vorgesetzten, der Grausamkeit und Tod nur allzu gut kennt.
Besonders interessant fand ich die Rolle von Wren, Bryns jüngster Schwester. Als Letztgeborene hat sie eine Bestimmung, die den anderen verborgen bleibt. Mit dreizehn Jahren verschwinden alle Letztgeborenen, um später angeblich zum Sieg ihres Volkes beizutragen. Was wirklich mit ihnen geschieht, weiß jedoch niemand.
Ash stammt aus der Bevölkerungsgruppe der sogenannten Bastarde. Sie besitzen keine Rechte und werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Bryns Abschlussprüfung besteht sogar darin, mindestens einen von ihnen zu töten. Ash ist geheimnisvoll, charmant und faszinierend. Die Annäherung zwischen ihm und Bryn hat mir sehr gefallen, denn sie wirft immer wieder die Frage auf, ob Vertrauen zwischen Feinden überhaupt möglich ist.
Mein persönlicher Lieblingscharakter war allerdings Poe. Er ist außergewöhnlich mächtig und musste deshalb schon viel Leid ertragen. Mit seinen spitzen Bemerkungen bringt er besonders Bryn regelmäßig zur Weißglut. Gleichzeitig besitzt er eine Ausstrahlung, der man sich kaum entziehen kann.
Die Welt der Geschichte ist geprägt von Ungerechtigkeit, Lügen und verborgenen Wahrheiten. Es gibt zahlreiche Geheimnisse zu entdecken, spannende Rätsel zu lösen und viele Gefahren zu überstehen. Dadurch blieb die Handlung durchgehend interessant und abwechslungsreich. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und bin sehr gespannt darauf, wie es mit den Figuren weitergeht.
Fazit: Eine spannende Dystopie mit interessanten Charakteren, vielen Geheimnissen und einer fesselnden Handlung. Mich konnte das Buch bis zum Schluss überzeugen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Klare Leseempfehlung!
Handwerk versus Magie
Cover & Klappentext
Das Cover ist recht einfach gehalten, sticht aber aufgrund der Farbgebung heraus. Dank der Details passt es zur Story.
Insgesamt war ich mir nicht sicher, ob das Buch etwas für mich ist. Dystopische Romane gefallen mir oftmals nicht. Allerdings hat der Klappentext mich neugierig gemacht, sodass ich mich auf das Abenteuer eingelassen habe.
Meinung
Als Erstgeborene ist Bryn Ruelle für eine Militärlaufbahn vorgesehen, wohingegen ihr jüngerer Bruder eine akademische Laufbahn einschlägt und die jüngste der Geschwister, Wren, einen Geheimauftrag erfüllen soll.
Am Tag der Langen Nacht steht Bryns Abschlussprüfung bevor, als sie eine mysteriöse Nachricht erhält, dass ihre Schwester in Gefahr sei. Um Wren zu retten, desertiert sie und verbündet sich mit einem der meistgesuchtesten Verbrecher. Während ihrer Reise erfährt Bryn nicht nur, dass alles, was ihr über Jahre gewaltsam eingetrichtert wurde, auf einer Lüge beruht, sondern zu allem Überfluss fühlt sie sich auch noch zu Ash hingezogen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Bryn, die den Großteil der Kapitel aus der Ich-Perspektive einnimmt, doch auch andere Charaktere werden in den Mittelpunkt gerückt und bekommen ihre Kapitel. Unter anderem Ash, Asa, Wren und Overst. Oftmals resultiert bei vielen Sichtweisen das Problem, dass man sich nicht auf die, in dem Fall, Hauptprotagonistin konzentrieren beziehungsweise keine Bindung herstellen kann und dass Präsenz sowie Tiefe verloren gehen. Die Befürchtung war hier unbegründet. Die unterschiedlichen Sichtweisen haben sogar geholfen, weil Bryn anfangs nur schwer greifbar war. So wurde sie angelegt. Das wurde aus ihr gemacht während des jahrelangen Drills. Ihre Gefühle hat sie so weit unterdrückt, dass sie diese selbst kaum noch wahrgenommen hat. So hat sie überlebt. Nur ihren Kampfgeist hat sie nie verloren und wurde so zur Besten.
Sogar von ihren Geschwistern hat sie sich distanziert, vergaß aber nie das Versprechen, was sie einst ihrer Mutter gegeben hatte.
Und während Bryn sich abgeschottet hat, waren andere Protagonisten zugänglicher. Das half mir, an der Story dranzubleiben, da ich immer eine Verbindung brauche, damit Emotionen transportiert werden.
Erst im weiteren Verlauf, als Bryn nach und nach einsehen muss, dass alles, was ihr beigebracht wurde und an das sie glaubte, gelogen war, lernt man sie kennen. Sie geht langsam aus sich heraus. Schon allein, weil die sonstige Einzelgängerin Hilfe annimmt. Diese Veränderung wurde schön dargestellt.
Dennoch konnte ich mich nicht komplett während des ersten Teils mit Bryn identifizieren. Vielleicht geschieht das in der Fortsetzung, doch das bleibt abzuwarten.
Der Schreibstil ist manchmal etwas herausfordernd. Phasenweise neigt die Autorin zu Schachtelsätzen, die nicht immer aufgehen. Auch die Ausdrucksweise konnte nicht immer bei mir punkten, was aber klar Geschmackssache ist. Ansonsten, nachdem ich mich erst einmal daran gewöhnt hatte, flog ich quasi durch die Seiten, was nicht zuletzt an dem zunehmenden Tempo lag. Wohingegen gerade zu Beginn durch viele Erklärungen, bedingt durch die Komplexität der Auftaktes, etwas Langatmigkeit aufkam.
Hier zeigt sich, was ich schon des Öfteren bei Mehrteilern beobachten konnte: Es braucht seine Zeit, um sich in der Geschichte zu verankern, was nicht nur den Leser, sondern auch den Autor oder die Autorin betrifft. Kleinere Startschwierigkeiten scheinen schon beinahe normal zu sein.
Etwa nach dem ersten Drittel nahm die Story an Fahrt auf und überzeugte mit sich steigender Spannung. Irgendwann war ich so gefesselt, dass ich mich selbst davon abhalten musste, zu spoilern, indem ich bis zum Ende vorblättere.
Gerade Ash hat es mir in der Geschichte angetan, noch mehr als Bryn. Er vermittelt Lebendigkeit und eine gewisse Lockerheit, die dem Buch ein wenig die Schwere nehmen. Und das überträgt sich auch auf Bryn. Seine Nähe macht einen anderen Menschen aus ihr oder zeigt, was unter der Erstgeborenen in ihr steckt.
Fazit
Ein komplexer Auftakt einer außergewöhnlichen dystopischen All Age Fantasy, die durch ihre Handlung Tiefe generiert, indem sie die Abgründe der Menschheit thematisiert.
Manch einer wird vielleicht etwas brauchen, um sich in der Story zurechtzufinden, aber ich kann nur sagen, dass es sich lohnt.
Ich vergebe vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.
Firstborn von M. J. Hastings
Die Erstgeborenen kämpfen. Die Zweitgeborenen lernen. Die jüngsten Kinder werden fortgebracht. In der Welt von Firstborn entscheidet die Reihenfolge der Geburt über den Wert eines Menschen und über ein Leben, das bereits festgelegt ist, bevor es überhaupt beginnen konnte.
Bryn wurde als Erstgeborene zur Soldatin ausgebildet. Gehorsam ist für sie keine Tugend, sondern eine Überlebensstrategie. Am Tag ihrer letzten Prüfung soll sie beweisen, dass sie bereit ist zu töten. Dann erreicht sie die Nachricht, dass ihre jüngste Schwester Wren entführt werden soll. Zum ersten Mal muss Bryn wählen, wem ihre Loyalität wirklich gehört.
Diese Ausgangsidee fand ich unglaublich stark. M. J. Hastings erschafft ein System, das Familien voneinander trennt und Menschen über ihre Funktion definiert. Besonders eindringlich ist, wie tief dessen Regeln in Bryns Denken verankert sind. Ihre Entwicklung beginnt deshalb nicht mit einem plötzlichen Aufbegehren. Jeder Zweifel erschüttert einen weiteren Teil ihrer bisherigen Identität.
Im Zentrum steht für mich die Beziehung zwischen den Schwestern. Bryns Suche nach Wren trägt die gesamte Geschichte emotional. Ihre Entscheidungen entstehen aus Liebe, Schuld und dem verzweifelten Wunsch, wenigstens einen Menschen vor dem System zu bewahren, dem sie selbst so lange gedient hat.
Ash bleibt lange schwer zu durchschauen. Die Anziehung zwischen ihm und Bryn entwickelt sich inmitten von Misstrauen und gegensätzlichen Überzeugungen. Ihre Verbindung wirkt dadurch intensiv, ohne den politischen Konflikt zu verdrängen. Gerade weil beide Geheimnisse bewahren, bleibt jede Annäherung gefährlich.
Firstborn verbindet dystopische Härte mit einer großen Fantasywelt und überraschend viel Gefühl. Die Handlung ist rasant, die Kämpfe sind kompromisslos und hinter jeder vermeintlichen Wahrheit wartet eine neue Lüge. Manche Zusammenhänge entfalten sich erst allmählich, doch das Gesamtbild wird mit jeder Enthüllung erschreckender.
Ein gewaltiger Auftakt über familiäre Liebe und den Mut, ein System infrage zu stellen, das sich selbst als unveränderliche Ordnung ausgibt. Düster, emotional und voller Wendungen. Dieses Ende lässt kaum eine andere Möglichkeit, als auf den zweiten Band zu warten.
Vielen Dank an NetGalley und den Fischer Sauerländer Verlag für das Rezensionsexemplar.
Selektion
In einer Drillschule muss Bryn kämpfen lernen. Sie soll das Reich Darst gegen die magischen Arcanier verteidigen. In der „Langen Nacht“ muss sie mindestens einen der Bastarde töten, um nicht getötet oder selbst wieder zu einem Bastard degradiert zu werden. Dieses Schicksal hat jedes erstgeborenen Darster Kind. Die Zweitgeborenen lernen, die Letzgeborenen werden zu einer Geheimwaffe rekrutiert.
M. J. Hastings zeichnet eine düstere Welt. Jeder Lebensweg ist vorbestimmt, jedes Leben dient nur den Herrschenden. Diese schrecken vor keiner Ungerechtigkeit und keiner Gewalttat zurück.
Bryn akzeptiert das System, aber als es um das Leben ihrer Schwester geht, kommen Zweifel. Kann sie Wren retten? Übertrieben häufig betonter Hass auf Feinde und Selbstbezichtigung schwächen das an sich spannende Szenario. Es gibt Abenteuer, Verwicklungen, Flucht und Verrat. Schwere Entscheidungen, Gewissenskonflikte und schwankende Gefühle werden oft geschildert. Ja, auch die Liebe spielt eine Rolle.
Liest sich im Allgemeinen prima, packend, hat aber auch langatmige und überzogene Darstellungen.
Phantasievoller Heldenroman mit viel Potenzial und kleinen Schwächen.
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