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Buchcover für Sturmgefühle, Schattenbilder

Sturmgefühle, Schattenbilder

Kindern Borderline erklären

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Erscheinungstermin 05.05.2026 | Archivierungsdatum 15.05.2026


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Zum Inhalt

Mama holt Sammy vom Kindergarten ab. Als die beiden zu Oma und Opa gehen, erzählt Sammy aufgeregt, dass sich alle Kinder am nächsten Tag verkleiden dür­fen. Sammy will mit Mama ein Drachenkostüm basteln. Mama kennt sich mit Drachen super aus – denn in ihr schlummert ein großer, feuriger Wutdrache, der nur darauf wartet, loszubrüllen und alles kaputtzumachen. Das hat Sammy selbst schon erlebt – und überlegt, ob das mit dem Drachenkostüm wirklich so eine gute Idee ist …

Einfühlsam und ehrlich erzählt dieses Bilderbuch vom Leben mit einem an Borderline erkrankten Elternteil und zeigt dabei verschiedene Seiten auf: Mama ist mehr als nur ihr Sturm, mehr als der Drache, mehr als ihre Angst. Sie ist schlau, liebevoll und kann super Witze erzählen.

Die Autorin Michelle Müller-Nagy lebt selber mit einer Borderline-Störung und hat die Geschichte von Sammy zusammen mit ihrem Sohn entwickelt und geschrieben.

Mama holt Sammy vom Kindergarten ab. Als die beiden zu Oma und Opa gehen, erzählt Sammy aufgeregt, dass sich alle Kinder am nächsten Tag verkleiden dür­fen. Sammy will mit Mama ein Drachenkostüm...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783947066865
PREIS 16,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Eine Wirklich schöne Beschreibung wie ich finde. Borderline wird weder glorifiziert in dem Buch, noch wird die Mutter verteufelt, was ja schnell passieren kann.

Die Mutter der kleine Sammy leidet an Borderline, weswegen Sammy bei Oma und Opa wohnen darf. Natürlich kommt Sammys Mama sie aber ach besuchen und so beginnt das Buch damit, dass Mama Sammy abholt vom Kindergarten.
Sammy erklärt uns Kindlich wie sie die Borderlinestörung ihrer Mutter versteht indem sie Bilder benutzt.

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In "Sturmgefühle, Schattenbilder" freut sich Sammy, dass ihn heute seine Mama vom Kindergarten abholt. Im Laufe der Geschichte erfährt man, warum das so ist. Für den Kindergarten sucht Sammy mit Mama eine Verkleidung und eigentlich wäre er gerne ein Drachen. Aber er hat auch schon erlebt , dass Mama sich in einen "Wutdrachen" verwandelt, und das war nicht so schön...

Man merkt dem einfühlsamen Text an, dass Michelle Müller-Nagy weiß, wovon sie schreibt und ganz viel Herzblut im Buch steckt. Auch die liebevollen und kindgerechten Zeichnungen von Joceline Altevogt passen perfekt zu diesem Kinderbuch und unterstreichen den positiven Gesamteindruck. Es gibt noch Erklärungen und Goodies am Ende des Buches, die das Gelesene abrunden.

Für alle, die vom Thema Borderline in irgendeiner Weise betroffen sind oder sich informieren wollen, eine klare Leseempfehlung von mir!

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In diesem Bilderbuch für Kinder ab etwa vier Jahren wird schon zu Beginn klar, dass etwas anders ist. Die kleine Sammy erzählt aus der Ich-Perspektive über ihren Tag und erzählt beiläufig, dass ihre Mutter unabhängig vom Wetter immer lange Sachen trägt. Auch dass Sammy bei den Großeltern wohnt und die Mutter zwei Mal in der Woche vorbeikommt, ist anders als in anderen Familien.


Nach und nach wird erläutert, was es mit dem Sturm, den Schatten und einem Drachen auf sich hat. In dem Text werden keine Krankheitsbilder erläutert, sondern es werden schwierige Situationen gezeigt und erzählt, weshalb sie so schwierig sind. Die Autorin Michelle Müller-Nagy hat dabei ganz bewusst den Namen Sammy gewählt, damit die Vorlesenden dem Kind ein Geschlecht ihrer Wahl geben können.


Zusätzlich wurde dieser Gedanke erweitert, in dem Sammy aus ihrer Kindergartengruppe erzählt, in der Kinder vorhanden sind, die in den unterschiedlichsten Situationen leben. In meinen Augen muss der Vorlesende ganz eindeutig offen dafür sein, dass nur ein paar Kinder bei Mama und Papa wohnen.


Am Ende des Buchs gibt es ein paar Tipps für Kinder, wie sie mit den möglichen schwierigen Gefühlen ihrer Eltern umgehen können. Da sind durchaus Tipps dabei, die auch ohne Erkrankung eines Elternteils gut umgesetzt werden können.

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Das Hardcover ist seit dem 05.05.2026 im Handel erhältlich.

Titel: Sturmgefühle, Schattenbilder

Autorin: Michelle Müller-Nagy

Illustratorin: Joceline Altevogt

Seiten: 32 Seiten

Empfohlen ab 4 - 8 Jahren

Inhaltsangabe:
Mama holt Sammy vom Kindergarten ab. Als die beiden zu Oma und Opa gehen, erzählt Sammy aufgeregt, dass sich alle Kinder am nächsten Tag verkleiden dür­fen. Sammy will mit Mama ein Drachenkostüm basteln. Mama kennt sich mit Drachen super aus – denn in ihr schlummert ein großer, feuriger Wutdrache, der nur darauf wartet, loszubrüllen und alles kaputtzumachen. Das hat Sammy selbst schon erlebt – und überlegt, ob das mit dem Drachenkostüm wirklich so eine gute Idee ist …

Fazit
In diesem Buch geht es um Borderline und wie Kinder das so erleben. In wunderschönen Bildern zeigt uns hier Joceline Altevogt eine Geschichte, die uns von Michelle Müller-Nagy erzählt wird. Einfühlsam und ehrlich erzählt uns das Buch von dieser Krankheit und verscuht damit dies Kinder leicht zu erklären. Da die Autorin selbst Borderline hat, kann sie hier aus Ihren eigenen Erlebnissen erzählen. Das gelingt auch sehr gut, die Geschichte ist spannend erzählt und die Bilder sind sehr schön gestaltet. Es ist wieder ein sehr schönes Kinderbuch, in dem Kinder behutsam über eine Krankheit aufgeklärt werden. Lesenswert.

Wertung
5/5 Punkte

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Ein wertvolles Buch zum Thema Borderline

Sammy lebt mit ihrer Oma und ihrem Opa. Ihre Mama lebt alleine. Sie ist krank. Manchmal ist sie sehr traurig oder plötzlich sehr wütend. Dann kann sie sich nicht so gut um Sammy kümmern. Das versteht Sammy auch meistens…

Eine sehr liebevolle Geschichte zum Thema Borderline Erkrankung mit schönen Illustrationen. Ich finde ja, dass man komplexe Themen Kindern am besten mit Büchern erklärt. Wie schön, dass es nun auch zum Thema borderline ein Buch gibt. Ich denke es könnte auch zu Bipolarer Störung benutzt werden.

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Mit „Sturmgefühle, Schattenbilder“ liegt ein Bilderbuch vor, das ein extrem spezifisches Szenario behandelt: Die Geschichte erzählt von Sammy, dessen Mutter an Borderline leidet, weshalb er bei seinen Großeltern lebt und von der Mutter regelmäßig besucht wird.
​Das Thema Wut und Angst betrifft im Ansatz sicherlich fast alle Familien, aber dieses Buch ist kein allgemeiner Erziehungsratgeber oder eine universelle Geschichte über Emotionen. Durch die sehr konkrete Konstellation – psychisch kranke Mutter, das Leben bei Oma und Opa und die damit verbundene Dynamik – richtet es sich an ein recht kleines Publikum. Für Kinder, die von dieser oder einer ähnlichen familiären Situation überhaupt nicht betroffen sind, ist das Buch schlicht ungeeignet; man muss ihnen diese komplexe und schwere Thematik ohne aktuellen Bezug nicht aufdrängen.
​Man sollte hier also keine klassische, unterhaltsame Vorlesegeschichte erwarten. Das Buch versteht sich ganz klar als ein illustriertes Erklärbuch. Seine Stärke liegt darin, betroffenen Familien und Kindern genau dieses schwer greifbare Szenario mittels Bildern und Metaphern (wie dem Wutdrachen) verständlich zu machen. Ein wertvolles Werkzeug für die therapeutische Arbeit oder den Einsatz in den betroffenen Familien, aber eben ein absolutes Nischenprodukt für eine sehr spezielle Zielgruppe.

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