Jäger der Schatten
von Mona Vara
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Erscheinungstermin 24.04.2026 | Archivierungsdatum 26.05.2026
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Zum Inhalt
Er jagt im Schatten verborgen verlorene Seelen, doch sie kann ihn sehen ...
Seit ihrer Kindheit sieht Gabriella die Schatten zwischen den Welten - lautlose Gestalten, die kein anderer Mensch wahrnimmt. Jäger aus der Grauen Welt, die Verdammte aufspüren und zurück in die Dunkelheit bringen.
Einer von ihnen beobachtet Gabriella schon seit Jahren.
Darran ist ein Jäger: gefühllos, unsterblich und dem Willen seines Herrschers unterworfen. Gefühle sind ihm verboten, Nähe zu Menschen ebenfalls. Doch als Gabriella durch ihn hindurchläuft, geschieht das Unmögliche - der Jäger beginnt zu fühlen.
Als Wesen aus der Grauen Welt Jagd auf Gabriella machen, gerät Darran zwischen zwei Welten. Um sie zu retten, müsste er alles verraten, wofür er geschaffen wurde.
Denn wenn die Mörder Gabriella finden, bevor Darran sie beschützen kann, wird niemand ihr Schicksal aufhalten.
Fantasy-Romance.
Er jagt im Schatten verborgen verlorene Seelen, doch sie kann ihn sehen ...
Seit ihrer Kindheit sieht Gabriella die Schatten zwischen den Welten - lautlose Gestalten, die kein anderer Mensch...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783864958342 |
| PREIS | 7,99 € (EUR) |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Zwischen Schattenwelt und Gefühl
Jäger der Schatten erzählt von Gabriella, die seit ihrer Kindheit Wesen aus einer grauen Zwischenwelt sehen kann. Einer dieser Jäger ist Darran, der emotionslos, unsterblich und an strenge Regeln gebunden ist. Als eine Berührung zwischen ihnen etwas Unmögliches auslöst, beginnt für beide eine gefährliche Entwicklung. Während dunkle Kräfte Gabriella bedrohen, gerät Darran immer stärker in einen Konflikt zwischen seiner Bestimmung und den Gefühlen, die er eigentlich nicht haben dürfte.
Der Roman lebt stark von seiner Atmosphäre. Diese graue, leicht bedrückende Stimmung zieht sich konsequent durch das Buch und wirkt überraschend intensiv. Gerade dieses Gefühl von Einsamkeit und Distanz passt gut zu den Figuren und macht den Einstieg besonders eindrücklich. Auch die Grundidee einer verborgenen Schattenwelt mit Jägern, die im Hintergrund agieren hat etwas Eigenes und bleibt im Kopf. Vor allem Darran als Figur kann zudem überzeugen, weil seine Entwicklung leise und eher vorsichtig erzählt wird. Die emotionale Entwicklung zwischen den Hauptfiguren passiert stellenweise jedoch etwas schnell, wodurch die Beziehung nicht immer ganz greifbar erscheint. Auch die Beweggründe einzelner Figuren bleiben teilweise etwas vage, was es schwer machen kann, komplett mitzufühlen. Das Tempo ist insgesamt eher ruhig und legt den Fokus klar auf Stimmung und Emotion statt auf Action. Das passt allerdings sehr gut zur Geschichte.
Ein atmosphärischer Roman mit einer starken, düsteren Grundstimmung und einer interessanten Idee, der mit seiner Geschichte vor allem über Gefühl und Setting punktet.
Rezensent*in 464978
„Jäger der Schatten“ von Mona Vara ist eine spicy Urban Fantasy, in der die Grenzen zwischen der realen und der grauen Schattenwelt verschwimmen.
Schon seit ihrer Kindheit kann Gabriella diese seltsamen und emotionslosen grauen Männer sehen, die sonst niemand wahrnimmt. Nur ihre Mutter scheint zu wissen, was hinter den geheimnisvollen Erscheinungen steckt, aber sie bewahrt das Geheimnis und lebt stattdessen allein mit ihrer Tochter im Verborgenen. Gabriella ahnt nicht, dass einer dieser Schattenjäger sie schon seit Jahren beobachtet. Er ist fasziniert davon, dass Gabriella ihn sehen kann und in ihm erstmals so etwas wie Gefühle und ein Bewusstsein auslöst. Darren sind als Jäger Gefühle verboten und wenn der Herrscher der Grauen Welt wüsste, dass Darren diese empfinden kann, wäre das sein Todesurteil. Trotzdem kann er sich von Gabriella nicht fernhalten, vor allem, als seine Welt ihr Leben bedroht.
Das Buch ist komplett eigenständig zu den anderen Fantasy Romanen der Autorin und auch ansonsten völlig anders als die Geschichten, die ich bisher von Mona Vara kenne. Das Setting wechselt von Venedig, wo Gabriella ihre Kindheit verbrachte, nach München, wo die erwachsene Gabriella lebt. Und natürlich gibt es noch die geheimnisvolle graue Schattenwelt, deren Regeln und Grundlagen ich ehrlich gesagt bis zum Ende nicht richtig durchschaut habe.
Gabriella ist etwas Besonderes, denn sie sieht Dinge, die anderen verborgen bleiben. Das macht sie aber gleichzeitig unglaublich einsam, besonders nach dem Tod ihrer Mutter.
Darren ist ein Schattenjäger, der durch die Berührung von Gabriella plötzlich Gefühle empfindet und diese weiterhin spüren möchte. Er hat irgendetwas Unschuldiges, wie er unbeholfen immer wieder ihre Nähe sucht.
Also so richtig ist bei mir persönlich der Funke nicht übergesprungen. Ich konnte die Motive der unterschiedlichen Charaktere zum großen Teil nicht nachvollziehen. Auch die schnelle Anziehung zwischen Gabriella und Darren wirkt auf mich eher aus der Einsamkeit entstanden als aus echten Gefühlen. Die gesamte Dynamik konnte mich im Gegensatz zu anderen Büchern der Autorin nicht so ganz mitreißen, obwohl einige Twists durchaus gelungen sind. Die gesamte Grundstimmung empfand ich als grau und bedrückend, genau wie der Nebel und daher vielleicht beabsichtigt. Am stärksten ist definitiv der Anfang in Venedig.
Mein Fazit:
Nicht das beste Werk der Autorin, aber trotzdem lesenswert.
Jäger der Schatten
von Mona Vara
Ein Fantasy Roman der Höhen und Tiefen hat. Angezogen wurde ich hier sowohl von Titel, Cover als auch Klappentext. Gleich zu Beginn geht es auch schon spannend los und man wird mit den Protagonisten konfrontiert. Inhaltlich verweise ich hier auf den aussagekräftigen Klappentext um nicht zu spoilern. Die Handlung ist ausgereift und stimmig, mit Twists bestückt und macht so neugierig darauf wie die Geschichte endet. Die Protagonisten werden allesamt authentisch in ihrer Rolle dargestellt und berühren den Leser mit ihrem Schicksal. Der Schreibstil angenehm und leicht zu lesen, dabei bildlich, so das es nicht schwer fällt Bilder vor dem inneren Auge zu produzieren.
Rezensent*in 1645966
„Jäger der Schatten“ von Mona Vara hat mich vor allem durch seine nahezu dichte, fast schon melancholische Atmosphäre gepackt. Die Idee, dass Gabriella seit ihrer Kindheit die verborgenen Jäger aus einer grauen Zwischenwelt sehen kann, schafft sofort eine unterschwellige Spannung die sich, wie ich finde durch die ganze Geschichte zieht. Besonders gelungen fand ich die Dynamik zwischen Gabriella und Darran. Seine Entwicklung vom gefühllosen Jäger hin zu einem Wesen, das plötzlich empfindet wirkt trotz des Fantasy-Settings überraschend nachvollziehbar. Gerade dieser innere Konflikt zwischen Pflicht und neu entdeckten Emotionen gibt der Geschichte Tiefe und hebt sie über eine klassische Fantasy-Romance hinaus. Die Bedrohung durch die Wesen aus der Grauen Welt sorgt konstant für Druck, während die emotionalen Momente dem Ganzen in meinen Augen eine schöne Balance geben. Insgesamt ist es für mich eine fesselnde Mischung aus düsterer Fantasy und intensiver Liebesgeschichte gewesen, die mich bis zum Schluss neugierig gehalten hat.
Bianca E, Buchhändler*in
„Jäger der Schatten“ von Mona Vara bietet eigentlich eine sehr vielversprechende Grundprämisse. Die Idee, dass Gabriella als Einzige lautlose Schattenwesen aus der Grauen Welt wahrnehmen kann und plötzlich selbst zur Zielscheibe wird, woraufhin der unsterbliche Jäger Darran eingreift, ist originell und birgt viel erzählerisches Potenzial.
Leider bin ich persönlich nicht gut in die Geschichte reingekommen. Obwohl das Setting faszinierend ist, wollte der Funke beim Lesen nicht recht überspringen, da ich mit den Hauptpersonen einfach nicht richtig warm wurde. Gabriella, Darran und auch die restlichen Figuren bleiben in ihrer Darstellung leider etwas oberflächlich. Mir fehlte hier die greifbare emotionale Tiefe.
Das hatte zur Folge, dass mir das Schicksal der Charaktere im Laufe der Handlung weitgehend egal blieb. Wenn einem die Figuren jedoch nicht ans Herz wachsen, verliert auch die eigentlich sehr gelungene, bedrohliche Atmosphäre rund um die Schattenwelt spürbar an Wirkung.
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