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Buchcover für Homesick

Homesick

Roman. Ein eindringlicher Roman über die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und das Ankommen bei sich selbst

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Erscheinungstermin 27.04.2026 | Archivierungsdatum 04.05.2026


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Zum Inhalt

Mara hat nicht damit gerechnet, dass sie mit Mitte zwanzig so viel Geld erben würde, dass sie eine Wohnung in London kaufen kann. Noch weniger hat sie damit gerechnet, dass ihr Freund Tom nicht mit einziehen wird. Der möchte zurück in seine Heimat zu Freunden und Familie. Mara versucht, seinen Wunsch zu respektieren, doch sie kann sich nicht vorstellen, mitzugehen. Sie entschließen sich dazu, eine Fernbeziehung auszuprobieren, denn wie schwer kann das schon sein?
Und so startet Mara allein in diesen neuen Abschnitt, der sich irgendwie richtig und sehr erwachsen anfühlt - und gewöhnt sich vielleicht ein bisschen zu sehr an das Leben ohne Tom ...

Mara hat nicht damit gerechnet, dass sie mit Mitte zwanzig so viel Geld erben würde, dass sie eine Wohnung in London kaufen kann. Noch weniger hat sie damit gerechnet, dass ihr Freund Tom nicht mit...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783759600561
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 512

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Mara lernt das Alleinsein


Die 25jährige Bibliothekarin Mara bekommt aus dem Erbe ihres Vaters überraschend so viel Geld, dass sie sich eine Wohnung in London kaufen kann. Damit hat sie nicht gerechnet, doch eigentlich wäre es schön, dort mit ihrem Freund Tom einzuziehen. Dass der stattdessen zurück zu seiner Familie nach Birmingham geht, hat sie nicht erwartet. Obwohl ihre Beziehung nicht mehr gut lief und Tom mit Depressionen zu kämpfen hat, hält Mara an ihrer großen Liebe fest. Aber sie respektiert seinen wunsch nach Abstand. Sie selbst möchte in London bleiben, also versuchen sie es mit einer Fernbeziehung.
So beginnt Maras neuer Lebensabschnitt, doch so erwachsen sich das alles anfühlt, ist es in der Realität doch schwer. Da sind die neuen Nachbarn, die Tücken des Alleinlebens und auf der Arbeit nervt ihr grenzüberschreitender Chef Derek ... Wie kann das alles funktionieren?

Der Schreibstil von Silvia Saunders hat mir sehr gut gefallen. Die eher ruhige Geschichte liest sich flüssig und angehem, trotz des ernsten Hintergrundes rund um das Thema Depressionen und mentale Gesundheit.
Mara hat mir als Charakter sehr gut gefallen, sie ist sehr sympathisch und nahbar. Vor allem ihre Entwicklung, ihr Weg zu sich selbst, ist wirklich gelungen.

„Noch so eine von unseren Feiertagstraditionen ist es, den Neujahrsvorsatz auszutauschen. Wir schreiben den Vorsatz fürs kommende Jahr auf eine Karte, stecken ihn in einen Umschlag, den wir zukleben, und übergeben ihn der jeweils anderen, damit sie ihn aufbewahrt. Wir haben damit angefangen, als ich noch ein Teenager war und Silvester meist mit anderen verbracht habe.
[...]
Sie greift nach ihrer Handtasche unter dem Couchtisch und zieht aus einer Innentasche ein kleines blaues Kuvert hervor. Der geheime Vorsatz vom letzten Jahr. ‘Bereit?’, fragt sie und reicht ihn mir.
‘Warum macht mich das nervös?’, frage ich und nehme ihn ihr ab.
Meine Mum zuckt mit den Schultern. ‘Das brauchst du nicht zu sein. Es ist was Schönes.’
Ich öffne den Umschlag, hole die Karte heraus und halte dabei die Luft an.
Zwei hingekritzelte Worte in meiner Handschrift: Alleinsein lernen.“

Auch Maras Mutter fand ich klasse dargestellt, eine starke Frau, die klare und kluge Worte findet:
"‘Und bei dir, Mara?’
Mein Herz sinkt im Sturzflug.
‘Du bist bestimmt auch bald dran.’
‘Noch nicht.’ Ich schwenke meine ringlose Linke durch die Luft.
‘Dauert bestimmt nicht mehr lange.’ Sie zwinkert mir wieder zu.
‘Es ist nicht das Einzige, was im Leben zählt, oder?’, sagt meine Mum [...].
‘Nein, du meine Güte, aber es hilft doch, zu wissen, dass sie ein geregeltes Leben führen.’
‘Sie können auch alleine ein geregeltes Leben führen.’‘

Die Männer in Maras Umfeld (ihr ehemaliger Mitbewohner Lewis, ihr Chef Derek, Nachbar Jerry) kommen bei mir nicht so gut weg - sie ist quasi umgeben von sexistischen, eogoistischen Typen!

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Der Roman reiht sich leider in eine Reihe aktueller Bücher ein, die einen problematisch hohen Alkoholkonsum der Figuren als 'normal' darstellen. Entspannung scheint offenbar nur noch durch Rauschmittel möglich zu sein - eine sehr bedenkliche Entwicklung, die ich stark kritisiere!

Ansonsten ist „Homesick“ mal wieder eine sehr interessante Neuveröffentlichung vom großartigen pola-Verlag.

Vielen Dank an den pola Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Ich fand „Homesick“ unglaublich berührend. Silvia Saunders hat eine Art zu schreiben, die mich sofort mitten in die Gefühlswelt der Protagonisten katapultiert hat. Das Thema „Heimat“ und das Gefühl, nirgendwo so richtig dazuzugehören, wurde für mich sehr authentisch und feinfühlig behandelt. Es ist eine eher ruhige Geschichte, aber die emotionale Kraft, die sie entwickelt, hat mich nachhaltig beeindruckt. Ein wunderschönes Buch über die Suche nach sich selbst.

4 stars
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Silvia Saunders Geschichte von Mara hat mich sehr angesprochen, weil sie ein feines, glaubwürdiges Porträt eines modernen Neuanfangs zeichnet. Mara hat nicht damit gerechnet, dass sie mit Mitte zwanzig so viel Geld erben würde, dass sie eine Wohnung in London kaufen kann. Noch weniger hat sie damit gerechnet, dass ihr Freund Tom nicht mit einziehen wird. Die beiden entschliessen sich dazu, eine Fernbeziehung auszuprobieren, denn wie schwer kann das schon sein? Besonders gelungen finde ich, wie das Buch die Ambivalenz einer Fernbeziehung einfängt. Mara wirkt nie überzeichnet, ihre Freude am neuen, erwachsenen Leben in London ist spürbar, aber ebenso nachvollziehbar sind die kleinen Zweifel, das Nachhängen an gemeinsamen Ritualen und die Versuchung, sich an die Unabhängigkeit zu gewöhnen. Man spürt die Stadt als Raum der Möglichkeiten, aber auch als Prüfstein für Beziehungen. London wird zur Metapher für das, was man gewinnen und verlieren kann, wenn man sich entscheidet. Insgesamt ein warmherziger, realistischer Roman über Erwachsenwerden, Selbstfindung und die leisen, oft widersprüchlichen Wege, auf denen Liebe und Unabhängigkeit miteinander ringen. Sehr empfehlenswert für Leser, die sensible, lebensnahe Geschichten schätzen.

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War für mich was ganz anderes als sonst, aber genau das hat es so besonders gemacht. Diese ruhige, ehrliche Emotionalität rund ums Ankommen und Loslassen hat mich richtig berührt. Es fühlt sich weniger wie ein klassischer Romance-Read an und mehr wie eine kleine Reise zu sich selbst.

5 stars
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