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Beth is Dead
Ungekürzte Lesung (nur digital erhältlich)
von Katie Bernet
Gesprochen von Jodie Ahlborn, Julia Nachtmann, Nina Reithmeier, Lisa Cardinale
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Erscheinungstermin 16.04.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Wer hat Beth March ermordet? Kann es eine ihrer Schwestern gewesen sein?
Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht:
Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für noch mehr Social-Media-Ruhm umgebracht?
Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war.
Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und sie wird ihn um jeden Preis schützen.
Doch der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, schließlich wurden die Schwestern vor Monaten unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.
Wer hat Beth March ermordet? Kann es eine ihrer Schwestern gewesen sein?
Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter...
Marketing-Plan
Jugendhörbuch ab 14 Jahren
Genauso viele Verdächtige wie Geheimnisse: Man weiß nie, welche Wahrheit als nächste ans Licht gezerrt wird – und wer noch etwas zu verheimlichen versucht
Alle vier Schwestern bieten ein enormes Identifikationspotenzial – und Beths Perspektive bricht einem das Herz
Psychologisch tiefgründig, hoch spannend und mit den Themen Cancel Culture/ Social-Media-Hetze brandaktuell
Ein Whodunit-Thriller für die Fans von Holly Jackson (mit einer im Genre unbekannten Wärme und Tiefe erzählt)
Kate Bernet verwebt geschickt Coming-of-Age-Themen in eine hochspannende Thriller-Handlung
Jugendhörbuch ab 14 Jahren
Genauso viele Verdächtige wie Geheimnisse: Man weiß nie, welche Wahrheit als nächste ans Licht gezerrt wird – und wer noch etwas zu verheimlichen versucht
Alle vier...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hörbuch, Ungekürzt |
| ISBN | 9783742437174 |
| PREIS | 29,95 € (EUR) |
| DAUER | 12 Stunden, 17 Minuten |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ich mag Krimis, am besten gut und kompliziert verpackt, mit Charakteren, die einfach erscheinen und doch hinterhältig sind. Mit schönen Beschreibungen die man sich gut vorstellen kann und die so erzählt werden, dass man dabei auch mal Fenster putzen oder Wäsche bügeln kann. All das haben Katie Bernet und der Audio Verlag hier wunderbar geboten.
Vier Schwestern, eine ist tot. Was habe die einzelnen zu verbergen, was hat es mit dem Buch des Vaters zu tun, Fragen über Fragen. Der Krimi startet mit der Suche nach der Schwester und nimmt uns mit in ihr Teanager Leben mit all seiner Kompliziertheit und den vielen, unvermuteten Geheinmissen.
Die Charaktere sind glaubhaft entsprechend des jeweiligen Alters geschildert. Die Eltern bleiben blass, der Vater hat nach Veröffentlichung seiner Skandalromans die Stadt verlassen. Auf die ständig müde, viel arbeitende Mutter muss Rücksicht genommen werden. Die Dramatik in der Entwicklungs- und Gefühlswelt der vier Mädchen wird gut und geheimnisvoll dargestellt. Auch die unterschiedlichen Charaktereigenschaften wurden gut erklärt und durch sie wurden Dynamik und Spannung erzeugt.
Das Hörbuch wird von vier Frauen gesprochen und jeder Stimme erzählt die Geschichte und die Wahrnehmungen dieser Schwester. Das ist geschickt gemacht und lässt sich gut verfolgen. Es gelingt den Sprecherinnen auch Gefühle und Spannung aufzubauen. Mir hat dieses Hörbuch viel Spaß gemacht.
Vielen Dank an NetGalley und den Audio Verlag für die Bereitstellung des Hörbuchs. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Links fügen ich nach Erscheinungstermin und meiner Veröffentlichung ein.
Buchhändler*in 1985408
Absolut fesselnd und spannend ab der ersten Minute.
Die Perspektiven der verschiedenen Schwestern, sowie die Dynamiken innerhalb der Familie sind hervorragend ausgearbeitet, und nachvollziehbar.
In die Perspektivwechsel und Zeitsprünge, musste ich mich erst etwas einfinden, aber dann fand ich es genau richtig, da man so Stück für Stück immer mehr über Beths Tod erfährt. Der Plot hält einige Überraschungen bereit.
Für ein Debüt wirklich beeindruckend!
Die March Schwestern sind 4 unterschiedliche Schwestern, Beth, Jo, Amy und Meg.
Der Vater der Mädchen ein bekannter Autor.
"Little Women" doch mit einem düsteren Ende, denn am Ende des Krimi.s ist „Beth Is Dead“. Plötzlich steht jede ihrer Schwestern unter Verdacht.
Das Hörbuch ist super gelesen, aus verschiedenen Perspektiven, daher ist es sehr abwechslungsreich.
Man kommt aus dem Rätseln nicht mehr raus, Lügen Intrigen und das alles innerhalb der Familie.
Viele Geheimnisse, Drama und ein paar richtig überraschende Twists.
Ein moderner gut gemacht Krimi, schneller, flott ein echt guter Jugendthriller mit viel Drama und „WTF“-Momenten.
Perfekt, wenn du Lust auf Gossip + Crime in einem hast.
Delia S, Buchhändler*in
Ich habe mir Beth is Dead als Hörbuch angehört und fand es insgesamt echt spannend. Die Geschichte hat mich schnell reingezogen, vor allem weil man nie genau weiß, welche der Schwestern die Wahrheit sagt oder eben nicht. Ich habe meine Meinung während des Hörens mehrmals geändert, was ich immer gut finde.
Richtig stark fand ich die Umsetzung als Hörbuch. Die verschiedenen Sprecherinnen passen super zu den einzelnen Figuren, sodass man die Perspektivwechsel gut auseinanderhalten kann. Dadurch wirkt die Geschichte noch intensiver und man ist irgendwie näher an den Gedanken der Schwestern dran.
Die Story selbst lebt viel von den Geheimnissen und den Spannungen innerhalb der Familie. Es geht nicht nur um den Mord, sondern auch um Neid, Druck und darum, wie gut man die eigenen Geschwister wirklich kennt. Das hat mir gut gefallen, auch wenn es stellenweise etwas dramatisch war.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und lässt sich gut hören, ohne dass man ständig zurückspulen muss. Ein paar Wendungen waren für mich nicht komplett überraschend, aber das hat der Spannung keinen großen Abbruch getan.
Rezensent*in 1827063
Eine spannende Reise und Neuerzählung von Little Woman!
Vorab muss ich gestehen, dass ich das Original leider nicht gelesen habe und somit nicht sagen kann, ob dieses eine "gute" Neuerzählung" ist, da ich das so natürlich nicht beurteilen kann.
Was ich aber sagen kann ist, dass dieser Roman wirklich toll erzählt ist! Man erlebt die Geschichte aus allen vier Perspektiven der Schwestern und springt hierbei auch in den Zeitebenen.
Am Anfang kann dies noch etwas verwirrend sein, insbesondere die Schwestern auseinander zu halten, aber dann entwickelt das Buch eine richtige Sogwirkung! Die Schwestern sind toll dargestellt, sehr unterschiedlich und es zeigt sich im Verlauf, dass auch jede ein Geheimnis verbirgt.
Bis zum letzten Drittel/Viertel kamen so viele Wendungen und Informationen zusammen, dass viele Verdächtige entstehen. Das Ende habe icj nur teilweise kommen sehen, hat mir aber gut gefallen! Die Vertonung des Hörbuches hat es mir auch erleichtert, die vier Schwestern auseinander zu halten. Tolle Arbeit!
grandioses Hörbuch, ich muss sagen es war ein richtig guter Thriller. das perfekte Hörbuch Erlebnis, die Sprecher sind angenehm , man hört den wirklich gerne zu
und diese Story war wirklich wild, wäre sowieso nie auf den Täter gekommen und das liebe ich halt total
Ganz klare Hörbuch Empfehlung
Inhalt
Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen.
Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.
Meinung
Da ich ein großer Fan von little woman bin musste ich dieses Buch lesen/hören. Einige Dinge wurden geändert, Familie Hummel, das der Vater Autor war und einiges mehr.
Mir hat diese Richtung auch gut gefallen, es war sehr unterhaltsam, da ich die Charaktere ja schon konnte, war ich sofort drin in der geschichte.
Wusste zu fesseln und hat grandios unterhalten.
Die vertonung fand ich gelungen.
Rezensent*in 1942929
Ich bin immer auf der Suche nach guten Mystery-Hörbüchern und "Beth is Dead" ist mir direkt ins Auge gefallen. Ein spannender Whodunit-Thriller für Fans von Holly Jackson mit aktuellen Themen wie Cancel Culture und Social-Media-Hetze? Da bin ich sofort dabei.
In "Beth is Dead" geht es um die vier March-Schwestern Jo, Amy, Meg und Beth, die über Nacht unfreiwillig berühmt werden. Schuld daran: Der neue Roman ihres Vaters, der intimste Details aus dem Leben der Schwestern thematisiert. Als dann plötzlich Beth tot aufgefunden wird, wird die Familie nur noch mehr ins Rampenlicht gezerrt. Während sich die Schwestern und Ermittler ein Kopf an Kopf rennen liefern, um den Täter zu fassen, wird nicht nur die Liste an Verdächtigten immer länger, sondern auch die Geheimnisse.
Ich liebte, wie schnell die Geschichte ins Rollen kam! Der Anfang des Hörbuchs hatte keine großen Vorgeschichten oder Einführungen, sondern stieg direkt mit dem Mord an Beth March ein. Alles Wichtige wurde in den folgenden Kapiteln aufgeklärt, welche abwechselnd zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart spielten. Auch die Synchronsprecher haben so einen guten Job gemacht! Es war so entspannend und einfach ihnen zu folgen und jede von ihnen trug dazu bei, dass die Charaktere ein wenig lebendiger wurden.
Allerdings haben die ganzen Geheimnisse und Plottwists nicht dabei geholfen, die Spannung zu steigern. Ich hatte über das ganze Hörbuch das Gefühl, als würde die Spannung nie einen Höhepunkt erreichen, Das bedeutet allerdings nicht, dass sie nicht da war. Sie blieb einfach nur die ganze Zeit gleich. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass, ab der Hälfte des Hörbuchs, der Fokus plötzlich mehr auf den romantischen Beziehungen der Schwestern lag, anstatt des eigentlichen Mordes, wie ich es mir von einem Mystery Thriller erhoffen würde. Auch hat mir ein bisschen das Trauern der Schwestern gefehlt, als dann plötzlich nicht nur Beth tot war, sondern auch ein weiteres Familienmitglied. Dieser Schock wurde für mich persönlich nicht richtig ausgekostet.
Trotz allem ist "Beth is Dead" ein von der ersten Seite an packender, moderner Whodunit-Thriller, den ich Fans von Holly Jackson und Karen McManus (und sicher auch Fans des Klassikers Little Women) nur ans Herz legen kann.
Die Autorin hat in ihrem - für mich sehr gelungenen - Debüt den Klassiker "Little Women" von Louisa May Alcott in die Gegenwart geholt. Die Charaktere der vier Schwestern Beth, Meg, Jo und Amy sind vielleicht etwas überspitzt, aber sehr gut getroffen und auf unsere heutige Zeit umgeschrieben. Die Charakteristika aus dem Original sind besonders bei Amy und Jo betont, was sie einem nicht immer sehr sympathisch machte. Großartig ist die Darstellung der Sprecherinnen, die jede der Schwestern eine eigene Identität geben und deren angenehme Lesung dennoch für ein flüssiges Hören sorgt. Beth ist tot, da spoilere ich auch nicht - aber wer wollte sie umbringen? Der Lesende bekommt in Rückschauen aus den Perspektiven der Schwestern wichtige Punkte erklärt, nach und nach lüften sich Geheimnisse und eine spannende Rätseljagd nach dem Who-Dunit beginnt. Das ist fesselnd zu lesen, der ein oder andere Hakenschlag innerhalb der Handlung sorgt für ein Miträtseln und Spannung bis zum Schluss. Die Auflösung fand ich gelungen und so möchte ich dieses HörBuch als geeignet für einen breiten Kreis empfehlen - wer den Klassiker neu kennenlernen will, wer Spannungsliteratur und/oder YoungAdult mag, hier dürften viele auf ihre Kosten kommen.
Mein neues Lieblings-Retelling mit Suchtfaktor
Beth Is Dead von Katie Bernet hat mich komplett erwischt. Ich liebe Little Women schon lange, aber diese moderne Version fühlt sich trotzdem frisch an und bleibt den Figuren treu. Die vier Schwestern wirken hier echter, kantiger und viel näher dran. Man merkt ihre Dynamik in jeder Szene, inklusive der Fehler, die sie machen. Genau das hat mich richtig reingezogen.
Und dieser Krimi-Teil? Ich hatte absolut keine Chance. Ich habe die ganze Zeit gerätselt und lag am Ende komplett daneben. Die Spannung zieht sich durch das ganze Hörbuch und lässt einen kaum los.
Dazu kommt noch das Setting in der heutigen Zeit mit Social Media und öffentlichem Druck, das passt einfach gut rein und gibt der Geschichte mehr Gewicht.
Ich hatte das Hörbuch fast in einem Rutsch und war danach noch lange gedanklich drin. Für mich ein klares Highlight. Und ja, das Cover ist genauso gut, wie alle sagen.
Lehrende*r 1247686
So toll und wirklich ganz anders als erwartet – diese Mischung aus düsterer Spannung und emotionaler Schwestern-Dynamik hat mich komplett reingezogen. Jede Figur hatte ihre eigenen Vibes und Geheimnisse, was es richtig intensiv gemacht hat. Bin nur durch den ausgelesen Podcast drauf gestoßen und so froh darüber.
Ich habe das Hörbuch dieser Geschichte gehört und mochte die Sprecherinnen sehr. Ich finde es toll, dass hier für die verschiedenen Charaktere auch unterschiedliche Sprecherinnen eingesetzt wurden und man nicht nur eine Vorleserin hatte. Die Story selbst war durchaus spannend und auch überraschend, aber ich finde, es wurde zu wenig in Sachen Charakterbildung getan. Die Autorin hat sich etwas zu sehr darauf verlassen, dass man die „Little Women“ schon kennt. Da hätte es gerne noch etwas mehr Tiefe haben dürfen. Ansonsten fand ich die Idee aber, sich einen Klassiker vorzunehmen und so umzubauen, dass es zum Kriminalfall wird, genial.
Diese Rezension wurde auch auf Amazon geteilt, aber ist dort noch in Review
Rezensent*in 1941048
„Beth is Dead“ von Katie Bernet hat mir insgesamt sehr gut gefallen und konnte mich als Hörbuch direkt abholen. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und lebt stark von ihren Figuren sowie den familiären Spannungen, die sich nach und nach entfalten.
Besonders überzeugt hat mich die Sprecherleistung. Das Hörbuch ist sehr gut gesprochen, ich war sofort in der Geschichte drin und die Protagonistinnen wirkten durch die Darstellung sehr authentisch und greifbar. Auch das Tempo ist angenehm gewählt – weder zu schnell noch zu langsam – wodurch die Spannung gut gehalten wird. Die einzelnen Figuren lassen sich klar unterscheiden, und die emotionale Stimmung der Geschichte wird sehr lebendig transportiert.
Auch inhaltlich funktioniert das Hörbuch sehr gut. Man verliert nie den Überblick, da klar ist, bei wem man sich gerade befindet. Die Zeitsprünge und Perspektivwechsel sind gut nachvollziehbar umgesetzt. Besonders positiv ist, dass man auch Beths Sichtweise kennenlernt, was der Geschichte zusätzliche Tiefe gibt. Insgesamt entwickeln sich die Charaktere glaubwürdig weiter, und die familiären Dynamiken sowie das „Versteckspiel“ innerhalb der Geschichte sorgen für eine durchgehend interessante Spannung.
Der Erzählfluss ist sehr flüssig und verständlich, sodass man der Handlung problemlos folgen kann und gut in der Geschichte bleibt.
Inhaltlich greifen viele interessante Themen wie Familie, Geheimnisse und Außendarstellung ineinander. Besonders spannend sind die Dynamiken innerhalb der Familie mit vier Töchtern, bei denen Erwartungshaltungen, der Wunsch gesehen zu werden sowie das Finden des eigenen Platzes in der Familie und im Leben eine große Rolle spielen. Diese Aspekte sind gut erkennbar und machen die Geschichte sehr greifbar und vielschichtig.
Jeder Charakter hat etwas zu verbergen, was die Spannung zusätzlich erhöht und zum Miträtseln einlädt. Die Entwicklung innerhalb der Familie ist insgesamt gut dargestellt. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich jedoch, dass die Mutterfigur im Verhältnis zu den anderen Familienmitgliedern etwas zu wenig Raum bekommt. Gerade im Kontext der familiären Stabilität hätte ich mir mehr Fokus auf ihre Leistung gewünscht – darauf, wie sie die Familie zusammenhält und auch finanziell trägt. Stattdessen wirkt der Blick teilweise sehr stark auf den selbstzentrierten Vater und seine Perspektive gerichtet, wodurch seine Rolle fast zu sehr im Vordergrund steht.
Hier hätte ich mir insgesamt eine ausgewogenere Darstellung gewünscht, die die Leistungen und Belastungen der Mutter stärker sichtbar macht und damit auch eine bewusstere, vielleicht etwas kritischere Auseinandersetzung mit Rollenbildern innerhalb der Familie zulässt.
Insgesamt ist „Beth is Dead“ ein sehr gelungenes Hörbuch, das besonders durch seine Sprecherleistung und die spannende, gut aufgebaute Geschichte überzeugt. Ich würde mir gerne noch mehr in diese Richtung von der Autorin wünschen.
Fazit: Sehr unterhaltsam, spannend und atmosphärisch gut umgesetzt. Klare Empfehlung
Eine tragische Familiengeschichte, mit Parallelen zu “Little Women” von L.M. Alcott.
Vier Schwestern, vier POVs, viele Geheimnisse und ein Mord. Doch was in an dem Abend des Mordes wirklich passiert? Wer hat Beth zuletzt gesehen und wer hat sie umgebracht? Hat sie sich das Leben genommen oder war es ein Hater der Familie? All die Fragen bleiben lange offen und werden erst kurz vorher aufgeklärt. Natürlich hat man irgendwann schon eine Tendenz und kann sich Dinge zusammenreimen, aber trotzdem bleibt das Hörbuch bis zum Ende spannenden. Und es gab einige “ahhh” und “ohhh” Momente.
Die Sprecherin des Hörbuchs spricht die unterschiedlichen POVs und Charaktere verschieden -so kann man auch beim Hören sehr gut folgen und kommt nicht durcheinander.
Eine klare Empfehlung für zwischendurch!
Buchhändler*in 1589413
Beth Is Dead von Katie Berner ist auch als Hörbuch ein besonderes Erlebnis. Die Geschichte, inspiriert von Little Women, lebt von ihren vier Perspektiven, die durch die verschiedenen Sprecher sehr gut zur Geltung kommen. Jede Figur bekommt eine eigene Stimme, was das Zuhören angenehm und klar macht.
Der Einstieg mit Beths Tod sorgt direkt für Spannung, auch wenn ich den Täter recht früh vermutet habe. Trotzdem bleibt das Hörbuch durch die starke Erzählweise und die tollen Sprecher durchgehend fesselnd und lässt sich sehr gut hören.
Dennis S, Rezensent*in
Aber hä? Ist sie doch gar nicht. Noch nicht, denn am Anfang der Geschichte geht es im Großen und Ganzen darum, dass der Vater der vier Mädels ein Buch geschrieben hat, welches das Leben der Schwestern verfolgt. Doch das Ende des Buches ist verwirrend, denn darin ist Beth tot.
Das sorgt für viel Wirbel, sodass die vier Schwestern schnell im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen und sich gegen allerhand Reporter wehren müssen. Als Beth am Neujahrsmorgen dann tatsächlich tot aufgefunden wird, steht kurz die Zeit still. Ist eine der Schwestern etwa dazu imstande, einen Mord zu begehen? Hat das Buch vielleicht etwas ausgelöst, mit dem keiner gerechnet hätte?
Diese Frage zieht sich lange durch die Handlung und wird von einem wirklich großartigen Schreibstil getragen. Die Story ist spannend, hier und da ein bisschen verwirrend, und man will unbedingt wissen, was am Ende passiert, daher habe ich es recht schnell durchgelesen. Auf dem Cover prangt zwar das Thriller-Logo, aber ich würde es eher als New Adult Thriller bezeichnen. Das junge Alter der Schwestern sowie ihre teils naiven Handlungen und Gespräche machen es für mich nicht zu einem „reinen“ Thriller.
Durch die gleichbleibende Spannung ist es aber auf jeden Fall ein interessantes Buch. Ich wurde mehr als gut unterhalten und – schaut es euch mal an, es ist optisch einfach schön!
Ich habe es während meines Krankenhausaufenthalts nach einer OP als Hörbuch gehört (vielen Dank für das Rezensionsexemplar!) und muss sagen, dass die verschiedenen Stimmen die Spannung perfekt transportiert haben. Man war sofort in der Geschichte drin und zack, war es auch schon vorbei.
Ich hatte zwar immer wieder Vermutungen, wer es getan haben könnte, aber diese wurden durch ständige Perspektivenwechsel stets wieder über den Haufen geschmissen.
Fazit: Sehr unterhaltsam, spannend und interessant. Für mich eine klare Empfehlung, wenn auch kein absolutes Highlight.
Bewertung: 3,5 / 5 Sterne
3 Schwestern, 3 Jungs und ein Vater
Beth wurde tot aufgefunden. Zurück bleiben ihre drei Schwestern, die noch daheim bei ihrer Mutter leben. Ihr Vater, der schon vor Monaten untergetaucht ist, weil sein zuletzt veröffentlichtes Buch für Aufruhr gesorgt hat. Dann ist da noch Beth Freund, Beth Klavierlehrer und der Freund ihrer Schwester. Sie alle sind schockiert von dem Tod, aber sie alle stehen auch je länger je mehr selber unter Tatverdacht.
Die Geschichte ist unglaublich spannend geschrieben. Es wird immer wieder zwischen der Perspektive der einzelnen Schwestern gewechselt im hier und jetzt, und in der Vergangenheit. Dabei ist besonders spannend, dass in der Vergangenheit auch die Sicht von Beth berichtet wird.
Da die Mädchen alle Teens sind, werden auch die entsprechenden Themen thematisiert. Identitätsfindung, Zukunftspläne, Freundschaften, Rivalität, Streit in der Familie, aber auch psychische Traumata, wenn man das so nennen kann, und das Dilemma zwischen eigenen Wünschen und dem Wohl der anderen..
Die Geschichte ist unglaublich spannend aufgebaut, weil wir alle Beteiligten im laufe der Geschichte besser kennen lernen, ihre Beziehung zu Beth erleben und auch die Schattenseiten sehen. Durch den ständigen Wechsel an Zeit und Person bleibt Bewegung in der Geschichte. Es ist wie ein Puzzle zusammen zu setzen. Das Ende war bis zum Schluss für mich offen Wie ist Beth tatsächlich gestorben. Diese Stelle fand ich persönlich sehr einprägsam. Aber auch der Unterschied in den einzelnen Charakteren, der Twiste mit dem jeder zu hadern hat sind sehr schön dargestellt.
Als Hörbuch war die Geschichte ebenfalls ein Vergnügen. Dass jede Person eine eigene Stimme bekommen hat ist natürlich klasse. Mit den Stimmen von Nina Reithmeier und Lisa Cardinale hatte ich gleich wieder Erinnerungen an andere gelungene Produktionen. Julia Nachtmann, kannte ich bisher nur von Kinderbüchern und Jodie Ahlborn war mir bisher unbekannt. Dennoch haben die Stimmen für mich wunderbar zusammen gepasst und der "harten" Jo, der lieben Beth, der willensstarken Ami oder Meg eine wunderbare Note gegeben, die Emotionen schön transportieren und Bilder vor dem Auge wecken..
Ein Thriller, der sowohl für Teens als auch für Erwachsene gute und spannende Unterhaltung bietet.
Das Hörbuch hat mir gut gefallen. Die Idee der Geschichte fand ich echt interessant und ich wollte wissen, wie alles ausgeht. Die Sprecher haben mir richtig gut gefallen und haben das Ganze nochmal besser gemacht. Am Ende wurde es auch ein bisschen emotional, was ich schön fand.
Sophie L, Buchhändler*in
Wer das Ursprungsmaterial kennt, weiß im Kern worauf er sich einlässt, und wird doch überrascht. "Beth is Dead" ist eine moderne Adaption eines Klassikers, die sich im Gewand eines überaus spannenden Krimis präsentiert. Als großer Fan von Louisa May Alcott's "Little Women" stand ich zwar einigen Änderungen etwas kritisch entgegen, kann aber in Retrospektive die meisten davon sehr wertschätzen. Besonders das reveal hat es mir angetan und stand meinen Wünschen in nichts nach. Aber auch, wenn man mit dem Original nicht vertraut ist, lässt sich "Beth is Dead" genießen. Besonders der shift der Geschichte in das Krimi Genre ist sehr gelungen und von einem sich wunderbar mehr und mehr aufbauenden Spannungsbogen gekrönt. Unterstützt wird das vor allem durch die Erzählweise der unterschiedlichen Perspektiven der vier March Schwestern, die vor allem in Hörbuch Form durch die tollen Sprecherinnen lebendig wurde. Jede Sprecherin bringt eine eigene Energie in die Geschichte, auch, wenn ich persönlich manchmal Schwierigkeiten hatte, Jo und Amy zu unterscheiden, weil sich die Sprecherinnen in meinen Ohren ein wenig ähnlich angehört haben. Doch auch das hat dem Hörerlebnis und dem Buch insgesamt keinen Abbruch getan.
Eine große Empfehlung!
Rob March, Autor und Vater von vier Töchtern, hat ein Buch veröffentlicht. Das wäre nichts Besonderes, doch er hat über das Leben seiner Töchter geschrieben. Am Ende lässt er eine seiner Mädchen sterben, Beth.
Ein halbes Jahr später. Am Neujahrsmorgen wird Beth nach einer Silvesterfeier im Park tot aufgefunden. Sie wurde ermordet. Die Polizei verdächtigt ihre Schwestern, jede hat ein Geheimnis. Und dann ist da auch noch Rob, der Vater, der seit sechs Monaten spurlos verschwunden ist. Was ist auf der Party geschehen?
Kate Bernet hebt die klassische Geschichte der “Little Women” in unser Jahrhundert und verknüpft die Geschichte der vier Schwestern in einem
spannenden Thriller mit den Auswirkungen von Social media und Cancel culture. Stichwort Social media: aktuell mag eine Diskussion stattfinden, ob Hörbücher wirklich Bücher seien, die als “gelesen” zählen. “Beth is dead” zeigt eindrucksvoll, dass Hörbücher besser als ein klassisches, gedrucktes Buch sein können. Die vier Sprecherinnen machen sich die Geschichte zu eigen und man glaubt wirklich, Meg, Jo, Amy und Beth zuzuhören, so authentisch werden die Gefühle vermittelt. Jodie Ahlborn, Lisa Cardinale, Julia Nachtmann sowie Nina Reithmeier verleihen der ungekürzten Lesung noch mehr Tiefe. Zwölf Stunden und siebzehn Minuten vergehen wie im Flug, das Rätseln um die Frage, wer hat Beth getötet und warum, lässt alles andere vergessen. Anfangs mag man irritiert sein, da die Stimmen recht ähnlich klingen, aber es sind ja auch vier Schwestern. Doch nach kurzer Zeit hat man den Dreh raus und kann gut unterscheiden. Die kurzen Kapitel treiben die (im Übrigen ungekürzte!) Geschichte der toten Beth voran und wir Hörerinnen und Hörer werden immer tiefer in die Geschichte hineingezogen, atemlos lauschend werden wir Zeugen von immer größeren Geheimnissen und schon bald weiß man nicht mehr, wem man trauen kann…
Das Hörbuch ist für Jugendliche ab 14 Jahren, aber auch erwachsene Mystery-Fans kommen hier bestens auf ihre Kosten.
4.5/5 Sternen
Rezensent*in 1265276
Beth is Dead war für mich auch als Hörbuch ein absolutes Highlight. Ich habe die Geschichte regelrecht verschlungen und konnte kaum aufhören zu hören.
Obwohl man von Anfang an weiß, dass Beth stirbt, war ihre Geschichte unglaublich emotional erzählt. Gerade ihre Sterbeszene hat mich sehr berührt, weil ich trotzdem bis zuletzt mit ihr mitgefiebert habe. Das schafft nicht jedes Buch.
Besonders stark fand ich, wie ihre eigene Sicht auf alles eingebunden wurde. Dadurch wirkte Beth als Figur unglaublich nahbar und lebendig, obwohl ihr Schicksal längst feststeht.
Auch die Sprecherinnen haben einen großartigen Job gemacht und den verschiedenen Figuren viel Gefühl und Persönlichkeit verliehen. Das hat die Geschichte noch intensiver gemacht.
Die Mischung aus Spannung, Emotionen und Familiengeheimnissen hat mich komplett gepackt. Für mich ein Hörbuch, das noch lange nachhallt.
5/5 Sterne 🎧📚🩷
Rezensent*in 2017135
Spannend, emotional, unerwartet
Das Hörbuch zu Beth is Dead ist wieder einmal großartig von DAV produziert worden. Ein wahrer Hörgenuss.
Die Sprecherinnen machen ihren Job wirklich hervorragend.
Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass meiner Meinung nach die Stimme von Meg zu alt klingt für eine Studentin. Aber dennoch wirklich gut gelesen.
Die Geschichte von den 4 March Schwestern wird auch aus allen 4 Perspektiven gelesen, zudem gibt es von Meg, Jo und Amy ein “vorher” und ein “heute” von Beth nur ein “vorher”, denn nach wenigen Hörminuten ist es soweit: Beth is dead. Nach und nach erfahren wir sowohl wie es im “heute” weiter geht, als auch, was “vorher” geschehen ist. Die gesamte Geschichte ist spannend erzählt und hält einige überraschende Wendungen bereit.
Ich habe jede Minute genossen und mitgefiebert, wer für den Tod von Beth verantwortlich ist.
Rezensent*in 1960100
Die Story war durchgehend spannend und ich hab richtig mitgefiebert. Besonders als Hörbuch hat es für mich super funktioniert, da jede Schwester eine eigene Sprecherin hatte wusste man immer in welchem POV man war.
Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt.
Insgesamt ein wirklich sehr gutes Buch mit tollen Sprecherinnen, das ich absolut weiterempfehlen kann, besonders als Hörbuch!
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1919092
Spannend bis zur letzten Seite!
Ich habe es als Hörbuch innerhalb von 2 Tagen gehört,das es so unfassbar spannend war. Tolle Sprecherinnen. Das Buch enthält Schwesternliebe, Drama, Diskussionen, Herz, und Spannung.
Es gibt immer Rückblenden was vor der Tat passiert ist und dann Szenen in der Gegenwart. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was sie dadurch sehr lebendig macht.
Rezensent*in 1083318
In dem aktuellen Thriller von Katie Bernet, der von Katarina Ganslandt ins Deutsche übersetzt wurde, wird das Leben der vier March-Schwestern von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Ihr Vater ist Schriftsteller und er hat ein Buch geschrieben. Über seine Töchter, über ihr Leben, über ihre intimsten Momente. Das Problem? Niemand hatte im Vorfeld eine Ahnung davon.
Als das Buch „Little Women“ dann schließlich erscheint, schlägt es ein wie eine Bombe. Nicht nur innerhalb der Familie sorgt die Veröffentlichung für Entsetzen, auch die Öffentlichkeit reagiert gespalten. Zwischen Faszination und moralischer Empörung entstehen schnell unterschiedliche Lager: Die einen feiern die Geschichte, die anderen verurteilen sie scharf, denn schließlich geht es um reale Kinder, deren Leben ungefragt zur Unterhaltung wird.
Mit der Zeit lässt der mediale Rummel nach. Doch für die Schwestern ist nichts mehr wie zuvor. Sie müssen lernen, mit ihrer neuen Rolle umzugehen – als Figuren, die plötzlich jeder zu kennen glaubt. Als Projektionsfläche, als Social-Media-Thema, als Personen, über die geurteilt wird. Besonders schwer trifft es Beth. Denn im Buch ihres Vaters stirbt sie. Ein fiktionales Ende, das sich wie ein Schatten über ihr echtes Leben legt. Bis zu dem Zeitpunkt als aus Fiktion Realität wird. Denn eines Nachts ist Beth plötzlich wirklich tot, nur diesmal war es kein geschriebener Schluss.
Was mir an dem Thriller besonders gut gefallen hat, ist die Erzählweise. Die Geschichte wird nämlich kapitelweise aus den Perspektiven der einzelnen March-Schwestern geschildert. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild, das sich Stück für Stück zusammensetzt. Immer wieder gibt es Zeitsprünge, mal befinden wir uns in der Zeit vor Beths Tod, dann wieder in der Gegenwart.
Gerade zu Beginn kann das zwar kurz etwas fordern, weil man sich erst orientieren muss, doch genau darin liegt auch der Reiz: Nach und nach greifen die einzelnen Erzählstränge ineinander und ergeben ein Gesamtbild.
Durch die unterschiedlichen Blickwinkel bleibt lange unklar, was eigentlich wirklich passiert ist. Jede Schwester bringt ihre eigene Wahrheit mit und genau dieses Spiel mit Wahrnehmung und Realität sorgt für eine Spannung, die sich kontinuierlich steigert und immer weiter zuspitzt.
Im Hörbuch wurde diese Vielstimmigkeit besonders gelungen umgesetzt. Die Perspektiven werden von unterschiedlichen Sprecherinnen getragen: Julia Nachtmann, Lisa Cardinale und Nina Reithmeier verleihen den Figuren jeweils ihre ganz eigene Stimme und machen sie dadurch greifbar und lebendig.
Durch die vielen Dialoge entsteht fast das Gefühl, als würde man den Gesprächen direkt beiwohnen. Man ist nah dran, an den Figuren selbst, aber auch an ihrem Umfeld und vor allem an ihren Gedanken sowie Gefühlen. Genau das hat es für mich so spannend gemacht: Ich habe wirklich lange gerätselt, was passiert ist und wer letztlich die Verantwortung für Beths Tod trägt.
Die Sprecherinnen setzen den Thriller atmosphärisch dicht um und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe. Denn eines wird schnell klar: Hier geht es nicht nur um eine spannende Handlung, sondern um weit mehr, um Wahrnehmung, Schuld und die Frage nach Wahrheit.
Fazit:
Eine ungewöhnliche, vielschichtige Geschichte, die sowohl als Buch als auch im Hörbuchformat hervorragend funktioniert. Intensiv, spannend und absolut hörenswert.
Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Es gibt viele Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und die Geschichte wird aus der Sicht aller Schwestern erzählt. Das war anfangs etwas verwirrend und ich musste mich erst daran gewöhnen.
Zum Glück bin ich drangeblieben, denn es hat sich definitiv gelohnt. Mit der Zeit wird alles klarer und die einzelnen Perspektiven ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Die Geschichte wird immer spannender und auch emotionaler.
Besonders gut hat mir das Hörbuch gefallen. Jede Schwester hat eine eigene Stimme, was es viel einfacher macht, die Charaktere auseinanderzuhalten und ihnen besser zu folgen.
Am Ende hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich habe es sehr geliebt.
Vanessa E, Rezensent*in
Holy peperoni, dieses (Hör-)Buch hält, was es verspricht.
Geheimnisse, Wendungen und neue Verdachtsmomenten am laufenden Band.
„Beth is dead“. Das große Fragezeichen steht von Beginn an im Raum. Von den vier Schwestern weilen nur noch drei unter uns. Doch was ist passiert?
Der Beginn erfordert Aufmerksamkeit: Vier Perspektiven, erzählt auf zwei Zeitebenen, drei verbleibende „March-Sisters“ auf der Suche nach dem Täter (oder der Täterin?). Begleitet von den kleinen und großen Hürden, die das eigene Leben zeitgleich für sie bereithält.
Das Hörbuch lebt besonders von den Perspektivwechseln. Die Kapitel sind kurz, die Wechsel entsprechend schnell.
Katie Bernet hat uns hier eine Sahnetorte an Charakterbuilding geliefert. Die Figuren weisen Charakterzüge auf, die nicht immer sympathisch wirken. Darin liegt meines Erachtens eine große Stärke, denn ich erlebte fühlbare „echte“ Figuren, mir emotionaler Tiefe, Reflexionsprozessen und Ecken und Kanten. Protagonistinnen, die Fehler machen und dabei, jede für sich, in ihrer Individualität ausgearbeitet sind. Die vier Schwestern zeigen kraftvolle und verletzlichen Seiten und bieten damit ganz unterschiedliche Projektionsflächen für die Leser- und Hörerschaft.
Die Sprecherinnen hauchen den „March sisters“ mit ihren Stimmen Leben ein. Besonders stark gelang es Lisa Cardinale, mit ihrer Intonation und Betonung, „Amy March“ zu sprechen und ihre Persönlichkeit herauszuarbeiten. Auch Nina Reithmeiers Interpretation der „Jo March“ ist in diesen Punkten nennenswert, der jugendliche Touch inklusive.
Emotional hat mich Jodie Ahlborn als „Beth March“ abgeholt. Einerseits setzt sie ihre Stimme toll zur Vertonung u. a. von Großvater Hummel ein, andererseits transportiert sie die Entwicklung von Beth sehr mitfühlend. Da musste ich definitiv an der ein oder anderen Stelle schlucken, um den Kloß im Hals nicht zu groß werden zu lassen.
Die Spannung wird über das ganze Hörbuch von den Sprecherinnen mitgetragen. Das macht Spaß und erzeugt das Gefühl ein Teil diese Schwesterngang zu sein.
Der Vibe der Geschichte entspricht Holly Jackson‘s „A good girls guide to murder“ und Katie Kento‘s „Hotel Ambrossia“. Genau dort reiht sich „Beth is dead“ ein und streift verschiedene aktuelle Themen im Vorbeigehen. Das macht die Geschichte für mich noch ein Stück realistischer und greifbarer.
Katie Bernett hat für mich auch inhaltlich clever konzipiert. Die Einbettung der Bücher im Buch gefiel mir besonders. Die Ungewissheit, die Unsicherheit, aber auch die manchmal fehlende Kommunikation zwischen den Figuren nahmen mich mit.
Ungefähr nach der Hälfte zeichnete sich bei mir ein recht klarer Verdacht ab. Mit dieser Brille ermittelte ich aktiv mit, um meine Theorie zu überprüfen. Lob an mich selbst, mein detektivisches Gespür war am Schluss wieder einmal exzellent.
Auch über den Tellerrand der Jugend, macht „Beth is dead“ unglaublich Spaß und gibt mir als Hörbuch fast ein wenig Hörspielvibes.
Und für diejenigen, die am liebsten ein waschechtes Buch ihr eigene nennen, ihr habt Glück. Da hat der Verlag ganze Arbeit geleistet inklusive bucheigenem Lesezeichen 😍.
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