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Sprechen
von Daniela Dröscher
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Erscheinungstermin 21.04.2026 | Archivierungsdatum 18.05.2026
Hanser Verlag | Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
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Zum Inhalt
Daniela Dröschers sehr persönliche Geschichte der Selbstermächtigung – von einer schweigenden zur öffentlich sprechenden Frau. Und die Frage, wie wir sprechen sollten, um einander wirklich zu...
Eine Anmerkung des Verlags
Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (21.04.2026).
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783446285859 |
| PREIS | 20,00 € (EUR) |
| SEITEN | 112 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Kluger, persönlicher Essay über die Macht der Sprache
Mit ihrem Essay „Sprechen“ erzählt die Autorin Daniela Dröscher eine sehr persönliche Geschichte über ihr „Drama mit dem Sprechen“. Dabei geht sie zum einen auf ihre soziale Herkunft ein, auf die Erfahrungen ihrer Mutter als Zugezogene und Kind schlesiendeutscher Eltern sowie auf die Bedeutung von Missverständnissen.
„Oft ist es gar kein radikal unverständliches, sondern schlicht ein falsch verstandenes Wort oder ein nicht eingehaltener Code wie eine ausbleibende Entschuldigung, die ganze Kriege entfachen können: zwischen Freunden, im Beruf. Innerhalb von Familien. Dazu müssen Menschen nicht einmal unterschiedliche Sprachen sprechen.“
Dieser Essay ist ein Bericht über eine Frau, die es geschafft hat, ihr Schweigen hinter sich zu lassen und offen sprechen zu können. Der Text war sehr lesenswert und bietet viel Stoff zum Nachdenken über Sprache, Zuhören, nonverbale Konversation, Schweigen, Sprechen und Missverständnisse.
„Sprache - darüber darf und soll das Missverständnis nicht hinwegtäuschen - ist Macht. Wer Sprache hat, hat die Macht. Umgekehrt gilt aber auch: Wer zu sprechen wagt, ist weniger ohnmächtig.
Niemand kommt als mündiger Mensch auf die Welt. Mündigkeit kann, nein, muss man lernen, sie ist eine Praxis. Aber wie? Indem wir uns trauen, freier zu sprechen. Allen etwaigen Missverständnissen und aller Fehlerhaftigkeit zum Trotz.“
„Wenn die menschliche Sprache das sein soll, was den Menschen zum Menschen macht, so wünsche ich mir für das 21. Jahrhundert, dass wir lernen, sie auf eine Weise zu gebrauchen, die unserer Menschlichkeit gebührt. Das aber gelingt nur, wenn wir das Missverständnis nicht nur in Kauf nehmen, sondern geradezu umarmen, als eine der vielen Grundbedingungen allen Sprechens. Wer spricht, muss bereit sein, sich zu blamieren, zu riskieren. Das ist der Preis der Arena. Das Versprechen der geopferten Perfektion ist eine Gemeinschaft der Mündigkeit. Diese funktioniert nur, wenn wir einander wohlwollend begegnen. Wenn wir lernen, von unserem eigenen Befinden immer wieder reflexiv Abstand zu nehmen.“
Vielen Dank an den Hanser Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚
Rezensent*in 596528
Interessante Abhandlung über das Sprechen
Da ich die Romane von Daniela Dröscher, "Lügen über meine Mutter" und "Junge Frau mit Katze" sehr gemocht habe, interessierte ich mich auch für ihr neuestes Buch mit dem prägnanten und knappen Titel "Sprechen". Anders als die beiden vorher genannten Bücher handelt es sich nicht um Autofiktion, sondern um ein Essay, bei dem die Autorin auf unterhaltsame Weise Wissenschaftliches und Persönliches miteinander vermischt.
Daniela Dröscher betrachtet Sprechen und Sprache von verschiedenen Blickwinkeln her. Funktion der Sprache, wie wirkt Sprache, wie wird Sprache von Mitmenschen aufgenommen, die Rolle der Sprache für die eigene Identität, das alles sind Fragen, mit denen sie sich beschäftigt.
Besonders interessant fand ich die Bezüge zu ihrem eigenen Leben, die Dröscher immer wieder miteinfließen lässt. Viele der Situationen, die sie schildert, sind der/dem LeserIn bereits aus ihren Romanen in der einen oder anderen Weise bekannt., z.B. die Rollen ihrer Eltern und Großeltern.
Ich finde es beachtlich, dass Daniela Dröscher so offen über intimste Details ihrer Vergangenheit und ihrer Familie schreibt.
Ein interessantes Buch, das zum Nachdenken über Sprache, Kommunikation und Identität einlädt
Anne S, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Daniela Dröscher beim Denken „zulesen“ ist ein Geschenk. Ich habe genickt und die Stirn gerunzelt, innegehalten und Erlebtes verglichen, mich erinnert. So oft gedacht: ja, ja, so ist das, so kann das werden. Kurzweilig, aber wunderbar inspirierend.
Rezensent*in 1866102
Ich fand es faszinierend, wie Daniela Dröscher das Thema „Sprechen“ seziert. Für mich war es eine sehr intellektuelle, aber dennoch emotionale Auseinandersetzung mit der Frage, wer in unserer Gesellschaft gehört wird und warum. Der Schreibstil ist präzise und klug, was das Lesen zu einem sehr intensiven Erlebnis gemacht hat. Es ist ein Buch, das mich dazu gebracht hat, mein eigenes Kommunikationsverhalten und gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen. Sehr empfehlenswert für Leser, die Tiefgang suchen.
Birte W, Buchhändler*in
Daniela Dröscher macht sich Gedanken über den Akt des Sprechens. Wer erhebt seine Stimme? Was gibt einem konkret die Befähigung dazu? Wie kann man sich aus Sprachlosigkeit befreien?
Anhand ihres eigenen Lebens und ihrer Familiengeschichte, die vielleicht typisch ist für die Boomregeneration geht sie diesen Fragen nach. Ihre klugen Gedanken lassen den Leser innehalten und darüber nachdenken, wie es bei ihm selbst ist.
Buchhändler*in 541036
Das Buch hat mir sehr gefallen. Es ergänzt andere Bücher von Daniela Dröscher, man kann es aber auch lesen, ohne die anderen zu kennen.
Neben den autobiographischen Teilen reflektiert Dröscher auch allgemein über Sprache und das Sprechen. Das hat mir so manche neue Perspektive eröffnet.
Ich empfehle dieses Buch allen, denen Sprache etwas bedeutet.
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Körper, Geist & Gesundheit, Multikulturelle Gesellschaft