Up in Smoke - Was tust du, wenn die Wahrheit nicht zählt?
Spannender YA-Thriller voller Plottwists – für Fans von Angie Thomas und Karen McManus
von Nick Brooks
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Erscheinungstermin 02.03.2026 | Archivierungsdatum 05.04.2026
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Zum Inhalt
Der 17-jährige Cooper wird von seinem besten Freund Jason dazu gedrängt, während einer Black-Lives-Matter-Demonstration einen Laden zu plündern. Doch dann geschieht das Undenkbare: In der Nähe ertönen Schüsse, und jemand kommt ums Leben. Am Tag darauf zeigen die Nachrichten vier Verdächtige mit Skimasken unweit des Tatorts: Cooper und seine Freunde. Nun steht plötzlich ihre gesamte Zukunft auf dem Spiel. Der Druck wird noch größer, als Jason verhaftet wird. Zusammen mit Jasons Schwester Monique, für die er insgeheim schon lange Gefühle hegt, versucht Cooper, den wahren Mörder zu entlarven. Gemeinsam kommen sie der Wahrheit immer näher - und geraten dabei selbst ins Visier des Täters.
Nach dem SPIEGEL-Bestseller PROMISE BOYS der nächste Standalone von Nick Brooks
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Der 17-jährige Cooper wird von seinem besten Freund Jason dazu gedrängt, während einer Black-Lives-Matter-Demonstration einen Laden zu plündern. Doch dann geschieht das Undenkbare: In der Nähe...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783846602874 |
| PREIS | 15,00 € (EUR) |
| SEITEN | 288 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Das Buch Up in Smoke von Nick Brooks hat mich sehr interessiert, da es gesellschaftliche Themen aufgreift und gleichzeitig auch einen spannenden Thrilleranteil besitzt. Es handelt sich um einen Young Adult Thriller, der Spannung mit wichtigen Themen verbindet.
Nach einer Demonstration fallen plötzlich Schüsse und eine Frau wird ermordet. Kurz darauf wird Jason als Täter festgenommen. Doch sein Freund Cooper und seine Schwester Monique sind von seiner Unschuld überzeugt und beginnen selbst zu ermitteln, um herauszufinden, was wirklich passiert ist.
Die Geschichte ist durchweg spannend aufgebaut. Nach und nach kommen immer mehr Enthüllungen ans Licht, wodurch sich ständig neue Fragen ergeben. Beim Lesen stellt man immer wieder eigene Theorien auf und überlegt, was tatsächlich hinter dem Mord stecken könnte.
Cooper ist eine Figur, die mit vielen inneren Konflikten kämpft. Er steht zwischen Schuldgefühlen und dem Wunsch, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass er in manchen Situationen nicht stark genug ist, alles offen auszusprechen und deshalb einige Dinge für sich behält.
Monique dagegen wirkt deutlich entschlossener. Sie ist fest davon überzeugt, die Wahrheit herausfinden zu wollen, und tritt dabei sehr stark und zielgerichtet auf.
Zwischen Cooper und Monique entwickelt sich außerdem eine kleine Liebesgeschichte, die jedoch eher im Hintergrund bleibt und nicht im Mittelpunkt der Handlung steht.
Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch wichtige gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Polizeigewalt und Ungerechtigkeit im System aufgreift. Diese Aspekte werden interessant und verständlich dargestellt und haben mich beim Lesen auch zum Nachdenken gebracht.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die eher kurzen Kapitel bleibt die Spannung durchgehend hoch.
Insgesamt ist Up in Smoke ein spannender Jugendthriller, der Unterhaltung mit wichtigen gesellschaftlichen Themen verbindet.
4 von 5 Sternen. 📚🔥
Lehrende*r 1247686
Ich bin über sein letztes Buch auf Nick Brooks aufmerksam geworden und liebe total, wie er für ein jüngeres Publikum schreibt. Der Vibe ist super spannend, emotional und gleichzeitig sehr zugänglich, sodass man richtig durch die Seiten fliegt. Für mich ein YA-Thriller, der Spannung und Gefühle richtig gut verbindet.
"Up in Smoke" hat mir für einen Jugend-Thriller wirklich sehr gut gefallen. Es war spannend und sehr amüsant zugleich, und das, obwohl dieses Buch ein sehr brisantes Thema beinhaltet.
Der Klappentext hatte mich angesprochen und ich dachte, warum nicht? Es hat nur 288 Seiten und ich bin zeitweise auch zum Hörbuch umgestiegen, das wirklich sehr gut vertont wurde.
Cooler hat mir als Protagonist gut gefallen, weil er seine Ecken und Kanten hatte. Er wollte dazugehören, hat aber auf der anderen Seite auch seine Werte vertreten.
Er und Monique waren ein eingespieltes Team in dem Buch, und es war eine spannende Ermittlung, die die beiden hier betrieben haben, um Jasons Unschuld zu bestätigen.
An zwei Stellen fand ich es sehr unrealistisch, aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Ich kann "Up in Smoke" sehr empfehlen. Wer Lust auf einen Jugend-Thriller hat, viel Spaß mit diesem Buch!
4,5⭐️
Rezensent*in 1967797
Rezensionsexemplar
Worum es geht es geht um Cooper, der 17 Jahre alt ist. Er wird von seinem besten Freund Jason dazu gedrängt, während einer Black-Lives-Matter Demo einen Laden zu plündern. Doch dann ertönen in der Nähe Schüsse und jemand kommt ums Leben. Am Tag darauf zeigen die Nachrichten vier maskierte, verdächtige in der Nähe des Tatort, Cooper und seine Freunde. Jason wurde verhaftet. Ihm wird der Mord angehangen, zusammen mit Jason Schwester, für die Cooper schon sehr lange Gefühle hat, will er alles aufklären und den wahren Mörder entlarven. Gemeinsam kommen Sie der Wahrheit immer näher und geraten selber ins Visier des Täters.
Ein Mega Jugendteller super leicht zu lesen. Extrem spannend. Ich hatte einige verdächtige aber das Ende im Sinne wer es war, hat mich nicht überrascht. Trotzdem konnte mich das Ende abholen. Einfach die Art und Weise, war Mega und es gab noch mal bisschen Action.
Der Schreibstil war sehr angenehm. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen. In 45 Minuten 90 Seiten spricht, denke ich mal für sich.
Ich kann es sehr empfehlen, wenn man einen spannenden Jugendthriller lesen möchte zum schnell wegsnacken.
Es ist ein unglaublich packender und intensiver Thriller, der von der ersten Seite an mich fesselt. Die Spannung baut sich stetig auf und die Geschichte überrascht immer wieder mit den Plotts. Besonders die starke Atmosphäre und die vielschichtigen Charaktere machen das Buch zu einem echten Highlight.
Mit seinem neuesten Werk beweist Nick Brooks erneut sein Talent dafür, den Finger direkt in die offenen Wunden der Gesellschaft zu legen. „Up in Smoke“ ist weit mehr als ein klassischer Krimi; es ist ein eindringliches Porträt über das Aufwachsen in einem Washington D.C., in dem das Vertrauen in die Ordnungshüter für junge POC längst zerbrochen ist.
Die Geschichte: Zwischen Fehltritt und Verschwörung Die Handlung katapultiert uns direkt in die angespannte Atmosphäre einer Black-Lives-Matter-Demo. Unser Protagonist Cooper begeht einen folgenschweren Fehler: Aus Gruppenzwang lässt er sich zu einer Plünderung hinreißen. Doch als Schüsse fallen und eine Frau stirbt, wird aus jugendlichem Leichtsinn bitterer Ernst. Sein Freund Jason landet hinter Gittern, und Cooper muss sich fragen, wie viel Wahrheit er preisgeben kann, ohne selbst unter die Räder einer Justiz zu geraten, die ihn ohnehin schon vorverurteilt hat. Gemeinsam mit Monique, Jasons taffer Schwester, beginnt eine gefährliche Suche nach dem echten Schützen, die beide an ihre Grenzen bringt.
Der Schreibstil: Unverfälscht und rasant Brooks nutzt einen modernen, sehr direkten Erzählstil. Durch den Perspektivwechsel zwischen Cooper und Monique erhalten wir tiefe Einblicke in ihre zerrissenen Gefühlswelten. Besonders beeindruckend ist, wie authentisch die innere Zerrissenheit der Jugendlichen eingefangen wird – man spürt förmlich den Druck, unter dem sie stehen.
Zwar wirkt die deutsche Übersetzung bei manchen Slang-Begriffen (wie dem „kleinen Homie“) gelegentlich etwas hölzern, was im englischen Original sicher flüssiger klingt, doch das nimmt der Dynamik kaum den Wind aus den Segeln. Das Tempo ist vor allem zu Beginn enorm hoch, gönnt sich im Mittelteil kurze Verschnaufpausen und gipfelt in einem Finale, das fast schon zu plötzlich über den Leser hereinbricht.
Mein Fazit Das Buch ist ein optisches wie inhaltliches Highlight. Die haptische Gestaltung des Covers (man meint, eine echte Mauer zu berühren) spiegelt das Thema perfekt wider. Trotz kleinerer Längen und einer dezenten Lovestory, die glücklicherweise nie die ernsten Themen wie Polizeigewalt und strukturelle Diskriminierung überlagert, ist dies ein absolut relevanter Roman. Ein wichtiges Stück Jugendliteratur, das zum Nachdenken anregt und zeigt, dass die Wahrheit manchmal ein gefährliches Gut ist.
Rezensent*in 1863495
Es ist ein spannender Jugendroman, der sich mit einem ernsten Thema beschäftigt. Im Mittelpunkt steht ein junger Mann, der in einen gefährlichen Fall verwickelt wird und versucht herauszufinden, was wirklich passiert ist.
Die Geschichte zeigt, wie schwer es sein kann, die Wahrheit ans Licht zu bringen, besonders wenn Vorurteile und falsche Anschuldigungen eine große Rolle spielen. Dabei bleibt die Handlung durchgehend spannend und regt auch zum Nachdenken an.
Der Schreibstil ist klar und gut verständlich, sodass man schnell in die Geschichte hineinkommt. Insgesamt ist das Buch eine Mischung aus Spannung und wichtigen Themen, die noch lange im Kopf bleiben.
Rezensent*in 1265276
Ich mochte Up in Smoke richtig gerne und fand es genauso stark wie Promise Boys. Man konnte sich total gut in Cooper hineinversetzen und hat seine Gedanken und Gefühle richtig mitgefühlt. Die Geschichte war spannend, intensiv und hat mich die ganze Zeit gepackt. Besonders gefallen hat mir, wie authentisch alles wirkte und wie nah man an den Figuren dran war. Für mich auf jeden Fall ein Highlight und klare 5 Sterne. Ich freue mich jetzt schon sehr auf das nächste Buch von Nick Brooks.
Rezensent*in 1866102
Ich fand es beeindruckend, wie Nick Brooks hier schwere gesellschaftliche Themen anspricht, ohne dass die Geschichte an Spannung verliert. Ich fühlte mich den Charakteren und ihrer Lebensrealität sehr nah, was das Lesen zu einer intensiven Erfahrung gemacht hat. Für mich ist es ein wichtiges Buch, das eine Stimme gibt, die oft überhört wird. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite voll dabei.
Larissa D, Rezensent*in
"Up in Smoke" von Nick Brooks ist ein spannender Jugendthriller, der mich von Anfang an gepackt hat.
Die Geschichte rund um Loyalität, Geheimnisse und der harten Realität des Lebens wird authentisch und mitreißend erzählt.
Besonders Gefallen hat mir, wie tief man in die Gedanken und Gefühle der Figuren eintauchen kann.
Der Schreibstil ist direkt & fesselnd, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ein wichtiges Stück Jugendliteratur, das zum Nachdenken anregt und zeigt, dass die Wahrheit manchmal ein gefährliches Gut ist.
Rezensent*in 1806441
Up in Smoke war ein echt spannendes und wichtiges Buch ✒️📖
Erstmal fand ich es echt toll wie gesellschaftlich wichtige Themen und spannender Thriller zusammengebracht wurden. 🔍
Der Schreibstil hat es auch sehr einfach gemacht schnell durch das Buch zu kommen, und hat auch die Sichtweisen von den Jugendlichen super dargestellt. ✒️✨️
Die Charaktere waren mir ach echt sympathisch, wobei ich gerne mehr über Monique erfahren hätte (sie war ein echt spannender Charakter und hätte schon etwas mehr Tiefe verdient 🥲) 🫶✨️
Also ja ein echt guter Thriller mit wichtigen Themen.
P.S. Danke, dass Sie mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.
Rezensent*in 1896263
Die Story war super spannend und hat mich von Anfang an gepackt. Man merkt schnell, dass mehr dahintersteckt als nur ein klassischer Thriller, weil hier auch wichtige Themen angesprochen werden, die zum Nachdenken bringen.
Die Mischung aus Spannung, ernsteren Hintergründen und der Entwicklung der Figuren fand ich richtig gut gelungen. Es fühlt sich real an, teilweise auch echt intensiv, und genau das macht das Buch so besonders.
Für mich kein leichtes, aber ein sehr wichtiges und gleichzeitig fesselndes Buch.
Leute, ich sag’s euch: Dieses Buch hat mich echt kalt erwischt. Man wird als Leser nicht erst groß eingeweiht, sondern förmlich mitten in die Story hineingeworfen. Wir begleiten abwechselnd den 17-jährigen Cooper und Monique durch ein Washington D.C., das sich alles andere als sicher anfühlt. Eigentlich ist Cooper ein echt guter Kerl – einfühlsam, reflektiert und jemand, der schon genug Päckchen zu tragen hat (Stichwort: Verlust in der Familie). Aber wie das mit 17 oft so ist: Man lässt sich bequatschen. Sein bester Freund Jason drängt ihn dazu, während einer Black Lives Matter Demonstration bei einer Ladensplünderung mitzumachen. Coopers Motivation? Er hat keinen Sommerjob gefunden, weil der Stadt die Kohle fehlte. Ziemlich naiv, ja, aber in seiner Situation leider auch verständlich.
Doch dann eskaliert alles: Schüsse fallen, eine Frau stirbt. Am nächsten Tag flimmern die Bilder von vier Maskierten durch die Nachrichten – und Cooper weiß genau, dass er einer von ihnen ist. Seine komplette Zukunft steht auf dem Spiel. Als Jason dann als Mordverdächtiger verhaftet wird, nimmt die Story so richtig Fahrt auf. Cooper und Jasons taffe Schwester Monique (für die Coop übrigens schon ewig Gefühle hat) nehmen die Ermittlungen selbst in die Hand.
Der Schreibstil ist modern und zieht einen sofort rein. Besonders spannend fand ich den Einblick in die Gefühlswelt von jungen POC (People of Color) in den USA. Das Buch greift Themen wie Rassismus, Polizeigewalt und Diskriminierung auf, die leider immer noch brandaktuell sind. Es hat mir echt die Augen geöffnet, mit welcher ständigen Angst viele Menschen dort leben – selbst wenn sie eigentlich nur Gerechtigkeit wollen. An manchen Stellen stolpert man im Deutschen über Begriffe wie „kleiner Homie“. Das wirkt im Vergleich zum coolen englischen Original-Slang manchmal etwas „konstruiert“ oder unpassend übersetzt, aber darüber kann man hinwegsehen.
Cooper und Monique sind ein tolles Team. Sie wirken authentisch und stark, auch wenn sie natürlich Fehler machen. Zwischen dem ganzen Krimi-Stress knistert es gewaltig zwischen den beiden. Für mich hat das gut reingepasst, auch wenn es für manche vielleicht einen Tick zu viel Ablenkung von der eigentlichen Suche nach dem Mörder war.
Mein Fazit: Wer Lust auf einen kurzweiligen Jugendthriller hat, der nicht nur spannend ist, sondern auch gesellschaftlich ordentlich was zu sagen hat, sollte hier definitiv zugreifen. Für mich ist es trotz kleinerer Schwächen ein absolutes Must-Read!
Manchmal habe ich richtig Lust auf einen Jugend-Thriller. Da wird man im One Verlag auf jeden Fall immer fündig.
Dieses Buch hier hat zudem auch eine wichtige gesellschaftliche Thematik aufgegriffen. Dadurch hat mich das Buch noch schneller in seinen Bann gezogen und mich zudem gut unterhalten.
Der Schreibstil sorgte dafür, dass ich dieses Buch in einem Stück durchgelesen habe.
Die beiden Protagonisten habe ich lieb gewonnen, auch wenn Monique insgesamt etwas blass geblieben ist. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Informationen gewünscht, um die doch emotionale Thematik noch intensiver zu spüren.
Trotzdem wirkten die zwei wie echte Jugendliche: Gedankengänge, die nicht ganz nachvollziehbar, aber für das Alter so typisch sind, und eine Situation, die viel zu groß für die beiden war.
Die Spannung an sich wurde gut aufgebaut und nach und nach intensiviert, sodass es keinen Abfall gab. Dadurch blieb ich dauerhaft im Lesefluss.
Up in Smoke ist ein Jugendthriller, der auf jeden Fall im Kopf bleibt und zum Denken anregt. Wenn auch hier und da etwas blass, die Grundaussage kommt zu 100 % rüber!
Dieser Roman von Nick Brooks entfaltet sich als ein packender Jugendthriller über die Suche nach Gerechtigkeit in einer von Misstrauen und systematischen Ungleichheit geprägter Welt. Wir begleiten den 17jährigen Cooper King und die Schwester von Coopers bestem Freund Monique durch eine gefährliche Ermittlung, die nicht nur ihre eigene Zukunft, sondern auch das Vertrauen in die Polizei erschüttert. Der Autor berichtet aus wechselseitiger Perspektive die prekäre Lage schwarzer Jugendlicher in den USA. Fesseln und zugleich ahnend dass nicht nur Cooper gegenüber Monique ein Geheimnis hütet, versuchen die beiden Teenager Jason‘s Unschuld zu beweisen. Doch ist er tatsächlich so unschuldig, wie er beteuert und welche Rolle spielen Viper und Rah.
Auch wenn die emotionale Entwicklung zwischen Cooper und Monique nur eine Nebenhandlung spielt, verdeutlicht der Autor, das wahre Stärke in der Ehrlichkeit liegt. Ohne zu viel zu verraten, ist das Buch letztendlich ein Appell zur Zivilcourage. Es verbindet die drängenden Fragen unserer Zeit mit einer persönlichen Coming-of-Age-Story. Absolute Leseempfehlung nicht nur für Jugendliche.
Das Cover:
Ist recht düster und macht sofort Lust auf mehr... Die Gestaltung ist ausdrucksstark und passt perfekt zu dieser intensiven Geschichte über Gerechtigkeit und Wahrheit.
Meine Meinung:
Das Buch trifft den Zeitgeist erschreckend genau und bin ehrlich gesagt noch total aufgewühlt.
Ein Young Adult Thriller über einen Mord bei einer Black Lives Matter Demonstration, Polizeigewalt, Korruption und zwei Jugendliche die verzweifelt versuchen die Wahrheit herauszufinden, das klang nach genau der Art von Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt und gleichzeitig nicht mehr loslässt.
Und genau das hat das Buch geschafft.
Die Geschichte folgt Cooper King, einen 17-jährigen Teenager aus Washington DC, der von seinem besten Freund und großen Bruder-Figur Jason dazu gedrängt wird, während einer Demonstration für den erschossenen 14-jährigen Samir Edwards einen Laden zu plündern. Cooper will eigentlich nicht, aber Jason ist wichtig für ihn und so macht er mit. Dann passiert das Undenkbare: Schüsse fallen, eine Frau stirbt und am nächsten Tag zeigen die Nachrichten vier Teenager in Skimasken unweit des Tatorts. Cooper und seine Freunde. Die Polizei nimmt ausgerechnet Jason fest, obwohl der mit dem Mord nichts zu tun hat. Zusammen mit Jasons Schwester Monique, in die Cooper schon seit Ewigkeiten heimlich verliebt ist, versucht er die Wahrheit herauszufinden und Jason zu entlasten. Dabei kommen sie einer gefährlichen Verschwörung auf die Spur und geraten selbst ins Visier des Täters.
Cooper ist ein sympathischer Protagonist, der eigentlich versucht die richtigen Entscheidungen zu treffen. Er kämpft mit seiner Schuld, weil er bei der Plünderung dabei war, und gleichzeitig versucht er Monique nichts davon zu erzählen. Seine Entwicklung war authentisch und ich konnte seine inneren Kämpfe absolut nachvollziehen. Er ist kein perfekter Held, sondern ein echter Teenager der Fehler macht und versucht damit klarzukommen.
Monique ist stark, klug und engagiert. Sie ist Dichterin, Aktivistin und eine Musterschülerin, die genau weiß was sie will. Ihre Entschlossenheit ihren Bruder zu retten war bewundernswert. Die Chemie zwischen ihr und Cooper war wunderschön aufgebaut. Ihre gemeinsamen Ermittlungen bringen sie näher zusammen und die aufkeimende Romance war süß ohne die ernsten Themen zu überschatten.
Was das Buch besonders macht, ist definitiv die Art wie Nick Brooks schwere gesellschaftliche Themen behandelt. Es geht um Polizeigewalt gegen schwarze Jugendliche, um Korruption, um die Frage was Gerechtigkeit wirklich bedeutet und wie weit man gehen darf um sie zu erreichen. Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund realer Probleme und fühlt sich erschreckend aktuell an. Brooks zieht klare Verbindungen zu echten Aktivisten und Bewegungen ohne dabei jemals belehrend zu wirken.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Coopers und Moniques Perspektive erzählt und das funktioniert richtig gut. Man bekommt beide Sichtweisen und versteht ihre unterschiedlichen Herangehensweisen. Die Wendungen kommen unerwartet und ich hatte bis zum Schluss nicht durchschaut wer wirklich hinter allem steckt.
Was das Buch noch einzigartiger macht: Nick Brooks ist nicht nur Autor, sondern auch Musiker und Filmemacher. Er hat zum Buch ein 12-Track-Album mit demselben Titel veröffentlicht, das die Geschichte erzählt und sogar Hinweise auf den Mörder gibt. Diese Verbindung zwischen Musik und Literatur ist einfach genial.
Der Schreibstil ist flüssig und authentisch. Die Stimmen der Teenager fühlen sich echt an und nie aufgesetzt. Das Buch liest sich schnell und packt einen von der ersten Seite an.
Mein Fazit:
Ein intensiver und wichtiger Young Adult Thriller, der Unterhaltung und ernste gesellschaftliche Themen perfekt verbindet. Cooper und Monique sind tolle Charaktere, das Mystery-Element ist spannend und die Romance entwickelt sich glaubwürdig. Ein Buch das nachhallt und zum Nachdenken anregt. Absolut lesenswert!
Es gibt Geschichten die einen die Augen schließen lassen.
Es gibt Geschichten die bewegen.
Es gibt Geschichten, die nicht erst geschrieben werden müssen, um wahr zu sein.
Up in Smoke ist eine solche Geschichte.
Eine Demonstration. Ein Todesfall und ein gerademal 17 jähriger Teenager, der sich auf der Suche nach der Wahrheit in noch größere Gefahr begibt, als er ohnehin als afroamerikanischer Mann in DC bereits ist.
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Up in Smoke war mein erstes Werk von Nick. Er schreibt wie Geschichten erzählt werden, von denen die dabei waren.
Das macht das Ganze unfassbar greifbar und authentisch, sodass man zeitweisen denken könnte, man verliert sich in einer True Crime Doku. Realistisch, erschreckend und so allumfassend bewegend.
Dieser YA-Thriller schockt und das allein mit dem Umstand, dass die Themen eben nicht rein fiktiv sind. Selbst nicht betroffene, verspüren danach Anteilnahme und müssen erkennen, dass in unserer Welt sagenhaft viel ungerechtes passiert.
𝐌𝐚𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐯𝐨𝐥𝐮𝐭𝐢𝐨𝐧ä𝐫 𝐢𝐧𝐬 𝐆𝐞𝐟ä𝐧𝐠𝐧𝐢𝐬 𝐬𝐩𝐞𝐫𝐫𝐞𝐧, 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐯𝐨𝐥𝐮𝐭𝐢𝐨𝐧.
𝐌𝐚𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐟𝐫𝐞𝐢𝐞𝐫 𝐞𝐫𝐦𝐨𝐫𝐝𝐞𝐧,
𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐁𝐞𝐟𝐫𝐞𝐢𝐮𝐧𝐠.
𝐅𝐑𝐄𝐃 𝐇𝐀𝐌𝐏𝐓𝐎𝐍
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Up in Smoke ist keine reine Unterhaltung. Es holt gesellschaftlich relevante Aspekte an die Oberfläche, die selbst heute noch Bestand haben und lädt den Leser auf eine gefühlvolle Art ein, sich inspirieren zu lassen, nicht mehr wegzusehen.
Rezensent*in 1674799
Dieses Buch habe ich regelrecht verschlungen. Wirklich, einmal angefangen, konnte ich es kaum noch zur Seite legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.
In dem Buch gerät das Leben des 17-jährigen Cooper völlig außer Kontrolle. Während einer Black-Lives-Matter-Demonstration lässt er sich von seinem besten Freund Jason überreden, einen Laden zu plündern. Doch plötzlich fallen Schüsse und jemand stirbt. Am nächsten Tag zeigen die Nachrichten vier maskierte Verdächtige in der Nähe des Tatorts: Cooper und seine Freunde. Plötzlich steht ihre gesamte Zukunft auf dem Spiel. Als Jason verhaftet wird, beginnt für Cooper ein Wettlauf gegen die Zeit. Gemeinsam mit Jasons Schwester Monique, für die er schon lange mehr empfindet versucht er, den wahren Täter zu finden. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto gefährlicher wird es für sie selbst.
Dieser YA-Thriller ist spannend, rasant und voller unerwarteter Plottwists. Ich liebe solche Bücher total. Kapitel für Kapitel wird man tiefer in die Geschichte gezogen und stellt immer wieder neue Theorien auf. Und genau wenn man denkt, man hat alles durchschaut, kommt die nächste Wendung.
Ein tolles Buch, was einem aufzeigt, wie verrückt die Welt gerade ist und mich etwas traurig gemacht hat.
Wow, stark geplottet
Ich war mir erst nicht ganz sicher, ob mir dieses Buch gefallen würde. Ich mochte zwar die Themen rund um Rassismus, Polizeigewalt und Blacklivesmatter-Demonstrationen, fand aber den Einstieg rund um die Plünderung ein bisschen klischeehaft.
Als aber dann Mo und Cooper zu ermitteln beginnen und immer tiefer in das Rabitt-Home um den Tod der verdeckten Ermittlerin eintauchen, da fand ich die Handlung dann doch spannend und total catchy. Neben dem Fall selbst ha mich vor allem Coopers innerer Zwist rund um seine moralische Integrität total abgeholt. Die Angst vor Verurteilung und Strafe, das Zweifeln an seinen Freunden und der Drang, vor dem Mädchen das er mag, gut dazustehen waren sehr nachvollziehbar angelegt.
Die Rolle der Polizei ist in diesem Jugendroman mal wieder belanglos bis enttäuschend. Klar wird das hier auch als stilistisches Mittel genutzt- die Abwesenheit springt einen geradezu an, schließlich haben sie ja einen potentiellen Täter bereits in Gewahrsam. Aber irgendwie hätte ich mir gerade vor diesem Kontext eine Bezugsperson aus den Reihen der Polizei gewünscht.
Es ist ein Roman, der ein wichtiges gesellschaftliches Thema aufgreift und in einen leicht verdaulichen Kontext packt. Hat mir gut gefallen
Jessica S, Rezensent*in
Auf Up in Smoke bin ich aufmerksam geworden, weil mich das Cover sofort an Promise Boys erinnert hat – und tatsächlich: gleicher Autor! Schon da war meine Neugier geweckt. Das Cover ist wirklich außergewöhnlich gestaltet. Es fühlt sich rau an und erinnert haptisch an eine Mauer – genau wie die, die darauf abgebildet ist. Der Titel ist erhaben geprägt, leuchtet in intensivem Rot und wirkt, als würde Blut daran herunterlaufen. Passend dazu finden sich auf dem Farbschnitt und dem Buchrücken Blutspritzer. Insgesamt ist das Buch also ein absoluter Hingucker. Wie auch in Promise Boys gibt es wieder wechselnde Perspektiven, wobei es diesmal nur zwei sind: Mo will den Mordfall aufklären, für den ihr Bruder im Gefängnis sitzt, weil sie fest davon überzeugt ist, dass er unschuldig ist. Unterstützung bekommt sie – zumindest teilweise – von Coop, dem Nachbarn und Kindheitsfreund der beiden, der allerdings seine ganz eigenen Motive hat, sich einzumischen. Der Sprachstil ist angenehm flüssig. Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven sorgen dafür, dass man förmlich durch das Buch fliegt. Man rätselt mit, stellt eigene Theorien auf und bleibt konstant neugierig. Besonders stark ist, wie wichtige gesellschaftliche Themen wie Black Lives Matter jugendgerecht und authentisch in die Handlung der schwarzen Protagonisten eingeflochten werden. Neben der Spannung gibt es auch eine Prise Romantik, die die Geschichte auflockert, ohne vom eigentlichen Kriminalfall abzulenken. Das Ende passt insgesamt gut zur Story, auch wenn es stellenweise etwas klischeehaft wirkt. Das Buch ist nicht besonders dick, aber genau richtig erzählt: ausreichend detailliert, ohne unnötigen Füllstoff. Für alle, die spannende Jugendthriller mit gesellschaftlicher Relevanz mögen, ist Up in Smoke definitiv einen Blick wert.
Rezensent*in 1068825
Ein tolles, leicht zu lesendes Jugendbuch mit wichtigen Themen.
Ich fand den Plot etwas vorhersehbar und habe den Ausgang so bereits länget erahnt, auch fand ich es schade, dass Cooper lange über gewisse Themen geschwiegen hat, allerdings ist es in dieser Situation vielleicht auch verständlich. Die Charakter verhalten sich ihrem Alter entsprechend, das gefällt mir.
Definitiv lesenswert!
Stefan K, Rezensent*in
"Up in Smoke" - Nick Brooks
Fazit:
🔥 Dieses Buch hat mich echt beschäftigt…
„Up in Smoke“ von Nick Brooks ist eins von diesen Büchern, die man nicht einfach zuklappt und vergisst.
Ich bin ehrlich: Ich bin mit der Erwartung an einen „typischen Thriller“ reingegangen – Spannung, Twist, fertig. Bekommen habe ich aber viel mehr.
💭 Beim Lesen hatte ich oft dieses:
„Das kann doch nicht wahr sein…“ – und gleichzeitig weiß man, dass genau sowas eben doch passiert.
Was ich besonders stark fand:
Wie schnell sich Meinungen bilden. Wie wenig es manchmal braucht, damit jemand abgestempelt wird. Und wie schwer es ist, dagegen anzukommen, selbst wenn man die Wahrheit kennt.
Ich mochte auch, dass die Figuren nicht perfekt sind. Sie machen Fehler, reagieren emotional, manchmal auch unüberlegt – aber genau das macht sie so echt.
⚡️ Mein kleiner Kritikpunkt:
Manche Stellen gingen mir fast zu schnell, da hätte ich mir noch mehr Tiefe oder Raum gewünscht.
❤️ Trotzdem:
Das Buch hat bei mir mehr ausgelöst als viele andere Thriller. Es war nicht nur spannend, sondern auch irgendwie… unbequem. Und genau das macht es für mich besonders.
Rezensent*in 1242244
Ich fand es von Anfang bis Ende spannend! Cooper und Monique waren mir so sympathisch. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man konnte sich sehr gut mitfühlen wie es den Charakteren ging.Ich empfehle dieses Buch sehr.
„Up in Smoke“ behandelt ein sehr wichtiges Thema in einem Jugendbuch. Ich fand es sehr angenehm zu lesen, da der Schreibstil echt gut war. Die Story konnte mich zu Beginn total mitnehmen und hat mich auf dem Weg zum Ziel ein wenig verloren. Das fand ich schade, denn das Thema ist wirklich wichtig. Ich glaube aber, dass es für das angesprochene Alter deutlich besser sein kann.
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