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Warum Bayern ein orientalisches Land ist und andere weiß-blaue Wahrheiten
Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.
Erscheinungstermin
12.08.2026
| Archivierungsdatum
11.04.2026
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Zum Inhalt
*** Ausgezeichnet als eines der zehn "Besten Independent-Bücher Bayerns 2020"
(Literaturpreis des Bayerischen Staatministeriums für Wissenschaft und Kunst) ***
Der Ausspruch »Mia san mia« ist schon immer ein ausgemachter Schmarrn. Denn kein Mensch weiß, wer die Bayern wirklich sind und woher sie kommen. Aus Bayern jedenfalls nicht. Selbst die Landespatronin, die Muttergottes, ist eine »Zuagroaste« aus Galiläa.
Zugegeben: Der Orient ist nur eine der Quellen, aus denen sich das weiß-blaue Wesen speist. Bayern ist aber ähnlich exotisch, geheimnisvoll und rätselhaft – viel bunter und widersprüchlicher, als man gemeinhin denkt. Seine Identität schöpft das Land vor den Bergen daraus, dass es seit Jahrhunderten Menschen, Kulturtechniken und Traditionen aus aller Herren Länder höchst erfolgreich integriert und vereinnahmt.
Von der Weite der bayerischen Welt erzählt Klaus Reichold auf ebenso amüsante wie kenntnisreiche Weise.
*** Ausgezeichnet als eines der zehn "Besten Independent-Bücher Bayerns 2020" (Literaturpreis des Bayerischen Staatministeriums für Wissenschaft und Kunst) *** Der Ausspruch »Mia san mia« ist...
Zum Inhalt
*** Ausgezeichnet als eines der zehn "Besten Independent-Bücher Bayerns 2020"
(Literaturpreis des Bayerischen Staatministeriums für Wissenschaft und Kunst) ***
Der Ausspruch »Mia san mia« ist schon immer ein ausgemachter Schmarrn. Denn kein Mensch weiß, wer die Bayern wirklich sind und woher sie kommen. Aus Bayern jedenfalls nicht. Selbst die Landespatronin, die Muttergottes, ist eine »Zuagroaste« aus Galiläa.
Zugegeben: Der Orient ist nur eine der Quellen, aus denen sich das weiß-blaue Wesen speist. Bayern ist aber ähnlich exotisch, geheimnisvoll und rätselhaft – viel bunter und widersprüchlicher, als man gemeinhin denkt. Seine Identität schöpft das Land vor den Bergen daraus, dass es seit Jahrhunderten Menschen, Kulturtechniken und Traditionen aus aller Herren Länder höchst erfolgreich integriert und vereinnahmt.
Von der Weite der bayerischen Welt erzählt Klaus Reichold auf ebenso amüsante wie kenntnisreiche Weise.
Vorab-Besprechungen
Barbara Hordych in der Süddeutschen Zeitung über Klaus Reichold:
"Mit profunder Sachkenntnis und Sinn für anarchischen Humor sondiert er die globalen Quellen, aus denen sich vermeintlich urbayerische Phänomene speisen."
"Klaus Reichold, dessen Buch auch wegen seiner 'subversiven' Art als eines der zehn 'Besten Independent-Bücher Bayerns 2020' ausgezeichnet wurde, gelingt es, auf mehr als 170 Seiten die Geschichte Bayerns - von der Historie über die Architektur und Landschaften, Musik, Kultur, Lebensart, Brauchtum, Land und Leute - mit Bezug zu den zahlreichen globalen Einflüssen aufzufächern und zu würdigen. Fachlich dicht, pointiert und mit feinem, eher schon anarchischem Humor. Dabei ist der Kulturhistoriker ein begnadeter Erzähler, der mit Klischees spielt und eine immense Fülle an bestens recherchierten Fakten und Zitaten in seine Heimatkunde der anderen Art verpackt." (Katrin Fehr, Donaukurier)
Barbara Hordych in der Süddeutschen Zeitung über Klaus Reichold:
"Mit profunder Sachkenntnis und Sinn für anarchischen Humor sondiert er die globalen Quellen, aus denen sich vermeintlich urbayerische...
Vorab-Besprechungen
Barbara Hordych in der Süddeutschen Zeitung über Klaus Reichold:
"Mit profunder Sachkenntnis und Sinn für anarchischen Humor sondiert er die globalen Quellen, aus denen sich vermeintlich urbayerische Phänomene speisen."
"Klaus Reichold, dessen Buch auch wegen seiner 'subversiven' Art als eines der zehn 'Besten Independent-Bücher Bayerns 2020' ausgezeichnet wurde, gelingt es, auf mehr als 170 Seiten die Geschichte Bayerns - von der Historie über die Architektur und Landschaften, Musik, Kultur, Lebensart, Brauchtum, Land und Leute - mit Bezug zu den zahlreichen globalen Einflüssen aufzufächern und zu würdigen. Fachlich dicht, pointiert und mit feinem, eher schon anarchischem Humor. Dabei ist der Kulturhistoriker ein begnadeter Erzähler, der mit Klischees spielt und eine immense Fülle an bestens recherchierten Fakten und Zitaten in seine Heimatkunde der anderen Art verpackt." (Katrin Fehr, Donaukurier)
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE |
Anderes Format |
| ISBN |
9783944936482 |
| PREIS |
17,00 € (EUR)
|
| SEITEN |
174
|
Auf NetGalley verfügbar
NetGalley-Reader
(EPUB)
NetGalley Bücherregal App
(EPUB)
An Kindle senden (EPUB)
Download (EPUB)
Zusätzliche Informationen
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE |
Anderes Format |
| ISBN |
9783944936482 |
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17,00 € (EUR)
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Durchschnittliche Bewertung von 2 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Martin S, Rezensent*in
5 stars
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5 stars
Warum Bayern ein orientalisches Land ist und andere weiß-blaue Wahrheiten wurde als eines der zehn "Besten Independent-Bücher Bayerns 2020" (Literaturpreis des Bayerischen Staatministeriums für Wissenschaft und Kunst) ausgezeichnet. Und das Buch lohnt sich, egal ob gebürtiger Bayer, Bayer mit Migrationshintergrund oder Neuzugänge ... oder solche, die Bayern nur von der Landkarte, dem Söder und dem Oktoberfest kennen.
Das Buch beginnt mit einem humorvollen Schnelldurchgang durch die bayerische Abstammungsgeschichte. Jedes Kapitel fängt mit der Frage “Warum …” an, die mehr oder weniger ausführlich beantwortet wird... und zeigt, dass Bayern nicht nur ein orientalisches Land ist (den Beweis findet man unter anderem an den Türmen der Münchner Frauenkirche), sondern sehr viel mehr zu bieten hat (und auch sehr innovativ ist, was man als Bayer bezeichnen kann und was nicht ...
Mit sehr viel Augenzwinkern, viel Humor und doch sehr fundiert wird dem Leser Bayern nahe gebracht. Und so weiß man u. a. warum Franken und Schwaben keine Lederhosen tragen dürfen und warum die Weißwurscht irgendwie indisch schmeckt (wobei ich das genauso beurteilen kann, wie die Geschmäcker diverser Weine, ich erkenne nix, und so schmeckt die Weißwurst für mich wie eine Weißwurst und indisches Essen wie indisches Essen ...).
Absolut lesenswert, Heimatkunde der anderen Art.
5 stars
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Martin S, Rezensent*in
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Warum Bayern ein orientalisches Land ist und andere weiß-blaue Wahrheiten wurde als eines der zehn "Besten Independent-Bücher Bayerns 2020" (Literaturpreis des Bayerischen Staatministeriums für Wissenschaft und Kunst) ausgezeichnet. Und das Buch lohnt sich, egal ob gebürtiger Bayer, Bayer mit Migrationshintergrund oder Neuzugänge ... oder solche, die Bayern nur von der Landkarte, dem Söder und dem Oktoberfest kennen.
Das Buch beginnt mit einem humorvollen Schnelldurchgang durch die bayerische Abstammungsgeschichte. Jedes Kapitel fängt mit der Frage “Warum …” an, die mehr oder weniger ausführlich beantwortet wird... und zeigt, dass Bayern nicht nur ein orientalisches Land ist (den Beweis findet man unter anderem an den Türmen der Münchner Frauenkirche), sondern sehr viel mehr zu bieten hat (und auch sehr innovativ ist, was man als Bayer bezeichnen kann und was nicht ...
Mit sehr viel Augenzwinkern, viel Humor und doch sehr fundiert wird dem Leser Bayern nahe gebracht. Und so weiß man u. a. warum Franken und Schwaben keine Lederhosen tragen dürfen und warum die Weißwurscht irgendwie indisch schmeckt (wobei ich das genauso beurteilen kann, wie die Geschmäcker diverser Weine, ich erkenne nix, und so schmeckt die Weißwurst für mich wie eine Weißwurst und indisches Essen wie indisches Essen ...).
Absolut lesenswert, Heimatkunde der anderen Art.
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